Wenn die Nacht verstummt

von Linda Castillo 
4,2 Sterne bei340 Bewertungen
Wenn die Nacht verstummt
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Wieder ein sehr gelungener Teil dieser tollen Reihe mit unerwarteten Wendungen

clary999s avatar

Spannend mit einem sehr interessanten Hintergrund!

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Inhaltsangabe zu "Wenn die Nacht verstummt"

Sie leben wie vor hundert Jahren. Sie sind gottesfürchtig und rechtschaffen.

Doch auch sie trifft der Hass.

Der dritte Band der Bestseller-Serie über die Amisch-Gemeinde in Painters Mill

Die Eltern waren rechtschaffene Leute, gottesfürchtig und in der Amisch-Gemeinde von Painters Mill sehr angesehen. Doch nun liegen sie tot in der Güllegrube. Warum wollte der Mörder die Familie zerstören und die vier Kinder zu Waisen machen? Oder stehen diese Morde in einem Zusammenhang mit den Tätlichkeiten gegen Amische, die in letzter Zeit immer häufiger vorgekommen sind?

Für Polizeichefin Kate Burkholder hat dieser Fall höchste Priorität und gemeinsam mit ihrem Freund John Tomasetti kommt sie einem dunklen Geheimnis auf die Spur, das die Idylle der kleinen Amisch-Gemeinde in Painters Mill für immer zerstören wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596184521
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:23.05.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.05.2012 bei Argon Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Ashimauss avatar
    Ashimausvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Solider Thriller, leider ziemlich vorhersehbar und zu Tatenlastig.
    Bisher der schwächste Teil

    ⭐REZENSION⭐
    Vor etwas längerer Zeit habe ich #wenndienachtverstummt von #lindacastillo gelesen, es ist der dritte Fall der #kateburkholder Reihe.
    Zwar ging mir diesmal die Protagonistin eher weniger auf die Nerven und auch ihr "Partner" John Tomasetti ist, Gott sei Dank 🙏🏻, wieder erträglich geworden, jedoch ist für mich das Zusammenspiel zwischen Haupt- und Nebenstory diesmal nicht so gut gelungen. Grund dafür ist, dass die Hauptstory diesmal sehr vorhersehbar gewesen ist und dadurch es einfach nicht geklappt hat es als eine zusammenhängende Story zu verkaufen 😕
    Der Fall an sich ist zwar sehr spannend gewesen, jedoch fand ich die Nebenstory zu tatenlastig und somit zu sehr in den Vordergrund gerückt. Was natürlich nicht weiter schlimm gewesen wäre, wenn das Zusammenspiel besser funktioniert hätte. 
    Das Ende behielt nochmal einen richtig guten Plottwist für den Leser bereit, den ich so auch wirklich nicht erwartet hatte 👌🏼
    FAZIT:
    Ein solider Thriller, in dem leider das Zusammenspiel zwischen Haupt- und Nebenstory nicht richtig geglückt ist. Spannender interessanter Fall, jedoch ziemlich vorhersehbar, was aber durch einen tollen Plottwist zum Schluss wieder gut gemacht wird 👌🏼
    Von mir gibt es daher 3/5 ⭐

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    mareike91s avatar
    mareike91vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und fesselnd, wenn auch leicht schwächer als der Vorgänger.
    Drei Tote in der Güllegrube

    Inhalt:
    Kate Burkholder wird zu einem amischen Hof gerufen: Drei Erwachsene liegen tot in der Güllegruber - unter ihnen das Ehepaar, das mit ihren vier Kindern auf dem Hof lebt. Was zunächst nach einem tragischen Unfall aussieht, entpuppt sich als Mord. Gibt es einen Zusammenhang zu den anderen Straftaten gegen Amische, die sich in letzter Zeit mehren? Gemeinsam mit John Tomasetti begibt sich Kate auf die Suche nach dem oder die Täter und kommt dabei der grausigen Wahrheit immer näher...

