Lilly C. Zwetsch

 4,1 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Arastrea, Amelia und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lilly C. Zwetsch

Lilly C. Zwetsch wurde im Juni 1999 in der Nähe von Köln geboren. Schon im Alter von 11 Jahren entdeckte sie das Schreiben für sich. Mit Arastrea das Vermächtnis der Seher veröffentlichte sie 2019 nicht nur ihren Debütroman, sondern auch den Auftakt zu einer mehrbändigen Reihe. Rianna ist Band 2 einer mehrbändigen, unabhängig voneinander lesbaren, Reihe von Märchenadaptionen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Maeva (ISBN: 9783754323663)

Maeva

Neu erschienen am 29.08.2021 als Taschenbuch bei BoD – Books on Demand.
Cover des Buches Maeva (ISBN: 9783754322253)

Maeva

Neu erschienen am 24.08.2021 als Hardcover bei BoD – Books on Demand.
Cover des Buches Rianna (ISBN: 9783754321249)

Rianna

Neu erschienen am 30.07.2021 als Hardcover bei BoD – Books on Demand.

Alle Bücher von Lilly C. Zwetsch

Cover des Buches Arastrea (ISBN: 9783741295454)

Arastrea

 (10)
Erschienen am 06.12.2019
Cover des Buches Amelia (ISBN: 9783753453873)

Amelia

 (4)
Erschienen am 11.05.2021
Cover des Buches Arastrea: Das Reich Der Göttin (ISBN: B088RJFNCW)

Arastrea: Das Reich Der Göttin

 (2)
Erschienen am 18.05.2020
Cover des Buches Amelia (ISBN: 9783753435145)

Amelia

 (0)
Erschienen am 08.05.2021
Cover des Buches Rianna (ISBN: 9783754314623)

Rianna

 (0)
Erschienen am 16.07.2021
Cover des Buches Rianna (ISBN: 9783754321249)

Rianna

 (0)
Erschienen am 30.07.2021
Cover des Buches Maeva (ISBN: 9783754322253)

Maeva

 (0)
Erschienen am 24.08.2021

Neue Rezensionen zu Lilly C. Zwetsch

Cover des Buches Amelia (ISBN: 9783753453873)Piecewartenochs avatar

Rezension zu "Amelia" von Lilly C. Zwetsch

Amelia - Königskinder
Piecewartenochvor 16 Tagen

Amelia ist nicht nur das Mündel des Königs, sondern auch in den Kronprinzen Henry verliebt, aber als Tochter eines verstorbenen Soldaten keine passende Ehefrau. Zudem verguckt sich Prinz Henry in eine unbekannte Schönheit auf einem Ball, die er zu seiner Zukünftigen erklärt. Nun soll auch Amelia unter die Haube. Doch die Auswahl ist nicht groß. Ein alter Herr und ein noch älterer Herr. Doch Jaden, Amelias anderer Kindheitsfreund, möchte die Heirat verhindern und entdeckt schreckliches.


Ich war sehr gespannt auf die Aschenputtel-Adaption von Lilly C. Zwetsch, da ich noch nichts vorher von ihr gelesen habe, es aber schon seit ich ihren Youtube-Kanal gefunden habe wollte. Mein finales Urteil zu diesem Buch ist (leider): Not good, but fun. Im Folgenden möchte ich erklären, warum ich was an dem Buch mochte und was nicht.


Angefangen bei dem Schreibstil: Die meiste Zeit habe ich ihn als sehr angenehm empfunden. Sehr jugendlich und frisch. Aber nicht immer hat er gepasst. Ausdrücke wie „gefeuert“ haben sich einfach viel zu modern angefühlt. Für mich war es ziemlich schwierig die Illusion einer fiktiven Welt aufrecht zu halten, wenn ich so was las. Man hätte da ein wenig mehr auf den Ausdruck achten können.


Mein nächster Punkt ist schwer zu erklären: Da ich mich sehr für Genre wie Historical Romance, Kostümfilme/-serien, Geschichte und historische Mode interessiere, mag ich es, wenn sich der/die Autor*in an einer bestimmten Epoche orientiert, damit ich Architektur, Inneneinrichtung und Kleidung mir besser vorstellen kann und das Kopfkino intensiver ist. Mir ist bewusst, dass die Geschichte in einer fiktiven Welt spielt, daher kann ich diesen Punkt vielleicht nicht vollkommen anbringen, wie bei einem Historischen Roman, aber ich mache es trotzdem, weil es wichtig für mich ist. Auch wenn es eher schwierig ist Märchen einzuordnen, in welcher Zeit sie spielen, einfach eine grobe Orientierung wäre schön gewesen, weil bei mir lief das ungefähr so ab: „Oh, eine Märchenadaption. Ja, Märchen haben immer ein „mittelalterlisches“ Setting bzw. spielen in der Vergangenheit. Oh, anscheinend gibt es einen Billardtisch. Wann wurden die erfunden? Vielleicht 18. Jahrhundert? Ach was, Kaffee wird angeboten? Erst mal googeln, wann der zu uns gekommen ist. (Erstaunlich zeitig in der Geschichte.) Und kitschige Romane gibt es auch? Muss ja ne stark literarisch geprägte Welt sein, wenn es so viele Romane gibt, dass man schon zwischen kitschigen und non-kitschigen unterscheiden kann. Ab wann konnte man in unserer Geschichte Romane als kitschig bezeichnen? War Jane Austen als kitschig bekannt? Wohl kaum. Also nach 1800 irgendwann dann vielleicht. Hm, die gerade Ausschnittlinie des Kleids könnte vielleicht zu Victorian passen.“ (Japp, so wirre Gedankengänge habe ich wirklich beim Lesen) Für mich sind eben gerade Details wichtig – sie machen die Welt um so tiefgehender und vermitteln mir das Gefühl, dass sich der/die Autor*in intensiv damit auseinandergesetzt haben. Und diese Details wurden mir einfach nicht gegeben, folglich…


