Liliana Le Hingrat

 4.3 Sterne bei 63 Bewertungen
Autorin von Das dunkle Herz der Welt, Die Blutchronik und weiteren Büchern.
Liliana Le Hingrat

Lebenslauf von Liliana Le Hingrat

LITERATURPREIS 2016 - GOLDENER HOMER für den besten historischen Biographieroman! Liliana Le Hingrat hat für ihren Roman "Das dunkle Herz der Welt" den Goldenen Homer 2016 in der Sparte Historische Biographie / historisches Ereignis verliehen bekommen. Hier wird vor allem die historisch korrekte Nachzeichnung des Lebens der Hauptfiguren gewürdigt. Liliana Le Hingrat wurde 1967 in Rumänien geboren. Sie studierte Geschichtswissenschaften an der Universität „Alexandru Ioan Cuza“ zu Iasi und arbeitete als freie Korrespondentin für eine rumänische Tageszeitung. Ihre erworbenen Fachkenntnisse während des Geschichtsstudiums sowie die Leidenschaft fürs Schreiben flossen in ihrem historischen Debütroman „Das dunkle Herz der Welt“ ein. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Ehemann in den Vereinigten Staaten von Amerika und engagiert sich für die Restaurierung der einsturzgefährdeten mediävalen Kirchburgen aus Transsylvanien in Rumänien. Homepage der Autorin: www.lilianalehingrat.de

Neue Bücher

Das dunkle Herz der Welt

 (60)
Neu erschienen am 03.12.2018 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Die Blutchronik

 (4)
Neu erschienen am 03.12.2018 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Alle Bücher von Liliana Le Hingrat

Das dunkle Herz der Welt

Das dunkle Herz der Welt

 (60)
Erschienen am 03.12.2018
Die Blutchronik

Die Blutchronik

 (4)
Erschienen am 03.12.2018
Das dunkle Herz der Welt

Das dunkle Herz der Welt

 (1)
Erschienen am 12.11.2015

Neue Rezensionen zu Liliana Le Hingrat

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Rezension zu "Die Blutchronik" von Liliana Le Hingrat

Gut recherchiert
Lerchievor 11 Tagen

Ein Osmane wollte seinen Kontaktmann in einer Kirche treffen, doch es war zu spät…
Doch er hatte etwas gefunden, was ein anderer auch haben wollte…. Und dieser andere bedrohte ihn…
Vlad Basarab, einer der Söhne des walachischen Fürsten, absolvierte in seiner Geiselhaft beim Herrscher der Osmanen ein Kampftraining. Und er wurde mit der Zeit so gut, dass er mehr Freiheiten erhielt…
Radu, sein Bruder, wurde zum Gespielen von Mehmet, dem Sohn des Sultans, was Vlad gar nicht gefiel… Er versuchte immer wieder, Radu zu beschützen…
Doch inzwischen waren Vlads und Radus Eltern tot und sein Vetter Rodislav hatte den Thron an sich gerissen… Und Murad hatte etwas gegen Rodislav als walachischen Fürsten…
János Hunyadi war Reichsverweser im Königreich Ungarn. Und er war für Vlad ein Feind…
Dann gibt es da noch Roxolan, einen Hohepriester, der die Aufgabe hatte, Vlad und Radu zu beschützen…
Und außerdem einige Geliebte von Vlad, von denen zumindest eine ihm einiger Kinder schenkte…
Und natürlich seine Ehefrau Anastasia….
Inwiefern war es zu spät für den Kontaktmann des Osmanen? Was hatte dieser gefunden? Und wer wollte dies auch haben? Was wollte dieser Mann von dem Osmanen haben bzw. wissen? Warum bedrohte er ihn? Erfuhr er, was er wissen wollte? Wie schaffte es Vlad, mehr Freiheiten am osmanischen Hof zu erhalten? Was war Radu, Vlads Bruder, für den Sohn des Sultans? Inwiefern wollte Vlad ihn beschützen? Warum wollte Murad, nicht Rodislav sondern Vlad als walachischen Fürsten? Weshalb war der Reichsverweser in Ungarn Vlads Feind? Wer war Roxolan, der die beiden walachischen Fürstensöhne beschützen sollte? Wer war die Geliebte von Vlad, die ihm einige Kinder gebar? Hatte er auch Kinder seiner Ehefrau? Somit legitime Kinder? Alle diese Fragen - und noch viel mehr- beantwortet dieses Buch

