Linda Cuir Der Himmel über Ceylon

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Inhaltsangabe zu „Der Himmel über Ceylon“ von Linda Cuir

Klappentext zu "Der Himmel über Ceylon" Ceylon, 1960: Der jungen Teepflückerin Anjali ist ein entbehrungsreiches Leben vorherbestimmt. Nicht nur die harte, karg bezahlte Arbeit plagt sie. Wegen ihrer für eine Hochlandtamilin ungewöhnlich hellen Haut und ihrer grünen Augen wird sie auf der Plantage als »Fluch der Götter« verspottet. Doch sie will sich nicht in ihr Schicksal fügen und kämpft mutig gegen jedes Unrecht, das sie erlebt, an. Mit ihrem unbändigen Willen und ihrer exotischen Schönheit verzaubert sie den Engländer Tom: Er besorgt ihr eine Anstellung im Haus seiner adligen Eltern. Doch auch hier gibt es Menschen, die Anjali mit Neid und Hass verfolgen, und so muss sie das Anwesen bald wieder verlassen. Schweres Unrecht und Not sollen Anjali weiterhin begleiten. Auch ahnt sie, dass ein dunkles Geheimnis ihr Leben überschattet. Doch sie gibt ihren Traum von einem besseren Leben nicht auf - ebensowenig wie den Traum, Tom, ihren einstigen Retter, wiederzusehen. Ihr Weg soll Anjali in die großen Metropolen Europas führen, wo sie Glanz und Luxus kennenlernt. Dennoch kann sie Ceylon nie vergessen, das Land, in dem sie ihr Herz verlor ...

Schöner, unterhaltsamer und recht mitreißender Roman, der an Spannung gewinnt und interessante Eindrücke über Ceylon ermöglicht.

— Roman-Tipps

Ein Buch zum Träumen (wenn auch die traurige Wirklichkeit nicht zu kurz kommt), berührend, emotional und zu tiefst ergreifend.

— Gelinde

Eine Frau geht unermüdlich ihren steinigen Weg

— Anruba

Eine sehr berührende Geschichte über eien starke Frau

— Rolchen

Eine berührende Geschichte über eine mutige Frau, die immer wieder ihren Weg findet trotz ärmster Verhältnisse. Empfehlenswert!

— Birkel78

Berührende Geschichte mit interessanten Einblicken in die Kultur !!

— Die-Rezensentin

Toller Roman, der mich sehr berührt und in seinen Bann gezogen hat!

— YH110BY

Eine bewegende, teilweise erschütternde und emotionale Geschichte rund um eine junge starke Frau. Empfehlenswert!

— tinstamp

Eine sehr berührende Geschichte über ein Mädchen, das sich eine bessere Zukunft wünscht.

— niknak

Berührend, fesselnd und ergreifend

— eiger

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  • "Der Himmel über Ceylon" von Linda Cuir

    Der Himmel über Ceylon

    Roman-Tipps

    10. June 2017 um 13:07

    Meine Meinung: Die Geschichte über Anjalis Leben ist voll mit überraschenden Wendungen, Höhen und Tiefen, dramatischen Ereignissen, aber auch dem nie verlöschenden Hoffnungsschimmer. Anjali ist auf einer Plantage aufgewachsen und hat bisher nur Entbehrungen und harte Arbeit gekannt. Auf einmal wird ihr die Möglichkeit geboten, für sich eine bessere Zukunft zu erschaffen. Während ihrer Zeit als Küchenhilfe verliebt sie sich in Tom, der auch Gefühle für sie hat. Aber als sie dann des Diebstahls beschuldigt wird, bricht alles zusammen. Dennoch schafft Anjali es immer wieder diese Niederlagen zu überwinden, nicht aufzugeben und einen Neuanfang zu machen, denn an Ideen, Einfallsreichtum und dem nötigen Durchhaltevermögen mangelt es nicht. So schafft sie es z.B. ein „Geschäft“ mit dem Verkauf von Muschelketten aufzubauen. Doch was sie am meisten fasziniert sind Perlen, die auch ihr weiteres Vorgehen bestimmen werden. Zwar muss sie anfangs allein für die Verwirklichung ihrer Träume kämpfen, findet jedoch bald Menschen, die ihr helfen. Bereits im Prolog und Epilog, der die Geschichte im Jahre 1971 zeigt, erfährt man, dass Anjalis Leben sich so bedeutend zum Guten gewendet hat, dass sie wohlhabend ist. Deshalb besteht die Spannung eben darauf, wie sie diese Veränderung und in welchem Maße genau erreicht hat. Denn neben ihrer Willensstärke, Dinge zu verändern, umgibt sie noch ein ziemlich dramatisches Geheimnis, in welches auch ihre Mutter Sita und Lord Geoffrey verwickelt sind, das Anjali jedoch erst sehr spät erfährt. Neben der Handlung an sich erfährt man auch Interessantes über Ceylon, was mit den Geschehnissen stark verwoben ist. So gab es dort – trotz offizieller Abschaffung – immer noch das Kastensystem. Auch das bereitet Anjali oftmals bei den Einheimischen Schwierigkeiten, da sie zu der untersten Stufe des Kastensystems gehört, nämlich den „Unberührbaren“, die anscheinend nicht wirklich Rechte besitzen. Durch anschauliche Beschreibungen der Landschaft, Kultur und der Lebensweise der Einheimischen auf Ceylon entsteht ein gut vorstellbares Bild. Trotz einiger überdehnter Szenen fliegt die Geschichte sehr schnell dahin, da die vielen Wendungen und das Geheimnis die Spannung aufbauen und für ein flüssiges Lesen sorgen. Der Schreibstil wirkt allerdings hin und wieder etwas ungeschickt. Am Ende der Geschichte befindet sich ein Nachwort, wo man noch einiges Wissenwertes über Ceylon und das Buch „Der Himmel über Ceylon“ erfahren kann. Fazit: Schöner, unterhaltsamer und recht mitreißender Roman, der an Spannung gewinnt und interessante Eindrücke über Ceylon ermöglicht.

