Lillian Hellman

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Die Zeit der Schurken, Six Plays by Lillian Hellman und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Hoffnung auf eine Chance: Liebesroman

Neu erschienen am 05.10.2020 als E-Book bei .

Alle Bücher von Lillian Hellman

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Cover des Buches Die Zeit der Schurken (ISBN: 9783803127419)

Die Zeit der Schurken

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Erschienen am 27.04.2015
Cover des Buches Hoffnung auf eine Chance: Liebesroman (ISBN: B08KS67MPX)

Hoffnung auf eine Chance: Liebesroman

 (0)
Erschienen am 05.10.2020
Cover des Buches The Children's Hour (ISBN: 0822202050)

The Children's Hour

 (1)
Erschienen am 01.06.1953
Cover des Buches Six Plays by Lillian Hellman (ISBN: 0394741129)

Six Plays by Lillian Hellman

 (1)
Erschienen am 01.11.1979
Cover des Buches Pentimento (ISBN: 0316352888)

Pentimento

 (0)
Erschienen am 10.10.2011
Cover des Buches The Selected Letters of Anton Chekhov (ISBN: 9780374518387)

The Selected Letters of Anton Chekhov

 (0)
Erschienen am 01.04.2001
Cover des Buches Eine unfertige Frau (ISBN: 9783518384107)

Eine unfertige Frau

 (0)
Erschienen am 01.12.1995
Cover des Buches Scoundrel Time (ISBN: 0316352942)

Scoundrel Time

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Erschienen am 10.10.2011

Neue Rezensionen zu Lillian Hellman

Neu
M

Rezension zu "Six Plays by Lillian Hellman" von Lillian Hellman

Rezension zu "The Little Foxes", enthalten in diesem Buch
Mira123vor 10 Tagen


Heute hab ich wieder einen Klassiker für euch. Und ausnahmsweise war es sogar einer, den ich eigentlich ziemlich unterhaltsam fand. In "The Little Foxes" geht es um die Familie Hubbard, die durch ein Erbe reich geworden ist. Allerdings wurde das auf die Familie aufgeteilt und einen Teil davon hat Horace. Blöd nur, dass Ben und Oscar eigentlich das Geld investieren wollen und wissen, dass Horace ihnen keinen Cent davon geben wird. Zumindest nicht freiwillig.... 

Ben ist ein ziemlicher A****, um das mal ganz klar zu sagen und Oscar ist auch nur wenig besser. Dann ist da noch Leo, der in einer Bank arbeitet und Bens Sohn ist, wenn ich das richtig verstanden habe. Und dann gibt's da noch Regina, die eigentlich mit Horace verheiratet ist, ihn aber seit Jahren ständig und ganz offiziell betrügt, Alexandra, die Tochter von Horace und Regina, die mit Leo verheiratet werden soll und Birdie, eine herzensgute Frau, die leider mit Ben verheiratet ist und von ihm ständig tyrannisiert wird. Merkt ihr schon an der Beschreibung, wieviel Potential für Drama es hier gibt? Lasst mich nur eines sagen: Dieses Potential wurde zu hundert Prozent genutzt! Diese ganzen Fernsehserien sind nichts dagegen! Es geht um Liebe und Hass, um Leben und Tod, um Intrigen und um Klatsch und Tratsch und Lügen und die Wahrheit und wirklich alles, was dazwischen liegt. Es geht um den Wunsch nach Reichtum und um das Sehnen nach einem einfacheren Leben. Und das alles gleichzeitig!

Besonders gut haben mir die Dialoge gefallen, die zwischen diesen unterschiedlichen Figuren so zustande gekommen sind. Mein allerliebster Satz war wohl "Are you scared, Mama?", den Alexandra ganz am Ende des Theaterstücks zu Regina sagt. Das war so ein richtiger "Oh, Snap!"-Moment. 

Ich gebe zu, zu Beginn war ich sehr kritisch. Man wird direkt ins Geschehen geworfen und im ersten Akt war ich einfach nur überfordert. Das ging dann aber später besser und im letzten Akt hab ich dann nur noch mitgefiebert.

Mein Fazit? Hat mir gut gefallen. Der Einstieg war schwer, aber der Rest des Stücks hat das schnell wett gemacht! 




