Lily Oliver Die Tage, die ich dir verspreche

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Inhaltsangabe zu „Die Tage, die ich dir verspreche“ von Lily Oliver

Wie fühlt es sich an, das Herz eines Fremden in sich zu tragen? Dieser Frage widmet sich Lily Oliver in ihrem bewegenden Roman "Die Tage, die ich dir verspreche".
'Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.' Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen großen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.
"Eines der Bücher, aus denen man anders herausgeht als man hineinging: Mitfühlender, innerlich weiter, empathischer. Überzeugender als Jojo Moyes’ ‚Ein ganzes halbes Jahr‘, intensiv wie John Greens ‚Das Schicksal ist ein mieser Verräter‘. Und man weiß, wie dieses Geocaching eigentlich funktioniert." Bestseller-Autorin Nina George über „Die Tage, die ich dir verspreche"

Es geht um Verlust, Tod und Suizid – und doch ist „Die Tage, die ich dir verspreche“ eine wunderschöne Hommage an das Leben!

— Lieblingsleseplatz

Authentische Figuren, ein sehr wichtiges Thema und eine gute Umsetzung - mit kleineren Schwächen. Ich habe es gemocht (:

— Benni_Cullen

Authentisch und gefühlvoll. Ich glaube, ich werde noch lange an diese Geschichte zurückdenken.

— Anni_im_Leseland

Meine erste Geschichte von Lily Oliver - hat mich sofort überzeugt. Glaubwürdige Darstellung der Geschichte, romantisch, mit Happy End! :)

— Bleistiftmine

Es war ein sehr gutes Buch, bei dem ich über das Ende positiv überrascht wurde

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine sehr bewegende und aufwühlende Geschichte, die zum Nachdenken anregt

— Kelo24

Vielversprechender Inhalt - enttäuschende Umsetzung

— nicekingandqueen

Eine emotionale, wunderschöne Geschichte, die zeigt, dass das Leben auch nach einer erfolgreichen Transplantation nicht immer perfekt ist

— bine174

Seichte, kurzweilige Unterhaltung

— Summer_Rain

Sehr gefühlvoll, authentisch und gut umgesetzt!

— Federzauber

Stöbern in Liebesromane

Berühre mich. Nicht.

Irgendwie hatte ich ganze andere Erwartungen an dieses Buch.Die Spannung war schon da, aber es kam erst zum schluss.

Katarzyna85

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Schöne Grundidee, aber nicht so gut umgesetzt

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toll geschriebene Liebesgeschichte mit der gesamten Gefühlspalette

bine174

  • Rezensionen
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  • Themen
  • Eine wunderschöne Hommage an das Leben!

    Die Tage, die ich dir verspreche

    Lieblingsleseplatz

    31. December 2017 um 09:43

    Da ich bereits „Träume, die ich uns stehle“ von Lily Oliver gelesen hatte, wollte ich auch dieses Buch unbedingt lesen. Den Klappentext hatte ich gar nicht beachtet bei der Entscheidung – wie so oft wenn ich einen Autor so mag, dass ich ALLES von ihm lesen würde  – so wie bei Alana Falk, egal unter welchem Pseudonym … als das Buch dann bei mir einzog musste ich schwer schlucken. Das Herz. Kein leichtes Thema für mich, und wird es wohl auch nie mehr werden… Daher habe ich das lesen hier immer und immer vor mir her geschoben… Haptisch ist das Buch, wie auch sein Nachfolger wieder ein Erlebnis. Eigentlich sind das ja nur Äußerlichkeiten, aber ein wertvoller Inhalt verdient auch durchaus eine wertige Verpackung.  Und das ist hier absolut erfüllt. Das Papier des Umschlages ist ganz samtig, die Mohnblumen in Aquarelltechnik zart und stark zugleich. Die Blüten erinnern an Herzen … Der Titel dominiert und ist erhaben geprägt – auch am Buchrücken. So schön! Bei der Protagonistin Gwen bin ich mir lange nicht sicher , was ich von ihr halten soll. Ist sie stark, weil sie all das durchgemacht hat? Ist sie schwach, weil sie nun aufgeben will? Ist sie stark weil sie das zielstrebig durch ziehen will? Ist sie schwach, weil sie sich doch recht schnell von ihren Plänen ablenken lässt? Ich bin mir auch jetzt noch unsicher … Gwen erscheint mir sehr naiv, weil sie glaubt ihr Herz verschenken zu können – es erscheint mir unwahrscheinlich für Jemanden der sich so intensiv auch in Foren mit dem Thema auseinander gesetzt hat, nicht zu wissen, dass das nicht geht… Je länger ich aber über Gwen nachdenke, komme ich zu der Erkenntnis – dass sie wahrscheinlich einfach ganz normal reagiert für eine junge Frau in solch einer Extremsituation. Ich kann das schlecht beurteilen oder verurteilen und bin einfach nur froh, Gwen auf dieser Achterbahnfahrt der Gefühle begleitet zu haben. Thomas ist oberflächlich betrachtet ein Party-machender BWL Student der seine Vorlesungen nicht besucht.  Seine Mutter ist eine erfolgreiche Herzchriurgin aus deren Schatten er sowieso nie heraus wachsen kann  – warum es also versuchen. Seine EX-Freundin ist ausgezogen und er zu faul, ihren Hausstand zu entsorgen. Klingt nicht gerade nach einem Traumtypen – doch er führt dieses Forum für Herzkranke mit seiner Mutter zusammen – sie den medizinischen Part, er ist Administrator. Zunächst hält er Gwen für einen Troll – für Jemand der sich einen makabren Spaß daraus macht, sich über die Hilfsbedürftigen in so einem Forum lustig zu machen. Daher löscht er Gwens Post  „Herz zu verschenken“ und antwortet sarkastisch auf ihre Frage mach dem Warum „weil ich es selbst möchte“ . Was er damit auslöst und was das für Ihn und Gwens Leben für Konsequenzen haben wird, kann Keiner voraus sehen… Mein einziger Kritikpunkt ist der thematisierte Suizid. Es ist mir unheimlich schwer gefallen, das in Worte zu fassen. Ich war mir unsicher, ob ich  überhaupt hier mit aufnehmen sollte, denn vielleicht ist es keine Kritik, sondern nur etwas, das ich einfach loswerden will: Suizid ist keine Lösung! Und wer den Gedanken fasst, seinem Leben selbst ein Ende zu setzen – bei dem kommt selten ein Prinz auf dem Pferd daher geritten und sie lebten glücklich bis an ihr Ende. Zwischendurch dachte ich, der Suizidgedanke wird in diesem Buch verniedlicht. Als Lösung akzeptiert. Aber dem ist nicht so. Gwens Gedanken sind nachvollziehbar und die Entwicklung wunderbar. Trotzdem. Erwachsene, gesunde Leser wissen damit umzugehen. Doch wie wäre es, wenn ein zu Depressionen neigender Mensch das Buch liest, oder ein Jugendlicher? Ein Hinweis am Ende des Buches wäre schön gewesen. Sehr gefreut habe ich mich, dass ein absolut cooles Hobby mit ins Buch eingeflossen ist und eine wichtige Rolle spielt: das Geocaching! Gwen beginnt damit, um ihrer besten Freundin Leni eine Freude zu machen, die noch immer wartend in der Klinik liegt. Doch schnell wird es zu einer neuen Aufgabe für Gwen, die ihr hilft, ihre Welt wieder neu zu entdecken. Ich selbst habe Geocaching durch eine Freundin vor 4 Jahren für mich entdeckt. Auch meine Kinder lieben es in der Natur auf Schatzsuche zu gehen. Viel zu lange haben wir das nicht mehr gemacht. Das wäre doch ein schöner Vorsatz fürs neue Jahr … Man soll ja nicht vergleichen – weder bei Büchern noch bei seinen Kindern – macht man aber natürlich doch… Dieses Buch ist weniger poetisch als sein Nachfolger „Träume, die ich uns stehle“,  dafür um so mehr humorvoll, kraftvoll, mutmachend. Lily Oliver hat es wieder geschafft, mich voll in ihren Bann zu ziehen und mich durch ihre Worte mit auf diese wunderbare Reise zu nehmen, so dass ich wenig von meiner Umwelt mit bekommen habe, bis ich die Geschichte beenden konnte. Danke dafür! Es geht um Verlust, Tod und Suizid – und doch ist „Die Tage, die ich dir verspreche“ eine wunderschöne Hommage an das Leben! Die Geschichte vor der ich mich so sehr gefürchtet habe lässt mich mit einem breiten Grinsen zurück! Was könnte ich Euch besser zum Jahresende ans Herz legen, als dieses Buch voller Mut und Kraft für einen Neuanfang! Natürlich vergebe ist hier volle 5 von 5 Lieblingslesesessel