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  • Der Himmel über Ceylon

    Der Himmel über Ceylon

    Gelinde

    08. June 2017 um 20:14

    Der Himmel über Ceylon, von Linda CuirCover:Schon das Cover lässt mich träumen.Inhalt:Die junge Teepflückerin Anjali will mehr vom Leben als es ihr vom Schicksal vorherbestimmt ist.Das Leben auf der Plantage ist entbehrungsreich und hart, und wegen ihrer hellen Haut und ihrer grünen Augen wird sie zudem verspottet.Durch einen Zufall begegnet sie dem Engländer Tom und verzaubert ihn mit ihrem unbändigen Willen und ihrer exotischen Schönheit.Er besorgt ihr eine Anstellung im Haus seiner adligen Eltern.Doch so leicht lässt sich das Schicksal nicht umgehen, unvorhergesehene Bedrohungen und grausame Hürden stellen sich der jungen Frau in den Weg….Meine Meinung:Eine selbstbewusste und taffe Protagonistin, die mehr aushält als man sich vorstellen kann, ein wahres „Steh-Auf-Männchen“.Sie bricht aus den geltenden Gesellschaftlichen Regeln, dem Kastensystem aus, doch es wird ihr nicht einfach gemacht und sie muss zahlreiche Rückschläge einstecken.Ein wunderschöner exotischer Handlungsort, wobei die Armut des Landes nicht ausgespart wird.Ein mehr oder weniger modernes Märchen wie aus Tausend und einer Nacht.Die Protagonisten haben alle ihre Ecken und Kanten, viele oder einige ihrer Handlungen und Beweggründe sind nicht nachvollziehbar (es bleibt rätselhaft), aber alles ist auch eingebettet in eine Gesellschaft, die so nicht alltäglich ist.Freundschaft ist auch ein ganz wichtiges Thema dieses Buches.Gegen Ende zu wird es dann zu „märchenhaft“.Vor allem als Anjali in den Perlenhandel einsteigt. Ganz alleine kümmert sie sich um alles, sucht nach Geschäftsräumen, Ausstattung (mit erlesenen Antiquitäten), meistert den Verkauf und die Buchführung (obwohl sie nie auf irgendeine Schule oder in entsprechenden Kursen war). Dafür ziehe ich auch einen Stern ab.Autorin:Linda Cuir, geb. 1944, gab 2000 ihr medizinisches Labor auf, um mit ihrem Mann nach Andalusien zu ziehen.Nach zahlreichen Kurzgeschichten ist die ihr Romandebüt.Mein Fazit:Ein Buch zum Träumen (wenn auch die traurige Wirklichkeit nicht zu kurz kommt), berührend, emotional und zu tiefst ergreifend.Es hat mich in ein wunderschönes, exotisches Land (Ceylon) entführt und mir wunderschöne Lesestunden geschenkt.Von mir 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Solange die Hoffnung uns gehört" von Linda Winterberg

