Euphoria

von Lily King 
4,1 Sterne bei85 Bewertungen
Euphoria
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Positiv (61):
Antigone8s avatar

Eindrückliche Beschreibung über das Leben einer Ethnologin und gleichzeitig einer unglücklichen Dreiecksbeziehung. Lesenswert!

Kritisch (4):
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Historischer Roman mit wissenschaftlichem Hintergrund & 3er-Liebesbeziehung - wirr, langatmig, schwer ertragbar.

Alle 85 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Euphoria"

Von realen Ereignissen im Leben der berühmten Ethnologin Margaret Mead inspiriert, erzählt Lily King in diesem grandiosen, spannenden und sinnlichen Roman ebenso anschaulich wie klug von Besitz und Begierde, Entdeckung und Macht, Liebe und Herrschaft.

Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre. Drei junge Ethnologen – die schon berühmte und faszinierende Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson – stoßen nach Jahren einsamer Feldforschung aufeinander und entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Erschöpft von den Versuchen, etwas Verwertbares über die Stämme am Sepikfluss herauszufinden, gelangen die drei Forscher zu den Tam, einem weiblich dominierten Stamm mit ungewohnten Ritualen. Während sie immer tiefer in das Leben der Tam eindringen, werden auch ihre unterschiedlichen Wünsche und Interessen immer deutlicher, die erotische Anziehung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson immer intensiver. Schließlich schreitet Fen zu einer dramatischen Aktion mit tragischem Ausgang für alle.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783406682032
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:264 Seiten
Verlag:C.H.Beck
Erscheinungsdatum:18.12.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.06.2014 bei BLACKSTONE AUDIO BOOKS erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Naburas avatar
    Naburavor 3 Monaten
    Ein Buch für literarische Abenteurer

    „Euphoria“ von Lily King nimmt den Leser mit ins Neuguinea zu Beginn der 1930er Jahre, wo das Ethnologen-Ehepaar Nell und Fen gerade einen Stamm vorzeitig verlassen hat und die Rückreise nach Australien vorbereitet. Als sie auf ihren britischen Kollegen Andrew Bankson treffen, bewegt dieser sie zum bleiben mit dem Vorschlag, einen interessanten Stamm unweit seines eigenen zu studieren. Ich fand es spannend, in dieses exotische Setting einzutauchen und die drei bei ihrer Forschung zu begleiten. Während Nell und Fen sich immer wieder bezüglich ihrer Forschungsmethoden uneins sind, fühlt sich Bankson zu Nell hingezogen und will enger mit den beiden zusammenarbeiten. Ein Roman rund um Neugier und Entdeckerfreude, disziplinierter Forschung und wilden Ritualen sowie Eifersucht und Leidenschaft, der mich faszinieren konnte. Ich vergebe 5 Sterne und eine Leseempfehlung an alle literarischen Abenteurer!

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    schokoloko29s avatar
    schokoloko29vor 8 Monaten
    Euphoria

    Das Ehepaar Nell Stone und Fen möchten in Papua Neuginea verschiedene Stämme mit ihren Gebräuchen studieren, da sie Ethnologen sind. Durch verschiedene Zufällen begegnen sie den australischen Ethmologen Andrew Bankson. Andrew Bankson fühlt sich zu Nell hingezogen und auch Nell spürt die Anziehung. Ihr Mann nutzt diese Gefühle zu seinem Gunsten aus. Am Ende sind alle Opfer von Fens Spiel.

    Eigene Meinung:
    Das Buch liest sich intensiv. Als Leser spürt man die Hitze, die Moskitoschwärme und das Zusammenspiel der einzelnen Personen. Man erlebt richig wie das Leben in diesem Stamm geführt wird und wie Nell Stone und Fen sich in diese Gemeinschaft einfügen.
    Darüber hinaus erlebt man immer mehr die Tiefen der Ehe. Dass in Wirklichkeit Fen eifersüchtig und neidisch ist auf Nell, da sie so bekannt ist in der Welt der Ethnologen.

    Das Buch schwingt sehr in mich nach und es hat mich sehr beeindruckt.

    Fazit:
    Ein tolles Buch, welches man wirklich gelesen haben sollte!

    Kommentare: 3
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    jaylinns avatar
    jaylinnvor einem Jahr
    Euphoria hat alles, was ein guter Roman braucht

    Nachdem ich euch Euphoria auf Instagram gezeigt habe, möchte ich euch natürlich auch meine Rezension zu diesem tollen Buch nicht vorenthalten. Wie ich Euphoria finde, könnt ihr heute hier erfahren.

