Lily Oliver Träume, die ich uns stehle

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Inhaltsangabe zu „Träume, die ich uns stehle“ von Lily Oliver

„Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver ist eine berührende Geschichte über zwei junge Menschen zwischen Traum und Wirklichkeit und über die Magie einer Liebe, die selbst die tiefsten Wunden heilen kann.

Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

„Träume, die ich uns stehle“ ist nach „Die Tage, die ich dir verspreche“ der neue große Liebesroman von Erfolgsautorin Lily Oliver.

Was für eine Geschichte , so voll mit Worten, du musst dich den Worten von Lara ergeben und dich in die Geschichte ziehen lassen.

— sunshine-500

Eine süße Liebesgeschichte, die eigentlich gar keine ist. Tiefgründige Charaktere und ein besonderes Setting!

— Meritamun

Man muss sich auf dieses Buch einlassen. Aber wer die anfängliche Verwirrung überwindet, wird mit einer guten Geschichte belohnt.

— Caillean79

Berührend, ehrlich, authentisch, real und einfach unfassbar emotional! Ein absolutes Must Read!

— Leseeule96

Erschütternd, aber trotzdem lesenswert. 4,5 Sterne

— Bella233

Berührend und emotional packend

— merle88

Ein besonderer und berührender Roman, der ernstere Themen anspricht und mir richtig gut gefallen hat.

— CallieWonderwood

Ein wundervolles Buch, das mir noch lange im Gedächtnis, vor allem aber auch im Herzen bleiben wird.

— monika_schulze

Keine klassische Lovestory! Ich habe anderes erwartet & einiges hat nicht meinem Geschmack entsprochen. Objektiv aber ein gutes Buch.

— schokigirl

Insgesamt war dieser Roman. Total romantisch, herzergreifend und spannend, aber auch Gleichzeitig wirklich berührend und traurig.

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    Träume, die ich uns stehle

    sunshine-500

    20. January 2018 um 00:07

    Träume die ich uns stehle von Lily Oliver erschien 2017 im Knaur Verlag. Das Cover ist gut gelungen die Farben sehr passend, die Schrift ist leicht erhaben und die Vögel haben in der Geschichte eine Bedeutung. Nach einem schweren Unfall leidet Lara an Amnesie und dadurch kann sie sich nicht an die letzten 2 Jahre ihres Lebens erinnern. Zur Zeit befindet sie sich stationär in psychiatrischer Behandlung im Krankenhaus, außer der Amnesie hat Lara den krankhaften Drang zu Reden ,durch Zufall landet sie auf der Intensivstation des Krankenhauses im Zimmer von Thomas. Thomas hatte auch einen schweren Unfall und liegt seit dem im Koma. Ihm fühlt sich Lara irgendwie verbunden, in seiner Nähe geht es ihr besser und so erzählt sie ihm ihre Geschichte. Was ist Erinnerung was Fiktion? Der Schreibstil der Autorin ist sehr gefühlsbetont, einfühlsam und flüssig zu lesen. Die Geschichte ist größtenteils aus Sicht von Lara erzählt. Die Gedankenwelt von Thomas ist gut beleuchtet und wirkt sehr echt. Die Beschreibungen von Laras Krankheit und Thomas Koma sind von der Autorin sehr gut recherchiert. Die Charaktere von Lara und Thomas sind gut ausgearbeitet, Laras zwanghaftes Reden hat die Autorin gut gelöst mit Worten gefüllt. Die anderen Personen der Geschichte bleiben eher unscheinbar und blass, da hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Was für eine Geschichte......so voll mit Worten. Der Anfang war müßig, ich musste mich erst auf Lara und ihr zwanghaftes Reden einlassen, sich ihren Worten ergeben. Doch ab da war ich gefangen und wurde eingezogen ins Geschehen. Die Geschichte ist getränkt mit Worten, den Geschichten von Lara und den Gedankengängen von Thomas. Die Autorin hat sehr geschickt die ein oder andere falschen Fährte eingebaut. Das Ende ist sehr glaubwürdig gestaltet. Ich wurde sehr gut unterhalten, mit sehr ernsten Themen, meine Leseempfehlung.

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  • Außergewöhnliche Liebesgeschichte mit Tiefgang

    Träume, die ich uns stehle

    Buecherberge

    18. January 2018 um 18:04

    Seit einem Unfall leidet Lara unter Amnesie. Um ihre Erinnerungslücken zu schließen redet sie unter Zwang in einem fort, es finden sich jedoch immer weniger Leute die ihr zuhören. Im Krankenhaus stößt sie auf Thomas, der im Koma liegt. Lara fühlt sich zu ihm hingezogen und fängt an ihm Geschichten zu erzählen. Im Laufe der Zeit entwickeln sich diese Erzählungen zu einer Liebesgeschichte zwischen Lara und Thomas… Zu Beginn des Buches hatte ich ein paar Probleme zwischen Gegenwart, Vergangenheit und den Träumen von Lara zu unterscheiden. Durch den tollen Schreibstil von Lily Oliver wird man aber trotzdem schnell in die Geschichte hineingezogen. Die beiden Hauptprotagonisten sind sehr gut herausgearbeitet und waren mir beide sympathisch. Man konnte sich gut in deren Krankheitsbilder, Amnesie und Koma, hineinversetzen. Bei einigen Nebenfiguren hätte ich mir auch ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Im Mittelteil des Buches habe ich mir manchmal gewünscht etwas schneller entscheidende Details zu erfahren. Wenn man allerdings das Buch als ganzes betrachtet war das langsame Fortschreiten der Handlung angemessen. Das Ende der Geschichte finde ich sehr gelungen. Fazit:  Eine außergewöhnliche, wendungsreiche Liebesgeschichte mit Tiefgang. Die Erlebnisse der gut herausgearbeiteten Hauptprotagonisten sind an vielen Stellen sehr bewegend. Ein Buch das lange im Gedächtnis bleibt. Lesenswert!

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  • So wundervoll!

