Bisher hatte ich noch kein Buch von Douglas Preston und Lincoln Child gelesen. Bei „Ocean – Insel des Grauens“ haben mich allerdings schon das Cover und der Titel neugierig gemacht – diese Kombination war für mich einfach unschlagbar.
Und der Einstieg hatte es direkt in sich! Wenn ich mir vorstelle, ich mache Urlaub am Meer, gehe Muscheln suchen und plötzlich schwimmt ein grüner Sneaker an mir vorbei – mit einem abgerissenen Bein darin – dann bekomme ich schon beim Gedanken daran Gänsehaut. Und als dann auch noch eine ganze Armada weiterer Sneaker mit abgetrennten Füßen auftaucht, war der Gruselfaktor endgültig erreicht. Was für ein grausiger Gedanke!
Constance Green und Special Agent Aloisius Pendergast sind eigentlich zum Urlaub vor Ort, übernehmen dann aber natürlich diesen äußerst kuriosen und erschreckenden Fall. Die Schauplätze wurden so detailliert und atmosphärisch beschrieben, dass ich die Moskitos und die lauernden Krokodile in den Sümpfen förmlich vor Augen hatte. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und war mitten im Geschehen.
Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten flogen nur so dahin. Ich hatte meinen Reader kaum aus der Hand gelegt und das Buch tatsächlich innerhalb eines Tages ausgelesen. Die Geschichte hat mich so sehr gefesselt und mitgerissen, dass ich mich teilweise wie ein unsichtbarer Beobachter gefühlt habe, der direkt dabei ist.
Für mich ein richtig packender und gruseliger Thriller mit jeder Menge Kopfkino. Ich hoffe allerdings sehr, dass diese Geschichte wirklich nur reine Fiktion ist!
























