Lincoln Child Frequenz

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Inhaltsangabe zu „Frequenz“ von Lincoln Child

In der Zentrale von "Lux" in Newport, Rhode Island, dem ältesten und berühmtesten Think Tank der USA, dreht der angesehene Wissenschaftler Willard Strachey plötzlich durch und enthauptet sich mit einem Schiebefenster. Niemand kann sich erklären, was den bisher so bedächtigen Mann in den Wahnsinn getrieben hat. Enigmatologe Jeremy Logan, der zur Hilfe gerufen wird, findet in einem stillgelegten Flügel des Anwesens einen vergessenen Raum. Bizarre Gerätschaften aus dem vorigen Jahrhundert stehen darin, die einem hochgeheimen Projekt namens "Sin" dienten. Offenbar gibt es in der Zentrale von "Lux" jemanden, der genau weiß, was es damit auf sich hatte. Und dieser Jemand verfolgt ein zerstörerisches Ziel. Bald hat er auch Logan im Visier...

Geisterjagd einmal anders ...

— SA-M-T
SA-M-T

teilweise sehr wissenschaftlich, zieht sich an manchen Stellen.

— meisterlampe
meisterlampe

Etwas zäh und nüchtern geschrieben!

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

Unheimlich spannende, zum Teil beklemmende Atmosphäre.

— Beren_Luthien
Beren_Luthien

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    Frequenz
    SA-M-T

    SA-M-T

    11. December 2016 um 19:57

    Jeremy Logan bezeichnet sich selbst als Enigmatologe, andere nennen ihn geringschätzig Geisterjäger. Dabei macht Logan nichts anderes als unerklärlichen Phänomenen wissenschaftlich nachzugehen. Eines Tages wird er von einem ihm durchaus bekannten Forschungsinstitut mit Namen LUX gerufen. Er selbst war dort einige Zeit beschäftigt. Diesmal ist sein Besuch jedoch anders gewichtet - er soll den überaus seltsamen Selbstmord eines Mitarbeiters aufklären. Der Weg führt ihn durch das architektonisch interessante alte Institutsgebäude, wo er in einem stillgelegten Trakt eine verstörende Entdeckung macht. Bald schon ist klar, dass der Tote dieselbe Entdeckung gemacht haben dürfte und dass sein Tod in unmittelbarem Zusammenhang steht. Als kurz darauf weitere Menschen zu Schaden kommen, wird die Sache für die ganze Einrichtung zur Gefahr. Lincoln Childs neuer Roman ist wissenschaftlich sehr spannend aufgebaut und durchwegs spannend zu lesen. Die Geschichte ist zudem glaubwürdig und dicht, sodass man sich am Ende schon die Frage stellt, ob es das nicht auch im realen Leben geben könnte.  

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  • Frequenz

    Frequenz
    Kleine8310

    Kleine8310

    06. November 2016 um 03:38

    "Frequenz" ist ein Thriller des Autors Lincoln Child. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Jeremy Logan. Jeremy arbeitet als Enigmatologe und wird von seinen Kollegen als Geisterjäger bezeichnet.    Als der angesehene Wissenschaftler Willard Strachey plötzlich in der "Lux" Zentrale stirbt, da er vermeintlich durchgedreht ist, wird Jeremy zu Hilfe gerufen und stößt bei seiner Recherche auf einen vergessenen Raum. In diesem Raum entdeckt er bizarre Geräte aus dem vorigen Jahrhundert, die einem Geheimprojekt namens "Sin" dienten. Doch irgendjemand der genauestens über "Sin" Bescheid weiß möchte nicht, dass mehr in Erfahrung gebracht wird und nimmt deshalb den Enigmatologen ins Visier ... Der Einstieg in diesen Thriller ist mir sehr gut gelungen. Lincoln Child hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, der mir gut gefallen hat. Der Autor schreibt eher kurz und dennoch gibt es genug Informationen um sich gut in der Geschichte zurechtzufinden.    Die Handlung ist solide und teilweise auch spannend und sie wirkt durch das Geheimprojekt wirklich interessant. Leider muss ich sagen, dass ich mir in Sachen Spannung doch mehr versprochen hatte und ein bisschen enttäuscht war wie niedrig der Spannungsbogen letztendlich in der Geschichte war. Die Charaktere, allen voran der Protagonist Jeremy Logan, wurden gut ausgearbeitet, aber richtigen Tiefgang hat in meinen Augen, nicht einmal der Protagonist geboten, was ich ein bisschen schade fand. So war die Geschichte leicht und locker zu lesen, aber gefesselt haben mich leider weder die Charaktere noch die Inhalte. Positiv:  * solider Handlungsaufbau * angenehmer und flüssiger Schreibstil   Negativ:  * den Charakteren fehlte es, meiner Meiung nach, an Tiefgang  * der Spannungsbogen wurde niedrig angesetzt und er stieg leider auch im Verlauf nicht nennenswert an    "Frequenz" bietet eine solide aufgebaute Handlung und war gut zu lesen, aber mir fehlten leider der Tiefgang bei den Charakteren und ich hätte mir mehr Spannung erwartet!

