Linda Belago

 4.1 Sterne bei 154 Bewertungen
Autorin von Im Land der Orangenblüten, Die Villa an der Elbe und weiteren Büchern.
Autorenbild von Linda Belago (©R. Wowries)

Lebenslauf von Linda Belago

Historisches aus aller Welt: Linda Belago ist bereits seit ihrer Kindheit von den Niederlanden fasziniert. Durch familiäre Beziehungen fühlt sie sich dem Land verbunden und interessiert sich besonders für dessen Geschichte. Auch in ihren Büchern spielen die Niederlande häufig eine große Rolle, oft sind sie Ausgangspunkt oder Spielort der Handlung. So beispielsweise in ihrem Debütroman „Im Land der Orangenblüten“ von 2012. Belago selbst lebte durch ihre Arbeit mehrere Jahre in verschiedenen Teilen Europas und der Welt, heute hat sie sich mit ihrem Mann an der deutsch-niederländischen Grenze niedergelassen.

Alle Bücher von Linda Belago

Cover des Buches Im Land der Orangenblüten (ISBN: 9783732562824)

Im Land der Orangenblüten

 (70)
Erschienen am 08.01.2019
Cover des Buches Die Villa an der Elbe (ISBN: 9783956498404)

Die Villa an der Elbe

 (43)
Erschienen am 03.12.2018
Cover des Buches Die Blume von Surinam (ISBN: 9783732562817)

Die Blume von Surinam

 (28)
Erschienen am 08.01.2019
Cover des Buches Was einst geliebt und dann verloren (ISBN: 9783956496097)

Was einst geliebt und dann verloren

 (7)
Erschienen am 08.05.2017
Cover des Buches Die Insel der blauen Lagunen (ISBN: 9783956492082)

Die Insel der blauen Lagunen

 (6)
Erschienen am 10.08.2015

Neue Rezensionen zu Linda Belago

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Rezension zu "Die Villa an der Elbe" von Linda Belago

Eine Familie in zwei Welten
Monicevor 5 Monaten

"Die Villa an der Elbe" von Linda Belago,

ist ein sehr Familiäres Buch. Wir dürfen miterleben, wie eine Familie in zwei gerissen wird und erst viele Jahre und Generationen später wieder durch einen Zufall zusammenfindet. Der Schreibstil in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen. Das Buch hat sich sehr fließend lesen lassen, auch durch die Zeit Sprünge, zwischen den Jahrhunderten hat sich sehr gut in die Geschichte eingepasst. Das wir den unterschied zwischen den Lebensweisen teilweise in der gleichen Umgebung sehen dürfen und sehr ausführlich die Lebensweisen und die Umgebungen beschrieben bekommen, hat mich begeistert.
Im Verlauf der Geschichte habe ich Zweifel bekommen ob die jüngste Generation das Geheimnis wirklich auflösen kann. Durch immer neue kleine Ereignisse bleibt die Geschichte in Bewegung und auch die Spannung bleibt auf hohem Niveau.
Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, vorallem auch weil es kurzweilig zu lesen ist und mich die bekannte (Hamburg) und unbekannte (New York) Beschreibung fasziniert hat.


Zum Inhalt:

Anni reist mit ihrer Familie nach New York, auf der Reise soll die Verlobung ihrer großen Schwester Helena bekannt gegeben werden. Durch ein Unglück wird die Familie getrennt und Helena taucht nicht wieder auf. Anni behauptet immer das ihre Schwester das Unglück überlebt hat, doch niemand glaubt ihr. Was die Familie nicht weiß, Helena hat das Unglück wirklich überlebt und schlägt sich fortan unter dem Namen ihres Ehemalligen Dienstmädchens, Clara Hauser durch. Über hundert Jahre später tauchen Dokumente über ein Golddepot auf, was Familien in New York und Hamburg fast Zeitgleich auf recherche bringt.

