Lilly Lindner Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

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Inhaltsangabe zu „Was fehlt, wenn ich verschwunden bin“ von Lilly Lindner

»Warum isst du nicht mehr, April?«April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat.

Es traf mich mitten ins Herz,so wie noch kein anderes je zuvor.Es löste Trauer und Schmerz aus,von denen ich nicht wusste, dass sie da sind.

— Nadl17835
Nadl17835

Herzzerreißender Roman über die Liebe zwischen zwei wortgewandten Schwestern, denen die Magersucht der einen im Weg steht.

— KerstinTh
KerstinTh

So schön, so traurig, so wunderbar geschrieben.

— nonamed_girl
nonamed_girl

So ein schönes Buch und so traurig.

— Chaosmaus1405
Chaosmaus1405

Berührend, tiefgründig, wahr, wunderschön. Einfach nur ein mega tolles Buch!!!! Es könnte nicht perfekter sein

— Lena-gwenny
Lena-gwenny

Abgebrochen. War nicht meins.

— Sarlis
Sarlis

Einfühlsam & wunderschön geschrieben.

— rememberkiki
rememberkiki

Berührend und fesselnd. Zu Tränen gerührt und Tränen gelacht. Ein Buch voller Gegensätze und Emotionen. Unbedingt lesen!

— Lucciola
Lucciola

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— LarasBookworld
LarasBookworld

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— miah
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  • Gefühlvolle Erzählung, die mitten ins Herz trifft

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    Ani

    Ani

    18. June 2017 um 16:00

    Die kleine Phoebe ist verzweifelt, denn ihre große Schwester April ist nicht mehr da. Sie ist in einer Klinik und soll dort ihre Magersucht überwinden. Phoebe schreibt ihr Briefe, auf die sie nie eine Antwort bekommt. Dennoch kann Phoebe einfach nicht aufhören an ihre Schwester zu denken und ihr in den Briefen zu zeigen, wie sehr sie sie vermisst. Phoebe versteht nicht, was mit April los ist und die Eltern sind mit der Situation vollkommen überfordert. Deshalb gibt Phoebe auch nicht auf, sondern versucht ihre Schwester mit ihren Briefen zu erreichen...... Dieser Jugendroman ist in Briefform geschrieben. Zunächst liest man die Briefe, die die jüngere Schwester Phoebe an ihre große Schwester April schreibt. Da April nicht antwortet, hat man  das Gefühl, das Tagebuch von Phoebe zu lesen. Die kleine Schwester schreibt über alles, was ihr auf dem Herzen liegt und findet dabei stets wunderbare Worte, die mitten ins Herz treffen und zum Nachdenken anregen. Denn, obwohl Phoebe erst im Grundschulalter ist, hat sie eine einzigartige Sicht auf die Dinge und begreift, was wirklich wichtig ist. Im zweiten Teil des Buchs liest man die Briefe von April. Sie liest die Briefe von Phoebe mit Begeisterung und freut sich stets darüber. Sie antwortet auch, doch die Eltern erlauben nicht, dass sie ihre Briefe auch an Phoebe schickt. Man bekommt beim Lesen einen guten Einblick in Aprils Gedanken, ihren Umgang mit der Magersucht und der Stille,die sie in sich trägt und die nur Phoebe durchbrechen kann. April wirkt sehr sympathisch und man leidet beim Lesen förmlich mit ihr mit. Beide Seiten schreiben wunderbare Briefe, die einen mitten ins Herz treffen. Man fliegt förmlich über die Seiten und genießt die Worte der beiden. Der Schreibstil ist leicht und sehr gefühlvoll, sodass man ganz in das Schicksal der beiden Mädchen eintauchen kann. Ganz nebenbei lernt man auch etwas über die Magersucht, sie sie sich langsam anschleicht und sich dann nur schwer, wenn überhaupt, vertreiben lässt. Ich habe das Lesen dieses Jugendromans sehr genossen und konnte mich kaum vom Gelesenen lösen. Beide Schwestern sind mir ans Herz gewachsen, sodass ich gerne mit ihnen gelacht, gelitten und mitgefiebert habe. Das Buch hat mich tief berührt und zum Nachdenken angeregt. Deshalb vergebe ich auch alle fünf Bewertungssterne und eine begeisterte Leseempfehlung!

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  • Es hat mir das Herz zerrissen...

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    Nadl17835

    Nadl17835

    04. June 2017 um 19:52

    Eine Achterbahnfahrt der Gefühle im höchsten Ausmaße, wie man sie garantiert noch nie erlebt hat...ein absolutes Meisterwerk, welches die Autorin geschaffen hat....einmalig in jeder Hinsicht. Dieses Buch hat so echte Emotionen in mir ausgelöst, wie es nicht einmal die Realität vermag. Das Buch besteht aus zwei Teilen und beschreibt einen Briefwechsel zwischen den beiden Schwestern April und Phoebe, weil April aufgrund ihrer Magersucht in eine Klinik gegangen ist. Alle, vor allem ihre kleine Schwester, hoffen das sie möglichst bald gesund zurückkehrt. Im ersten Teil schreibt Phoebe, ein 9-jähriges Mädchen, mit ganz viel Ausdrucks,-und Worttalent ihrer Schwester, doch sie erhält nie eine Antwort. Im Gegensatz dazu, schreibt April Phobe immer einen Rückbrief, schickt sie jedoch nicht ab, weil ihre Mutter ihr verboten hat, ihre kleine Schwester in ihre Welt rein zuziehen. Ich möchte eigentlich auch nicht viel vom Inhalt verraten. Und eigentlich weiß ich auch gar nicht was ich dazu schreiben soll, weil es mich sprachlos zurückgelassen hat und ich denke das keine Rezension dem Buch Genüge tun wird, weil da so viele Dinge konzentriert auf so wenige Seiten zusammengepresst wurden,wie in einem Gedicht die stilistischen Mittel, aber nicht im negativen Sinne. Es passiert recht wenig, aber die Bedeutung die sich dahinter versteckt ist größer und weitreichender als man es erfassen kann. Da steckt so viel Wahrheit, so viel Mut, so viel Intelligenz, so viel Schuld, so viel Nicht-Gesagtes, so viel Liebe und so viel Nicht-Liebe, so viel vom Nicht-Gehalten-Werden, so viel Ignoranz,so viel Einsamkeit, so viel Verstummung,so viel Sinnlosigkeit,so viel Kindlichkeit, so viele unüberwindbare Probleme,so viel Nicht-Verstanden-Werden, so viel Verzweiflung, so viel vom Aufgeben, so viel Verzeihung so viel Unsensibilität und Sensibilität, so viele bedeutungsschwangere Wörter und gleichzeitig Wörter die kaum einen Sinn haben,so viel Wortgewalt und vor allem so viel Schmerz drinnen, das ich es unglaublich finde dass das Buch nicht explodiert ;) ich weiß nicht wie man es anders beschreiben kann. Ich habe so oft geweint bei dem Buch, eigentlich auf mindestens jeder zweiten Seite, wobei es bei Aprils Teil viel schlimmer war. Vor allem das Ende und diese eine Stelle mit April und ihrer Mutter hat mir echt den Rest gegeben. Das fand ich wirklich ja schon beinahe brutal. Neben der Trauer macht man eine Achterbahnfahrt durch, auf einer Seite musste ich noch weinen und auf der nächsten war ich am Lachen, dann zwischendurch war ich wütend und wollte das Buch am liebsten abbrechen (nicht weil ich es schlecht fand/es schlecht ist). Es hat mich echt Nerven gekostet und hat es in sich. So viel zentrierte Traurigkeit und Schmerz auf einmal, habe ich in dieser kunstvoll erschaffenen, wortreichen Welt, noch nie gelesen.  Und wenn ihr noch am Zögern seid, dann nehmt es und lest es.Es lohnt sich in jedem Fall, wenn nicht, dann verpasst ihr was!

