Lina Kaiser Tanz ins Flutlicht

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Inhaltsangabe zu „Tanz ins Flutlicht“ von Lina Kaiser

Die Abiturprüfungen stehen an. Katinka hat keine Ahnung, was sie danach beruflich machen will. Als hätte sie nicht schon genug mit ihrer ersten lesbischen Liebe zu tun: Sie fragt sich, wie Eltern und Freunde auf ihr Outing reagieren werden. Wird sie es auf Dauer schaffen, die Beziehung in der Schule geheim zu halten? Und findet sie es tatsächlich in Ordnung, dass Emilia mit einem Jungen zum Abiball geht? Als ihre alte Fußballkameradin Britta wieder auftaucht, wird alles noch komplizierter. Katinkas Weg zum Erwachsenwerden führt sie hinaus aus dem Versteckspiel, mitten hinein ins Flutlicht.

Eine mit viel Enthusiasmus für die Figuren durchsetzte Coming-Out-Geschichte, die um vertraute Queer-Klischees herum pirouettiert.

— Gordon_McBane
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  • Tanz ins flutlicht

    Tanz ins Flutlicht

    christiane_brokate

    23. February 2016 um 17:20

    Inhaltsangabe: Die Abiturprüfungen stehen an. Katinka hat keine Ahnung, was sie danach beruflich machen will. Als hätte sie nicht schon genug mit ihrer ersten lesbischen Liebe zu tun: Sie fragt sich, wie Eltern und Freunde auf ihr Outing reagieren werden. Wird sie es auf Dauer schaffen, die Beziehung in der Schule geheim zu halten? Und findet sie es tatsächlich in Ordnung, dass Emilia mit einem Jungen zum Abiball geht? Als ihre alte Fußballkameradin Britta wieder auftaucht, wird alles noch komplizierter. Katinkas Weg zum Erwachsenwerden führt sie hinaus aus dem Versteckspiel, mitten hinein ins Flutlicht. Meine Meinung: Katinka hat im ersten Teil  zu sich gefunden und raus gefunden das sie lesbisch ist. Nun geht die Geschichte weiter und das Thema Outing und zu denn Ängsten stehen. Was die anderen von einem denken ist hier im Vordergrund. Es ist sehr komplex und sehr Gefühlsgenau geschrieben . Der Leser fühlt und denkt mit Katinka kann ihre Ängste verstehen und leidet mit. Das Outing ist ein langer Weg und auch selber damit klar zu kommen. durch  ihre Ängste verliert sie ihre Liebe und auch viele Turbulenzen treten auf. Aber wo sich eine Tür schließt öffnet sich eine neue! Es ist ein wichtiges Thema zu sich zu stehen alle Ängste zu überwinden und auch mit denn Konsequenzen zu leben.zum Beispiel Freunde verlieren ,neue Freunde finden. Lina Kaiser geht hier sehr sensibel und einfühlsam auf das Thema Quting ein. Das Erwachsenen werden ihre Turbulenzen und die Liebe. Der Schreibstil ist flüssig, mitfühlend und mit Liebe geschrieben . Ich war auch von diesem teil sehr mitgenommen und konnte nicht aufhören zu lesen, Ich bin begeistert von der Autorin und ihren Schreibstil und das sie sich an so schwierige Themen traut . Ich hoffe bald wieder von ihr zu lesen .

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  • Schöner Coming-of-Age mit kleinen Abstrichen