    Allgemeines:

    Euphoria ist 2014 auf Englisch, 2015 auf Deutsch und im Juli 2017 als Taschenbuch bei dtv erschienen. Euphoria ist Lily Kings vierter Roman. Die drei Vorgänger wurden preisgekrönt. Für Euphoria erhielt King den renommierten Kirkus Prize. Die New York Times wählte Euphoria sogar zu einem der besten Bücher des Jahres 2014. Sämtliche Kritiken sind durchweg fast euphorisch zu nennen – wie passend!

    Lily King lebt mit ihrer Familie in Maine. Für ihre Hauptfigur Nell ist die berühmte Ethnologin Margret Mead, die von 1901 bis 1978 lebte und im südpazifischen Raum fremde Kulturen erforschte, das historische Vorbild. Ebenso wie Nell stieß sie sowohl auf große Kritik als auch Anerkennung. Beide sind starke Frauenfiguren, die wissen, was sie wollen.

    Inhalt:

    „Neuguinea, Anfang der dreißiger Jahre: Die amerikanische Ethnologin Nell Stone, bereits in ihrer Jugend berühmt, ist körperlich am Ende, als sie mit ihrem Mann Fen nach langer Feldforschung zu einer Kolonialstation zurückkehrt. Dort begegnen sie Andrew Bankson aus England, auch er Ethnologe, der ihnen eine Zusammenarbeit vorschlägt. Erschöpft von vergeblichen Versuchen, die Stämme am Sepik-Fluss zu erforschen, gelangt das Trio zu den Tam, einem von Frauen dominierten Stamm. Schon bald entwickelt sich zwischen Nell und Andrew mehr als nur eine enge Arbeitsbeziehung. Und je tiefer die Wissenschaftler die ungewöhnlichen Rituale der Tam erforschen, desto deutlicher treten individuelle Wünsche und Interessen hervor. Die Spannungen, denen sie bald ausgesetzt sind, enden dramatisch …“ (Quelle: dtv)

    Meine Meinung:

    Euphoria ist viel mehr, als man zunächst denkt. Viel mehr, als man zunächst erwartet. Und viel mehr, als man glaubt, sich vorstellen zu können.

    Nach dem Lesen der ersten 50 Seiten war mein Eindruck von Euphoria: gut lesbar, vorhersehbar, typische Ménage à Trois, wer gut oder böse ist, ist klar. Je weiter ich jedoch gelesen habe, desto vielschichtiger wurde der Roman. Lily King konnte mich immer mehr überraschen und mit der von ihr entworfenen Geschichte einfangen.

    Die drei vorhandenen Erzählperspektiven erfordern höchste Konzentration, wenn man den Faden während der Lektüre nicht verlieren will. Der Faszination des Fremden kann man sich jedoch einfach nicht entziehen. Dazu trägt Kings detaillierter Schreibstil einen großen Teil bei. Ihre drei Protagonisten Nell, Fen und Andrew haben vollkommen unterschiedliche Beweggründe, sich mit den verschiedenen Stämmen Neuguineas zu beschäftigen, gleichzeitig hält das Interesse an fremden Kulturen sie aber auch zusammen, zumindest vorerst…

    King entwirft eine Dreiecksgeschichte innerhalb der Ethnologen, die man selbst vermutlich so nicht erleben möchte. Die Dramatik innerhalb der Handlung steigert sich stetig, allerdings auf fast unbemerkte Weise. Das führt beim Leser zunächst zu Unbehagen bis hin zur Unerträglichkeit. Diese Art des Spannungsaufbaus macht das Buch so toll und faszinierend.

    Wer Das Wesen der Dinge und der Liebe von Elizabeth Gilbert, Pandora im Kongo von Albert Sanchéz Pinõl oder Was mit dem weißen Wilden geschah von François Garde liebt, der wird auch Euphoria lieben.

    Fazit:

    Euphoria hat alles, was ein guter Roman braucht: eine gut erzählte Geschichte, überzeugende Charaktere und ein Thema, das immer interessanter wird, je länger man liest. Ich werde mich nun auch an Kings andere Bücher wagen. Ich bin sehr gespannt!

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    leserattebremens avatar
    leserattebremenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine spannende und bewegende Geschichte über Ethnologen im Feldeinsatz.
    Faszinierender Einblick in die frühe Ethnologie