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  • Berührender Roman über Schwesternliebe und Magersucht

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    KerstinTh

    KerstinTh

    11. May 2017 um 13:55

    Dieser Jugendroman handelt von zwei Schwestern – April, 16, und Phoebe, 9. Der Roman ist in Briefform geschrieben und in zwei Teile geteilt. Der erste Teil enthält Briefe von Phoebe an April. April befindet sich in einer Klinik, um ihre Magersucht zu bekämpfen. Der zweite Teil enthält Briefe von April an Phoebe, die sie aber nicht abschickt, da ihre Mutter es ihr verboten hat. In ihren Briefen berichtet Phoebe April, was zu Hause passiert und beteuert immer wieder, dass alle April vermissen und sich schon auf ihre Rückkehr freuen. Phoebe ist für ihre neun Jahre sehr klug und schreibt wie eine Erwachsene. Es sind einige Aussagen dabei, die zum Nachdenken anregen. Sie hat einen sehr großen Wortschatz und ist sehr wortgewandt. Dennoch behält sie die direkte und ehrliche Art eines Kindes. Durch Phoebes Briefe erfährt der Leser, wie sich ihre Eltern aufgrund der Krankheit ihrer Tochter verändert haben. April schreibt in ihren Briefen hauptsächlich aus der Vergangenheit. Dadurch erkennt der Leser, die Probleme, denen April ausgesetzt war. Aber er erkennt auch, wie eng die beiden Schwestern miteinander verbunden sind. Mir hat dieser Roman gut gefallen, da er einfühlsam geschrieben ist und zum Nachdenken anregt. Auch der Schreibstil, der einfach und durch seine vielen Metaphern sehr bildlich ist, hat mir gut gefallen. Die Wortspiele von Phoebe und April sind herrlich. Dieses Buch enthält viele schöne Aussagen. Zum Beispiel. „…um ein Lachen sollte man normalerweise auch nicht bitten müssen. Ein Lachen sollte man geschenkt bekommen.“ Oder: „Wünsche gehen nicht in Erfüllung, wenn man einfach herumsitzt und auf sie wartet. Man muss sich seine Wünsche holen.“ Von mir erhält dieser Jugendroman vier von fünf Sternen.

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  • Unglaublich gefühlvoll

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    BuchwurmJana91

    BuchwurmJana91

    04. May 2017 um 13:11

    Titel: Was fehlt, wenn ich verschwunden bin Autorin: Lilly Lindner Seiten: 400 Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch; Auflage: 1 (23. Februar 2017) ISBN: 978-3733500405 Preis: EUR 7,99 Klappentext: »Warum isst du nicht mehr, April?« April ist fort. Seit Wochen kämpft sie in einer Klinik gegen ihre Magersucht an. Und seit Wochen antwortet sie nicht auf die Briefe, die ihre Schwester Phoebe ihr schreibt. Wann wird April endlich wieder nach Hause kommen? Warum antwortet sie ihr nicht? Phoebe hat tausend Fragen. Doch ihre Eltern schweigen hilflos und geben Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer Schwester fehlt. Aber sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und so schreibt sie ihr Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein, die April hinterlassen hat. Inhaltsangabe: In diesem Buch geht es um die Schwestern Phoebe (9) und April (16). April leidet seit langer Zeit an einer Essstörung und befindet sich in einer Klinik, um die Krankheit zu besiegen. Mit ihrer Schwester Phoebe verstand sie sich schon immer sehr gut. Sie sind nicht nur Schwestern sondern auch beste Freundinnen. Klar, dass Phoebe ihre große Schwester schmerzlich vermisst. So fängt Phoebe an, ihrer Schwester Briefe zu schreiben, um den Schmerz besser zu verarbeiten. Sehnsüchtig wartet die kleine Phoebe auf eine Antwort von April. Wann wird Phoebe April endlich wieder in die Arme schließen können? Schreibstil: Das ganze Buch ist in Briefform geschrieben. Auf eine kindliche aber trotzdem sehr wortgewaltige, gefühlvolle Art und Weise. Der Schreibstil ist sehr flüssig und mitreißend. Das Buch ist – dank der überwiegend relativ kurz gehaltenen Sätze – leicht verständlich. Durch die authentische Schreibweise, kann man sich wunderbar in die Charaktere hineinversetzen und lernt sie sehr gut kennen. Cover: Das Cover ist schlicht aber dennoch wunderschön. Es drückt sehr viel Gefühl aus. Man merkt es vorallem, nachdem man das Buch gelesen hat. Meinung: Ich habe lange überlegt, ob ich mir das Buch kaufen soll oder nicht. Jetzt kann ich sagen, es war richtig, es zu kaufen. Für dieses Buch benötigt man auf jeden Fall viele Taschentücher. Anfangs war ich etwas skeptisch, wie ein Buch in reiner Briefform wohl sein wird, aber es liest sich wirklich sehr gut. Das Buch bietet viele tiefgründige, fast schon philosophische Zitate. Es ist eine unglaublich gefühlvolle Geschichte, mit teilweise schockierenden Wendungen. Ich weine selten bei Büchern, aber dieses Werk von Lilly Lindner hat es gleich mehrfach geschafft, mir die Tränen in die Augen zu treiben. Es geht um ein sehr sensibles Thema – Magersucht – jedoch wird nicht die Krankheit, sondern eher die Beziehung zwischen den beiden Schwestern in den Vordergrund gestellt. In der ersten Hälfte des Buches geht es um die Briefe von Phoebe. In der zweiten Häfte um die Antworten von April. Man lernt die beiden Charaktere sehr gut kennen und kann sich in die beiden gut hineinversetzen. Trotz der ganzen Dramatik, kann man ab und zu sogar den einen oder anderen lustigen Moment mit diesem Buch erleben. Phoebe ist unglaublich neugierig und hinterfragt einfach ALLES. Das ist in manchen Momenten zwar nicht passend, aber dadurch umso lustiger. Mich hat das Buch wirklich tief bewegt, da man den Schmerz von Phoebe und April mit jedem Wort spürt und somit stark mitleidet. Fazit: Auf jeden Fall fünf von fünf ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Mich hat dieses Buch tief berührt und zu 100% überzeugt. "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" ist nicht nur für Jugendliche sondern auch für Erwachsene geeignet, da es die Sicht auf viele Dinge ändern kann und man sich viel öfter mit sensiblen Themen auseinandersetzen sollte.  