    Meine Meinung:
    Diese Reihe von Linda Castillo entwickelt sich mehr und mehr zu einer meiner absoluten Lieblingsreihen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildreich und angenehm zu lesen. Neben den Ermittlungen stehen wie bereits in den vorherigen Teilen der Reihe die Beziehung zwischen Kate und John Tomasetti sowie das Leben der Amish im Mittelpunkt des Geschehens, was die Handlung zusätzlich interessant macht und ihr Tiefe verleiht.
    Kate und Tomasetti sind mir inzwischen so ans Herz gewachsen, dass ich mit ihnen mitfühle und -fiebere und ihre gemeinsame Beziehung mit Spannung verfolge.

    Der Plot ist zwar spannend, dennoch im Vergleich zu denen der Vorgängerbände schwächer. Das Ende ist zum Teil überraschend, wirkt aber auch etwas konstruiert. Dieses Mal steht die psychologische Komponente mehr im Vordergrund, hier hätte ich mir jedoch ein wenig mehr Aufklärung bzw. Klarheit insbesondere hinsichtlich des Motivs gewünscht.

    Fazit:
    Spannend und fessend, wenn auch leicht schwächer als die vorherigen Teile der Reihe. Dennoch ein absolutes Muss für jeden Fan der Reihe.

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    Caro_Lesemauss avatar
    Caro_Lesemausvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Krimi mit etwas überkonstruiertem Ende
    Eine Welle von Hassverbrechen richtet sich gegen die Amish

    Kate Burkholder ermittelt in ihrem 3. Fall in der Amish-Gemeinde von Painters Mill. Immer wieder kommt es zu Delikten, die aus Hass auf die Amish begangen werden. War der Tod des Ehepaares Slabaugh ein Unfall oder gehören sie ebenfalls in die Riege der Hassverbrechen, die immer mehr außer Kontrolle geraten?


    Dieser Fall ist für die Hauptermittlerin Kate Burkholder eine große Herausforderung, da er ihr emotional nahe geht und sie ein persönliches Interesse an den Kindern der verstorbenen Slabaughs entwickelt - insgesamt mehr Mitgefühl, als für sie und die Lösung des Falles gut ist. Die tiefgreifende Empathie, die vor allem mit ihren persönlichen Erfahrungen in ihrer eigenen Kindheit zusammenhängt, fand ich sehr eindrücklich und nachvollziehbar dargestellt. Auch Kate ist nur ein Mensch, die sich trotz aller Professionalität diesen aufkommenden Gefühlen nicht entziehen kann.
    Die Einblicke in die Welt und das Selbstverständnis der Amish finde ich neben der eigentlichen Krimihandlung total spannend und interessant.
    Manche Dialoge, vor allem zwischen den Ermittlern, fand ich sprachlich ziemlich plump ausgedrückt. Dies könnte aber schlicht an der Übersetzung liegen.
    Als zu klischeebehaftet habe ich ihre Flucht in den Alkohol (nicht nur nach dem sicherlich traumatisierenden Zwischenfall, sondern praktisch jeden Abend nach offiziellem Dienstschluss) empfunden. Auch ihre Beziehung zu Tomasetti gestaltet sich schwierig, wobei ich hier den Eindruck hatte, dass auch dies eher ein Klischee der streng auf ihre Arbeit fokussierten Ermittlerin bedienen soll. Vielleicht ist die Single- und Scheidungsrate unter Polizisten tatsächlich so hoch, wie viele Krimis uns glauben machen wollen (ob nun in gedruckter Form oder beispielsweise im "Tatort" usw.).
    Bemängeln muss ich auch das Ende. Es war mir persönlich zu sehr konstruiert. Nach einer für mich etwas zu sehr in die Länge gezogenen Passage über Kates persönliche Situation nach einem traumatischen Zwischenfall während der Ermittlungen ging plötzlich alles ganz schnell, ein Geistesblitz der Ermittlerin, das Buch war zu Ende und die Motivation zu den Verbrechen blieb letztlich offen.  Schade!

    Fazit:
    Für volle 5 Sterne gab es  im Privatleben von Kate Burkholder  ein paar erzählerische Wiederholungen zu viel und auch das Ende konnte mich nicht vollends überzeugen. Insgesamt hat mir dieser Krimi spannende Stunden beschert und ich kann ihn sowie die Reihe generell weiter empfehlen.