    Lily King erzählt eine Dreiecksgeschichte um Ethnologen im Feldeinsatz. In Neuguinea, Anfang der 30er Jahre, sind sie Pioniere auf dem Gebiet der Ethnologie und begeben sich mitten in die Lebensverhältnisse der indigenen Völker. Nell Stone ist bereits in jungen Jahren berühmt, womit ihr Mann Fen nur schwer umgehen kann. Als sie dann in Neuguinea auf den attraktiven und aufstrebenden Ethnologen Banks treffen, ist er sich sicher, dass er seiner Frau nicht trauen kann. Um wenigstens wissenschaftlich mithalten zu können, begibt er sich auf gefährliches Terrain und lässt Ethik und Moral, die seiner Frau so wichtig sind, hinter sich zurück.
    Die Autorin hat sich mit ihrer Geschichte in „Euphoria“ am Leben der berühmten Ethnologin Margaret Mead orientiert und man merkt diesem Buch seine gründliche Recherche an. Die beschriebenen Szenen und die Umgebung sind detailliert gezeichnet und schaffen dem Leser ein genaues Bild vor Augen, in welchem Umfeld sich die Protagonisten bewegen. Durch die Dreiecksgeschichte schafft sie einen schönen Spannungsbogen, der einen als Leser fesselt und immer weiter lesen lässt, auch wenn ich finde, dass das herausragende des Romans wirklich die Arbeitsbeschreibungen der Ethnologen sind, ihre Arbeit und Herangehensweise an die Bevölkerung und die verschiedenen Maßstäbe und Ziele, die sie dabei haben. Gleichzeitig wird ihre Abhängigkeit voneinander sehr deutlich und die Faszination, den dreien sowohl bei der Arbeit als im Privaten zu folgen, hat mich nicht mehr losgelassen und vollständig gefesselt.
    Mir hat Lily Kings „Euphoria“ außerordentlich gut gefallen, die Geschichte ist sprachlich sehr schön geschrieben und die Spannung entsteht sowohl aus den privaten wie auch beruflichen Problemen der drei Ethnologen, durch deren unterschiedliche Charaktere King eine großartige Spannung schafft, die einen von der ersten bis zur letzten Seite mitzieht. 

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    Sikals avatar
    Sikalvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wunderbare Geschichte über Liebe und Vertrauen, aber auch über Loslassen und die Frage wie weit Forschung gehen darf.
    Mit Euphorie in ein fremdes Land

    Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre: Das Ethnologenehepaar Nell und Fen ist bereits seit einiger Zeit in Neuguinea mit Forschungsarbeiten beschäftigt. Etwas überstürzt verlassen sie den Stamm der Mumbanyo und wollen zurück nach Australien, als sie durch Zufall auf einen Kollegen treffen. Der Brite Bankson hat mit seiner Einsamkeit, weit weg vom heimatlichen Hafen zu kämpfen und fühlt sich dem Paar zugeneigt – anfangs freundschaftlich, bis mit Nell eine Seelenverwandtschaft entsteht. Er organisiert, dass die beiden am Tamsee, das dort lebende Volk studieren können. Die Nähe zu Nell beeinflusst auch seine eigene Forschungsarbeit, auch Nell findet hier das Verstehen und gleichgesinnte Denken faszinierend. Schon länger muss sie unter Fens cholerischen Ausbrüchen und seiner Eifersucht - erst auf ihren beruflichen Erfolg, später auch auf Bankson – leiden. Doch Fen wagt leichtfertig ein Abenteuer, das alles zu zerstören scheint …

    Die Autorin Lily King schafft mit diesem Buch eine außergewöhnliche Geschichte zu erzählen. Angelehnt an reale Personen, vernetzt sie hier mit fiktiven Personen/Sequenzen. Zum Großteil wird aus der Ich-Perspektive von Andrew Bankson erzählt, einzelne Kapitel aus der Perspektive Nells in Form von Tagebucheinträgen oder Briefen.

    Die Charaktere sind sehr behutsam gezeichnet worden, auch Fens hitziges Gemüt wird nicht angeprangert, sondern beinahe verständnisvoll eingebaut. Banksons Gedankengänge, Zweifel und empathisches Wesen haben mich sehr eingenommen. Ebenso Nells Begeisterungsfähigkeit, ihr Enthusiasmus für alles Neue und doch ihr behutsames Zugehen auf die Menschen, denen sie – im Gegensatz zu Fen – mit Respekt und Würde begegnet.

    Eine wunderbare Geschichte über Liebe und Vertrauen, aber auch über Loslassen und die Frage wie weit Forschung gehen darf.

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    Tasmetus avatar
    Tasmetuvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Als Ethnologin bin ich hier sehr zwiegespalten. Zur reinen Unterhaltung gut, aber es auch viele schlechte Aspekte
    Als Ethnologin bin ich hier sehr zwiegespalten.

    Disclaimer: Bevor ich mit meiner Buchbewertung loslege, muss ich hier kurz klarstellen, dass ich selbst Ethnologie studiere und deshalb eventuell einen etwas anderen Blickwinkel auf diese Geschichte habe als ein Laie, der vielleicht vorher nicht einmal wusste, was Ethnologie ist. Außerdem habe ich ein Thesenpapier zu dem Buch erstellt, was meinen fachinternen Blick auf das Buch noch verstärkt. 