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  • Was fehlt wenn ich verschwunden bin | Rezension

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    vivreavecdeslivres

    vivreavecdeslivres

    16. April 2017 um 15:56

    Was erwarte ich von einem Buch, damit ich es als 'Highlight' tituliere? Was genau muss dieses Buch dann aufbringen? Es gibt ja so allgemein ein paar Punkte, um nur ein Bruchteil davon zu nennen; Schreibstil; Charaktere; Handlungsablauf...Manchmal nennt man ein Buch auch überraschend sein Lieblingsbuch. Muss da dann alles zusammen fallen? Spannung, unerwartete Wendungen, lebensfrohe Charaktere und den-Tag-versüssende Sprache.Ich sag euch jetzt mal was. Mein neues Lieblingsbuch ist dieses hier. Ich kann gar nicht genug darüber nachdenken, darüber schreiben, im Nachhinein perlend lachen oder Tränen verdrücken. Dabei ist in diesem Buch nichts so, wie man erwartet. Oder hofft. Oder sich wünscht.Es ist viel mehr, in dieser Andersartigkeit. Ich  habe noch nie so wunderbare Menschen wie in diesem Buch getroffen. Nicht einfach lieb aus ganzem Herzen. Nicht nur ein bisschen Dahin-Lächeln. Charaktere brauchen einen Boden. Und bei diesen beiden Protagonistinnen stürzt dieser Boden ab. Und sie halten sich trotzdem. Aneinander fest. Und fallen dabei. Alleine, gemeinsam. In Worten.Ich liebe Bücher, die Seite um Seite Briefe und Briefe aufzeigen. Briefe sind so etwas persönliches. Es beginnt mit Small Talk und dann redet man sich so in einen Fluss, man wird von keinem gegenüber gestoppt. Muss nichts zurücknehmen. Denn einen Brief kann man behalten.  Oder abschicken. Beantworten. Oder einfach x-mal lesen. Briefe sind so wichtig für die Literatur, wie auch viele andere Werke beweisen. Und in diesem Buch, mit dieser speziellen Sprache, mit diesem Hintergrund und mit einer solchen Autorin. In diesem Buch beweisen Briefe, wie wichtig sie sind. Wie viel Liebe sie schenken. Vor Allem, wenn sie von Pheobe oder April kommen.Ich kann meine Liebe zu diesem Buch gar nicht in richtige Worte fassen. Also habe ich versucht, es mit den Worten aus dem Buch auszudrücken. Auf unseren Social Media Kanälen habe ich auch schon ein wunderbares Zitat geteilt, das zeigt, wie simpel der Schreibstil von Lilly Lindner klar und präzise eine einzigartige Wortwahl und Originalität vereint. Weisst du, wie viele Tage es auf der Welt gibt? Leider habe ich mit der Zeit gemerkt, dass das auch nicht der perfekte Weg ist. Jede Seite hatte drei Post-Its, mindestens, zu Anfang. Ein paar beste rauszupicken erscheint mir als die schwerste Aufgabe, die ich in meinen fünfzehn Lebensjahren überwinden musste. Passt ja. Das beste Buch in meinen fünfzehn Lebensjahren. Einen kleinen Beweis zeige ich euch jetzt, ein paar Zitate.Ich habe sechs Zitate markiert. Aber ganz viele andere Stellen abgeschrieben, vorgelesen, mit einem Lächeln, das ewig über diese Worten währt und danach beschlossen, dass ich eigentlich niemandem diese Zitate verraten will. Das ganze Buch ist einfach so wertvoll für mich, die Komposition der Worte. Ich wollte jede Seite meine neuen, schön-matt-schnee-weissen Post-It's einkleben, damit die Stellen von mir nicht in Vergessenheit geraten. Aber dann habe ich beschlossen, das sein zu lassen, weil ich mich sowieso immer daran erinnern werde. Ausserdem kann ich das Buch wieder und wieder und wieder lesen. Zum Glück. Was würde ich sonst machen? "Wenn es nur fünf Minuten dauert, um einem Kind zu helfen, damit es nicht für immer in England verlorengeht, dann sollte doch jeder Mensch fünf Minuten von seiner Zeit übrig haben, um ein bisschen Achtsamkeit zu verschenken. Dazu haben wir doch Augen, oder? Um hinzugucken, wenn da etwas ist, das gesehen werden muss." ~ Seite 30--> An diesem Zitat gefällt mir, wie gut Phoebe versteht, was ich auch immer meine. Ich habe ein Video gesehen, ein Experiment. EIn Mann, als Clochard 'verkleidet', fällt hustend auf einer belebten Strasse in Paris um. Niemand kümmert sich um ihn. Er ruft verzweifelt und vergeblich minutenlang 'Aidez-moi!' Niemand kümmert sich um ihn. Alle Menschen rennen ihrem Stress hinterher. Zwei Stunden später, der gleiche Mann, Anzug und Aktentasche. Husten und ein Fall. Leute, die einen Kreis um ihn bilden, sofort alle möglichen Hilfesdienste rufen. Wir müssen uns wirklich mehr Achtsamkeit schenken. Egal, welcher Religion, welche Art Mensch wir sind. Wir haben doch alle irgendwas gemeinsam. Und man soll hinschauen. Denn es passiert so viel Schreckliches momentan in der Welt. Wer will da schon hinschauen? Aber wir müssen. Es ist unsere Welt. Die wollen wir doch verbessern. Man sagt immer, man soll bei sich selbst beginnen. Aber das glaube ich nicht ganz. Man beginnt natürlich, wenn man das Beste aus sich rausholt. Aber auch das Beste in andern sieht, hilft und hinschaut. Und da hat man schon was gemeinsam, oder?"Ich vermisse dich jeden Tag, April.Jeden einzelnen Tag und alle zusammen!Weisst du, wie viele Tage es auf der Welt gibt?" ~ Seite 85--> Bei Babys ist das Gehirn noch nicht ganz zusammengewachsen. Sie sind Wunder, wir waren das alle mal. Denn dadurch veränderten sich unsere Sinne. Irgendwie fühlen sie Farben und riechen sie Töne. Nicht genau so, aber irgendwie so. Und mir gefällt auch, das Lilly Lindner Zeit und Platz nicht vergleicht, sondern sich gleichstellt. "Dann kannst du mir mit ins Wortgeschäft einsteigen und dabei helfen, die Welt mit glücklichen Worten zu überschütten. Wir verraten auch nicht alle Worte, einige behalten wir für uns." ~ Seite 103--> Wie gutherzig und offen Phoebe ist. Anfangs äusserte sie sich, dass sie nicht unbedingt ständig über Worte nachdenken will. Das muss sie auch nicht, sie findet immer die richtigen. Denn sie hat wundervolle Gedanken. Wie hier. Geschenke zu verteilen in Form von Worten, sie weiss, wie wunderbar teilen ist. Aber sie weiss auch, spätestens durch April, wie wichtig es auch ist, sich selbst zu schauen. Sich die schönen Worte aufzusparen. Nicht alle, und auch nicht unbedingt sparen. Sondern einfach für sich selbst zu schauen. Und Worte sind bestimmt Phoebes Weg."Die Zeit zu schätzen ist nicht leicht wenn sie stillsteht." ~ Seite 127--> So viele Schriftsteller versuchen dieses Gefühl zu erklären, wenn man die Zeit vergisst. Lilly Lindner bringt es schlicht auf den Punkt. Danke hierfür, für diesen einen Satz im strahlenden Wortmeer."Das ist Phoebe. Sie ist Aprils kleine Schwester. Und wenn ich die Wort der beiden nicht zusammenbringe, dann gehen sie alle beide verloren" ~ Seite 382--> Phoebe und April. April und Phoebe. Und dann wären da noch die Worte. Und der Halt. Was für ein schönes Zitat, um Leben zu retten.Ich habe auch zu dein einzelnen Abschnitten kurz meine Gedanken gebündelt. Ich kann gar nicht über das Buch schreiben, schweife immer wieder ab, weil es ja viel mehr als schlicht eine Geschichte beinhaltet. Also für alle, die das Buch lesen und sich imaginär (oder auch gerne ganz richtig - einfach mich irgendwie kontaktieren!) mit mir darüber unterhalten möchten... Hier ist ein Bruchteil meines Gefühlausbruchs, den ich völlig schlecht in Worte geformt und auf Papier gebracht habe.Irgendwie hört sich das jetzt doof und total überladen an, aber meiner Meinung nach ist "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" mehr als nur ein Buch. Es stecken so viele kleine und grosse Wunder darin, sprachlich und von der Geschichte her. Man muss sich auf sowas einlassen können und man muss von der Grundidee einer abgeschlossenen Handlung abkommen. Dieses Buch erzählt vom Leben, von Worten, vom Tod und von der ewig-haltenden Schwesternliebe. Sprachlos habe ich das Buch zu meinen Lieblingsbüchern gestellt. Ich bin einfach so dankbar, dankbar, dass Lilly Lindner dieses Meisterwerk voller Leben und Schrägheit gefüllt hat, voller Lächeln und Tränen. Denn es ist das beste Buch, dass mir in meinen 15 Lebensjahren untergekommen ist.http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2015/02/was-fehlt-wenn-ich-verschwunden-bin.html

