Lily King Euphoria

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Inhaltsangabe zu „Euphoria“ von Lily King

Von realen Ereignissen im Leben der berühmten Ethnologin Margaret Mead inspiriert, erzählt Lily King in diesem grandiosen, spannenden und sinnlichen Roman ebenso anschaulich wie klug von Besitz und Begierde, Entdeckung und Macht, Liebe und Herrschaft.

Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre. Drei junge Ethnologen – die schon berühmte und faszinierende Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson – stoßen nach Jahren einsamer Feldforschung aufeinander und entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Erschöpft von den Versuchen, etwas Verwertbares über die Stämme am Sepikfluss herauszufinden, gelangen die drei Forscher zu den Tam, einem weiblich dominierten Stamm mit ungewohnten Ritualen. Während sie immer tiefer in das Leben der Tam eindringen, werden auch ihre unterschiedlichen Wünsche und Interessen immer deutlicher, die erotische Anziehung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson immer intensiver. Schließlich schreitet Fen zu einer dramatischen Aktion mit tragischem Ausgang für alle.

Nicht schlecht gemacht.

— Franzihoffmann

Eine spannende und bewegende Geschichte über Ethnologen im Feldeinsatz.

— leserattebremen

Interessantes Setting (Neu-Guinea in den 1930er Jahren) und tolle Geschichte. Leseempfehlung!

— TanyBee

Eine wunderbare Geschichte über Liebe und Vertrauen, aber auch über Loslassen und die Frage wie weit Forschung gehen darf.

— Sikal

Als Ethnologin bin ich hier sehr zwiegespalten. Zur reinen Unterhaltung gut, aber es auch viele schlechte Aspekte

— Tasmetu

Mehr Beziehungsdrama als Expeditionsbericht, von großer Euphorie meinerseits keine Spur!

— sommerlese

Bei dem Hype um das Buch waren wohl meine Erwartungen zu hoch, aber immerhin interessante Aspekte zu den Anfängen der Kulturanthropologie.

— Marapaya

Dichte, absonderliche Atmosphäre, die gut gefällt, aber schwaches, schnell abspeisendes Ende. Hatte mehr von der Dreiecksbeziehung erwartet.

— birdotheweirdo

Ein spannender Roman über drei Anthropologen in Neuguinea und ihre verzwickten Beziehungen zueinander. Sehr interessant!

— miro76

Eine Art Expeditionsbericht- eine Art Liebesgeschichte- ein anspruchvolles Lesevergnügen

— Buchraettin

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  • Euphoria hat alles, was ein guter Roman braucht

    Euphoria

    jaylinn

    28. July 2017 um 15:46

    Nachdem ich euch Euphoria auf Instagram gezeigt habe, möchte ich euch natürlich auch meine Rezension zu diesem tollen Buch nicht vorenthalten. Wie ich Euphoria finde, könnt ihr heute hier erfahren. Allgemeines: Euphoria ist 2014 auf Englisch, 2015 auf Deutsch und im Juli 2017 als Taschenbuch bei dtv erschienen. Euphoria ist Lily Kings vierter Roman. Die drei Vorgänger wurden preisgekrönt. Für Euphoria erhielt King den renommierten Kirkus Prize. Die New York Times wählte Euphoria sogar zu einem der besten Bücher des Jahres 2014. Sämtliche Kritiken sind durchweg fast euphorisch zu nennen – wie passend! Lily King lebt mit ihrer Familie in Maine. Für ihre Hauptfigur Nell ist die berühmte Ethnologin Margret Mead, die von 1901 bis 1978 lebte und im südpazifischen Raum fremde Kulturen erforschte, das historische Vorbild. Ebenso wie Nell stieß sie sowohl auf große Kritik als auch Anerkennung. Beide sind starke Frauenfiguren, die wissen, was sie wollen. Inhalt: „Neuguinea, Anfang der dreißiger Jahre: Die amerikanische Ethnologin Nell Stone, bereits in ihrer Jugend berühmt, ist körperlich am Ende, als sie mit ihrem Mann Fen nach langer Feldforschung zu einer Kolonialstation zurückkehrt. Dort begegnen sie Andrew Bankson aus England, auch er Ethnologe, der ihnen eine Zusammenarbeit vorschlägt. Erschöpft von vergeblichen Versuchen, die Stämme am Sepik-Fluss zu erforschen, gelangt das Trio zu den Tam, einem von Frauen dominierten Stamm. Schon bald entwickelt sich zwischen Nell und Andrew mehr als nur eine enge Arbeitsbeziehung. Und je tiefer die Wissenschaftler die ungewöhnlichen Rituale der Tam erforschen, desto deutlicher treten individuelle Wünsche und Interessen hervor. Die Spannungen, denen sie bald ausgesetzt sind, enden dramatisch …“ (Quelle: dtv) Meine Meinung: Euphoria ist viel mehr, als man zunächst denkt. Viel mehr, als man zunächst erwartet. Und viel mehr, als man glaubt, sich vorstellen zu können. Nach dem Lesen der ersten 50 Seiten war mein Eindruck von Euphoria: gut lesbar, vorhersehbar, typische Ménage à Trois, wer gut oder böse ist, ist klar. Je weiter ich jedoch gelesen habe, desto vielschichtiger wurde der Roman. Lily King konnte mich immer mehr überraschen und mit der von ihr entworfenen Geschichte einfangen. Die drei vorhandenen Erzählperspektiven erfordern höchste Konzentration, wenn man den Faden während der Lektüre nicht verlieren will. Der Faszination des Fremden kann man sich jedoch einfach nicht entziehen. Dazu trägt Kings detaillierter Schreibstil einen großen Teil bei. Ihre drei Protagonisten Nell, Fen und Andrew haben vollkommen unterschiedliche Beweggründe, sich mit den verschiedenen Stämmen Neuguineas zu beschäftigen, gleichzeitig hält das Interesse an fremden Kulturen sie aber auch zusammen, zumindest vorerst… King entwirft eine Dreiecksgeschichte innerhalb der Ethnologen, die man selbst vermutlich so nicht erleben möchte. Die Dramatik innerhalb der Handlung steigert sich stetig, allerdings auf fast unbemerkte Weise. Das führt beim Leser zunächst zu Unbehagen bis hin zur Unerträglichkeit. Diese Art des Spannungsaufbaus macht das Buch so toll und faszinierend. Wer Das Wesen der Dinge und der Liebe von Elizabeth Gilbert, Pandora im Kongo von Albert Sanchéz Pinõl oder Was mit dem weißen Wilden geschah von François Garde liebt, der wird auch Euphoria lieben. Fazit: Euphoria hat alles, was ein guter Roman braucht: eine gut erzählte Geschichte, überzeugende Charaktere und ein Thema, das immer interessanter wird, je länger man liest. Ich werde mich nun auch an Kings andere Bücher wagen. Ich bin sehr gespannt!