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Rezension zu "Die Villa an der Elbe" von Linda Belago

Nette Familiengeschichte mit inhaltlichen Schwächen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Monaten

Hamburg im Sommer 1900: Der Reedersohn Gustav Clausen soll sich auf der Überfahrt nach New York mit der 17-jährigen Helena van der Haard verloben. Doch kaum angekommen, bricht im Hafen ein Feuer aus, bei dem die junge Braut und ihr Dienstmädchen allen Vermutungen nach umkommen. Nur Helenas jüngere Schwester Anni ist überzeugt davon, dass die schmerzlich Vermisste noch am Leben ist.

Jahre später sieht sie in einer Zeitung zufällig ein Foto von Helena, doch unter dem Bild steht ein falscher Name.

Hamburg 2017: Jonas Clausen muss nach dem unerwarteten Tod seines Vaters die Reederei übernehmen und feststellen, dass die Firma kurz vor der Insolvenz steht. In alten Firmenpapieren findet er einen Hinweis auf ein größeres, noch unangetastetes Vermögen, das in einer New Yorker Bank hinterlegt sein soll.

Die Amerikanerin Amely Thompson will sich mit ihrer Geschäftsidee selbständig machen und bittet ihre Eltern um finanzielle Unterstützung. Amelys Mutter hat in einem geerbten Rezeptbuch ebenfalls Unterlagen gefunden, die Rückschlüsse auf ein Golddepot zulassen. Diese Chance will Amely keinesfalls ungenutzt verstreichen lassen, und trifft bei ihren Recherchen auf Jonas Clausen.


Die Idee zu diesem, auf zwei Zeitebenen angesiedelten Roman hat mir sehr gut gefallen. Der in der Vergangenheit spielende Handlungsstrang überzeugt durch lebensechte Charaktere und einen spannenden Verlauf. Helena entstammt zwar einem reichen Elternhaus, dennoch ist sie sehr praktisch veranlagt. Diese Eigenschaft kommt ihr sicher bei ihrem harten Existenzkampf in New York zugute. Dass sie aus Angst vor einer unglücklichen Ehe mit einem ungeliebten Mann diesen steinigen Weg gewählt hat, ist ebenfalls nachvollziehbar. Auch ihre Schwester Anni fand ich sehr sympathisch. Leider hat die Autorin ihren Lebensweg weniger intensiv ausgearbeitet, und sich dafür mehr der Gegenwart gewidmet.

Jonas Clausen und Amely Thompson wären als Protagonisten meiner Meinung nach entbehrlich gewesen. Ihre Rollen fand ich sehr konstruiert, und zu beiden Figuren fehlte mir der rechte Zugang. Dass sie beide zur selben Zeit auf alte Dokumente mit den entsprechenden Hinweisen auf eine Geldanlage stoßen, könnte man zur Not ja noch hinnehmen. Allerdings hätte die Autorin diesen Handlungsstrang dann auch weiter ausbauen und dem Roman etliche Seiten hinzufügen müssen. Fast scheint es, als wären ihr an dieser Stelle die Ideen ausgegangen. Wie haben sich Jonas und Amely im Hinblick auf ein Vermögen, das für beide sehr wichtig war, verhalten? Leider hat Linda Belago dieses Thema nicht weiterverfolgt, und es an einem spannenden Finale mit unerwarteten Wendungen gänzlich fehlen lassen.

Lange wird mir diese Geschichte zwar nicht in Erinnerung bleiben, dennoch war sie recht nett zu lesen.