    Solange die Hoffnung uns gehört

    aufbauverlag

    Bis wir einander wiederfinden ... Frankfurt, 1938: Als Sängerin darf die Jüdin Anni nicht mehr auftreten. Nur mit Mühe kann sie für sich und ihre kleine Tochter Ruth sorgen. Die Angst vor dem NS-Regime wird immer größer, aber all ihre Bemühungen, gemeinsam auszureisen, scheitern. Schließlich ringt sich Anni zu der wohl schwersten Entscheidung für eine Mutter durch: Um wenigstens ihre Tochter in Sicherheit zu wissen, schickt sie Ruth mit einem der Kindertransporte nach England. So bald wie möglich will Anni ihr folgen. Doch dann bricht der Krieg aus, und sie kann das Land nicht mehr verlassen …Die berührende Geschichte einer jungen Mutter, die ihr Kind zu retten versucht, indem sie es auf eine Reise ins Ungewisse schickt.Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746632896.pdf Leserunde mit Autorin Im Frage-Thread könnt ihr eure Fragen an die Autorin stellen!Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“ und „Solange die Hoffnung uns gehört" vor. Im November diesen Jahres erscheint ebenfalls bei atb ihr Roman „Unsere Tage am Ende des Sees".Jetzt bewerbenUm eines der 25 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch hat dir in letzter Zeit am besten gefallen?Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!Euer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 599
  • Eine Frau geht unermüdlich ihren steinigen Weg

    Der Himmel über Ceylon

    Anruba

    16. May 2017 um 20:08

    Unter der Inhaltsbeschreibung hatte ich mir einen schönen, schicksalhaften Liebesroman vorgestellt. Doch diese Vorstellung wurde bei weitem übertroffen. Der Himmel über Ceylon ist soviel mehr als eine seichte Romanze, wie man bei dem Cover vermuten würde.  Es geht um die junge Teepflückerin Anjali, die aus ihrem armen, ausgebeuteten Leben ausbricht, um ihren Traum nach einem besseren Leben zu verfolgen. Die Geschichte ist in den 60er und 70er Jahren angesiedelt und das hat es noch eine Spur interessanter gemacht. Die Autorin führt einen gekonnt an das Kastensystem und die verschiedenen Glaubensrichtungen in Sri Lanka heran.  Anjali war mir von der ersten Seite an sympathisch. Sie kennt nur die Welt der Teeplantage und ist daher zu Beginn sehr naiv und unwissend. Außerdem ist sie eine Dalit - eine Unberührbare aus der untersten Kaste des hinduistischen Glaubens. Als Unberührbare hält sie nicht nur sich selbst für einen Menschen zweiter Klasse, sondern wird auch von den Mitmenschen so gesehen. Obwohl ich ihr Handeln nicht immer verstehen konnte, fand ihren Charakter sehr faszinierend und lebendig.   Im Laufe der Geschichte stolpert sie von einem Schicksalsschlag zum nächsten. Dabei verliert sie nie den Mut. Immer wenn ihr ein Neuanfang glückt, atmet man auf, weiß aber unterbewusst, dass dieser Zustand nicht lange anhalten wird. Jeder Rückschlag lässt einen mitleiden und zerrt an den Lesenerven, sorgt aber auch dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Der Schreibstil ist sehr angenehm und bildlich. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen.  Die Geschichte ist unvorhersehbar. Zwar weiß man durch den Prolog wohin die Reise gehen wird, aber man möchte unbedingt wissen, wie Anjali zu dieser Person geworden ist. Zum Ende lernt sie dann für einen meinen Geschmack alles etwas zu schnell und zu leicht, aber darüber konnte ich gut hinwegsehen. Inhaltlich wird mich das Buch noch eine Weile beschäftigen, denn besonders das Schicksal der Teepflückerinnen bzw. die Minderheit der Tamilen haben mich dazu gebracht, im Internet und in der Bücherei zu recherchieren. Und das finde ich klasse. Bücher sollten anregen. Selbst wenn diese Idee fiktiv ist, ist sie doch nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern könnte wirklich so passiert sein. Denn auch heute noch werden in den armen Ländern Menschen unterdrückt und als billige Arbeitskraft ausgenutzt, nur damit wir hier günstige Dinge kaufen können. Man merkt, dass die Autorin sich sehr mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Das hat mir gut gefallen und hat mich berührt. Eine tolle Grundidee für einen Roman. Mehr davon.   Fazit: Mich hat das Buch wirklich positiv überrascht. Eine junge Frau bricht aus ihrem Kastenartigen Gefängnis als Teepflückerin aus, immer auf der Suche nach einem besseren Leben. Sie muss viele Rückschläge einstecken, was die Lesenerven strapaziert, aber auch fesselt. Wer Bücher von Lucinda Riley oder Sarah Lark mag, wird hier bestimmt sehr glücklich. Von mir gibt es alle fünf Sterne, weil hier alles passt. Grundidee, Charaktere und Lesesog.

