Jill Kismet 01

von Lilith Saintcrow 
3,9 Sterne bei73 Bewertungen
Jill Kismet 01
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Neue Kurzmeinungen

Konnte mich nicht ganz überzeugen. Vor allem Jills Humor wirkte manchmal doch etwas zu aufgesetzt.

The_Mentalists avatar

Eine sehr rasante und spannende Handlung lässt über die oft unschöne Ausdrucksweise der Protagonistin hinwegsehen!

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Inhaltsangabe zu "Jill Kismet 01"

Nach dem Tod ihres Meisters Mikhail ist Jill Kismet die oberste Jägerin ihrer Heimatstadt und unterstützt die Polizei im Kampf gegen übernatürliche Geschöpfe. Der Kuss eines Dämons hat Jill erstaunliche Fähigkeiten und Kräfte verliehen. Da wird sie an den Schauplatz eines grausamen Verbrechens gerufen: Ein Unbekannter hat vier Polizisten ermordet und verstümmelt, und die Polizei vermutet, dass ein Gestaltwandler die Tat begangen haben könnte. Jill erhält Unterstützung von dem gut aussehenden Werpuma Saul, für den sie schon bald tiefere Gefühle hegt. Aber kann die hartgesottene Jägerin ihm gegenüber ihre Seele öffnen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783802583063
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:364 Seiten
Verlag:Egmont LYX
Erscheinungsdatum:15.04.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Konnte mich nicht ganz überzeugen. Vor allem Jills Humor wirkte manchmal doch etwas zu aufgesetzt.
    Keine runde Sache, aber mir gefiel´s dennoch...

    Titel: Dämonenmal
    Autor: Lilith Saintcrow
    Reihe: Jill Kismet #1
    Verlag: LYX
    Genre: Fantasy
    Seitenanzahl: 361


    Klappentext:
    Nach dem Tod ihres Meisters Mikhail ist Jill Kismet die oberste Jägerin ihrer Heimatstadt und unterstützt die Polizei im Kampf gegen übernatürliche Geschöpfe. Der Kuss eines Dämons hat Jill erstaunliche Fähigkeiten und Kräfte verliehen. Da wird sie an den Schauplatz eines grausamen Verbrechens gerufen: Ein Unbekannter hat vier Polizisten ermordet und verstümmelt, und die Polizei vermutet, dass ein Gestaltwandler die Tat begangen haben könnte. Jill erhält Unterstützung von dem gut aussehenden Werpuma Saul, für den sie schon bald tiefere Gefühle hegt. Aber kann die hartgesottene Jägerin ihm gegenüber ihre Seele öffnen?

    Meine Meinung:
    Mich enttäuschte in der letzten Zeit ja so manches Buch, aber das hier war mal wieder ein ganz vernünftiges, das mich teilweise sogar richtig fesselte.

    Ich habe es im März gelesen, deswegen weiß ich gerade nicht mehr so 100 %, was ich so beim Lesen gefühlt habe...naja...das negative weiß ich noch.

    Also die Story ließ sich ansich ja flott lesen, aber was schon Cybersyssy aufgefallen ist, blieb auch mir nicht unbemerkt....
    Ständig wiederholte sich die Autorin...sei es eine bestimmte Fähigkeit von Jill oder eben ihre klimpernden Amulette im Haar.

    Ein paar Mal darf das ja gerne geschehen, aber irgendwann ist es total langweilig : /

    Auch fand ich es schade, dass der Leser im Grunde nicht so viel Hintergrundwissen zu den Charakteren bekommt. Ab und zu erhielt ich mal einen kleinen Happen per Rückbkende, aber irgendwie war mir das echt zu wenig.

    Auch bei der ganzen Kritik möchte ich sagen, dass der erste Teil mich dennoch gut unterhalten hat und für Zwischendurch absolut okay ist...

