Erzähl es niemandem!

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Linatosts avatar

Tolles Buch, die Autorin hat leider ihre Schwächen so bald sie von reinen Tatsachen ins erzählerische übergeht.

SigiLovesBookss avatar

Eine sehr authentische autobiographische Schilderung über WW II und die Rolle des NS-Regimes in Norwegen: Liebe ist stärker als Kriege!

Alle 50 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Erzähl es niemandem!"

Dass sie jüdische Wurzeln hat, erfährt Randi Crott erst, als sie erwachsen ist. Und genau wie ihre Mutter 1942 soll auch sie jetzt – über zwei Jahrzehnte nach dem Krieg – mit niemandem darüber sprechen. Bis zum Tode des Vaters bleibt seine Geschichte verborgen. Weggepackt in alten Briefen und Dokumenten.
Mit großer Leidenschaft rekonstruiert die Autorin den Lebensweg ihrer Eltern. Er reicht von der Verfolgung der Juden in Deutschland über die deutsche Besatzung in Norwegen bis hin zu den Problemen der Vergangenheitsbewältigung nach dem Krieg.
Randi Crotts bewegende Familiengeschichte wurde zum Bestseller und stand monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste. Nun wurde ihr Buch von Klaus Martens kongenial verfilmt. Der Dokumentarfilm war bundesweit in den Kinos aller großen Städte zu sehen. Er ist jetzt auf DVD erhältlich.

„Ohne Hitler hätte es mich nicht gegeben. Welches Gefühl ist für so einen Fall reserviert? Ich bin auf der Welt, weil meine norwegische Mutter sich in einen deutschen Besatzungssoldaten verliebt hat. Aber es gibt noch eine andere Wahrheit, die mir lange genug verschwiegen wurde.“
RANDI CROTT

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783832162306
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:DuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum:21.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Neuneuneugierigs avatar
    Neuneuneugierigvor einem Monat
    Sehr emotional, wenn scheinbar auch "unerwünscht"

    Tatsächlich - und das obwohl ich schon einiges aus der Zeit gelesen und geschaut habe - ist mir Norwegen als Hintergrund für so viele Dramen, nicht bewusst gewesen.
    Diese Liebe muss was ganz besonderes gewesen sein und ein ganz großes Bravo an die Tochter, die sich auf Spurensuche begeben hat, war sicher nicht immer leicht war.
    Stellenweise merkt man dies auch beim Lesen, doch gestört hat es mich nicht wirklich. Handelt es sich doch um eine Biografie über ihre Eltern und die Zeit, in der sie sich kennen und lieben gelernt haben.
    Auf jeden Fall ist mein Mitgefühl für die Menschen der Ecke der Welt erweckt worden.  

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    Skruttens avatar
    Skruttenvor 2 Jahren
    Biografie - zu kurz

    Biografie einer Tochter über ihre Mutter, die sich im Zweiten Weltkrieg als junge Norwegerin in einen deutschen Soldaten verliebt. aufgrund der historischen Fakten recht interessant. Allerdings lese ich lieber dicke Romane.

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    Biankas_Buecherkistes avatar
    Biankas_Buecherkistevor 3 Jahren
    gute story


    Die Liebesgeschichte zweier Menschen, die Verboten und unter Strafe stand, ist herzergreifend. Das Erzählen bzw. das Einweihen von den Eltern, war nicht gestattet bzw. zu riskant. Man füllte sich alleine. Genau so muss sich Lilian, die 19 jährige Protagonistin gefühlt haben. Es niemanden sagen zu dürfen, weder ihren Eltern noch ihrer besten Freundin. Die Beinahe Trennung der beiden Liebenden ist grausam mit zu lesen.

    Das Buch ist gut geschrieben, die Gefühle sind greifbar. Covergestaltung passt hervorragend zur Geschichte. Ein flotter Wechsel bringt Leben ins Buch weil die Zeit- und Perspektivwechsel ein hohes Tempo in die Erzählung bringen.

    Interessente können es gelesen haben, aber es ist kein muss leider. Trotzdem ist das Buch mit 4 von 5 Punkten gut bedient. 

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    Schnutsches avatar
    Schnutschevor 4 Jahren
    Erzähl es niemandem!

