Lillith Korn Finleys Reise nach Delar (Finley Freytag 3)

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Inhaltsangabe zu „Finleys Reise nach Delar (Finley Freytag 3)“ von Lillith Korn

»Ich werde vernichten, was sie lieben. All ihre erschaffenen Wesen, all ihre Magie.« Finley und seine Freunde haben es geschafft. Azra und Tizian sind befreit, alles scheint gut zu sein. Nur Maras Augen sind verändert. Während seine Freunde zu den bald stattfindenden magischen Wettkämpfen reisen, will Finley herausfinden, was es mit Maras neuer Augenfarbe auf sich hat. Eine unerwartete Begegnung und ein düsteres Omen durchkreuzen seine Pläne, sodass er Victor, Mara und Azra nach Delar begleitet. Doch schon bald weiß Finley nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist … Weitere Bücher der Autorin: Better Life - Ausgelöscht Better Life - Zerstört Finleys Reise nach Andaria Finleys Reise ins Ashul Mehr über die Autorin Internetseite: www.lillithkorn.com Facebook: https://www.facebook.com/lillithkorn/?fref=ts

Toller Abschluss der Reihe!

— NicoleGozdek
NicoleGozdek
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    Finleys Reise nach Delar (Finley Freytag 3)
    NicoleGozdek

    NicoleGozdek

    25. May 2017 um 22:18

    Nach "Finleys Reise nach Andaria" und "Finleys Reise ins Ashul" ist "Finleys Reise nach Delar" der 3. und finale Band der "Finley Freytag"-Reihe von Lillith Korn. Man könnte nicht nur die Abenteuer der einzelnen Bände, sondern auch die Reihe insgesamt als Reise auffassen, auf der unser junger Held Finley, der sich von einem unsicheren Waisenjungen ohne Selbstbewusstsein in einen jungen Mann, Ehemann und König verwandelt hat, langsam zu sich selbst findet und erwachsen wird. Nicht nur die räumliche Reise(n), sondern auch die emotionale Reise und das Reifen sind ein fundamentaler Bestandteil dieser All Age-Fantasyreihe. Inhalt: Nach ihrer gelungenen Befreiung von Finleys Eltern aus der Unterwelt, dem Ashul, und ihrem Sieg über die Nordhexe Indigo spürt Finley, dass sich seine Beziehung zu Mara verändert hat. Eine seltsame Magie scheint verhindern zu wollen, dass sie sich nahe sind, und darüber hinaus hat sich mit Maras Augenfarbe auch ihr Wesen verändert. Oder bildet er sich das nur ein?Finley versucht gerade, seine Ehe zu retten und mehr über Maras Veränderung herauszufinden, als ihn eine düstere Warnung dazu bringt, seine Freunde nach Delar zu begleiten, wo ein magisches Wettbewerb stattfinden soll, an dem auch Andaria teilnimmt. Doch nicht alle Magie dort ist gut und längst hat ein vergessener Feind ihnen eine Falle gestellt ... Meine Meinung: Wer meine Rezensionen der anderen beiden Bände gelesen hat, der weiß, dass ich ein Fan der Reihe bin. Finley ist einfach ein sympathischer, normaler Teenager und auch wenn er sich seit dem ersten Band verändert hat, herausgefunden hat, dass er nicht von der Erde stammt, sondern aus Andaria, einem Königreich in einer magischen Parallelwelt, und dort seine Eltern findet, so ist er trotz aller Veränderungen - durch seine Liebe zu Mara, der Königin, ist er immerhin König geworden - ein bodenständiger Charakter geblieben, sodass es einfach Spaß macht, ihm auf sein neuestes Abenteuer zu folgen. Doch dieses Mal kehrt die Unsicherheit zu Finley zurück, die er eigentlich schon überwunden hatte. Er zweifelt, doch nicht an sich selbst, sondern an den Menschen um ihn herum und an seiner Beziehung zu seiner Frau Mara. Und manchmal möchte man ihn und Mara am liebsten schütteln, damit die beiden endlich mal miteinander reden und sich aussprechen.Aber es geht nicht nur um Beziehungen und Vertrauen ineinander, sondern natürlich gibt es, wie immer bei Lillith Korn, auch dieses Mal wieder ein spannendes Abenteuer. Denn Lodros, der vergessene Gott der Unterwelt, will Rache an seinen göttlichen Geschwistern nehmen und dem Ashul, seinem Gefängnis, entkommen. Und dafür spannt er einen von Maras und Finleys Feinden ein, der natürlich seine ganz eigenen Pläne verfolgt.Dunkle Magie durchzieht das Buch und die Stimmung des Romans, der weniger heiter ist als seine beiden Vorgänger. Beinahe hat man das Gefühl, auch hier wäre das Buch erwachsener geworden. Dennoch gibt es auch die gewohnten lustigen Elemente und ungewöhnlichen Ideen. Über die Schneegeister (S. 41) muss ich jetzt noch schmunzeln. Wie kommt man bitte auf so etwas???Neben Finley und Mara spielen aber auch ihre Freunde wieder eine Rolle, wie Victor und sein Drache Salanth, Maras Bruder Taylan, Moreno vom fahrenden Volk, Finleys Mutter Azra und seine Gabe Genesis, sodass das Buch sich wie ein Wiedersehen und ein Abschied zugleich liest. Fazit: "Finleys Reise nach Delar" liest sich anders als seine beiden Vorgänger, ist aber dennoch spannend und ein würdiger Abschluss der Trilogie.

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