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  • Faszinierender Einblick in die frühe Ethnologie

    Euphoria

    leserattebremen

    21. June 2017 um 08:31

    Lily King erzählt eine Dreiecksgeschichte um Ethnologen im Feldeinsatz. In Neuguinea, Anfang der 30er Jahre, sind sie Pioniere auf dem Gebiet der Ethnologie und begeben sich mitten in die Lebensverhältnisse der indigenen Völker. Nell Stone ist bereits in jungen Jahren berühmt, womit ihr Mann Fen nur schwer umgehen kann. Als sie dann in Neuguinea auf den attraktiven und aufstrebenden Ethnologen Banks treffen, ist er sich sicher, dass er seiner Frau nicht trauen kann. Um wenigstens wissenschaftlich mithalten zu können, begibt er sich auf gefährliches Terrain und lässt Ethik und Moral, die seiner Frau so wichtig sind, hinter sich zurück. Die Autorin hat sich mit ihrer Geschichte in „Euphoria“ am Leben der berühmten Ethnologin Margaret Mead orientiert und man merkt diesem Buch seine gründliche Recherche an. Die beschriebenen Szenen und die Umgebung sind detailliert gezeichnet und schaffen dem Leser ein genaues Bild vor Augen, in welchem Umfeld sich die Protagonisten bewegen. Durch die Dreiecksgeschichte schafft sie einen schönen Spannungsbogen, der einen als Leser fesselt und immer weiter lesen lässt, auch wenn ich finde, dass das herausragende des Romans wirklich die Arbeitsbeschreibungen der Ethnologen sind, ihre Arbeit und Herangehensweise an die Bevölkerung und die verschiedenen Maßstäbe und Ziele, die sie dabei haben. Gleichzeitig wird ihre Abhängigkeit voneinander sehr deutlich und die Faszination, den dreien sowohl bei der Arbeit als im Privaten zu folgen, hat mich nicht mehr losgelassen und vollständig gefesselt. Mir hat Lily Kings „Euphoria“ außerordentlich gut gefallen, die Geschichte ist sprachlich sehr schön geschrieben und die Spannung entsteht sowohl aus den privaten wie auch beruflichen Problemen der drei Ethnologen, durch deren unterschiedliche Charaktere King eine großartige Spannung schafft, die einen von der ersten bis zur letzten Seite mitzieht. 