    Träume, die ich uns stehle

    Leseeule96

    17. January 2018 um 22:53

    Ich habe dieses Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten. Nochmals vielen Dank dafür. Lara hatte einen Unfall, woraufhin sie sich im Krankenhaus wiederfindet. Allerdings in der psychiatrischen Klinik, denn sie kann sich nicht an die letzten 2 Jahre erinnern. Zudem wird sie von den Worten in ihrem Kopf erdrückt, die unbedingt raus müssen. Wir erleben ihre Behandlung und ihren Alltag auf der Station. Durch eine Reihe von Zufällen landet sie irgendwann bei Thomas, welcher im Koma liegt. Er ist der einzige Mensch - abgesehen von ihrem Therapeuten - der ihr zuhört und wo sie die Worte los werden kann, die in ihrem Kopf herumspuken. Und dann beginnt sie zu erzählen. Von einer Liebesgeschichte, von ihr und Thomas, die für beide immer realer wird.Dies ist das zweite Buch, welches ich von der Autorin lese und ich bin wieder einmal absolut begeistert. Es hat mir sogar noch besser gefallen, als ihr anderes Buch. [Die Tage, die ich dir verspreche]Lara ist zu Beginn des Buches ein psychisches Wrack. Man kann es nicht anders sagen. Sie ist nervös, ängstlich, unruhig und hat so ihre Ticks. Aber während den 400 Seiten, die das Buch lang ist, macht sie eine große Entwicklung durch und wird immer stärker und gefestigter. Kann sie sich zu Anfang kaum bis gar nicht beherrschen, so ist sie zum Ende hin deutlich ruhiger und gefasster und versteht, mit ihrer Krankheit umzugehen. Das Buch ist hin und wieder auch aus Thomas Sicht geschrieben, welcher zwar im Koma liegt, aber trotzdem einiges mitkriegt und durch seine Träume und Erinnerungen lernen wir ihn auch ein kleines bisschen kennen, zumindest werden einzelne Geschehnisse immer wieder angeschnitten, sodass man schon ein wenig rätseln und vermuten kann.Eins meiner liebsten Zitate aus dem Buch:"Es gibt gute, mittelmäßige und schlechte Tage. Das ist normal. Aber dann gibt es noch die richtig miesen Tage. Die, an denen man kaum aus dem Bett kommt und jeder Schritt eine einzige Tortur ist. An solchen Tagen kann es schon ein Sieg sein, einfach nicht aufzugeben." S. 317Dieses Buch befasst sich unter anderem mit einer psychischen Erkrankung, unter welcher Lara leidet und ich finde es einfach großartig, wie authentisch, real und ehrlich die Autorin diese Krankheit rüber gebracht hat. Ich habe mich sowas von in Lara hineinversetzen können und das lag nur in zweiter Linie daran, dass ich einige Dinge selber kenne, sondern hauptsächlich an der Wortwahl, mit der Lily Oliver erzählt. Ich hatte echt immer wieder eine Gänsehaut, habe gemerkt, wie mir schwer ums Herz wird und musste mehr als nur einmal weinen. Laras Emotionen waren so greifbar und realistisch. Einfach nur wow. Ich habe noch nicht viele Bücher gelesen, in denen ich die Gefühle selber so stark gespürt habe. Ein großes Lob an dieser Stelle. Auch unabhängig von den Emotionen bin ich ein großer Fan von Lily Olivers Schreibstil und ihrer Wortwahl. Das Buch lies sich toll lesen, trotz schwerem Thema, denn in erster Linie verfolgen wir Laras Behandlungsprozess und begleiten sie auf ihrer Suche nach den Erinnerungslücken, bis hin zu dem Unfall und wie es dazu kam. Als wäre das nicht schon genug gibt es auf den letzten Seiten noch eine drastische Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet hätte und die mich ein wenig sprachlos zurück gelassen und mir einen Schauder über den Rücken gejagt hat. Ich kann also nur sagen: ich bin begeistert von diesem grandiosen Buch.Fazit: Wer dieses Buch nicht liest, der verpasst etwas. Es ist authentisch, realistisch, berührend, gefühlvoll und fesselnd geschrieben und behandelt ein sehr ernstes und sensibles Thema, aber auf eine wundervolle Art, die es dem Leser ermöglicht, zu verstehen. Ich würde mir wirklich wünschen, dass ganz viele Leute dieses Buch lesen. Wir haben erst Anfang des neuen Jahres und ich kann jetzt schon sagen, dass ich mein erstes Highlight in diesem Jahr gefunden habe. Danke, liebe Lily Oliver.

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  • Von einer, die Träume stiehlt und einem, der Hoffnung sucht

    Träume, die ich uns stehle

    Caillean79

    16. January 2018 um 21:49

    Zunächst eine Warnung an alle Leser von Jojo Moyes, Viola Shipman, Lori Nelson Spielman oder Sofie Cramer: dies ist nicht das Buch, das ihr erwartet! Auch wenn die Aufmachung eine gefühlvolle und – nach dem Cover zu urteilen – auch hoffnungsvolle Geschichte nahelegt, werdet ihr vielleicht enttäuscht sein. Denn schon nach wenigen Seiten dieses Buches ist klar: das hier wird kein Spaziergang und ja, das Sprichwort stimmt: das Leben ist kein Ponyhof. Auf der einen Seite wird die Geschichte aus Laras Sicht erzählt: Lara, die nach einem Unfall im Krankenhaus ist und sich an nichts erinnern kann. Die von Beklemmungen gequält wird und von Worten, die sie nicht zurückhalten kann. Die von ihren Mitmenschen als ein wenig gaga wahrgenommen wird. Der Leser erlebt das zunächst als verwirrendes Sammelsurium aus Fakten, Träumen, Erinnerungen und… vielleicht Wahnvorstellungen? Auf der anderen Seite ist da Thomas. Still ans Bett gefesselt, piepsen um ihn herum Maschinen, die er kaum wahrnimmt, wabern Erinnerungsfetzen durch seinen müden Geist und trudeln scheinbar zusammenhanglos vorbei. Wohin soll das führen? habe ich mich nach einem Viertel des Buches gefragt und wusste immer noch nicht, was ich davon halten sollte. Ich gebe zu, ich habe ein gutes Stück des Buches gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen und mit Lara und der Geschichte warm zu werden. Dann entfaltet die Geschichte ihren Reiz und zeigt, wie sich zwei Menschen mit tragischem Hintergrund gegenseitig helfen können, wieder „ganz“ zu werden. Mit der Bewertung des Romans tue ich mich sehr schwer, weil man sich wirklich auf die Geschichte einlassen muss. Gelingt einem das nicht, wird man den Roman verwirrt beiseite legen. Siegt die Neugier, wird man mit einer interessanten Geschichte im Kontext psychischer Krankheiten belohnt. Da ich persönlich mich recht schwer getan habe, Zugang zu den Charakteren und der Handlung zu finden, waren es für mich „nur“ 3 Sterne. Was aber nicht heißen soll, dass das Buch nicht gut ist. Es ist nur einfach nicht ganz MEIN Buch gewesen.

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  • Patientin mit Redezwang erlebt Gefühlschaos mit Komapatient