…ist in meinen Augen auch das World Building nicht gelungen und viel zu mager. Ich weiß nicht einmal wie das Reich heißt, in dem die Geschichte spielt. Ortsnamen werden random gedroppt, nichts wird weiter erläutert, wo was liegt, wie es dort so ist, einmal und nie wieder erwähnt. Wie soll ich mich denn in die Welt einfühlen, ohne irgendeine Information? Daher meine Bitte, sich mehr Zeit für eben das zu nehmen, für das World Building. Ich habe kein Problem damit, ein bisschen was über Vegetation und Architektur zu erfahren.


Nächster Punkt: Seit wann muss ein Prinz (!) jemand anderem eine Eingangstür offenhalten? For real? Eigentlich gerade bei einem Empfang einer wichtigen Person steht doch wohl im Schloss (!) des Königs (!) mindestens ein Diener bereit, um eben jenen Job zu übernehmen, für den er auch bezahlt wird. Also das fand ich schon etwas gedankenlos geschrieben. Das klingt jetzt vielleicht sehr picky, aber so ein Detail lässt die Geschichte weniger qualitätvoll rüberkommen.


Okay, jetzt kommt der Spoiler-Teil. Vorsicht, ich werde definitiv hart spoilern, also bloß nicht lesen, wenn ihr euch nicht alle Spannung rausnehmen wollt.


------------------------------------------------------


SPOILER-GEFAHR


Also ich komme erstmal zu den meines Erachtens nach Logikfehlern:


Der General wird als super hyper mega smarter Charakter dargestellt, aber so schlau kann er gar nicht sein, wenn er klare Beweismittel gegen ihn herumliegen lässt in seinem nicht (!) abgeschlossenen Arbeitszimmer. Warum sollte er das Tagebuch seiner toten Exfrau überhaupt behalten, wenn es Anlass zum Zweifel über seinen Charakter gibt. Da sie, die tote Ehefrau, ihm eindeutig nichts bedeutet und er sie nur benutzt hat, kann man das nicht einmal mit Sentimentalität begründen. Dass er das Buch nicht eingeschlossen geschweige denn verbrannt hat, ist schon echt dumm.


Folglich ist es auch ziemlich unrealistisch, dass der General 700 Menschen alleine in einer Nacht ermordet hat und zusätzlich noch ein paar hunderter andere über die Jahre verteilt. Dass da nie jemand misstrauisch geworden ist? Schon alleine seine Methode zu Töten: Kehle aufschlitzen? Das ist doch jedes Mal eine riesige Sauerei, die er in aller Schnell never ever alleine beseitigen kann – die Leiche, die Spuren und Blutspritzer. Dafür müsste er schon übermenschliche Fähigkeiten oder zumindest einen Handlanger haben. Hat er aber nicht.


Was mich außerdem gestört hat, war diese Randomness: Ich hätte mir gewünscht, dass es einfach mehr Hinweise für das gibt, was passieren wird. Wenn nicht wenigstens im Vorfeld mal eine versteckte Anmerkung stattfindet, resultiert das in einem einzigen „Hä?“-Moment.


Als Beispiel: Die Intension des Generals. Als er seine wahren Beweggründe erklärt hat, dachte ich, Wait! What?. Weil mit keinem einzigen Wort auch nur im Geringsten zuvor etwas in die Richtung angedeutet wurde. Ganz zu Beginn hat Amelia von ihrer Familie ein bisschen erzählt. Man hätte ja schreiben können, dass Amelia sich als Kind am liebsten von ihren Eltern ihre Liebesgeschichte hat erzählen lassen und dann hätte die Mutter eben erzählt, dass es auch einen anderen Werber gab, aber sie sich für Amelias Vater entschieden hat. Zack, fertig. Bis zu der Offenbarung des Generals auf dem Friedhof hätte ich das etwas vergessen und dann gedacht „Omg, er ist das!“. So hatte ich eher das Gefühl, da wurde sich im Nachhinein noch schnell was ausgedacht.