    Kommentare: 2
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    Luthien_Tinuviels avatar
    Luthien_Tinuvielvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Wie immer spannender Thriller in der "Welt" der Amischen.
    Spannender, am Ende doch überraschender Thriller

    Wird es nach 2 Büchern über Kriminalfälle bei den Amischen nicht langsam langweilig? Erstaunlicherweise nicht.

    Auch der dritte Fall von Chief Kate Burkholder hat es wieder in sich.
    Eine Reihe von Hassdelikten gegenüber Amischen erschüttert Painters Mill. Sachbeschädigungen, physische Gewalt... Kein Ende in Sicht.
    Parallel werden drei tote Amische in einer Güllegrube auf ihrer Farm gefunden: Mutter, Vater und Onkel von vier Kindern. Ein Unfall? Oder doch etwas anderes?

    Meine Meinung:
    Wie immer hat Linda Castillo einen fesselnden, angenehmen Schreibstil. Erzählt wird abwechselnd in der 1. Person aus Sicht von Kate und in der 3. Person aus der Sicht ihres Freundes John Tomasetti. Die Geschichte hat unerwartete Wendungen und das Leben der Amischen ist nach wie vor faszinierend, auch wenn sich die neuen Erkenntnisse über diese Kultur in diesem Band doch sehr zurückhalten.
    Man kann die Geschichte sicher auch ohne Kenntnis der vorherigen Teile lesen, wobei dann das Hintergrundwissen über Kate und John doch ein wenig fehlen könnte.
    Mit Vorkenntnis ist es ein Treffen mit alten Bekannten und ein spannender, wendungsreicher Fall mit überraschendem Ende.

    Fazit:

    Der Thiller ist insgesamt ein gut gelungenes Werk, vielleicht aber ein wenig schwächer als der erste Band der Reihe.

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    jenvo82s avatar
    jenvo82vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein guter, spannender Thriller mit unvorhersehbaren Wendungen im Zentrum der amischen Gemeinde. Chief Burkholder meistert ihren 3. Fall.
    Die Mauer des Schweigens

    „Ich weiß, was es heißt, sich nach einem Leben zu sehnen, das man nicht haben kann. Das man sich aber trotzdem so sehr wünscht, dass es weh tut, und das Schicksal einem die große Enttäuschung im Leben serviert.“

     

    Inhalt


    Chief Kate Burkholder wird in ihrem 3. Fall in der Gemeinde Painters Mill in Ohio nicht nur mit einer Reihe Hassdelikten gegen die Minderheitsbevölkerung der Amischen auf Trab gehalten, sondern muss auch noch in einem Mordfall ermitteln. Auf der Farm der rechtschaffenen Familie Slabaugh, hat sich ein Unglück ereignet, bei dem Vater, Mutter und Onkel auf tragische Weise ums Leben kamen. Alle drei sind in die Jauchegrube gefallen und dort ertrunken bzw. erstickt. Doch was zunächst wie ein Unfall aussieht, entwickelt sich nach Bekanntgabe des Autopsieberichtes zum Tötungsdelikt, denn der Familienvater wurde anscheinend erschlagen. Die Waisenkinder sind stark traumatisiert und verkraften den Verlust der Eltern nur schwer, doch sie wollen unbedingt zusammenbleiben und nicht in die Obhut des Jugendamtes fallen. Kate Burkholder versucht ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen und den Täter schnellstmöglich dingfest zu machen. Allerdings kehrt sie immer wieder zum Hof der Slabaughs zurück und entdeckt eines Nachts ein schwerwiegendes Motiv, welches alle Verdächtigungen auf den ältesten Sohn lenkt? Aber hat der 17-jährige, leicht aufbrausende Moses wirklich ein derartiges Verbrechen begangen?