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  • Wunderschöne, berührende Geschichte

    Der Himmel über Ceylon

    Rolchen

    11. May 2017 um 05:48

    Anjali, geboren als Teepflückerin in einer namenlosen Kaste, sucht zu ihrem 16. Geburtstag einen Tempel auf, um die Götter um ein besseres Leben zu bitten. Dass dieses gleich am nächsten Tag startet, hätte sie auch nie gedacht. Man schließt die Protagonistin von Anfang an ins Herz und begleitet sie auf ihrem Weg. Sie scheint wirklich immer Glück zu haben in dem einen Moment, der dann allerdings wieder von Schatten getrübt wird. Trotz allem hat sie einen Traum und hat einen unwahrscheinlichen Willen, darum zu kämpfen. Es ist nicht immer einfach, ihr Leben zu verfolgen, aber ihre Erlebnisse scheinen sie zu dem zu machen, was sie letztendlich ist. Es ist ein Vergnügen zu lesen, wie sie sich im Laufe des Buches entwickelt hat. Außerdem bekommt man einen tollen Einblick in das Gebiet Ceylon, den indischen Riten und Sitten und den Kasten. Es ist nur erschreckend, dass es teilweise heute noch so ist und die Menschen so leben müssen.

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  • eine wirklich sehr berührende Geschichte

    Der Himmel über Ceylon

    ulla_leuwer

    03. May 2017 um 18:57

    Meine Meinung: Eine Reise in die jüngere Vergangenheit und eine Reise nach Ceylon. Wer wäre da nicht neugierig geworden? Zumindest ich kann von mir behaupten, dass mich das Cover so sehr angesprochen hat und mich neugierig auf den Inhalt des Buches machte. Die Geschichte um Anjali beginnt 1960, soo lange ist es noch nicht her, aber das Leben zu der damaligen Zeit unterschied sich deutlich von unserem heute. Und wenn es schon hier in Europa so war, wie mag es wohl den Teepflückerinnen in Ceylon ergangen sein? Anjali ist mit ihrem Schicksal nicht zufrieden und möchte gerne woanders leben und arbeiten. Leider konnten die Teepflückerinnen nicht so einfach ihrem Schicksal entkommen und Anjali hatte es dann auch nicht leicht, als sie eine Anstellung in einem vornehmen Haus fand. Zwar konnten die Europäer das strenge Kastenleben nicht nachvollziehen und nahmen auch keine Rücksicht darauf. Aber es gab da ja noch das andere Personal, das es Anjali nicht leicht machte. Sehr bewegend hat Linda Cuir beschrieben, was Anjali alles erlebt hat. Mir war die Protagonistin sofort sympathisch und ich habe mit ihr gelitten und mit ihr gehofft, dass für sie alles gut werden wird. Ich hatte die Möglichkeit, sie einige Jahre ihres Lebens begleiten zu können. Die Höhen und Tiefen durfte ich mit erleben. Über das Leben auf Ceylon habe ich einiges erfahren. Ich fand es wirklich sehr interessant. Gegen Ende des Buches schreibt die Autorin, wie sie auf die Idee gekommen ist, dieses Buch zu schreiben. Während einer Reise Mitte der sechziger Jahre in das damalige Ceylon hat sie durch einen sehr guten Reiseführer viel über das Leben der Einwohner dort erfahren. Seine Berichte haben sie sehr erschüttert und sie konnte das nicht vergessen und hat sie Jahre später in ihrem Buch beschrieben. Ich finde es ist der Autorin wunderbar gelungen, das realistische mit einer erfundene Geschichte zu verknüpfen. Fazit: Mich hat die Geschichte an das Buch gefesselt, es hat mich beeindruckt und berührt. Und ich möchte auf jeden Fall eine Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen.