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  • Ein sehr berührendes und tiefgründiges Buch, welches voller Hoffnung und Poesie steckt

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    Sternschnuppi15

    Sternschnuppi15

    09. April 2017 um 14:05

    INHALT:Als April in eine Klinik für Magersüchtige gebracht wird, bricht die Welt für ihre kleine Schwester Phoebe zusammen. Zunächst steckt sie noch voller Hoffnung, dass April bald wieder entlassen wird, doch immer mehr Zeit vergeht seit ihrer Einweisung. Um ihr dennoch nahe zu sein, schreibt Phoebe regelmäßig Briefe an ihre Schwester, auf welche sie aber nie eine Antwort erhält. Wird ihre Schwester je wieder zurückkehren oder bleibt sie für immer verloren?MEINE MEINUNG:Nachdem dieses Buch schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste stand, bin ich endlich dazu gekommen es zu kaufen und zu lesen.Und das Buch hat mich wirklich überrascht. Zunächst war ich etwas skeptisch, da das ganze Buch in Briefform geschrieben wurde. Aber dies wurde keinesfalls langweilig, denn gerade so hat man einen besonderen Einblick in die Gefühlsleben von Phoebe und April gewonnen.Immer wieder hat man Einblicke in die Vergangenheit der Schwestern bekommen und wie es eigentlich zu Aprils Krankheit gekommen ist. Meiner Meinung nach, waren die Gründe für die Krankheit sehr realistisch und glaubwürdig dargestellt. Besonders die gestörte Beziehung zwischen April und ihren Eltern war schockierend und berührend.Was mich jedoch etwas gestört hat war, dass die Sprachbegabung von der neunjährigen Phoebe zu oft ausgeführt worden ist. Leider wurden diese Wiederholungen schnell langweilig und zu poetisch. Die Grundidee war dennoch sehr gelungen. Vielleicht hätte man einige Stellen einfach etwas kürzer halten können. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Briefe sind auf der einen Seite sehr leicht und kindlich geschrieben, aber auf der anderen Seite jedoch sehr poetisch. Nie hätte ich gedacht, dass das Buch so tiefgründig und berührend ist. Ich bin nun schon wahnsinnig gespannt auf weitere Bücher der Autorin und hoffe, dass diese mich genauso begeistern können. FAZIT:Ein sehr berührendes und tiefgründiges Buch, welches voller Hoffnung und Poesie steckt.Ich vergebe 4,5 von 5 Sternschnuppen! 

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    • 5
  • Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    LarasBookworld

