Linda Benedikt Eine kurze Geschichte vom Sterben

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Inhaltsangabe zu „Eine kurze Geschichte vom Sterben“ von Linda Benedikt

Ein zartes, intensives Stück Literatur über eine zutiefst menschliche Erfahrung. Eine Tochter begleitet ihre Mutter beim Sterben. Was beiden bleibt, ist eine letzte kurze Woche. Auf engstem Raum, in einem Krankenhauszimmer. Aufrichtig und schonungslos gegen sich selbst durchlebt die Tochter Trauer und Glück, Verzweiflung und Wut – und sie versucht, mit dem nicht immer leichten Verhältnis zur Mutter fertigzuwerden, mit den Erinnerungen und dem als sinnlos empfundenen Tod. Linda Benedikts Prosadebüt Eine kurze Geschichte vom Sterben ist ein ergreifender Monolog über das Abschiednehmen und eine schmerzhafte Liebeserklärung zugleich. Es geschieht kaum etwas in diesen sieben Tagen, quälend langsam und eintönig vergeht die Zeit – und doch verändert sich alles.

Eine Tochter begleitet ihre Mutter während der letzten 7 Tage ihres Lebens. Klar & schonungslos. Kurz, aber einprägsam. Grausam wie gütig.

— elane_eodain

Offen, ehrlich und schonungslos, die unvorbereitete Tochter nimmt Abschied von der krebskranken Mutter.

— Bücherwurm

Ein sehr berührendes Buch, welches zum Nachdenken anregt.

— nataliea

Dieses Buch gibt mit viel Gefühl wieder, worauf sich niemand jemals vorbereiten kann: den endgültigen Abschied. Ein Meisterstück!

— Dreamworx

Wie erlebt man die letzten Tage eines gliebten Menschen? Eine mögliche Antwort gibt das Buch.

— mabuerele

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  • Ich suche...ein schweres Thema!

    Kreuels

    ...Erfahrungsberichte zum Thema Sterben, Tod und Trauer. Ich suche ausdrücklich keine Fachbücher oder psychologische Abhandlungen, sondern eigene (persönliche) Erfahrungsberichte. Ziel ist es eine Bibliothek unter http://www.fotografie-kreuels.de/buch-shop/ aufzubauen. Es wird ein spezialisierter Buchshop zu diesem Thema werden, mit einem Onlineverzeichnis/-handel, aber auch einer begehbaren und damit haptischen Bibliothek für Interessierte und Suchende. Wer sich dauerhaft darüber informieren möchte, kann meinen kostenlosen Newsletter abonnieren, der monatlich erscheint. Ich bin über jedweden Hinweis dankbar! Gruß Martin Kreuels

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  • Leserunde zu "Henning flieht vor dem Vergessen" von Hilda Röder