    Es fällt mir außerordentlich schwer, dieses Buch zu bewerten und zu rezensieren. Denn es hatte einige gute Elemente und einiges, das mich sehr gestört hat. Fangen wir mit den guten Aspekten an: Mir hat der Schreibstil recht gut gefallen und das Buch hat mich definitiv unterhalten, ich flog nur so durch die Seiten und konnte in das Geschehen abtauchen. Auch wirkte es auf den ersten Blick authentisch, was mir hier sehr wichtig war, da ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte. Es macht eine breite Leserschaft auf das Fach der Ethnologie, deren Arbeit und auf eine ihrer Ikonen, Magaret Mead, aufmerksam und zeigt ihnen auf eine spannende Art etwas von dieser so unbekannten Wissenschaft.
    Auch werden einige Themen angesprochen, die auch in der Ethnologie selbst mehr diskutiert werden sollten und die unsere Disziplin beschäftigen. So vor allem die Sexualität während Forschungsreisen, die Einsamkeit im Feld oder die Selbstzweifel der Forscher und die Frage, wie man anderen die eigene Arbeit näher bringen kann.

    Aber stellenweise störte mich auch genau das. Ich habe versucht, mich in einen Leser hinein zu versetzen, der vorher noch nie etwas von Ethnologie gehört hat. Ich wäre vermutlich stellenweise - insbesondere am Anfang - sehr verwirrt gewesen, hätte mich gefragt wer denn "Papa Boas" ist und warum es den Anschein erweckt, dass alle Forscher irgendwie mal miteinander geschlafen zu haben scheinen.  Ich hätte mich gefragt, was zur Hölle die "Forscher" da tun und wieso sie sich so arrogant über die "primitiven Völker", wie King sie hier noch in der alten, mittlerweile unüblichen Sprache, bezeichnet, hinwegsetzen. Wieso plötzlich mitten in der Geschichte die Information vorkommt, dass eine andere Forscherin (die weder davor noch danach eine Rolle spielt), angeblich von einem kannibalischen Stamm gegessen worden sein soll. Ich hätte vermutlich eine ganze Menge Dinge falsch verstanden, denn: Diese Geschichte spiegelt in keiner Weise die zeitgemäße Ethnologie wieder. 
    Leider wird in meinen Augen nicht deutlich genug erwähnt, dass sich die Disziplin nach 1930 (die Zeit Magaret Meads, also dieses Buches) massiv weiterentwickelt hat. Dass wir extrem viel selbst reflektieren und niemandem mehr als "primitiv" bezeichnen würden und uns nicht mehr anmaßen besser zu sein als die anderen. Oder, wie der unglaublich unsympathische Charakter Fen, einfach heilige Gegenstände eines Volkes klauen und dafür nicht nur, ohne mit der Wimper zu zucken, ein Menschenleben opfern, sondern auch einen Krieg zwischen zwei Stämmen provozieren würden. 1930 war noch die Zeit des Kolonialismus und es schüttelt mich, wenn ich daran denke, dass Laien dieses Buch lesen und denken könnten, dass die Ethnologie immer noch genau das ist, was hier präsentiert wird. Denn das ist nicht der Fall.

    Ein weiterer Aspekt, der mich stirnrunzelnd zurücklässt, ist die Darstellung der Sexualität. Ich weiß, dass diese Geschichte fiktiv ist und dass Magaret Mead die perfekte Vorlage für polygame Sexfantasien im Regenwald abgibt, aber es war mir wirklich zu viel des Guten. Denn irgendwie scheint es, als würde Mead (im Buch: Nell Stone) sich durch die gesamte Forschungsszene huren und als hätte jeder Ethnologe mal mit jedem Kollegen was gehabt, was an den Haaren herbeigezogen ist. So habe ich z.B. auch nicht verstanden, was Bett in dieser Geschichte zu suchen hatte. Sie spielt überhaupt keine Rolle, außer dass Bankson einmal kurz zu ihr fährt, sie vögelt und wieder abreist?
    Viel schwerwiegender war dagegen für mich, dass es hier um Magaret Mead, die Vorlage für Nell, ging. Eine Frau, die die Ethnologie und die Themen Sexualität und Frauen in anderen Kulturen revolutioniert hat. Sie soll die Hauptprotagonistin sein, das Buch ist aber nicht einmal aus ihrer Sicht geschrieben. Hier und da blitzt zwar etwas von diesem revolutionären Ansatz und der Relevanz weiblicher, sexueller Bedürfnisse durch, aber im Endeffekt ist dieses Buch voller Penisse (gefühlt jedes 5. Wort war Penis, Phallus, o.ä.) und männlicher Lust. Es geht um Fen, der seine Frau schwängern will und mit ihr Sex hat, auch wenn sie keine Lust hat. Es geht um Fen und seine unfassbare Männlichkeit und es geht um Bankson, der eigentlich einfach nur krass untervögelt ist und der Nell unbedingt mal rannehmen möchte. Es soll eine erotische Liebesgeschichte sein, aber es las sich eher wie der animalische Trieb sehr einsamer Menschen.
    King arbeitet hier auch mit sehr vielen Klischees: Fen, der in dem Stamm zu einem Mann mutiert, wie er im Klischee-Buche steht: Er betätigt sich viel körperlich, denkt nicht nach, ist grob zu seiner Frau, denkt andauernd an Sex, sieht nie die Schuld bei sich, geht vollkommen darin auf nackt durch den Wald zu laufen, sich nicht zu waschen und zu beweisen wie männlich er doch ist. Nell Stone dagegen ist einfühlsam, ruhig, besonnen und als sie abreisen müssen, weint sie weil die Dorfbewohner ihre Freunde geworden sind. Und Bankson, der zwar bodenständig und nachdenklich ist, aber eigentlich auch nur von seinem Penis gesteuert wird wie von einer Wünschelrute und der natürlich gegen den starken, starken Fen nicht ankommt, Es mag sein, dass solche Charakterzüge oft im Feld verstärkt werden, weil auch die Umstände dieses Verhalten manchmal herausfordern, aber ich fand es abgedroschen und die Feministin in mir knurrte zwischenzeitlich die Seiten an.