    Bewertung:

    Der Einstieg in die neue Reihe von Lilith Saintcrow unterhielt mich zwar ganz gut, aber es gab für mich einfach ein paar zu viele negative Punkte, weshalb ich kein Interesse auf den Rest der Reihe habe...
    Von mir gibt es:

    3 von 5 Sterne

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    Elenas-ZeilenZaubers avatar
    Elenas-ZeilenZaubervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Jägerin (nein, nicht so ein Püppie wie Buffy) kämpft gegen die übernatürlichen Geschöpfe, jagt den Polizistenmörder und gerät ....
    Die Amulette in meinen Haaren klimperten

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Schon auf Seite 50 war mir klar, dass die Autorin sich gern wiederholt. Bis dahin hatte ich mindesten 3 Mal gelesen, dass die Amulette im Haar klimperten. So ging es das ganze Buch weiter und dies bremste häufig die Spannung und langweilte mich. Grundsätzlich stieg die Spannung kontinuierlich und auch wenn mir klar war, dass Jill den Polizistenmörder fangen wird, gab es die eine oder andere Überraschung. Diese waren häufig in Jills Handlungsweise begründet, sie ist eine Mischung aus Philip Marlow plus ein bisschen Black Dagger und Supernatural. Okay, sie ist so besserwisserisch wie Buffy, jedoch zum Glück nicht so ein Püppie.
    Die anderen Protagonisten erfüllten die Klischees zum größten Teil und waren recht eindimensional geschaffen.
    Der Schreibstil Saintcrow ist recht locker, doch diese Wiederholungen nervten mich absolut.
    Ich wurde ganz gut unterhalten und vergebe gute 3 Sterne. Die Folgebände werde ich allerdings nicht lesen.

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘
    Nach dem Tod ihres Meisters Mikhail ist Jill Kismet die oberste Jägerin ihrer Heimatstadt und unterstützt die Polizei im Kampf gegen übernatürliche Geschöpfe. Der Kuss eines Dämons hat Jill erstaunliche Fähigkeiten und Kräfte verliehen. Da wird sie an den Schauplatz eines grausamen Verbrechens gerufen: Ein Unbekannter hat vier Polizisten ermordet und verstümmelt, und die Polizei vermutet, dass ein Gestaltwandler die Tat begangen haben könnte. Jill erhält Unterstützung von dem gut aussehenden Werpuma Saul, für den sie schon bald tiefere Gefühle hegt. Aber kann die hartgesottene Jägerin ihm gegenüber ihre Seele öffnen?

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    ashaveras avatar
    ashaveravor 5 Jahren
    Problembeladen und knallhart

    Jill Kismet ist Jägerin und verteidigt ihre Stadt gegen Höllenwesen jeglicher Art. Bei ihrer Zusammenarbeit mit der Polizei wird zum Tatort eines besonders brutalen Verbrechens gerufen. Kann sie, mit der Hilfe ihrer Freunde, gegen diesen Gegner bestehen und ihn dingfest machen? Eine gnadenlose Jagd beginnt.

    Jill ist problembeladen und knallhart, ein Produkt ihres Trainings und ihrer Vergangenheit, welche im Laufe des Buches immer mehr ans Tageslicht kommt. Das Buch ist in der Ich-Erzähler Perspektive geschrieben. Jill kämpft auf Leben und Tod gegen die Höllenwesen und schont sich in keinster Weise. Es war nicht immer einfach, ihren Gedankengängen zu folgen, aber im Gesamteindruck fügt es sich als Ganzes wieder zusammen. Jill ist ein typischer Einzelkämpfer und verzichtet oftmals auf Hilfe. Enttäuschungen in der Vergangenheit machen es ihr nicht einfach, anderen zu vertrauen.  Aber das paßte einfach zusammen und vor allem zu Jill. Es wurde ein Charakter gezeichnet, der im ganzen stimmig ist, sich aber sicher im Laufe der Reihe noch entwickeln wird und auch kann, denn sie ist nicht komplett verankert in ihren Verhaltensweisen, wie man auch schon im ersten Teil lesen kann.