    Henning flieht vor dem Vergessen

    HildaRoeder

    Liebe Leserinnen und Leser, nachdem ich hier eine so wunderbare Buchverlosungsrunde mit meinem Roman „Henning flieht vor dem Vergessen“ erlebt habe, möchte ich nun meine erste Leserunde mit diesem Buch starten. Über die Themen Sterben und Tod zu sprechen ist nicht einfach und die meisten Menschen verdrängen solche Themen sehr gerne. Aber dadurch wird die Angst davor nicht weniger. Im Gegenteil, sie wird größer. Denn nur wenn wir uns mir dieser Angst auseinandersetzen und mehr darüber erfahren, kann sie sich verringern. Das Sterben gehört zum Leben dazu, und ich bin zuversichtlich, dass immer mehr Menschen bereit sind, sich Gedanken zu diesem Thema zu machen. Hennings Geschichte gemeinsam zu lesen, kann der Einstieg dazu sein … Zum Inhalt: Amsterdam, im Frühsommer 2009. Henning Landes, ein 68-jähriger lebensfroher Niederländer, erhält die Diagnose Alzheimer. Er hat wahnsinnige Angst seine Würde zu verlieren und als entseelter Mensch bis zum Tode gepflegt zu werden. Trotz liebevoller Zusicherung seiner Familie, sich um ihn zu kümmern und nicht in ein Heim abzuschieben, will er die Krankheit nicht akzeptieren. Selbstbestimmt im Leben will er auch selbstbestimmt sterben und versucht, eine vom Hausarzt begleitete Sterbehilfe zu erwirken. Diese muss jedoch, nach einer Sondergenehmigung der niederländischen Euthanasie-Kontroll-Kommission, sehr bald erfolgen. In Rückblicken auf sein Leben und getragen von den Erinnerungen, versucht er sich zu entscheiden – für oder gegen einen Freitod. Eine Leseprobe findet ihr hier unter „Blick ins Buch“: http://www.amazon.de/Henning-flieht-vor-dem-Vergessen/dp/3938295740/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1370372235&sr=1-1&keywords=Henning+flieht+vor+dem+Vergessen Ich verlose, mit freundlicher Unterstützung meines Verlages, 10 wertvolle fadengebundene Hardcover Bücher zur Teilnahme. (Den Roman gibt es aber auch in alle Formate als E-Book zu kaufen). Die Teilnahme an einer Leserunde beinhaltet auch eine aktive Teilnahme an der Diskussion sowie eine Rezension am Ende. Für eine weite Verbreitung auf diversen Plattformen sind Verlag und Autor sehr dankbar! Ein großes Dankeschön an den Printsystem Medienverlag für die Unterstützung der Leserunde ! Beantwortet einfach die folgende Frage und ihr habt die Chance auf eines der Bücher: Macht es Sinn, dass ich mich mit Sterben und Tod auseinandersetze? Und wenn ja, warum? Ihr könnt euch bis einschließlich Mittwoch, den 7. Mai für eines der Freiexemplare bewerben. Ich benachrichtige die Gewinner am 8. Mai hier auf LovelyBooks, und ihr müsst mir dann nur noch eure Postadresse mitteilen, damit der Verlag die Bücher an euch schicken kann. Die Leserunde startet am 17. Mai. Und natürlich sind alle herzlich willkommen, die mit eigenem Exemplar mitlesen möchten. Liebe Grüße, und ich freue mich schon auf eure Bewerbungen. Hilda Zur Einstimmung in das Thema könnt ihr hier das YouTube Video meiner Lesung auf der Buchmesse Leipzig 2014 anschauen:

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  • Leserunde zu "Eine kurze Geschichte vom Sterben" von Linda Benedikt

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    katja78

    Vorablesen mit dem Arche Verlag! Heute mag ich euch ein Buch vorstellen, das mich persönlich auch sehr bewegt hat. Linda Benedikt hat "Die kurze Geschichte vom Sterben" geschrieben. Ein zartes, intensives Stück Literatur über eine zutiefst menschliche Erfahrung. Auf knapp 120 Seiten konnte mich dieses Buch noch lange nach dem lesen nicht loslassen, deswegen freue ich mich umso mehr, das ich euch diesen Titel nun in einer Leserunde präsentieren darf. Eine Tochter begleitet ihre Mutter beim Sterben. Was beiden bleibt, ist eine letzte kurze Woche. Auf engstem Raum, in einem Krankenhauszimmer. Aufrichtig und schonungslos gegen sich selbst durchlebt die Tochter Trauer und Glück, Verzweiflung und Wut – und sie versucht, mit dem nicht immer leichten Verhältnis zur Mutter fertigzuwerden, mit den Erinnerungen und dem als sinnlos empfundenen Tod. Linda Benedikts Prosadebüt Eine kurze Geschichte vom Sterben ist ein ergreifender Monolog über das Abschiednehmen und eine schmerzhafte Liebeserklärung zugleich. Es geschieht kaum etwas in diesen sieben Tagen, quälend langsam und eintönig vergeht die Zeit – und doch verändert sich alles. Zur Autorin copyright Gabriela Unseld Linda Benedikt wurde 1972 in München geboren. Sie studierte Politik an der School of Oriental and African Studies in London. Seit 2010 steht sie mit dem politischen Musikkabarett Reality Check - Was Sie noch nie über Israel wissen wollten, sich aber immer schon gefragt haben auf der Bühne, das sie zusammen mit Nirit Sommerfeld geschrieben und realisiert hat. Zuletzt veröffentlichte sie Israel - A love that was. Die Geschichte einer Entzauberung (AphorismA Berlin 2012). Linda Benedikt lebt zur Zeit in München.  Ich suche nun 20 Leser, die dieses Buch gemeinsam in einer Vorableserunde zusammen lesen und anschließend rezensieren wollen. Beantwortet mir dafür folgende Frage: Kennt ihr weitere Bücher aus dem Arche Verlag? Linda Benedikt ist beruflich sehr eingespannt wird aber öfter mal in die Leserunde reinschauen und Fragen beantworten Hier könnt ihr euch gerne mal umschauen, aber Vorsicht, da sind viele interessante Bücher die dringend ein Zuhause suchen ;-) Wir sind gespannt auf eure Eindrücke! Viel Glück