Meine Meinung
Dieses Buch ließ sich nicht ganz so gut lesen, wie meine sonstige Lektüre. Das hängt auch damit zusammen, dass es der Wahrheit nachempfunden ist. Das heißt nicht, dass ganz genau alles so passiert ist, wie im Buch beschrieben, aber trotzdem nahe an der Wahrheit. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Vlad, der nur darauf aus war, beim Sultan gut dazustehen, damit er irgendwann wieder nach Hause könnte und natürlich wollte er seinen Bruder mitnehmen. Doch der Sultan brauchte immer noch eine Geisel. In Radu, der sich von seinem Bruder im Stich gelassen fühlte, als dieser in die Walachei zurück ging. In diesem Buch geht es eigentlich nur um Krieg, Überfälle, und heimtückische Ermordungen. Dazwischen sind ab und zu ein paar Jahre Frieden, ein sehr fragiler Frieden. Und doch ist es sehr interessant zu erfahren, wie Vlad Draculea, bei uns auch als Dracula bekannt, gelebt hat und gestorben ist. Wäre er nie in osmanische Geiselhaft gekommten, wäre er vielleicht ein ganz passabler Herrscher gewesen. Doch so… aber das soll der geneigte Leser selbst lesen. Auch wenn das Buch manchmal Längen aufweist, so war es doch von Anfang an spannend und diese Spannung hat sich auch bis zum Ende gehalten. Was mir sehr gut gefiel – ich allerdings auch bei historischen Romanen erwarte – ist das Nachwort, das Glossar und die Auflistung der historischen Personen am Ende des Buches. Dies gehört einfach zu einem solchen Roman dazu. Ich fand dieses Buch sehr gut recherchiert und – trotz einiger Längen – hat es mich in seinen Bann gezogen. Es hat mich gut unterhalten und mir auch sehr gut gefallen. Daher von mir eine Weiterempfehlung und volle Bewertungszahl.

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Rezension zu "Die Blutchronik" von Liliana Le Hingrat

Zurück in 15. Jahrhundert...
fhinavor 13 Tagen

Unbezahle Werbung/Rezensionsexemplar

Vielen Dank an den Dromer Knaur Verlag für das Zusenden dieses Rezensionsexemplar. Meine Meinung zum Buch hat dies allerdings nicht beeinflusst.


Meine Meinung:

Nachdem mir der erste Teil “Das dunkle Herz der Welt” ausgesprochen gut gefallen hat, hab ich mich ums mehr auf den 2. Teil gefreut. Den ersten Band muss man definitiv gelesen haben um Beziehungen zwischen den fiktiven Charakteren aber auch um besser in das politische Wirrwar herein zukommen.

Dieser zweiter Band ist wieder ausgesprochen flüssig und leicht verständlich geschrieben, sodass man an keiner Stelle (die lateinischen Gebete mal ausgenommen) wirklich ins Stocken gerät. Man lernt wieder viel über die Geschickte und der damaligen Politik in (Ost)Europa im 15. Jahrhundert und auch wenn dieser Band wieder fantastisch recherchiert ist, kommt er einen etwas langwieriger vor als der erste. Das liegt aber nicht am Schreibstil der Autorin, sondern einfach, dass die Kämpfe um den Thron der Walachei und die Herrschaftsgebiete immer wieder die gleichen sind und Vlad III. die Streitigkeiten der alten Feinde – welche auch schon ein Vater versucht hat zu beseitigen – weiterführt und sich dadurch viel wiederholt.Manchmal fällt es auch schwer bei den ganzen Politischen Wirrwar nicht den Überblich zu verlieren.

Trotz dessen, dass Vlad Dracula als sehr brutal und blutrünstig überliefert wird, wird dieser Charakterzug im Buch zwar aufgezeigt und seine Gräueltaten grob beschrieben (z.B. das Pfählen seiner Feinde), aber auf mich wirkte der Charakter fast noch etwas zu sanft. Diese Sanftheit hat Liliana aber wunderbar in die Beziehung zu Vlads Frau Anastasia und seiner Geliebten Katharina gesteckt.

Auch in diesem Buch treffen wir wieder auf uns bereits bekannte und liebgewonnene Charaktere wie Smarada, ihre Kinder Gruia, Maria und Mugur sowie Roxlan.


Fazit: 

Ich hätte mir vielleicht gewünscht, dass die brutalität Vlads etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen hätte. Immerhin ist es das, was ihm den Beinamen “Vlad der Pfähler”gegeben hat. Aber sonst ist es wirklich wieder ein gelungenes Buch, was mir zwar gut gefallen hat, allerdings nicht ganz so gut wie der erste Band. Bücher von Liliana Le Hingrat werde ich dennoch gerne wieder lesen.

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Rezension zu "Die Blutchronik" von Liliana Le Hingrat

Die Walachei im 15. Jahrhundert
nirak03vor einem Monat

Vlad Draculea kann endlich das Erbe seines Vaters antreten. Aber die Feinde seines Vaters sind auch seine Feinde. Ein blutiger Streit, um die Krone der Walachei nimmt seinen Lauf. Nicht nur alte Feinde machen ihm diese Krone streitig auch sein eigener Bruder Radu, will sie besitzen. Und als wenn all dies noch nicht reicht, sorgen Intrigen und Verrat dafür, dass sein Leben immer schwerer wird. Selbst die Liebe zu einer Frau kann Vlad nicht von seinem blutigen Weg abbringen.