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  • Ich Liebe es

    Die Tage, die ich dir verspreche

    viktoria162003

    20. November 2017 um 18:39

    Meinung Die Autorin hat einen wirklich wunderschönen Schreibstil und das Buch hat mich begeistern können. Gwen ist ein junges Mädchen die ein neues Herz erhält und erst wieder lernen muss zu leben. So startet das Buch damit, das Gwen ihr neues Herz hat und eigentlich könnte man ja denken das ist es das Ende der Geschichte, denn mit dem neuen Herzen ist doch alles gut. So ist es aber nicht, denn Gwen ist nicht glücklich. Sie muss erst lernen es wieder zu werden. Geschrieben wird die Geschichte aus der Sicht von Gwen im Wechsel mit Noah. Was ich sehr mochte, denn auch bei ihm scheint nicht alles glatt zu laufen. Der perspektive Wechsel findet immer sehr übersichtlich statt und geht sozusagen Kapitel weise. Ein besonderes Extra bei jedem neuen Kapitel sind die Foren Beiträge in denen einige Themen kurz von unseren Protagonisten beantwortet werden. Ich fand es spitze und es war immer so eine Art extra Bonus zum Kapitel worauf ich mich beim Lesen immer wieder gefreut hatte. Also, Gwen hat ein neues Herz und die Erwartungen ihrer Familie und ihrer Freunde setzten sie so unter Druck das sie einfach nicht mehr kann. So kommt es eben das sie ihr Herz verschenken möchte. Doch wo tut man das am beste? Und vor allem wem schenkt man es? Gwen meldet sich dazu in dem Forum an und lernt dadurch Noah, dem das Forum sozusagen gehört, kennen. Ich selbst bin anfangs wohl einer derjenigen gewesen die denken: Sie kann doch Glücklich sein ein neues Herz bekommen zu haben. Doch die Autorin hat hier einfach eine vollkommen neue Sicht geschildert die mich so ergriffen hat und zum Nachdenken gebracht hat, das ich wirklich dachte: Stimmt! Sie hat vollkommen recht. Es muss eben nicht alles gut sein und man kann vor Schuldgefühlen zerfressen werden. Alles wurde hier so feinfühlig und real geschildert, dass ich tatsächlich weinen musste, oder mich gefreut habe. Je nachdem welche Stimmung oder eben Situation die Autorin hier im Buch geschaffen hat, es war einfach ergreifend. Noah der es schafft Gwen tatsächlich erst einmal dazu zu bringen ihr Herz nicht gleich zu verschenken ist ein toller männlicher Protagonist den ich schnell in mein Herz geschlossen habe. Dadurch dass er so toll ist dauert es natürlich auch nicht lange und Gwens neues Herz schlägt für ihn schneller ;). Ich fand die Romanze im Buch, die sehr zart aufgebaut wird wunderschön. Man kann das Verhalten der Protagonisten nachvollziehen und auch sie wirkt sehr realistisch. Mein Schnulzen-Herz hat definitiv schneller geschlagen und war sehr zufrieden. Eine kleine Erwähnung ist noch der schöne Titel vom Buch, der wenn man das Buch erst einmal gelesen hat, richtig klasse zum Buch passt!   Fazit Eine wirklich ergreifende Geschichte. Mich hat das Buch wirklich umgehauen und auch noch später beschäftigt. Mit der tollen Romanze, die das Herz schneller schlagen lässt und dem wunderschöne Schreibstil der Autorin, konnte es mich voll und ganz Überzeugen. Daher gibt es ganze 5 Sterne mit vielen Herzchen und für mich eines meiner absoluten Highlights für das Jahr 2017!