    Und der letzte Punkt, den ich kritisieren möchte ist die Zweidimensionalität der Charaktere. Sie waren alle ziemlich flach und auf ihre Arbeit und ihre Triebe reduziert. Sex und Arbeit schienen das Einzige, was diese Menschen ausmachte und so spannend das auch stellenweise war, hätte ich mir einfach noch mehr Leben gewünscht. Mehr Dimensionen, mehr Komplexität der Charaktere und ihrer Geschichte.

    Das Buch lässt mich also mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Es war wundervoll, die Ethnologie mit so viel Hingabe in einem belletristischen Bestseller portraitiert zu sehen und die Liebe der Forscher für ihre eigene Arbeit zu spüren, aber die nicht mehr zeitgemäße Repräsentation der Wissenschaft, die flachen Charaktere und die klischeeüberladene, sehr männliche Darstellung der Sexualität, machten mir dieses Buch leider ziemlich kaputt, weshalb ich es nur bedingt und an sehr kritische Leser weiterempfehlen kann.


    Anmerkung: Wer wirklich etwas von Ethnologie und ethnologischer Arbeit wissen möchte, sollte sich vielleicht lieber Berichten von Ethnologen selbst zuwenden. Ich plane, in Zukunft mehr ethnologischer Romane oder Forschungsberichte zu lesen, damit ich euch auf dem Blog auch mal explizit Texte und Bücher empfehlen kann. 

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mehr Beziehungsdrama als Expeditionsbericht, von großer Euphorie meinerseits keine Spur!
    Dreiecksbeziehung in Neuguinea

    Der Roman "*Euphoria*" von "*Lily King*" wurde mit dem neu geschaffenen Kirkus Prize ausgezeichnet und von der New York Times unter die fünf besten literarischen Bücher des Jahres 2014 gewählt. Er erschien 2015 im "*C. H. Beck Verlag*".


    Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre. Drei junge Ethnologen – die schon berühmte Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson – stoßen nach Jahren einsamer Feldforschung aufeinander und entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Nell und Fen beginnen gemeinsam mit Bankson das Volk der Tam zu erforschen.

    Gleich vorab: Lily Kings Schreibstil ist berührend und zeigt tiefe Einblicke in emotionaler und bildhafter Weise von der Beziehung der drei Protagonisten und dem Stammesleben der fremden und faszinierenden Tam in Neu Guinea. Zeitweise fühle ich mich direkt vor diese exotische Kulisse versetzt. Aber leider nur zeitweise! Denn zu sehr erscheint dieser Roman als Beziehungsdrama, bei denen die Akteure mir nicht sonderlich nahe kommen.

    Die Geschichte spielt um 1933 und Kings Hauptprotagonistin Nell Stone, lehnt sich an die real existierenden Personen Margaret Mead, Fortune und Bateson an. Mead war eine amerikanische Anthropologin aus den 30er Jahren, die die Salomonen und Neuguinea erforschte und mit ihrem Forschergeist ihrer Zeit weit vor war.

    Kings Roman beschreibt einen fiktiven Aufenthalt im Dschungel am Sepik, bei dem das Forschungsziel das Volk der Tam ist, einem weiblich dominierten Stamm.

    Die drei Forscher untersuchen die Tam jeder auf seine eigene Art und erkennt man schnell drei völlig verschiedene Charaktere. Sie haben bei ihren Forschungen ganz verschieden Herangehensweisen, was für entsprechend Konfliktpotential sorgt.

    Nell versucht, die fremden Kulturen zu verstehen, ihre Sprache zu lernen und ihr Handeln in der Gemeinschaft zu begreifen. Sie beobachtet die Stammesmitglieder und hat als Frau starken Bezug zu den Personen.