    Tanz ins Flutlicht

    Koriko

    19. February 2016 um 12:37

    Story: Aller Umstände zum Trotz sind Katinka und Emilia ein Paar geworden und könnten glücklich sein. Doch der Alltag holt sie beide schnell ein: das Abitur steht an, es gilt ihre Beziehung geheim zu halten (da Katinka ein Outing auf alle Fälle und Anfeindungen ihrer Mitschüler vermeiden will) und die jeweiligen familiären Probleme sorgen ebenfalls für Spannungen. Als Emilia auf ein Outing drängt, um bösen Gerüchten zuvor zu kommen, ist Katinka endgültig überfordert. In ihrer Panik trifft sie etliche falsche Entscheidungen, die dafür sorgen, dass sich die beiden jungen Frauen immer wieder voneinander entfernen. Als auch noch Britta aus Berlin zurückkehrt, die Frau, die Katinka immer bewundert und verehrt hat, und Emilia in Arvid einen glühenden Verehrer findet, wird ein Keil zwischen das Paar getrieben, der für ihre Beziehung das Ende bedeuten könnte … Eigene Meinung: „Tanz ins Flutlicht“ setzt dort an, wo Lina Kaisers Debüt „Im Abseits der Lichter“ endete: die beiden Mädchen sind ein Paar, was beide vor gänzlich neue Probleme stellt: Outing, Zusammenhalt und Erwachsenwerden. Auch die Fortsetzung erschien beim Butze Verlag. Wie erwähnt führt Lina Kaiser die Geschichte nahtlos weiter. Der Leser begleitet Katinka, die sich noch immer nicht vollkommen mit ihrer homosexuellen Identität angefreundet hat und sich schwer damit tut, sich anderen gegenüber zu offenbaren. So bringt sie zwar das Outing innerhalb ihrer Familie halbwegs über die Bühne, will jedoch nicht in der Schule darüber reden oder sich zu ihrer Sexualität bekennen. Dies treibt nach und nach einen Keil zwischen Emilia und sie, was den Hauptteil des Buches ausmacht. Katinka hat leider die Eigenart die Dinge zu zerdenken und sich alle möglichen Horrorszenarien auszumalen, die sie von einem Outing Abstand nehmen lassen. Das ist durchaus sehr plausibel und nachvollziehbar geschrieben und Katinkas Ängste sind gewiss nicht aus der Luft gegriffen, doch mit der Zeit nervt ihre Feigheit immens. Dass ihre Homosexualität ein offenes Geheimnis ist, darauf kommt sie nicht einmal, dabei gibt es so viel Hinweise und Andeutungen seitens ihrer Mitschüler, dass man sich fragt, warum Katinka das nicht registriert. Dementsprechend zieht sich der Mittelteil - es dauert einfach viel zu lange, bis Katinka den Mund aufmacht und sich zur Wehr setzt. Warum Emilia das die ganze Zeit mitmacht, anstatt selbst das Ruder in die Hand zu nehmen, ist mir ebenso schleierhaft. So wirkt die Handlung ein wenig konstruiert, da sie nur um Katinka und ihre Probleme und Sorgen aufgebaut wird, während alle anderen brav ihrem Wunsch folgen und schweigen. Dabei wäre es nur logisch, wenn Emilia sich selbst outet und den ersten Schritt macht, wenn sie damit keine Probleme hat. Und selbst wenn sie Katinka nicht bloßstellen will, hätte sie ja auch verschweigen können, dass diese ihre Freundin ist. Die Charaktere sind trotz ihrer Schwächen gut nachvollziehbar: Katinka ist die unsichere Heldin, die sich eher versteckt und nur selten für jemanden Partei ergreift; Emilia ist sehr introvertiert und hält sich ebenso zurück, wenn es darum geht eine Entscheidung umzusetzen. Die beiden sind damit zwar nachvollziehbar, denn sie dürften dem typischen Jugendlichen entsprechen, der sich schwer tut, eigene Entscheidungen zu treffen und erwachsen zu werden, sympathisch sind sie dem Leser aber nur bedingt. Gerade Katinka möchte man immer wieder schütteln und darauf hinweisen, dass sie weder für ihre Freundin, noch für ihre Freunde eine Hilfe und Stütze ist. Zwischendurch wünscht man ihr sogar, von Emilia sitzengelassen zu werden, denn im Grunde hat Katinka mehr Unterstützung seitens ihrer Familie und ihrer Freunde, als so manch anderer. Die übrigen Charaktere sind wesentlich sympathischer – Katinkas Freund Milan kommt zwar etwas kurz, dafür kann man seine Auftritte aber besser genießen, dafür lernt man endlich Britta kennen, die in Band 1 nur am Rande erwähnt wird. Und man interessiert sich, wie die Sache für Arvid endet, denn seine Geheimnisse bieten Potenzial für eine eigene Geschichte. Stilistisch kann „Tanz ins Flutlicht“ auf jeden Fall punkten. Lina Kaiser hat einen sehr schönen, aufwendigen und soliden Stil, der eine besondere Nähe zu den Charakteren aufbaut. Das Buch ist aus Katinkas Sicht geschrieben, dementsprechend intensiv lernt man sie, ihre Gedanken und Gefühle kennen. Dabei gelingt es Lina Kaiser nicht nur die Gefühle perfekt zur Sprache zu bringen und umzusetzen, Katinka wird im Laufe des Buches auch erwachsen. Dieser Reifeprozess ist der Autorin sehr gut gelungen – man erlebt Katinkas Weiterentwicklung direkt mit und kann sich daher sehr gut mit ihr identifizieren (auch wenn man sie immer wieder belehren möchte). Fazit: „Tanz ins Flutlicht“ ist eine gelungene Fortsetzung von „Im Abseits der Lichter. Lina Kaiser hat einen schönen Coming-of-Age Roman geschaffen, der hin und wieder seine Längen hat und dessen Heldin dem Leser nur bedingt sympathisch ist, die man aber dennoch irgendwie verstehen kann. Stilistisch gibt es nichts zu bemängeln, so dass man das Buch allen ans Herz legen kann, die bereits Lina Kaisers Debüt mochten oder sensible, realistische Jugendromane schätzen. Reinschauen.