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  • Abschied von der Mutter

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    WinfriedStanzick

    31. October 2013 um 12:41

    Waren das Sterben und der Tod über eine lange Zeit auch ein in der Literatur eher gemiedenes Thema, hat sich in den letzten Jahren hier viel verändert. Viele, meistens gute Bücher sind erschienen, in den Frauen und Männer mit den Mitteln der Literatur eigenes Sterben oder das Sterben ihnen naher Menschen versuchen zu verstehen und zu bewältigen.   Ein besonders beeindruckendes und bewegendes Beispiel ist der zornig-zärtliche Bericht von Linda  Benedikt über ihren Abschied von ihrer Mutter.   Es sind die letzten sieben Tage im Leben der Mutter, sieben Tage letzte gemeinsame Zeit in einem kleinen Krankenzimmer. Lange Jahre war Linda Benedikt ohne Sprache für das, was sie dort erlebt hat. Nun, aus der Erinnerung heraus, erzählt sie von ihren Erfahrungen. Und sie erinnert sich intensiv und so dicht, als sei es letzte Woche gewesen. Das Vergangene ist so aktuell präsent, als geschähe es gerade jetzt. Ein Beispiel dafür, dass Trauerprozesse manchmal lange dauern, sich verschieben können, bzw. nachgeholt werden können.   Linda Benedikt nimmt ihren Leser mitten hinein in den schmerzhaften Prozess eines Abschieds, der alle Gefühle auf einmal zusammenfließen lässt. Emotional keine leichte Lektüre, aber eine, die einem zeigen kann, dass der Tod auch im eigenen Leben jeder Zeit an der Tür stehen kann, und dass man jeden Tag und jede Stunde wertschätzen sollte, den man mit geliebten Menschen verringt.

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  • Eine kurze Geschichte vom Sterben

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    MATOLE

    08. September 2013 um 22:33

    Klappentext: Ein zartes, intensives Stück Literatur über eine zutiefst menschliche Erfahrung. Eine Tochter begleitet ihre Mutter beim Sterben. Was beiden bleibt, ist eine letzte kurze Woche. Auf engstem Raum, in einem Krankenhauszimmer. Aufrichtig und schonungslos gegen sich selbst durchlebt die Tochter Trauer und Glück, Verzweiflung und Wut und sie versucht, mit dem nicht immer leichten Verhältnis zur Mutter fertigzuwerden, mit den Erinnerungen und dem als sinnlos empfundenen Tod. Linda Benedikts Prosadebüt Eine kurze Geschichte vom Sterben ist ein ergreifender Monolog über das Abschiednehmen und eine schmerzhafte Liebeserklärung zugleich. Es geschieht kaum etwas in diesen sieben Tagen, quälend langsam und eintönig vergeht die Zeit und doch verändert sich alles. Zu Anfang konnte mich mir nicht so richtig vorstellen, was ich von diesem Buch zu halten habe und was mich erwartet. Dieses Buch berührt seine Leser und lässt sie nicht so leicht mehr los. Denn auch, wie schon im Klappentext erwähnt, nicht wirklich viel passiert ist dieses Buch voller Emotionen. Auch wenn hier die Trauer und Hilflosigkeit der Erzählerin im Vordergrund stehen, bringt sie durch einige Kindheitserinnerungen auch wieder viel Wärme mit in dieses Buch. Dieses Buch regt wirklich zum Nachdenken über den Tod an. Macht mir aber ehrlich gesagt auch Angst davor einen so sehr geliebten Meschen wie zum Beispiel meine Mutter irgendwann gehen lassen zu müssen.  

