Linda Castillo Eiskaltes Vergessen

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Inhaltsangabe zu „Eiskaltes Vergessen“ von Linda Castillo

Wer bin ich? Diese Frage stellt sich die rothaarige Frau, seitdem sie im Tiefschnee der Rocky Mountains gefunden wurde. Sie hat keine Ahnung was passiert ist oder woher sie kommt. Nur dieses unterschwellige Gefühl, in Gefahr zu schweben, scheint vertraut. Ein Zettel in ihrer Tasche verrät ihren Namen: Hannah. Als John, der Mann der sie gerettet hat, sie in eine Unterkunft bringen will, versucht jemand, ihren Wagen einen Abhang hinunterzudrängen. Hannah weiß, wenn sie überleben will, muss sie herausfinden, wer sie wirklich ist. Ihre einzige Hoffnung ist John, der geschworen hat, sie zu beschützen …

Verfolgung, Rettung, Amnesie, Schwangerschaft in einer Kleinstadt in den Rocky Mountains – spannend. Aber leider mit vielen Längen.

— Bücherfüllhorn-Blog
Bücherfüllhorn-Blog

Etwas seicht, mehr Liebesroman als Krimi, aber dennoch recht spannend. Kann man zwischendurch mal lesen.

— Bluely
Bluely

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    Eiskaltes Vergessen
    Themistokeles

    Themistokeles

    30. May 2016 um 11:57

    Irgendwie hatte ich mich bei diesem Buch wohl ein bisschen zu wenig informiert, hatte ich doch eher mit einem Thriller, kannte ich ja schon die Kriminalromane  von Linda Castillo, als mit Romantic Thrill gerechnet. Jedoch tut das dem Buch im Großen und Ganzen keinen Abbruch, da es in seiner Kürze doch gelungen ist. Vor allem John mochte ich sehr gern, auch wenn ich ihn manchmal wenig verstanden habe, hatte er ja doch Komplexe, die eigentlich so gar keinen Sinn für mich machen wollten. Er ist auf jeden Fall ein ziemlich sympathischer Charakter und ich kann verstehen, dass man sich charakterlch zu ihm hingezogen fühlt. Hannah, die Frau mit dem Gedächtnisverlust, ist für mich eher ein Charakter, den ich seltsam fand. Nicht, weil ich wie viele weitere Charaktere in diesem Buch davon ausgegangen bin, dass sie eigentlich kein guter Mensch ist, sondern eher, weil ich sie nicht richtig greifen konnte. Das beste am ganzen Buch war irgendiwe für mich Honeybear, Johns Hund.Es passiert an vielen Stellen in diesem Roman nicht sonderlich viel, wenn etwas passiert, ist es aber meist sehr spannend. Vor allem, da sehr lange offen bleibt, warum Hannah genau passiert ist, was ihr passiert ist und was so alles noch dahinter steht. Ein bisschen anstrengend sind für mich die Stellen gewesen, an denen es um die Augen des jeweils anderen der beiden geht, denn es wird sich für meinen Geschmack ein wenig zu häufig daran hochgezogen, dass er so wunderhübsche eisblaue Augen und ihre so toll bernsteinfarben sind. Ein bisschen zu viel des Guten einfach.Ein Liebesroman mit einer für dieses Genre sehr guten Portion an Thrill, den man zwischendurch auf jeden Fall sehr gut lesen kann.

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  • Spannender Anfang, zähes Ende.

    Eiskaltes Vergessen
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    11. May 2016 um 11:30

    Eine einfache Liebesgeschichte mit einem wundervollen Erzählton. Die  Hauptprotagonisten waren tiefgehend charakterisiert, so dass ich mich in jeden einfühlen konnte. Der schöne Schreibstil machte aber nicht die Längen wett, in denen sich Hannah und John seitenweise unterhalten haben. Das war einfach zu viel des Guten und langweilig, auch deswegen, weil im ersten Drittel schon zu viel passiert ist.  Alles in allem gefällt mir die Geschichte gerade noch so gut, dass ich nach Folgebänden recherchiert habe. Es gibt im „Rocky Mountains Search and Rescue Team“ (so nenne ich es) weitere interessante Männer: Pilot Tony Colorosa, Sheriff Jake Madigan … Zunächst bin ich aber auf ein Buch aus dem Jahr 2014 gestoßen, in dem Buzz Malone die Hauptrolle spielt. Er wurde hier als „älterer und schlecht gelaunter Mann“ präsentiert, so gar nicht attraktiv. Von daher bin ich jetzt auf seine Geschichte sehr gespannt. Zudem wird im Juni 2016 „Verratenes Vertrauen“ erscheinen, hier spielt Sheriff Jake Madigan die Hauptrolle.  Wenn diese Geschichten aber ähnliche nichtssagende Längen wie die aktuelle Geschichte aufweisen, dann denke ich, werde ich wohl kein Fan dieser Serie um das „Rocky Mountains Search and Rescue Team“ werden. Also, warten wir gespannt ab.