    Träume, die ich uns stehle

    Lese-Krissi

    27. December 2017 um 18:16

    Aufmachung des BuchesDer Buchtitel „Träume, die ich uns stehle“ von Lily Oliver steht in roter Schreibschrift auf dem Buchdeckel. Auf dem größtenteils weißen Cover sieht man blaue Vögel und grüne Äste. Die Aufmachung des Romans ist schön, aber ich bringe es in keine Verbindung mit dem Buchinhalt.Inhalt Nach einem Unfall landet Lara in einer psychiatrischen Abteilung einer Klinik. Ihre Erinnerungen von mindestens zwei Jahren sind verschwunden und sie leidet unter einem zwanghaften Redefluss. Doch niemand möchte ihr mehr so richtig zuhören. Glücklicherweise trifft sie auf den Patienten Thomas, der sich als Retter in der Not für ihren Redezwang entpuppt: Thomas liegt im Koma. Bei ihm fühlt sich Lara geborgen und sie beginnt eine Liebesgeschichte über sie beide zu erzählen. Nach und nach fühlen sich diese Erzählungen für Lara sogar real an und sie beginnt daran zu glauben, dass sie und Thomas mehr verbindet. Schafft es Lara vielleicht Thomas aus seinem Koma zu befreien? Vielleicht wird sie dabei ihre Erinnerungen wieder finden.Meine Meinung Lily Oliver bot unserem Blog ihr Buch „Träume, die ich uns stehle“ zu Rezensionszwecken an, was uns sehr freute. Ich hatte bereits das Vergnügen Bücher von ihr unter einem anderen Pseudonym zu lesen und so interessierte es mich sehr, wie sie als Lily Oliver Geschichten schreibt.Der Klappentext klingt sehr interessant und ich freute mich darauf den Roman zu lesen. Ich wurde vom Inhalt nicht enttäuscht. Nur wuchsen mir die Hauptcharaktere nicht so schnell ans Herz.Trotzdem gefällt mir die Idee, dass Lara mit ihrem zwanghaften Reden auf den Komapatienten Thomas trifft und eine Art Beziehung zu ihm aufbaut. Ich finde es gut, dass die Kapitel nicht nur aus Laras Sicht dargestellt werden, sondern auch hin und wieder aus der Thomas‘ Komaperspektive. Während ihren Erzählungen schafft es Lara bei Thomas Reaktionen hervorzurufen, die niemand anderes bisher bewerkstelligen konnte. Da ist es nicht verwunderlich, dass Lara langsam glaubt, dass sie vor dem Unfall bereits mit Thomas Kontakt hatte. Sie beginnt ihm eine Liebesgeschichte von sich beiden zu erzählen. Dabei bekommt sie das Gefühl die Dinge wirklich erlebt zu haben. Aber warum könnte es auch gleichzeitig sein, dass sie wirklich etwas aus dieser Zeit vergessen wollte? Lara findet sich immer wieder in einem Gefühlschaos. Aber das Reden bei Thomas hilft ihr trotzdem auch bei ihrer eigenen Krankheit.Bei den Therapiestunden lernt man Laras Krankheit als Leser noch einmal besser kennen. Ihr Therapeut Martin versucht Lara mit sogenannten Skills zu helfen. Ein Skill ist beispielsweise aus Papier Tierchen zu basteln. Sie erzählt in jeder ihrer Stunden immer wieder das gleiche und vergisst danach, dass sie dies getan hat. So kommt es das in den Gruppenstunden nur noch müde über Lara gelächelt wird und Martin in den Einzelstunden versucht sie in ihrem Redezwang zu stoppen.Irgendetwas scheint Lara aus ihrer Vergangenheit zu belasten. So werden Probleme aus ihrer Kindheit mit ihrer Mutter angedeutet, aber als Leser bleibt vieles erst einmal im Dunkeln verborgen. Man erfährt auch erst spät, wie es zu dem Unfall kam, sodass Lara in der Klinik gelandet ist.Auch Thomas hat Probleme, die ihm während des Komas immer wieder beschäftigen. Es muss Streitigkeiten in der Familie gegeben haben. Seine Schwester Isabel denkt sogar darüber nach, die lebensnotwendigen Maßnahmen für Thomas zu beenden. Lara ist schockiert als sie davon erfährt. Vor allem möchte seine Schwester ihr den Kontakt mit Thomas unterbinden. Ich war beim Lesen gespannt, warum Isabel ihren Bruder derart zu hassen scheint. Sie wirkt in der Geschichte sehr kühl. Auch war ich neugierig, was es mit einem gewissen „Cem“ zu tun hat, der in Thomas Gedankenwelt eine Rolle spielt.Der Schreibstil von Lily Oliver ist angenehm zu lesen. Die Geschichte ist interessant, doch mir wuchsen, wie bereits erwähnt, die Charaktere nicht wirklich ans Herz. Lara tat mir mit ihrem Problem natürlich leid, aber ihre Art sich  vor ihren Therapeuten zu verschließen, nervte mich etwas. Schön dagegen ist es, wie sie sich um Thomas kümmert und Wege findet zu trotz Verbot zu ihm auf die Intensivstation zu gelangen.Es gibt eine Handlung in dem Roman, die den Leser auf eine falsche Fährte locken kann. Dies ist ein gelungener Schachzug der Autorin, sodass es am Ende eine überraschende Wendung gibt.Die Geschichte um Lara und Thomas bearbeitet mehrere Probleme, die zum Nachdenken anregen können. Laras Krankheitsbild, ihre Erinnerungslücken und die Frage, ob Thomas weiterhin die lebensnotwendigen Maßnahmen erhält, sind nur ein paar davon. Mein Fazit Mir hat die Geschichte um die beiden Patienten Lara und Thomas gut gefallen, auch wenn es Kritikpunkte gab. Von mir erhält „Träume, die ich uns stehle“ vier gute Sterne.Vielen lieben Dank an Lily Oliver und den Knaur Verlag für die Bereitstellung des Buches für Rezensionszwecken. Ich habe mich sehr gefreut nun auch endlich mal etwas von Lily Oliver zu lesen. Ihr erstes Buch wartet in meinem Regal auch noch darauf gelesen zu werden ;-).

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  • Eine etwas andere Liebesgeschichte

