Linda Belago Was einst geliebt und dann verloren

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Inhaltsangabe zu „Was einst geliebt und dann verloren“ von Linda Belago

Ihre Ehe steckt in der Krise, ihre pubertierenden Kinder fordern sie täglich heraus. Wie ein Wink des Schicksals erscheint es Anna, als sie überraschend ein Grundstück im fernen Surinam erbt. Spontan nimmt sie sich eine Auszeit vom Alltag in Deutschland und reist in das exotische Paradies. Dort trifft sie auf jemanden, der die Erblasserin kannte. Fassungslos lauscht Anna den Erzählungen über einen dunklen Teil ihrer Familiengeschichte, der auch ihr Leben für immer verändern wird … Zwei Frauen, ein Schicksal – der große Familienroman von Linda Belago

Eine romatische Familiengeschichte mit einigen Dramen.

— Monice
Monice

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    Was einst geliebt und dann verloren
    Ninasan86

    Ninasan86

    11. June 2017 um 17:15

    Zum Inhalt: Ihre Ehe steckt in der Krise, ihre pubertierenden Kinder fordern sie täglich heraus. Wie ein Wink des Schicksals erscheint es Anna, als sie überraschend ein Grundstück im fernen Surinam erbt. Spontan nimmt sie sich eine Auszeit vom Alltag in Deutschland und reist in das exotische Paradies. Dort trifft sie auf jemanden, der die Erblasserin kannte. Fassungslos lauscht Anna den Erzählungen über einen dunklen Teil ihrer Familiengeschichte, der auch ihr Leben für immer verändern wird …Über die Autorin: Die Autorin Linda Belago interessiert sich besonders für die Geschichte der Niederlande. Durch ihre Familie hatte sie bereits als Kind eine besondere Beziehung zu diesem Land. Später führte sie ihr Beruf zunächst quer durch Europa und dann nach Übersee. Heute lebt Linda Belago mit ihrem Mann nahe der deutsch-niederländischen Grenze.Mein Fazit und meine Rezension: Anna steckt fest. Ihre Kinder sind erwachsen und brauchen sie nur noch für das Essen, die Wäsche und als Fahrdienst, ihr Ehemann ist ständig unterwegs und Anna selbst ist Zuhause und macht den Haushalt. Ein erfülltes Leben sieht da anders auch. Zu allem Übel findet sie auch noch heraus, dass ihr Mann eine Affäre hatte. Was kann jetzt noch kommen? Eigentlich nichts mehr, denkt man sich, doch schon flattert ein Brief ihrer Großmutter Rijke ins Haus. Vor lauter Trubel vergisst Anna ihn, bis wenige Wochen später ein amtlich anmutender Brief in ihre Hände fällt und ihr mitteilt, dass ihre Großmutter verstorben ist. Sie soll zur Testamentseröffnung kommen. Als einzige Erbin reist sie zur Testamentseröffnung an, um dort zu erfahren, dass ihr Großmutter - eine Niederländerin - nicht den Beginn ihres Lebens dort verbracht hat, sondern in einer niederländischen Kolonie in Südamerika, namens Surinam. Auch dort hat sie ein Stück Land geerbt. Um all dem Frust und den vielen Fragen (und Entscheidungen) zu entkommen, beschließt Anna kurzer Hand, mit ihrer Tochter nach Surinam zu fliegen, um dort der Familie ihrer Großmutter näher zu kommen. Doch was sie dort erlebt, hätte sie niemals für möglich gehalten ... Anna ist eine Frau in der Mitte ihres Lebens  und Anfang vierzig. Mit der Geburt ihrer beiden Kinder hat sie ihren Beruf aufgegeben und sich ganz der Mutterrolle hingegeben. Doch da ihre Beiden jetzt erwachsen werden, merkt sie, dass sie nicht mehr die erste Rolle in ihren Leben spielt und fühlt sich allein. Auch ihr Mann Rüdiger lässt sie immer öfter allein - unter dem Mantel der vielen Arbeit im Büro macht er sich aus dem Staub, doch leider steckt dahinter ein jüngeres Exemplar Frau. Anna ist nicht nur gekränkt, sie ist zutiefst verletzt. Ihre Verzweiflung kann auch der Leser regelrecht spüren. Was soll sie aber auch tun? Als dann der rettende Brief (mit einer eigentlich nicht so frohen Botschaft) ins Haus flattert, ist die Reise (oder die Flucht) nach Surinam eine willkommene Abwechslung. Doch wie soll man sich in der Fremde verhalten, wenn man eigentlich weiß, dass man der rechtmäßige Eigentümer ist? Mir war schon zu Beginn klar, dass da noch einiges auf Anna zukommen wird, insbesondere, da sie unter dem Mantel der Verschwiegenheit anreist und doch noch ziemlich schnell Anschluss und neue Freunde findet. Alle behandeln sie freundlich und zuvorkommend (das ist sie schon gar nicht mehr gewohnt) und sie fühlt sich schon bald wie ein Teil der Familie. Dass ihre Großmutter in dem fernen Land aufgewachsen ist, war Anna nicht bewusst. Über ihre Großmutter hat sie nie viel erfahren und auch ihre Mutter scheint nicht sonderlich traurig über deren plötzliches Ableben zu sein. Doch Anna fühlt mehr und für sie steckt mehr hinter all dem. Sie versucht das Geheimnis ihrer Familie zu ergründen: sie möchte wissen, warum ihre Großmutter so war und wieso sie und ihre Tochter (Annas Mutter) sich so auseinander gelebt haben. Dort, in Surinam scheint sie endlich die Antwort auf all ihre Fragen zu finden, als sie auf die alte Makebo trifft, die einst in jungen Jahren die beste Freundin von Rijke war. Mich hat das Leben von Anna, aber auch das Schicksal ihrer Großmutter Rijke sehr berührt und tief getroffen. Auch ich habe vor einiger Zeit meine geliebte Großmutter verloren, hatte zwar einen guten Kontakt zu ihr, doch weiß ich, dass ich nicht alles über sie wusste. Nichts über ihre Kindheit, noch über ihre Vergangenheit mit meinem Großvater. Nun sind beide tot und niemand kann mir mehr ihre Geschichte erzählen - doch zum Glück habe ich eine Mutter, die mit ihrer Mutter einen sehr guten Kontakt hatte und so bleibt mir unsere Familiengeschichte nicht ganz verschlossen. Anna trifft also in der Ferne nicht nur auf die Geschichte ihrer Großmutter, sondern auf ihr eigenes Schicksal. Sie lernt ihre eigene Familie erst an dem fremden und doch tropischen Ort Surinam kennen und lieben. Dies war bisher mein erstes Buch von Linda Belago, doch es wird wohl nicht mein letztes gewesen sein. Mit ihrem flüssigen Schreibstil hat sie mich direkt gefangen genommen und in das Leben von Anna und Rijke entführt. Zu keinem Zeitpunkt der Geschichte war ich gelangweilt oder wollte Passagen einfach so überspringen und mir war es schier unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Kein Wunder also, dass ich es binnen weniger Stunden beendet habe. Eine große Leseempfehlung für Leser von Schicksalsromanen, Familienromanen und historischen Romanen - und natürlich auch für diejenigen, die ich mit meiner Rezension neugierig gemacht habe. 