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  • Mit Euphorie in ein fremdes Land

    Euphoria

    Sikal

    18. January 2017 um 12:08

    Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre: Das Ethnologenehepaar Nell und Fen ist bereits seit einiger Zeit in Neuguinea mit Forschungsarbeiten beschäftigt. Etwas überstürzt verlassen sie den Stamm der Mumbanyo und wollen zurück nach Australien, als sie durch Zufall auf einen Kollegen treffen. Der Brite Bankson hat mit seiner Einsamkeit, weit weg vom heimatlichen Hafen zu kämpfen und fühlt sich dem Paar zugeneigt – anfangs freundschaftlich, bis mit Nell eine Seelenverwandtschaft entsteht. Er organisiert, dass die beiden am Tamsee, das dort lebende Volk studieren können. Die Nähe zu Nell beeinflusst auch seine eigene Forschungsarbeit, auch Nell findet hier das Verstehen und gleichgesinnte Denken faszinierend. Schon länger muss sie unter Fens cholerischen Ausbrüchen und seiner Eifersucht - erst auf ihren beruflichen Erfolg, später auch auf Bankson – leiden. Doch Fen wagt leichtfertig ein Abenteuer, das alles zu zerstören scheint … Die Autorin Lily King schafft mit diesem Buch eine außergewöhnliche Geschichte zu erzählen. Angelehnt an reale Personen, vernetzt sie hier mit fiktiven Personen/Sequenzen. Zum Großteil wird aus der Ich-Perspektive von Andrew Bankson erzählt, einzelne Kapitel aus der Perspektive Nells in Form von Tagebucheinträgen oder Briefen. Die Charaktere sind sehr behutsam gezeichnet worden, auch Fens hitziges Gemüt wird nicht angeprangert, sondern beinahe verständnisvoll eingebaut. Banksons Gedankengänge, Zweifel und empathisches Wesen haben mich sehr eingenommen. Ebenso Nells Begeisterungsfähigkeit, ihr Enthusiasmus für alles Neue und doch ihr behutsames Zugehen auf die Menschen, denen sie – im Gegensatz zu Fen – mit Respekt und Würde begegnet. Eine wunderbare Geschichte über Liebe und Vertrauen, aber auch über Loslassen und die Frage wie weit Forschung gehen darf.

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  • Als Ethnologin bin ich hier sehr zwiegespalten.