    Es ist ein düsteres und brutales Buch mit einer relativ typischen Heldin. Eine Liebesgeschichte sucht man hier vergebens, aber da es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt, kommt da bestimmt noch was. Aber es fehlt auch nicht. Aufgrund von Jills Lebenswandel wäre es eher störend gewesen, wenn sie sich in romantische Verwicklungen gestürzt hätte. Sie hat so schon genug zu tun.
    Das Buch hat im Großen und Ganzen meine Erwartungen an ein Buch dieses Genres erfüllt. Große Überraschungen gab es nicht und auch der Gegner erfüllte mich nicht mit dem großen Schrecken, wie es sonst öfter vorkommt, aber die Geschichte um Jill muß sich nicht verstecken. Es ist bestimmt ausbaufähig und so werde ich den zweiten Teil auf jeden Fall lesen.

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    MissLillies avatar
    MissLillievor 5 Jahren
    Jill Kismet- die Dämonenjägerin mit einem kleinen Makel

    Ich hatte keinerlei Erwartungen an dieses Buch, ich kannte die Autorin nicht, hatte noch nichts über sie gehört und von dieser Reihe über die Dämonenjägerin Jill Kismet auch nicht. Aber ich habe direkt, nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, den zweiten Band gekauft.

    Die Dämonenjägerin Jill Kismet wird an den Schauplatz eines grausamesn Verbrechens gerufen: Ein Unbekannter hat vier Polizisten ermordet und verstümmelt, und die Polizei vermutet, dass ein Gestaltwandler die Tat begangen haben könnte. Jill erhält Unterstützung vom FBI in Gestalt des charmanten Werpumas Saul, für den sie schon bald tiefere Gefühle hegt.

    So sagt der Klappentext, aber manchmal frage ich mich wirklich, wer diese Klappentexte verfasst. Denn weder vermutet die Polizei, dass der Mörder ein Gestaltwandler ist, noch arbeitet Saul für das FBI. Die Polizei ist total verängstigt, sobald es um Verbrechen mit übernatürlicher Beteiligung geht und ruft dann bei den städtischen Jägern um Hilfe. In der Stadt Santa Luz ist diese Stelle seit 6 Monaten mit Jill Kismet besetzt, einer jungen Frau, die schwer am Tod ihres Lehrmeisters trägt und mit ihrer Vergangenheit hadert und die einfach nur überarbeitet ist. Eines Nachts wird sie zum Schauplatz eines schauderhaften Verbrechens gerufen, bei dem 5 Polizisten ihr Leben ließen und einer schwer verletzt wurde, sie ist sicher, dass es von Höllenbrut verübt wurde bis sie Besuch vom FBI bekommt und zwar von Harp und Dominic von der Spezialeinheit der Gestaltwandler- dem Martindale-Kommando. Sie behaupten, dass es sich bei dem Mörder um einen "Entarteten" handelt, der schon quer durchs Land gezogen ist und Gestaltwandler wie Menschen getötet haben soll, unter anderem die Schwester des Werpumas Saul, der sich deshalb Harp und Dominic als Fährtenleser angeschlossen hat und nun beginnt eine Hetzjagd, in der es einige Ungereimheiten aufzuklären gilt, während welcher Jill immer wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird und in Saul Sicherheit findet.

    Anfänglich hatte ich einigeSchwierigkeiten mit dem Stil von Lilith Saintcrow, aber ich habe mich eingelesen und muss sagen, es passte einfach wunderbar zu der etwas ruppigen und unsicheren Protagonistin. Es ist vielleicht keine herausragende Literatur, aber diesen Anspruch hat die Reihe um Jill Kismet auch gar nicht. Nichtsdestotrotz ist es anders, Jill Kismet ist unsicher und hat keinen perfekten Charakter, kein perfektes Leben und versteckt dies hinter Unnahbarkeit und erfrischender Ehrlichkeit. Wer auf heiße Liebesszenen hofft, wird bitter enttäuscht, denn es gibt keine. Denn Jill geht jeder Art von Beziehung aus dem Weg, so auch der Beziehung zu dem Werpuma. Dennoch ist es schön zu lesen, wie sie um ihre Seele kämpft.

    Dafür vier Sterne von mir.