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  • Abschiednehmen

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    Bücherwurm

    Das Buch "Eine kurze Geschichte vom Sterben" von Linda Benedikt reiht sich zwar vom Titel der "Eine kurze Geschichte von ... " in eine inzwischen fast abgedroschene Reihe Alltagsbücher, die eine kurze Geschichte von allen Lebenslagen und Dingen präsentieren, aber es ist eben doch herausfallend aus der Eintönigkeit, denn es beschäftigt sich mit dem Ende. Mit dem Abschied, Mit dem Unvorbereitetsein auf das, was jeden von uns betrifft und jeder von uns durchmachen muss und wird. Die Autorin berichtet authentisch, offen und ehrlich von den letzen 7 Tagen der Mutter, die im Krankenhaus im Endstadium Krebs das Leben verliert, dabei ansprechbar, müde und erschöpft ist. Die Tochter selbst ist erfolgreich im Beruf, lebt in den Staaten, wusste von der Krebserkrankung, die die Mutter seit Jahren durchs Leben begleitete, hatte sich aber bisher noch von niemandem endgültig verabschieden müssen und ist -so war mein Eindruck- auf die Situation im Krankenhaus nicht wirklich vorbereitet. Die Autorin beschreibt die Situation sehr nüchtern, verzweifelt und doch gefühlvoll, sie sucht weder nach Ausflüchten, noch fällt sie in ein unglaubwürdiges Hinwenden zur Religion, sie ist einfach überfordert. Mich hat der kurze Roman sehr bewegt, sehr getroffen, da ich wenige Monate zuvor meine Mutter verloren hatte, für mich war es sehr interessant und aufrüttelnd zu lesen, wie andere Menschen, die mit Medizin keinen intensiven Kontakt haben, die Krankenhaus in einem jungen Alter nur von aussen kennen, die Situation empfinden und wie sie damit umgehen. Sehr positiv empfand ich eben grade, dass keine Beschuldigungen, keine Schuldzuweisungen, kein Zweifel am Lebenssinn oder dem Sinn von Geburt und Tod stattfanden. Wenig Rückerinnerungen an die selbstbewusste Mama, die ihr Leben so lebte, wie sie es wollte, sich über Konventionen hinwegsetzte und auch keine Gedanken verschwendete am Leid anderer Mitmenschen, sondern einer Mutter, die ihren Weg ging, bis ihr zuletzt der Krebs das Leben nahm. Kein Zweifel am eigenen Leben, keine Vorsätze für die eigene Gesundheit oder den eigenen Lebensinhalt, dadurch empfand ich das Buch als Trost. Egal ob man selbst diesen Abschied grade gehen muss oder schon hinter sich hat, für dieses "kurze Buch" sollte sich jeder Zeit nehmen. Vielen Dank!

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  • Eine kurze Geschichte vom Sterben

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    Blaustern

    05. September 2013 um 20:50

    Die 52jährige Mutter liegt schwerkrank, vom Krebs schon stark gezeichnet, im Krankenhaus in München. Ihre Tochter reist von London an, um sie in ihren letzten 7 Tagen bis zum Tod zu begleiten. Die Tage sind endlos, die Zeit verrinnt kaum, und die Emotionen über den viel zu frühen Tod kochen hoch. Man spürt die Trauer mit voller Wucht, die Wut und vor allem diese Hilflosigkeit, nichts mehr tun zu können. Die Mutter schläft viel und in ihren wachen Phasen wird sie von Schmerzen geschüttelt. In der Eintönigkeit des Krankenzimmers erinnert sich die Tochter immer wieder an gute Tage mit ihrer Mutter, und so erfahren wir etliche Passagen aus deren Leben auch über die Beziehung zueinander. Das Buch ist absolut bewegend und bedrückend. Da es sehr aufwühlt, sollten sich Leser mit einem schwachen Nervenkostüm gut überlegen, ob sie zugreifen. Dann spürt man während der Erinnerungen auch wieder den Gegensatz. Die Realität kommt hier wunderbar zum Ausdruck, und zurück bleibt ein nachdenklicher Leser.