    Euphoria

    Tasmetu

    26. December 2016 um 13:24

    Disclaimer: Bevor ich mit meiner Buchbewertung loslege, muss ich hier kurz klarstellen, dass ich selbst Ethnologie studiere und deshalb eventuell einen etwas anderen Blickwinkel auf diese Geschichte habe als ein Laie, der vielleicht vorher nicht einmal wusste, was Ethnologie ist. Außerdem habe ich ein Thesenpapier zu dem Buch erstellt, was meinen fachinternen Blick auf das Buch noch verstärkt.  Es fällt mir außerordentlich schwer, dieses Buch zu bewerten und zu rezensieren. Denn es hatte einige gute Elemente und einiges, das mich sehr gestört hat. Fangen wir mit den guten Aspekten an: Mir hat der Schreibstil recht gut gefallen und das Buch hat mich definitiv unterhalten, ich flog nur so durch die Seiten und konnte in das Geschehen abtauchen. Auch wirkte es auf den ersten Blick authentisch, was mir hier sehr wichtig war, da ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte. Es macht eine breite Leserschaft auf das Fach der Ethnologie, deren Arbeit und auf eine ihrer Ikonen, Magaret Mead, aufmerksam und zeigt ihnen auf eine spannende Art etwas von dieser so unbekannten Wissenschaft.Auch werden einige Themen angesprochen, die auch in der Ethnologie selbst mehr diskutiert werden sollten und die unsere Disziplin beschäftigen. So vor allem die Sexualität während Forschungsreisen, die Einsamkeit im Feld oder die Selbstzweifel der Forscher und die Frage, wie man anderen die eigene Arbeit näher bringen kann. Aber stellenweise störte mich auch genau das. Ich habe versucht, mich in einen Leser hinein zu versetzen, der vorher noch nie etwas von Ethnologie gehört hat. Ich wäre vermutlich stellenweise - insbesondere am Anfang - sehr verwirrt gewesen, hätte mich gefragt wer denn "Papa Boas" ist und warum es den Anschein erweckt, dass alle Forscher irgendwie mal miteinander geschlafen zu haben scheinen.  Ich hätte mich gefragt, was zur Hölle die "Forscher" da tun und wieso sie sich so arrogant über die "primitiven Völker", wie King sie hier noch in der alten, mittlerweile unüblichen Sprache, bezeichnet, hinwegsetzen. Wieso plötzlich mitten in der Geschichte die Information vorkommt, dass eine andere Forscherin (die weder davor noch danach eine Rolle spielt), angeblich von einem kannibalischen Stamm gegessen worden sein soll. Ich hätte vermutlich eine ganze Menge Dinge falsch verstanden, denn: Diese Geschichte spiegelt in keiner Weise die zeitgemäße Ethnologie wieder. Leider wird in meinen Augen nicht deutlich genug erwähnt, dass sich die Disziplin nach 1930 (die Zeit Magaret Meads, also dieses Buches) massiv weiterentwickelt hat. Dass wir extrem viel selbst reflektieren und niemandem mehr als "primitiv" bezeichnen würden und uns nicht mehr anmaßen besser zu sein als die anderen. Oder, wie der unglaublich unsympathische Charakter Fen, einfach heilige Gegenstände eines Volkes klauen und dafür nicht nur, ohne mit der Wimper zu zucken, ein Menschenleben opfern, sondern auch einen Krieg zwischen zwei Stämmen provozieren würden. 1930 war noch die Zeit des Kolonialismus und es schüttelt mich, wenn ich daran denke, dass Laien dieses Buch lesen und denken könnten, dass die Ethnologie immer noch genau das ist, was hier präsentiert wird. Denn das ist nicht der Fall. Ein weiterer Aspekt, der mich stirnrunzelnd zurücklässt, ist die Darstellung der Sexualität. Ich weiß, dass diese Geschichte fiktiv ist und dass Magaret Mead die perfekte Vorlage für polygame Sexfantasien im Regenwald abgibt, aber es war mir wirklich zu viel des Guten. Denn irgendwie scheint es, als würde Mead (im Buch: Nell Stone) sich durch die gesamte Forschungsszene huren und als hätte jeder Ethnologe mal mit jedem Kollegen was gehabt, was an den Haaren herbeigezogen ist. So habe ich z.B. auch nicht verstanden, was Bett in dieser Geschichte zu suchen hatte. Sie spielt überhaupt keine Rolle, außer dass Bankson einmal kurz zu ihr fährt, sie vögelt und wieder abreist?Viel schwerwiegender war dagegen für mich, dass es hier um Magaret Mead, die Vorlage für Nell, ging. Eine Frau, die die Ethnologie und die Themen Sexualität und Frauen in anderen Kulturen revolutioniert hat. Sie soll die Hauptprotagonistin sein, das Buch ist aber nicht einmal aus ihrer Sicht geschrieben. Hier und da blitzt zwar etwas von diesem revolutionären Ansatz und der Relevanz weiblicher, sexueller Bedürfnisse durch, aber im Endeffekt ist dieses Buch voller Penisse (gefühlt jedes 5. Wort war Penis, Phallus, o.ä.) und männlicher Lust. Es geht um Fen, der seine Frau schwängern will und mit ihr Sex hat, auch wenn sie keine Lust hat. Es geht um Fen und seine unfassbare Männlichkeit und es geht um Bankson, der eigentlich einfach nur krass untervögelt ist und der Nell unbedingt mal rannehmen möchte. Es soll eine erotische Liebesgeschichte sein, aber es las sich eher wie der animalische Trieb sehr einsamer Menschen.King arbeitet hier auch mit sehr vielen Klischees: Fen, der in dem Stamm zu einem Mann mutiert, wie er im Klischee-Buche steht: Er betätigt sich viel körperlich, denkt nicht nach, ist grob zu seiner Frau, denkt andauernd an Sex, sieht nie die Schuld bei sich, geht vollkommen darin auf nackt durch den Wald zu laufen, sich nicht zu waschen und zu beweisen wie männlich er doch ist. Nell Stone dagegen ist einfühlsam, ruhig, besonnen und als sie abreisen müssen, weint sie weil die Dorfbewohner ihre Freunde geworden sind. Und Bankson, der zwar bodenständig und nachdenklich ist, aber eigentlich auch nur von seinem Penis gesteuert wird wie von einer Wünschelrute und der natürlich gegen den starken, starken Fen nicht ankommt, Es mag sein, dass solche Charakterzüge oft im Feld verstärkt werden, weil auch die Umstände dieses Verhalten manchmal herausfordern, aber ich fand es abgedroschen und die Feministin in mir knurrte zwischenzeitlich die Seiten an. Und der letzte Punkt, den ich kritisieren möchte ist die Zweidimensionalität der Charaktere. Sie waren alle ziemlich flach und auf ihre Arbeit und ihre Triebe reduziert. Sex und Arbeit schienen das Einzige, was diese Menschen ausmachte und so spannend das auch stellenweise war, hätte ich mir einfach noch mehr Leben gewünscht. Mehr Dimensionen, mehr Komplexität der Charaktere und ihrer Geschichte. Das Buch lässt mich also mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Es war wundervoll, die Ethnologie mit so viel Hingabe in einem belletristischen Bestseller portraitiert zu sehen und die Liebe der Forscher für ihre eigene Arbeit zu spüren, aber die nicht mehr zeitgemäße Repräsentation der Wissenschaft, die flachen Charaktere und die klischeeüberladene, sehr männliche Darstellung der Sexualität, machten mir dieses Buch leider ziemlich kaputt, weshalb ich es nur bedingt und an sehr kritische Leser weiterempfehlen kann. Anmerkung: Wer wirklich etwas von Ethnologie und ethnologischer Arbeit wissen möchte, sollte sich vielleicht lieber Berichten von Ethnologen selbst zuwenden. Ich plane, in Zukunft mehr ethnologischer Romane oder Forschungsberichte zu lesen, damit ich euch auf dem Blog auch mal explizit Texte und Bücher empfehlen kann. 

