Lily Brett Lola Bensky

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Inhaltsangabe zu „Lola Bensky“ von Lily Brett

<p>Lola Bensky ist neunzehn, als Keith Moon von The Who vor ihren Augen die Hosen runterlässt und Cher sich ihre falschen Wimpern borgt. Es sind die Sixties, und Lola ist als Reporterin in London und New York unterwegs, um Interviews mit Musikern zu führen. Sie unterhält sich mit Mick Jagger über Sex und Diäten, mit Jimi Hendrix über Mütter, Gott – und Lockenwickler. Ihre Leser sind vermutlich eher an Tratsch interessiert, aber Lola war schon immer etwas unkonventionell. Zum Glück ahnen ihre Eltern nichts davon, dass sie mit Menschen zu tun hat, die mit freier Liebe und Drogen experimentieren. Sie haben das Konzentrationslager überlebt, aber das würde sie ins Grab bringen. Und Lola fühlt sich schon schuldig genug, dass sie Übergewicht hat und keine Anwältin geworden ist. Doch sie ist fest entschlossen, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.<br /><strong><em>Lola Bensky</em> ist ein hinreißend komischer und herzzerreißend menschlicher Roman über Neurosen und die Last der Vergangenheit. Und eine fulminante Hommage an die großen, verrückten Heldinnen und Helden der Sixties.</strong></p> <p><strong>suhrkamp.pocket: Große Bestseller im kleinen Geschenkbuchformat </strong></p>

Ein wundervoller Roman der 60er Jahre. Mit den traurigen und den lustigen Facetten.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rock out!

    Lola Bensky

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2016 um 22:10

    Wenn Lola Bensky nicht gerade eine neue Diät plant, dann spricht sie mit Jimi Hendrix über die Lockenwickler, leiht Cher ihre falschen Wimpern oder lässt sich von Mick Jagger eine Tasse Tee kochen. Die 19-Jährige ist Musikjournalisten und im Auftrag des australischen Magazins „Rock out!“ unterwegs, um die Stars der 60er Jahre zu interviewen. Doch Lola selbst hat auch eine Menge zu erzählen – über ihre Eltern, die das Ghetto von Lodz und Auschwitz überlebten und nach dem Krieg nach Australien auswanderten. Inspiriert von ihrer eigenen Lebensgeschichte hat Lily Brett diesen wundervollen Roman geschrieben, der sowohl von banalen als auch von bedeutenden, von traurigen und witzigen Situationen handelt.

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  • Lola Bensky

    Lola Bensky

    Ka

    31. July 2014 um 10:30

    Sehr, sehr gern gelesen! Lily Brett schafft es hervorragend, die Figur der Lola Bensky zu beschreiben. Normalereweise mag ich keine Bücher mehr lesen, in denen es um die Judenverfolgung im zweiten Weltkrieg geht. Geht es hier auch nicht wirklich, aber Lola Bensky ist das Kind Überlebender, was ihre Biografie stark prägt. Ihre Mutter lebt fast ausschliesslich in der Vergangenheit und alles, was sie an der Tochter interessiert ist, dass diese zu dick ist. Und dick sein, ist in der Welt der Mutter unverzeihbar, denn die einzigen, die in den Lagern dick waren, waren die Aufseher. Lola leidet unter der Ignoranz und unter ihrem Übergewicht. Doch genau diese Unsicherheit ist es, die ihr Zutritt zu Welten verschafft, die ihr sonst verborgen geblieben wären. Lola arbeitet in den 60er Jahren für ein australisches Musikmagazin und reist dafür um die Welt um Menschen wie Mick Jagger, Janis Joplin oder Jimmie Hendrix, die kurz vor dem Durchbruch stehen, zu interviewen. Obwohl sie das gar nicht will, schafft es Lola bei ihren Interviews jedes Mal, das Gespräch auf ihr Übergewicht und die eigene Familiengeschichte zu bringen. Dadurch weckt sie das Interesse der angehenden Weltstars und erfährt interessante Details aus deren Leben.