    Fen, Nells Mann taucht dagegen in das Stammesleben regelrecht ein. Er ist ein profitgetriebener Mensch und hat Probleme mit der Berühmtheit seiner Frau. Zu sehr ist er dem Konkurrenzdruck unterlegen.

    Andrew Bankson lebt schon lange als Forscher, ist dementsprechend ausgehungert nach menschlicher Gesellschaft und hat einen gescheiterten Selbstmordversuch hinter sich. Er freundet sich mit Nell und Fen an, verliebt sich in Nell und bewundert ihren Tatendrang.
    Lily King schafft die zwischenmenschlichen Verhältnisse mit gerade mal unterschwelligen Andeutungen entstehen zu lassen. Vieles wird gar nicht genau beschrieben und dennoch erhält man ein umfassendes Bild, indem man als Leser sich die Zwischenräume zusammenreimt.
    Meines Erachtens nach baut sich die Dreiecksgeschichte als Hauptthema auf und drückt die Forschung und den exotischen Hanflungsort in den Hintergrund. Dabei hätte ich gerade über das Stammesleben mehr erfahren. Was anfangs noch lebendig geschildet wird, gerade das Aufeinandertreffen und die Verständnisprobleme durch Sprachbarrieren, verliert sich schliesslich in Floskeln wie dem Willkommensgruß "Baya Ban".

    Die Erzählperspektive springt zwischen den Figuren hin und her. Es werden Briefe und Forschungsergebnisse beschrieben und man bekommt einen vagen Eindruck über das Arbeiten von Ethnologen. Leider sind die erwähnten Stämme nur fiktiv, wie King in ihrem Nachwort erwähnt. Hier hatte ich mehr reale Grundlagen erwartet.

    Dabei vermag King interessant zu erzählen und zeigt eine Atmosphäre voller Liebe und Leidenschaften. Eine ausgelebte Euphorie, die jedoch im Untergang endet.

    Dieses Buch zeigt vordergründig eine Beziehungsgeschichte, die vor dem Hintergrund der Tropen und ihrer Stämme gezeigt wird. Das allerdings auch so in Bruchstücken, das ein einheitliches Bild fehlt.

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    birdotheweirdos avatar
    birdotheweirdovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dichte, absonderliche Atmosphäre, die gut gefällt, aber schwaches, schnell abspeisendes Ende. Hatte mehr von der Dreiecksbeziehung erwartet.
    Einziges Manko: schnell abspeisendes, unbefriedigendes Ende.

    Eine atmosphärische Dichte (und Wärme?), die umhüllt und durchdringt, mitzieht. Das Dreiecksgespann Nell Stone-Fen-Andrew Bankson ist explosiv, besitzt eine ganz eigene Dynamik, auch da jeder Charakter ein völlig anderes Gefühl beim Lesen hinterlässt.
    Fen ist der Ehemann Nell Stones, der wissbegierigen, und nebenbei weltberühmten Ethnologin, aber er ist auf gleichziehenden Erfolg aus, rücksichtslos. Bankson (so wird A. B. meistens angesprochen) dagegen, ist aus "anderem Holz geschnitzt".. er ist empathisch feinfühlig und verliebt sich in Nell.
    Lily King verstand es in diesem Roman auf jeden Fall, den Leser durch die Augen des jeweiligen Charakters sehen zu lassen. Ich konnte mitfühlen, mich z.T. mit Bankson identifizieren. Die Gedanken, die er so hatte, waren sehr "nachvollziehbar" und echt.

    Mir hat ehrlich gesagt alles sehr zugesagt, bis ich zum Ende kam, das in meinen Augen zu einfach, zu schwach war. Es hat die vorherigen Lesefreuden nichtig gemacht, sozusagen ...


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    Buecherschmauss avatar
    Buecherschmausvor 2 Jahren
    Euphorie