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  • Rezension zu "Eine kurze Geschichte vom Sterben" von Linda Benedikt

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    elane_eodain

    03. September 2013 um 16:53

    Es fällt mir schwer, über diese Leseerfahrung eine Rezension zu schreiben. Auf etwas über 120 Seiten hat die Autorin Linda Benedikt den Leser voll im Griff und stürzt ihn tief in ein Gefühlsgemenge, mit dem nicht leicht umzugehen ist. INHALT & GEDANKEN: Ein Leben geht zu Ende, ein anderes geht weiter. Mutter und Tochter warten gemeinsam auf den Tod. Ein Krankenhauszimmer, zwei Betten, ein Bad – das ist 7 Tage lang Lebensraum der beiden Menschen dieser kurzen Geschichte vom Sterben. Die Tochter beschreibt die Situation, schreibt ihre Gedanken und Gefühle auf. Ehrlich und ungeschminkt. Sie wendet sich dabei direkt an ihre Mutter, erzählt ihr, klagt sie an, trauert um sie, ist wütend und voller Schmerz, aber auch voll Liebe und Zuneigung. Die Tochter beschreibt detailliert den Verfall ihrer Mutter, deren Körper vom Krebs entstellt ist, die Schmerzen, die sie peinigen. Früher war sie schön, eine „Lebefrau“, heute ist sie ein dünnes Häufchen Elend unter der Krankenhausdecke, hilfebedürftig, röchelnd, lebensmüde. Wie gehen wir mit dem Tod um, wenn er sich in unser Leben drängt, wenn wir ihn nicht mehr ignorieren können? Er kann gleichzeitig Furcht und Erlösung mit sich bringen. Furcht vor dem Ende und dem Verlust, Erlösung von Schmerzen und Leid. In klarer und schonungsloser Sprache ist dies Geschichte verfasst. Jeder Tag ist ein Kapitel, von 7 bis 1 werden die Tage abgezählt. Dem Leser ist unausweichlich klar, wie die Geschichte endet, aber wie werden die beiden, Mutter und Tochter, ganz am Ende zueinander stehen und Abschied voneinander nehmen? Die Atmosphäre des Krankenhauszimmers und die extreme emotionale Belastung für die Tochter sind spürbar. Als Leser fühlt man sich ganz nah, obwohl es eine sehr persönliche Geschichte ist, drängen sich eigene Erinnerungen unausweichlich auf, lassen sich zwischen Empfindungen Parallelen ziehen. Eine gute psychische Verfassung sollte jeder Leser haben, um sich von der Geschichte auch wieder lösen zu können, wenn das gelingt, kann das Buch zu einer wichtigen Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und Sterbebegleitung beitragen! Wie soll man ein solches Buch bewerten? Kann man ein solches Buch ein "gutes" Buch nennen, kann es "gefallen"? Jeder muss seine eigene Erfahrung damit machen, wenn er das möchte. Und genau das ist es, was ich mit 5 Sternen bewerte, die dargebotene Möglichkeit sich mit dem Thema Sterben und Tod auseinanderzusetzen. FAZIT: "Eine kurze Geschichte vom Sterben" ist ein psychisch sehr anspruchsvolles Buch mit eine gewichtigen Geschichte, über ein Tabuthema, das uns früher oder später alle betrifft. Kurz, aber einprägsam. Grausam wie gütig.