    ~Erster Satz~

    Ich bin schon fast 18, als meine Mutter mich an einem Sonntagnachmittag im Jahr 1969 in Wohnzimmer holt.

    ~Meine Meinung~

    Die Liebesgeschichte von Helmut und Lillian ist sehr ergreifend. Ich bin froh, dass ich dieses Buch, gelesen habe. Zwar hatte ich ein paar Startschwierigkeiten am Anfang des Buches, weil ich nichtt mit so vielen Informationen zum Krieg gerechnet hatte, doch daran hab ich mich schnell gewöhnt. Ich konnte das Buch nur noch mit Mühe aus der Hand legen, nachdem die beiden sich zum ersten Mal begegnet waren. Während wir die Geschichte der beiden erzählt bekommen, machen wir teilweise Zeitsprünge zurück, teilweise bekommen wir die Geschichte aus der Gegenwart mit, weil Randi von ihren Recherchen erzählt. Trotzdem hat man keine Probleme die Geschichte zusammen zu setzen. Zwischendurch bekommen wir Textausschnitte aus verschiedenen Dokumenten und Briefen. Diese sind deutlich zu erkennen, da sie kleiner gedruckt und eingerückt sind. An einigen Stellen dürfen wir uns auch Bilder anschauen, die damals aufgenommen wurden. Normalerweise mag ich es ja nicht, wenn Bilder in einem Buch abgedruckt sind, doch hier sind sie das Tüpfelchen auf dem i. Das Buch wurde meiner Meinung nach wunderbar umgesetzt! Von mir gibts eine klare Kaufempfehlung! 

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    sanrafaels avatar
    sanrafaelvor 4 Jahren
    Manchmal kann man sich nicht aussuchen in wen man sich verliebt

    Als Norwegen im Krieg von den Deutschen besetzt wird, lernt Lilian den deutschen Soldaten Helmut kennen. Es ist keine Liebe auf den ersten Blick, aber dennoch entwickelt sich eine Bindung zwischen ihnen.

    Lilian weiß, wie mit norwegische Mädchen - die sich mit Besatzungssoldaten einlassen - umgegangen wird, und hält ihre Beziehung zunächst geheim. Helmut ist Halbjude und nur durch einen Bürokratiefehler noch in der Wehrmacht. Aber genau dieser Umstand schützt ihn vor dem Konzentrationslager. Nicht so jedoch einen Teil seiner Familie.

     

    Bisher wußte man wenig über die Besatzung Skandinaviens während des 2. Weltkriegs. Spannend ist vor allem Lilians Reise in das von Alliierten besetze Deutschland nach Kriegsende.

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    wadelixs avatar
    wadelixvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein lesenswertes Zeitzeugnis, welches zu Herzen geht.
    Erzähl es niemandem! Ein zu Herzen gehendes Zeitzeugnis.

    Randi Krott ist vielen von uns aus dem Radio oder Fernsehen ein Begriff.
    Ich habe ihre Kommentare im Radio immer gerne gehört und mochte ihre Art. Als ich vor Kurzem auf ihr Buch gestoßen bin, war mein Interesse geweckt.

    In Randi Krotts Roman geht es um die Liebe ihrer Eltern. Das Außergewöhnliche daran ist, dass ihre Mutter Norwegerin ist, ihr Vater Deutscher.
    Im, von den Deutschen besetzten Norwegen, lernen sich Lillian Berthung und Helmut Krott kennen und verlieben sich.
    Sie können ihre Liebe nur unter sehr erschwerten Bedingungen leben, da für ein anständiges, norwegisches Mädchen, ein Treffen mit dem "Feind" unmöglich ist.
    Wie es den Beiden gelang, trotz aller Widrigkeiten beeinander zu bleiben und zueinander zu halten, davon erzählt dieses Buch.
    In kurzen, prägnanten Kapiteln, wird der Leser abwechselnd mit der Jetztzeit und der Vergangenheit konfrontiert. Man kann sich so ein gutes Bild des Geschehens machen und leidet und freut sich mit den Protagonisten.