    LarasBookworld

    24. March 2017 um 20:25

    "Aber ich bin nie wirklich da. Denn ich bin in meinem Kopf gefangen. Und mein Kopf ist ein ziemlich hässlicher Ort." Ein Buch, das ich schon so oft gelesen habe und das mir wirklich am Herzen liegt, da es zeigt, wie viel sich verändern kann, und wird, wenn auch nur eine Person fehlt, die sich vielleicht selbst sogar nutzlos vorkommt.Das Cover mag ich sehr gerne. Es ist sehr schlicht und dennoch, durch die "Splitter" sehr aussagekräftig.Die Geschichte war Anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, da das Buch in Briefform und nicht in Textform geschrieben wurde. Jedoch habe ich mir sehr schnell mit dieser Erzählweise angefreundet.In der ersten Hälfte des Buches geht es um Briefe, die Phoebe ihrer großen Schwester April in die Klinik schreibt, in der zweiten Hälfte kann man die Briefe lesen, die April ihrer Schwester zukommen lassen wollte - jedoch niemals abgeschickt hat. Die Geschichte ist sehr emotional und obwohl man nur diese Briefe hat, erfährt man auch viel über die Vergangenheit der beiden, da vor allem Phoebe sich gerne an die schönen und nicht so schönen Erlebnisse erinnert. Es ist ein wirkliches fesselndes Buch mit einem wirklich sehr guten Schreibstil, der einen mitgerissen hat. Sehr viel Handlung gibt es nicht, da das Buch auf Geschichten der Vergangenheit und oft Wünschen und Träumen der Charaktere aufgebaut ist, aber eine große Handlung benötigt man, finde ich, auch gar nicht, da das Buch einem auf einer wirklich sehr emotionalen Ebene ergreift, bei der eine ausgebaute Handlung vielleicht sogar gestört hätte. Insbesondere das Ende war sehr ergreifend und emotional.Die Charaktere haben mir auch sehr gefallen. Ich mochte die Schreibstile und Sichtweisen beider Mädchen wirklich gerne. Beide wahren komplett ehrlich zueinander und obwohl Phoebe erst 9 ist hat sie eine sehr interessante Sichtweise auf die Welt. Die Geschichten, die sie erzählt, wirken manchmal sehr kindlich, aber auch sehr erwachsen. Vielleicht ein bisschen zu erwachsen für ihr junges Alter. Zudem wirkte sie sehr  Die Eltern sind mit der ganzen Situation überfordert und wissen nicht weiter, was Phoebe und auch April stark zu spüren bekommen. Manchmal war ich wirklich geschockt wie die Eltern gehandelt haben. Und April weiß nicht wer sie ist oder wie sie überhaupt weitermachen soll, die einzige Person die sie versteht ist Phoebe. Und Jerry, ihr Wo Die Freundschaft der beiden Schwestern ist wirklich einzigartig und innig. Fazit Eine Geschichte über 2 Schwestern, die weit mehr verbindet als ihr Blut. Eine in der Klinik, fast am sterben. Die andere zu Hause, vollkommen ratlos. Sie versucht es mit ihrem kindlichen Wissen zu erfassen, was da mit ihrer Schwester passiert ist. Sehr emotional und wundervoll. Ich liebe dieses Buch sehr und kann es nur wärmstens jedem empfehlen, der nicht unbedingt eine spektakuläre Handlung, sondern nur eine schöne emotionale Geschichte sucht.Die Geschichte wirkt besonders emotional, da die Autorin selbst an Magersucht litt und dieses Thema wirklich sehr authentisch rüber bringt.Eigentlich kann ich meine Liebe zu diesem Buch gar nicht in Worte fassen.

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  • Zutiefst berührend

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    Lucciola

    Lucciola

    20. March 2017 um 16:30

    Phoebe ist zutiefst traurig. Ihre ältere Schwester April ist weg. In einer Klinik. Sie ist krank. Doch was genau hat sie eigentlich? Phoebe weiß es nicht genau, denn ihre Eltern schweigen beharrt. Also findet Phoebe es Stück für Stück selbst heraus und reimt sich alles mit ihrer kindlichen - und gleichzeitig so erwachsenen - Fantasie zusammen. Und sie schreibt April unzählige Briefe. Darin erzählt sie von ihrem Tag, aber auch ihren Gedanken und Gefühlen. Sie beschreibt, wie sehr sich die Familie ohne April verändert hat. Sie sieht alles, was zwischen den Zeilen steht. Und sieht, was niemand ausspricht. „Dazu haben wir doch Augen, oder? Um hinzugucken, wenn da etwas ist, das gesehen werden muss. Und  Kinder darf man nicht einfach übersehen. Sonst werden sie nicht groß. Oder wie werden groß und unglücklich, und dann müssen sie zum Psychologen." S. 30Der Roman ist vollständig in Briefform geschrieben. Dadurch entsteht eine sehr persönliche Atmosphäre, die von Phoebes Schreibweise noch verstärkt wird. Dafür, dass sie ein Kind ist, ist sie manchmal extrem altklug und kommt auf Sachen, die man keinem Kind zutrauen würde. Sie ist sehr wortgewandt und intelligent. Manchmal kann man kaum glauben, dass ein Satz von einer 9-jährigen stammen soll. Gleichzeitig musste ich an meine Mutter denken, die immer wieder zu mir sagte, dass ich viel zu altklug für ein Kind war... Also ist es wohl doch möglich ;) Phoebe und April sehen die Welt mit anderen Augen. Sie erklären Wörter durch andere Wörter, um den Sinn zu verstehen. Sie erklären die gesamte Welt auf eine einzigartige und wunderschöne Weise. Durch die Briefe erlebt man das Buch sehr intensiv und bewusst. Man weint und lacht, es verschlägt einem die Sprache, dann wieder würde man am liebsten mitdiskutieren. Oder Phoebe einfach nur ganz fest in den Arm nehmen. „Der einzige Haken an der Sache ist, dass Herr Kohl leider ein Erwachsener ist, und bei denen muss man ja bekanntlich vorsichtig sein, wenn es um Versprechen geht: einige Erwachsene glauben nämlich, dass sich Versprechen von "ich habe mich versprochen" ableitet. Und wenn man von diesem Standpunkt aus mit Versprechen um sich wirft, dann sollte man lieber still sein. Oder Politiker werden." S. 82Die Autorin schreibt auf eine Art und Weise, wie ich es noch nie gelesen habe. Sie schafft es, selbst bei diesem traurigen Thema pure Schönheit in die Sätze zu verpacken. Jeder Satz, jeder Buchstabe strahlt so viel Schönheit aus, dass es kaum zu glauben ist. Lilly Lindner schreibt mit vielen Emotionen, Schönheit, Tiefgang und Humor. Ein Buch, das man nicht einfach liest. Man erlebt es. Magersucht ist eine Krankheit, die auch heute noch oft belächelt und nicht ernst genommen wird. Man ist ja quasi selbst schuld. Das Thema wird hier mit schonungsloser Ehrlichkeit behandelt und Außenstehenden kann so die Augen geöffnet werden. Für mich als ehemalige Magersüchtige hat es auch viele Wunden geöffnet. Das beweist, wie wahr das Buch auch ist. Aufwühlend. Erschreckend. In so vielen Sätzen habe ich mich selbst wiedergefunden. Das Buch ist schonungslos, ehrlich, aufreibend, traurig und gleichzeitig auch so schön.            FazitWas für ein Buch. Diese Wortspiele. Die Emotionen. Die Einzigartigkeit der beiden Schwestern. Beim Lesen war ich abwechselnd gefangen zwischen Tränen und Trauer und lautem Lachen. Das beste Buch, welches ich je zum Thema Magersucht gelesen habe. Absolut berührend und fesselnd. http://lucciola-test.blogspot.de/2016/09/books-lilly-lindner-was-fehlt-wenn-ich.html