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  • Eine großartige Geschichte mit kleinen Makeln

    Die Tage, die ich dir verspreche

    Benni_Cullen

    16. November 2017 um 12:13

    Ich liebe Lily Oliver. Und alle jetzt so: "Hä? Aber das ist doch ihr Debütroman, warum kennst du sie schon?". Naja, jein. Es ist der Debütroman des Pseudonyms Lily Oliver. Denn dahinter verbirgt sich Alana Falk, die in diesem Jahr bereits "Sternensturm. Das Herz der Quelle" im Arena Verlag veröffentlicht hat und mich damit so sehr begeistern konnte, dass es immer noch mein Jugendbuchhighlight für 2017 ist. Tja und da war es dann klar, dass ich auch die Werke unter ihrem Pseudonym Lily Oliver lesen möchte, besonders als die Autorin 2017 bereits ihr 2. Buch ("Träume, die ich uns stehle") darunter veröffentlichte. Es galt das nachzuholen, was ich verpasst hatte und so startete ich in "Tage" - ob es mich so überzeugen konnte wie Alanas Jugendbuchroman?Gwen sollte eigentlich das glücklichste Mädchen der Welt sein: Sie war eine der wenigen glücklichen Herzkranken, die ein Spenderherz erhielten und kann jetzt auf ein Leben voller Möglichkeiten blicken. Doch das kann sie nicht. Denn Gwen hat ein schlechtes Gewissen. Gegenüber den Menschen, die die schwere Entscheidung getroffen haben, das Herz eines geliebten Menschen zu spenden. Und so wünscht sie sich nichts anderes als das ihr Leiden endlich ein Ende hat. So bietet sie in einem Forum ihr Herz an und lernt prompt Noah kennen, ein junger Mann, der ihr Herz wohl braucht. Oder auch nicht, denn Noah möchte eigentlich nur hinter das Mädchen blicken, das so verzweifelt zu sein scheint. Ob das ein gutes Ende nimmt?Ich muss sagen, dass ich den Klappentext gelesen und mich sofort angesprochen gefühlt habe. Die Geschichte, was eigentlich nach einer Herztransplation passiert, war so interessant und für mich auch wichtig, dass ich einfach wissen musste, was Lily daraus gemacht hat. Besonders, nachdem ich feststellen musste, dass man genau das nie erfährt. Was passiert eigentlich wirklich, wenn man ein Herz transplantiert bekommt? Wie geht das Leben weiter? Wie lebt man mit dem Gefühl, dass ein anderer Mensch für einen sterben musste, damit man selbst leben kann? Sehr dunkle Gedanken, aber auch sehr wichtige. Ich kann mich erinnern, dass ich einmal in den Körperwelten war und dort hing ein Brief aus von einem Menschen, der dem Spender noch ein paar Dinge sagen wollte. Dieser Brief rührte mich zu Tränen und als ich dann das Buch hier sah, musste ich sofort an ihn zurückdenken. Und ehrlich? Lily Oliver hat die Thematik wirklich großartig umgesetzt und mit Gwen einen Charakter kreiert, der vielleicht nicht immer sympathisch, aber dafür echt ist. Und dem gebührt einfach eine ganze Menge Respekt.Gwen war für mich von Anfang an Kernpunkt der Geschichte. Ich mochte sie nicht vom ersten Moment an, konnte aber ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen und wollte an manchen Stellen ins Buch springen, um ihr beiseite zu stehen und ihr zu sagen, dass sie nicht alleine ist. Eine solche Bindung ist wirklich einzigartig und sehr schwer zu erschaffen, doch der Autorin gelang es ohne große Tricks. Das hat auch dazu geführt, dass ich stetig weiterlesen wollte, auch wenn manche Handlungsabläufe ein wenig irreführend oder langatmig waren. Gleichzeitig trug nicht nur Gwen zu diesem Durchhaltevermögen bei, sondern auch Noah. Er ist der Außenseiter, der sich vielleicht intensiv mit der Thematik beschäftigt hat, aber noch nie jemanden hautnah erlebt hat, der durch eine Transplantation gegangen ist. Mir war er von Anfang an sympathisch und hatte dieses verschmitzte Etwas an sich, was mich gefesselt hat.Trotz des interessanten Themas und der liebenswürdigen Figuren, empfand ich manche Ausführungen als zu lang und am Ende hatte ich ein großes Problem: Schlussendlich stand zwischen den Figuren und dem Ende nur noch ein Gespräch. Eine Aussprache und Auflösung. Nichts weiter. Dem Leser ist von Anfang klar, dass es so ist, wie es ist. Dass es genauso vorangeht, wie es das tut. Und das war dann irgendwann das Problem: Alle wussten es - nur die Figuren nicht. Die Spannung war damit etwas raus und ich hatte Probleme, den Ausführungen zu folgen. Das lag gar nicht am Thema oder dessen Umsetzung, sondern nur an dem Spannungsbogen, der anders hätte aufgebaut werden sollen, damit man zwischendurch auch überrascht und überzeugt wird. Leider kam es so dazu, dass ich mich ab und zu durchquälen musste, obwohl ich ja alles andere wirklich mochte.Mein Fazit:Tolle Idee, tolle Figuren und ein grandioser Schreibstil - was braucht man mehr? Nun, ein wenig Spannung wäre gut gewesen. Ein wenig mehr unerwartete Wendungen und Handlungsentwicklungen, die nicht ganz so vorhersehbar sind. Damit aus einem guten Buch, eins wird, welches mich umhaut und mich völlig überzeugt. So war die Geschichte ganz süß und auch ergreifend, aber dennoch hat mir was gefehlt. So richtig in Worte kann ich es gar nicht fassen, möchte es aber vielleicht auch nicht, weil mir dafür die Charaktere zu sehr in Erinnerung geblieben sind und ich die Geschichte nicht ganz so sehr kritisieren möchte, wie ich es eigentlich vielleicht tun würde. Schwer in Worte zu fassen und dennoch Realität. Ich habe mir tagelang den Kopf zerbrochen, wie viele Sterne ich vergebe und komme auf keinen grünen Zweig. Letztendlich habe ich mich für 3,5 Sterne entschieden - an manchen Tagen wären es vier, an anderen drei. Lesen ist halt nicht immer schwarz/weiß, sondern alles und nichts dazwischen. Das ist das Leben. Diese Erkenntnis trifft nicht nur auf Bewertungen zu, sondern passt auch sehr gut zum Inhalt des Buches. Vielleicht sollte das so sein.