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  • Genauso wie der erste Band

    Tanz ins Flutlicht

    Rebel_Heart

    09. January 2016 um 16:15

    Katinka steckt gerade mitten in ihren Abiturvorbereitungen und hat keine Ahnung, was sie danach machen will - zumal sie dauernd darüber nachdenkt, wie ihre Eltern und ihre Freunde wohl darauf reagieren würden, wenn sie ihnen offenbart, dass sie lesbisch ist. Soll sie es ihnen überhaupt sagen oder weiterhin versuchen, ihre Beziehung vor der Familie und in der Schule geheim zu halten? Und warum will ihre Freundin Emilia ausgerechnet mit einem Jungen zum Abiball gehen und nicht mit ihr? Als ihre alte Fußballkameradin Britta auftaucht, weißt Katinka gar nicht mehr richtig, was sie tun oder lassen soll und das Gefühlchaos nimmt seinen Lauf. Katina könnte nicht glücklicher sein. Endlich ist sie mit ihrer Emilia zusammen und dennoch wird sie von der Angst beherrscht, wie andere darauf reagieren könnten: Ihre Freunde, ihre Mannschaft, ihre Familie. Obwohl sie Emilia das Versprechen gibt, sich noch vor Ende des Schuljahres zu outen, kann sie lange Zeit nicht über ihren Schatten springen, was gerade bei Emilia Spuren hinterlässt, die ich einerseits sogar nachvollziehen konnte, andererseits aber auch wieder nicht verstehen konnte. Vom Schreibstil her war ich wieder sofort in der Welt des Fußballs gefangen, im Leben von Katinka und Emilia. Katinka wendet sich sehr dem Fußball zu, trainiert mit Britta schließlich eine der Nachwuchsmannschaften, wobei man deutlich gespürt hat, wie viel ihr der Fußball wirklich bedeutet. Bei all dem Stress und all dem Druck, der auf ihr gelastet hat, ist sie dabei förmlich aufgeblüht, was mir persönlich ziemlich gefallen hat. Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass mir die Wandlung die Emilia vollzogen hat, teilweise so gar nicht gefallen hat. Ich konnte sie auf der einen Seite schon verstehen, dass sie es als ziemlich belastend empfindet, nicht zu wissen, woran sie bei Katinka wirklich ist, aber einige ihrer Handlungen und Momente, konnte ich nun wahrlich gar nicht nachvollziehen. Alles in allem war aber auch der zweite Teil jede Seite wert und ich habe gerne mit den Mädchen mitgefiebert, habe mit ihnen gelitten und gelacht.  Achterbahn der Gefühle, gemischt mit Fußballelementen und einer Portion Humor. So kann es gerne weitergehen. ( *mit dem Zaunpfahl in Richtung Autorin wink* Vielleicht geht da ja noch was für einen dritten Teil. ;) )