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  • Familie, Liebe, verlieren und gewinnen

    Was einst geliebt und dann verloren
    Monice

    Monice

    09. June 2017 um 13:03

    "Was einst geliebt und dann verloren" von Linda Belago, ist ein Buch über eine Frau welche uns die Geschichte zwar nicht mehr selbst erzählen kann aber immer noch sehr präsent ist. Der Schreibstil ist sehr angenehm und mitreisend. Die Autorin erzählt und nicht nur eine Lebensgeschichte, sondern verpackt viele in eine. Mir haben die Zeit Sprünge sehr gut gefallen, es wurde nicht nur aus der Vergangenheit erzählt, es wird auch zurück gesprungen und man ist plötzlich wieder mittendrin. Außerdem hat mir sehr gut gefallen, dass das Buch über viele Generationen berichtet und uns den unterschied sehr gut aufzeigt. Wir sollten nicht vergessen das ein Leben vor nicht einmal hundert Jahren noch anders aussehen konnte. Bei weitem nicht selbst bestimmt und technisch noch nicht soweit, wir sollten auch nicht vergessen das der zweite Weltkrieg nicht lange vorbei ist und uns allen ein Mahnmal sein sollte. Zurück zum Buch, die Autorin hat uns sehr viele Gefühle übermitteln können und ich hatte das Gefühl sie alle auf ihre Art und Weise zu verstehen und mit zu Fühlen. Für jeden, der Interesse an nicht nur moderner Liebesgeschichte, sondern auch an der Vergangenheit hat ist dieses Buch genau richtig. Also viel Spaß und rann an die Seiten. Zum Inhalt:Anna lebt mit Mann Rüdiger und ihren Kindern in Köln. Sie merkt immer mehr wie alle ihre eigenen Wege gehen und sie alleine zu Hause sitzt und verbittert. Als sie plötzlich vom Tod ihrer Großmutter Rijke erfährt und nicht nur deren Haus in den Niederlanden sondern auch ein Resort auf Surinam erbt verändert sich ihre Welt von Heute auf morgen. Als ihr Mann sich auch noch eine Pause nimmt packt sie kurz entschlossen für sich und ihre Tochter Jasmin die Taschen und fliegt mit ihr auf der Suche nach Rijkes Geschichte nach Surinam. Nichts ahnend, das sie dort auf mehr wie nur eine Lebensgeschichte treffen wird.