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  • Plauderecke zum FISCHER Leseclub 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Willkommen im FISCHER Leseclub! Nach dem fulminanten Start 2016 geht der FISCHER Leseclub 2017 in die zweite Runde! Wir freuen uns sehr, dass ihr uns auch in diesem Jahr wieder durch ein spannendes Jahr mit vielen tollen Aktionen aus den S. FISCHER Verlagen begleiten möchtet! Der FISCHER Leseclub bietet euch einen gemütlichen Platz, um gemeinsam Bücher zu lesen, darüber zu diskutieren und neue Bücher zu entdecken!Alle Infos zum FISCHER Leseclub findet ihr hier.Mitglied werden ist ganz einfach und bringt euch viele großartige Vorteile!Da gibt es zum einen das Buch des Monats. Jeden Monat stellen wir eine ganz besondere Neuerscheinung aus den S. FISCHER Verlagen vor, die ihr mit anderen begeisterten Lesern entdecken könnt. Außerdem gibt es das ganze Jahr über viele verschiedene Community-Aktionen und Leserunden im FISCHER Leseclub, bei denen ihr neue Abzeichen für eure Abzeichenwand sammeln könnt.Und diese Abzeichen sehen nicht nur besonders großartig aus, mit etwas Glück verhelfen sie euch auch im Laufe des Jahres zu ganz besonderen Gewinnen! Sammeln und mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall!In unserer Plauderecke könnt ihr euch mit anderen Mitgliedern des FISCHER Leseclubs austauschen, Fragen stellen oder einfach nur in gemütlicher Runde plaudern. Wir wünschen euch ganz viel Spaß im FISCHER Leseclub!Ein kleiner Hinweis: Für die Rezensions-Abzeichen gelten Bücher, die 2017 erschienen sind und aus folgenden Verlagen stammen:S. FISCHERFISCHER TaschenbuchFISCHER TORFISCHER KrügerFISCHER ScherzFISCHER FJBFISCHER KJBFISCHER Kinder- und Jugendbuch-VerlagFISCHER SauerländerFISCHER Duden KinderbuchFISCHER Meyers KinderbuchIhr erkennt die Bücher auch am entsprechenden FISCHER Leseclub Baumler auf der Buchseite.

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    • 1634
    Anishe

    Anishe

    07. March 2017 um 13:37
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

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    Marina_Nordbreze

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    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommt Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmerliste: A AberRushAcida-2Adujaadventurouslyaga2010AglayaAgnes13AleidaaljufaAlondriaANATALandymichihellianna1911AnnaboAnnaKatharinaKathiAnne42AnneMayaJannikaAnni04Ann-KathrinSpeckmannAnrubaapfelkindchen123Arachn0phobiAArgentumverdeAspasiaatsabhasi2Azalee (23/20) B ban-aislingeachbandmaedchenBeaSurbeckBecky_BloomwoodBeeLubellast01Bellis-Perennisbeyond_redemptionBiancaWoebine174B_iniBioinaBirkentochterblack_horseBlacksallyBluebell2004BlueSunsetbookgirlbook_lover_6booksaremybestfriendsbookscoutBosniBrixiaBuchgespenstBuechermomente C Caillean79capcolacarathisCarigosCaroasChattysBuecherblog (20/20)CherryGraphicsChrissisBücherchaosChucksterClaudia-MarinaCode-between-linesConnyKathsBooksCrazy-Girl6789crimarestricrimesscrumbCWPunkt D daneegold (40/40)Darcydaydreamindia78DieBertadiebuchrezensiondigraDion (20/20)Dirk1974divergentDonnaVividownblackangelDreamcatcher13dreamily1Dubdadda E Ela_FritzscheEldfaxiElkeel_loreneelmidiEmotionenEngelchen07 (30/30)engineerwifeEnysBookserazer68Ernie1981Even F _franziiiiiii_faanieFantwordFairy-KittenFeniFjordi93FlamingoFornikafranzziFrau-AragornFreelikeaBirdFrenx51Fulden G GelisglanzenteGluehsternchenGrOtEsQuEgst H hannelore259hannipalanni (30/30)happytannyHenny176Herbstmondhexe959753HeyyHandsomehisterikerHisuiHaruHortensia13 I IamEveIcelegsichundelaineIgelmanu66imago_magistriIMG_1001Isar-12isipisi J Jacky_JollyJadrajala68JamiijanakaJanina84Janna_KeJasBlogjasaju2012Jashrinjenvo82Johanna_TorteJosy-Julchen77Jule16JulesWhethetherJulia_liestjuli.buecherJulie209 K kalestrakalligraphinKarin_KehrerKasinkatha_strophekatjalovesbookskattiiKayvanTeeKerstinTh (30/30)kingofmusicKleine1984kleinechaotinkleine_welleKleinerKometKnoppersKnorkekn-quietscheentchenKodabaerkornmuhmeKuhni77Kurousagi L LaDragoniaLadyIceTeaLadyMoonlight2012LadySamira091062LaLectureLaMenschLandbieneLarii-MausiLarryPiLaurax3lehmaslenicool11LeonoraVonToffiefeelesebiene27LeseJetteLese-KrissiLeseLottiLeseMama82Leseratz_ 8Lesezirkelleyaxlieberlesen21LilawandelLilli33 (40/40)LimitLesslinda2271lLise95LissyLit-TripLiz_MacSharylizzie123LolaWriterLooooraLostHope2000louella2209Lovely90LrvtcbLuilineLuzi92lyydja M mabuereleMali133marpijemartina400MarveyMary2Mary-and-Jocastamelanie1984MelEMelvadjamia0503miahMiamouMichicornMimasBuchweltMinniMira20 (30/30)MiracleDaymiramiepMiriSeemisanthropymisery3103MissErfolgmiss_mesmerizedMissMoonlightMissSnorkfraeuleinMissStrawberry (30/30)MissSweety86mistellormondymonstahasimrc0mrsCalemmmingsMrs_Nanny_OggMurphyS91Myxania N NachtorchideenaninkaNelebooksnemo91NewspaperjunkieNightflowerniknakNisnisnoitaNookinordbrezeNynaeve04 O once-upon-a-timeOnlyHope1990Ophiuchus P Pachi10pamNpardenPaulamybooksandmepeedeePhilipPhiniPiiPinkie31PinocaPippo121PMelittaMPucki60 Q QueenelyzaQueenSize R rainbowlyRitjaRoni88 S sakuSakukosameaSanjewelSarah9070schafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeSchneeeule129SchnutscheschokokaramellSeelensplitter (Blog) (20/20)ShineOnSickSikalSkybabesolveigSomeBodysommerlese (36/30)SnordbruchSophiiiespozal89StarletStaubfinger12StefanieFreigerichtstefanie_skySteffi1611Steffi_LeyererSteffiZiStehlbluetensteinchen80sternblutsunlightSuskaSxndy_03 T TalathielTalliannaTaluziTamileinTanja13TatsuThe iron butterflyTheBookWormthelauraverseTina2803Tine13Tini_STiniSpeechlesstintentraumweltToniarwTraubenbaerTraumTante U ulrikeuulrikerabe V Valabevalle87vanystefvb90Veritas666Vivy_navk_tairenVroniMarsVucha (34/30) W wampyWaschbaerinwerderanerWermoewewidder1987WilliaWolly (30/30) X Y YaBiaLinaYolandeYvetteH Z zazzleszessi79

