Liljana Pandeva Balkanexpress Skopje Lausanne

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Inhaltsangabe zu „Balkanexpress Skopje Lausanne“ von Liljana Pandeva

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    Balkanexpress Skopje Lausanne

    Gospelsinger

    05. January 2014 um 19:47

    Es gibt Bücher, die ich, obwohl ich ihr Erscheinen sehnsüchtig erwartet habe, nicht sofort zu lesen beginne. So, wie man eine Flasche Wein, von der man weiß, dass der Inhalt etwas Besonderes ist, für eine besondere Gelegenheit aufspart, hebe ich mir die Lektüre auf. Ich warte auf einen Zeitpunkt, zu dem ich das jeweilige Buch in Ruhe genießen kann. So war es auch mit diesem Buch, an das ich, nachdem mir das erste Buch dieser Autorin, „Schwestern und Machos in Makedonien“, so gut gefiel, entsprechend hohe Erwartungen hatte. Und die wurden nicht enttäuscht. Die Ich-Erzählerin, eine junge Makedonierin, geht nach dem Studium in die Schweiz, um dort zu arbeiten. Allerdings nicht in ihrem eigentlichen Beruf, sondern zunächst in der Gastronomie, um ihre Französischkenntnisse aufzubessern. Nebenbei kann sie bei dieser Tätigkeit auch ihre Neugier auf andere Menschen befriedigen. Wobei ihr die Schweiz zunächst recht seltsam vorkommt. „Diese Schweizer sind schon wunderlich. Über sich selbst lassen sie nichts verlauten, aber über andere wollen sie alles herauskriegen.“ Die Ich-Erzählerin lernt, dass man Fondue nur mit Freunden isst, erkennt die Vorteile eines Maskenballs, begreift die Freuden des Tees, merkt, dass sie Piercings nicht mag, und freut sich, dass in diesem Land nicht das Aussehen an erster Stelle steht, sondern die Arbeit, die man leistet. Und sie reflektiert ihre Situation. Das große Thema dieses Buches ist das Leben in der Fremde. Was ist eigentlich Heimat? Wo sind unsere Wurzeln? Wie setzt sich die eigene Identität zusammen? Wie kann man sich in einem neuen Land eingliedern, ohne das Gefühl zu bekommen, „umgeschmolzen“ zu werden? Wie schon im ersten Buch der Autorin werden auch hier kluge Gedanken ganz wunderbar formuliert, und einmal mehr hat der Schreibstil mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Passagen ernsthafter Betrachtungen wechseln sich mit urkomischen Szenen ab, alles durchzogen von einer beim Lesen spürbaren menschlichen Wärme. Als sehr hilfreich empfand ich die Fußnoten mit Anmerkungen des Übersetzers. (Nur auf Seite 180f hat sich ein kleiner Druckfehler eingeschlichen: Der erwähnte Schriftsteller heißt Raymon Carver.) Dieses kleine Buchjuwel bekommt seinen Platz auf meinem Lieblingsbuch-Regal. Und ich lege es allen ans Herz, die sich gern jenseits des Mainstream-Einheitsbreis bewegen.

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