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  • Das Leben mit einem fremden Herzen

    Die Tage, die ich dir verspreche

    mareike91

    08. October 2017 um 16:06

    Inhalt:Gwen ist krank - doch dann wird ein passendes Spenderherz für sie gefunden. Während ihr Umfeld erleichtert über die erfolgreiche Herzplantation ist und sich für Gwen freut, tut sie selbst sich schwer darüber glücklich zu sein, das Herz eines anderen, verstorbenen Menschen in sich zu tragen. In einem Internetforum für Herzkranke bietet sie an, ihr neues Herz zu verschenken. Moderator Noah hält dies alles zunächst für einen morbiden Witz und geht obwohl er selbst kerngesund ist auf Gwens Angebot ein. Doch als diese kurze Zeit später vor seiner Tür steht, wird ihm klar, dass es alles andere als ein Scherz war... Und er setzt alles daran, sie davon zu überzeugen, dass das Leben schön und lebenswert ist.Meine Meinung:Mit "Die Tage, die ich dir verspreche" ist der Autorin Lily Oliver ein berührender, aber gleichzeitig auch schöner Roman gelungen. Ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund und zeigt den Lesern schonungslos, was es wirklich heißt mit einem fremden Herzen zu leben. Doch trotz des ernsten, bewegenden Themas lässt sich das Buch leicht und flüssig. Neben den deprimierenden, traurigen Szenen gibt es auch viele Lichtblicke und schöne Momente, die nicht nur Gwen zeigen, wie lebenswert das Leben ist...Die Protagonisten Gwen und Noah haben mir sehr gefallen. Sie sind authentisch und der Leser kann sich gut in sie hineinversetzen. Besonders Gwen habe ich im Laufe des Buches ins Herz geschlossen. Ihre Gefühle und Gedanken, insbesondere ihre Ängste und Schuldgefühle, werden dem Leser sehr gut vermittelt. Am liebsten hätte ich ihr beigestanden und ihr geholfen, wieder einen Sinn im Leben zu sehen. So wie es Noah tut, obwohl er Gwen doch eigentlich gar nicht kennt. So einen Freund wie Noah kann man nur jedem Wünschen, der irgendwann man in eine vergleichbare Situation wie Gwen gerät. Das Thema des Buches fand ich persönlich sehr bewegend und aufwühlend. Auf der einen Seite die Freude der Angehörigen und Freunde, dass Gwen durch das Herz die endlich Chance auf ein neues, annähernd normales Leben hat. Aber auf der anderen Seite Gwens Schuldgefühle und Albträume. Denn ein neues Herz bedeutet nicht nur ein neues Leben, sondern auch, dass jemand anderes es nicht mehr benötigt.... Hinzu kommt die Angst, das Herz zu stark zu belasten und auch davor, dass ihr Körper das neue Organ noch immer einfach abstoßen könnte. Daher fällt es ihr schwer, zurück ins normale Leben zu finden. Keine leichte Situation - weder für Gwen noch für ihre Familie, die doch eigentlich nur das Beste für sie will und gleichzeitig den Wunsch nach einem normalen, alltäglichen Leben verspürt. Mich hat das Buch sehr mitgenommen, gegen Ende kamen mir sogar die Tränen. Auch noch lange nach dem Lesen hat mich das Thema beschäftigt und dazu gebracht, selbst endlich einen Organspendeausweis auszufüllen..Neben dem Thema Organspende spielt aber auch die Liebe eine sehr große Rolle. Dadurch wird das Buch ein wenig aufgelockert und bekommt eine schöne, romantische Seite, die mir - auch wenn natürlich mehr oder weniger abzusehen ist, in welche Richtung sich das Ganze entwickeln wird - ebenfalls gut gefallen hat. Fazit:Ein sehr schöner Liebesroman über Organspende, der mich sehr aufgewühlt und mitgenommen hat, aber sich trotz des ernsten, bewegenden Themas leicht und flüssig lesen lässt. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

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  • ein netter Liebesroman mit Tiefgang

