Lilith Saintcrow Feuertaufe

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Inhaltsangabe zu „Feuertaufe“ von Lilith Saintcrow

Dante Valentine, Nekromantin und Kopfgeldjägerin, wird vom Teufel persönlich einbestellt und für einen Auftrag angeheuert, den sie nicht ablehnen kann: Sie soll vier aus der Hölle entflohene Dämonen wieder einfangen und zu Luzifer zurückbringen. Mit einer Truppe angeheuerter Söldner und ihrem Geliebten Japhrimel, dem ehemaligen Top-Killer Satans, macht sich Dante daran, den Auftrag zu erfüllen. Doch was sich zunächst einfach anhört, wird schon bald zum Himmelfahrtskommando ...3. Band der Urban-Fantasy-Serie mit ihrer furiosen Heldin. „Sie trifft ins Schwarze und berührt das Herz ...“ Anne Bishop

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  • Rezension zu "Dante Valentine: Dämonenjägerin 03" von Lilith Saintcrow

    Feuertaufe

    Silberschweif

    28. April 2011 um 21:03

    Inhalt: Dante genießt die Zeit, weit weg von Saint City zusammen mit ihrem Dämonengeliebten, und beginnt langsam, sich vom jüngsten Angriff zu erholen, vor dem Japhrimel sie nur knapp retten konnte. Doch sie merkt schon bald, dass ihr Dämon ihr etwas verschweigt. Erst als er keine andere Wahl mehr hat, offenbart er Dante, dass der Teufel eine Audienz mit ihr wünscht. Eigentlich hatte Dante für den Rest ihres Lebens genug von den Hinterhältigkeiten des Höllenfürsten, aber leider kann sie sich dem Teufel auch nicht einfach widersetzen. Der Teufel verpflichtet sie als seine neue rechte Hand und verlangt von ihr, vier Dämonen aufzuspüren, die aus der Hölle entkommen sind. Notgedrungen akzeptiert Dante, doch Japhrimel trifft erneut eine geheime Abmachung mit Luzifer und macht es Dante schwer, ihm weiterhin zu vertrauen. Immer wieder hat er Geheimnisse vor ihr und behindert die Suche nach den Dämonen, außerdem verrät er ihr einfach nicht, was sie nun als Hedaira genau ist und welche Auswirkungen das hat. Die Beziehung der beiden wird auf eine harte Probe gestellt, während Dante von einer Gefahr in die Nächste gerät. --- Meinung: Dante ist zurück, und das mit voller Action! Zwar konnte mich Band 3 der „Dante Valentine“-Reihe nicht so vollkommen vom Hocker hauen, wie die zwei Vorgänger es geschafft haben, ich war aber trotzdem wieder vollkommen gebannt von ihr und ihrer Welt. Am Spannungsbogen gibt es – wie von Lilith Saintcrow gewohnt – nichts zu meckern, von vorne bis hinten geht es rasant zu und der Ausgang bleibt bis zum Schluss ungewiss und einem fallen erst die Schuppen von den Augen, wenn Dante selbst merkt, was sie übersehen hat. Trotzdem war der Krimianteil diesmal etwas schlechter strukturiert, als in den letzten Bänden. In „Teufelsbraut“ und „Höllenritt“ griffen die Puzzleteile, die Dante entdeckt, einfach ein wenig besser ineinander, in „Feuertaufe“ geht es manchmal zu schnell und es wird zu wenig Information zwischendurch eingestreut, um dem Ende ein lückenloses Gesamtbild entstehen zu lassen. Die Zukunftswelt bleibt aber sehr dicht und überzeugt weiterhin durch Detailreichtum. Nach wie vor hat Dante keine Ahnung, was es zu bedeuten hat, dass sie eine Hedaira ist und auch in diesem Band kommen wieder keine großartigen Neuigkeiten diesbezüglich ans Licht, was natürlich für Spannung jede Menge Konfliktsituationen sorgt – ich hoffe aber, dass sich da bis Band 5 noch was tut… Dante ist wie gewohnt sarkastisch, dickköpfig und mutig, genauso wie man sie gewohnt ist und wie man sie liebt. Ihre Streitereien mit Japhrimel wären allerdings zum Teil vermeidbar gewesen und manchmal hätte ich ihr schon gern ein imaginäres Pflaster auf den Mund kleben wollen, um sie ruhig zu stellen. Japhrimel bleibt der charmante, beschützerische Dämon, der mir aber mit seiner Geheimniskrämerei und seinem Befehlsgehabe auch manchmal leicht auf die Nerven fiel, obwohl gerade diese Gegensätzlichkeit ihn sehr interessant macht. Trotzdem behalten beide Figuren ihre typischen Charakterzüge und bleiben schon deshalb sympathisch (schließlich sind Buchcharaktere auch nur Menschen). Am Ende gibt es wieder einen tollen Showdown und eine entscheidende Neuigkeit, die mich wirklich überrascht hat. Saintcrows Schreibstil liest sich nach wie vor flüssig und die vielen (teils blutigen) Details werden sehr lebhaft geschildert. --- Fazit: Zwar minimal schlechter, trotzdem immer noch absolut zu empfehlen. Wer Dante kennt und mag, der wird auch hier nicht enttäuscht werden. Allen Nichtkennern lege ich diese spannende, blutige, actiongeladene Geschichte und damit Band 1 „Teufelsbraut“ wärmstens ans Herz!

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  • Rezension zu "Dante Valentine: Dämonenjägerin 03" von Lilith Saintcrow

    Feuertaufe

    Dany

    22. November 2009 um 14:27

    In etwa 2-3 Jahre sind seit den Geschehnissen aus Band zwei vergangen. Japhrimel hat Dante aus Saint City weggebracht. Sie leben sehr zurückgezogen, damit Dante sich erholen kann. Alles ist scheinbar wunderbar, doch Japh verschweigt viel, zu viel und dann verlangt Luzifer nach den beiden. Dämonen jagen ist nicht leicht und lebensgefährlich, das merkt Dante schnell, viel, fast alles, ist nicht so wie es scheint und die Zweifel an Japhrimel werden groß- zu groß? Dante muss sich entscheiden und bringt einen Stein ins rollen, der zu einer ausgewachsenen Lawine wird, denn Luzifer vertritt noch ganz eigene Interessen und er ist nicht umsonst der hinterhäligste und gerissenere aller Dämonen. Dieser Teil hat mir insgesamt noch besser gefallen, als die beiden vorherigen. Dante ist, nun ja...schwierig, interessant und bemerkenswert. Sie hatte es nie leicht, hat immer die volle Breitseite kassiert und wird hier von ihrer Vergangenheit eingeholt, was mehr als verstörent für sie ist. Wie sie das alles unter einen Hut bringt, ja darauf bin ich in dem kommenden Band sehr gespannt. Sie wird viele schwierige Entscheidungen zu treffen, ob die richtigen dabei sind, bleibt abzuwarten. Auch ihre Beziehung zu Japhrimel hat sich verändert, vorher brauchte sie ihn einfach nur, jetzt kann sie nicht mehr ohne ihn leben, was nicht nur physisch bedingt ist. Die beiden geben ein interessantes Paar ab, an dem sich jeder die Zähne ausbeissen wird. Alles in allem, war es wieder fantastische Urban-Fantasy, gespickt mit knallharten Actionszenen und tollen, sowie vielversprechenden Protagonisten.

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