    Meinung


    Auch im dritten Band dieser Kriminalreihe konzentriert sich die Bestseller Autorin Linda Castillo ganz auf die kleine Gemeinde Painters Mill, und die Bevölkerungsgruppe der Amischen, deren Lebensweise aufs einfachste beschränkt ist und die unter sich bleiben und möglichst wenig Kontakt zu Außenstehenden wünschen. Entsprechend groß ist auch das Spannungsfeld zwischen den amischen Menschen und einer englischen Polizeichefin, die genau jener Gemeinde vor Jahren den Rücken gekehrt hat. Gerade in Band 3 nimmt der persönliche Hintergrund von Chief Burkholder einen größeren Stellenwert ein und greift auf bereits bekannte Sachverhalte aus den Vorgängerbänden zurück. Die Verflechtungen zwischen der Polizistin und ihren Erinnerungen an die eigene, traumatische Jugend kommen hier immer wieder ans Tageslicht, so dass der Mordfall bei den Slabaughs auch ein persönlicher Fall ist.


    Für diese nun vermehrt auftretenden Wiederholungen, ziehe ich einen Punkt ab, in Verbindung mit einigen Klischees, die sich bereits im Vorfeld abgezeichnet haben, bringt die Nebenhandlung für mich als Leser doch ziemlich viele, teilweise übertriebene Rückblicke an die Oberfläche. Es stört mich z.B. dass sich Kate immer mehr dem Alkoholkonsum hingibt, dass sie ihrer belasteten Beziehung zu John Tomasetti keine reelle Chance gibt und sobald sie auf sich gestellt ist, in ihrem Selbstmitleid versinkt. Zumal sie wie eine starke Frau wirkt, wird immer wieder auf ihrer Schwäche herumgeritten, die sie einerseits selbst pflegt, die andererseits durch Tomasettis Vorgeschichte nicht unwichtiger wird. Dennoch kann man diesen Punkt verschmerzen, denn der Kriminalfall bleibt trotzdem wahnsinnig spannend und hält unvorhersehbare Wendungen bereit.


    Das große Plus dieser Reihe ist einerseits die interessante Lebensweise der Amischen, die geheimnisvoll und düster wirkt und in der es vielleicht noch viel mehr Geheimnisse aufzudecken gibt, als gedacht. Denn irgendwie besteht diese Mauer des Schweigens zwischen allen Mitgliedern und jenen, die keine sind. Und andererseits lassen die grausamen Morddelikte das Herz von Thriller-Liebhabern höherschlagen. Die Handlungsebene und auch die Hintergründe machen hier den Reiz aus, die einzelnen Personen wirken lebensecht, obwohl sie nicht zu stark im Mittelpunkt stehen.


    Fazit


    Ich vergebe gute 4 Lesesterne, für diesen spannenden Thriller mit inspirierender Geschichte. Im Rahmen dieser Reihe ein etwas schwächerer Teil, allerdings nur, was die persönlichen Belange der Ermittler angeht. Ich denke, hier kann man auch gut die Reihenfolge der Bände willkürlich wählen, denn man erfährt in jedem neuen Fall die gleichen Hintergründe, was mir mittlerweile als „Stammleser“ nicht mehr so imponiert, da ich das Gefühl habe, Chief Burkholder mittlerweile so gut zu kennen, wie eine Freundin, die ich lieber mal zurechtweisen würde, als erneut in die Mitleidsschiene zu verfallen - doch zugegeben, dass ist meckern auf hohem Niveau, denn ich bleibe auf jeden Fall an den nächsten Bänden dran, denn erzählen kann Frau Castillo …

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    Insider2199s avatar
    Insider2199vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Zwar nicht so spannend wie die Vorgänger, dafür aber emotionaler und psychologisch ausgereift (*****)
    Etwas weniger Spannung, dafür mehr Emotionalität.

    Etwas weniger Spannung, dafür mehr Emotionalität.

    Die in Dayton, Ohio geborene Autorin arbeitete jahrelang als Finanzmanagerin, bevor sie sich der Schriftstellerei widmete. Die Autorin lebt heute mit ihrem Mann in Texas. Der vorliegende Roman ist nach „Blutige Stille“ der dritte Teil einer mittlerweile neunteiligen Serie um die Polizeichefin Kate Burkholder.