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Dreiecksbeziehung in Neuguinea

    Euphoria

    sommerlese

    22. October 2016 um 16:51

    Der Roman "*Euphoria*" von "*Lily King*" wurde mit dem neu geschaffenen Kirkus Prize ausgezeichnet und von der New York Times unter die fünf besten literarischen Bücher des Jahres 2014 gewählt. Er erschien 2015 im "*C. H. Beck Verlag*". Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre. Drei junge Ethnologen – die schon berühmte Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson – stoßen nach Jahren einsamer Feldforschung aufeinander und entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Nell und Fen beginnen gemeinsam mit Bankson das Volk der Tam zu erforschen. Gleich vorab: Lily Kings Schreibstil ist berührend und zeigt tiefe Einblicke in emotionaler und bildhafter Weise von der Beziehung der drei Protagonisten und dem Stammesleben der fremden und faszinierenden Tam in Neu Guinea. Zeitweise fühle ich mich direkt vor diese exotische Kulisse versetzt. Aber leider nur zeitweise! Denn zu sehr erscheint dieser Roman als Beziehungsdrama, bei denen die Akteure mir nicht sonderlich nahe kommen. Die Geschichte spielt um 1933 und Kings Hauptprotagonistin Nell Stone, lehnt sich an die real existierenden Personen Margaret Mead, Fortune und Bateson an. Mead war eine amerikanische Anthropologin aus den 30er Jahren, die die Salomonen und Neuguinea erforschte und mit ihrem Forschergeist ihrer Zeit weit vor war. Kings Roman beschreibt einen fiktiven Aufenthalt im Dschungel am Sepik, bei dem das Forschungsziel das Volk der Tam ist, einem weiblich dominierten Stamm. Die drei Forscher untersuchen die Tam jeder auf seine eigene Art und erkennt man schnell drei völlig verschiedene Charaktere. Sie haben bei ihren Forschungen ganz verschieden Herangehensweisen, was für entsprechend Konfliktpotentiol sorgt. Nell versucht, die fremden Kulturen zu verstehen, ihre Sprache zu lernen und ihr Handeln in der Gemeinschaft zu begreifen. Sie beobachtet die Stammesmitglieder und hat als Frau starken Bezug zu den Personen. Fen, Nells Mann taucht dagegen in das Stammesleben regelrecht ein. Er ist ein profitgetriebener Mensch und hat Probleme mit der Berühmtheit seiner Frau. Zu sehr ist er dem Konkurrenzdruck unterlegen. Andrew Bankson lebt schon lange als Forscher, ist dementsprechend ausgehungert nach menschlicher Gesellschaft und hat einen gescheiterten Selbstmordversuch hinter sich. Er freundet sich mit Nell und Fen an, verliebt sich in Nell und bewundert ihren Tatendrang. Lily King schafft die zwischenmenschlichen Verhältnisse mit gerade mal unterschwelligen Andeutungen entstehen zu lassen. Vieles wird gar nicht genau beschrieben und dennoch erhält man ein umfassendes Bild, indem man als Leser sich die Zwischenräume zusammenreimt. Meines Erachtens nach baut sich die Dreiecksgeschichte als Hauptthema auf und drückt die Forschung und den exotischen Hanflungsort in den Hintergrund. Dabei hätte ich gerade über das Stammesleben mehr erfahren. Was anfangs noch lebendig geschildet wird, gerade das Aufeinandertreffen und die Verständnisprobleme durch Sprachbarrieren, verliert sich schliesslich in Floskeln wie dem Willkommensgruß "Baya Ban". Die Erzählperspektive springt zwischen den Figuren hin und her. Es werden Briefe und Forschungsergebnisse beschrieben und man bekommt einen vagen Eindruck über das Arbeiten von Ethnologen. Leider sind die erwähnten Stämme nur fiktiv, wie King in ihrem Nachwort erwähnt. Hier hatte ich mehr reale Grundlagen erwartet. Dabei vermag King interessant zu erzählen und zeigt eine Atmosphäre voller Liebe und Leidenschaften. Eine ausgelebte Euphorie, die jedoch im Untergang endet. Dieses Buch zeigt vordergründig eine Beziehungsgeschichte, die vor dem Hintergrund der Tropen und ihrer Stämme gezeigt wird. Das allerdings auch so in Bruchstücken, das ein einheitliches Bild fehlt.

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

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  • Einziges Manko: schnell abspeisendes, unbefriedigendes Ende.

    Euphoria

    birdotheweirdo

    26. September 2016 um 21:10

    Eine atmosphärische Dichte (und Wärme?), die umhüllt und durchdringt, mitzieht. Das Dreiecksgespann Nell Stone-Fen-Andrew Bankson ist explosiv, besitzt eine ganz eigene Dynamik, auch da jeder Charakter ein völlig anderes Gefühl beim Lesen hinterlässt.Fen ist der Ehemann Nell Stones, der wissbegierigen, und nebenbei weltberühmten Ethnologin, aber er ist auf gleichziehenden Erfolg aus, rücksichtslos. Bankson (so wird A. B. meistens angesprochen) dagegen, ist aus "anderem Holz geschnitzt".. er ist empathisch feinfühlig und verliebt sich in Nell.Lily King verstand es in diesem Roman auf jeden Fall, den Leser durch die Augen des jeweiligen Charakters sehen zu lassen. Ich konnte mitfühlen, mich z.T. mit Bankson identifizieren. Die Gedanken, die er so hatte, waren sehr "nachvollziehbar" und echt.Mir hat ehrlich gesagt alles sehr zugesagt, bis ich zum Ende kam, das in meinen Augen zu einfach, zu schwach war. Es hat die vorherigen Lesefreuden nichtig gemacht, sozusagen ...