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    jennifer0509s avatar
    jennifer0509vor 7 Jahren
    Rezension zu "Jill Kismet 01" von Lilith Saintcrow

    Inhalt
    Jill ist Dämonenjägerin. Sie arbeitet eng mit Polizei und FBI zusammen um paranormale Verbrechen zu lösen. Vor nicht allzu langer Zeit hat sie ihren Lehrmeister verloren und gibt sich die Schuld daran. Aber Jill hat wörtlich noch mit eignen Dämonen zu kämpfen. Perry hat sie mit Dämonenmal gezeichnet, damit ist sie schneller, stärker und besser als normale Menschen. Doch dieses zustätzliche Stärke hat auch ihren Preis und den muss sie einmal im Monat zahlen. Merkwürdige Morde, die sich nicht eindeutige zu einem Dämonentypen zu ordnen lassen, bringen die ganze Stadt in Aufruhr. Das FBI, die Polizei und Jill werden in viele gefährlichen Situationen gebracht. Für Jill sogar lebensbedrohlich, wird sie es schaffen die Dämonen zu finden ohne sich selbst dabei zu verlieren. Und welche Rolle spielt das Werwesen Saul in Jills Leben?

    Bewertung
    Die Geschichte um Jill spielt im heutigen Amerkia, ich weiß gar nicht ob die Stadt benannt wurde, ist mir wahrscheinlich entgangen, na auf jeden Fall ein Städchen in der Nähe einer Wüste. Der Leser erfährt die Ereignisse aus der Ich-Perspektive von Jill mit einigen Rückblenden in die Vergangenheit um mehr über ihren Lehrmeister zu erfahren.

    Das Buch beginnt gleich recht spannend. Jill in den Fängen eines Dämons (ist aber ein Rückblick). Die ersten Seiten ziehen einen regelrecht in den Bann, dann hat das ganze Buch einfach einen Hänger, den ich für mich dadruch begründe, dass man das schon kennt. Eine junge Frau, schlimme Vergangenheit, harte Schule, wird von vielen unterschätz, knallhart drauf. Manchmal musste ich an Anita Blake von Laurell K. Hamilton denken, auch wenn nicht alle Punkte passen. Ich war da dann etwas gelangweilt, mir fehlte einfach der Reiz. Dann nach der Hälfte wurde es wieder besser, neue Situation, viele Intrigen und die Lösung gab es erst zum Schluss und für mich nicht vorhersehbar.

    Jill ist eine sympathische Protagonisten, als Leser fühlt man mit ihr, sie ist nicht nervig oder kitschig. Nur ein bisschen zu perfekt, was ihr "Superman"-Verhalten an geht. Sie ist gut trainiert, stark und durch das Dämonenmal noch stärker. Sie muss ja die Kämpfe gewinnen, auch wenn schwerverletzt. Aber mehr wie ein paar Tage hält das auch nicht an.

    Fazit
    Ein gelunger Auftakt der Reihe, die auf jeden Fall mehr verspricht. Dämonen sind doch eher selten Thema, meist sind es Vampire (die es hier noch nicht gab) oder Werwölfe (spielen hier eine Rolle), die Idee finde ich jedenfalls gut. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen, mal sehen, was Jill noch so erlebt.

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    Fjolamausis avatar
    Fjolamausivor 7 Jahren
    Rezension zu "Jill Kismet 01" von Lilith Saintcrow

    Inhalt
    Die Dämonenjägerin Jill Kismet wird an den Schauplatz eines grausamen Verbrechens gerufen: Ein Unbekannter hat vier Polizisten ermordet und verstümmelt, und die Polizei vermutet, dass ein Gestaltwandler die Tat begangen haben könnte. Jill erhält Unterstützung vom FBI in Gestalt des charmanten Werpumas Saul, für den sie schon bald tiefere Gefühle hegt ...

    Meine Meinung
    Ich las bereits die Reihe "Dante Valentine" von Lilith Saintcrow und war beigeistert. Also beschloss ich auch diese Reihe zu beginnen und wurde nicht enttäuscht. :)
    Jill ist eine wunderbare Person, mit der man sich schnell verbunden fühlen kann. Sie besitzt einen genialen Galgenhumor, den ich so liebe :D
    Auch Saul find ich ganz okay. Es verwirrt mich ein wenig, dass er so sehr auf den Haushalt konzentriert ist, auch wenn das anscheinend bei den Wer-Männchen so üblich ist...
    Lilith Saintcrow hat einen wunderbaren Schreibstil und es gibt eigentlich nie Lücken im Kontext.