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  • Die lange Zeit des Abschied nehmens

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    aftersunblau

    03. September 2013 um 16:07

    Eine kurze Geschichte vom Sterben ist ein dünnes Buch mit nur gut 120 Seiten und doch hat es die Autorin geschafft die lange Zeit des Sterbens zu vermitteln. In der Geschichte ist die Tochter angereist um ihre krebskranke Mutter im Krankenhaus auf ihrem letzten Lebensweg zu begleiten. Die 7 Tage bis zum Tod scheinen endlos zu sein und bringen alles an Emotionen hervor was nur möglich ist. Trauer, Leid, Wut und Hilflosigkeit über einen sinnlosen, viel zu frühen Tod. Die stumpfe Eintönigkeit in der sterilen Welt des Krankenhauses wird gut vermittelt, als Leser leidet man förmlich mit. Auch wenn dies ein trauriges Thema ist, ich konnte das Buch, unter Tränen, nicht eher beiseitelegen als ich es fertig gelesen hatte.

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  • Eine emotionale Geschichte über den endgültigen Abschied von der Mutter

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2013 um 15:05

    Bei „Eine kurze Geschichte vom Sterben“ lasse ich meine Einteilung von Inhalt und Meinung fallen. Das Buch berichtet über die letzten sieben Tage, die eine Tochter mit ihrer Mutter auf einer Sterbestation verbringt. Linda Benedikt hat wahrlich eine kurze Geschichte vom Sterben geschrieben, aber nur von der Seitenanzahl her. Das schmale Büchlein umfasst 126 Seiten – 126 Seiten voller Elend und Emotionen. Wahrlich ein Buch, dass mich trotz seiner schrecklich traurigen Geschichte nicht loslassen konnte. Ganz oft hatte ich einen Kloß im Hals und Tränen in den Augen und dennoch hatte ich nicht das Gefühl aufhören zu müssen. Nein ich musste das Buch fertig lesen um zu sehen wie die Tochter mit der Mutter und der ungewohnten Situation umgeht und um die Erlösung der leidenden Menschen zu erleben. Denn es leiden ja nicht nur Mutter und Tochter, nein die komplette Familie, der Freund der Tochter, weil sie so unnahbar ist – und auch der für die Tochter unbekannte Mann. „Eine kurze Geschichte vom Sterben“ ist eine sehr emotionale Geschichte, die mich bewegt und berührt hat – und eine Geschichte, die mir gezeigt hat, dass ich jeden Tag, den ich mit meiner Mutter verbringen kann beim Schopf packen sollte und es tun!

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  • Eine kurze Geschichte vom Sterben

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    sonjastevens

    03. September 2013 um 01:30

    „Eine kurze Geschichte vom Sterben“ ist wirklich eine kurze Geschichte, denn das Büchlein hat nur 126 Seiten, aber dennoch bringt es die Ewigkeit der Zeit, die die Erzählerin in der letzten Woche mit ihrer sterbenden Mutter im Krankenhaus verbringt sehr gut rüber. Größtenteils hat mir die Geschichte auch sehr gut gefallen, aber ich muss auch sagen, dass sie ihre Schwächen hatte, die die Geschichte dann auch leider wieder für mich unwirklich gemacht hat, z.B. hat die Erzählerin, ihre Mutter, die durch starke Schmerzen geplagt wurde, weil sie Krebs krank war, selber waschen müssen. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass das ein Leihe machen darf. Hier hätte ich mir eine bessere Recherche gewünscht, sowie, auch, dass man den Arm still halten muss, wenn man eine Infusion bekommt. Es mag sein, dass es der eigentlichen Geschichte nicht viel ab tut, jedoch mich persönlich hat es sehr gestört. Andere Leser mögen diese Kritik aber auch als Nickeligkeit empfinden. Ansonsten kam ich auch teilweise mit den Gefühlen der Erzählerin nicht klar, da sie mir zu wenig Trauer gezeigt oder empfunden hat, zu wenig Verzweifelung, sondern meiner Meinung nach war es das Wichtigste die Ewigkeit der Zeit, die man bei einem Sterbenden verbringt dazustellen. Auch waren verschiedene Handlungen der Protagonistin nicht für mich nachvollziehbar. Das hier soll aber keine negative Kritik sein, da jeder Mensch anders trauert und anders empfindet – da gibt es kein Richtig und kein Falsch, dennoch möchte ich hier in der Rezension trotzdem meine Gedanken beschreiben, auch zur Erklärung, dass ich dem Buch nach langer Überlegung doch nur 3 Sterne geben kann. Dennoch war es ein sehr interessante Leseerlebnis für mich, denn das Thema Leben und Tod ist schließlich nicht einfach und ein paar Mal ist mir das Buch dann auch sehr nahe gegangen. Ich denke, dass hier wirklich auch jeder selber entscheiden muss, wie ihm das Buch gefällt, ähnlich wie, dass jeder selber entscheiden muss, wie man mit Trauer umgeht.