    Inhalt (Klappentext): Die Eltern waren rechtschaffene Leute, gottesfürchtig und in der Amisch-Gemeinde von Painters Mill sehr angesehen. Doch nun liegen sie tot in der Güllegrube. Warum wollte der Mörder die Familie zerstören und die vier Kinder zu Waisen machen? Oder stehen diese Morde in einem Zusammenhang mit den Tätlichkeiten gegen Amische, die in letzter Zeit immer häufiger vorgekommen sind? Für Polizeichefin Kate Burkholder hat dieser Fall höchste Priorität und gemeinsam mit ihrem Freund John Tomasetti kommt sie einem dunklen Geheimnis auf die Spur, das die Idylle der kleinen Amisch-Gemeinde in Painters Mill für immer zerstören wird.

    Meine Meinung: Zwar reicht dieser Band was die Spannung angeht nicht ganz an die Vorgänger heran, dafür vertieft jedoch die Autorin die Beziehung zwischen Burkholder und Tomasetti und beschreibt sehr anschaulich die Befindlichkeiten einer Polizistin, die mit einem getöteten Menschen fertig werden muss. Als Leser (oder Zuschauer von Filmen) ist man ja meist bzgl. der Gewalttätigkeiten etwas abgestumpft, daher fand ich es hier besonders erfrischend als Leser auch mal wieder an die menschliche Komponente erinnert zu werden – ein Highlight für mich in diesem Band.

    Auch gefiel mir der sehr spannende Showdown am Ende, obwohl ich sagen muss, dass ich die überraschende Wende als eher unnötig empfand. Vor allem deswegen, weil diese etwas konstruiert wirkte und die Motivation der handelnden Person mir völlig unerklärlich blieb, im Buch auch nicht näher analysiert wurde. Die Auflösung vor dieser besagten Wende wäre für mich also schlüssiger gewesen, obwohl auch hier festgehalten werden muss, dass der Täter etwas vorhersehbar war. Vielleicht hatte die Autorin dies auch befürchtet und hat aus diesem Grund die Wende „konstruiert“, so nach dem Motto: okay, du hast den Täter erraten, aber mit dieser Wende hast du sicher nicht gerechnet!? Klar konnte der Leser das nicht, weil es keinerlei Hinweise darauf gab und gerade deswegen kommt das Ganze auch etwas unstimmig daher.

    Fazit: Zwar nicht so spannend wie die Vorgänger, dafür aber emotionaler und psychologisch ausgereift – bis auf die „konstruierte“ Wende am Schluss, die Motivationen im Unklaren lässt. Daher ziehe ich auch einen halben Stern ab, empfehle jedoch den Roman und freue mich auf den nächsten Band.

    Hier geht es zu Band 4.

    Kommentare: 1
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    Wollyvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein netter Thriller, aber kein Highlight für mich.
    Ein netter Thriller mit interessantem Hintergrund

    Wenn die Nacht verstummt ist der dritte Teil der Reihe um die Amisch Gemeine in Painters Mill. Auch mit diesem Band ist Linda Castillo wieder ein netter Thriller gelungen, der sich gemütlich lesen lässt. Keine Katastrophe, aber eben auch kein neues Lieblingsbuch. Für mich eine Geschichte, die ihren Reiz vor allem im Hintergrund hat. Die Amischgemeinde bietet einen Interessanten Rahmen, lernt man doch sonst, durch die zurückgezogene Lebensweise relativ wenig von dieser Gemeinschaft kennen. Durch Castillos Geschichten bekommt man ein wenig Gefühl dafür, wie die Amisch ihr Leben gestalten und mit ihren Angelegenheiten umgehen.

    Dazu gehören auch die Hasstaten die neuerdings in Painters Mill Überhand zu nehmen scheinen. Genau mit diesen beschäftigt sich Chief Kate Burkholder. Eine Polizeichefin die als ehemalige Amische genau weiß, wie die Dinge in einer solchen Gemeinschaft geregelt werden und wie schwierig es für die Behörden ist zu helfen.
    Auf jeden Fall eine Frau, die mir in ihrer Position gefällt, die mir mit ihrem Privatleben allerdings immer wieder auf die Nerven gegangen ist. Die typische Beziehungsunfähigkeit, die Alkoholsucht und ähnliche Dinge finde ich schade, bedienen sie doch sämtliche Klischees eines Ermittlers. Hier hätte ich mir einen grundlegend anderen Aufbau der Protagonistin von der Autorin gewünscht. Die sonstigen Charaktere gefallen mir nämlich gut.

