Linda Budinger , Linda Budinger Die Nebelburg

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Inhaltsangabe zu „Die Nebelburg“ von Linda Budinger

Die Greifenritter von Alnoris 1 Die Freundinnen Daphne und Rinia verbindet ein gemeinsames Ziel: Sie wollen Ritterinnen werden. Als sie an den Königshof gerufen werden, scheint sich ihr Traum zu erfüllen. Doch so einfach ist die Aufnahme in die Ritterschar nicht. In einer harten Ausbildung müssen die beiden zunächst ihre „Flügel verdienen“. Die Mädchen erlernen den Umgang mit Waffen und fl iegen auf den magischen Greifen, den Reittieren der Schar von Alnoris. Aber ihre Neugier und Abenteuerlust bringt sie bald in Schwierigkeiten. Daphne und Rinia kommen einem finsteren Geheimnis auf die Spur, das ganz Alnor und die Ritterschar zu verschlingen droht. Und wer die Greifenritter retten will, hat einen schrecklichen Preis zu zahlen. Der Zauberer Scalmac hat rings um seine Nebelburg einen dunklen Ort voller Magie und Ungeheuer geschaffen, der auch den Mädchen zum Verhängnis werden kann. Um die Menschen zu schützen, die sie lieben, müssten die Freundinnen alles aufgeben, was sie sich erarbeitet haben. Finden Daphne und Rinia einen Ausweg aus dieser aussichtslosen Lage?

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    Die Nebelburg
    susanna_montua

    susanna_montua

    08. April 2013 um 09:13

    Wertung: * * * * (4 Sterne) Cover: Ein sehr schönes Hardcover inkl. Einband. Direkt im Buchdeckel ist eine Zeichnung Alnors, der Welt, in welcher die Geschichte spielt. Abgebildet ist eine düster wirkende Burg und ein Mädchen mit Fahne. Sehr treffend und interessant. Figuren: Die Hauptcharakter sind die Freundinnen Daphne und Rinia, die davon träumen, Ritter zu werden. Gut, eigentlich träumt Rinia davon, aber Daphne steigt in ihrer jungen Unbefangenheit mit ein. Beide sind sehr realistisch dargestellt und die Gedanken, die man von Daphne (aus welcher Sicht weitestgehend berichtet wird) erfährt, sind definitiv die eines jungen Erwachsenen. Dann gibt es da noch eine ganze Gruppe Knappen/Pagen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, Ritter und Königspaar und natürlich die Gegner. Und trotz der vielen vielen Namen behält man dennoch einen Überblick. Sprache: Angepasste, sehr alte Sprache, die, ich gestehe, mich ab und zu verleitete, den Duden aufzuschlagen. Ja, ich oute mich, bis zu diesem Buch wusste ich mit dem Begriff "Mitgift" nichts anzufangen ;) Und dennoch schaffte es die Autorin, trotz der "schweren" Sprache, eine angenehme Leichtigkeit einzubringen. Fazit: Bis etwa Seite 300 war ich gewillt, nicht mehr als drei Sterne zu verteilen. Ich tat mir sehr schwer, hatte ich oft in den kleinen und großen Kapiteln die Frage, was an den vielen Worten nutzt dem vorankommen der Geschichte? Bei manchen Szenen hatte ich das Gefühl, dass es nicht aufgefallen wäre, diese zu streichen. Ich haderte lange mit mir, ob die Geschichte nicht rascher an Fahrt aufgenommen hätte, wenn sie an einem anderen Punkt angesetzt hätte und quasi rückwärts erzählt worden wäre. Aber (!) als es dann richtig losging, hing ich gebannt an den Seiten und war froh, dass mich eine fiese Grippe ans Bett fesselte. So konnte ich in einem Rutsch durchlesen. Mit tollen Metaphern, die alles so bildlich in meine Fantasie malten war es, als wäre ich ebenfalls in dem Thronsaal gewesen, hätte ebenfalls gegen Scalmac gekämpft - super! Wer also gerne träumt, sich treiben lässt und keine Eile beim Lesen hat, der kommt hier auf seine Kosten.

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