Lina Loos

 4.4 Sterne bei 10 Bewertungen

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Das Buch ohne Titel

Das Buch ohne Titel

 (9)
Erschienen am 01.10.2013
Du silberne Dame Du

Du silberne Dame Du

 (1)
Erschienen am 31.03.2016

Neue Rezensionen zu Lina Loos

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Rezension zu "Das Buch ohne Titel" von Lina Loos

Das Buch ohne Titel
abetterwayvor 3 Jahren

Inhalt:
"Lina Loos: Sie war die erste Ehefrau von Adolf Loos, die Weggefährtin von Egon Friedell und Franz Theodor Csokor und eine enge Freundin von Peter Altenberg, vor allem aber war sie eine scharfsinnige Beobachterin und pointierte Kritikerin ihrer Zeit. Erstmals 1947 erschienen und nun nach vielen Jahren neu aufgelegt präsentiert „Das Buch ohne Titel“ einen unverstellten, direkten Einblick in das Wien ihrer Zeit. Eine elegante, kluge, sinnliche und humorvolle Lebenschronik, reich an Anekdoten, Einsichten und Erinnerungen, die Presse und Publikum begeisterte."

Meinung:
Ich habe mir zuerst ein bsischen schwer getan in das Buch hineinzukommen aber es wurde von Seite zu Seite besser.
Es ist einfach ein kleines tolles buch das man nicht zwischendurch lesen sollte sondern sich bewusst dafür Zeit nehmen sollte.
Das Buch deckt sehr viele Facetten ab, e sist interessant, klug, witzig, humorvoll, spannende und sehr einfühlsam.

Absolute Leseempfehlung!

Fazit:
Wirklich ein tolles und informatives Buch.

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Rezension zu "Das Buch ohne Titel" von Lina Loos

„Ich schreibe, was ich will.“ (Zitat aus DAS BUCH OHNE TITEL)
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

„Denn nicht immer werden sie richtig verstanden, diese kindlich bleibenden Menschen mit ihrer unersättlichen Sehnsucht nach Romantik des Lebens – wer sie nicht versteht, der ist und bleibt – dies schleudere ich allen zum Abschied an den Kopf: ein hoffnungslos Erwachsener.“ so Lina Loos über Schauspieler. (Zitat aus DAS BUCH OHNE TITEL)

“Ich möchte lieber gar nichts arbeiten.” (Zitat aus DAS BUCH OHNE TITEL) und dennoch hat Lina Loos sehr viel gearbeitet…. Sie war eine österreichische Schauspielerin, Kabarettistin, Dichterin, Schriftstellerin und Muse. Sie wurde verehrt von vielen Männern, die obwohl sie alle verschmähte, gute Freunde für sie wurden. Unter anderem Peter Altenberg, Egon Friedell und Franz Theodor Csokor, letzterer war maßgeblich daran beteiligt, dass DAS BUCH OHNE TITEL überhaupt erschienen ist.

„In dem Leben dieser Frau vereinten sich innigste Enge und äußerste Weite. (Csokor über Lina Loos und ihr Buch ohne Titel, Zitat aus DAS BUCH OHNE TITEL)

Ein kurzer Abriss über ihr außergewöhnliches und dann wiederum doch auch ganz gewöhnliches Leben mit Freuden, aber auch Ängsten und Sorgen. Die 1882 geborene Schauspielerin Lina Loos geht nach einer kurzen stürmischen Ehe mit dem Architekten Adolf Loos in die USA, hat danach auch Engagements in St. Petersburg, Berlin, Leipzig bis sie sich entscheidet wieder nach Wien zurückzukehren, um dort zu bleiben. Um die mickrige Schauspielergage aufzubessern beginnt sie bereits 1904 Beiträge für Tageszeitungen und Magazine zu schreiben, von 1927-1943 erscheinen ihre Artikel regelmäßig (zu Kriegszeiten seltener) im Feuilleton Teil der Wochenausgabe des Neuen Wiener Tagblatt. Die Familiengeschichte war keine einfache und auch von einem Großteil ihrer Freunde musste sich Lina Loos während des zweiten Weltkriegs verabschieden.

„Es gab einige jähe Abstürze – aber das Lachen ist uns allen geblieben, und das sind doch die einzigen, immer gleich wertvoll, immer gleich bekömmlich bleibenden Rosinen des Lebens.“ (Zitat aus DAS BUCH OHNE TITEL)

Sie selbst gesundheitlich überhaupt nicht auf der Höhe aufgrund eines Lungenleidens und einer Nierenkrankheit, verbrachte die Kriegsjahre abgeschieden in Wien. Lina Loos war eine unpolitische Schriftstellerin, keine Widerstandskämpferin, aber doch war sie sehr politisch in ihrem Auftreten. So rief sie während der Reichskristallnacht angesichts der Brandlegungen und Ausschreitungen immer wieder laut aus „Ich bin Zeuge.“. Nach der Schlacht um Wien 1945 ging Lina Loss den Sowjetsoldaten mit Salz und Brot entgegen. In den letzten vier Jahren ihres Lebens, engagierte sie sich in der Frauen- und Friedensbewegung, war Vizepräsidentin des Bundes demokratischer Frauen und ein Mitglied des Österreichischen Friedensrates, bevor sie 1950 verstarb.