    Die Tage, die ich dir verspreche

    robbylesegern

    31. August 2017 um 19:47

    " Die Tage , die ich dir versprechen " halte ich für ein gutes Buch , was die Altersgruppe zwischen 16 und 30 Jahren ansprechen wird. Ich bin schon eine Ecke älter, habe das Buch aber auch sehr gerne gelesen.Gwen hat Glück gehabt, so sagen ihr alle Menschen, ob Freunde Familie, oder auch Fremde, denn Gwenn war schwer herzkrank und hat ein Spenderherzerhalten, was wie ein Sechser im Lotto i. Doch Gwenn ist nicht glücklich und fühlt sich nicht gut, im gegenteil, sie fühlt sich schuldig, weil ein Mensch wegen ihr sterben musste, nur damit sie weiterleben kann ist. Als sie merkt, dass keiner sie versteht , im Gegenteil ihre Familie von ihr erwartet, da es ihr ja jetzt körperlich wieder gut geht, dass sie ihr Leben wieder aufnehmen soll.Auf Studienplatzsuche gehen, wieder mit dem Joggen anfangen usw. Gwen möchte sich aber am Liebsten verkriechen. Eines Abends fasst sie einen folgenschweren Entschluss, sie will ihr Herz verschenken und selbst sterben. Sie meldet sich in einem Internetforum an und postet ihr Anliegen.Der Moderator dieses Forums hält sie für einen Fake und geht scheinbar auf ihren Handel ein. Dass Gwen sich allerdings sofort ins Auto setzt und nachts vor seiner Haustür steht, damit hat er nicht gerechnet und so muss schnell eine Lüge her: Als die beiden sich näher kommen, denn Noah tut alles dafür, dass Gwen das Leben lieben lernt, droht dieses Lüge zu platzen.Dieses Buch kann man wirklich in einem Rutsch lesen und es ist nicht so oberflächlich , wie der Umschlag vermuten lässt. Es wird meiner Meinung nach sehr gut erklärt, wie ein Mensch, der ein fremdes Organ, hier in diesem Falle ein Herz transplantiert bekommen hat, sich fühlt. Schuldgefühle , aber auch die Schwierigkeit sich daran zu gewöhnen, dass nun ein gesundes Herz im Brustkorb schlägt, wo man doch vorher kaum mehr belastungsfähig war, ist nicht einfach so auf Knopfdruck umzuschalten. Welche Gefühle und Ängste solch ein Transplantierter hat , kann man glaub ich nur nachempfinden, wenn man es selbst erlebt hat, oder nahe mit solch einem Menschen zusammen lebt.Diese Gefühle und Gedanken wurden gut transportiert und man bekommt eine ungefähre Vorstellung davon, wie schwer so etwas ist. Aber auch die Liebesgeschichte in diesem Buch ist wunderbar und teilweise sehr sexy beschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Sprache nicht so anspruchsvoll und mit medizinischen Fremdworten gespickt, dass man ständig unterbrechen muss.Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch ein Leckerbissen für junge Frauen ist, denn es ist sehr gefühlvoll geschrieben .

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  • Vielversprechender Inhalt - enttäuschende Umsetzung

    Die Tage, die ich dir verspreche

    nicekingandqueen

    19. April 2017 um 10:35

    In "Die Tage, die ich dir verspreche" geht es um eine junge Frau (19), die mit dem Herzen, was sie transplantiert bekommen hat nicht leben will, da sie es ihrer Meinung nach nicht verdient hat. Aufgrund dessen will sie es verschenken und sucht sich einen passenden Beschenkten im Internet aus. Warum mir die Umsetzung nicht zugesagt hat: 90 Prozent von dem Inhalt des Werks besteht quasi aus "Duschen" und "Küssen". Leider aber nicht über sinnvolle, tiefsinnige, problemlösende Diskussionen über die Depression und Aufklärung von Organspende. Stattdessen sind die beiden Protagonisten leider zwei extrem reiche Schnösel, die nur egoistisch sind und sich wie Pubertierende benehmen, die ihre Triebe nicht mehr halten können. Ich habe ja nichts dagegen, wenn aber auch beschrieben werden würde, warum sie unbedingt übereinander herfallen müssen und sich lieben. Jedoch scheinen sie einfach nur scharf aufeinander aufgrund des Aussehens... Die 19-Jährige ist nämlich ein psychisches Wrack - wer findet das anziehend?! Sehr unrealistisch. Zudem wurde eine Sache nicht aufgeklärt. Warum wurde der Blog von dem Protagonisten überhaupt ins Leben gerufen? Schade um das Geld für das Werk.