    Träume, die ich uns stehle

    Ajana

    23. December 2017 um 11:01

    *Inhalt*Lara weiß nach einem schweren Unfall nicht mehr, wer sie ist und woher sie kommt. Aber als sie im Krankenhaus auf den Studenten Thomas trifft, fühlt sie sich erstmals seit langem geborgen. Thomas hört ihr zu, wenn sie versucht, ihre Erinnerungen zu sortierten. So beginnt sie, ihm eine Geschichte zu erzählen, aus der bald eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm wird. Eine Liebe, die vielleicht für immer ein Traum bleiben muss, denn Thomas liegt im Koma...*Meine Meinung*Erstmal vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Buches und besonders an die Autorin, die sich dafür eingesetzt hat, nachdem die Emails mit einem Ebook nicht angekommen sind =)Ich hatte schon das Vergnügen, die Autorin persönlich zu treffen und war sehr gespannt auf das Buch.Lara kann einfach nicht aufhören zu reden. Die Worte müssen einfach raus, sonst platzt sie. Besonders schlimm ist es nachts, wenn sie niemanden hat, der ihr zuhören kann. Die Dunkelheit macht alles nur noch schlimmer.Warum sie im Krankenhaus ist, weiß sie nicht so genau. Sie hatte einen Unfall, aber sie kann sich einfach nicht daran an erinnern. Die letzten zwei Jahre sind wie weggeblasen. Zusammen mit ihrem Therapeuten Martin versucht sie herauszufinden, warum ihre Erinnerungen weg sind und eine Lösung für die Worte in ihrem Kopf zu finden. Sie bekommt sie einfach nicht unter Kontrolle.Bis sie irgendwann auf der Intensivstation auf Thomas trifft. Er liegt im Koma. Doch Lara fühlt sofort eine Verbindung zu ihm. Woher kennt sie ihn nur? Auch er hatte einen Unfall. Lara zerbricht sich den Kopf woher sie ihn kennt.Die Besuche bei Thomas helfen ihr ihre Gedanken zuordnen und die Worte einzudämmen. Denn sie erzählt Thomas Geschichten. Geschichten, die immer mehr zu ihrem eigenen Leben werden. Klar so muss es passiert sein! Natürlich kennt sie ihn. Er gehört doch in ihr Leben. So muss es sein.Oder? Die ersten Seiten flogen nur so dahin. Genau wie Laras Worte schnell fließen, so schnell habe ich auch gelesen. Als ob mich Laras Worte antreiben würden.Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lara und Thomas erzählt. Thomas Part ist eher kurz gehalten, da er im Koma liegt.Thomas trägt einen Kampf gegen sich selbst aus. Er ist in seiner persönlichen Hölle gelandet. Nur Laras Stimme bringt ihm kleine Lichtblicke. Er sollte nicht mehr leben. Alles ist so qualvoll. Er hat anderen Leuten nur das Leben schwer gemacht. Doch warum kommt diese Lara immer und immer wieder? Sie muss zu ihm gehören, oder? Warum sonst sollte sie sich die Mühe machen, ihn am Leben zu halten? Er hat es nicht verdient. Oder vielleicht doch?So ab 100 Seiten stoppte mein Lesefluss ein wenig. Laras Geschichten werden immer ausführlicher. Sie beschreibt die Liebe zwischen sich und Thomas. Hier zog sich die Geschichte für mich ein wenig.Lara hat viel mit ihrer Krankheit zu kämpfen. Immer wieder trägt sie einen innerlichen Kampf aus. Sie ist es nicht wert, dass jemand sie liebt. Sie bringt nur Schwierigkeiten. Sie muss doch den Mund halten. Ihre Mutter hat ihr schon oft gesagt, sie soll nicht so viel reden. Doch bei Thomas zu sein hilft ihr.Mehr will ich eigentlich zu dem Inhalt nicht verraten, da das Buch für mich eine überraschende Wende bekommen hat. Viele Fragen werden aufgeklärt. Warum z.B. wird Thomas von seiner Schwester so gehasst? Warum kann Lara einfach nicht aufhören zu reden?*Mein Fazit*Das Buch zeigt nicht die typische Liebesgeschichte. Es gibt wirklich viele Bücher, deren Geschichten im Krankenhaus beginnen. Doch diese ist anders.Man merkt, dass sich die Autorin wirklich mit dem Thema Koma und Laras Krankheit auseinander gesetzt hat. Es klang wirklich alles sehr glaubwürdig.Leider muss ich sagen, dass Thomas und Lara mir als Charaktere immer sehr unnahbar blieben. VIelleicht war es auch so gewollt. Auch Ende des Buches war Lara noch eine Fremde für mich. Ich kam einfach nicht an ihre Person heran.Zwischenzeitlich ist das Buch bei mir so vorbei geplätschert. Erst auf den letzten 60 Seiten hat es mich wieder richtig gepackt. Der Autorin ist es gelungen ein Ende zu gestalten, das man so nicht voraussehen konnte. Die Auflösung der ganzen Geschichte hat mir sehr gut gefallen.Leider muss ich dem Buch dadurch, dass mir das ganze emotional nicht ans Herz ging und mir die Charaktere trotz der teils heftigen Geschichte nicht nah kamen, 1 1/2 Sterne abziehen.Nichtsdestotrotz ist es eine tolle Geschichte, die wohl noch viele Leser in seinen Bann ziehen wird.Gerne werde ich noch weitere Bücher der Autorin lesen.

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  • Berührend und emotional packend

    Träume, die ich uns stehle

    merle88

    15. December 2017 um 14:09

    Inhalt:Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet … Meinung:Lara leidet unter einem starken Zwang. Sie kann nicht anders als immerzu zu reden. Zudem gibt es immer wieder Erinnerungslücken in ihrer Vergangenheit. Als Patientin lebt Lara in einer Psychiatrie um dort ihren Zwang zu besiegen. Doch der Weg ist schwer und fast niemand hört mehr auf Laras dauerhaftes Geplapper. Doch dann lernt sie Thomas kennen. Dieser scheint sie zu verstehen und hört Lara zu. Das einzige Problem - Thomas liegt im Koma und kann ihr daher nicht antworten.Der Anfang in die Geschichte ist mir ein wenig schwer gefallen. Ich hatte meine Probleme mich in Lara hineinzuversetzen und die ganzen Zusammenhänge zwischen ihrem aktuellen Leben, ihrer Vergangenheit und ihrer Krankheit richtig nachzuvollziehen. Dann jedoch war ich gebannt von einer sehr emotionalen und überraschenden Geschichte.Diese Geschichte hat mich absolut nicht kalt gelassen. Viel mehr wurde ich auf eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen. Zwischen Freude und Trauer, Wut und Entsetzen war alles dabei. Die Autorin spielt gekonnt mit den Ängsten von Lara und nimmt einen mit ihrem Schreibstil gefangen.Wir erleben dieses Buch sowohl aus der Erzählperspektive von Lara als auch von Thomas. Thomas Passagen sind aufgrund seines Komazustandes sehr kurz gehalten. Dennoch habe ich seine Passagen gerne gelesen, da es vermittelt, dass Komapatienten doch so einiges mitbekommen. Außerdem scheint Lara einen gewissen Draht zu ihm zu haben. Daher springt er auf Laras Stimme fast sofort an.Gegen Ende der Handlung kommt es dann zu einem Twist, mit dem ich nicht wirklich gerechnet habe. Aber eigentlich hätte mich dies nicht verwundern dürfen, da die Autorin mich schon in ihrem Buch "Sternensturm" sehr überraschen konnte.Fazit:Eine unheimlich berührende Geschichte, die den Leser emotional gefangen nimmt. Laras Zwang ist wirklich etwas, was man niemandem wünscht und der einen nachdenklich stimmt. Mich konnte vor allen Dingen der Twist gegen Ende der Geschichte begeistern. Jedoch fand ich die ersten gut 150 Seiten etwas schwach, so dass ich am Ende "nur" 4 von 5 Hörnchen vergebe.

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  • Träume, die ich uns stehle - Lily Oliver

