Linda Budinger Der Geisterkessel

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Inhaltsangabe zu „Der Geisterkessel“ von Linda Budinger

Der Geisterkessel bietet einen „Eintopf“ unheimlicher Novellen. Schattentrinker Im London von 1888 kreuzen sich die Wege eines vom ewigen Leben besessenen Forschers und den Vertretern zweier uralter Geheimbünde - und so entsteht in den nebeligen Gassen von Whitechapel eine neue Legende des Blutes. Herz aus Stein Während der Recherche über einen Dichter der Schauerromantik suchen Bettina und Ralf Schutz in einer verwunschenen Tropfsteinhöhle. Doch die "Steinerne Dame" dort hat nicht vor, die beiden wieder ziehen zu lassen. Bettina und Ralf müssen beizeiten das dunkle Geheimnis des Dichters aufdecken, um ihr Leben zu retten. Der Geisterkessel Unversehens geraten zwei Brüder mit den finsteren Mächten der keltischen Anderswelt aneinander. Eine unheilvolle Prophezeiung kündigt ihren Tod an. Können sich Stefan und Michael noch vor dem Herrn der Unterwelt retten? Schattentheater Es sollte eine Mutprobe sein. Aber das Ding, das Mark und Julian in der von Spuk heimgesuchten Aula der Schule erwecken, ist weitaus finsterer als jedes Gespenst – und tödlich. Die tote Stadt Carmen erleidet einen schrecklichen Unfall und erwacht in einer unwirklichen Ebene, ohne Erin-nerung daran, was überhaupt geschehen ist. Dann taucht plötzlich Gerd auf. Aber der war der Fah-rer des Wagens – und Carmen weiß, er ist tot! Aber das Schlimmste steht Carmen noch bevor, wenn sie die tote Stadt erreicht.

Sehr stimmungsvolle, kurzweilige Unterhaltung

— AntoniaGuender-Freytag
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  • Der Geisterkessel brodelt alá Edgar Allen Poe

    Der Geisterkessel

    AntoniaGuender-Freytag

    Ich habe mir die Anthologie von Linda Budinger gerne zu Gemüte geführt, da man sofort merkt, dass die Autorin eine Ahnung davon hat, wovon sie schreibt. Die Atmosphäre ist sofort greifbar und zieht einen in den Bann, die Geschichten sind nicht alltäglich und allen haftet ein gewisser "Wiederhaken" an, der einen auch nach Beenden der Lektüre nachdenklich zurück lässt. Vielen Dank, liebe Linde Budinger, ich habe wahrlich stimmungsvolle, gut geschriebenen Geschichten zu lesen bekommen, die mir, wie schon Edgar Allen Poe, sehr gut gefallen haben!

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    • 2

    Miamou

    25. January 2016 um 11:47
  • Geister, Schatten, Tote - fünf unheimliche Novellen

    Der Geisterkessel

    Legeia

    04. October 2015 um 15:09

    Klappentext: Der Geisterkessel bietet einen „Eintopf“ unheimlicher Novellen. Herz aus Stein, Schattentrinker, Der Geisterkessel, Schattentheater, Die tote Stadt. Die Autorin: Linda Budinger ist als freie Schriftstellerin und Übersetzerin tätig. In der Reihe 'Das Schwarze Auge' erschienen drei Titel aus ihrer Feder. Außerdem publizierte sie die Romane "Die Nebelburg" (Spreeside Verlag), eine phantastische Rittergeschichte, sowie "Unter dem Vollmond" (Fabylon Verlag), einen Mystery-Thriller. Neben zahlreichen Anthologienbeiträgen und phantastischen Novellen aus der Serie 'Schattenreich pulp magazine' (Bastei Verlag) hat die Autorin auch Fantasy-Hörspiele und Audiobooks (Hörplanet, Europa, Ohrland) verfasst. Die Autorin ist auch mit einer Halblings-Geschichte in "Große Geschichten vom Kleinen Volk" vertreten, das als Buch und E-Book bei Lübbe herauskommt. Meine Meinung: Zwischendurch lese ich immer gern Kurzgeschichten, am liebsten aus dem Mystery- oder Horrorbereich. "Der Geisterkessel" bietet Novellen, die zum Teil schaurig, überraschend und doch hin und wieder etwas langatmig geschrieben sind. Besonders die beiden letzten Geschichten "Schattentheater" und "Die tote Stadt", sowie "Schattentrinker" bestachen durch eine schaurige Atmosphäre, die ich in den anderen Erzählungen vermisst habe. "Herz aus Stein" Ein Unwetter lässt Bettina und Ralf in eine Tropfsteinhöhle flüchten, doch dort wartet ein weibliches Wesen, die "Steinerne Dame", die die beiden nicht mehr gehen lassen will. Diese Novelle hat mir gut gefallen, aber mir fehlte der Nervenkitzel, wobei ich die Zusammenhänge mit dem Dichter Graf Falk zu Tritzau und seiner "verfluchten" Frau gelungen fand. 2,5 Sterne. "Schattentrinker" Interessante Interpretation zu Londons berühmten Mörder, der 1888 sein Unwesen in London trieb. Jack the Ripper lebt heute in diversen Geschichten weiter. Lord Whiterspoon wird als Experte zu einer Mumienauswickelparty eingeladen und erkennt das Potential des Verblichenen, denn er forscht im Geheimen seit Jahren an der Formel der Unsterblichkeit. Also nimmer er kurzerhand die Mumie mit, woraufhin er eine böse Überraschung erlebt. Gelungene Sprache, man fühlt sich in die Schrecken und das Leben des damaligen Londons versetzt. 4 Sterne. "Der Geisterkessel" Stefans Bruder Michael arbeitet nebenbei als Grabungshelfer für Archäologen. Aus einem freigelegten, keltischen Grab klaut Stefan nachts einen Kessel, der den Brüdern alsbald zum Verhängnis wird. War ganz unterhaltsam, hat mich aber nicht so richtig mitgerissen. Hier fehlte mir wieder die Spannung. 2,5 Sterne. "Schattentheater" Julian wird jeden Tag gehänselt, also will er in einer Mutprobe beweisen, dass er keine Angst vor der Aula hat, in der es angeblich spuken soll. Sein Freund Mark steht ihm dabei in der Geisterstunde zur Seite. Die beiden ahnen nicht, dass sogar zwei unheimliche Gestalten in der Schule umgehen. Diese Novelle hat mir von der Botschaft her gefallen. Verspottung ist leider allgegenwärtig, und man sollte sich nicht scheuen, zu helfen. Hier wurde es ein gruselig, und Mark wuchs über sich hinaus. 3,5 Sterne. "Die tote Stadt" Carmen erwacht in einer unwirklichen Welt. Sie hatte einen Autounfall, scheint unverletzt zu sein und irrt durch die Gegend, wobei langsam die Erinnerungen zurückkehren, was ihr widerfahren ist. Die Geschichte war mit Horrorelementen gewürzt, schön schaurig und bildhaft. Die Pointe ahnt man schon früh, aber das tat der Handlung keinen Abbruch. 4 Sterne. Was mir sehr gefallen hat, waren die Illustrationen im Buch, passend zu jeder Novelle. Insgesamt vergebe ich 3 Sterne.

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