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  • Sehr bewegende Geschichte

    Der Himmel über Ceylon

    nodi

    01. May 2017 um 16:52

    Der Roman führt den Leser zuerst nach Ceylon in das Jahr 1960. Dort lebt die junge Teepflückerin Anjali mit ihrer Mutter in ärmlichen Verhältnissen und mit keinerlei Rechten. Als ihre Mutter stirbt, ist Anjali ganz auf sich alleine gestellt.Der Schreibstil der Autorin hat mir auf Anhieb gefallen. Der Roman liest sich sehr leicht und flüssig und durch die bildhafte Schreibweise kann man sich die Figuren und Handlungsorte sehr gut vorstellen. Das Schicksal der Protagonistin Anjali hat mich sofort berührt, ihre Gefühlswelt ist sehr ausführlich beschrieben. Man leidet mit ihr mit, ist aber auch erstaunt über ihren Mut und ihre Willensstärke, sich endlich aus diesem Elend zu befreien. Als Mensch ohne Rechte hat sie es zu dieser Zeit in Ceylon sehr schwer, aber Anjali gibt nicht auf. Ihr widerfährt viel Schreckliches, aber sie trifft auch auf Menschen, die ihr zur Seite stehen. Die Autorin hat hier einen beeindruckenden und gefühlvollen Roman erschaffen. Man fühlt sich regelrecht in die damalige Zeit versetzt, erlebt hautnah mit, dass es dort zu dieser Zeit noch größere Klassenunterschiede gab als heute. Mir hat die abenteuerliche und emotionale Geschichte um Anjali sehr gut gefallen, sie hat mich berührt, aber auch nachdenklich gemacht. 

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  • Berührende Geschichte mit interessanten Einblicken in die Kultur !!

    Der Himmel über Ceylon

    Die-Rezensentin

    26. April 2017 um 13:47

    Die junge Teepflückerin Anjali erhofft sich etwas anderes vom Leben, als nur Tee zu pflücken und sich zur Krönung ein Kind von einem Aufseher andrehen zu lassen.Trotz der Missbilligung ihrer Mutter schwänzt sie die Arbeit auf der Plantage und steigt zum Tempel, um die Götter um eine bessere Zukunft zu bitten.Dabei trifft sie auf den adeligen Engländer Tom. Er bietet ihr an, bei seinen Eltern als Küchenhilfe zu arbeiten und es scheint, als hätten die Götter ihren Wunsch erhört.Anjali verliebt sich in Tom und nimmt an, dass es ihm ähnlich geht, doch leider läuft alles bald ganz anders als erwartet.Anjali lässt sich jedoch nicht unterkriegen, steht schwierige Zeiten ganz allein durch, schafft es aber immer wieder, Menschen zu finden, die ihr zugetan sind und so baut sie sich mehrmals etwas Neues auf. Fleißig arbeitet sie an ihren Ideen, doch wohin ihr Weg sie am Ende führt, ist nie ganz klar. Viele Niederlagen und menschliche Enttäuschungen muss Anjali einstecken, doch aufgeben kommt für sie nie in Frage.Die Geschichte ist sehr interessant, in den 60er Jahren und später gab es in Ceylon immer noch Kastendenken, obwohl es offiziell abgeschafft wurde.Zwischendurch zieht es sich allerdings etwas, da hätte man das Geschehen ein wenig zusammenraffen können. Anjalis Verhalten aufgrund ihrer Mentalität konnte ich manchmal nicht nachvollziehen, da merkte man wieder den Unterschied zwischen europäischem und asiatischem Denken.`Der Himmel über Ceylon` ist eine berührende, sehr schön erzählte Geschichte mit vielen interessanten Eindrücken und Hintergründen über Ceylon und das Leben dort, die andere Kultur, den Unterschied zwischen arm und reich. Die Autorin hat gut recherchiert und dem Leser die Lebensweise, die Götter und das Kastenwesen nähergebracht.Durch den Prolog ist der Leser sicher, dass noch etwas Bedeutendes in Anjalis Leben passiert und dass sie es auf jeden Fall geschafft hat.

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  • Der Himmel über Ceylon

    Der Himmel über Ceylon

    YH110BY

    23. April 2017 um 19:50

    Anjali lebt zusammen mit ihrer Mutter auf einer Teeplantage in Ceylon. Sie sind beide Teepflückerinnen und gehören zu der Kaste der Unberührbaren. Sie haben ein hartes, entbehrungsreiches Leben und Anjali träumt davon, etwas aus ihrem Leben zu machen. Am Tempel lernt sie den Engländer Tom kennen, der ihr eine Arbeit in der Küche seiner wohlhabenden Eltern verschafft. Als eines Tages bei einer großen Gesellschaft ein Ring verloren geht, wird Anjali beschuldigt und landet im Gefängnis. Dort muss sie eine schwere Zeit durchstehen. Aus dem Gefängnis entlassen, probiert sie verschiedene Handwerke aus und ihr gelingt es, sich einen Namen zu machen und eine kleine Berühmtheit zu werden. Der Roman hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ich bin gleich in die Geschichte eingetaucht und total in ihren Bann gezogen worden. Anjali und auch die anderen Personen darin wurden gut beschrieben, so dass ich mir alle Charaktere und die verschiedenen Orte gut vorstellen konnte. Der Schreibstil war flüssig und kurzweilig. Der Roman liess sich spannend und fesselnd lesen, war aber auch sehr gefühlvoll geschrieben. Es gab oft Szenen, die mich sehr berührt haben. Ein wirklich gelungenes Buch, das ich wärmstens weiterempfehlen kann!

