Liliane Lerch Datura

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Inhaltsangabe zu „Datura“ von Liliane Lerch

Eine Liebe, die sich zur Unzeit in zwei Leben zwängt und gewinnt, als alles verloren scheint. Die Journalistin Emma de Antoni ist gerade in die Mojave-Wüste gezogen, als sie in einem Antiquitätengeschäft namens Datura auf Jackson Carver trifft, einen Mann, der nirgendwo mehr zu Hause scheint als in seiner Unabhängigkeit. Sie erfährt von seiner Liebe zu ihr, und sie erfährt von seiner Krankheit. Emma weiß, worauf sie sich einlässt, als sie seine Liebe erwidert und sich mit ihm in sein letztes Abenteuer stürzt. Datura verfolgt den Überlebenskampf Jackson Carvers und einer großen Liebe – der Leser findet unerwartete Schönheit beim schonungslosen Hinschauen. Es ist eine Liebe, die sich beeilen muss, und eine, bei der Leben und Sterben sowohl verschmelzen wie aneinander abprallen.

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  • Rezension zu "Datura" von Liliane Lerch

    Datura
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. November 2012 um 16:24

    Inhalt: Jackson verliebt sich in Emma. Er ist Antiquitätenhändler - für eine Zeit. Sie Journalistin. Er gesteht seine Liebe erst nach zwei Monaten ein - nicht ihr sondern jemand anderem. Erst über diesen Menschen erfährt Emma von ihrem Glück. Ist es denn ihr Glück? Denn Jackson - das ist klar - wird sterben. Das Erfährt Emma ungefähr zur gleichen Zeit, wie von seiner Liebe... ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Die direkte Rede ist als solche hier nicht gekennzeichnet. Deswegen ist es gewöhnungsbedürftig zu lesen, da beim Lesen immer auch "gescannt" werden muss, was nun ein Dialog ist, was sind Gedanken, Berichte... ** ** ** ** ** ** *** Zeitstrang/ Fortschreiten der Geschichte: Mal gibt es Zeitsprünge von mehreren Tagen. Und doch entwickelt sich die Geschichte für meinen Geschmack zu langsam. Mir tritt sie zu oft auf der gleichen Stelle. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Ein Buch, das vor allem zum Ende hin gut traurig wird. Der Anfang hats mir schwer gemacht - auch durch die fehlende Kennzeichnung der direkten Rede - aber auch dadurch, dass er mir nicht deutlich genug ist. Weil die Geschichte eine Liebesgeschichte ist, die dem Tode entgegen geht, habe ich nach der Hälfte des Buches mich dazu entschlossen, bis auf die letzten 5 Seiten, den Rest zu überspringen. Denn es gab m.E. nicht mehr viel zu erfahren, außer dass es im Grunde Jackson von Tag zu Tag schlechter ging. Das wollte ich nicht lesen. Das Ende ist dann sehr berührend geschrieben. ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Datura" von Liliane Lerch

    Datura
    lapiratesse

    lapiratesse

    18. October 2010 um 10:03

    Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen und fand es super. Die Geschichte ist zwar sehr traurig aber Liliane Lerch hat die Geschichte die sie erlebt hat wunderbar aufgeschrieben. Eine wahre Geschichte in schönster Umgebung von einer unglaublich starken Frau über ihre grosse Liebe. Sehr empfehlenswert!

  • Rezension zu "Datura" von Liliane Lerch

    Datura
    papalagi

    papalagi

    19. October 2009 um 14:07

    Liliane Lerch berichtet in ihrem Erstlingsroman von einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte, die in Kalifornien um 2001 spielt. Zugleich ist der Roman stark biografisch. Datura ist ein Antiquitätenladen in der Mojave-Wüste, nicht weit von Los Angeles entfernt. Und auch eine Wüsten- und Heilpflanze (Stechapfel). Hier lernt die Ich-Erzählerin Emma de Antoni Jackson Carver kennen. Emma, gebürtige Schweizerin, floh vor der stressigen Betriebsamkeit in der Schweiz nach Venice, wo sie nicht so bekannt ist. Hier hat sie ein Büro und sie schreibt freiberuflich Kolumnen, so dass es fürs Leben grad so reicht. Sie erfüllt sich mit ihrem gesparten Geld einen Traum und kauft ein Wochenendhaus in der Wüste. Jackson und Emma lernen sich näher kennen. Emma kann sich Jackson's Anziehung kaum entziehen. Sie weiss nicht, dass Jackson schwer krank ist. Bei den zunächst noch seltenen Begegnungen zeigt sich Jackson eher zurückhaltend und scheu. Doch je häufiger sie zusammen kommen, desto beeindruckender wirkt seine schlanke, müde Erscheinung. Jackson verliert sich in Liebe zu Emma und sie erwidert seine Liebe uneingeschränkt. Jackson entstammt einer weitläufigen Familiensippe, die zu den Mormonen gehören. Seine Krankheit nimmt bald alles ein. Emma pflegt ihn und lässt ihn nicht im Stich, sie erhält Unterstützung von seiner Familie. Es ist die Geschichte von Liliane Lerch selber. Vier Jahre nach Jackson's Tod hat sie diesen Roman geschrieben. Es sollte eine Liebesgeschichte werden. Ich empfand es aber mehr als ein Krankheitsbericht. Klar nur durch die Liebe fand Emma die Kraft zu Jackson zu stehen, vieles aufzugeben und ihn zu pflegen.

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  • Rezension zu "Datura" von Liliane Lerch

    Datura
    bücherelfe

    bücherelfe

    04. October 2009 um 20:59

    Emma liebt Jackson, Jackson liebt Emma. Alles wäre wunderbar. Aber Jacks, wie Emma ihn liebevoll nennt, hat Aids. Nein, er ist nicht einfach hiv-positiv; bei ihm ist Aids ausgebrochen Am dramatischsten zeigt sich die Krankheit an Jacks' fortschreitender Demenz. Wie die beiden ihr Leben als Paar gestalten und Emma bis zu Jacks' Tod darum kämpft, nicht einfach seine Pflegerin sondern vor allem seine Geliebte zu sein und wie verunsichert Jacks in lichten Momenten ist, darum geht es in diesem Buch. Die Geschichte ist traurig aber nie rührselig. Sie wirkt authentisch als wäre sie tatsächlich genau so passiert. Es gibt nur wenige Stellen in dem Buch, in denen Jacks und Emma sich als Liebespaar begegnen. Das ist einerseits schade und andererseits gibt wohl genau dies der Geschichte eine Echtheit, die mich am Ende traurig zurück lässt.

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