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Rezension zu "Die Zeit der Schurken" von Lillian Hellman

USA – Überwachungs- und Verfolgungswahn
JulesBarroisvor 5 Jahren

Die Zeit der Schurken - Lillian Hellman (Autor) - Peter Naujack (Übersetzer) 144 Seiten, Verlag: Wagenbach, K; Auflage: 1 (27. April 2015), 10,90 €,

ISBN-13: ISBN 978-3-8031-2741-9

 

Lillian Hellman erteilt keine Belehrungen, liefert keine Rechtfertigungen und kein Klagelied. Sie beschreibt einfach, wie es ihr und ihrem Lebensgefährten, dem Krimi-Klassiker Dashiell Hammet ergangen ist. Damals in der sogenannten McCarthy-Ära. Vor dem „Ausschuss für unamerikanische Umtriebe.“

Ohne die Gründe anzuführen, ohne den betroffenen Menschen einen Rechtsweg dagegen einzuräumen, brandmarkte die Regierung viele Bürger als mutmaßliches Sicherheitsrisiko. Wer vor den Ausschuss gerufen wurde, wusste oft nicht, was man von ihm wollte, so dass viele unter dem auf sie ausgeübten hysterischen Druck überzeugt wurden, sie hätten etwas zu verbergen, und sich wie in einem Alptraum fragten, was sie eigentlich dem Ausschuss gestehen sollten So erfanden sie einfach etwas.

Lillian Hellman, die erfolgreiche amerikanische Theater- und Drehbuch-Autorin, zeichnet in der „Zeit der Schurken“ nicht nur ein genaues Bild der McCarthy-Ära, sondern sie macht durch ihr Verhalten in der damaligen Zeit deutlich, dass moralische Integrität wichtiger sein kann als Ruhm und Reichtum. Lillian Hellman weigerte sich, über irgendjemand anderen Auskunft zu erteilen. „Unschuldigen Menschen, die ich seit vielen Jahren kenne, weh zu tun, nur um mich selbst zu retten, ist in meinen Augen unmenschlich, unanständig und unehrenhaft.“ Sie sah es als ihre Pflicht an, selbst unter persönlichen Risiken die Schwächeren zu schützen. „Seit wann muss man denn die Ansichten von Leuten teilen, wenn man sie gegen Ungerechtigkeit verteidigen will?“

Dashiell Hammet musste wegen dieser Überzeugung ins Gefängnis. Lillian Hellman kam glimpflicher davon. Ihr Verdienst als Drehbuchschreiberin in Hollywood ging um neunzig Prozent zurück. Ihr ganzes Leben änderte sich. Sie musste alles verkaufen, verlor Freunde und wurde überwacht. Niemand hat sich damals gewehrt, und wer nicht mitgemacht hat, der hat wenigstens weggeguckt. Am Ende wollte es dann mal wieder keiner gewesen sein. „Viele der Antikommunisten waren selbstverständlich ehrbare Leute. Aber soweit ich weiß, ist keiner von ihnen vorgetreten und hat seinen Irrtum bekannt. Man braucht das nicht in diesem Land; auch sie wissen, dass wir ein Volk sind, das kein Erinnerungsvermögen hat.“

Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Klaus Wagenbach Verlages

http://www.wagenbach.de/buecher/demnaechst-erscheinen/titel/997--die-zeit-der-schurken.html

Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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Rezension zu "The Children's Hour" von Lillian Hellman

Die Macht der Lüge
Novembervor 7 Jahren

Ein Stück von Lillian Hellman, das von einer wahren Begebenheit inspiriert wurde und für mich auch heute noch topaktuell ist.
Martha und Karen führen ein kleines Mädcheninternat. Alles scheint gut zu laufen, doch eine ihrer Schülerinnen, machthungrig und manipulativ, erzählt eine Lüge, die eine zerstörerische Kraft entfaltet.
Wieviel Macht hat eine Lüge? Warum sind Menschen bereit, eine solche so schnell zu glauben und entprechend zu verdammen?
Ich empfand das Stück wie einen Sommertag, an dessen Horizont plötzlich ein gewaltiges Unwetter aufzieht.

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