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    • 2
  • Die Unberührbaren

    Der Himmel über Ceylon

    tinstamp

    23. April 2017 um 09:41

    Als großer Fan von Sri Lanka, dem ehemaligen Ceylon, wanderte dieses Buch sehr schnell in mein Körbchen, als ich es vor ein paar Monaten bei Weltbild gesehen habe. Als es nun bei Lovelybooks eine Leserunde zum Ebook gab, habe ich die Chance genutzt mein Buch vom SuB zu holen und gemeinsam mit der Autorin mitzulesen.Durch meine allererste englischsprachige Brieffreundin, die eben von dieser Insel im Indischen Ozean kommt, stammt meine Liebe zu Sri Lanka. Und so tauchte ich sehr schnell in die Geschichte rund um die wunderschöne Anjali, eine junge Teepflückerin, ein.Unsere Protagonistin ist eine Dalit - eine Unberührbare aus der untersten Kaste des hinduistischen Glaubens. Gemeinsam mit ihrer Mutter Sita ist sie Teepflückerin in Nurwara Eliya, dem Hochland im Zentrum der Insel. Doch Anjali träumt von einem besseren Leben. Als sie im Tempel den Göttern Speisen darbringt und betet, lernt sie den Engländer Tom kennen. Durch ihn erhält sie tatsächlich die Chance bei einer englischen Familie in Colombo in der Küche zu arbeiten. Aber selbst ihre eigenen Landsleute stellen sich gegen das Mädchen, die daraufhin eine furchtbare Zeit durchmachen muss.....Das Cover deutet eher auf einen romantischen Landscape-Roman hin, dies ist aber keineswegs der Fall! Bereits nach dem ersten Drittel war ich zutiefst erschüttert von Anjalis Schicksal. Vorallem wenn man sich vor Augen führt, dass dieses Kastendenken und der gesellschaftliche Unterschied in den 60-iger Jahren, also vor etwas mehr als 50 Jahren, stattfand und nicht vor einem Jahrhundert oder mehr.Linda Cuir hat die Faszination und die landschaftliche Schönheit der Insel perfekt eingefangen. Aber auch die Probleme, die vorallem noch im Norden von Sri Lanka herrschen, wurden von der Autorin durchgehend miteinbezogen. Die Standesdünkel der Engländer, die sich teilweise noch immer als die Herrscher aus der Kolonialzeit ansehen, werden hier sehr genau aufgezeigt. Aber auch die Menschen, die zwischen den Kulturen keinen Unterschied machen, wie Sir Geoffrey und der Fotograf Fred, bleiben nicht unerwähnt und spielen im Roman größerer Rollen.Anjali ist eine sehr starke junge Frau, die mit jedem Rückschlag über sich hinauszuwachsen scheint. Zum Ende hin waren mir allerdings ihre Fähigkeiten, die sie alle innerhalb kurzer Zeit erlernt und beherrscht, zu viel. Da wäre ja jeder Mensch der jahrelang etwas lernt ein Trottel im Vergleich zu Anjali, die zwar sehr kreativ und schön ist, aber alles aus dem kleinen Finger zu beuteln scheint. Das ist mein einziger Kritikpunkt an diesem wundervollen Roman, der mich sehr bewegt hat.Schreibstil:Der Schreibstil der Autorin ist sehr emotional und bildgewaltig. Die Beschreibungen der exotischen und farbenfrohen Landschaft Sri Lankas und im Vergleich der Gegensatz der armen und ausgenutzen Landbevölkerung, hat Linda Cuir grandios gemeistert. Sie verwendet hier keineswegs den erhobenen Zeigefinger, sondern weist mit viel Gespür auf die noch immer schlimme Situation in Sri Lanka - auch nach Beendigung des Bürgerkrieges - hin.Die einzelnen Charaktere sind sehr lebendig beschrieben. Anjali konnte ich nicht immer verstehen, aber ihre innere Kraft war bemerkenswert.Fazit:Ein Roman, der uns die Perle des Indischen Ozeans, das heutige Sri Lanka, von beiden Seiten zeigt. Einerseits die landschaftliche Schönheit und auf der anderen Seite die ärmlichen Verhältnisse der Tamilen, einer heutzutage kleinen Minderheit, der größtenteils buddhistischen Bevölkerung. Eine bewegende und emotionale Geschichte rund um eine junge starke Frau. Empfehlenswert!

