Leserpreis 2018
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LilyAshby

vor 1 Jahr

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Western war gestern? Weit gefehlt! 

Hiermit möchte ich euch zu einer Leserunde meines Debütromans "Pfefferbüchse" einladen. 

Klappentext: 
Cole Parker will Rache, doch jahrelang bleibt sein verhasster Bruder unerreichbar für ihn. Dann werden Gerüchte laut, über einen Mann im Norden und eine Waffe, wie es nur eine unter Tausenden gibt. Die Reise ist lang und bald muss sich Cole eingestehen, dass der Westen hässlichere Gesichter trägt als das seines Bruders.

»Es gab kein Entkommen. Jeden Ort, den er erreichte, und jeden Menschen, den er traf – immer war sein Bruder ihm voraus gewesen. Harry William Parker. Er warf einen Schatten auf das Leben seines kleinen Bruders, und dieser Schatten hatte die Weite einer endlosen Wüste. Wie viele Schritte Cole auch zu gehen vermochte, es gab keinen Weg hinaus.«

Eine Leseprobe könnt ihr hier auf Amazon finden.

Es ist viel mehr als nur ein Western, es ist ein Familiendrama und ein Buch, das sich mit den Dingen beschäftigt, die uns immer wieder straucheln lassen. Gerechtigkeit, Moral, Gewissen. Nicht nur Cole wird auf eine Probe gestellt, sondern auch der Leser. Denn nicht immer sind die Dinge so einfach, wie sie scheinen. 

Ich verlose 10 eBook-Exemplare in eurem Wunschformat. Dafür wünsche ich mir aktive Teilnahme an der Leserunde und eine Rezension bei Amazon und Lovelybooks. Wer das nicht garantieren kann, sollte von einer Teilnahme absehen.

Um mitzumachen, müsst ihr mir nur sagen, woran ihr beim Wort "Western" denkt. Die Gewinner werden von mir am 10. September benachrichtigt.

Neugierig?
Mehr Infos zu mir und meinen Büchern findet ihr hier:
https://www.facebook.com/LilyAshby.info

Ich freue mich schon darauf, Coles Geschichte mit euch zu teilen und zu erleben! 

Autor: Lily Ashby
Buch: Pfefferbüchse: Western

ech

vor 1 Jahr

Plauderecke

Interessantes Buch, das mich als Western-Fan direkt angesprochen hat. Leider bekomme ich die Teilnahme an der Leserunde zeitlich nicht hin, da ich demnächt Urlaub habe und mein Internetzugang dann ziemlich eingeschränkt ist.

Ich habe mir das Buch aber direkt mal bestellt und werde diese Runde zumindestens im Auge behalten und verfolgen, vieleicht schaffe ich es ja doch noch, an der einen oder anderen Stelle, meinen Senf dazuzugeben.

LilyAshby

vor 1 Jahr

Plauderecke
@ech

Ach wie schade, aber ich freue mich, dass du trotzdem zugeschlagen hast! Ich wünsche ganz viel Vergnügen beim Lesen und würde mich natürlich freuen, deinen Senf zu lesen. :)

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Enyak

vor 1 Jahr

Kapitel 21-29
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Am Ende scheint Cole nun am Ziel. Und dennoch ist alles anders, als er sich das je vorgestellt hat.
Harry ist Marshall, hat sein altes Leben völlig umgekrempelt, die Seiten gewechselt. Dass er Frau und Kinder hat, macht es für Cole so schwer, weiter sein Ziel zu verfolgen.
Er hätte die Farm nie verlassen dürfen. Harry war nicht immer nur das Scheusal und Cole muss feststellen, dass es die Gerechtigkeit, nach der er sucht, nicht gibt.
Schlimm für ihn, der Rache nah zu sein und doch keinen Frieden zu finden. Der Hass hat ihn blind gemacht und es stellt sich die Frage, ob Cole am Ende so viel besser ist als sein Bruder.

Der Schluss hat mich traurig gestimmt und ich bin auch ein klein wenig enttäuscht. Vielleicht hätte ich mir gewünscht, dass Cole zurückgegangen wäre, eine Begegnung mit Ann, Allan, seiner Mutter. Auf der anderen Seite ist da aber auch Erkenntnis: Gerechtigkeit, wie Cole sie sich vorstellt, gibt es nicht. Und ich kann nun selbst nachdenken, wie es weitergeht. Ich habe sowohl mit Cole als auch mit Harry und seiner Familie gelitten, zuweilen aber auch Wut verspürt.