    Fazit
    Ich werde auf jedenfall auch den 2. Band lesen. In den nächsten Tagen gehts also in die Buchhandlung :D
    Für jeden etwas, der Urban Fantasy mag und gerne das abenteuer einer Jägerin miterleben will ;)
    Ich denke auch Fans von "Den Phönic-Chroniken" von Lori Handeland könnten begeistert sein.
    Fans der "Dante Valentine"-Reihe sowieso ;)

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    haTikvas avatar
    haTikvavor 7 Jahren
    Rezension zu "Jill Kismet 01" von Lilith Saintcrow

    Ein Serienkiller ist in Jills Stadt unterwegs und hat es offensichtlich auf Polizisten abgesehen. Es soll sich dabei um eine Werkatze handeln, aber als die Jägerin zum Tatort kommt, nimmt sie noch eine andere Präsenz wahr, die dort während des Blutbades anwesend war. Auch sind die Spuren zu ordentlich, als dass diese Tat eine Werkatze alleine war ...

    Jill Kismet ist eine Jägerin, die, im Auftrag des Herrn, unsere Welt von Dämonen befreit. In ihrem aktuellen Fall bekommt sie Unterstützung vom FBI, denn dort gibt es eine Abteilung, die sich nur mit Übernatürlichem befasst. Die zuständigen Agenten sind Werkatzen und gute Freunde von Jill.
    Gemeinsam müssen sie einen flüchtigen Werkater und ein weiteres Wesen jagen, das sich als weibliche Höllenbrut herausstellt. Zusammen hinterlassen die beiden eine Schneise von Leichen, wo auch immer sie auftauchen.
    Meistens wird Jill aber nur von einem Werwesen, einem Werpuma namens Saul, begleitet, der ihr zur Seite steht und ihr den Rücken stärken soll.
    Während Kismet sich anfangs noch sträubt Babysitter spielen zu müssen, so ist sie doch froh, ihn als Verstärkung zu wissen. Dadurch kommen sie sich auch näher, was der Jägerin jedoch überhaupt nicht behagt ...

    Ihre Kraft zieht sie aus der Magie und ihrem Glauben an Gott, in dessen Willen sie, wie auch andere Jäger, die Drecksarbeit für ihn übernimmt. Jedoch fühlt sie sich beschmutzt, da sie sich auf einen Deal mit dem falschen Geschöpf eingelassen hat.
    Der Titel des Buches schwebt wie ein Damoklesschwert über Jill, denn es hat eine ganz besondere Bedeutung für sie. Durch dieses Mal ist sie zwar körperlich stärker und hält mehr aus, als ein Normalsterblicher, doch macht sie dieses Zeichen psychisch schwach, was ihr sehr zu schaffen macht.

    Durch die Morde und die Düsternis, die das Cover ausstrahlt und auch im Roman zu spüren ist, könnte man diesen Roman gut als paranormalen Thriller durchgehen lassen.
    Es entstand im Laufe des Buches eine enorme Spannung, die zu einem kleinen Teil auch erotische Züge zeigte, und mich in ihren Bann zog.
    Die Kämpfe, in die Kismet regelmäßig schlidderte, wenn sie unter der Höllenbrut der Stadt aufräumte, waren toll beschrieben. Da ich Kampfszenen liebe, war dieses Buch genau das richtige für mich.

    Anfangs tat ich mir allerdings etwas schwer eine Verbindung zu der Protagonistin herzustellen, da sie zu Beginn unnahbar und etwas unterkühlt wirkte. Aber mit der Zeit wurde sie mir doch sympathisch. Dabei halfen ihre Gespräche mit sich selbst und zum anderen mag ich willensstarke Frauen in der paranormalen Literatur.
    Jill wurde mir im Laufe der Geschichte immer besser beschrieben und ich bekam eine Ahnung von der Last, die mit diesem gewissen Mal auf ihr liegt.
    Sauls Charakter war in diesem Roman noch ziemlich verschlossen, was sich wohl in den kommenden Bänden ändern wird. Aber er hat eine ruhige Art an sich, die mir von Beginn an gefiel.