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  • Gwen und Noah

    Die Tage, die ich dir verspreche

    bine174

    09. April 2017 um 08:56

    Ich war vor längerem bereits nach dem Lesen der Leseprobe sehr gespannt, wie das Buch sein würde und habe mich daher sehr gefreut, dass ich im Rahmen einer Lesestudie die Möglichkeit erhalten habe, das Buch zu lesen - danke dafür an Jellybooks und den Verlag Droemer-Knaur.Die Autorin hat einen flüssigen und einprägsamen Schreibstil. Die einzelnen Kapitel werden von Postings aus einem Forum für Herzkranke eingeleitet, was mir sehr gut gefallen hat. Die Charaktere von Gwen und Noah, aus deren abwechselnder Sicht erzählt sind, sind sehr gut ausgearbeitet.Gwen leidet unter Schuldgefühlen den Angehörigen jener Person gegenüber, dessen Herz sie erhalten hat. Sie hat das Gefühl, dass sie dankbar und glücklich sein muss, verfällt jedoch im Gegenteil in eine Depression. Als sie Noah kennenlernt, lernt sie langsam, ihr Leben zu akzeptieren, dass sie nichts dafür kann, dass sie leben darf, und dass sie beginnen muss, ihr Leben in Angriff zu nehmen. Ich mochte Gwen sehr gerne. Sie musste in ihrem jungen Leben bereits sehr viel durchmachen, und es standen mir bei ihren Gedanken nicht nur einmal die Tränen in den Augen.Noah mochte ich auch sehr gerne. Er hat die nicht ganz einfache Aufgabe, ein Forum für Herzkranke zu betreuen, wofür er sich mit aller Kraft einsetzt. Sonst jedoch weiß er nicht so recht, was er mit seinem Leben anfangen soll. Und so, wie er Gwen hilft, wieder ins Leben zu finden, so hilft sie ihm im Gegenzug zu erkennen, was er von seinem weiteren Leben erwartet, sich damit auseinanderzusetzen, was er wirklich tun möchte. Jedoch plagen ihn auch furchtbare Schuldgefühle Gwen gegenüber, die denkt, dass auch er ein neues Herz braucht. Mir hat sehr gut gefallen, wie sich beide im Laufe der Handlung weiterentwickeln. Ich konnte Gwens anfängliche Verzweiflung, Wut und Schuldgefühle gut nachvollziehen. Auch bei Noah wurde gut ausgearbeitet, wie sich seine anfängliche Hilfsbereitschaft und auch Hilflosigkeit Gwen gegenüber langsam in Liebe verwandeln.Dieses Buch gibt dem Leser zu denken. es zeigt auf, dass eine erfolgreiche Transplantation nicht immer heißen muss, dass es dem Empfänger schlagartig gut geht - vom Körperlichen her vielleicht, aber die Psyche spielt auch eine große Rolle. Obwohl hier natürlich auch die Liebesgeschichte der beiden in den Vordergrund gerückt wurde, geht die Geschichte doch tief. Es ist ein ruhiges Buch, wer Action und Knalleffekte sucht, ist damit auf jeden Fall falsch bedient.Fazit: Eine wirklich schön geschriebener Roman, der aufzeigt, dass das Leben nach einer Organtransplantation nicht immer einfach ist. Eine Liebesgeschichte, die zeigt, dass nicht immer alles so läuft, wie man es glauben sollte, mit zwei wunderbar ausgearbeiteten Charakteren. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und es konnte mich abholen und mitnehmen - Ich vergebe eine klare Leseempfehlung.

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  • Die Tage, die ich dir verspreche

    Die Tage, die ich dir verspreche

    Summer_Rain

    05. April 2017 um 12:58

    Für mich hat das Buch nicht ganz gehalten was es verspricht, bzw. hat es mich zu wenig berührt... Ich fand Gwen immer nerviger, Noah hingegen eigentlich sehr sympathisch...gleichzeitig ist mir einfach in dem Buch zu wenig passiert, anderes (wie bspw. die Trennung vom langjährigen Freund) wurde in nur einer Seite abgehandelt. Von daher mein Fazit - ok, aber es fehlt einem auch nichts wenn man es nicht gelesen hat.

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  • Sehr gefühlvoll und authentisch

    Die Tage, die ich dir verspreche

    Federzauber

    24. March 2017 um 06:07

    Sehr gefühlvoll über ein sehr ernstes Thema Gwen bekommt ein neues Herz transplantiert, doch gegen jeder Erwartungen ist sie danach sehr unglücklich darüber. Alpträume quälen sie über die geglaubte Spenderin. Es geht ihr nicht gut. So entschließt sie sich das Herz in einem Forum für Herzkranke zu verschenken. Ein Buch, dass sehr gut darstellt, dass nach einer Organtransplantation nicht alles rosig und schön wieder ist. Es zeigt auf sehr authentische Weise, wie schwer Gwen mit dieser neuen Situation zu kämpfen hat. Das neue Herz anzunehmen und in ihrem Körper zu akzeptieren. Das neue Leben wieder füllen zu können mit Projekte und einem Alltag, die davor undenkbar waren. Ein Buch, dass sehr gefühlvoll war. Mit einer Protagonistin, die extrem viel Rückhalt brauchte und es dank einer ganz besonderen Person, die auch die Stärke und den Mut hatte ihr zu helfen, auch bekommen hat. Ein sehr wichtiges Thema, dass eine neue Sicht über Organtransplantatierte zeigt und ihren Hürdenlauf zum Glück. Ich mochte das Buch sehr. Für mich war es sehr authentisch und für Ihr Alter waren die Gedanken und Handlungen glaubwürdig und nachvollziehbar. Note: 4/5

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  • Die Tage, die ich dir verspreche von Lily Oliver