    Fazit:
    Ein netter Thriller, der für mich zu viele Klischees enthällt.

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    ban-aislingeachs avatar
    ban-aislingeachvor 5 Monaten
    (Highlight) - wie weit geht der Hass?

    Der Thriller „wenn die Nacht verstummt“ wurde von der Schriftstellerin Linda Castillo geschrieben. Es handelt sich dabei um den dritten Band der Kate Burkholder Reihe. Man kann das Buch lesen ohne die anderen Bücher zu kennen, der erste Band heißt jedoch „die Zahlen der Toten“. „Wenn die Nacht verstummt“ ist am 23.05.2012 auf Deutsch im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen und umfasst 336 Seiten. Es ist hauptsächlich in der ersten Person Singular aus der Sicht von Kate Burkholder geschrieben.

     

    Obwohl sich die Amisch kaum etwas mit den englischen, wie sie alle anderen Menschen in den USA nennen, zu tun haben, werden sie von manchen Leuten gehasst. Inzwischen passieren immer mehr übliche Fälle aus Hass gegen diese gläubigen Menschen. Als Kate dann mit ihrem Team zu einem Hof gefunden wird, in welchem drei Leute, ein Vater, sein Bruder und die Mutter tot in einer Güllegrube liegen, denkt man das es sich dabei um einen Unfall handelt. Doch stimmt dies? Wenn nein, hat dies etwas mit den anderen Fällen zu tun?

     

    Kate kenne ich schon aus dem zweiten Band der Reihe und mag diese starke Frau, welche eine schlimme Vergangenheit hat und es den Menschen nicht leicht macht sie zu mögen. Sie war einst eine Amish und manchmal vermisst sie dieses leben, doch sie kann nicht mehr zurück. Mir hat im Buch sehr gefallen, dass sich noch mehr über sie erfahren habe und manches hat mich sehr überrascht. Ihren Freund Tomasetti kenne ich ebenfalls schon aus dem zweiten Band und mag seine Art, auch wenn die meisten Menschen ihn wegen der Dunkelheit, die ihn umgibt, wohl kaum mögen werden. Die Nebencharaktere kenne ich teilweise auch schon, mag diese und kann wie bei Kate und ihrem Freund die Handlungen verstehen. Sehr genial fand ich die neuen Menschen, welche wir durch den Fall kennen lernen durften und muss meinen Hut vor der Autorin ziehen, weil sie mich oft dazu gebracht hat die falschen Menschen zu mögen.

     

    Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben, welcher sich flüssig lest und bei dem man sich die Orte und die Handlungen bildhaft vorstellen konnte. Ich liebe es das ich mit jedem Band mehr über die Amish lernen kann und dabei sind nicht nur Sachen die verstehen kann, sondern oftmals lese ich es und kann die Handlungen einfach nicht verstehen. Vor allem, wenn ich dann bedenke, dass Kate doch einst selber eine Amish war und sie somit mit ihr reden könnten und nicht einem englischen Polizisten vertrauen müssten. Die Geschichte ist einfach genial und deshalb handelt es sich bei diesem Buch um ein Highlight. Oft wurde ich in die falsche Richtung geschickt und niemals hätte ich auf den Mörder kommen können. Nie hätte ich mit diesem Ende gerechnet, einfach nur grandios. Dabei hat die Autorin uns Puzzlestücke gegeben und ich hätte diese richtig zusammenlegen können, aber auf den Gedanken, dass das Puzzle so aussehen muss bin ich einfach nicht gekommen.

     

    Ich empfehle dieses wunderbare Buch Lesern von eher leichten Thrillern, mir hat sich nämlich nicht der Magen umgedreht und dabei passiert dies bei mir bei harten Thrillern. Für mich ist es ganz klar ein Highlight der Reihe und ich bin sehr gespannt ob es so grandios weiter geht.