    Kismet führt in Gedanken regelmäßig einen regen Monolog mit sich selbst, der teilweise sehr witzig ist. Ab und zu mischen sich auch Erinnerungen von ihrem Meister darunter. Ihre Gedanken werden immer in Kursivschrift dargestellt.

    Fazit:
    Ein gelungener Auftakt einer paranormalen Serie mit einer charakterstarken Protagonistin!
    Ich vergebe vier von fünf Sternen.

    Jill Kismet-Serie:
    1. Dämonenmal
    2. Schattenjagd
    3. Blutige Vergeltung
    4. Totenzirkus (ab September 2011)

    © Tikvas Schmökertruhe 1.5.2011

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    Schattenkaempferins avatar
    Schattenkaempferinvor 8 Jahren
    Rezension zu "Jill Kismet 01" von Lilith Saintcrow

    Jill Kismet hatte es in ihrem bisherigen Leben alles andere als leicht und auch das, was aktuell bei ihr läuft, kann man getrost unter „schwierig und kompliziert“ ablegen. Trotzdem hat sie sich nie unterkriegen lassen, mit Hilfe ihres Lehrmeisters wurde sie im Gegenteil zu einer ausgebildeten Kämpferin, die aus sämtlichen Schicksalsschlägen ihre Kraft ziehen kann. Und diese Kraft ist auch wahrlich nötig, um gegen die ganzen Kreaturen zu bestehen, die Lilith Saintcrow ihrer Protagonistin als Gegner in den Weg stellt.
    Dabei gibt es nicht einmal eine wirkliche Definition der Gruppierung, gegen die Jill sich mehrmals behaupten muss – der große Überbegriff „Höllenbrut“ kann alles und nichts bedeuten. Ganz zu schweigen von Perry, mit dem Jill eine Art Abkommen getroffen hat, von dem beide Seiten auf ihre ganz persönliche Weise profitieren.

    Eigentlich geht es in diesem ersten Band der neuen Fantasy-Reihe von Lilith Saintcrow in erster Linie ums Kämpfen – eine Kampfszene baut nahezu auf die nächste auf, weder Protagonistin noch Leser kommen wirklich zum Durchatmen. Was schade ist, da die zarten Bande zwischen Jill und Saul mehr Spielraum verdient hätten. So allerdings weiß man zwar, dass da etwas ist, dieses Etwas kommt aber nicht dazu, sich wirklich zu entwickeln, was es daher schwierig macht, das Ende nachvollziehen zu können.
    Obwohl die Kampfszenen sehr detailliert und ausführlich beschrieben sind und oft über mehrere Seiten gehen, hat man als Leser eher wenig Freude daran. Die Beschreibungen wiederholen sich, teilweise in genauem Wortlaut, sodass sie eher langweilig als spannend sind. Selbiges gilt leider auch für die Charakterbeschreibungen. Die Höllenbrut zum Beispiel ist durchgehend verdammt gutaussehend, was immer wieder betont werden muss. Ebenfalls wird immer wieder darauf hingewiesen, dass Jill eine hautenge Lederhose (in der sie einen tollen Arsch hat) und einen langen Ledermantel trägt, der beim Laufen gegen ihre Beine schlägt und knistert, wenn er nass ist und schließlich trocknet. Man verliert schnell den Überblick, so viele Mäntel scheint sie zu besitzen, und irgendwie muss sie nach jedem Kampf oder nach jeder Verfolgungsjagd einen neuen anziehen, weil der alte völlig ruiniert ist. Außerdem trägt sie jede Menge Schmuck, bei dem nicht so ganz klar ist, welche Rolle er spielt – Hauptsache, er klingt und blitzt und funkelt immerzu.

    Sparsam geht Saintcrow auch mit Hintergrundwissen zu ihrer Protagonistin um. Zwar werden öfter Erinnerungssequenzen eingebaut, in denen Jill mehr oder weniger gefangen zu sein scheint, doch wirklich viel erfährt man dadurch leider nicht von ihr. Hier darf man hoffen, dass die Vergangenheit ausführlicher in den Folgebänden Platz findet, denn sie nimmt einen wichtigen Platz im jetzigen Leben der Protagonistin ein. Zusammenhänge erschließen sich leider kaum oder nur bruchstückhaft, was das Verfolgen der an sich spannenden Geschichte schwierig gestaltet.
    Auch die hohe Anzahl verschiedener Charaktere, deren Wichtigkeit nicht klar wird, ist eher verwirrend. Hier bleibt ebenfalls zu hoffen, dass sich in den Folgebänden die Spreu vom Weizen trennt und sich ein festes Team herauskristallisiert, auf das sich sowohl Jill als auch der Leser verlassen kann.