    Träume, die ich uns stehle

    CallieWonderwood

    10. December 2017 um 16:06

    Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …(Klappentext)Letztes Jahr habe ich von der Autorin "Die Tage, die ich dir verspreche" gelesen und das fand ich echt toll und so war ich sehr neugierig auf ihr neustes Buch. Gleich zu Beginn hat mir das Buch gut gefallen. Lara ist nach einem Unfall im Krankenhaus und versucht mit ihrer Angststörung fertig zu werden. Dabei ist sie auch auf der Suche nach ihren Erinnerungen, denn sie hat komplett vergessen, was in den letzten zwei Jahren geschehen ist, und will zudem herausfinden, wie der Unfall passiert ist. Doch, weil sie nicht aufhören kann zu reden, will ihr niemand richtig zu hören und bis sie schließlich zufällig Thomas findet, der aber im Koma liegt. Ich fand es schön, wie man gleich eine Verbindung zwischen den beiden gespürt hat und gleichzeitig die Ernstigkeit der Situation thematisiert wurde.Zitat Lara : "Unwillkürlich lächele ich. Er ist perfekt. Und er kann nicht weglaufen. Ich mache einen Schritt in seine Richtung, bleibe stehen. O Gott, er kann nicht weglaufen. Was tue ich hier eigentlich ? Ich kann ihn doch nicht einfach so vollschwallen mit allem, was ich nicht für mich behalten kann."Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von Lara erzählt, der Leser bekommt einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt und wie ihr es hilft, Thomas die Geschichte zu erzählen. Ein Fremder wird ihr immer wichtiger und sein Schicksal beschäftigt sie. Und so geht es schließlich nicht nur darum, dass sie jemandem etwas erzählen kann, sondern damit auch helfen kann. Überzeugend fand ich auch, wie die Kapitel aus Thomas Sicht geschrieben waren. Wie er seine Welt im Koma erlebt, wie viel er von seiner Außenwelt mitbekommt und welchen Einfluss Lara mit ihrer Geschichte und ihrer Stimme darauf nimmt. Zitat Thomas : "Ich würde dich so gerne halten, Lara. [...] Du hälst zu mir, du hast dich nicht wie alle anderen vertreiben lassen von meiner Besessenheit. Wie sehr wünsche ich mir, dass du echt bist und nicht nur Teil meines Traums. Und gleichzeitig habe ich vor nichts so sehr Angst. Denn wenn du echt bist, ist es meine Hölle auch."Beide Protagonisten waren mir sympathisch, ich fand es gut, dass beide Ecken und Kanten und charakterliche Tiefe hatten. Es war schön, wie es sich zwischen Lara und Thomas nur durch ihre Worte entwickelt hat. Es gab auch gut gemachte und interessante Nebencharaktere wie Isabel, Till oder Olesja.Der Schreibstil von Lily Oliver war flüssig und das Buch ließ sich angenehm lesen mit einer genau richtigen Atmosphäre. Insgesamt mochte ich das Buch sehr gerne, ein Aspekt hat mir aber nicht ganz so gut gefallen. Ich fand es irgendwie etwas seltsam, wie Lara nach einer gewissen Zeit über sich selbst und Thomas denkt. Für mich war schwer nachvollziehbar und hat nicht komplett gepasst, obwohl ich die Idee dahinter verstehen konnte. Fazit :Ein besonderer und berührender Roman, der ernstere Themen anspricht und mir richtig gut gefallen hat. 

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  • Ein Buch, das im Gedächtnis bleibt und im Herzen

    Träume, die ich uns stehle

    monika_schulze

    10. December 2017 um 13:38

    Inhalt: „Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …“ (Quelle: https://www.droemer-knaur.de/buch/9376014/traeume-die-ich-uns-stehle) Lara ist nach einem Unfall im Krankenhaus gelandet und kann sich an die letzten beiden Jahre nicht erinnern. Ihr Zwang zu reden wird dadurch noch größer und sie füllt ihre Erinnerungslücken mit sinnlosem Geplapper. Bald schon weicht ihr jeder aus, um ihr nicht zuhören zu müssen. Da scheint Thomas genau der richtige Ausweg zu sein. Er liegt im Koma und bei ihm fühlt Lara sich angenommen. Sie beginnt ihm Geschichten zu erzählen. Zu Beginn ist es eine fiktive Liebesgeschichte zwischen ihnen beiden, die sich aber bald schon mit Erinnerungen aus Laras echtem Leben füllt. Als Lara der schrecklichen Wahrheit um ihre Vergangenheit immer näher kommt, scheint Thomas plötzlich auf ihre Stimme zu reagieren… . Meine Meinung: Schon „Die Tage, die ich dir verspreche“ hat mich sehr berührt, deshalb wollte ich auch unbedingt „Träume, die ich uns stehle“ unbedingt lesen. Das Buch beginnt mit einem Prolog aus Laras Sicht und einem aus Thomas‘ Sicht. Es startet bei ihren Unfällen, doch erfährt man nichts Genaues, so dass ich mich sofort fragte, was denn eigentlich passiert war. Danach findet man sich mit Lara im Krankenhaus wieder und erlebt, wie sie versucht, sich in einer Therapie an ihre Vergangenheit zu erinnern. Dabei erfährt man auch von ihrem Zwang zu reden. Diese Störung hat sie schon seit ihrer Kindheit und immer schon stieß sie damit auf Abneigung. Lara war mir sofort sympathisch, tat mir aber auch richtig leid. Sie scheint keine Freunde zu haben, bekommt keinen Besuch und jetzt fehlen ihr auch noch ihre Erinnerungen und alles, was während der ganzen Zeit hochkommt, scheinen negative Erfahrungen zu sein. Ich fragte mich ständig, was diese junge Frau wohl alles durchmachen musste, um ohne Gedächtnis und allein im Krankenhaus zu landen. Dazwischen findet man immer wieder Kapitel aus Thomas‘ Perspektive. Das fand ich sehr interessant. Im Koma erinnert er sich an sein Leben, an all das Gute, aber auch an das weniger Gute. Auch in seiner Vergangenheit scheint es eine dunkle Episode zu geben. Doch auch diese bleibt vorerst ein Geheimnis. Ich war wirklich sehr gespannt, was hinter all dem stecken wird, denn dass Lily Oliver für eine Überraschung gut ist, hat sie schon mehrmals bewiesen. Doch vorerst begleitet man Lara zu den Besuchen bei Thomas, erlebt mit, wie ihre Geschichten mit ihren Erinnerungen verschmelzen und sie versucht, ihre Störung in den Griff zu bekommen, für Thomas. Ich fand es schön zu lesen, wie es Lara gelingt, immer ruhiger und bewusster zu sprechen. Dabei beschreibt die Autorin diese Störung sehr authentisch und auch ihre Fortschritte geschehen nicht von heute auf morgen, sondern brauchen Zeit. Manch ein Leser könnte sagen, dass es deswegen im Mittelteil ein paar Längen gibt, aber ich fand diese Episoden sehr berührend, gefühlvoll und auch mitreißend. Es war schön zu lesen, wie Lara sich immer mehr auf Thomas einlässt und so auch ihr eigenes Leben ordnen kann. Und dann plötzlich zog mir Lily Oliver mit einer überraschenden Wendung den Boden unter den Füßen weg. Ich war schockiert und wollte es nicht wahrhaben. Niemals hätte ich gerechnet, dass die Geschichte in diese Richtung gehen würde. Es hat mich wirklich erschüttert und bewegt. Die Autorin bringt so viel Gefühl in ihre Geschichte, beschönigt aber auch nichts. Sie schafft keine heile, rosarote Welt, sondern zieht ihre Leser in eine Realität hinein, die nicht immer nur schön ist, sondern auch ihre grausamen Seiten hat. Damit hat sie mich richtig gepackt. Ich litt mit den Protagonisten mit, ließ mich von ihrem Schicksal erschüttern und wünschte mir ein Happy End für sie. Ich war so sehr in der Geschichte gefangen, dass ich sie innerhalb kürzester Zeit durchgelesen hatte. Das Ende hat mich noch einmal richtig begeistert. Auch hier zeigt Lily Oliver richtig viel Fingerspitzengefühl. Es ist wirklich das perfekte Ende für diese berührende Geschichte. Authentisch, glaubwürdig, aber auch sehr mitfühlend. Ich habe einige Tränen bei diesem Buh vergossen, doch besonders viele am Ende, deshalb bleibt mir diese Geschichte sicher im Gedächtnis und auch im Herzen. Fazit: Mit „Träume, die ich uns stehle“ hat mich die Autorin richtig ins Herz getroffen. Es ist eine Geschichte, die so voller Gefühl ist, aber auch eine grausame Realität beschreibt. Lily Oliver beschönigt nichts, erzählt aber sehr einfühlsam vom Schicksal ihrer Protagonisten, das mich wirklich sehr berührt und auch zu Tränen gerührt hat. Ein wundervolles Buch, das mir noch lange im Gedächtnis, vor allem aber auch im Herzen bleiben wird. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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  • Eine traurige, aber schöne Geschcihte