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  • Euphorie

    Euphoria

    Buecherschmaus

    Anfang der 30er Jahre am Fluss Sepik im Dschungel Neuguineas: das frisch verheiratete Ethnologenpaar Nell und Fen verlassen den Eingeborenenstamm der Mumbanyo und suchen einen neuen Forschungsgegenstand. Zu schroff und unzugänglich waren diese vor allem der jungen Wissenschaftlerin entgegengetreten. Vermittelt durch den schon länger hier forschenden Engländer Bankson reisen sie an den Tamsee, um das hier lebende, weitaus friedlichere Volk zu studieren. Was vor allem Nell sehr fasziniert, sind die deutlich matriarchalen Strukturen, die hier zu herrschen scheinen. Nach der Veröffentlichung eines Buches über die Sexualmoral der Völker Samoas, das vor allem die Ansicht vertritt, dass diese nicht genetisch, sondern kulturell geprägt wird, was damals revolutionär war, genießt Nell Stone einiges an Renommee. Durch ihre einfühlsame, zugewandte Art, gelingt ihr rasch der Kontakt zu den Kindern und Frauen der Tam. Fen leidet unter dem Ruf seiner erfolgreicheren Frau, Neid und Eifersucht spielen eine Rolle, ist er doch ein typisches Alphamännchen, das mit Forschheit und starkem Auftreten seinen Weg geht. Auch seiner Frau gegenüber tritt er oft schroff und despotisch auf. Bankson wiederum hofft durch die Nähe zu den beiden anderen Forschern seiner jahrelangen quälenden Einsamkeit inmitten der Eingeborenen zu entgehen. Außerdem fühlt er sich von Nell stark angezogen. Die beiden entwickeln so etwas wie eine Seelenverwandtschaft und schließlich auch mehr. Zusammen erleben sie bei ihren Forschungen den Rausch der wissenschaftlichen Erkenntnis. Euphoria, das Buch trägt sicher auch deshalb diesen Titel.Durch ein leichtsinniges Manöver Fens wird allerdings alles aufs Spiel gesetzt.Die Figuren sind stark an reale Personen angelehnt. Die berühmte amerikanische Ethnologin Margaret Mead, ihr zweiter und dritter Ehemann waren Vorbild, Lily King hat ihr Leben, vor allem am Ende des Buches aber fiktionalisiert. Ich-Erzähler ist Bankson, der mit Kapiteln, die aus ihrer Sicht über Nell erzählen und Dokumenten aus ihrer Hand abwechseln.Der Autorin gelingt mit „Euphoria“ ein spannendes Buch, das Wissenschaftsgeschichte, historischen Roman, Dreiecksgeschichte, Liebes- und Abenteuerroman vereint. Die feuchte Schwüle des Dschungels, die Farben, die Vegetation und das Leben der Eingeborenen werden der bildlich geschildert, auch wenn eine nüchterne Sprache verwendet wird. Dabei werden die Ethnologen selbst zum Forschungsgegenstand, ihre Beziehungen und ihr Verhalten von der Autorin unter die Lupe genommen.Ein äußerst gelungener, anregender Roman.

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    • 5
  • Rezension zu "Euphoria" von Lily King

    Euphoria

    aba

    Seltsames Abenteuer Es gibt Bücher, deren Inhalte und Protagonisten mich inspirieren. "Euphoria" von Lily King ist so eins. Wenn ich eines Tages ein Buch schreiben würde, würde es etwas Ähnliches werden: ein Roman mit wilden Landschaften und ruhelosen, grübelnden aber charakterstarken Figuren mit einer komplexen Art zu leben und zu lieben, so komplex und undurchdringlich wie der Wald, in dem die Völker leben, an denen sie - zwei Männer und eine Frau, alle drei Ethnologen - ihren Forschungen nachgehen. "Euphoria" wird einen besonderen Platz in meinem Bücherregal einnehmen. Und auch in meinem Herzen. Ich mochte nicht nur den Schreibstil, auch die Handlung, die Schauplätze, aber vor allem mochte ich die Hauptfiguren, insbesondere Andrew Bankson mit seinen Zweifeln, seiner Unbeholfenheit, seinem "Engländerdasein" mitten im neuguineischen Urwald. Aus der Sicht der drei Ethnologen wurde in diesem Roman ein besonderer Aspekt eindrucksvoll dargestellt: die britische Kolonialherrschaft. Jeder von ihnen brachte unterschiedliche berufliche und persönliche Interessen und Absichten mit in den Urwald mit, deren Bedeutung dem Leser erst mit fortschreitender Lektüre erkennbar werden, und die am Ende katastrophale Auswirkungen nicht nur auf dem Leben der drei Forscher haben. Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die verschiedenen Perspektiven, aus denen das Buch geschrieben wurde. Romane, in denen Charaktere und Geschehen aus mehr als nur einem Blickwinkel betrachtet werden, schätze ich sehr. In dem Fall von "Euphoria" hat Lily King unter anderem ein Tagebuch zu Wort kommen lassen, das immer wieder Überaschendes zum Vorschein brachte. Die Leere, die entstand, als ich diese Geschichte zu Ende gelesen hatte, habe ich versucht zu füllen, indem ich oft an dieses sonderbare Abenteuer gedacht habe, das nicht nur im neuguineischen Urwald stattgefunden hat, sondern auch in der Seele dieser dreier Menschen. Dieses Buch muss man unbedingt lesen!