    Insgesamt kann man Dämonenmal als rasanten und kurzweiligen Einstieg ansehen, auf dessen Schultern die Last des Anfütterns liegt. Inwieweit das gelingt, ist allerdings sehr von den kommenden Folgebänden abhängig, denn sowohl aus den Protagonisten als auch aus der Welt selbst kann man noch jede Menge herausholen. Dass die Autorin sich auf das Schreiben versteht, hat sie bereits bewiesen – nun muss sie noch zeigen, dass sie ihre guten Ideen auch lesenswert ausarbeiten kann.

    Der zweite Band „Schattenjagd“ wird voraussichtlich im August 2010 erscheinen.

    Fazit:

    Mit Dämonenmal legt Lilith Saintcrow den Start für eine neue interessante Reihe im Fantasy-Genre vor, der zwar mit einigen nicht sehr angenehmen Schwächen auffährt, jedoch trotzdem jede Menge Potential vorweisen kann. Gespannt darf man auf eine Weiterentwicklung in den Folgebänden hoffen.

    Wertung:

    Handlung: 3/5
    Charaktere: 3/5
    Lesespaß: 3,5/5
    Preis/Leistung: 3/5

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    Elisabeth87s avatar
    Elisabeth87vor 8 Jahren
    Rezension zu "Jill Kismet 01" von Lilith Saintcrow

    Dieses eine Mal blickte mir jemand in die Augen und sah durch die Mauer hindurch, die ich um mich herum aufgebaut hatte. Und ich hätte schwören können, dass auch ich hinter jede Mauer sehen konnte, die er jemals in seinem Kopf aufgebaut hatte.

    Jill Kismet, die Jägerin der Stadt, hat kein einfaches Leben. Ihre Aufgabe ist es, böse Dämonen, die als Höllenbrut bezeichnet werden zu jagen und ihnen im wahrsten Sinne des Wortes den Garaus zu machen. Jill ist allerdings keine Normalsterbliche, wie es bei den Jägern üblich ist, denn sie hat einen Pakt mit einer Höllenbrut namens Perikles geschlossen, die sie gebrandmarkt hat und ihr übermächtige Kräfte und Fähigkeiten verleiht. Diese Kräfte, ihr nicht brechbarer Wille und ihr Scharfsinn werden bei der Polizei sehr gebraucht, denn ein unbekanntes Wesen treibt sein Unwesen in der Stadt. Es tötet nicht nur unschuldige Polizisten, nein es verstümmelt seine Opfer und hinterlässt eine blutige Verwüstung. Schnell ist Jill und ihren Kollegen klar, dass es sich um ein entartetes Werwesen handeln muss, jedoch stinkt es an all den Tatorten extrem nach Höllenbrut. Das gibt einige Rätsel auf, da sich die Werwesen und die Höllenbrut verabscheuen und niemals im Leben gemeinsame Sache miteinander machen würden. Allerdings deuten alle Zeichen darauf hin, was Jill vor einige Rätsel stellt. Sie bekommt jedoch Unterstützung von Werwesen in der Gestalt von Dominic, Harper und Saul. Es beginnt eine grausame Jagd, immer mehr Menschen fallen dem Werwesen zum Opfer, Jill muss diesen Fall so schnell wie möglich aufklären. Sie wendet sich hilfesuchend an Perry, der jedoch nichts zu wissen zu scheint, oder ihr absichtlich wichtige Informationen vorenthält. Jill bleibt nichts anderes übrig, als sich auf ihre Intuition zu verlassen. Der Werpuma Saul, vereinfacht ihre Aufgabe auch nicht gerade, da er ihr gewaltig den Kopf verdreht. Jill kämpft dagegen an, lässt sich dann aber doch auf ihn ein und genießt das Gefühl der Sicherheit, dass sie in seiner Nähe überfällt.