    Träume, die ich uns stehle

    Julia_Eberle

    09. December 2017 um 21:59

    Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll, die Geschichte behandelt ein schweres Thema, nämlich wenn jemand im Koma liegt. Immer wieder fragt man sich, wenn man in so einer Situation ist, ob die Person, die im Koma liegt uns hören kann. Ich persönlich habe ja die Hoffnung das es so ist. Diese Geschichte wird in 2 Erzählperspektiven erzählt, einmal aus der Sicht von Lara, die nach einem Unfall die letzten 2 Jahre vergessen hat und seit dem im Krankenhaus eine Therapie macht und einmal aus der Sicht von Thomas, der im Koma liegt. Lara erzählt ihm Geschichten und ist die einzige, auf die er reagiert. Gemeinsam therapieren sie sich. Ob es ein Happy End gibt, wer weiß....

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  • Achterbahnfahrt der Gefühle - auch beim Leseempfinden

    Träume, die ich uns stehle

    Bambi-Nini

    08. December 2017 um 19:07

    Nach einem Unfall hat Lara Erinnerungslücken. Eine Krankheit zwingt sie dazu, immerfort zu reden. Doch kaum jemand hält ihren Redeschwall noch aus. Durch Zufall stößt Lara auf Thomas, der nicht anders kann, als ihr zuzuhören – denn Thomas liegt im Koma. Also beginnt Lara, ihm eine Geschichte zu erzählen – die Geschichte von ihnen beiden...Über eine Woche ist es bereits her, seit ich das Buch beendet habe. Normalerweise versuche ich, die Rezensionen sehr zeitnah zu schreiben, solange die Eindrücke noch ganz frisch sind. Hier fällt es mir aber so schwer, meine Eindrücke in Worte zu fassen.Ich fand das Buch nicht schlecht. Im Gegenteil, grundsätzlich hat es mir gut gefallen, aber... tja, was eigentlich? Wenn ich das so genau benennen könnte. Fangen wir vorn an...Lara ist – schräg. Aufgrund ihres Zwangs, immer zu reden, macht sie erst mal einen merkwürdigen Eindruck. Sie plappert und plappert und dreht sich im Kreis und kommt nicht zum Punkt. Schräg. Nicht unsympathisch, aber dennoch gewöhnungsbedürftig.Sie ist krank und kann nichts dafür, sodass sich schnell die Frage stellt, welche Erinnerungen ihr fehlen und was wirklich passiert ist? Auf die Antwort erwartete ich bei Lily Oliver aus Gewohnheit einige Überraschungen. Und ich wurde nicht enttäuscht.Im Verlauf habe ich viel gerätselt und Vermutungen angestellt. Viele Ideen habe ich direkt verworfen, so einfach konnte es nicht sein. Doch das war auch der Grund, warum ich beim Lesen ein paar Probleme hatte. Lara erzählt Thomas Geschichten. Doch was stimmt, was entspringt ihrer Fantasie? Viele der Dinge, die Lara schildert, lassen sich schwer einordnen. Ich wusste nicht so wirklich, wo das Buch hinwill. Dadurch habe ich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen. Um mich einfach auf Lara und ihre Erzählung einzulassen, mich erst mal nicht mehr zu fragen, was das alles soll.Tatsächlich konnte mich die Auflösung am Ende sehr überraschen und dann wurde das Buch für mich auch rund. Das Ende hat mir unglaublich gut gefallen, es wirkt realistisch, nicht völlig übertrieben und macht dennoch Mut.Zwischen Laras Kapiteln gibt es immer wieder kürzere Abschnitte aus der Sicht von Thomas. Thomas, der im Koma liegt, durchaus ein paar Dinge wahrnimmt und gleichzeitig träumt, sodass in seinem Kopf nochmal eine ganz neue Geschichte entsteht.Medizinisch bin ich absolut unbewandert. Allerdings benötigt man für das Verständnis auch kein Expertenwissen. Alles, was notwendig ist, bindet die Autorin in die Geschichte ein. Mit den zwei verschiedenen Leidenswegen verknüpft sie ernste Themen, die besonders auf den letzten Seiten zu bewegenden Momenten führen.Allerdings konnte mich das Buch wirklich erst auf den letzten Seiten wirklich berühren – zu Tränen rühren -, zuvor blieben die Emotionen bei mir ein wenig auf der Strecke, nicht zuletzt wegen der für mich teils verwirrenden Schilderungen Laras, die ich schwer einzuordnen wusste, die aber den größten Teil des Buches ausgemacht haben.Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und anschaulich, sodass direkt Bilder im Kopf lebendig werden. Während Thomas’ Gedanken eher wirr und unzusammenhängend sind, bietet die Ich-Perspektive von Lara tiefe Einblicke in ihr aufgewühltes Gefühlsleben, sodass man als Leser an ihrer Entwicklung teilhaben kann.FazitAufgrund der zwei sehr unterschiedlichen Krankheitsgeschichten bietet das Buch viele ernste Gedanken, die zum Nachdenken anregen. Hoffnung, Trauer, Freundschaft, Liebe, Zwänge, Verzweiflung. Welche Behandlung würde sich ein Komapatient wünschen? Welche Erinnerungen möchten vielleicht lieber vergessen bleiben? Das Buch bietet soooo viel... doch die verworrene Erzählweise, die zunächst für ein eher seichtes Vorankommen sorgt, schmälerte mein Lesevergnügen ein wenig. Lange hat mich die Geschichte verwirrt. Laras Erzählungen wirken sehr echt, doch spricht sie wirklich von der Realität? Erst kurz vor Schluss fügt sich alles überraschend zusammen und dann kamen die Emotionen auch bei mir an.

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  • Keine klassische Liebesgeschichte!

