Animant Crumbs Staubchronik

von Lin Rina 
4,7 Sterne bei283 Bewertungen
Animant Crumbs Staubchronik
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Positiv (266):
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Eine starke Protagonistin und eine glaubwürdigen Liebesgeschichte, die mich ein wenig an "Stolz und Vorurteil" haben denken lassen

Kritisch (2):
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Leider konnte ich das Buch nicht beenden. Zu langatmig, vohersehbar und zäh. Schade, war doch gerade der Anfang vielversprechend :(

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Inhaltsangabe zu "Animant Crumbs Staubchronik"

England 1890.

Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht. Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen.
Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt.

Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek. Und natürlich Gefühle, die sie bis dahin nur aus Büchern kannte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959913911
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:550 Seiten
Verlag:Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum:20.11.2017

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Rezensionen und Bewertungen

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    Lennavor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Schönste Liebesgeschichte, die ich seit langem gelesen habe!
    Eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher

    Ich muss sagen, dass mich  "Animant Crumbs Staubchronik" schon mit dem Buchcover total überzeugt hat. Aber vor allem die Handlung des Buches hat mich dann vollends vom Hocker gerissen. Animant ist ein toll gestaltete Figur, mit der ich mich von Anfang an gut identifizieren konnte. Ihre Liebe zu Büchern jeglicher Art und ihr Humor machen sie einfach liebenswert. Besonders gut gefallen hat mir auch ihr ersten Zusammentreffen mit dem grimmigen Bibliothekar in der Londoner Bibliothek.  Das ständige  Miteinander ringen dieser beiden Figuren ist einfach toll geschrieben und die Entwicklung dieser zart beginnenden Liebesgeschichte ist einfach wunderschön. Denn woher soll man wissen, was Liebe ist, wenn man noch nie verliebt war?

    Dieses Buch ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich würde es jedem Bücherwurm wärmstens empfehlen!

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    __Franzi__s avatar
    __Franzi__vor einem Monat
    Kurzmeinung: ... mein neues Lieblingsbuch <3
    ... mein neues Lieblingsbuch <3

    Rezension

    … zu meinem neuen Lieblingsbuch. Animant Crumbs Staubchronik von Lin Rina war einfach umwerfend.

    Das Buch spielt in England im Jahr 1890. Animant kommt aus einer wohlhabenden Familie, aber hat wenig Interesse an Bällen und Kleidern und daran einen passenden Ehemann zu finden, so wie es sich ihre Mutter wünscht. Sie liebt es in ihrem grünen Sessel auf dem Dachboden zu sitzen und zu lesen. Doch es bietet sich eine Gelegenheit in London für einen Monat in einer Bibliothek zu arbeiten. Auch wenn dies für eine Frau eher ungewöhnlich ist und sie ihr bequemes Leben dafür aufgeben muss, stimmt sie zu.

    Damit beginnt die unterhaltsame und spannende Geschichte über Animants Zeit in London.

    Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, es hat viele witzige Stelle und auch, wenn man einige Handlungsabläufe voraussehen kann, war es fesselnd und man wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen.  

    Am meisten begeistert haben mich aber die Charaktere, besonders Animant. Sie reflektiert viele ihrer Handlungen und hat eine klare Vorstellung von sich, bzw. meint sie die zu haben. Die Sicht von Animant auf ihre Mutter, aber auch auf andere Charaktere im Verlauf des Buches war sehr schön.  Ihre sarkastische und unabhängige Art haben mir gut gefallen und sie war mir von der ersten Seite an sympathisch, da man ihr Handlungen und Gedanken gut nachvollziehen konnte. Es lag also nicht nur daran, dass sie auch so gerne liest und dann sogar einige Mathematikbücher ;).

    Aber auch Elisa mit ihrer offene und unkomplizierten Art, Henry,  der Animant manchmal auf dem richtigen Weg helfen musste und natürlich der Bibliothekar mit seiner verschrobenen Art hat man schnell ins Herz geschlossen.

    Insgesamt kann man das Buch auf jeden Fall als kitschig bezeichnen, aber mir hat es sehr gut gefallen, da mich alles andere auch enttäuscht hätte.

    Der einzige negative Punkt ist, dass es viel zu schnell zu Ende war und ich gerne einen mindestens 50 seitigen Epilog haben möchte und/oder einen zweiten Teil.

    Eins meiner Lieblingszitate

    Doch diese Art von Routine gab mir trotz allem die Sicherheit, immer noch ich selbst zu sein. Nichts hatte sich verändert, alles war beim Alten. Ich war Animant Crumb, die Tochter meines Vaters, brave Anglikanerin, hart arbeitende Bibliothekarsassistentin, das Mädchen mit dem logischen Kopf und dem verschlossenen Herzen. Und ich fühlte mich gut so, wie ich war.

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    pinkydinkydous avatar
    pinkydinkydouvor einem Monat
    3,5 Sterne

    Das Buch hat mich in weiten Teilen gefesselt, seine liebevolle, nostalgische Aufmachung hat mich gepackt und ich war verliebt in den detaillierten wie fesselnden Schreibstil der Autorin. Allerdings brachten mich viel zu viele Wiederholungen in den letzten hunderten Seiten so aus dem Lesefluss, dass ich am Ende sogar irgendwie froh war, dass es vorbei war. Das hätte ich bis Seite 400 nicht vermutet. 


    Spoiler: 
    Ich war genervt von Animants immer gleichen und immerwährend neu aufegegriffenen Schwärmereien für den Bibliothekar, der plötzlichen Veränderung ihrer anfangs so schlagfertigen unerschrockenen Art zu einem naiven Mäuschen und vor allem die Leichtigkeit, wie sich all diese überdramatisierten Probleme (welche sich teilweise über mehrere 100 Seiten zogen) innerhalb von 5 (!) Seiten einfach auflösen (das letzte Kapitel heißt noch so schön "das in dem sich alles fügte"...)


    Dennoch tut es meiner durchaus sehr guten Meinung der 450 Seiten lang währenden Lesefreude keinen Abbruch, ich hätte mir nur eine etwas abwechslungsreichere Spannungskurve gewünscht. 
    Ich muss meinen Vorredner in den Rezensionen zustimmen: Klappentext und Einordnung des Buches in Fantasy sind irreführend und entsprechen nicht in Gänze der Handlung (Fantasy ist leider gar keine dabei). 

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    ReadAndTravels avatar
    ReadAndTravelvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das beste Buch was ich 2018 gelesen habe. Es war einfach nur wunderschön zu lesen, es hat mich völlig berührt.
    Das beste Buch, dass ich 2018 bis jetzt gelesen habe!!

    England 1890.

    Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht. Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen.
    Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt.

    Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek. Und natürlich Gefühle, die sie bis dahin nur aus Büchern kannte.


    Ich muss natürlich, dass es eher ein Coverkauf war, da ich eigentlich eher im Genre der Thriller zu Hause bin und hin und wieder mal ein Fantasy Buch zur Hand nehme. Doch auch der Klappentext hat sich mega gut angehört und für einen Moment habe ich geglaubt, da hat jemand ein Buch über mich geschrieben.
    Es hat nur wenige Seiten gebraucht, um mich in dieses wundervolle Buch fallen zu lassen! Animant ist eine so unglaubliche, beeindruckende Frau, die mir alles hätte erzählen können.
    In Mr. Reed habe ich mich sofort verliebt und ich wünschte ich könnte ihm persönlich über den Weg laufen.
    Die Geschichte der beiden hat mich komplett abgeholt und es ist wahnsinnig schwer wieso überhaupt. Das Buch war einfach nur unglaublich schön und hat mein Herz zum Schlagen gebracht. Ich war sehr traurig als ich es zu Ende gelesen habe und zurück in mein Regal stellen musste.

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    somniorumvor 2 Monaten
    Miss Crumb-Ani

    Animant Crumbs Staubchronik

    von Lin Rina
    Eine Kleider, Bälle, Ehemann süchtige Mutter stümberhafter Landadel ein charmanter, intelligenter, lustiger Londoner ein verschrobener, mürrischer, chaotischer Bibliothekar verändern ein ironisches und sarkastisches Mädchen, das anscheinend von niemanden verstanden wird
    Ich brauchte lange bis ich das Buch angefangen habe (es war zu dick), aber ich wollte es gar nicht mehr weglegen.

    Was fällt einem auf?
    Das Cover finde ich ansprechend. Der Umriss von einem Mädchen, was mir mit Büchern gefüllt, ist finde ich toll. Auch die Scharniere und die Taschenuhr sind passende Details. Die Lichtpunkte und Blumenmuster sind wunderschöne Ergänzungen, die erst bei näherer Bedrachtung auffallen. Die gestalltung des Buchrücken erwäckte meine Aufmerksamkeit. Es sieht wie ein altes Buch aus und passt perfekt ins 19. Jarhundert. Der Titel sagt nicht sehr viel über den Ihnhalt aus, und gerade das machte das Buch für mich so interessant.
    Warum sollte man das Buch lesen oder was ist an dem Buch sooo toll, beeindruckend, bezaubernd und fesselnd?
    Animant ist eine fast komplizieretr, aber dennoch ein natürlich sympatischer Charakter. Die Diskussion zwischen den Personen sind interessant, da diese sarkatisch und dennoch geistreich gehalten sind. Man fühlt und leidet mit den Charakteren, was leider sehr selten ist
    Die Kapitel geben immer schon einen Einblick um was es geht. Wenn man sich dann den Ausgang in den Kopf gesetzt hat und es doch anders wird, ist man etwas enttäuscht. Sogleich hat man jedoch Hoffnung und die Hoffnung stirbt bekanntlich als letztes. Die Kapitelnamen sind von der Autoren sarkstisch angehaucht.
    Die große Kluft zwischen Mann und Frau oder Arm und Reich wird sehr direkt gezeigt( aber ohne den belehrenden Unterton). Die Wörtlicherede des Buches macht es furchbar spannend und lustig zugleich. Ich habe fast das ganze Buch durch gegrinst. Sie ist ironisch, sarkastisch und an den "unpassenden" Stellen erfrischend direkt. Einige Personen sind sarkastisch und direkt, also Menschen die (mir) gefallen. Die nicht nach den Regeln der Gesellschaft tanzen.
    Was mich teilweise störte
    Im Mittlerenschluss wurde aus den Unterhaltungen Erzählungen, was langatmig war (ca. 50 Seiten). Diese Erzählungen benötigte man jedoch für die Handlung.
    Die Sarkastische Art ist erfrischend und wunderschön. Ich finde es total Schade das es vorbei ist, da mir Ani und ihre Geschichte sehr ans Herz gewachsen ist. Wir werden mit Problem konfontriert die jeder irgendwie kennt. Und bei Ani eigt sich, das sich alles fügt und nicht alle "inkompetente Dümmlinge mit der Auffassungsgabe einer toten Maus" sind. Ich würde mir das Buch sofort wieder kaufen und lesen.

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    Lyjanavor 2 Monaten
    Die Liebe zu Büchern

    Wissenswertes:
    Autor: Lin Rina
    Titel: Animant Crumbs Staubchronik
    Gattung: Historischer Roman
    Erscheinungsdatum: 20. November 2017
    Verlag: Drachenmond Verlag
    ISBN: 978-3-9599139-1
    Preis: 16,90 € (Taschenbuch) & 4,99 € (Kindle-Edition)
    Seitenzahl: 550 Seiten

    Inhalt:
    England 1890.

    Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht. Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen.
    Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt.

    Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek. Und natürlich Gefühle, die sie bis dahin nur aus Büchern kannte.


    Cover:
    Zu diesem Cover kann ich nicht viel sagen. Es ist einfach bildschön! Es passt wie die Faust aufs Auge zum Inhalt und zieht alle Augen magisch an.

    Meine Meinung:
    Bevor ich tatsächlich mit meinem Fazit zu dem Buch anfange, muss ich erst einmal gestehen, dass ich mir dieses Buch tatsächlich nur aufgrund des Covers gekauft habe und erst im Nachhinein einen Blick auf den Inhalt geworfen habe. Ohh und außerdem lag das Buch seid ganzen fünf Monaten auf meinem SUB! Aber wisst ihr was? Ich hätte es viel, viel früher lesen sollen, denn es war wunderbar.
    Jetzt aber zurück auf Anfang, den fand ich nämlich zunächst einmal etwas dröge. Weshalb ich das Buch tatsächlich ein paar mal zur Seite legen musste, aber zum Glück habe ich es doch wieder in die Hand genommen.
    Denn ich glaube, dass ich noch nie (und damit meine ich wirklich noch nie) eine Protagonistin hatte, mit der ich mich so identifizieren konnte, wie mit Animant Crumb. Sie ist gescheit, intelligent (was jetzt weniger zu mir passt, aber egal), sie liest lieber ein gutes Buch, als auf einen Ball zu gehen oder nach einem Mann Ausschau zu halten. Außerdem ist sie gerne von Büchern umgeben und scheut sich nicht sich die Finger schmutzig zu machen, allerdings hat sie so viele Bücher gelesen, dass ihre Vorstellungskraft manchmal mit ihr durchgeht.
    Und obwohl ich Animat super fand, muss ich ja gestehen, dass ich Thomas Reed von der ersten Sekunde an ins Herz geschlossen habe. Seine mürrische, sarkastische und geheimnisvolle Art macht ihn für mich zu einem weiteren Book-Boyfriend der Extraklasse.
    Gefallen hat mir auch Lin Rinas Schreibstil, denn dieses Buch verdeutlicht eigentlich perfekt, das Bücher nicht nur leere Worte sind, sondern Geschichten, Welten und Persönlichkeiten. Was wiederum dazu führt das mir dieses Buch wohl ab sofort immer einfallen wird, wenn mich wieder einmal jemand fragt, warum ich denn so „viel“ lese.
    Ein wunderschönes Cover und ein genau so tolles Innenleben, von mir bekommt dieses Buch eine klare Leseempfehlung (5 von 5 Sternen)!

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    Alex_Grubervor 2 Monaten
    Schöner historischer Roman

    Ich habe "Animant Crombs Staubchronik" von Lin Rina gelesen.
    Animant lebt auf dem Land. Sie ist kein geselliger Mensch und verbringt ihre Zeit lieber mit Lesen, als mit ihrer Mutter Gesellschaften zu besuchen. Außerdem ist sie total angenervt von ihrer Mutter, die ihr ständig neue Männer vorstellt, mit denen sie ihre Tochter gerne verheiratet hätte. Im Jahre 1890 war das ja alles noch etwas anders......
    Eines Abends taucht ihr Onkel aus London zu Besuch auf. Er ist Vorsitzender der Universität in London und beschwert sich über den Bibliothekar dort. Dieser Mr Reed vergrault einfach jeden Assistenten, den er ihm besorgt. Da hat Animants Vater die glorreiche Idee, dass Animant das doch mal versuchen könnte. Ihre Mutter ist entsetzt. Eine Frau arbeiten und dann in einer Bibliothek, das geht gar nicht!
    Als Animant feststellt, dass das die perfekte Gelegenheit ist, ihrer Mutter und deren Kuppelversuchen zu entkommen, beschließt sie für einen Monat Bibliothekarsassistentin zu werden.
    Als sie diese Stelle antritt muss sie allen Recht geben: Mr Reed ist unausstehlich! Er ist ungehobelt, überhäuft sie mit Arbeit und macht sich wirklich bei allen unbeliebt.
    Aber da sind ja all diese wundervollen Bücher. Außerdem gibt es eine total neuartige Maschine, die mit Hilfe von Schlagworten die dazu passenden Bücher findet. Animant ist total fasziniert und beschließt, Mr Reed die Stirn zu bieten und diesen Monat durch zu halten.
    Ausserdem hat sie bei ihrem Onkel den echt netten Mr Boyle kennengelernt. Er ist ihr sehr sympathisch und sie genießt die Zeit mit ihm.
    Eine Freundin findet sie in Elisa. Sie studiert auch, darf aber die Bibliothek, in der Animant arbeitet, nicht betreten, das ist nur Männern erlaubt. Animant versucht ihrer Freundin zu helfen, im Gegenzug lernt sie von Elisa einiges über den Umgang mit Männern.
    Wird Animant denn diesen Monat mit Mr Reed durchhalten? Findet sie vielleicht sogar die Liebe?
    Ich fand das Buch wirklich gut. Total fasziniert hat mich dieses wunderschöne Cover! Das wurde wirklich echt schön gestaltet.
    Was ich schade finde, ist die Betitelung der Kapitel. In meinen Augen nehmen sie viel zu viel der Handlung vorweg und nehmen einem teilweise die Spannung. Man hätte ja auch nur die Zahlen verwenden können.
    Im Großen und ganzen hat mir das Buch aber sehr gut gefallen. Es zeigt wunderbar auf, wie schwer es Frauen zu dieser Zeit doch hatten. Das sieht man nicht nur an Animant, sondern auch an Elisa.

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    linda-liests avatar
    linda-liestvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Perfektes Maß an Romantik und Sarkasmus!
    Perfektes Maß an Romantik und Sarkasmus!

    Kurz und Knapp: Im 19. Jahrhundert war eines der wichtigsten Ziele im Leben einer jungen Frau die Heirat mit einem Mann, der gut für sie sorgen kann. Doch Animant hat andere Pläne oder zumindest einen wichtigeren Lebensinhalt: das Lesen. So lange sie in Ruhe lesen kann, vergisst sie glatt ihre nervtötende Mutter, die an nichts anderes denken kann, als sie unter die Haube zu bringen. Eine befristete Stelle in London ist der Beginn für Veränderungen in Animant’s sonst eher ruhigem Leben.


    Das Buch war eine Empfehlung von meiner Kollegin und definitiv eine tolle Empfehlung. Und auch die vielen positiven Beiträge dazu auf Instagram und anderen Buchblogs haben nicht zu viel versprochen. Das Buch war einfach nur schön und nicht nur eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, sondern auch gleich eine Liebeserklärung an Bücher im Allgemeinen. Es ist also einfach nur eine Empfehlung wert. Wer ein gutes Buch lesen möchte, sollte hier zugreifen ;)

    Das Buch enthält nicht viele wichtige Charaktere, was das Einfinden in die Story super leicht macht und einfach nur angenehm ist. Ich bin ja ohnehin ein Fan von nicht zu vielen Protagonisten, das führt zu weniger Verwirrung ;)

    Zunächst waren mir die Umschreibungen des ständigen Lesens etwas viel und das immer wieder zurückkehren auf die „Heiratsproblematik“. Doch das verflog schnell. Viel zu sehr wollte ich wissen, wie es mit den Männern um Animant herum und ihr weitergeht. Die Beschreibungen der Begegnungen und des restlichen Buchinhalts sind witzig, voller Charme und haben genau die richtige Portion Sarkasmus. Es wirkt nicht übertrieben oder aufgesetzt, wie sonst gerne mal bei anderen Büchern dieser Art. Der Leser muss Animant einfach lieben ;)

    Für mich definitiv ein Buch-Highlight dieses Jahr.

    Mein vollständiges Resümee gibt es hier: Nach dem Lesen
    Meine Erwartungen an das Buch vor dem Lesen: Vor dem Lesen

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    leseleas avatar
    leseleavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine charmante, leichte Geschichte über einen Bücherwurm und die große Liebe.
    Netter Roman für schöne Schmökerstunden

    Vorab muss ich sagen: Bücher wie Lin Rinas Animant Crumbs Staubchronik lese ich normalerweise nicht! Der Name des Verlags klingt mir zu sehr nach Fantasy, was einfach nicht mein Genre ist und Inhaltsangaben wie die Folgende akzeptiere ich lediglich bei Büchern von Jane Austen: Animant Chrumbs Lebens besteht aus Kleider, Bällen und der Suche nach dem perfekten Ehemann, zumindest wenn ihre Mutter ihren Willen durchsetzen kann. Denn Ani selber ist kaum an der Liebe, geschweige denn der Ehe interessiert. Ihre Nase steckt sie lieber in Bücher und träumt sich so in ferne Welten. Als sie das Angebot bekommt, in einer Londoner Bibliothek zu arbeiten, zögert sie nicht lange und stürzt sich in das neue Abenteuer. Ein Abenteuer, das nicht nur ihre Liebe zu Büchern stillt, sondern auch noch ganz andere Gefühle in ihr weckt…

    Ihr seht, was ich meine? Und tatsächlich schien sich zu Beginn jedes meiner Vorurteile zu bestätigen: flach gezeichnete Figuren, eine total vorhersehbare Handlung, historisch sicherlich nicht immer stimmig, zum Teil künstlich eingebaute und aufgebauschte Nebenhandlungen und in allem zu sehr bemüht, das neue Stolz und Vorurteil zu werden. Das alles kann man dem Buch berechtigterweise vorwerfend. Allerdings muss ich im gleichen Moment zugeben: Animant Crumbs Staubchronik hat mich blendend unterhalten! Die Geschichte ist leicht geschrieben, aber nicht plump, sie ist überraschend atmosphärisch und hat es geschafft, mich über einen längeren Zeitraum in sie hineinzuziehen. Die Hauptfigur Animant ist sympathisch, die Nähe zwischen Leser und Figur genau richtig und selbst der Liebesgeschichte konnte ich irgendwann etwas abgewinnen, da sie weniger kitschig war, als ich befürchtet hatte.

    Mir hat die Lektüre einmal mehr gezeigt, dass es gut und richtig ist, ab und zu seine literarische Komfortzone zu verlassen und seinen Lesehorizont zu erweitern. Animant Crumbs Staubchronik ist sicher keine literarische Perle, war aber für mich das ideale Urlaubsbuch für tolle Schmökerstunden am Strand! Es ist – besonders wichtig für mich – vor allem kein Fantasy (hier ist bei LovelyBooks etwas bei der Genre-Zuordnung schiefgelaufen), sondern eher ein historischer Roman, ohne Anspruch, aber dafür sehr charmant. Tatsächlich bin ich nach dem Lesen der knapp 550 Seiten so angetan, dass ich einer Fortsetzung nicht abgeneigt wäre: Animant als Protagonistin macht einfach Spaß und es wird mit ihr – wie im Buch selber häufig betont – so schnell nicht langweilig. Überraschende 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die mal Lust auf einen kleinen Buchsnack zwischendurch haben.