    Mich hat dieser Roman sehr berührt. Randi Krott findet die richtigen Worte und lässt einerseits Emotionen zu, berichtet aber andererseits sehr sachlich und gut recherchiert, über geschichtliche Abläufe. Eben von diesem stattgefundenen Wahnsinn, dem Zweiten Weltkrieg.

    Auffallend ist, das sich die Enkel und Enkelinnen daran geben, Familiengeschichten, die im Krieg stattfanden aufzuschreiben, aufzulösen.
    Mir fällt dazu auch der Roman von Jenny Heimann "Mi Corazon" ein, der dasselbe Thema beinhaltet, aber auf eine ganz andere Weise davon berichtet.
    Ich gehöre der "Elterngeneration" an und stelle fest, dass ich über "den Krieg" nur sehr spärlich mit meinen Eltern reden konnte. Heute tut es mir leid, nicht intensiver darauf bestanden zu haben, etwas über deren Kriegserlebnisse  zu erfahren.

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    Tialdas avatar
    Tialdavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Liebesgeschichte und historisches Zeugnis zugleich – spannend, berührend und informativ.
    Liebesgeschichte und historisches Zeugnis zugleich

    Rezension:

    Obwohl ich immer wieder über die damaligen Zustände erschüttert bin, finde ich Zeitdokumente über das 3. Reich wahnsinnig spannend – und so kam ich an “Erzähl es niemandem! Die Liebesgeschichte meiner Eltern” von Randi Crott und Lillian Crott Berthung nicht vorbei.

    Randi Crott ist schon fast 18, als ihr ihre Mutter Lillian erzählt, dass die Großmutter väterlicherseits Jüdin war, ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurde und die Großtante  sogar in einem KZ getötet wurde. Randis Vater wurde als Halbjude aus dem Sportverein geworfen, hatte große Probleme zu studieren und der Großvater verlor seinen Job bei der Reichsbahn, weil er sich nicht von seiner jüdischen Ehefrau scheiden lassen wollte.

    Dies alles erfährt Randi gegen den Willen ihres Vaters, der die Vergangenheit ruhen lassen möchte und erst zwei Jahre nach seinem Tod, verarbeitet Randi Crott das Tagebuch ihrer Mutter zu einem Roman, der die Liebesgeschichte der Eltern erzählt – und diese Geschichte ist wahnsinnig spannend und interessant.

    Sie lernen sich 1942 in Norwegen kennen, wo Lillian mit ihrer Familie lebt. Helmut Crott ist dort als Soldat stationiert und die beiden verlieben sich ineinander. Als immer mehr jüdische Nachbarn weggebracht werden und der Zorn der Bevölkerung auf die Deutschen wächst, wird die junge Liebe zu einem Versteckspiel, in dem sich das Paar immer wieder bis zu über einem Jahr nicht sehen kann. Doch Lillian kann ihrer Familie nicht erzählen, dass der Geliebte eigentlich selbst ein Halbjude ist – denn die Tatsache, dass niemand davon weiß, ist der Grund, warum Helmut Soldat ist und dies stellt seine Lebensversicherung dar.

    Ich konnte mich kaum von Lillians und Helmuts Geschichte losreißen. Meist bekommt man die Schrecken des 2. Weltkriegs nur aus Deutschland oder dem ehemaligen Ostblock geschildert und Länder wie Norwegen geraten dabei völlig aus dem Fokus. Durch “Erzähl es niemandem!” bekommt man neben einer persönlichen Liebesgeschichte gleichzeitig die Gelegenheit zu erfahren, wie sich der Krieg auf die skandinavischen Länder auswirkte.

    Somit ist das Buch um Familie Crott Liebesgeschichte und historisches Zeugnis zugleich und deshalb gleichermaßen für Leser geeignet, die in einer spannenden wahren Geschichte versinken wollen, als auch für solche, die historisch interessiert sind.

    Fazit:

    Liebesgeschichte und historisches Zeugnis zugleich – spannend, berührend und informativ.