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Rezension zu "Die Blume von Surinam" von Linda Belago

Die Blume von Surinam von Linda Belago
Krimifee86vor 8 Monaten

Bei „Die Blume von Surinam“ handelt es sich nach „Im Land der Orangenblüten“ um Teil 2 der Reihe rund um die Plantagenbesitzerin Julie. Wie der Name schon sagt spielt das Buch in Surinam, kurz nachdem die Sklaverei in dem südamerikanischen Land abgeschafft wurde. Das merken auch Julie und ihr Mann. Denn obwohl sie ihre Sklaven immer sehr gut behandelt haben, fällt es ihnen immer schwerer, Arbeiter für ihre Zuckerrohrplantage zu finden. Deshalb heuern auch sie indische Kontraktarbeiter an. Doch nicht nur ist die Zusammenarbeit zwischen ihnen und den ehemaligen Sklaven schwierig, auch sind die indischen Traditionen und die Kultur nichts, was Julie tolerieren kann. Entsprechend bahnt sich eine Katastrophe an, die noch dadurch verstärkt wird, dass ein alter Feind auf der Bildfläche erscheint.


Ich mochte das Buch und mochte es auch irgendwie nicht. Das liegt vor allem daran, dass ich Julie irgendwie als Person nicht mehr so sehr mochte. Da sie die Protagonistin ist, ist das entsprechend schwer. Sie war mir zu steif, zu schwerfällig, zu wehleidig, stellenweise sogar zu arrogant. Nichts mehr über von der energiegeladenen Frau, die wir noch aus dem ersten Band kennen. Dafür mochte ich ihren Sohn Henry umso mehr, auch wenn er sich ebenfalls (jedenfalls in Teilen) sehr dumm verhält. Ich mochte seine Freundschaft mit Karini, die im Übrigen mein Lieblingscharakter ist. Ebenfalls nicht mochte ich leider die Kontraktarbeiter, allen voran Inika. Ja, sie tat mir leid, aber trotzdem ist sie in meinen Augen einfach eine falsche Schlange. Und zwar die ganze Zeit und ihr Verhalten denjenigen gegenüber, die ihr Gutes wollen, ist einfach nur grauenhaft.

Zur Geschichte an sich muss ich sagen, dass es mir zu viel war. Es gab vielleicht auch einfach zu viele Charaktere, denen zu viel widerfahren ist. Das hat mich persönlich sehr gestört. Hier wäre definitiv weniger mehr gewesen, damit man sich auf einen Strang der Erzählung fokussieren kann. Nichtsdestotrotz haben mir einige Handlungsstränge richtig gut gefallen, insbesondere natürlich Henry und Karini, aber auch die Geschichte rund um Martins Vater war interessant. Die indischen Kontraktarbeiter hätte es für meinen Geschmack aber nicht gebraucht.


Fazit: Ich fand das Buch ganz gut und vergebe auch immerhin 6 von 10 Punkten. Nichtsdestotrotz – sollte er jemals erscheinen – ich brauche keinen weiteren Teil aus Surinam.



Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

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Cover des Buches Die Villa an der Elbe

Wir von MIRA Taschenbuch laden euch herzlich zur Leserunde unseres neuen Romans

"Die Villa an der Elbe" von Linda Belago

ein. Bitte bewerbt euch bis zum 21.11.2018 für eines von 20 Leseexemplaren (Taschenbuch) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.

 Zum Inhalt:

Liegt in der Vergangenheit der Familie vielleicht die Zukunft der Reederei?  Hamburg, 1910: Anni steht auf der Tribüne der Horner Rennbahn und starrt auf die Zeitung in ihren Händen, während unten die Pferde vorbeidonnern. Sie ist sich ganz sicher, dass die Frau auf dem Foto ihre seit zehn Jahren tot geglaubte Schwester ist. Anni war immer überzeugt, dass Helena das Schiffsunglück vor Hoboken überlebt hat. Aber das Leben ging weiter und von Helena kam nie ein Lebenszeichen. Anni ist inzwischen verheiratet, Mutter und Teil der hoch angesehenen Hamburger Reederfamilie Clausen. Warum ist ihre Schwester jetzt auf diesem Bild zu sehen und warum steht ein fremder Name darunter? 

Du möchtest "Die Villa an der Elbe" von Linda Belago lesen?

Dann bewirb dich jetzt bis zum 21.11.2018 um eines der 20 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon und auf harpercollins.de teilst.

Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von MIRA Taschenbuch!

251 BeiträgeVerlosung beendet

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