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  • Sehr bewegend!

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    _Booki_

    31. August 2013 um 23:14

    Sterben. Sterben an Krebs. Leider gibt es immer mehr Menschen die an dieser schlimmen Krankheit sterben. Zu viele. Linda Benedikt setzt sich in dem Buch "Eine kurze Geschichte vom Sterben" ebenfalls mit dieser Krankheit auseinander. Eine Tochter reist von London nach München um dort ihre sterbende Mutter die letzten 7 Tage ihres Lebens zu begleiten. Die 52 jährige Mutter ist bereits vom Krebs gezeichnet und von Metastasen am Körper übersät. In diesen 7 Tagen kümmert sich die Tochter im Krankenhaus um die Mutter und nicht die Mutter um die Tochter, was anfangs schwer für das eigentliche Kind ist. Das Buch zählt die Tage rückwärts, beginnt also am siebten Tag und endet am letzten Tag. In den 120 Seiten und sieben Tagen wird allerdings auch das Leben der Mutter und die Beziehung zwischen Mutter und Tochter mithilfe von Rückblenden erläutert. Man hat also am Ende das Gefühl ein ganzes Leben gelesen zu haben obwohl man nur einige Szenen aus diesem Leben kennt. Dieses Buch ist wirklich nicht einfach zu lesen, es ist oft bedrückend aber oftmals auch wieder "fröhlich" wenn sich die Tochter an die gesunde lebensfrohe Mutter erinnert. Die Geschichte die sich mit Sicherheit schon oft in der Wirklichkeit abgespielt hat und abspielen wird ist nicht einfach aus dem Kopf zu bekommen. Man bekommt eine neue Vorstellung davon wie eine Form des Todes aussehen kann. Ich würde allen die daran zweifeln ob sie dieses Buch lesen können nicht raten es zu probieren. Dieses Buch ist sehr bewegend und auch aufwühlend. Die Autorin hat meinen vollen Respekt wie sie die Gegensätze von Leben und Tod darstellen kann.

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  • Sehr bewegend und nichts für schwache Nerven!

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    Labradoria

    31. August 2013 um 15:27

    Dieses Buch ist optisch gesehen zwar sehr schlicht und auch die Seitenzahl ist sehr bescheiden... aber: Der Inhalt der haut einen wirklich von den Socken. Eine Tochter erzählt von Ihrer letzten Woche und die letzte Zeit mit Ihrer Mutter, die im sterben liegt. Hintergrund: die Mutter hat Krebs. Krebs ist in unserer heutigen Zeit eine weit verbreitete Krankheit und die Thematik ist bekannt. In diesem Buch wird der Leser mitgerissen in eine Flut von Gefühlen, Liebe und Zuneigung. Die Autorin erzählt Ihre Gedanken und von der Zeit kurz vor dem Tod der Mutter. Das ist auch der Mittelpunkt dieses Buches. Geschichten drum herum oder Nebenstränge sind hier nicht vorhanden. Hauptaugenmerk ist die Verbindung und die Liebe zwischen den beiden Personen. Wer also erlesen möchte was die Autorin durchgemacht hat und wie es sich anfühlt so etwas zu erleben sollte hier zugreifen. Wer aber keine starken Nerven hat und so etwas nicht aushalten kann der sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen, den die Beschreibungen sind stellenweise nicht sehr schön... Fazit: Sehr bewegend... über mehr (Entscheidungen, Taten die stattgefunden haben vermag ich mir keine Meinung zu bilden. Jeder tut das Richtige für sich und sein Umfeld)!