Eine kleine Frage bleibt mir: Harry lebt seit fünf Jahren dieses neue Leben. Dann ist er nicht gesehen worden? Das alles waren nur Gerüchte, denen Cole aufgesessen ist?

Auch dieser letzte Teil ist sehr eindrucksvoll, aufwühlender als das Vorherige, lebendiger mit Spannungsmomenten. Ich bin eingetaucht in Charaktere, Umgebung, Handlung. Es hat mir Freude gemacht hier mitlesen zu dürfen. Dafür ein liebes Dankeschön. Rezi folgt, aber erst nächste Woche.

Enyak

vor 1 Jahr

Fragen, Anmerkungen und Fehlerchen

Nachdem ich nun zu Ende gelesen habe, würde mich interessieren, wie du auf dieses Thema gekommen bist. Mir scheint, dass du eine große Affinität zu Western hast. Dein Roman fällt ja aus dem Rahmen, was die üblichen Romane dieses Genres angeht.
Was war für dich vordergründig: Einen Western zu schreiben oder ein Buch über Schuld und Gerechtigkeit?
Die Verknüpfung ist dir auf jeden Fall sehr gut gelungen.

LilyAshby

vor 1 Jahr

Fragen, Anmerkungen und Fehlerchen
@Enyak

Ich weiß noch, wie mein lieber Lektor Herr Lohmann mich beim ersten Telefonat fragte: Wie kommt eine Frau zu einem Western?

Mich haben Western immer fasziniert, ich mochte die Stimmung und das "schmuddelige" Leben. Natürlich ist das auch Klischee, aber in der Prärie, den Waffen, den Goldsucherstädten und den Pferden habe ich mich jedes Mal verloren. Leider sind mir viele Western zu oberflächlich, ich wollte gern noch etwas mehr Tiefe in das Genre bringen. Also habe ich angefangen, die Pfefferbüchse zu schreiben.

Gerechtigkeit ist ein sehr wichtiges Thema für mich. Ich habe Germanistik studiert, und mein Dozent in Literaturwissenschaften meinte einmal in einer Vorlesung: Jeder Mensch hat ein Lebensthema. Ich denke, meines ist Gerechtigkeit. Ich setze mich damit oft auseinander, vor allem mit der Frage, ob so etwas überhaupt gibt.

Am Ende lag es ziemlich nahe, diese beiden Dinge zu verbinden. Ein Kernthema im Western-Genre ist schließlich Rache, und Rache hat oft etwas mit Gerechtigkeit zu tun. Cole sucht Gerechtigkeit und wählt dafür das Mittel der Rache. Aber am Ende muss er sich eben eingestehen, dass es Gerechtigkeit um jeden Preis nicht gibt. So wie es auch im Leben ist.

LilyAshby

vor 1 Jahr

Kapitel 21-29
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@Enyak

Danke für dein Feedback!

Ja, über das Ende lässt sich streiten. Für mich war es immer klar, dass Cole nach seinen Erlebnissen nicht einfach nach Hause reiten kann. Es wäre schön gewesen, wenn er zurück zu seiner Mutter und Ann geht ... aber wer weiß, was nach der letzten Seite noch passiert. ;)

Es freut mich, dass dir die Charaktere und die Umgebung gefallen haben und du Freude daran hattest, mitzulesen! Vielen lieben Dank dafür!

Zu deiner Frage:
Ich hatte ursprünglich auch die Überlegung, Harry erst zwei oder drei Jahre dort leben zu lassen, aber dann bekam ich die Anmerkung, dass die Tochter ja dann bereits auf der Welt wäre. Harry hat ja einen kompletten Neuanfang mit Frau und Familie gemacht, deswegen war sein altes Leben quasi "vorbei".
Ja, es waren Gerüchte. Pepperbox-Harry war nicht mehr unterwegs, er hat nur mit Bob ab und zu ein paar alte Weggefährten aus dem Weg geräumt. Dabei war er aber vorsichtig und hat sich kaum blicken lassen, er wollte ja nicht riskieren, seine Familie zu verlieren.