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  • Leserunde zu "Seeherzen" von Margo Lanagan

    Seeherzen

    Daniliesing

    "Seeherzen" von der australischen Autorin Margo Lanagan ist ein modernes Märchen in Romanform, das wir euch gern ans Herz legen möchten. Wer gute Romane mit Feingefühl und dem gewissen Etwas schätzt, der wird dieses Buch lieben! Lasst euch von den außergewöhnlichen Ideen und dem poetischen Schreibstil der Autorin gefangen nehmen... ! Mehr zum Inhalt: Rollrock Island ist eine raue Insel irgendwo im Norden, betäubt vom Geschrei der Möwen, dem Brüllen der Robben und dem Rauschen der Wellen, bevölkert von armen Fischern und ihren streitsüchtigen Frauen. Doch Rollrock Island ist auch ein Ort voller Magie: Unten auf dem windigen Strand, wo die Robbenherden lagern, wirft das ungeliebte Mädchen Miskaella ihre Zauber aus und lockt wunderschöne Frauen aus den Robbenkörpern. Die schönsten Frauen, die die armen Fischer je gesehen haben. Und mit ihnen nimmt Miskaellas Rache ihren Lauf. --> Leseprobe Für alle, die mehr von einem Buch erwarten, als nur eine Geschichte und sich Tiefgang sowie Nachdenklichkeit von einem guten Roman wünschen, für diese Leser ist "Seeherzen" zu empfehlen! Kombiniert wird das alles mit einem Hauch an Fantasie. Wenn ihr neugierig auf "Seeherzen" geworden seid und euch auf diesen besonderen Roman einlassen möchtet, dann könnt ihr euch ab sofort für 25 Exemplare des Buches aus dem Rowohlt Verlag bewerben!* Verratet uns dafür bis zum 26. März 2014 wieso genau ihr dieses Buch unbedingt testlesen solltet und was euch daran am meisten interessiert! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten und zum Schreiben einer Rezension!

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  • Rezension zu "Lola Bensky" von Lily Brett

    Lola Bensky

    christina_krenmayr

    05. November 2012 um 12:19

    Die beliebte jüdische Autorin beweist auch in ihrem neuesten Werk feinsinnigen Humor und erzählerische Finesse. Diesmal schreibt sie als Lola Bensky über ihre Zeit, als sie mit 19 Jahren für ein Rock Magazin arbeitete und auf die Größen der Musikwelt der Sixties traf. Autobiografie und Fiktion verschmelzen mit dem ganz eigenen Tonfall, der alle Bücher Lily Bretts auszeichnet. Teils Hommage an musikalische Größen wie etwa Jimmy Hendrix, Mick Jagger oder Jim Morrison, teils Rückblick einer Autorin auf ihre Anfänge im Namen des geschriebenen Wortes. Geistreiche Unterhaltung. Zu finden im Erdgeschoss: DR, BRET mj (25.9.12)

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  • Rezension zu "Lola Bensky" von Lily Brett

    Lola Bensky

    Weeklywonderworld

    02. November 2012 um 16:53

    "Lily Bretts Frauen strahlen vor Originalität und Stärke"- PUBLISHERS WEEKLY Lola Bensky ist ein hinreißend komischer und herzzerreißend menschlicher Roman über Neurosen und die Last der Vergangenheit. Und eine fulminante Hommage an die großen, verrückten Heldinnen und Helden der Sixties.(Quelle:Lovelybooks) FAZIT: Was mir bei dieser Autorin und auch bei diesem Buch sehr gefällt, ist dass Authentische auftreten. Ich mag es einfach, wenn eine Autorin über sich selbst erzählen kann, und Lily Brett kann es und wie ;-) Lily Brett tut es mit einer witzig sarkastischen Einfühlsamen Offenheit, die man nicht oft liest. Für Alle Woody Allen-Fans ist Lily Brett ein Muss!!! Das Buch Lola Bensky war einfach eine Freude, die Charaktere, die Interviews und Treffs mit Superstars wie Jimi Hendrix, Janis Joplin, Mick Jagger u.a. waren sehr Informativ und amüsant. Es ist aber kein Buch, dass man einfach mal schnell liest, man muss sich Zeit lassen. Es ist zwar ein bisschen bedrückend, aber sehr berührend und Spannend erzählt.