    Dämonenmal ist der erste Band der Reihe „Jill Kismet“ von Lilith Saintcrow, in der sie die Geschichte einer starken, mutigen Frau im Kampf gegen das Böse erzählt. Das Buch enthält viele blutige und brutale Passagen, aber auch ein kleines bisschen Romantik. Es gibt hier allerdings keine große Liebe, da sich Saul und Jill einander erst annähern, was für mich jedoch eine nette Abwechslung ist, da es im normalen Leben die Liebe auf den ersten Blick auch nicht so häufig gibt. Gut gefallen hat mir auch, dass man im Laufe der Geschichte einen Einblick in Jills Vergangenheit bekommt. Die Charaktere sind gut dargestellt, wenn sie teilweise auch etwas oberflächlich dargestellt sind. Und falls man bei den verschiedenen Arten der vorkommenden Dämonen einmal den Überblick verlieren sollte, gibt es im Anhang einen Glossar, wo man nachschlagen kann. Auch wenn ich das Buch zweimal beginnen musste, da ich beim ersten Mal so gar nicht reingefunden habe in die Geschichte, hat es mir im Endeffekt gar nicht so schlecht gefallen, deswegen erhält es 3 von 5 Sternen.

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    Cat_Lewiss avatar
    Cat_Lewisvor 8 Jahren
    Rezension zu "Jill Kismet 01" von Lilith Saintcrow

    Nachdem die junge Dämonenjägerin Jill Kismet ihren geliebten Lehrer Michail verloren hat, macht sie sich allein auf die Jagd nach dämonischer Höllenbrut.
    Verstärkt durch das dämonische Mal an ihrem rechten Handgelenk, dass sie durch einen Pakt mit dem Höllenwesen Perry erhalten hat, bekämpft sie das Böse in der Stadt.
    Als eines Tages eine brutale Mordserie beginnt, sieht sie sich einer ungeheuren Gefahr gegenüber.
    Doch sie bekommt Hilfe vom FBI: das Werpärchen Harp und Dominic, sowie der attraktive Spurenleser Saul schließen sich der Suche nach dem Täter an.
    Als klar wird, dass ein entarteter Gestaltwandler und eine Höllenbrut hinter den Morden stecken, beginnt eine blutige Hetzjagd durch die Stadt.
    Und schon bald merkt Jill, dass ihr der Werpuma Saul alles andere als unsympathisch ist…

    Jill Kismet : Dämonenmal ist das neue Werk von Lilith Saintcrow, die sich bereits mit ihrer Dämonenjägerin Dante Valentine einen Namen in der Urban-Fantasywelt gemacht hat.
    Es ist eine Mischung aus Urban-Fantasy und Fantasy-Krimi.
    Während Jill von einem Kampf in den nächsten rennt, erfährt man mit der Zeit mehr über ihre Vergangenheit und die Beziehung zu ihrem Lehrmeister Michail.
    Sie versucht, seinen Tod zu verkraften und über die Grausamkeiten der Realität hinweg zu kommen, was ihr nicht immer gelingt. Sie ist ein Mensch, der immer versucht, nach außen hin stark zu sein, innerlich jedoch beinahe zerbricht.
    Von der Story her ist dieses Buch recht gut, die Umsetzung hat mir leider nicht gefallen.
    Der Schreibstil ist recht fließend und es liest sich sehr zügig, der Verlauf der Geschichte schleppt sich jedoch sehr dahin. Jill reist von einem Schauplatz zum nächsten, doch wirklich Spannung und Dramatik baut sich nicht auf.
    Mir persönlich hat auch ein wenig die Romantik gefehlt.
    Man merkt, dass zwischen Jill und Saul mehr passiert, aber es wird zu wenig auf die Beziehung eingegangen. Was Jill nun letztendlich von ihm hält, muss sich der Leser selber ausmalen.
    Insgesamt hat das Lilith Saintcrow’s neuestes Werk viel Potential, die Umsetzung ist meiner Meinung nach allerdings ein wenig missglückt.

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