    Kommentare: 1
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    Lola1008s avatar
    Lola1008vor 5 Jahren
    Schrecklich schön

    Schrecklich schön

    Randi Crott berichtet in ihrem Buch "Erzähl es niemandem!" von der unglaublichen Liebesgeschichte ihrer Eltern Lillian Crott Berthung und Helmut Crott, die sich in Norwegen zum ersten Mal trafen und sofort ineinander verliebten. Es ist jedoch keine Wolkenkuckucksheim-Geschichte: Um sie herum tobt der 2. Weltkrieg und zu allem Überfluss ist Helmut auch noch Soldat in der deutschen Armee - ein absolutes Manko, wenn es nach Annie und John Berthung, Lillians Eltern geht. Was keiner weiß: Er ist Halbjude. Würde das aufgedeckt werden, würde das seinen sicheren Tod bedeuten. Und deswegen bittet er Lillian, niemandem davon zu erzählen...

    Als Randi, die Tochter der beiden, mit 18 Jahren erfährt, dass ihr Vater Halbjude ist, ist sie zuerst geschockt und möchte unbedingt mehr über die Vergangenheit ihres Vaters herausfinden. Dies kann sie jedoch erst nach seinem Tod im Jahre 2008 machen und rekonstruiert in "Erzähl es niemandem!" gemeinsam mit ihrer Mutter Lillian den Lebens-, Liebes-, und Leidensweg ihrer Eltern.

    Meine Meinung:
    Da ich mich sehr für den Nationalsozialismus und seine Erziehungsmethoden interessiere, hat mir meine Deutschlehrerin dieses Buch empfohlen und ich weiß immer noch nicht wirklich, was ich über dieses Buch schreiben soll. Jedes Mal, wenn ich es in die Hand genommen habe, hatte ich das Gefühl ich sei in dieser Zeit, konnte mir alles ganz genau vorstellen, die Menschen, die Orte, einfach alles. Ich habe mich durch Randi Crotts Erzählungen als Teil dieser damals schrecklichen, grausamen Welt gefühlt und auch die ganze Zeit über dieses ganz spezielle beklemmende Gefühl gehabt, als würde jeden Moment in meinem Kopf ein Fliegeralarm losgehen, der einen Flugzeugangriff ankündigt.
    Durch die vielen Bilder, die die Situationen untermalen, fällt es dem Leser noch leichter, sich nicht nur in die Zeit zurückzuversetzen, sondern sich auch die Orte und ihr damaliges Aussehen genau vorzustellen. Dasselbe gilt für die Bilder von Lillian und Helmut, die zwischenzeitlich immer wieder eingefügt werden.
    Was ich auch sehr an dem Buch mag, ist, dass die Kapitel abwechselnd die Geschichte zwischen Lillian und Helmut weiterspinnen, aber auch historisches Hintergrundwissen bezüglich der damaligen Situation in Norwegen liefern. Als Außenstehender hat man meist nicht die Ahnung, dass auch Norwegen so stark unter dem Krieg gelitten hat und wie krass auch dort die deutsche Besatzung war. Ich finde es allerdings gut, dass Randi Crott die norwegische Sitation aufzeigt, da solche Dinge immer wieder in den Hintergrund rücken und in Vergessenheit gegenüber der deutschen Situation geraten. Daher gefällt es mir sehr, dass Randi Crott diese Lücke in der Literatur füllt.
    Durch das Präsens, das in der Biografie verwendet wird, fühlt sich der Leser als Teil des Geschehens, weil er durch das Tempus der Gegenwart die Liebesgeschichte zwischen Lillian und Helmut miterlebt und mit beiden Charakteren stark mitfiebert. Durch die benutzten Zitate, die in einem Anhang nochmals explizit angegeben werden, bekommt der Leser eine richtige Gänsehaut, besonders, wenn es um Briefe von Helmut an seinen Vater oder an Lillian geht. Auch hier ist es sehr schwer, nicht nach einem Taschentuch zu greifen, weil es einfach unglaublich rührend und beklemmend, ergreifend und schrecklich zugleich ist.
    Zu den Charakteren brauche ich glaube ich nicht viel sagen. Sie fühlen sich lebendig, waschecht an und man leidet so stark mit ihnen mit, dass einem selbst die Tränen in den Augen stehen. Lillian ist eine unglaublich starke Frau, die sich sogar über die eigenen Eltern hinwegsetzt um mit ihrer großen Liebe - einem Deutschen - zusammen zu sein. Ich habe mich manchmal wirklich gefragt, ob das heutzutage noch jemand machen würde - und bin zu dem Schluss gekommen, dass es nur diejenigen tun würden, die sich ihrer Liebe und der des anderen zu 100 Prozent sicher sind, wenn überhaupt. Von daher finde ich es unglaublich mutig von Lillian, voll hinter Helmut zu stehen, vor allem, da die deutschen Soldaten bei den Norwegern auf großen Widerstand und Antiphatie stießen.
    Helmuts Schicksal hat mich sehr berührt. Er selber war Jude - und wurde in die deutsche Armee eingezogen. Eine unglaubliche Ironie, wenn man bedenkt, dass die Juden zu einer "minderwertigen Rasse", laut Hitler, gehörten und er sofort exekutiert worden wäre, wenn seine wahre Identität aufgeflogen wäre. Man betet, man hofft und man wünscht Helmut über das ganze Buch hinweg, dass er sein Geheimnis bewahren kann, dass er heil durch den Wehrdienst kommt und vor allem, dass er trotz seiner Herkunft von Lillian akzeptiert wird. Am Ende des Buches gleitet einem schon ein wirklich frohes  Lächeln über das Gesicht. Es macht einen schon sehr glücklich, wenn nicht alle Kriegsgeschichten böse enden.