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  • Ein gut recherchierter Thriller, dem es jedoch an Spannung fehlt!

    Frequenz
    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    12. August 2016 um 12:27

    Schreibstil Schon lange habe ich kein Buch mehr von Lincoln Child mehr gelesen und jetzt wurde es mal wieder Zeit. Leider habe ich mir wohl eins seiner "technischsten" Bücher ausgesucht, denn in "Frequenz" geht es doch recht kompliziert zu und wer Lincoln Child kennt, weiß, wie intensiv seine Bücher recherchiert sind. Auf der einen Seite ist "Frequenz" daher ein Buch, das viele interessante physikalische Themen interessiert. Natürlich sind diese mit Fiktion gemischt, was ich an Lincoln Childs Bücher stets schätze. Trotzdem muss ich hier eine gewisse Nüchternheit bezüglich des Schreibstils erwähnen. Das Buch verliert deswegen leider sehr viel Spannung. Als Leser habe ich mich oft mit viel zu vielen Informationen bombardiert gefühlt und konnte daher beim Lesen schlecht entspannen. Da ich schon einige Bücher sowohl von Lincoln Child, als auch von seinem Kollegen Douglas Preston kenne, muss ich sagen, das dies nicht mein Lieblingsbuch ist. Mir fehlte eine gewisse Spannung und ein wenig Grusel. Charaktere - Jeremy Logan - Jeremy Logan ist hier unser Hauptcharakter, der wohl schon in vorherigen Büchern auftrat. (Die ich aber nicht gelesen habe!) Man kann hier sagen, dass Jeremy Logan ein Geisterjäger ist. Er sucht nach dem Mysteriösen und versucht, Erklärungen für Phänomene zu finden. Logan ist nicht so ein Geisterjäger, wie man ihn sich vielleicht vorstellt. Er geht sehr wissenschaftlich an die ganze Suche heran und seine Suche nach der Wahrheit besteht meist nur aus Ermittlungen. Zwar hat er auch persönliche Wahrnehmungen, aber diese sind hier doch eher Nebensache. Ob Logan mir nun sympatisch war oder nicht, kann ich schlecht sagen. Ich hatte nicht das Gefühl, ihn hier wirklich kennenzulernen, was vielleicht auch daran liegt, dass Fans des Autoren diesen Charakter bereits kennen. Meine Meinung Puhh, Lincoln Child hat hier ein sehr interessantes Thema aufgegriffen. Es geht um Forschungen und eben um Geräte und Schall. Viele Fakten werden wiedergegeben und besonders die intensive und tiefgründige Recherche muss ich hier positiv erwähnen. Was ich jedoch nicht verschweigen kann: Das Buch war recht zäh und mein Kopfkino wollte aufgrund der vielen Fakten nicht so recht anspringen. Es gab Momente, die wirklich spannend waren, aber besonders die ersten 100 bis 150 Seiten haben sich sehr gezogen, da Logan hier von Person zu Person läuft und diese ausfragt. Alle Personen sagen so ziemlich das selbe und bis er den im Klappentext erwähnten versteckten Raum findet, vergeht erst einmal einige Zeit. Mit dem Auffinden des Raumes sollte man meinen, die Geschichte würde endlich Fahrt aufnehmen, aber es bleibt doch sehr ruhig, was vielleicht auch von Logan ausgeht. Er zeigt kaum Gefühle oder eben eine Seite seiner Persönlichkeit, weswegen es mir schwer fiel, ihm bei seinen Nachforschungen zu folgen. Ich hatte das Gefühl, alles nur aus der Ferne zu sehen! Ich bereue es nicht, das Buch gelesen zu haben, aber dennoch konnte es mich nicht so recht in den Bann ziehen. Fühlbare Spannung kommt eigentlich erst zum Ende auf, doch diese hat nicht ausgereicht, um "Frequenz" zu einem echten Lesegenuss zu machen. Ich möchte hier nicht klischeehaft denken, aber ich bin der Meinung, dass diese technische Thematik und die Nüchternheit eher für männliche Leser gemacht ist. Besonders gut unterhalten habe ich mich nämlich nicht gefühlt - eher im Gegenteil, es gab leider keine echte Höhen und Tiefen! Fazit Ein gut recherchierter, aber für meinen Geschmack zu nüchterner Thriller. Als Wissensquelle optimal, aber um das Buch wirklich zu genießen hat mir Spannung gefehlt!

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