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  • Tanz ins Flutlicht

    Tanz ins Flutlicht

    fraeulein_lovingbooks

    06. November 2015 um 21:12

    Inhalt Die Abiturprüfungen stehen an. Katinka hat keine Ahnung, was sie danach beruflich machen will. Als hätte sie nicht schon genug mit ihrer ersten lesbischen Liebe zu tun: Sie fragt sich, wie Eltern und Freunde auf ihr Outing reagieren werden. Wird sie es auf Dauer schaffen, die Beziehung in der Schule geheim zu halten? Und findet sie es tatsächlich in Ordnung, dass Emilia mit einem Jungen zum Abiball geht? Als ihre alte Fußballkameradin Britta wieder auftaucht, wird alles noch komplizierter. Katinkas Weg zum Erwachsenwerden führt sie hinaus aus dem Versteckspiel, mitten hinein ins Flutlicht. (Quelle: Amazon)Meine Meinung Emilia und Katinka sind jetzt zusammen – aber nur die engsten Freunde und die Familie weiß darüber bescheid. In der Schule haben sie sich noch nicht geoutet, zu groß ist die Angst bei Katinka. Zwar macht sie ihrer Freundin ein Versprechen, das sie sich outen wird – bevor sie ihren Abschluss in der Tasche haben. Doch auf dem Weg dahin gibt es Hindernisse und unerwartete Wendungen… Katinka trifft wieder auf Britta, dem ersten Mädchen in das sie sich unbewusst verliebt hatte, und ein paar kleine Gefühle sind wohl auch noch vorhanden. Zusammen coachen sie ein paar Tage später ein Nachwuchsteam und Katinka geht vollkommen auf in ihrer Arbeit als Co-Trainerin – das hat mich wirklich gefreut, endlich sah man bei ihr richtige Leidenschaft, etwas für das sie brennt…neben den eigenen Fußballspielen. Sie verbringen viel Zeit zusammen und Emilia gefällt es nicht sonders, aber sie toleriert es. Andersherum hat auch Emilia viele Projekte laufen, die Abizeitung, die Abifeier usw. müssen organisiert und umgesetzt werden. Auch sie geht vollkommen auf – vernachlässigt aber auch ihre Freundin. Besonders Katinka macht dieser Zustand zu schaffen und hofft auf Besserung nach einem Familienessen mit dem Vater und deren neuer Freundin. Leider kommt es anders als gedacht und am Ende sind alle zerkracht. Auch zwischen Katinka und Emilia gibt es unterschwellige Spannungen: Emilia will Schauspieler werden und vermutlich wegziehen, während Katinka noch etwas unschlüssig und planlos in ihrer Zukunftsplanung ist, sich jedoch sicher ist, das sie in ihrem Heimatort bleiben möchte. Es spitzt sich immer weiter zu und irgendwann möchte Emilia eine “Beziehungspause” einlegen…ob die beiden wieder zueinander finden? Liest selbst ;) Katinka hat sich ein wenig verändert seit dem Vorgängerroman und ich habe mich sehr gefreut. Sie steht nun für ihre “Frauenliebe” – zumindest innerlich, nach außen leider überhaupt nicht. Außerdem ist sie noch immer zu empfindlich – in jedem Satz und jeder Handlung ihrer Mutter sieht sie eine “Abwertung” ihrer sexuellen Orientierung und auch bei Klassenkameraden legt sie jedes Wort auf die Goldwaage, versucht eine Anspielung zu finden. Trotzdem gibt sie Emilia ein Versprechen, beidem mir eigentlich sofort klar war, das sie es nicht einhalten wird. Zu groß ist immer noch die Angst – auch als die beiden in einer eindeutigen Situation erwischt werden, traut sich Katinka immer noch nicht zu ihren Gefühlen zu stehen. Für mich war es keine Überraschung, das Emilia eine Pause einlegen möchte. Sie ist genervt von Katinkas Nichtstun – sei es in Bezug auf ihr Coming-out oder ihren Plänen für die Zukunft – nur leider verliert die Fußballerin den Boden unter den Füßen, aber der Fußball fängt sie auf. Zusammen mit Britta, die nach einer gescheiterten Beziehung für unbestimmte Zeit zurückgekommen ist. Ich habe die ganze Zeit gehofft, das Britta irgendwann vielleicht doch auf Frauen steht und die beiden zusammen kommen und auch zusammen bleiben – schade das es nicht geklappt hat…schnief :( Emilia war mir am Beginn des Buches noch sehr sympathisch, doch im Laufe der Geschichte wurde sie mir zu kalt im Umgang mit Katinka und ich konnte nicht verstehen, warum Katinka so an der Klassensprecherin hängt. Sie interessiert sich einen Dreck für die Gefühle und tritt mit ihrem Verhalten noch nach. Natürlich ist es ihr gutes Recht etwas zu beenden bzw. zu pausieren, nur man muss dem Partner ja nicht die kalte Schulter zeigen und den Kontakt komplett abbrechen. Wie auch der erste Band, ist dieser sehr gefühlvoll geschrieben, sodass man sich gut in Katinka hineinversetzen kann, nur leider konnte ich ihre Ängste auf das Coming-out in der Schule nicht verstehen – da es im Verein zwar überraschend kam, aber es alle gut aufgenommen haben. Interessant war definitiv die eine Unterrichtsstunde, in der es um die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft zu einer ungleichgeschlechtlichen Partnerschaft geht. Manche haben dort wirklich haarsträubende Sätze hervorgebracht – und Katinka tut nichts, sieht nur traurig zu Emilia und beschließt ihr Versprechen nicht einzulösen – ob sie es trotzdem schafft? Sagen wir so, man kann stolz auf sie sein ;) Auch der zweite Band bekommt eine klare Lese- und Kaufempfehlung!Schönstes Zitat “Wir sollten gucken, dass wir den Weg so gut beschreiten, wie wir können. Mit dem Zeug, was wir dazu brauchen und mit der Begleitung, die uns gut tut. Und wenn jemand am Wegesrand dir Steinchen zwischen die Beine wirft, dann nützt es nichts stehen zu bleiben. Dann musst du erst recht weitergehen.” (Katinka zu Arvid) Sterne