    Anfang der 30er Jahre am Fluss Sepik im Dschungel Neuguineas: das frisch verheiratete Ethnologenpaar Nell und Fen verlassen den Eingeborenenstamm der Mumbanyo und suchen einen neuen Forschungsgegenstand. Zu schroff und unzugänglich waren diese vor allem der jungen Wissenschaftlerin entgegengetreten.
    Vermittelt durch den schon länger hier forschenden Engländer Bankson reisen sie an den Tamsee, um das hier lebende, weitaus friedlichere Volk zu studieren. Was vor allem Nell sehr fasziniert, sind die deutlich matriarchalen Strukturen, die hier zu herrschen scheinen.
    Nach der Veröffentlichung eines Buches über die Sexualmoral der Völker Samoas, das vor allem die Ansicht vertritt, dass diese nicht genetisch, sondern kulturell geprägt wird, was damals revolutionär war, genießt Nell Stone einiges an Renommee. Durch ihre einfühlsame, zugewandte Art, gelingt ihr rasch der Kontakt zu den Kindern und Frauen der Tam.
    Fen leidet unter dem Ruf seiner erfolgreicheren Frau, Neid und Eifersucht spielen eine Rolle, ist er doch ein typisches Alphamännchen, das mit Forschheit und starkem Auftreten seinen Weg geht. Auch seiner Frau gegenüber tritt er oft schroff und despotisch auf.
    Bankson wiederum hofft durch die Nähe zu den beiden anderen Forschern seiner jahrelangen quälenden Einsamkeit inmitten der Eingeborenen zu entgehen. Außerdem fühlt er sich von Nell stark angezogen. Die beiden entwickeln so etwas wie eine Seelenverwandtschaft und schließlich auch mehr. Zusammen erleben sie bei ihren Forschungen den Rausch der wissenschaftlichen Erkenntnis. Euphoria, das Buch trägt sicher auch deshalb diesen Titel.
    Durch ein leichtsinniges Manöver Fens wird allerdings alles aufs Spiel gesetzt.
    Die Figuren sind stark an reale Personen angelehnt. Die berühmte amerikanische Ethnologin Margaret Mead, ihr zweiter und dritter Ehemann waren Vorbild, Lily King hat ihr Leben, vor allem am Ende des Buches aber fiktionalisiert. Ich-Erzähler ist Bankson, der mit Kapiteln, die aus ihrer Sicht über Nell erzählen und Dokumenten aus ihrer Hand abwechseln.
    Der Autorin gelingt mit „Euphoria“ ein spannendes Buch, das Wissenschaftsgeschichte, historischen Roman, Dreiecksgeschichte, Liebes- und Abenteuerroman vereint. Die feuchte Schwüle des Dschungels, die Farben, die Vegetation und das Leben der Eingeborenen werden der bildlich geschildert, auch wenn eine nüchterne Sprache verwendet wird. Dabei werden die Ethnologen selbst zum Forschungsgegenstand, ihre Beziehungen und ihr Verhalten von der Autorin unter die Lupe genommen.
    Ein äußerst gelungener, anregender Roman.

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    abas avatar
    abavor 3 Jahren
    Rezension zu "Euphoria" von Lily King

    Seltsames Abenteuer

    Es gibt Bücher, deren Inhalte und Protagonisten mich inspirieren. "Euphoria" von Lily King ist so eins. Wenn ich eines Tages ein Buch schreiben würde, würde es etwas Ähnliches werden: ein Roman mit wilden Landschaften und ruhelosen, grübelnden aber charakterstarken Figuren mit einer komplexen Art zu leben und zu lieben, so komplex und undurchdringlich wie der Wald, in dem die Völker leben, an denen sie - zwei Männer und eine Frau, alle drei Ethnologen - ihren Forschungen nachgehen.

    "Euphoria" wird einen besonderen Platz in meinem Bücherregal einnehmen. Und auch in meinem Herzen. Ich mochte nicht nur den Schreibstil, auch die Handlung, die Schauplätze, aber vor allem mochte ich die Hauptfiguren, insbesondere Andrew Bankson mit seinen Zweifeln, seiner Unbeholfenheit, seinem "Engländerdasein" mitten im neuguineischen Urwald.

    Aus der Sicht der drei Ethnologen wurde in diesem Roman ein besonderer Aspekt eindrucksvoll dargestellt: die britische Kolonialherrschaft. Jeder von ihnen brachte unterschiedliche berufliche und persönliche Interessen und Absichten mit in den Urwald mit, deren Bedeutung dem Leser erst mit fortschreitender Lektüre erkennbar werden, und die am Ende katastrophale Auswirkungen nicht nur auf dem Leben der drei Forscher haben.
    Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die verschiedenen Perspektiven, aus denen das Buch geschrieben wurde. Romane, in denen Charaktere und Geschehen aus mehr als nur einem Blickwinkel betrachtet werden, schätze ich sehr. In dem Fall von "Euphoria" hat Lily King unter anderem ein Tagebuch zu Wort kommen lassen, das immer wieder Überaschendes zum Vorschein brachte.

    Die Leere, die entstand, als ich diese Geschichte zu Ende gelesen hatte, habe ich versucht zu füllen, indem ich oft an dieses sonderbare Abenteuer gedacht habe, das nicht nur im neuguineischen Urwald stattgefunden hat, sondern auch in der Seele dieser dreier Menschen.

    Dieses Buch muss man unbedingt lesen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Ginevras avatar

       

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker,


    habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen?

    Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen!

    Die Aufgabe besteht darin...

    -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;
    -   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);
    -   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.

    -   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;
    -   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;
    -   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!