Bei „Die Blutchronik“ handelt es sich um den zweiten Band, der von der Herrschaft der Draculer erzählt. Er schließt direkt an „Das dunkle Herz der Welt“ an. Ich würde empfehlen, Band 1 gelesen zu haben. Auch wenn jetzt aus dem Leben von Vlad III. Draculea erzählt wird, versteht man vieles besser, kennt man auch die Geschichte seines Vaters. Vor allem da die Geschichte der Walachei von vielen Protagonisten geprägt wurde. Denn die Autorin schildert nicht nur das Leben des Fürsten, sondern vor allem von den Ereignissen dieser Epoche und wie sie Europa prägten.


Das 15. Jahrhundert und vor allem dieser Teil Europas wurden über Jahrzehnte mit Krieg überzogen. Immer wieder haben die Osmanen versucht, die Walachei, Ungarn und alle angrenzenden Länder zu erobern und auch zu halten. Die Fürsten haben verzweifelt versucht, sich dagegen zu wehren. Sie haben Bündnisse geschmiedet, Intrigen angezettelt und Kriege geführt. Miteinander, gegeneinander und untereinander. Es war eine blutige und traurige Zeit. Liliana Le Hingrat ist es gelungen, diese Ereignisse in einem Roman zusammen zufassen. Es war spannend zu lesen, wenn auch nicht immer einfach.


Um bei den zahlreichen Schauplätzen nicht die Orientierung zu verlieren, hat die Autorin vor jedem Kapitel Ort und Zeit angegeben. Dies war auch nötig, da die Fürsten immer wieder zwischen den einzelnen Orten wechselten und ja auch eine gewisse Zeit benötigten, um ihr Ziel zu erreichen. Es war beeindruckend, wie viel Wissen die Autorin zusammentragen musste, um ein stimmiges Bild dieser Zeit entstehen zu lassen. Es ist ihr gelungen. Zwar gibt es einige Szenen, die sicher nichts für schwache Nerven sind, aber bedenkt man die Zeit, aus der diese Geschichte stammt, gehören sie einfach dazu.


Das Leben von Vlad III. Draculea war spannend, dramatisch und leider auch blutig. Er selbst aber muss ein beeindruckender Mann gewesen sein. Ich habe seine Lebensgeschichte gern gelesen. Der Autorin ist es gelungen, ein authentisches, wenn auch düsteres, Porträt dieses Mannes zu zeichnen. Mir hat vor allem die Mischung aus historischem Wissen und einer fiktiven Geschichte gut gefallen. Mit sicherem Gespür führt Frau Le Hingrat ihrer Leser durch eben diese. Sie lässt eine Epoche Europas lebendig werden, die bisher doch eher weniger Beachtung bekommen hat. Ich hatte nicht nur unterhaltsame Lesestunden, sondern auch Lehrreiche. So mag ich historische Romane.

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Gespräche aus der Community

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LilianaLeHingrats avatar

Der Balkanische Rosenkrieg…

„Das dunkle Herz der Welt“  - Literaturpreis Goldener Homer 2016  in der Sparte

Historische Biografie / historisches Ereignis

Mit das „Dunkle Herz der Welt“ erzähle ich die Geschichte Europas im 15. Jahrhundert – die Geschichte eines Kontinents, der am Vorabend der Türkenkriege politisch und geografisch zerrissen wurde.

Es ist ein Historien-Epos um Machtkämpfe, Intrigen und Religionskonflikte und eine herzzerreißende Geschichte um Liebe und Freundschaft.

Der blutige Kampf um den walachischen Thron ist als »Balkanischer Rosenkrieg« in die Geschichte eingegangen.

Gemeinsam mit dem Droemer Knaur Verlag vergebe ich 10 Exemplare von "Das Dunkle Herz der Welt". Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 26.03.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet die folgende Frage:

Was wisst ihr über den Drachenorden?

Aber es gibt nicht nur die 10 Bücher zu verlosen! Ich werde jeder einzelnen Person, die aktiv an der Leserunde teilnimmt, eine persönlich signierte Autogrammkarte zusenden.

Weil ich in den USA lebe (sechs Stunden Zeitverschiebung zu beachten) und auch noch hoch konzentriert an der Fortsetzung von „Das dunkle Herz der Welt“ schreibe, kann ich leider nicht sehr aktiv an die Leserunde teilnehmen. Aber wenn ihr Fragen habt, bitte stellt sie in der „Plauderecke“. Ich werde sie nach Möglichkeit beantworten .  Ich freue mich darauf!

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden!

Macht mit bei der Leserunde und habt viel Spaß mit „Das dunkle Herz der Welt“!

Herzlichst,

Eure Liliana Le Hingrat

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Liliana Le Hingrat wurde am 30. August 1967 in Iasi (Rumänien) geboren.

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