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  • Wundervolle Fortsetzung

    Tanz ins Flutlicht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. October 2015 um 14:02

    Ich habe vor ein paar Wochen den ersten Band gelesen und sobald ich die erste Seite gelesen habe, war ich wieder mitten in der Geschichte. Zuerst war ich mir unsicher, ob ein zweiter Band wirklich nötig ist, weil... was soll schon groß passieren? Aber nachdem ich dieses Buch gelesen habe, waren diese Zweifel weg. Die Geschichte ist sehr realistisch - ich bin mir sicher, dass sich viele LGBT Teenager und Erwachsene in ihr wiederfinden können. Es gibt eine Menge Drama, mehr Drama als sonst was, aber trotzdem war es nicht zu viel oder übertrieben. Stattdessen hat es mich eher zu Tränen gerührt. Katinka macht große Entwicklungen in diesem Buch durch, aber ich war trotzdem versucht, sie zu schütteln. Emilia ebenso... dennoch machen die Handlungen beider Charaktere Sinn. Und das Ende? Ich liebe es! Ich war auf etwas anderes vorbereitet (was mich enttäuscht zurück gelassen hätte), aber dieses Ende? Perfekt. Trigger Warnungen: Homophobie, großer Alkoholkonsum Disclaimer: Der Butze Verlag hat mir ein kostenloses Exemplar im Austausch für eine ehrliche Rezension zur Verfügung gestellt.

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  • Tanz ins Flutlicht

    Tanz ins Flutlicht

    angeltearz

    30. September 2015 um 07:24

    "Es ist, wie es ist!" Das ist ein Satz, der mich schon seit einigen Jahren begleitet. Mein Leitspruch sozusagen. Dass ich ihm am Ende des Buches lesen durfte, fand ich genial. Denn der Spruch passt perfekt zu der Story! Ich kenne den Vorgängerroman "Im Abseits der Lichter" bereits und war total begeistert. Ich mag den Schreibstil der Autorin unheimlich gerne. In der Rezension schrieb ich schon "Erzähl mir einen Schwank aus deiner Jugend". Und genau in diesem Schreibstil ist der Folgeroman "Tanz ins Flutlicht" geschrieben. Es bringt einfach Spaß zu lesen. In die Welt von Tinka zu tauchen. In diesem Roman finde ich es besonders toll, dass die Emotionen von Tinka rüber gebracht werden. Tinka ist sich unsicher in der Entscheidung, sich zu outen. Ein Gefühl, dass die Wenigsten nach vollziehen können. Ich eingeschlossen. Ich fing an Tinka als trotzigen Teenie abzustempeln. Aber im Laufe des Buches wurde mir immer bewusster, wie es Tinka eigentlich geht. Und man liest wie Tinka sich verändert, wie sie erwachsen wird. An dieser Stelle ziehe ich den Hut vor der Autorin. Ich habe wenige Bücher gelesen, wo es geschafft wurde ein Charakter wachsen zu lassen. Das Cover gefällt mir richtig gut. Die Autorin ist im Übrigen auf dem Cover selbst zu sehen, wurde mir verraten. Das finde ich cool! Sowas habe ich bisher noch nie gesehen. Oder ich habe es nicht mitbekommen. Ich mag es, wenn Menschen auf dem Cover sind. Dann hat man gleich ein Bild vor Augen, wenn man liest. Fazit: Ich mag das Buch unheimlich gerne. Genauso wie das Vorgängerbuch "Im Abseits der Lichter". Ich mag es wie die Autorin schreibt. Es ist irgendwie, als wenn sie ihre eigene Erlebnisse erzählt. Ich denke, dass das Buch einigen sogar helfen könnte, die vor dem gleichen Problem, wie Tinka stehen.

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