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    • 3
  • Eine beeindruckende Reise in ein fernes Land

    Der Himmel über Ceylon

    zauberblume

    22. April 2017 um 07:59

    "Der Himmel über Ceylon" ist ein äußerst gelungener Debütroman der Autorin Linda Cuir. Sie entführt uns in ein aufregendes Land, indem unterschiedliche Lebensarten aufeinander treffen. Hier lernen wir unsere Protagonistin Anjali kennen.Die Geschichte: Wir befinden uns im Jahr 1960 in Ceylon. Der jungen Anjali ist ein hartes und beschwerliches Leben als Teepflückerin vorbestimmt. Mit ihren Mutter Sita lebt sie in einer menschenunwürdigen Unterkunft. Die beiden schuften von früh bis spät. Doch Anjali wünscht sich ein anderes besseres Leben. Die kämpft mutig gegen die Ausbeutung und das Unrecht an. Dann lernt sie bei einem Tempelbesuch den Engländer Tom kennen. Der ist von ihrer exotischen Schönheit bezaubert. Anjali bekommt eine Anstellung im Haus seiner adligen Eltern und öffnet ihr so die Tür in eine neue Welt. Anjali ergreift diese Chance. Sie besucht sogar Paris und London. Doch ihr Heimatland kann sie nie vergessen....Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der mich sofort begeistert hat. Und Anjalis Schicksal hat mich sehr berührt. Man sieht dieses Elend in den Unterkünften, die wenige Essen und die harte Arbeit. Und auch wenn sie durch Tom Glück gehabt hat in einem Haushalt zu arbeiten, hat sie auch hier viel Leid ertragen müssen. Sie war immer eine Ausgeschlossene, eine Unberührbare. Ihr Herrkunft hängt wie eine dunkle Wolke über Anjali. Aber sie eine Kämpfernatur. Sie hat es wirklich geschafft in London Fuß zu fassen. Ich habe sie wirklich sehr bewundert, wie sie sich entwickelt hat. Und dann ist da Tom, den sie nie vergessen hat. Aber hat diese Liebe überhaupt eine Chance - einfach undenkbar. Wenn ich die Augen schließe, sie ich die Landschaft Ceylons für mir, sehe die Perlenfischer, höre das Gekreische der Tiere. Es ist alles so wunderbar beschrieben. Man kann sich vieles bildlich vorstellen. Auch die ganzen geschichtlichen Informationen am Ende des Buches finde ich hochinteressant.Ein wirklich toller gelunger unterhaltsamer und spannender Roman, der mir vergnügliche Lesestunden beschert hat. Gerne vergebe ich 5 Sterne. Das Cover gefällt mir auch sehr gut, es passt wurnderbar zur Geschichte.

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  • Leserunde zu "Der Himmel über Ceylon: Roman" von Linda Cuir

    Der Himmel über Ceylon

    Linda_Cuir

    Liebe Leserinnen und Leser, ich möchte euch herzlich zu der Leserunde meines Debüt-Romans „Der Himmel über Ceylon“ einladen, der im Februar 2017 bei dotbooks erschienen ist. Gemeinsam mit dem dotbooks-Verlag verlose ich unter allen Bewerbern zehn eBooks. Ceylon 1960: Der jungen Teepflückerin Anjali ist ein entbehrungsreiches Leben vorherbestimmt. Sie möchte sich ihrem Schicksal nicht fügen und sucht verzweifelt nach einem Ausweg aus ihrem Elend. Während eines Tempelbesuches trifft sie den Engländer Tom. Er vermittelt ihr eine Anstellung im Haus seiner Eltern, doch selbst hier stößt sie auf Ablehnung und muss das Anwesen bald darauf verlassen. Trotz Unrecht und Not kämpft sie weiter und gibt den Traum eines besseren Lebens nie auf – ebenso wenig wie die Hoffnung, ihrem Retter Tom noch einmal zu begegnen. Auf verschlungenen Wegen reist Anjali in die größten Metropolen Europas, in denen sie Glanz und Luxus kennenlernt, doch sie kann Ceylon nicht vergessen – das Land, in dem sie ihr Herz verlor. Wenn Du Lust hast, mehr über Anjali und ihren Kampf um Glück zu erfahren, dann beantworte bitte folgende Frage: Der Roman spielt vorwiegend auf Ceylon. Wie heißt Ceylon heute und was verbindest du damit? Ich freue mich auf eure Antworten und eine spannende Leserunde. Herzlichst Linda Cuir Mehr Informationen zu mir findet ihr auf meiner Homepage:  www.lindacuir.de        