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  • Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    miah

    miah

    05. March 2017 um 18:13

    Inhalt: Die 16-jährige April ist wegen Magersucht in einer Berliner Klinik. Ihre 9-jährige Schwester Phoebe schreibt ihr Briefe, weil sie sie so sehr vermisst und sich wünscht, dass April wieder gesund wird und zurück nach Hause kommt.   Meine Meinung: Die Idee, einen Roman in Briefform zu schreiben, gefällt mir. Ich habe bereits ein anderes Buch in dieser Art gelesen, das mich sehr begeistert hat. Aber leider war das hier nicht der Fall. Im ersten Teil des Buches schreibt Phoebe Briefe an ihre Schwester April. Sie bekommt aber niemals eine Antwort. Erst im zweiten Teil finden sich die Briefe, die April an ihre Schwester geschrieben, aber nie abgeschickt hat. Das Konzept fand ich schwierig. Der Schreibstil war furchtbar. Die ganze Geschichte erscheint mir unglaubwürdig und realitätsfern. Es passiert gar nichts. Keine Entwicklung der Protagonisten. Nichts. Ich war irgendwann so genervt, dass ich den Rest des Buches im Schnelldurchlauf gelesen habe, um zu sehen, ob nicht doch noch etwas kommt. Immerhin sind die Bewertungen sehr gut, aber ich kann mich dem nicht anschließen. Die Briefe von Phoebe und April sind sich sehr ähnlich. Zu Beginn dachte ich noch, dass April anders schreibt, aber das hat sich schnell wieder verloren. Sowohl Phoebes als auch Aprils Briefe klangen gleich. Ich hätte mir gewünscht, dass man den Unterschied zwischen den beiden Schwestern deutlich erkennt. Immerhin soll April sieben Jahre älter sein als Phoebe. Davon hat man nichts gemerkt. Ohnehin erschien mir Phoebe unglaubwürdig. Zum Teil benahm sie sich wirklich wie eine 9-Jährige (als sie beispielsweise stolz erzählte, was sie nun alles am Computer machen kann) und schrieb auch so kindlich und naiv, dass man durchaus glaubte, die Briefe einer 9-Jährigen zu lesen. Aber die meiste Zeit passte weder ihr Verhalten noch ihr Schreibstil zu ihrem Alter. Und auch wenn hier und da angedeutet wird, dass Phoebe eine Art Wunderkind ist, war ich von ihr einfach nur genervt. Insbesondere in den Briefen von April wird deutlich, wie daneben sich Phoebe beispielsweise ihren Eltern gegenüber benimmt. Sie ist respektlos. Sie hält ihre Eltern für dumm und zeigt ihnen das auch. Sie fährt beispielsweise den ganzen Tag Bus und wundert sich am Abend, als sie endlich nach Hause kommt, dass ihre Eltern sich Sorgen gemacht haben. Was für mich völlig verständlich war, da sie nicht wussten, wo Phoebe ist und ob es ihr gut geht. Phoebe dagegen tut so, als wäre es das Normalste auf der Welt, dass ihr nichts passiert und sie am Abend einfach wieder nach Hause kommt. Dabei ist sie erst 9 Jahre alt. Sie benutzt Wörter, die sie frei erfunden hat, und wundert sich, dass ihre Eltern sie nicht verstehen. Erklären will sie die Wörter aber auch nicht. Wenn sie dagegen Fragen hat, akzeptiert sie die Erklärungen ihrer Eltern nicht. Sie hinterfragt jedes Wort und ist mit den Antworten ihrer Eltern nie zufrieden. Dadurch wirkt sie arrogant und eingebildet. Die Darstellung der Eltern war inkonsistent. Während Phobe sich darüber beklagt, dass ihre Eltern nie Zeit für sie haben, schreibt April, dass ihre Eltern viel Zeit mit Phoebe verbracht haben und April stattdessen links liegen gelassen wurde. Auch das Verhalten der Eltern April gegenüber war unverständlich und unglaubwürdig. Die Mutter ist Sozialpädagogin und kümmert sich um Kinder in Pflegefamilien. Ihre eigene Tochter wird von ihr aber nicht wertgeschätzt. Sie schreit sie an oder ignoriert sie. Der Vater scheint überfordert. Kein Wunder, dass April krank geworden ist. Hintergründe zum Thema Magersucht oder Depressionen gibt es übrigens nicht, was ich sehr schade fand. Die Briefe an sich sind inhaltsleer. Es passiert einfach nichts. Phoebe vermisst ihre Schwester. April vermisst sie auch. Das wird stets und ständig betont. Und das war’s. Die Sprache mag vielleicht poetisch wirken, mir war sie allerdings zu abgedroschen. Die Autorin setzt Wörter neu zusammen, verwendet sie in anderen Kontexten und schafft so neue Verbindungen. Das klingt auf den ersten Blick großartig, ist aber eigentlich fast nur blödsinnig. Mir war es auch zu viel, denn sie hörte einfach nicht mehr damit auf. Das kann man mal machen, okay, aber nicht die ganze Zeit, über 400 Seiten hinweg. Außerdem teilte sie Sätze einfach mittendrin an einer Stelle, an der es nicht passt. In der nächsten Zeile ging der Satz dann weiter. Das macht keinen Sinn. Die Namen der Protagonisten sind mir auch eher negativ aufgefallen. Für mich war von Anfang an klar, dass Aprils Name englisch ausgesprochen wird. In einem ihrer Briefe erzählt Phoebe von einer Unterhaltung mit ihrer Lehrerin. Nachdem sie einen sehr langen Aufsatz zum Thema Frühling abgeben hatte, meinte die Lehrerin, dass Phoebe den Frühling wohl sehr möge. „Ich mag April“, habe ich erwidert. „Ich mag den April“, hat Frau Neumann mich verbessert. „Nein“, habe ich sie zurückverbessert. „Ich mag April!“ Dieser Dialog funktioniert so auf Deutsch aber nicht. Phoebe hätte den Namen ihrer Schwester logischerweise englisch ausgesprochen. Dadurch hätte die Lehrerin erkannt, dass sie nicht den Monat meinen kann. Sie hätte sie also gar nicht verbessert, da das Wortspiel keine Sinn ergibt.   Mich hat das Buch überhaupt nicht überzeugt. Langatmig, langweilig, unglaubwürdig, sinnlos. Die Geschichte hat mich überhaupt nicht berührt. Erst die allerletzten Briefe von April zeigen Emotionen. Endlich werden wirklich Gefühle vermittelt. Deshalb bekommt das Buch auch einen halben Stern, den ich zu einem Stern aufrunde.

