Lilith Saintcrow Night Shift

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Inhaltsangabe zu „Night Shift“ von Lilith Saintcrow

Book one of this fast-paced urban fantasy sequence, featuring demons and the hunters who try to control them - and Jill is at the top of a dark and hidden profession.

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  • Rezension zu "Night Shift" von Lilith Saintcrow

    Night Shift

    Elwe

    30. August 2010 um 17:24

    Jill Kismet ist Dämonenjägerin und eine äußerst gelungene Heldin: tough und mit Haaren auf den Zähnen, nimmt die Schläge des Lebens mit sarkastischem Humor hin, ohne dass es jemals überzogen daher kommt, pflegt ihre "eine Frau muss tun was eine Frau tun muss"-Einstellung, pragmatisch und geradeheraus und zur Not mit kalkuliertem Risiko. Leidenschaftlich in ihrer Mission, ohne sich von idiotischem Stolz verführen zu lassen. Und tief innen trotzdem ein Mensch, mit allen Schwächen und Narben und Momenten der Schwäche. Was sie durch und durch glaubwürdig macht und all ihren Handlungen eine zwingende Logik verleiht. Sie läßt sich nicht herumschubsen, muss aber auch nicht heraushängen lassen, wie tough sie ist - das merkt man schon von selbst. Sie hat die Stärke, sich auch mal Schwäche einzugestehen und das ist es eigentlich, was sie am sympatischsten macht. . Jill Kismet jagt Dämonen und sorgt dafür, dass die Höllenbrut in ihrer Stadt nicht über die Stränge schlägt. Sie hat einen Pakt mit Perry (Pericles) geschlossen, dem König der lokalen (Dämonen)unterwelt - er leiht ihr seine Kraft durch eine unnatürliche Narbe auf ihrem Handgelenk (die u.a. ihre Sinne schärft, ihr höhere phyische Kräfte verleiht und Wunden viel schneller heilen läßt). Im Gegenzug muss sie ihm einmal im Monat eine Stunde ihrer Zeit schenken. Jill und Perry liegen in einem ständigen psychischen Tauziehen - er versucht sie auf die dunkle Seite zu ziehen, sie wehrt sich gegen sein subtiles Eindringen in ihren Verstand. Und dann ist da noch der Wer-Puma Saul Dustcircle, den sie im Zuge ihrer Ermittlungen kennenlernt, als ein außer Kontrolle geratener Gestaltwandler und eine Dämonin ein Blutbad nach dem anderen in der Stadt anrichten. Saul ist ein eher sanfter, zurückhaltender Charakter, dem es jedoch gelingt, Jill so nahe zu kommen wie niemand sonst, weil er ihr ganz unprätentiös Wärme und Trost offeriert und hinter ihre Fassade zu sehen scheint. Hier bahnt sich eine stille und weiche Romanze an, die jedoch in diesem Band noch nicht ihr volles Potential erreicht. . Überragend gut finde ich die Story, die Lilith Saintcrow hier erschafft - geschickt ineinander verwobene Fäden, die zwischen nervenzerfetzender Spannung und krachender Action immer neue Wendungen enthüllen und mich als Leser bis zur letzten Seite zu fesseln vermögen - um dann in einer unerwarteten und sogar sehr berührenden Auflösung zu münden. . Jill Kismet ist einer dieser Ausnahme-Glücksfälle in dem inzwischen riesigen Angebot von UrbanFantasy mit zig Sub-Genres. Tolle Story, tolle Heldin und weit entfernt davon, Standard-Kost zu sein. Wer eine richtig gute Krimistory mit Gänsehaut-Momenten, sensationell guter Action und einer leisen Romanze mag, ist hier genau richtig. Jill ist nicht eine dieser weichgespülten Möchtegern-Heldinnen, große Klappe und nichts dahinter, die nur damit beschäftigt sind, ihrem zukünftigen weißen Ritter zu beweisen, wie sehr sie doch nicht auf ihn angewiesen ist, um trotzdem jeweils nach 5 min an seiner Brust zu schmelzen. So einen Kindergartentanz hat Kiss nicht nötig :). Die ist nämlich ein großes Mädchen, die weiß, was sie kann und was sie will. Romantisch ist es trotzdem - auf einer tiefen und intensiven und sehr erwachsenen Ebene. . Tolles Buch, tolle Serie! Wer Dante Valentine von der gleichen Autorin gelesen hat, wird den Stil sofort mögen. Ich persönlich mag Jill fast lieber als Dante, denn sie ist nicht ganz so psychotisch und selbstzerstörerisch unterwegs, was sie glaubwürdiger macht.

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