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  • Familiengeheimnis und Liebesgeschichte

    Was einst geliebt und dann verloren
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    24. May 2017 um 20:37

    Anna hat die 40 überschritten, ist Mutter zweier Kinder im Teenager-Alter, Hausfrau und Ehefrau. Doch ihre Ehe steckt in der Krise, was Anna mehr und mehr bewusst wird. Sie macht sich Gedanken über ihr Leben und ihre Ehe, als sie unerwartet vom Tod ihrer Großmutter erfährt, zu der sie lange keinen Kontakt mehr hatte. Ihre Oma hat ihr eine Plantage in Südamerika vererbt. Relativ spontan reist sie mit ihrer 17-jährigen Tochter nach Surinam, um sich diese Plantage einmal näher anzusehen und über ihr bisheriges Leben nachzudenken. Mein Leseeindruck: "Was einst geliebt und dann verloren" ist ein echtes Wohlfühlbuch. Es liest sich sehr leicht, locker und ist nicht sehr anspruchsvoll, so dass man mit dieser Lektüre wirklich gut abschalten und den Alltag einmal vergessen kann. Es ist eine Geschichte über eine Frau in der Mitte ihres Lebens, die noch mal einen Neubeginn wagen möchte. Aber es ist auch eine Reise in die Vergangenheit, denn auch Annas Großmutter Rijke spielt eine wichtige Rolle! In Surinam deckt Anna mehr und mehr die Geschichte ihrer Oma auf, die vorwiegend in den 1930er/1940er Jahren spielt. Und auch Romantiker kommen auf ihre Kosten, denn es gibt natürlich auch eine zarte Liebesgeschichte. Das Setting ist auch erwähnenswert, denn vorwiegend spielt die Handlung in Surinam, was für mich eine schöne Abwechslung darstellte. Die Atmosphäre dieses fernen Landes kam gut bei mir an beim Lesen. Ich hatte viel Spaß und Lesefreude mit diesem Buch und freue mich auf weitere Bücher der Autorin!

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  • Familiengeheimnisse

    Was einst geliebt und dann verloren
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    20. May 2017 um 17:17

    Anna steckt in einer Krise, ihr Mann nimmt keinerlei Notiz mehr von ihr und sie hat sogar die Vermutung, das er sie betrügt. Einzig ihre pubertierenden Kinder lassen sie darüber hinwegsehen, das sie eigentlich keine Ehe mehr mit ihren Mann Rüdiger führt. Als sie dann noch wegen einer Erbgeschichte eine Nacht nicht zu Hause verbringt und zufällig erfährt, das ihr Mann mit seiner Sekretärin und den Kindern Abends beim Essen war und das ihr Mann wirklich mal was mit ihr hatte, macht sie sich doch mal ein paar Gedanken. Ihr Mann wünscht sich dann auch noch eine Auszeit und nachdem sie ein Grundstück von ihrer Großmutter Rijke in Surinam geerbt hat, was liegt da näher, als einfach mal dort hin zu fliegen?Sie bucht ganz spontan für sich und ihre fast 18 jährige Tochter eine Reise in dieses exotische Land und ist von Anfang an fasziniert von den Bewohnern und der Natur. Dort lern sie auch Makebo kennen, die damals mit ihrer Großmutter Rijke viel Zeit verbracht hat. Makebo erzählt ihr nach und nach die ganze Geschichte über die Plantage und das leben ihrer Großmutter. Schnell merkt sie das hier ihre Wurzeln sind und erfährt warum Rijke nie wirklich über diese Zeit in Surinam hinweggekommen ist.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, Linda Belago hat einen tollen Schreibstil und ich mochte Anna von Anfang an. Die Charaktere in der Geschichte wurden toll beschrieben und auch das Land Surinam wurde toll in Szene gesetzt. Genau dort in diesem exotischen Dschungel hätte ich am liebsten das Buch zu ende gelesen. Ein wirklich toller Familienroman, der mich sehr gut unterhalten hat.

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