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  • Rezension zu "Lola Bensky" von Lily Brett

    Lola Bensky

    michael_lehmann-pape

    27. September 2012 um 10:55

    Lebensreise Durch die Jahre und Jahrzehnte des Lebens, durch Dicksein, Dünnsein, Naiv und erfahren sein, durch die Prägung der Vergangenheit der Eltern, durch Beziehungen und Phobien lässt Lily Brett, anhand ihres wohl stark autobiographisch geprägten Alter Egos Lola, den Leser an der Lebensreise einer unkonventionellen, Frau teilnehmen. Eine Frau auf einer unbenannten, kaum bewussten Suche nach sich selbst. „Lola kannte auch das Gefühl, sich das Recht auf ein eigenes Leben abzusprechen“. Die Lola des Buches ist Australierin und, zunächst in jüngeren Jahren, Kolummnistin für den Bereich der Rock Musik. Später dann wird sie selber Schriftstellerin und wird ganz andere Seiten von sich zeigen und an sich kennenlernen. Seiten, die durchaus zu tun haben werden mit der Vergangenheit der Eltern im Konzentrationslager. Verbindungen, die aber Lola selbst nie ganz so klar und eindeutig vor Augen stehen. Ein wenig schon wie einen Filter nimmt sie ihre Umwelt, das Geschehen, ihr eigenes Leben wahr. Und zeigt so auf, wie durch die Prägung in den frühen Jahren das gesamte eigene Leben Eigenarten mit auf den Weg bekommt. Dies ist das eigentliche Thema des Buches, das es zu entdecken gilt neben den interessanten, (anders als landläufig bekannt dargestellten) und durchaus wahrscheinlich von Brett viel eher realistisch getroffenen kleinen und großen Prominenten der Rockszene, auf die ihr Alter Ego im Buch trifft. Dass Jimi Hendrix ein sanfter und ruhiger Mensch war, dass Cher erst ein wenig auftauen konnte, wenn Sonny den Raum verlassen hatte, dass The Who einander in herzlicher Abneigung kaum verbunden waren, das Mick Jagger ein ganz solider junger Mann war, das alles ist interessant, unprätentiöse gut geschrieben und teilweise ganz anders im Blick, als es das je öffentliche Image zu Zeiten. Das eigentliche auch an diesen Begegnungen aber ist die Entwicklung der Lola Bensky. Junges, dickes Mädchen, im Kopf ständig mit Kalorienzählen und Diäten beschäftigt und, vor allem, mit dem Herz auf dem rechten, unverfälschten Fleck. Sie lässt sich nicht blenden. Welche Reporterin sonst wäre in der Lage gewesen, einfach Tee bei Mick Jagger mit Paul Mccartney zu trinken eben ohne ein Interview daraus zu machen? Und wahrscheinlich währenddessen mehr daran zu denken, dass sich nicht zuviel Oberschenkelfleisch durch die Netzstrumpfhose drückt. In abgegrenzten Schnitten führt Brett durch dieses Leben und lässt den Leser emotional hinein, ohne psychologische Erklärungen abzugeben. Wie dann die später erwachsene Frau ihre Beziehung verlässt und warum, wie dann die noch ältere Frau als Ehefrau und Mutter wiederum Mühe hat, die Watte der Emotionen zu durchdringen. Wie sich die dann auch schlanke und ranke gestandene Frau immer noch und weiter im inneren Blick auf sich selbst als dick empfindet. Und zudem, je mehr sie dem Idealbild der Mutter begonnen hat, äußerlich zu entsprechen (dünn sein und noch mal dünn sein) dann mit innern Phobien zu kämpfen hat. Eine, die das eigentliche und eigene Leben sucht, die deswegen gerne Portraits schrieb, weil sie es mochte, „aus den Einzelteilen eines Lebens ein Ganzes zusammenzusetzen“. So, wie Lily Brett ebenfalls im Buch selbst aus den vielen Einzelteilen ein Gesamtbild ihrer Protagonistin hervorkommen zu lassen Man selbst sein, unverfälscht und dann im Druck, nicht zu gefallen oder sich so zu formen, dass „man gefällt“, dann aber mit sich selber nicht mehr im Reinen zu sein. Ein spannendes Thema, das Lily Brett einfach und sprachkräftig beschreibt und die Interpretationen dann durchaus der angeregten Fantasie des Lesers überlässt.

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