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  • Bewegend

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    flieder

    29. August 2013 um 22:13

    Eine sehr bewegende Geschichte einer Tochter, die ihre Mutter die letzten 7 Tage in den Tod begleitet.  Nachdem der Krebs über den Körper fast gesiegt hat, reist die Tochter aus London an um die letzten Tage bei ihrer Mutter im Krankenhaus zu sein. Die liebevolle Mutter, die sie kannte ist verschwunden und nur noch ein von starken Schmerzen gebeutelter Körper übrig. Die Mutter schläft viel und nur die schlimmen Schmerzattacken unterbrechen die langen Stunden. Die Tage verinnen sehr zäh und immer wieder erinnert sich die Tochter an längst vergangene Tage, als die Familie noch glücklich war. Die Hilflosigkeit und die Langeweile werden zu einem immer größeren Problem. Eindrucksvoll werden auf den 125 Seiten die Wut, die Trauer und auch der große Schmerz beschrieben, die es für den Leser gut vorstellbar machen wie langwierig das Sterben sein kann und dennoch fühlt man sich  zu keiner Sekunde bedrückt, da doch sehr sachlich über die letzten Tage berichtet wird. Ein Buch, das einen sehr nachdenklich stimmt

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  • Wirkt lange nach...

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    Queenelyza

    Das schmale Büchlein "Eine kurze Geschichte vom Sterben" ist ein Leichtgewicht, allerdings nicht, was den Inhalt angeht. Dieser hat es wahrlich in sich, berichtet darin doch eine Tochter, wie sie die letzten sieben Tage der eigenen Mutter, die in einem Krankenhaus im Sterben liegt, erlebt. Das Buch trifft auf der Gefühlsklaviatur wirklich alle Töne.   Es passiert nicht allzu viel in diesem grauen, tristen Krankenhausalltag. Allerdings passiert sehr viel bei der Tochter, die den letzten Verfall der Mutter miterlebt. Sie erinnert sich zurück, sie hadert, sie weint, sie ist wütend, sie ist ratlos, eifersüchtig - in diesem Buch kommt wirklich jedes auch nur annähernd bekannte Gefühl vor. Und viele Dinge sind wahrlich sehr unbequem zu lesen, denn die Krebskrankheit der Mutter wird nicht durch rosa Nachthemden und große farbenprächtige Blumensträuße beschönigt. Nein, man liest von all den hässlichen Dingen, die zu dieser Krankheit gehören, von Gerüchen, Geschwüren, von Schwäche und Hilflosigkeit. Schwer zu ertragen, selbst wenn man "nur" als Leser dabei ist.   Dennoch bin ich sehr froh, dass ich dieses Buch lesen durfte. Birgt es doch viel Stoff zum Nachdenken - es macht ein Thema lebendig, um das sich die meisten Menschen im Alltag so gar nicht kümmern. Der Tod, er ist in unserem Leben ein steter Begleiter, und doch wird er oft sogar tabuisiert und total ausgeklammert. Hier ist er Thema, und das wirklich drastisch, aber ebenso auch leise und behutsam.   Bei den Rückblenden, wenn die Tochter sich zurückerinnert an die einst schöne, strahlende Mutter, hatte ich oft Gänsehaut, weil sich diese Passagen so schön und rührend lesen ließen. Ebenso wütend war ich, wenn der Verfall geschildert wurde, ebenso gerührt, als die Tochter so etwas wie Eifersucht spürte, als auf einmal ein fremder Mann im Krankenzimmer stand.   Meine Hochachtung vor diesem mutigen Stück Literatur, das wohl niemanden kalt lässt. Es steckt so unendlich viel in diesen wenigen Seiten, Leben und Tod sozusagen. Es wird lange nachwirken bei mir.

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