    Träume, die ich uns stehle

    schokigirl

    08. December 2017 um 00:59

    Anmerkung: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen. Danke dafür. Stil: Der Schreibstil ist ruhig & angenehm lesbar. Die Geschichte wird dabei vor allem aus der Sicht von unserer Protagonistin Lara geschildert. Einige Kapitel zwischendurch sind auch aus Thomas Sicht, der allerdings nur Träume hat, da er im Koma liegt. Deshalb gibt es auch nicht so viele Dialoge, zumindest nicht zwischen den Protagonisten. Thomas kann sich im Koma ja schließlich nicht verständigen & auch nicht so recht weiter entwickeln. Der Anfang war etwas verwirrend, da Lara auf Grund ihrer Amnesie alles durcheinander wirft. Sie ist eine unzuverlässige Erzählerin. Lara irrt sich oft & man kann ihren Eindrücken nicht immer vertrauen. Die Autorin hat dies gut konzipiert & ausgeführt. Charaktere: Die Charaktere sind auf ihre eigene Weise seltsam, aber auch einzigartig. Sie haben mehrere Seiten an sich & handeln nicht immer richtig. Dazu sind sie moralisch ambivalent & wirken daher auch wirklich realistisch. Beispielsweise konnte ich Thomas Schwester zu Beginn gar nicht leiden, weil sie richtig egoistisch & gemein wirkte. Doch je weiter die Geschichte voranschreitete, umso mehr verschiedene Sichtweisen bekommt man zu sehen & umso mehr versteht man sie als Charakter & kann vieles auch nachvollziehen. Plot: Der Plot entwickelt sich eher langsam. Große Teile des Buches bestehen aus Szenen in denen Lara an Thomas Bett sitzt & ihm ausgedachte Geschichten erzählt. Diese Geschichten sind aber weitaus wichtiger als ich es zu Beginn gedacht habe. Dementsprechend habe ich sehr lange Zeit darauf gewartet, dass etwas „wichtiges“ passiert, bis ich verstanden habe, dass das bereits wichtig ist. Ich hatte aber auch die falsche Vorstellung. Ich dachte, dass dies vorrangig eine Liebesgeschichte ist, was es jedoch nicht ist. Es geht vor allem um Selbstfindung & die Bewältigung der Vergangenheit. Durch die fehlende Kommunikation der beiden Charaktere ist eine klassische Liebesgeschichte auch nicht recht möglich. Dazu sind die Geschichten auch ein Ventil. An ihnen ist auch letztendlich mehr wahres dran als zuerst gedacht. Ich war mir dessen aber nicht bewusst, weshalb ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte nicht vom Fleck kommt, da ich die Geschichten nicht wirklich als wichtig erkannt habe. Ich muss dann auch leider sagen, dass ich mich manchmal etwas gelangweilt habe, weil solch ein langsames erzählen, ohne Dialoge, nicht recht meins ist. Das gepaart mit den vielen Geschichten, die ich zuerst nicht als wichtig erachtete, hat dazu geführt, dass das Buch mich nicht recht mitnehmen konnte. Das liegt aber wohl mehr an mir, als am Buch. Die Autorin hat es sehr gut geschafft mehr & mehr durch die Geschichten ans Tageslicht zu bringen. Manche der Enthüllungen habe ich schon grob kommen sehen, aber ich bin nicht auf alles gekommen. Es war auf jeden Fall sehr emotional beschrieben. Ich hätte persönlich lieber nach dem Ende noch weiter gelesen, da ich da das Gefühl hatte, dass die Geschichte rund um die beiden jetzt erst richtig los geht. Hier beginnt ja auch die Liebesgeschichte quasi erst. Fazit: Meine Kritikpunkte sind nicht darin begründet, dass das Buch etwas schlecht gemacht hätte, sondern schlicht darin, dass ich etwas anderes erwartet habe oder manches nicht meinem Geschmack entsprochen hat. Aber objektiv gesehen kann ich schon sagen, dass die Autorin vieles wirklich gut gemacht hat. Wer solch ein Buch gern liest & genau das auch erwartet, wir mit diesem Buch definitiv seinen Spaß haben. Deshalb habe ich 3 Sterne vergeben.

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  • ein Highlight

    Träume, die ich uns stehle

    Kenda

    07. December 2017 um 07:13

    Erste Worte:Ich erzähle schon lange keine Geschichten mehr.Mich hat „Träume, die ich uns stehle“ schnell eingefangen und ich war sehr schnell von der Geschichte angetan auch wenn ich es zu Teil etwas verwirrend und Lara etwas irre fand.Ich kannte vorher schon „Die Tage, die ich dir verspreche“ und auch hier konnte Lily Oliver mich wieder überzeugen. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut und auch die Idee finde ich fantastisch. Die Umsetzung ist wieder so gelungen das ich einiges an Emotionen ausleben durfte. Ich war sehr gerührt und ich durfte mit lachen und mit fiebern, mit leiden hier wurde mir viel geboten.Ich habe mit dem Lesen begonnen und dachte mir, gut das liest sich locker weg aber in Wirklichkeit ist „Träume, die ich uns stehle“ ein Pageturner der mich, bis zum Ende, nicht in Ruhe gelassen hat.Zum Teil hat mich das ganze Geschehen etwas sehr verwirrt und obwohl Lara es durch ihre Art sehr aufgelockert hat auch etwas beängstigt. Aber am Ende sind alle Fragen geklärt die leichten Ängste bekam ich in den Griff und ich habe beim Lesen das eine und andere Taschentuch voll geschnäuzt.Mir gefielen die beiden Protagonisten Lara und Thomas sehr gut und ich fand es sehr gelungen das ich als Leser in beide einen Einblick hatte. Die Protagonisten sind sehr tiefgründig und sympathisch. Ich fand Lara anfangs etwas sehr irre, sympathisch aber irre. Das verlief sich im Verlauf der Geschichte und sie war am Ende eine recht gefestigte, starke junge Frau.Auch Thomas hat mir sehr gefallen, ihn lerne ich hier auf eine ganz andere Weise kennen und , auch wenn mich das Komathema doch persönlich sehr berührt, gefällt es mir hier sehr gut. Er ist ein starker junger Mann und er kann kämpfen. Ich mag ihn einfach.Sehr beeindruckend fand ich auch die Anziehungskraft zwischen Lara und Thomas der auch ich mich nicht entziehen konnte.Die Atmosphäre und die einzelnen Szenen sind sehr gekonnt ausgearbeitet. Mir gefielen die Szenen auf der Intensivstation sehr gut und auch die Einzelgespräche fand ich sehr gelungen. Etwas Angst haben mir eher die Szenen draußen gemacht.Es ist schwer sich vorzustellen wie es den komatösen Patienten wirklich geht, wie viel sie wirklich mitbekommen und was ihnen danach noch klar in Erinnerung bleibt. Mir gefällt der Gedanke das sie so viel wie hier gezeigt mitbekommen und auch so verarbeiten und behalten können.Mich hat das Cover und der Klappentext zu gleichen Teilen sehr angesprochen. Dazu kam natürlich das ich von Lily Oliver schon ein Buch gelesen hatte. Daher wusste ich recht schnell, dieses Buch muss ich lesen und ich kann sagen ich habe es nicht bereut.MEIN FAZIT:„Träume, die ich uns stehle“ ist ein Buch das sich sehr gut lesen lässt es geht aber auch sehr ans Herz. Ich habe einige Taschentücher gebraucht und habe einiges durchgestanden, von leichten Ängsten über Verwirrungen und ja ich war gerührt, ich fühlte mich bedrückt aber ich durfte auch etwas lachen. Für mich gehört „Träume, die ich uns stehle“ zu meinen Jahreshighlights und ich kann es absolut empfehlen.