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  • Viel zu selten bekommt man so ein bezauberndes Buch in die Hand

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    Chelios

    Chelios

    02. March 2017 um 15:24

    "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" ist ein bezauberndes Buch. Die Figuren in diesem Buch wachsen einem direkt ans Herz. Ob es die beiden Protagonisten sind, oder aber auch ihre Freunde und Bekannte. Sie sind alle so liebevoll gestaltet, mit all ihren Fehlern und Stärken, dass man sie einfach lieben muss. Umso erschütternder sind die Schicksalsschläge, die sie hinnehmen müssen.Auch wenn die Eltern der beiden Schwestern etwas schlechter, als die anderen Figuren wegkommen, so sind sie für jeden, der ein bisschen weiter als bis zum Tellerrand schaut, keineswegs die Bösen. Sie sind einfach nur überfordert. Und dann machen Menschen Fehler. Wie wir alle. Dadurch, dass die Eltern aus der Sicht der Kinder beschrieben werden, werden deren Handlungen natürlich etwas negativer beschrieben, als sie vielleicht tatsächlich sind. Aber so ist das nun mal, wenn man sauer auf jemanden ist.Trotz der ganzen Dramatik, machen gerade Phoebes Wortspiele besonders viel Spass. Wie sie immer wieder Worte und deren Sinn hinterfragt, bringt einen oft zum Lachen und auch zum Nachdenken. Die warmherzigen Augenblicke zwischen den beiden Schwestern lassen einen weinen vor Schönheit.Lilly Lindner hat es geschafft, einen interessanten Blickwinkel auf solch eine schwere Thematik zu werfen. Wie so oft in ihren Werken, dominiert das Gefühl hinter allem mehr, als die Geschehnisse an sich, was das ganze so besonders macht.Ein wundervoller Jugendroman, der auch jedem Erwachsenen ans Herz zu legen ist. Und vielleicht versteht man den ein oder anderen Menschen danach ein kleines bisschen mehr.Berührend, lustig und unglaublich klug und liebevoll geschrieben. Ein ganz besonderes Werk, wie man es so nur sehr sehr selten in die Hände bekommt.Lilly Lindner ist eine Ausnahmeautorin.

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  • ♡ Was fehlt, wenn ich verschwunden bin ♡ - Lilly Lindner [Rezension] :

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    sonja1998

    sonja1998

    26. February 2017 um 14:20

    Meine Meinung: ENDLICH! Endlich wieder ein Buch, welches mich zu 100% fesseln konnte, denn mein letztes 5 Sterne Buch ist schon viel zu lange her. Ich bin David von BookTown für diese Empfehlung wirklich sehr dankbar & würde am liebsten jeden von euch zwingen dieses Buch zu lesen! Ich finde das Cover sehr ansprechend, auch wenn es nichts über die Geschichte verrät. Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen! Das Buch ist komplett in Briefform gehalten, was meiner Meinung nach perfekt zu der Geschichte gepasst hat. Das Thema Magersucht & wie die beiden Schwestern damit umgehen wird fantastisch umgesetzt & trotzdem schwingt in der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit mit, weil man sieht wie Phoebe die Welt & ihre Facetten wahrnimmt. Die Charaktere haben mich ebenfalls umgehauen. Sie waren so tiefgründig & etwas so Besonderes, dass man es kaum in Worte fassen kann. Wie sie die Welt gesehen haben, was für Fragen sie in ihrem jungen Alter an die Welt hatten & wie ihre Eltern mit ihnen umgegangen sind hat mich tief bewegt. Das Buch & die Charaktere haben mich bis heute nicht richtig losgelassen. Der Schreibstil war ebenfalls so emotionsgeladen, poetisch & voller Zitate, dass ich am liebsten auf jeder Seite des Buches Stellen markiert hätte. Fazit: Dieses Buch geht unter die Haut & das ernste Thema, welches behandelt wird, wird fantastisch transportiert.

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  • Leicht zu lesen und schön verspielte Sätze

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    Blubbl

    Blubbl

    26. February 2017 um 10:15

    Zu Beginn hat mich das Buch nicht sehr gefesselt, aber von Brief zu Brief hat mir das Buch besser gefallen. Ab der Hälfte des Buches hat mich die Geschichte nicht mehr los gelassen so das ich den Rest an einen Tag fertig lesen musste.  >>SPOILER<<<< Mir hat es gefallen wie man von Brief zu Brief merkt wie Phoebe sich verändert. Sie ist ernster und Erwachsener geworden. Ich fand es sehr schön wie die Autorin die Sätze und Wörter verpackt hat. Die Sätze waren leicht und tiefgründig. Als dann April zurückgeschrieben hat, habe ich mich sehr gefreut, denn hätte sie nicht zurück geschrieben hätte etwas gefehlt. Durch April hat man noch mehr von Phoebe erfahren und man konnte von Brief zu Brief mehr über Aprils Krankheitsgrund erfahren. Zum Schluss merkt man den wahren Grund, warum April so geworden ist ("Denn der letzte Mann, der zu mir gesagt hat, dass ich ihm vertrauen könnte, war unser Nachbar"), der  in einen Satz verpackt ist und man genauer hinschauen muss um das zu verstehen. Die letzteren Briefe von Phoebe haben mich sehr traurig gemacht und auch zum weinen gebracht. Ab dem teil habe ich fast nur noch geheult. Großes Lob an die junge Autorin die mit ihren Buch mein Herz berührt und mich sehr inspiriert hat, (wenn man die Geschichte von der Autorin weiß dann wird man auch verstehen wieso sie dieses Buch geschrieben hat).

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  • BOOKAPI's Kurzrezension

    Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
    Bookapi

    Bookapi

    20. February 2017 um 21:49

    Für "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" von Lilly Lindner mit 400 Seiten vergebe ich von jeweils fünf möglichen Punkten folgende Punktzahlen: COVER:  - 4 -  Liebevolles, einfaches Cover, das definitiv zum Titel passt. INHALT: - 5 -  Eine herzzerreißende Geschichte zwischen zwei Schwestern, die getrennt sind und sich Briefe schreiben, weil April unter Magersucht leidet und sich in einer Klinik befindet. So tiefgründig und besonders erzählt, nimmt es den Leser sofort mit und lässt einen gar nicht mehr los... PERSONEN: - 4 - Phoebe und April sind absolut echt und man fühlt bis zum Schluss mit beiden mit. Man liebt die beiden und weint mit ihnen - vielleicht auch, weil ich selbst eine kleine Schwester habe. Diese beiden verkörpern wirklich die besondere Bindung zwischen zwei Schwestern auf eine ganz unbeschreibliche Weise. HIGHLIGHT/ ENDE: -  4 -  Ich möchte bei diesem Buch nicht viel zum Ende sagen, denn ich sehe es sehr geteilt. Man stellt sich noch viele Fragen, wie es hätte anders sein können und die beiden Mädchen haben mich noch lange nach Beenden des Buches nachdenklich gestimmt und überlegen lassen... LESENSWERT:  JA FAZIT: Eine absolute Empfehlung für alle Schwestern auf dieser Welt! Selten habe ich ein so emotionales Buch gelesen wie dieses - und ich habe es mehrmals gelesen. "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" kann man immer wieder lesen und natürlich auch seiner Schwester zum Lesen schenken oder ausleihen, denn was in diesem Buch beschrieben wird, ist unbeschreiblich. P.S. In meinen Rezensionen auf Lovelybooks verzichte ich auf den Klappentext, sowie den Grundinhalt, da dieser immer sehr präsent neben dem Buch abgebildet ist ;)  - BOOKAPI

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