    Die Tage, die ich dir verspreche

    FairyOfBooks

    10. March 2017 um 17:25

    "Nicht der Verlust quält uns am meisten, sondern die Hoffnung."Zum Cover: Zum einen finde ich es wahnsinnig schön, zum anderen erschließt sich mir so kein unbedingter Zusammenhang zur Geschichte, es sei denn man interpretiert die Mohnblume so als Zeichen für den ewigen Schlaf bzw. den Tod, aber naja. Der Titel "Die Tage, die ich dir verspreche" könnte allerdings fast aus dem Buch so übernommen sein, daher macht dieser es schon wieder wett und gibt dem Cover doch Daseinsberechtigung, was ohnehin gegeben ist, da es trotzdessen ziemlich hübsch ist. Zum Inhalt: Wie fühlt es sich an, das Herz eines Fremden in sich zu tragen? Dieser Frage widmet sich Lily Oliver in diesem bewegenden Roman.>>Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.<<, seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen großen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.Meine Meinung: In diesem Buch geht es nun eben um Organspende, genauer gesagt, um Herztransplantation und das alleine klang für mich schon reizvoll, denn so ein Thema gibt es, glaube ich jedenfalls, nicht oft in Buchform in einer fiktiven Geschichte verpackt, deshalb war ich ziemlich gespannt. Und sehr froh, dass ich mir es in einer Aktion von jellybooks.de kostenlos als E-book laden durfte. Hauptsächlich spielt die Geschichte zwar in München, aber da Gwen Berlinerin ist, konnte ich mich schon alleine deswegen mit ihr identifizieren, obwohl sie vom Typ her doch etwas anders ist, als ich, aber das ist auch gut so. Noah gegen sie mochte ich auch ganz gerne, aber seinen Kumpel Sevi dagegen gehalten, war er für mich eher flach, was gar nicht so negativ gemeint sein soll, ich hoffe, man versteht mich da. Nichts des du trotz war die Geschichte für mich schon in sich rund und schlüssig, aber stellenweise ein wenig langatmig, wie ich finde. Kann natürlich sein, dass ich das nur für mich so empfunden habe, doch irgendwie konnte ich keinen Spaß am Lesen entwickeln, weil ich immer so ein mulmiges Gefühl in der Magengegend hatte. Vielleicht lag das am Thema des Buches, was dann ja wieder für es sprechen würde, aber so richtig kann ich das auch nicht sagen. Es lässt einen auf jeden Fall nicht so leicht davonkommen und die Geschichte beschäftigt einem im Nachhinein wahrscheinlich noch weitaus mehr, als man vorher gedacht hat. Gerade dadurch, dass es im Genre "New Adult" angesiedelt ist, hätte ich mit so einer doch recht tiefgründigen Art von Geschichte nicht gerechnet. Gut, könnte daran liegen, dass es mein erstes Buch aus diesem Genre ist, aber wer weiß?Fazit: So, durch erwähnte Missfallungen meinerseits bekommt dieses Buch von mir diesmal nicht die volle Bewertung, sondern "nur" 4 Sterne. Für mich war es eben doch noch nicht ganz rund, auch wenn die Tatsache mit der Organspende sehr genau und gut erklärt wurde und auch dieses Goodie mit dem Geo-Caching fand ich ziemlich witzig und interessant, aber irgendwie hat mir etwas trotz allem gefehlt. Vielleicht stellenweise die Symphatie, obwohl es allerdings sehr realistisch geschrieben ist und das rechne ich der Autorin hoch an, doch ich muss einfach sagen, dass mich zwischendurch die Lust am weiterlesen verlassen hat. Könnte aber auch sein, dass ich momentan einfach viel um die Ohren hatte. Naja, wie dem auch sei, ich habe es ja dennoch nicht für schlecht empfunden, ganz im Gegenteil.

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  • Zu Tränen rührende Liebesgeschichte!

    Die Tage, die ich dir verspreche

    Maria135

    10. March 2017 um 09:02

    Gwen, 19 Jahre, hat gerade eine Herztransplantation hinter sich und müsste doch eigentlich glücklich sein, dass es ihr gut geht und sie sich wieder ihrer Zukunft widmen kann. Aber leider fällt sich nach Entlassung aus der Reha in ein tiefes Loch und träumt immer wieder von der Frau, deren Herz sie bekommen hat, sowie von deren Familie. Dabei hat sie ein ganz schlechtes Gewissen und entscheidet, dass sie das Herz gar nicht verdient hat und würde es gerne weiter verschenken. Aus diesem Grund wendet sie sich an ein Forum und lernt so Noah kennen, der Moderator dieses Forums ist. Er hält ihre Anfrage erst für ein Fake und bietet sich selbst als Empfänger an. Daraufhin sperrt er Gwen den Zugang zum Forum. Gwen hat sich aber die Anschrift von Noah besorgt und fährt spontan nach München. Es entwickelt sich eine sehr spannende, berührende Geschichte, die teilweise auf Lügen aufgebaut ist, was natürlich die Spannung aufrecht erhält. Die Geschichte hat mich sehr, sehr, sehr berührt und ich kann sie nur weiterempfehlen.

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  • Genieße nicht nur den Sommer - sondern das ganze Leben!

    Die Tage, die ich dir verspreche

    cheshirecatannett

    02. March 2017 um 22:48

    Die Geschichte von Gwen berührt und klärt zugleich auf. Es handelt sich hierbei nicht nur um eine Liebesgeschichte. Man erfährt auch viel zum Thema Organspende - dabei findet man nicht nur durch die Protagonistin Einblick in die vielen verschiedenen Schicksale, sondern auch durch eingearbeitete Forenbeiträge, Ärzte, Patienten, Angehörige der Organspender und -empfänger. Das Buch wird an keiner Stelle langweilig. Es ist spannend, da sich der Leser bis zum Ende fragt, ob Noah es schafft, Gwen einen Sinn zum Leben aufzuzeigen und ob Gwen seelischen Frieden findet. Die Handlung ist nie einseitig, die Perspektiven wechseln, die Orte usw. Was ich toll finde, ist dass ich auch vieles dazugelernt habe - z.B. wie viele Medikamente ein Organempfänger nehmen muss, was für eine hohe Zahl nach z.B. zehn Jahren sogar doch noch das Organ abstoßen und sterben usw.  All das wird nicht künstlich eingespannt, es wirkt nie deplatziert. Gleichzeitig ist das Buch eine Ode daran, dass man sein Leben genießen und etwas draus machen sollte.Es werden auch weitere Probleme oder Schwierigkeiten des Lebens behandelt abgesehen vom Organthema. Der Leser lernt viele Menschen kennen - Menschen, die nach Liebe suchen und sich dabei verlieren; Menschen, die studieren, obwohl sie sich dabei leer und ziellos fühlen; etc.Es werden immer Auswege und Hoffnungsschimmer aufgezeigt und am Ende zählt eines: Dass man seinem Herzen folgt und bewusst lebt - so lange man kann.Der Schreibstil gefällt mir auch, da man viel aus den Augen der Figuren sehen kann und in ihre Köpfe eintaucht. Einen Stern habe ich abgezogen, da ich das Ende etwas abrupt fand und es mich nicht so berührt hat, wie der Rest des Buches. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es ein lesenswerter Liebesroman ist. 