Selbes Spiel mit dem zweiten Brief, den Amelia geschrieben hat, sodass die eine Königin auftaucht. Es hätte völlig gereicht zu schreiben, dass sie beim Verlassen des Anwesens des Generals der Dienerin zwei Briefe übergab. Einfach in nem Nebensatz. Entweder hätte das denselben Effekt wie bei Beispiel 1 haben können (Vergessen und dann Erleuchtung) oder ich hätte mich dann die ganze Zeit gefragt, wohin wohl der andere Brief gegangen ist. Aber als Leser*in bekommt man gar nicht erst die Chance mitzurätseln und sich Gedanken zu machen.


Außerdem verlief der Spannungsbogen etwas strange nach dem Showdown mit dem General. Danach kam für mich zumindest nicht mehr wirklich Spannung auf.


Und was ist das mit den ganzen Frauen, die im Kindbett sterben?! Das ist bei mir voll der Running gag gewurden.


Und zum Schluss es Contra-Teils: Es wird nicht aufgeklärt, was bei diesem (Bogen-?) Turnier passiert ist. Wir wissen nicht, was der Auslöser für Amelias Klosteraufenthalt ist. Es wird häufig angedeutet, dass da was passiert ist, aber was? Das wird uns vorenthalten bis zum Ende. Und ich dachte, dass es mal erzählt wird. Aber nope, leider nicht.


SPOILER-ZONE ENDE


------------------------------------------------------


Okay, jetzt kommen noch ein paar Punkte, die ich an dem Buch mochte:


Neben dem leichten Schreibstil sind Amelias Gedankenwelt und die Dialoge erfrischend witzig. Unerwarteterweise habe ich ziemlich oft laut auflachen, grinsen oder schmunzeln müssen. Das habe ich ehrlich gesagt nicht so häufig bei den Büchern, die ich sonst lese.


Zudem sind die Charaktere sehr liebenswert. Ich mochte die Protagonisten, Amelia und Jaden, total. Besonders die Dynamik unter den verschiedenen Charakteren ist sehr gut gelungen. Da hätte ich mir gewünscht, dass es da einfach noch mehr Interaktion gegeben hätte. Aber ansonsten habe ich das sehr genossen.


Schlussendlich bin ich froh, dass ich das Buch gelesen habe und ich werde, auch wenn „Amelia“ nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat, die weiteren Bände der Reihe lesen. Besonders auf Teil 4 und 5 bin ich gespannt.


Ich hoffe, ich konnte mich wenigstens halbwegs verständlich ausdrücken und es war möglich mir zu folgen. Diese Rezension ist in keiner Weise böse oder gemein gemeint, sondern soll konstruktiv kritisieren. Glaubt mir, ansonsten hätte ich mir nicht die Mühe gemacht, das alles zu schreiben. Ich möchte mit meiner Rezi zur Verbesserung oder zumindest zur Reflektion anregen.

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Amelia (ISBN: 9783753453873)xoxo_lee_xoxos avatar

Rezension zu "Amelia" von Lilly C. Zwetsch

Gelungen!
xoxo_lee_xoxovor 2 Monaten

Das Märchen "Cinderella" wurde hier angeschnitten und sodann in eine KOMPLETT andere Richtung gelenkt, wie sich dem Klappentext auch bereits entnehmen lässt. Es hat mir einfach extrem gut gefallen, die Geschichte mal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen; nämlich aus dessen des Mädchens, welches der Prinz über beide Ohren verliebt in diesen zurücklässt, indem er sich für Cinderella entscheidet und was es für Konsequenzen für dieses Mädchen bzw. für diese Junge Frau mit sich bringt. Der Schreibstil war - wie von der Autorin nicht anders zu erwarten - mal wieder flüssig zu lesen und man fliegt nur so über die Seiten. Ein Minuspunkt ist für mich, dass sich die Protagonisten zu schnell verlieben und allgemein einige Handlungen für mich nicht wirklich nachvollziehbar waren. Dadurch wirkte es manchmal alles sehr oberflächlich auf mich. Aber im Großen und Ganzen ein gelungenes Buch, welches einfach Freude bereitet hat, zu lesen. Ich kann es weiterempfehlen und freue mich bereits auf die weiteren Teile der Reihe.

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Arastrea: Das Reich Der Göttin (ISBN: B088RJFNCW)xoxo_lee_xoxos avatar

Rezension zu "Arastrea: Das Reich Der Göttin" von Lilly C. Zwetsch

Leider schon vorbei.....
xoxo_lee_xoxovor 2 Monaten

Der finale Band der Reihe hat mir trotz einiger schwächen gut gefallen. Obwohl es m.E. der schwächste Teil ist, fand ich den Abschluss ganz gut gelungen. Ich bin sogar etwas traurig darüber, dass die Reihe nun vorbei ist und würde mich extrem darüber freuen, wenn die Autorin noch weitere Bände herausbringen würde. Arastrea wird mir fehlen....


Lilly c. Zwetsch, wenn du das hier lesen solltest, bitte bitte schreibe noch weitere Bücher in dem Arastrea-Universum!!!

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 22 Bibliotheken

von 5 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks