Lin Rina Vintage Girl: Roman

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Inhaltsangabe zu „Vintage Girl: Roman“ von Lin Rina

Die 22-jährige Kunststudentin Cora kommt eines Nachmittags früher nach Hause. Und ertappt ihre jüngere Schwester mit deren Nachhilfelehrer Gi. Der Übeltäter schafft es gerade noch, hastig sein Hemd zuzuknöpfen, bevor ihn Cora in hohem Bogen vor die Tür setzt. Wie zufällig scheinen sich Coras und Gis Wege danach immer wieder zu kreuzen. Die beiden kommen sich näher, doch Cora ist sich unsicher, ob Gi wirklich etwas für sie empfindet. Zu allem Unglück lassen ihr die Sticheleien ihrer Mutter keine Ruhe. Denn diese behauptet felsenfest: »Mit deinen altbackenen Klamotten schlägst du noch jeden Mann in die Flucht!« Doch Cora fühlt sich wohl in hochgeschlossener Bluse, Schlabberpulli und Tüllrock. Kann sie trotz Vintage-Look Gis Herz für sich gewinnen?

Leider fehlte es mir hier an Tiefe und Gefühl

— Meine_Magische_Buchwelt
Meine_Magische_Buchwelt

Guter Einstieg, platte Story

— Iamnotl
Iamnotl

Nette Unterhaltung mit sympathischen Charakteren und gutem Fundament.

— Fantasie_und_Träumerei
Fantasie_und_Träumerei

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  • Vintage Girl

    Vintage Girl: Roman
    Meine_Magische_Buchwelt

    Meine_Magische_Buchwelt

    09. May 2017 um 23:41

    Die 22-jährige Kunststudentin Cora kommt eines Nachmittags früher nach Hause und ertappt ihre jüngere Schwester mit deren Nachhilfelehrer Gi. Der Übeltäter schafft es gerade noch, hastig sein Hemd zuzuknöpfen, bevor ihn Cora in hohem Bogen vor die Tür setzt. Wie zufällig scheinen sich Coras und Gis Wege seitdem immer wieder zu kreuzen. Die beiden kommen sich näher, doch Cora ist sich unsicher, ob Gi wirklich etwas für sie empfindet. Zu allem Unglück lassen ihr die Sticheleien ihrer Mutter keine Ruhe. Denn diese behauptet felsenfest, dass sie mit ihren altbackenen Klamotten jeden Mann in die Flucht schlägt. Doch Cora fühlt sich wohl darin. Kann sie trotz Vintage-Look Gis Herz für sich gewinnen?  Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist einfach und flott zu lesen. Der Klappentext lässt auf eine lockere Liebesgeschichte schließen, was sie auch durchaus ist, eine lockere und kurzweilige Lektüre für zwischendurch.Die Charaktere blieben dabei recht flach und uninteressant. Cora ist das klassische Mauerblümchen. Während sie, was ihr Studium betrifft, recht schlau wirkt, ist sie in der Liebe noch komplett unerfahren und hatte auch noch nie einen Freund. Am Anfang mochte ich sie und ihren außergewöhnlichen Kleidungsstil auch ganz gerne, doch im Laufe der Handlung konnte ich ihre Gedanken überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Sie war ständig unsicher und wirkte irgendwie zu kindisch für ihre 22 Jahre. Zudem hat sie alles als gegeben hingenommen. Und dann habe ich mich immer wieder gefragt, was sie eigentlich an Gi findet.Was Gi betrifft, so konnte ich mich überhaupt nicht mit ihm anfreunden und fand ihn absolut unsympathisch. Ständig habe ich mich über ihn geärgert. Ich hatte bei ihm kein einziges Mal das Gefühl, dass er für seine Freundin irgendetwas empfindet. Sein Verhalten war immer so kühl und distanziert. Anfangs gefiel mir die lockere Geschichte ganz gut, doch fehlte mir hier ein wenig mehr Tiefe und das gewisse Etwas. Die Handlung blieb mir einfach zu flach und unspektakulär, wirklich schade.Fazit: Eine lockere Liebesgeschichte, die mich leider insgesamt doch etwas enttäuscht hat.

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  • Gute Grundidee, semi-gute Umsetzung

    Vintage Girl: Roman
    Iamnotl

    Iamnotl

    29. April 2017 um 21:10

    Das Buch "Vintage Girl" erzählt die Geschichte rund um Cora und ihr Leben. Die Kunsstudentin hat einen Faibel für Vintage Klamotten, insbesondere aber einen Stil, den selbst ihre Familie als altbacken bezeichnet. Sie führt ein tristes Leben, bis sie auf den asiatischen Nachhilfelehrer ihrer Schwester, die bei ihr wohnt, trifft. Dieser zieht sie mit seiner schelmischen Art an, auch wenn sie es sich zu Anfang nicht eingestehen will, da er mit seinem ersten Auftreten eher einen schlechten Eindruck auf sie gehabt hat. Im Laufe der Story entwickelt sich eine Romanze zwischen den Beiden.Nachdem ich das Buch lange auf meiner Wunschliste hatte, habe ich das Glück gehabt ein freies Leseexemplar zu bekommen. Mir war von Anfang an klar, dass es eher eine leichte Story mit den klassischen Klischees sein wird, was mich auch nicht stört, weil ich so Lektüre gerne mal zwischendurch lese. Erwartet hat mich dann aber doch etwas anderes...Die ersten Kapitel waren mir durch eine Leseprobe schon bekannt. Diese hatten mich damals sofort von dem Buch überzeugt. Die Autorin steigt sofort mit einem sicheren Schreibstil ein und der Leser befindet sich gleich im Bilde des Geschehens. Die Protagonistin Cora zeigt sich erstmals aufbrausend, sicher und beschützend gegenüber ihrer Schwester, als sie in eine skurrile Situation hineinstolpert. Außerdem zeigt sich schnell, dass nicht nur ihr Kleidungsstil anders ist, sondern auch sie selbst. Dieses Verhalten soll allerdings nicht lange anhalten - zumindest nicht im positivem.Der Protagonist, der erwischt wird, wie er nur leicht bekleidet, bei ihrer Schwester sitzt, reagiert eher amüsiert und ist allgemein nicht sehr ernst. Das alles zeigt sich in einem starken Einstieg. Darauffolgend will die Autorin langsam die Romanze zwischen Gi und Cora einleiten. Dies gelingt ihr auch noch gut. Doch nach dem Date hat man desto trotz das Gefühl, dass die Story nur vor sich hin holpert und man zwar klar weiß, wo man hin will, der Weg aber nicht weiter überdacht wurde. Für mich fühlte es sich schlicht so an, als würde auf einer Liste Punkt für Punkt abgehakt werden. Es war zwar zu erwarten, dass die Geschichte ein klassisches Klischee ist, was mich nicht gestört hätte, doch die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Dazu kommen natürlich noch die bekannten Stigmen. Alles in allem baut sich keine Spannung auf und man ist vom Ende kaum bis gar nicht überrascht.Über die eher semi-gute Story hätte ich jedoch hinweg sehen können, wenn die Charaktere weiterhin so überzeugend gewesen wären. Doch leider stellte sich die Protagonistin weniger als eigenartige Studentin, sondern viel mehr als überspitzt naives Mädchen heraus. Allgemein bekam ich schnell das Gefühl, als würde ich mit einer unsicheren 16-Jährigen zu tun haben, als mit einer jungen Erwachsenen. Auch die Tiefe, die die Autorin den Charakteren geben wollte, ist nicht beim Lesen rüber gekommen. Die Freunde sind auch mehr zufällige Statisten, denn "Freundschaft" sieht für mich anders aus. Allgemein scheint es hier bei Cora nur darum zu gehen, dass die Freunde da sind, dass sie mit ihnen über ihren Schwarm reden kann. Allgemein geht alles in Coras Welt nur noch um Gi. Dieser ist als Charakter zwar ausgearbeitet, doch trotzdem wird mir bis zum Ende nicht klar, was ihm an Cora liegt oder was ihn so ausmacht. Lediglich die kleine Schwester habe ich lieben gelernt mit ihrer speziellen und süßen Art.Das Buch war für mich somit eine Enttäuschung, da mir durchaus bekannt ist, dass die Autorin es um einiges besser kann.Abschließend würde ich dieses Buch nur Personen empfehlen, die einen guten Schreibstil lesen wollen und nicht auf tiefe Charaktere oder gute Storyverläufe achten.

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  • Leserunde zu "Vintage Girl: Roman" von Lin Rina

    Vintage Girl: Roman
    Lin_Rina

    Lin_Rina

    Hallo Leute.Mein Buch Vintage Girl erschien Januar letzten Jahres bei Forever by Ullstein. Allerdings hat mich mein Weg erst auf der LBM hier auf diese Plattform geführt und jetzt will ich die Gelegenheit wahrnehmen und es mal mit einer Leserunde versuchen.Ich stelle euch 10 Leseexemplare des eBooks zur Verfügung. (Es sind meine Vorableseexemplare, die genau für solche Zwecke gedacht waren. Jedoch konnte ich damals noch nicht so viel damit anfangen. Also kommen sie jetzt zum Einsatz. ^^)Leider hab ich es nur im .epub Format. Wer also einen Kindle hat, müsste sich das Buch für die paar Euro vielleicht selbst kaufen.Ich hoffe ihr habt Lust zusammen mit mir durch das Buch zu schmökern, damit meine Geschichte auch euer Herz erreicht. <3Alles Liebe an euch,- Lin.

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  • Vintage Girl

    Vintage Girl: Roman
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    04. February 2016 um 18:46

    Cora ist Kunststudentin, wohnt in einer kleinen Wohnung, in der sie derzeit ihre jüngere Schwester Rubina beherbergt, hat ein Faible für Vintage Kleidung - von Rubina auch Oma Klamotten genannt – und noch nie ein ernsthaftes Date mit einem Kerl. Umso entsetzter ist sie, als sie ihre kleine Schwester leicht bekleidet mit deren Nachhilfelehrer erwischt, der natürlich beteuert, dass alles anders ist, als es aussieht. Man habe sich ausschließlich mit Physik beschäftigt. Genervt von der frechen Antwort des jungen Mannes, freut sie sich über den Gedanken ihn nie wiedersehen zu müssen. Doch es läuft ja immer anders als gedacht und so begegnen sich die beiden ab diesem Moment so häufig, dass Cora ihm gegenüber den Verdacht äußert, dass er sie vermutlich stalkt. Darüber ist er so amüsiert, dass er Coras Idee als Schnapsidee belächelt. Mit einem Lächeln, dem sich auch die ansonsten sehr kontrollierte junge Künstlerin nicht entziehen kann. Irgendetwas an dem asiatisch aussehenden Mann fasziniert sie so sehr, dass sie ihn nicht mehr vergessen kann. Sie muss ihn zeichnen, denn das ist ihre Form des Ausdrucks. Als Gi sein mehr als gelungenes und lebensechtes Porträt entdeckt, lädt er Cora zum Essen ein. Eine Abendbeschäftigung, in der sie so gar keine Erfahrung hat. Wer jetzt denkt:“ Jo, klassischer Liebeskitsch, kenne ich schon, brauche ich nicht mehr“, der hat sich gewaltig geschnitten. Trotz all meiner wirklich sehr kritischen Betrachtung der Geschichte, eben weil ich auch dachte, dass Lin Rina sich mit „Vintage Girl“ in das übliche Liebesgeplänkel einreiht, kann ich keine negative Kritik zum Roman aussprechen. Ganz im Gegenteil. Mich hat die Autorin echt überzeugt und mir nette Unterhaltung beschert. Zum Glück stimmt der Spruch „Sex sells“ nicht immer. In der Literatur kann eine Autorin mit anderen Aspekten punkten. Z.B. mit einer sehr eigenwilligen Kunststudentin und einem ausgesprochen sympathischen und charismatischen (im Sinne von ehrgeizig, gut erzogen und tugendhaften) Asiaten, sowie einer lebhaften und vorwitzigen kleinen Schwester. Lin Rina verzichtet auf Sexszenen unterschiedlicher Art und legt ihr Augenmerk auf die Ausarbeitung von Charakteren und Handlungen, was der Qualität des Romans deutlich anzumerken ist. Es ist regelrecht erfrischend einen Roman zu lesen, in dem es zwar darum geht wie ein Pärchen zueinander findet, in dem aber dennoch der Hintergrund, das Leben der Beiden im Fokus steht und nicht wann und wie oft sie knutschen oder miteinander schlafen. Ich hatte richtig Freude daran „Vintage Girl“ zu lesen, durch das ich locker und leicht hindurch geflogen bin. Cora ist eine tolle Protagonistin, mit der ich meine Freizeit gern verbracht habe.

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