    -   Eure Beiträge werde ich verlinken;
    -   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;
    -   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:
    -   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!


    Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).
    Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.

    Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!

    Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. 
    Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen.

    Dann wünsche ich uns allen...
    Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездки
    Счастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -
    旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-
    Gute Reise!



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    Weihnachtszeit ist Buchschenkzeit!

    Kennt ihr das auch? Auf einmal sind die Regale der Supermärkte voll mit Lebkuchen, Stollen und Zimtsternen. Plötzlich sind die Straßen in der Stadt hell erleuchtet und wie durch ein Wunder steht der Weihnachtsmarkt da. Mal wieder ist die Zeit ganz schnell vergangen, Weihnachten steht plötzlich vor der Tür und man hat noch nicht alle Geschenke besorgt!

    Wir von LovelyBooks möchten dazu beitragen, dass die Vorbereitungen auf das schönste Fest des Jahres noch schöner und entspannter werden. Deshalb verlosen wir während der ganzen Vorweihnachtszeit Buchgeschenke für deine Freunde oder Familienmitglieder!

    Und so kannst du mitmachen:
    Sag uns bis zum 13.12.2015, wem du das zu verlosende Buch schenken möchtest und warum dieser Mensch genau dieses Buch bekommen muss. Du bist dabei, Indem du dich einfach über den blauen "Jetzt-bewerben"-Button bewirbst und uns deine Geschichte erzählst.
    Gib im Adressfeld bitte unbedingt die Adresse der Person an, die beschenkt werden soll und nicht deine eigene.

    Sollten wir deinen Beitrag auslosen, schicken wir ein schön verpacktes Weihnachtsgeschenk mit dem Buch, süßen Leckereien, kleinen Überraschungen und einer Grußbotschaft in deinem Namen auf den Weg zu deinem Wunsch-Beschenkten.

    Zusammen mit C.H.Beck verlosen wir 5 Exemplare des grandiosen, spannenden und sinnlichen Romans "Euphoria" von Lily King.

    Zum Buch:
    Begierde, Entdeckung und Macht, Liebe und Herrschaft.
    Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre. Drei junge Ethnologen – die schon berühmte und faszinierende Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson – stoßen nach Jahren einsamer Feldforschung aufeinander und entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Erschöpft von den Versuchen, etwas Verwertbares über die Stämme am Sepikfluss herauszufinden, gelangen die drei Forscher zu den Tam, einem weiblich dominierten Stamm mit ungewohnten Ritualen. Während sie immer tiefer in das Leben der Tam eindringen, werden auch ihre unterschiedlichen Wünsche und Interessen immer deutlicher, die erotische Anziehung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson immer intensiver. Schließlich schreitet Fen zu einer dramatischen Aktion mit tragischem Ausgang für alle.

    Zur Buchverlosung
    Marina_Nordbrezes avatar


    Der LovelyBooks Lesesommer geht in die vorletzte Runde und auch diese Woche heißt es wieder: Buchtipps bekommen, Aufgabe lösen, Zusatzpunkte sammeln und Buchpakete gewinnen! In der 9. Woche hat der Verlag C.H.Beck auf unserer Übersichtsseite fünf brandaktuelle Buchtipps für euch - lasst euch diese Chance auf Zusatzpunkte und phänomenalen Lesestoff nicht entgehen! 

    Zusammen mit dem Verlag C.H.Beck verlosen wir diese Woche 3 Buchpakete bestehend aus:
    "Euphoria" von Lily King
    "Rucksackkometen" von Stefan Ferdinand Etgeton
    "Sungs Laden" von Karin Kalisa
    "Der Himmel über Paris" von Bregje Hofstede
    "Der Kalligraph von Isfahan" von Amir Hassan Cheheltan


    Mehr Infos zu den Büchern findet ihr hier! 

    Wenn ihr euer Glück versuchen möchtet, beantwortet uns einfach folgende Frage: 

    Welche aufregende, großartige, besondere oder überraschende Entdeckung habt ihr während eures Sommers gemacht? Warum ist diese Entdeckung so für euch außergewöhnlich, besonders oder überraschend?

    Für diese Aufgabe gibt es beim LovelyBooks Lesesommer 100 Punkte! 
    Wenn ihr nicht am Lesesommer teilnehmt, könnt ihr natürlich trotzdem gerne hier bei der Verlosung mitmachen! Bewerben könnt ihr euch wie immer über den blauen "Jetzt bewerben"-Button.

    Bitte gebt in eurer Antwort an, ob ihr auch Punkte für den LovelyBooks Lesesommer sammeln oder nur an der Verlosung der Buchpakete teilnehmen möchtet. Und wenn ihr nur die Punkte für den Lesesommer sammeln, aber nicht an der Verlosung teilnehmen möchtet, schreibt das ebenfalls dazu.
    Zur Buchverlosung

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