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  • Fängt klasse an und wird dann nervig

    Eiskaltes Vergessen
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    21. February 2016 um 13:36

    Eine Frau hetzt barfuß durch den Schnee, verfolgt von einem SUV. Sie fürchtet um ihr Leben und trotz der Schusswaffe in ihrer Hand, weiß sie nur einen Ausweg: sie muss den Sprung den verschneiten Abhang hinunter wagen, sonst wird der Mann im SUV sie töten. Als sie wieder zu sich kommt, seilt sich ein Mann aus einem Hubschrauber ab, um sie zu retten und in ein Krankenhaus zu bringen. Ihr erster Impuls ist, ihn mit der Waffe zu bedrohen. Sie weiß nicht mehr, wie sie dort hingekommen ist, wer sie ist, wie sie heißt... Diese anfängliche Verfolgungsszene bietet Stoff für einen richtig guten Thriller und das ist Eiskaltes Vergessen auch. Zunächst. Im Krankenhaus stellt man fest, dass die Frau nicht nur unterkhlt ist und eine Gehirnerschütterung und damit einhegehend auch eine Amnesie hat, sie ist auch im dritten Monat schwanger.  Bei sich findet sie einen Zettel mit einem Namen: Hannah. Ist das ihr Name? John, der Mann, der sie mit dem Hubschrauber geborgen hat, beschließt, sie von nun an so zu nennen. Er ist von ihrer Zartheit und Schönheit betört und hat das starke Bedürfnis, sie zu beschützen. Er fühlt sich verantwortlich für sie und möchte sie in Sicherheit bringen.  Von diesem Zeitpunkt an folgt Eiskaltes Vergessen leider immer wieder dem gleichen Schema in leicht abgeänderter Form. John bringt 'Hannah' an einen Ort, den er für sicher hält, kurz darauf taucht der SUV wieder auf und ein Mann versucht, Hannah zu töten. Das bringt John relativ schnell auf die Spur, was für eine Art Person der Verfolger sein muss. Um nicht zu spoilern, gehe ich nicht näher darauf ein, aber auch als Leser hat man sehr (viel zu) schnell einen Verdacht, wer hinter Hannah her ist und warum er immer weiß, wo sie steckt. Überlagert werden diese Thrillerelemente leider von etwas ganz anderem. Haben mir die ersten 100 Seiten noch richtig gut gefallen, gab es im restlichen Verlauf leider ein Thema, das mir irgendwann extrem auf die Nerven ging. Und das sind John Gefühle. Auf gefühlt jeder Seite betont er, wie sehr er sich zu Hannah hingezogen fühlt, wie sehr er sie begehrt, aber er darf sie nicht haben, denn sie gehört ja einem anderen und außerdem gibt es da ein Geheimnis in seiner Vergangenheit und er ist einfach nicht gut genug für sie und er ist es nicht wert, geliebt zu werden... Was ihn aber nicht davon abhält, mit Hannah Sex zu haben.  Dieses heulerische Verhalten von John stand leider völlig im Fokus der Geschichte, wodurch jegliche Spannung verloren ging. Ich war in der zweiten Hälfte des Romans leider nur noch genervt. Und dann Hannah. Man stelle sich vor, man erlebe etwas Schrecklickes, verliere sein Gedächtnis und erfahre dann, man sei im dritten Monat schwanger. Fragt man sich dann nicht normalerweise, wer der Vater ist und ob man nicht vielleicht verheiratet ist und ob es da bereits einen Mann in seinem Leben gibt, den man liebt? Oder ist es völlig normal, dass man sich sofort auf eine Affäre mit seinem Retter einlässt? Dieses Verhalten macht Hannah in meinen Augen zu einer sehr unsympathischen Figur. Das Ende war dann leider auch so, wie ich es erwartet habe und für meinen Geschmack viel zu kitschig (was nur durch eine 180°-Wende auf Seiten von John möglich war, übrigens). Der Täter war keine Überraschung, das Motiv auch nicht, der Ausgang der Affäre und die Sache mit der Amnesie ebenfalls nicht. Eiskaltes Vergessen hat sehr stark angefangen, lässt dann aber rapide nach und dem Ende fehlen sowohl eine spannende Wendung wie ein originelles Ende. Für mich stecken hier einfach so viele Widersprüche und Klischees drin.  Schade, dabei hat es so gut angefangen.     (c) Books and Biscuit

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