    Fazit:
    Ein sehr ergreifendes Thema, das hier sehr ergreifend geschildert wird und auch neue Aspekte der norwegisch-deutschen Geschichte anbringt. Man versetzt sich in die Lage von Lillian und Helmut und fiebert mit beiden Charakteren stark mit, die dem Leser durch das Präsens und angeführte Fotos und Briefe sehr nah scheinen. Diese Biografie ist ein wahrer Lückenfüller in der Geschichte der nationalsozialistischen Literatur, was durchaus nicht negativ gemeint ist. Dass die Besatzungszeit in Norwegen für die Menschen damals unglaublich schwer war, weiß heute kaum noch jemand, von daher hat es mich persönlich sehr berührt, wie Randi Crott diese geschildert hat, sodass auch der Leser sich in die Situation hineinversetzen kann. Wer Fakten mit einem Hauch von zarter, unschuldiger Liebe vertragen kann, der sollte sich dieses Buch unbedingt kaufen. Von mir gibt es daher 5 von 5 möglichen Sternen für diese tolle Biografie

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    goldfischs avatar
    goldfischvor 5 Jahren
    Eine Liebe zwischen allen Fronten

    Randi Crott erzählt die Liebesgeschichte ihrer Eltern.
    Es herrscht Krieg in der Welt. Lillian ist 19, als sie dem deutschen Wehrmachtssoldaten Helmut in Norwegen begegnet und sich in ihn verliebt.Es beginnt eine Liebe, die den stürmischen Zeiten stand gehalten hat, die viel stärker ist, als der Konflikt zwischen den Völkern. Helmuts Mutter ist Jüdin, er "versteckt" sich quasi in seiner Schreibstube. Lillians Eltern sind von Lillians Wahl alles andere, als begeistert. Doch die Beiden setzen sich durch. Eine schöne und zugleich traurige Geschichte von der Liebe und der verlorenen Jugend.

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    Asti Cinzanos avatar
    Asti Cinzanovor 5 Jahren
    lohnt sich

    Während des zweiten Weltkrieges verliebt sich die Norwegerin Lillian Berthung eines Tages in den deutschen Soldaten Helmut Crott. Die Zeiten sind hart, auch in Nordnorwegen.

    Helmut vertraut sich Lillian an, das er "Halbjude" ist. Sie verspricht ihm sein Geheimnis für sich zu behalten, da er sich in der deutschen Wehrmachtsuniform versteckt hält. 

    Ihre Eltern wissen nichts von Helmuts Herkunft und sind gegen die Beziehung, aber ihre Liebe ist stärker.

    Dies ist eine sehr bewegende Geschichte von zwei Menschen, die es wahrlich nicht einfach hatten. Mir gefielen die Zeitsprünge von damals ins jetzt sehr gut, das macht das Buch sehr spannend und ich wollte es nicht mehr weglegen.

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