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    • 6
  • Eine Art Expeditionsbericht- eine Art Liebesgeschichte- ein anspruchvolles Lesevergnügen

    Euphoria

    Buchraettin

    Diese Geschichte spielt Anfang der 30 er Jahre in Neu Guinea. Es sind Ethnologen, die dort die Stämme erforschen wollen. Ein Ehepaar, das zusammen mit dem Engländer Bankson einen Stamm aufsucht, den sie erforschen wollen. Bankson, der die beiden in der Nähe wissen will, da er sich zu der Frau Neill hingezogen fühlt. Ihr Mann, der sich im Schatten seiner schon berühmten Frau beweisen muss. Eine Liebe, die nicht sein sollte. Gleich beim Aufschlagen des Buches fällt dem Leser die Karte von Neu Guinea auf. Das sind diese kleinen Details, die für mich Bücher wirklich toll gestalten. Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte ein zu steigen. Ich habe den Beginn des Buches so empfunden, als sei ich als Leser mitten hinein in das Geschehen geworfen wurden. Die ersten Sätze des Buches sind ein wenig anders, machen mich als Leser sofort ein wenig neugierig, erzeugen ein wenig Gänsehaut und es fesselte mich auch nach kurzer Zeit dieses Buch. Es brauchte ein wenig Aufmerksamkeit, da die Erzählperspektive auch immer wieder zwischen den Figuren wechselte. Daran an schlossen sich Briefe, Tagebucheinträge und auch immer wieder Forschungsergebnisse bezüglich der Völker dort. Mir hat das gut gefallen, ein wenig einen Einblick in das Arbeiten der Ethnologen zu gelangen. Es macht mich als Leser auf jeden Fall auch neugierig auf die Menschen dort, auch wenn die meisten Stämme hier im Buch fiktiv sind, wie die Autorin im Anhang erwähnt. In diesem Buch geht es auch um Beziehungen. Einiges wird nur angedeutet, nicht wirklich erzählt, aber diese Andeutungen lassen Vermutungen bei mir als Leser hochkommen. Beziehungen sind ein Thema in diesem Buch. Zu den Eltern, speziell der Mutter. Zwischen den Eingeborenen und den Forschern. Zwischen Neill und ihrem Mann, aber auch zwischen dem Forscher Bankston und Neill. Es ist eine unterschwellige Spannung, die der Leser hier mit erliest, die aber nicht wirklich offenbart wird. Es ist eine Liebesgeschichte. Eine Art Expeditionsbericht zu den Völkern in Neu Guinea. Im Nachwort berichtet die Autorin noch, welche historischen Details sie zu dieser Geschichte inspiriert haben. Es war auf jeden Fall ein anspruchsvolles Lesevergnügen.

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  • Auf in die Tropen...