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  • Die Tage, die ich dir verspreche

    Die Tage, die ich dir verspreche

    nasa

    28. February 2017 um 13:30

    Die Tage, die ich dir verspreche ist ein Roman der einem zum Nachdenken anregt und ein wirklich heikles Thema behandelt. Es ist eines der Bücher bei denen es mir schwer fällt eine Rezension zu schreiben.  Gwen hat ein neues Herz bekommen und darf endlich nach Hause. Eigentlich sollte sie sich freuen denn sie darf leben. Aber wie soll sie sich freuen wenn doch wegen ihr ein anderer Mensch sterben musste? Auch ihre Familie ist keine große Hilfe denn sie versuchen normal mit ihr umzugehen und sie traut sich nicht mit ihnen über ihre Gefühle zu sprechen. So fasst sie einen Entschluss der allem ein Ende setzten soll. Sie will ihr Herz verschenken. In einem Forum für Herzkranke postet sie es und schon wenige Minuten später meldet sich Noah der das Herz haben möchte. Gwen macht sich sofort auf den Weg nach München zu Noah. Doch dieser ist völlig sprachlos als Gwen vor seiner Tür steht, denn er hat es nur für einen makaberen Scherz gehalten. Doch er will diese junge Frau nicht einfach wegschicken und versucht ihr zu helfen in ein neues glückliches Leben zu finden. Doch er hat selbst einige Probleme im Leben, wie soll er da jemand anderen helfen können? Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Man findet schnell in die Geschichte rein. Sie ist sehr emotional geschrieben ohne kitschig zu werden. Wirklich Tränen kamen mir nicht, aber es hat mich wirklich berührt. Die Autorin hat es geschafft einem die Tatsache vor Augen zu führen wie es nach einer Transplantation wirklich mit den Menschen weiter geht. In den Medien wird es oft als etwas gutes Hingestellt was schnell geht und die Menschen immer glücklich danach sind. Aber das stimmt nicht. Denn es musste ein Mensch sterben damit ein andere Leben kann. Ich konnte gut mit Gwen mitfühlen denn ich glaube ich würde genauso denken wie sie.  Was mir auch sehr gut gefallen hat dass die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Noah geschildert wurde. So gab es Abwechslung im Buch und die Geschichte hat einen die zwei Seiten einer Transplantation aufgezeigt. Zum Schluss ging mir es alles etwas zu schnell und zu gewollt auf ein Happy End zu weswegen ich einen Punkt abziehen muss. Ansonsten wirklich ein Buch was sich gut lesen lässt und einem zum nachdenken bringt.

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  • Berührend

    Die Tage, die ich dir verspreche

    Jisbon

    26. February 2017 um 22:26

    Ich war lange Zeit skeptisch, ob ich "Die Tage, die ich dir verspreche" lesen sollte. Das Buch behandelt ein schweres, emotionales Thema und solche Bücher treffen oft nicht meinen Geschmack. Letztlich bin ich aber froh, dass ich diese Geschichte gelesen habe, da sie mir sehr gefallen hat. Am Anfang war es wirklich schwer, darüber zu lesen, wie schlecht es Gwen nach ihrer Transplantation geht und wie sehr sie leidet, dass sie sogar darüber nachgedacht hat, alles zu beenden. Die Darstellung kam mir aber sehr realistisch und aufrichtig vor und auch das Nachwort der Autorin unterstreicht, dass es ihr wichtig war, nichts zu beschönigen oder herunterzuspielen. Die Gefühlswelt der Protagonistin ist sehr komplex und intensiv und ich habe mit ihr mitgelitten und gehofft, dass mit ihr doch noch alles gut werden würde. Zum Glück ist die Geschichte aber keineswegs deprimierend oder nur düster; der Autorin gelingt es auch, Humor einzubringen und Lichtblicke aufzuzeigen, nicht zuletzt in der Form von Noah, der versucht, ihr zu vermitteln, dass das Leben auch schön sein kann. Die Verbindung zwischen den beiden war sofort spürbar und glaubwürdig geschrieben, ich fand aber auch gut, dass durch die aufkommende Liebe zwischen den beiden nicht sofort alles wieder gut war, sondern dass beide weiter kämpfen mussten. Sonst wäre es nicht realistisch gewesen. Ich habe mich mit dem Thema am Anfang ein wenig schwer getan, aber später hat die Handlung mich richtig gepackt und es gab einige sehr emotionale Szenen, bei denen mir die Tränen gekommen sind. "Die Tage, die ich dir verspreche" ist eine schöne, berührende Geschichte, an der man als Leser zunächst ein bisschen zu knabbern hat, die aber sehr ehrlich ist und trotzdem Hoffnung vermittelt. 4,5/5 Sternen

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  • Herz zu verschenken

    Die Tage, die ich dir verspreche

    Siko71

    22. February 2017 um 13:43

    Gwen sollte eigentlich froh sein, das ihr ein zweites Leben durch eine Herztransplation geschenkt wird. Aber das Gegenteil ist der Fall. Sie vergräbt sich immer mehr in ihren Gedanken und Schuldgefühlen. Sie meldet sich in einem Forum für Herzkranke Jugendliche an. Der Moderator Noah denkt sie ist ein Fake und löscht ihren Account, als sie im Forum schreibt "Herz zu verschenken". Darauf hin schreibt er in seine email das er das Herz für sich haben möchte. Gwen hat nichts anderes im Sinn als ihm zu helfen und fährt nach München. Was ihr dort passiert und wie sich ihr bereits abgehaktes Leben entwickelt ist in diesem sehr emotionalen Roman niedergeschrieben. Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt. Ich kann mir gut vorstellen, das Menschen die eine Herztransplantation hatten ebenfalls solche Gefühle haben. Es ist schon seltsam sich vorzustellen, das man das Herzen eines fremden Menschen in sich hat. Aber dieser Andere Mensch wollte es ja dann ebenfalls das das Herz weiterschlägt. (Organspende). Ich habe manche Träne im Auge gehabt und gebe 5 Lesersterne und ein absolut empfehlenswert.

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