Enyak

vor 1 Jahr

Fragen, Anmerkungen und Fehlerchen
@LilyAshby

Dass dir das Thema Gerechtigkeit sehr wichtig ist, habe ich geahnt und gespürt. Auch dass du dich intensiv damit auseinandergesetzt hast.
Ob jeder Mensch ein Lebensthema hat, weiß ich nicht. Meines wäre dann die Hoffnung. Wenn ich alles, was ich geschrieben habe, Revue passieren lasse, dass taucht die Hoffnung immer wieder auf. So versuche ich auch, stets zu denken.

Hast du denn viele Westernfilme gesehen oder eher Western gelesen? Sicher beides.
Als sehr junger Mensch habe ich einiges gelesen und auch einige Filme gesehen, aber dann sind mir die Western verloren gegangen, irgendwie. Bis zu deinem Buch. Und ich bin sehr froh, es gelesen zu haben.

LilyAshby

vor 1 Jahr

Fragen, Anmerkungen und Fehlerchen
@Enyak

Mein Interesse für Western fing an, als ich ungefähr 16 Jahre alt war. Damals habe ich viele Westernfilme gesehen, vor allem "Klassiker" wie die Dollar-Filme, High Noon, Spiel mir das Lied vom Tod. Romane und Heftromane kamen erst später, da war ich schon Anfang Zwanzig. Auch heute schaue ich gern noch Western, es gibt ja mittlerweile sogar ein paar Serien (Deadwood zum Beispiel), die sich um das Thema drehen. Das ist zwar eher seichte Unterhaltung, aber auch dort gibt es ein paar interessante Charaktere und Geschichten.

Es freut mich, dass du dem Wilden Westen durch mein Buch wieder näher gekommen bist! Das ist ein schönes Kompliment. Danke! :)

Enyak

vor 1 Jahr

Fazit / Rezension
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Eigentlich sind Western nicht mein bevorzugtes Genre.
Aber der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.
„Pfefferbüchse“ ist ein besonderer Western, kein Cowboy-und-Indianer-Spiel, kein „Weiße beuten die Indianer aus“.
Es ist ein Western, in dem es darum geht, ob man Gerechtigkeit durch Ausüben blinder Rache erreichen kann.

Cole Parker ist auf der Suche nach seinem Bruder Harry, genannt Pepperbox-Harry, der gemordet und mit seiner Bande sein Unwesen getrieben hat. Coles Vater hat die Schande, die sein Sohn über die Familie gebracht hat, nicht verkraftet und Selbstmord begangen.
Cole ist gefangen von seinem Drang nach Rache und verfolgt die Spur des Bruders. Er muss sich durchschlagen und ist dem eigentlich kaum gewachsen.
Atmosphärisch dicht schildert die Autorin seinen Weg, seine Zweifel, seine Ängste, seine Wut und immer wieder sein Bestreben nach Rache.

Am Ende aber ist alles ganz anders. Cole muss sich fragen, ob er das Recht auf Rache überhaupt hat. Seine Wahrheit ist nicht unbedingt die seines Bruders. Ich als Leserin frage mich genauso: Gibt es – unabhängig vom Gesetz – ein moralisches Recht auf Rache?
Sowohl Umgebung als auch Charaktere sind authentisch gezeichnet in einer sehr schönen Sprache, man hat Bilder im Kopf, fühlt die Atmosphäre des Westens und taucht ein in diese Welt.
Fazit: Ein Western, der mich begeistert und überzeugt hat, auch wenn ich mir das Ende vielleicht anders gewünscht hätte.
Die Autorin lässt es bewusst offen. Somit habe ich aber die Möglichkeit, mir meine eigenen Gedanken zu machen.
Absolute Leseempfehlung.
Enya

https://www.lovelybooks.de/autor/Lily-Ashby/Pfefferb%C3%BCchse-Western-1483850003-w/rezension/1492905329/

https://www.amazon.de/review/R24GJLIBOQ2GSU/ref=cm_cr_dp_title?ie=UTF8&ASIN=B074CJ6F8Q&channel=detail-glance&nodeID=530484031&store=digital-text

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