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    BookieDreamss avatar
    BookieDreamsvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wahnsinnig toller Roman über den Weg einer jungen Frau im 19. Jahrhundert und ihre Liebe zu Büchern! Klare Leseempfehlung!
    Die Liebe zu Büchern...

    „Bücher über Bücher, Seiten, Wörter, der Geruch von Papier und Staub in der Luft, und ich wusste, dass ich mein Herz an diesen Ort verlieren würde.“

     

    Klappentext


    England 1890.

    Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht. Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen.
    Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt.

    Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek. Und natürlich Gefühle, die sie bis dahin nur aus Büchern kannte.

     

    Erster Satz

     

    Ich lehnte an einer Marmorsäule und verfluchte innerlich meine Mutter, während ich nett lächelte und mir wünschte, dass auch nur ein Wort aus dem Mund meines Gegenübers sinnvoll erscheinen würde.

     

    Meinung

     

    Ich denke, wir alle – und damit meine ich uns, Büchersüchtige, die auf Buchblogseiten unterwegs sind, haben etwas mit Animant Crumb gemeinsam. Was das ist? Die Leidenschaft für Bücher!

    Animant Crumbs Staubchronik geht direkt ins Herz einer jeden büchersüchtigen Frau. Warum ich speziell hier die Frauen anspreche, liegt daran, dass die Handlung in einer Zeit spielt, in denen Frauen z. B. gerade erst begonnen haben, studieren zu dürfen.

    Animant Crumb liebt nämlich Bücher, Buchhandlungen und Bibliotheken. Ihre Lieblingsbeschäftigung ist daher das Lesen. Sie ist zwar eine gebildete junge Frau aus der oberen Schicht, hat jedoch noch nie in ihrem Leben gearbeitet. Durch gewisse Umstände, die ich hier nicht näher erklären werde, erhält sie nun einen Job als Bibliotheksassistentin in der Royal University Library in London. Die Royal Library University wird hierbei so wunderschön beschrieben, dass ich mir nun fest vorgenommen habe, diese, sollte ich London einmal einen Besuch abstatten, gesehen haben muss! Nichtsdestotrotz lernen wir auch die Regeln der damaligen Zeit kennen, die da wären, dass Frauen aus der Oberschicht eigentlich sich einen tollen Mann suchen sollten anstatt zu arbeiten und dass Frauen keine Bücher der Royal Library University verleihen dürfen! Wie ihr seht, hat Animant mit ein paar „rückständischen“ Problemen zu kämpfen.

    Alles in allem kann man sagen, dass Animant im Laufe des Buches viel über sich lernen wird. Sie wird erwachsen. Sie lernt die Liebe kennen, muss einen gewissen Machtkampf mit ihrer Mutter austragen, Freunden in Not zur Seite stehen und so manches Mal über ihren Schatten springen. Ich liebe diese junge Frau einfach! Ihre doch recht ernüchternde Art, gepaart mit ihrem starken Sarkasmus, hat mich ziemlich oft zum Schmunzeln und Lachen gebracht. Sie ist ein toller Buchcharakter!

    Dennoch gibt es ein fettes ABER! Ich bin vom Ende ziemlich enttäuscht. Ich hätte mir gern das Ende (ich weiß, das ist jetzt gemein, da ich es euch nicht verraten werde) etwas länger und umfangreicher gewünscht. Und ein Danach… wäre auch super gewesen. Es war einfach zu abrupt zu Ende! Schade.

    Trotzdem ein super schönes Buch über die Zeit in London Ende des 19. Jahrhunderts durch die Augen einer bücherliebenden Frau.

     

    Fazit

     

    Ein wahnsinnig toller Roman über den Weg einer jungen Frau im 19. Jahrhundert und ihre Liebe zu Büchern.

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    LanaBronwynvor 3 Monaten
    Ich freue mich auf das Buch da ich einmal Fantasy mag und natürlich Bücher. Ich sehe schon eine wunderschöne Fantastische Fantasy Geschichte. Und natürlich mit einer Prise liebe!
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    Tina_20vor 3 Monaten
    Ich liebe Liebesgeschichten
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