Lilja Sigurðardóttir

 3,7 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von Der Käfig.

Lebenslauf von Lilja Sigurðardóttir

Lilja Sigurðardóttir wurde 1972 in der isländischen Kleinstadt Akranes geboren und wuchs in Mexiko, Spanien und Island auf. Bereits mehrfach ausgezeichnet für ihre Theaterstücke, wurde sie mit ihrer Reykjavík-Trilogie auch einem internationalen Publikum bekannt. Der erste Band der Reihe, ›Das Netz‹, erschien im Frühjahr 2020 bei DuMont, gefolgt von ›Die Schlinge‹ im Oktober 2020. Eine Verfilmung ist in Planung.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Lilja Sigurðardóttir

Cover des Buches Der Käfig (ISBN: 9783832165420)

Der Käfig

 (15)
Erschienen am 12.03.2021

Neue Rezensionen zu Lilja Sigurðardóttir

Cover des Buches Der Käfig (ISBN: 9783832165420)Steliyanas avatar

Rezension zu "Der Käfig" von Lilja Sigurðardóttir

Langatmig
Steliyanavor 2 Monaten

Im Gefängnis bekommt Agla den Auftrag, hinter den Aluminium-Geschäften zu kommen. Die Trennung von Sonja beschäftigt sie immer noch, im Gefängnis trifft sie aber auf Elisa. Maria soll Agla bei der Recherchearbeit helfen und begibt sich auf einen gefährlichen Weg.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich den Sinn dieser Geschichte nicht verstanden habe. Die Aluminium-Geschichte war im Vordergrund, die Recherche aber an sich war langatmig. Agla hat im Gefängnis so viel Zugriff auf Internet und kommt immer wieder auf interessante Entdeckungen und Maria muss sich das Ganze näher anschauen. Wann findet Agla das denn alles? Davon bekommt man nicht viel mit. Entweder denkt sie an Sonja oder mit Elisa. Das, was Maria geschehen ist, hätte man viel spannender darstellen können. So habe ich ganz viele kurze Kapitel gelesen, konnte aber keine Spannung spüren. Das Ende an sich war auch relativ unspektakulär.

Kommentare: 1
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Cover des Buches Der Käfig (ISBN: 9783832165420)Dr_Ms avatar

Rezension zu "Der Käfig" von Lilja Sigurðardóttir

Lilja kommt vom Wege ab
Dr_Mvor 2 Monaten

Würde man die drei Bände kurz hintereinander lesen, dann würde man sich wohl noch mehr über den Abschluss dieser seltsamen Geschichte wundern. Die Autorin baut zunächst einen Spannungsbogen auf, bei dem es vor allem um Sonja und ihren Sohn Tomas geht. Sie hat das Sorgerecht verloren, weil sie eine lesbische Beziehung zur Bankmanagerin Agla unterhält. Sonjas Mann Adam ist ein ehemaliger Kollege von Agla, der inzwischen einen gut organisierten Drogenhandel führt. Um ihren Sorgerechtsstreit zu führen, braucht Sonja Geld und steigt deswegen ohne Kenntnisse der Strukturen als Drogenkurier in genau dieses System ein. Damit sitzt sie erst recht in der Falle.

Wie sich dieser Konflikt plötzlich in eine unvermutete Richtung auflöst, zeigt dann der zweite Band, in dem am Ende auch schon ganz andere Machenschaften des Geldadels auf Island ans Licht kommen. Im dritten Band kippt die Aufmerksamkeit nun plötzlich auf Agla, die sich im Knast gerade umbringen wollte, es aber nicht richtig zu Ende bringen konnte. Sonja und ihr Umfeld spielen auf einmal nur noch eine unbedeutende Nebenrolle. Stattdessen organisiert Agla aus ihrer Zelle heraus eine ziemlich wilde Rache- und Aufklärungsaktion gegen Machenschaften, die Island mehr oder weniger geschickt ausplündern. Dass sie dabei nicht auf der vorgeblich moralisch richtigen Seite steht und ebenfalls abkassiert, dient eher der Glaubwürdigkeit einer ansonsten recht unglaubwürdigen Story. Aber was macht das schon? Ein Krimi ist selten glaubwürdig, denn sonst wäre er langweilig.

Was mich viel mehr gestört hat, ist der abrupte Szenenwechsel in dieser Geschichte – weg von Sonja und hin zu Agla. Das erscheint im dritten Band plötzlich und unerwartet auf die Vorhandlung draufgesattelt und passt nicht zum Anfang. Aus einer Nebenfigur wird nun die Hauptheldin. Und besonders sympathisch ist weder sie noch ihre Vorgängerin. Kurz gesagt: Dramaturgisch gesehen ist das keine Meisterleistung, sondern eher seltsam.

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Cover des Buches Der Käfig (ISBN: 9783832165420)mesus avatar

Rezension zu "Der Käfig" von Lilja Sigurðardóttir

Der letzte Teil birgt Überraschungen
mesuvor 4 Monaten

Der dritte Band der Island Reihe ist auch diesmal wieder facettenreich und vielschichtig aufgebaut. Diesmal dreht sich einiges um Agia und Sonja taucht erst im Laufe der Geschichte auf. Agia verstrickt sich in die Aufklärung um die Machenschaften der Aluminiumbranche, und deckt mit Hilfe von Maria der Journalistin ein Komplott auf. Doch ihre Recherchen sind sehr gefährlich, und sie geraten ins Visier des dubiosen Geschäftsmannes Inigimar. Es ist gewohnt undurchsichtig, verschlungen und auch verwirrend, doch am Ende laufen die losen Fäden der Handlung gekonnt zusammen.

Eine spannungsvolle Reihe die man durchaus lesen kann.

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