Lily Brett Immer noch New York

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Inhaltsangabe zu „Immer noch New York“ von Lily Brett

In Manhattan ist nichts unbedeutend, und nichts selbstverständlich. Lily Brett, die australische New Yorkerin mit europäischen Wurzeln, steckt mittendrin, und um die Stadt einzufangen, hält sie sich selbst den Spiegel vor. Hinreißend erzählt sie von ihren Nöten, einen halbwegs anständigen Büstenhalter im Greenwich Village zu erstehen, vom befremdlichen Anblick der Schoßhündchen in Regenmänteln und Sonnenbrillen, vom überbordenden Großstadtverkehr. Und zum Glück gibt es in dieser ziemlich hektischen Stadt auch Winkel der Ruhe und des Friedens, den Geruch von frisch gebackenem Brot und die entwaffnend ehrlichen Gespräche mit ihrer Kosmetikerin. Denn in Manhattan ist nichts unbedeutend, und nichts selbstverständlich. Lily Bretts Kolumnen sind Klassiker. Denn in der tragikomischen Mischung aus Autobiografie und kleinen Alltagsvignetten schimmern die großen Themen des Lebens durch. (2 CDs, Laufzeit: 2h 30)

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    Immer noch New York
    Havers

    Havers

    23. November 2014 um 14:07

    Lily Brett sammelt Eindrücke. In und über New York, die Stadt, in der sie nach verschiedenen Stationen seit Ende der achtziger Jahre ein Zuhause gefunden hat. Geboren in Deutschland, aufgewachsen in Australien, danach die Vereinigten Staaten. Bereits im Jahr 2000 erscheint „New York“, eine Sammlung von Essays, in denen sie auf liebenswerte Weise den Big Apple und seine Bewohner mit all ihren Facetten porträtiert. Nun also nach dem gleichen Konzept das kürzlich im Suhrkamp Verlag erschienene „Immer noch New York“: Lily Brett bewegt sich mit offenen Augen durch die Metropole, die sie ihre Heimat nennt, und die sie gegen keinen anderen Ort auf der Welt eintauschen würde. Sie nimmt den Leser mit zu ihren Lieblingsorten und macht ihn mit den verschiedensten Menschen aus aller Herren Länder bekannt, die die einzigartige Atmosphäre New Yorks prägen. Das ist der Zahnarzt, der Schuhmacher und die Kosmetikerin, oder das „Caffe Dante“, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft Bob Dylan wohnt. Grand Central Station kennt jeder, der schon einmal in New York war, aber dass es in diesem Bahnhofsgebäude sogar einen Ableger des Verkehrsmuseums, einen Gemüsemarkt und einen Tennis-Club gibt, hat sich bisher meiner Kenntnis entzogen. Ob Chinatown oder der Garment District, Lily Brett gewährt uns Einblicke, die nur jemand vermitteln kann, der diese vielseitige Metropole wie seine Hosentasche kennt. Es ist der permanente Wandel, das Unerwartete, das die Faszination ausmacht. Die verschiedenen Kulturen mit ihren Eigenheiten, die hier seit unzähligen Jahren mit- oder nebeneinander leben. Die Reflexionen der Autorin, geprägt durch ihre Familiengeschichte, fließen immer wieder in ihre Beobachtungen ein und runden die Essays ab, sodass die perfekte Mischung aus Alltäglichem gepaart mit Autobiografischen plus einer Prise leisem Humor entsteht. Eine schöne Lektüre für Zwischendurch, oder als Vorbereitung auf den nächsten New York-Besuch, bei dem man dann mit Sicherheit aufmerksamer und bewusster durch den Big Apple flaniert.

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