Die erste Auflage von DAS BUCH OHNE TITEL wurde 1947 von der bereits sehr kranken Lina Loos, gemeinsam mit dem Dramatiker und Freund F. T. Csokor und ihrer Freundin Leopoldine Rüther zusammengestellt. Sie enthielten ihre Beiträge aus dem „Neuen Wiener Tageblatt“. 2013 erschien Das Buch ohne Titel neu zusammengestellt durch den Herausgeber Adolf Opel; der Ausgabe wurden unter anderem Briefe und Buchbesprechungen der Erstausgabe hinzugefügt.

Nein, so billig gebe ich es nicht im Leben, ich bin eine Genießerin, was schon der Dichter Peter Altenberg erkannt hat, denn er sagte einmal: „Wissen sie, was Sie sind? Sie sind eine Rahmabschöpferin des Lebens“, und das bin ich, weil ich schon früh erkannt habe – obenauf schwimmt die Sehnsucht.“ sagt Lina Loos über sich selbst (Zitat aus DAS BUCH OHNE TITEL). Sie war eine großartige Unterhalterin, die ihre Umwelt sehr genau beobachtet und skizziert hat. Das merkt man in jeder einzelnen ihrer wunderbaren Geschichten, die alle von alltäglichen Themen handeln, mit denen sich jeder Leser identifizieren kann, von Familie, Freunden, Arbeit, der Nachbarschaft und weiteren willkürlichen Anekdoten. Lina Loos hatte einen großartigen Humor (auch wenn es um sie selbst geht) und ein großes Talent für Sprache. Da die Geschichten wöchentlich erschienen sind und nicht fürs am Stück lesen geschrieben worden sind, empfiehlt es sich das Buch mit Genuss und Muße zu lesen, sonst könnte man der Geschichten (wie bei guter Schokolade) etwas überdrüssig werden und sie könnten ihren großen Unterhaltungswert etwas einbüsen. Optisch ist die Ausgabe aus dem edition atelier Verlag eine Augenweide! Vielen Dank für dieses schöne Buch, das mich mit einer außergewöhnlichen Frau bekannt gemacht hat und mich häufig zum Lachen aber auch zum Nachdenken gebracht hat.

„Mein Testament.
Wenn ich tot bin, hinterlasse ich Güter von unermeßlich großem Wert: Die Erde! Wälder und viele Wiesen! Den Frühling und den Winter im Gebirge! Das Meer! Die Sonne und die Gnade Gottes! All diese Reichtümer meines Lebens hinterlasse ich euch ungeschmälert!“
(Zitat aus DAS BUCH OHNE TITEL)


* Rezensionsexemplar über Lovelybooks / Verlag


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S

Rezension zu "Das Buch ohne Titel" von Lina Loos

Buch ohne Titel
Steph86vor 3 Jahren

Buchinhalt


Lina Loos: Sie war die erste Ehefrau von Adolf Loos, die Weggefährtin von Egon Friedell und Franz Theodor Csokor und eine enge Freundin von Peter Altenberg, vor allem aber war sie eine scharfsinnige Beobachterin und pointierte Kritikerin ihrer Zeit.

Erstmals 1947 erschienen und nun nach vielen Jahren neu aufgelegt präsentiert „Das Buch ohne Titel“ einen unverstellten, direkten Einblick in das Wien ihrer Zeit. Eine elegante, kluge, sinnliche und humorvolle Lebenschronik, reich an Anekdoten, Einsichten und Erinnerungen, die Presse und Publikum begeisterte.

 

Leseeindruck

Ein anspruchsvolles Buch, was mir das Lesen nicht immer einfach gemacht hat. So kann ich meinen Leseeindruck eigentlich in einem Satz verpacken.

Aber da ich gern etwas neues ausprobiere, bin ich dennoch froh es jetzt zu meinen Schätzen zählen zu dürfen. Die Autorin entführt den Leser in ihres Zeit in Wien.

Wie erwähnt viel mir das Lesen, gerade auch weil es nicht aus der modernen Zeit stammt, nicht immer einfach. Ich muss hier auch einfach zugeben, das die Mitte des Buches für mich sehr zäh war. Es waren also in meinem Eindruck, nicht alle Kapitel gleich interessante gestaltet.

Allerdings kann ich es all denjenigen empfehlen, die gern von starken Frauen lesen.

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Gespräche aus der Community

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„Man muss nur den Mut haben, alles auf die Spitze zu treiben! Wer ausweicht, weicht sich selbst aus und wer sich selbst ausweicht, der findet sich nicht.“

Das Buch ohne Titel“ von Lina Loos will gelesen werden!
Herzliche Einladung zu unserer ersten Leserunde auf LovelyBooks! Es gibt 10 Exemplare zu gewinnen*, einfach bis zum 19.08. für ein Buch (print oder E-Book) bewerben. Jeder, der das Buch schon kennt, ist natürlich auch herzlich eingeladen, bei der Leserunde mitzumachen.

Lina Loos: Sie war die erste Ehefrau von Adolf Loos, die Weggefährtin von Egon Friedell und Franz Theodor Csokor und eine enge Freundin von Peter Altenberg, vor allem aber war sie eine scharfsinnige Beobachterin und pointierte Kritikerin ihrer Zeit.

Erstmals 1947 erschienen und nun nach vielen Jahren neu aufgelegt präsentiert „Das Buch ohne Titel“ einen unverstellten, direkten Einblick in das Wien ihrer Zeit. Eine elegante, kluge, sinnliche und humorvolle Lebenschronik, reich an Anekdoten, Einsichten und Erinnerungen, die Presse und Publikum begeisterte.

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euer Team der Edition Atelier

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Letzter Beitrag von  abetterwayvor 3 Jahren
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