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    Hortensia13s avatar
    Hortensia13vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Drittes Buch der Reihe nach bewährten Erfolgsrezept. Zusätzlich gehts etwas mehr um Gefühle der Hauptfigur.
    Schwerpunkt Gefühle

    In der friedlichen Gemeinde Painters Mill geht der Hass um. Immer wieder gibt es Hassattacken auf Amische. Doch stecken die Täter auch hinter dem Mord an einer Amisch-Familie? Beide Eltern und der Onkel wurden in eine Jauchegrube gestossen und erstickten. Die Polizeichefin Kate Burkholder will den Fall mit allen Mitteln lösen, besonders den vier hinterbliebenden Kindern zuliebe. Aber haben die Attacken wirklich mit dem Mord zu tun?

    Der dritte Band der Bestseller-Serie über die Amisch-Gemeinde in Painters Mill ist mit den gleichen Hauptprotagonisten bestückt, wie die beiden Vorgänger. Dem Schreibstil und Beschreibung des Ablaufs einer Polizeiermittlung bleibt die Autorin treu. So liest sich die Geschichte auch sehr flüssig. In diesem Buch wird zudem die Beziehung von Kafe und dem Sonderermittler John Tomasetti vertieft, wodurch es etwas mehr gefühlstechnischen Tiefgang erreicht. Aber nicht zuviel, so dass die Spannung aufrechterhalten wird.

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    Mali133s avatar
    Mali133vor 9 Monaten
    Spannend bis zum Ende mit unerwarteter Wendung

    "Wenn die Nacht verstummt" ist ein Thriller von Linda Castillo und ist erstmals 2012 im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen.

    Inhalt:
    Abgeschlachtete Tiere auf der Weide, ein Farmer, der an sein umgekipptes Fuhrwerk gefesselt fast erfriert: In Painters Mill häufen sich die Verbrechen gegen die Amischen. Dann werden auf der Farm der Familie Slabaugh drei Leichen in der Güllegrube gefunden: Vater, Mutter und ein Onkel. Ist auch dies ein Verbrechen aus Hass gegen die Glaubensgemeinschaft? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Polizeichefin Kate Burkholder, die bis zu ihrem 18. Lebensjahr selbst eine Amische war, kennt die Menschen dort nur zu gut. Mit ihrem Freund John Tomasetti löst sie ihren persönlichsten Fall.

    Fazit:
    Auch der dritte Teil in der Reihe um Kate Burkholder konnte mich wieder vollkommen überzeugen und ich freue mich jetzt bereits darauf den vierten Teil zu lesen.
    Der Schreibstil der Autorin fesselt mich immer von Anfang an. Er liest sich flüssig und angenehm.
    Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet und ihre Gefühle und Handlungen werden dadurch nachvollziehbar. Auch die Orte an denen die Geschichte spielt werden detailreich beschrieben und man kann sie sich bildlich vorstellen.
    Das Buch umfasst 336 Seiten und ist in einzelne Kapitel unterteilt. Diese haben alle eine angemessene Länge und man hat keine Probleme das Buch zwischendurch mal aus der Hand zu legen. Der Großteil der Geschichte wird aus der Perspektive von Kate Burkholder erzählt, der Polizeichefin von Painters Mill und leitenden Ermittlerin. Mir persönlich ist Kate sehr sympathisch und ich lese gerne wie es ihr bei den Nachforschungen ergeht und welche Gefühle sie dabei hat.
    In diesem dritten Fall ermittelt Kate natürlich wieder bei den Amischen, denen schreckliche Dinge angetan werden. Anfangs handelt es sich nur um kleinere Hassdelikte, doch schon bald nimmt es tödliche Ausmaße an. Die Geschichte bleibt durchgehend spannend und wartet am Ende mit einer unglaublichen Wendung auf den Leser.
    Mir hat das Buch insgesamt hervorragend gefallen und ich hatte große Probleme es wegzulegen. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen und es kann auch unabhängig von den Vorgängern gelesen werden.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!

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