Lincoln Child , Detlef Bierstedt (Sprecher) Nullpunkt

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Inhaltsangabe zu „Nullpunkt“ von Lincoln Child

Im ewigen Eis erwacht das Grauen

Fear Base, eine verlassene Militärstation in Alaska. Ein kleines Team von Wissenschaftlern untersucht einen Berg, der den einheimischen Tunits heilig ist. In einer Höhle blickt sie aus der Tiefe des Eises ein riesiges gelbes Auge an. Ein alter Tunit warnt die Forscher, aber es ist bereits zu spät: Ein ehrgeiziges Filmteam fällt in die Station ein. Zum Entsetzen der Wissenschaftler sägen die Dokumentarfilmer das Monstrum aus dem Eis, um es dann vor laufenden Filmkameras aufzutauen. Doch über Nacht verschwindet es aus dem Tiefkühlcontainer. Am Morgen findet man sein erstes Opfer – oder das, was von ihm übrig geblieben ist.

Das war mir etwas zu abgedreht. Fantasy hin oder her - wenigstens ein bisschen realistisch sollte es sein...

— lovlymau

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  • Rezension zu "Nullpunkt" von Lincoln Child

    Nullpunkt

    pelznase

    24. March 2010 um 13:16

    Eines muss man ganz klar sagen: die Idee dieser Story ist nicht das Neueste vom Neuen. Eine Gruppe Menschen, irgendwo quasi am Ende der Welt, ein gefährliches Monster, das "aufgeweckt" wird und auf seine blutige Jagd geht und Legenden eines exotischen Volks. Das wird so oder so ähnlich immer wieder gerne für Filme und (Hör)bücher genommen. Und wenn sie nicht außerdem etwas ganz Besonderes an sich haben, bleiben sie einem kaum im Gedächtnis. Aber -und das finde ich eigentlich gerade bei Fantasy und Science-Fiction viel wichtiger- sie verstehen es, zu unterhalten. Da macht Nullpunkt keine Ausnahme, mir hat das Hörbuch Spaß gemacht. Da ich für Kälte gar nichts übrig habe und mir kaum etwas Schrecklicheres vorstellen kann als irgendwo im ewigen Eis festzusitzen, ist der Handlungsort schon mal ganz nach meinem Geschmack für eine gruselige Story. Die Gruppe an Forschern wird einem schnell vertraut ohne dass man sich erst durch lange Personen- oder Charakterbeschreibungen ackern muss, das Ungeheuer aus dem Eis wird gut schauerlich beschrieben und kaum ist es wieder unter den Lebenden gibt es auch schon den ersten Toten, ganz wie man es erwartet, gar schrecklich zugerichtet. Die Jagd wird eröffnet und auch wenn man bereits ahnt, wer aus der Sache lebend herauskommt und wer dem Monster noch zum Opfer fällt, so macht es doch Spaß, mit den Forschern auf die Jagd zu gehen. Außerdem steht ja auch noch die Frage aus, WIE die Forscher sich vom dem Übel befreien und die Idee fand ich bei Nullpunkt besonders interessant. Ich verstehe wenig von Akustik, aber der Bereich fasziniert mich schon und es war interessant den Überlegungen der Forscher auf diesem Gebiet zu lauschen. Und ganz nebenbei ist das einfach mal etwas anderes, etwas ausgefallenes, im Vergleich zu den sonst so beliebten Schießereien. Nullpunkt ist mein erstes Hörbuch mit Detlef Bierstedt. Anfangs hatte ich allerdings das Gefühl als fände er einfach nicht in den "Tritt". Es klingt teilweise so als hätte er zuvor noch nie einen Blick auf den Text geworfen und wüsste nicht welche Betonung passt. Doch das legt sich im Laufe der ersten CD und dann liest er schon sehr souverän. Besonders gefallen hat mir, wie leicht er länderspezifische Akzente hinbekommt und wie einfach es auch sonst ist, bei ihm die Charaktere zu unterscheiden. Und das obwohl er auf wilde Stimme-Akrobatik verzichtet. Sehr gelungen ist auch seine Interpretation des Tunit: ruhig, aber bestimmt und weise. Das Cover gleicht dem der Buchausgabe und passt mit den Eiszapfen und dem eisigen Schriftzug natürlich gut zur Geschichte. Sehr schön ist auch, dass man das Argon-Logo diesem Stil angepasst hat. Ein Booklet liegt dem Hörbuch ebenfalls bei, enthält aber lediglich Werbung für weitere Hörbücher des Verlags. Die CD-Laufzeiten und Kapitel-Angaben findet man auf der Innenseite des Back-Covers, also direkt unter CD 6, was ich als ziemlich unpraktisch empfunden habe. Auf der Rückseite gibt es dann noch je einen kurzen Info-Text zu Lincoln Child und Detlef Bierstedt. Fazit: Nullpunkt ist ein gelungenes Mystery-Hörbuch für gemütliche Abende oder einfach mal so für zwischendurch. Es lässt sich leicht hören und versteht es, einen ein paar Stunden lang gut zu unterhalten.

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