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  • Berührender Liebesroman der etwas anderen Art

    Träume, die ich uns stehle

    ulistuttgart

    05. December 2017 um 09:21

    !!! Achtung enthält Spoiler !!! Träume, die ich uns stehle von Lily Oliver Erschienen im November 2017 im Knaur Verlag Inhalt:Lara ist seit einem Unfall auf der psychiatrischen Station einer Klinik. Sie leidet an Gedächtnislücken, vor allem aus den letzten beiden Jahren ihres Lebens.  Mit Hilfe ihres Psychotherapeuten Martin versucht sie ihre Erinnerungen wieder herzustellen und ihren Redefluss zu bändigen. Durch einen Zufall landet sie im Zimmer von Thomas, der auf der Intensivstation im Koma liegt. Sie freut sich über einen Menschen,  den sie ohne Widerspruch zutexten kann. Die Ärztin von Thomas bemerkt, dass ihr Patient auf die Anwesenheit und die Worte Laras positiv reagiert. „Ich werde uns beide aus diesem Alptraum aufwecken.“Cover:Schlichtes aber wunderschönes und ansprechendes Cover,  das perfekt zur Geschichte und dem Buchtitel passt. Die zarten Zeichnungen begleiten uns durch das gesamte Buch. Meine Meinung:Die Geschichte von Lara hat mich sehr berührt.  Lily Oliver schreibt auf eine bezaubernde aber auch erschreckende Weise,  wie beeinflussbar Menschen sein können. Lara begegnet auf der Psychiatrie verschiedenen Schicksalen, wie zb magersüchtigen Mädchen, Jugendliche,  die sich ritzen oder Menschen,  die Angst vor Keimen und Bakterien haben. Sie selbst vergisst, um sich zu schützen,  schlimme Situationen,  die sie erlebt hat. Unter anderem auch aus ihrer Kindheit.  Die Demütigungen, die sie ertragen musste verdrängt sie. Wie schrecklich ist es, wenn man ständig zu hören bekommt, wie dumm man ist, oder wenn man tagelang eingesperrt und alleine gelassen wird. Dunkelheit verband sie mit muffigem Lavendelgeruch und lauten Worten. „Wer sollte dich wollen,  du bist ja zu nichts zu gebrauchen.“Ich hoffe, dass ich gerade nicht zu viel verraten habe, aber ich bin so wütend auf Menschen,  die Kindern so etwas Schreckliches antun. Zitate:„Stell dir vor, dass alles ein einziger großer Fluss ist, und darin schwimmen auch die angenehmen Erinnerungen.  Lass alles an dir vorbeiziehen,  ohne es weiter zu beachten.  Und wenn etwas Tolles dabei ist, dann angelst du es dir.“„Du verletzt mich, wenn du mich beschimpfst. Du brichst mir das Herz,  wenn du behauptest,  ich würde dich betrügen,  obwohl ich immer nur dich wollte.  Du machst mich hilflos,  wenn du mich wie ein Kind behandelst,  das nichts alleine kann …“„Träume, die ich uns stehle“ ist ein ergreifender und romantischer Liebesroman,  der mich auch im Nachhinein noch sehr beschäftigt. Trotz des ernsten Hintergrundes ist die Geschichte sehr angenehm zu lesen. Der Schreibstil von Lily Oliver ist flüssig und leicht verständlich.  Ich bin sofort gut in das Buch reingekommen und hab es verschlungen.  Sehr angenehm fand ich auch die kurzen Kapitel aus Sicht von Lara bzw. Thomas. Die Autorin zeigt uns in ihrem emotionalen Roman,  wie wichtig es ist, an sich selbst zu glauben,  zu vertrauen und  nicht aufzugeben !Absolute Leseempfehlung und 5+ Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐

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  • Einfach toll!

    Träume, die ich uns stehle

    Cora_Urban

    03. December 2017 um 19:23

    Hallo! Ich habe heute wieder einmal eine Rezension für euch!  Eckdaten: "Träume, die ich uns stehle" ist ein Einzelband von Lily Oliver (das Synonym von Alana Falk) und wurde im Knaur Verlag veröffentlicht. Das Buch ist als Taschenbuch und als E-book erhältlich und beinhaltet 396 Seiten. Veröffentlicht wurde es am 02.11.2017 Taschenbuch:                Preis: 9,99 (D) / 10,30(A)                 ISBN: 978-3-426-51897-7 E-book:                        Preis: 9,99                                        ISBN: 9783-426-43816-9 Inhalt: Lara kann sich an die letzten zwei Jahre ihres Lebens nicht erinnert und hat einen Zwang zu reden, weshalb sie in der Psychiatrie behandelt wird, jedoch will ihr niemand mehr zu hören, da es scheint als würde sie immer und immer das gleiche erzählen.  Als sie jedoch einmal zufällig auf die Intensivstation gelangt, fühlt sie sich zu dem Koma-Patienten Thomas sehr angezogen. Sie verspürt den Drang ihm Geschichten zu erzählen, die schnell viel mehr zu werden scheinen und scheint sich dabei sich selbst und Thomas zu heilen...  Cover: Ach, Leute. Ich liebe solche Aquarelle-Cover! Auch die Vögel finde ich passend und ich weiß nicht weshalb, aber das Cover passt auch zur Geschichte. Die Buchstaben sind herausgehoben und das zwingt einen einfach immer wieder über das Cover zu streichen.  Kleine Anmerkung ist jedoch, dass man darauf achten sollte, dass man es nur zu Hause liest oder es in eine Buchtasche gibt, da sich das Cover sehr schnell abnutzt was sehr schade wäre! Die herausgehobene Schrift, nutzt sich dafür überhaupt nicht ab.  Meine Meinung: Wie schon gesagt, habe ich von Alana Falk schon ein Buch was mir sehr gut gefallen hat und genau so bin ich auch an dieses Buch herangegangen.  Bei den Büchern der Autorin braucht man immer etwas Zeit um in die Geschichte hinzufinden, da sie zwar einen sehr guten, aber außergewöhnlichen Schreibstill hat. Wenn man jedoch einmal in der Geschichte drinnen ist, hält sie einen fest und man kann fast nicht mehr aufhören zu lesen. Also lasst euch bitte nicht durch den Anfang abschrecken!  Lara ist eine sehr außergewöhnliche Person, da sie an einer Krankheit namens Amnesie leidet, sich selbst jedoch nicht dessen bewusst ist und dadurch jedem erzählt, dass man sie nicht heilen kann. Fand ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte sehr interessant und vorallem weshalb sie an der Krankheit hat, ist sehr spannend. Man weiß eigentlich nie was jetzt die Wahrheit ist und was Lara sich aufgrund ihres fehlenden Gedächtnisses ausdenkt. Dadurch ist es auch sehr wichtig, dass die Autorin in der 1. Person schreibt, da einem sonst sehr viel vorweg genommen wird.  Auch aus Thomas Sicht sind Kapitel verfasst. Die sind jedoch sehr kurz und zeigen die Geschichten die Lara erzählt, aus seiner Perspektive. Auch die fand ich sehr gut, da sie die Erzählung einfach noch einmal von einer anderen Seite beleuchtet und man dadurch auch Thomas besser kennen lernt und was er durchmachen musste.  Der Spannungsbogen hat mir wirklich gut gefallen und das Thema des Romanes hat mich auch sehr angesprochen, aber auch wirklich traurig gemacht, was für eine tolle Ausführung spricht. Die Auflösung war meiner Meinung perfekt, da man sie nicht erwartet, aber trotzdem zur Geschichte passt und einem wirklich nahe echt, weshalb ich wirklich lange geweint habe.  Fazit: Insgesamt war dieser Roman. Total romantisch, herzergreifend und spannend, aber auch Gleichzeitig wirklich berührend und traurig. Ich kann einfach nicht weniger als 5 von 5 Sternen geben und werde mir ihre anderen Romane möglichst bald versuchen zu zu lägen.  Damit verabschiede ich mich für diesen Post von euch.  Eure Cora

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