    Euphoria

    MarinaB

    02. January 2016 um 17:46

    Lily Kings Roman “Euphoria” ist kurzweilig und er ist in allem stimmig. Ein exotischer Hintergrund mit einer guten Story gepaart, sprachlich gelungen in ästhetisch schöner Aufmachung! Ein farbenprächtiges Buch für einen trüben Wintertag! Die Reise geht in die Tropen nach Neuguinea und von Anfang an taucht der Leser in diese fremde, faszinierende, abenteuerliche Welt ein. Die Geschichte spielt Anfang der 30er Jahre. Hauptprotagonistin ist Nell Stone, eine amerikanische Anthropologin, die an die tatsächlich existierende Person der Ethnologin Margaret Mead angelehnt ist. Mit ihrem Ehemann, dem Australier Fen, lebt die bereits durch eine Buchveröffentlichung bekannt gewordene Nell bei verschiedenen Stämmen am Fluß Sepik und erforscht die Verhaltensweisen der Bewohner eines aggressiven Stammes, bei dem Nell sich aber bald nicht mehr sicher fühlt. Das Verhältnis zwischen dem Ehepaar ist nach der langen Zeit in der Wildnis angespannt, auch weil Nell, die sich dringlich ein Kind wünscht, noch wegen einer Fehlgeburt leidet. Als Bankson, ein britischer Forscher in ihrem Leben auftaucht, wird die Situation ordentlich aufgemischt. Er bringt sie, die sie schon auf der Rückreise Richtung Australien waren, zu einem Stamm, der in einem ihm bekannten Gebiet liegt, und Nell gewinnt rasch das Vertrauen der Dorfbewohnerinnen. Gerade die Frauen scheinen hier bei den “Tams” die Gemeinschaft stark zu prägen, was Nell erfreut als neuen Aspekt in ihre Forschung mit einbezieht. “Ich erfasse die Beziehungen unter den Frauen, die Sympathien & Antipathien im Raum auf eine Weise, wie ich es über die Sprache nie könnte. Im Grunde behindert die Sprache die Kommunikation, merke ich immer wieder, sie steht im Weg wie ein zu dominanter Sinn. Man achtet viel stärker auf alles Übrige, wenn man keine Worte versteht. Sobald das Verstehen einsetzt, fällt so viel anderes weg. Man beginnt sich ganz auf die Worte zu verlassen, aber Worte sind eben nur bedingt verlässlich.” Bei Banksons Besuchen entstehen erste erotische Spannungen. Der Brite ist einsam und hat gerade einen Selbstmordversuch hinter sich und das Paar ist von ihm sofort eingenommen, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Nell und Bankson scheinen Verwandte im Geiste zu sein, sie fühlen sich unwiderstehlich zueinander hingezogen und beflügeln sich gegenseitig in ihrer Arbeit. Fen hingegen fühlt sich sehr schnell ausgebootet. Als dieser ein risikoreiches Unterfangen startet, um Nell zu übertrumpfen und endlich größeren Ruhm als Anthropologe zu erlangen, geschieht Unvorhergesehenes mit weitreichenden Folgen… Lily King hat genau recherchiert, schafft es zwischenmenschliche Beziehungen, auch Unterschwelliges, extrem gut zu beschreiben und dadurch Spannung zu erzeugen. Seien es die Verhältnisse zwischen den “Zivilisierten”, seien es die Verhaltensweisen der einheimischen “Wilden”, es gelingt ihr zu überzeugen.  Für mich ist solch ein Buch immer dann gut, wenn ich Lust bekomme, mehr über die Thematik zu erfahren und selbst zu forschen beginnen möchte. 

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  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 990
  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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  • Adventsverlosung 2015 - Verschenke "Euphoria" von Lily King

    Euphoria

    aba

    Weihnachtszeit ist Buchschenkzeit! Kennt ihr das auch? Auf einmal sind die Regale der Supermärkte voll mit Lebkuchen, Stollen und Zimtsternen. Plötzlich sind die Straßen in der Stadt hell erleuchtet und wie durch ein Wunder steht der Weihnachtsmarkt da. Mal wieder ist die Zeit ganz schnell vergangen, Weihnachten steht plötzlich vor der Tür und man hat noch nicht alle Geschenke besorgt! Wir von LovelyBooks möchten dazu beitragen, dass die Vorbereitungen auf das schönste Fest des Jahres noch schöner und entspannter werden. Deshalb verlosen wir während der ganzen Vorweihnachtszeit Buchgeschenke für deine Freunde oder Familienmitglieder! Und so kannst du mitmachen: Sag uns bis zum 13.12.2015, wem du das zu verlosende Buch schenken möchtest und warum dieser Mensch genau dieses Buch bekommen muss. Du bist dabei, Indem du dich einfach über den blauen "Jetzt-bewerben"-Button bewirbst und uns deine Geschichte erzählst. Gib im Adressfeld bitte unbedingt die Adresse der Person an, die beschenkt werden soll und nicht deine eigene. Sollten wir deinen Beitrag auslosen, schicken wir ein schön verpacktes Weihnachtsgeschenk mit dem Buch, süßen Leckereien, kleinen Überraschungen und einer Grußbotschaft in deinem Namen auf den Weg zu deinem Wunsch-Beschenkten. Zusammen mit C.H.Beck verlosen wir 5 Exemplare des grandiosen, spannenden und sinnlichen Romans "Euphoria" von Lily King. Zum Buch: Begierde, Entdeckung und Macht, Liebe und Herrschaft. Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre. Drei junge Ethnologen – die schon berühmte und faszinierende Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson – stoßen nach Jahren einsamer Feldforschung aufeinander und entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Erschöpft von den Versuchen, etwas Verwertbares über die Stämme am Sepikfluss herauszufinden, gelangen die drei Forscher zu den Tam, einem weiblich dominierten Stamm mit ungewohnten Ritualen. Während sie immer tiefer in das Leben der Tam eindringen, werden auch ihre unterschiedlichen Wünsche und Interessen immer deutlicher, die erotische Anziehung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson immer intensiver. Schließlich schreitet Fen zu einer dramatischen Aktion mit tragischem Ausgang für alle.

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