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    • 214
  • Eine starke Frau versucht alles, für eine bessere Zukunft

    Der Himmel über Ceylon

    niknak

    12. April 2017 um 19:37

    Inhalt:(Klappentext)Ceylon 1960: Der jungen Teepflückerin Anjali ist ein entbehrungsreiches Leben vorherbestimmt. Sie möchte sich ihrem Schicksal nicht fügen und sucht verzweifelt nach einem Ausweg aus ihrem Elend. Während eines Tempelbesuches trifft sie den Engländer Tom. Er vermittelt ihr eine Anstellung im Haus seiner Eltern, doch selbst hier stößt sie auf Ablehnung und muss das Anwesen bald darauf verlassen. Trotz Unrecht und Not kämpft sie weiter und gibt den Traum eines besseren Lebens nie auf – ebenso wenig wie die Hoffnung, ihrem Retter Tom noch einmal zu begegnen. Auf verschlungenen Wegen reist Anjali in die größten Metropolen Europas, in denen sie Glanz und Luxus kennenlernt, doch sie kann Ceylon nicht vergessen – das Land, in dem sie ihr Herz verlor.Mein Kommentar:Die Autorin Linda Cuir hat die Geschichte aus der Sicht eines Erzählers geschildert. Sie hat einen flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil. Man möchte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen, da es den Leser vom Anfang bis zum Ende fesselt. Es wird die Geschichte der Teepflückerin Anjali erzählt, welche versucht sich ein besseres Leben aufzubauen, da sie nicht immer in dieser Armut leben möchte. Dabei werden die Schwierigkeiten und Probleme, welche ihr dabei widerfahren, sehr genau und ausführlich geschildert. Man leidet die ganze Zeit mit ihr mit. Auch die Nebencharaktere sind gut beschrieben und man kann sich auch von ihnen ein recht gutes Bild machen.Als Leser erfährt man auch sehr viel über ihre Gedanken und Gefühle und kann sich ein sehr gutes Bild von ihr machen. Anjali ist meiner Meinung nach sehr genau dargestellt und man versteht ihre Beweggründe für ihr Handeln. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, welche sich auch durch die vielen Niederlagen und Rückschläge nicht aus der Ruhe bringen lässt und immer wieder voller Mut neu anzufangen beginnt. Das finde ich sehr bewundernswert.Allerdings muss man sich teilweise bewusst vor Augen halten, dass die Geschichte nicht in der heutigen Zeit, sondern 1960 spielt und damals die Kasteneinteilung in Ceylon sicher noch viel extremer war, als sie heute ist. Trotzdem hat es die Autorin sehr gut geschafft, dem Leser dieses System etwas näher zu bringen und ihn über all das zum Nachdenken anzuregen. Man leidet von Beginn an mit Anjali mit und freut sich, wenn ihr wieder ein Neuanfang gelungen ist. Leider bleibt das in diesen Buch nicht lange erhalten und sie erfährt immer wieder Rückschläge, welche sehr anschaulich geschildert sind. Man kann sich ihre Lage sehr gut vorstellen. Dadurch weiß man als Leser nie genau was als nächstes passieren wird, da immer wieder eine unerwartete Wendung kommt.Auch die Landschaft ist sehr gut dargestellt und man möchte sich manche Orte am liebsten sofort anschauen, da sie so lebendig beschrieben sind. Man hat beinahe das Gefühl selbst vor Ort zu sein.Mein Fazit:Ein wirklich bewegendes und emotionales Buch über eine sehr starke Frau, welche versucht sich eine bessere Zukunft aufzubauen und trotz vieler Rückschläge nie den Mut verliert und nie aufgibt. Es lässt den Leser auch nach dem Ende nicht los und regt ihn zum Nachdenken an.Ganz liebe Grüße,Niknak

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    • 2
  • Anjalis Leben in verschiedenen Welten

    Der Himmel über Ceylon

    eiger

    02. April 2017 um 12:38

    Linda Cuirs erster Roman „Der Himmel über Ceylon“ beginnt 1960 auf der Insel. Die 16jährige Anjali arbeitet, wie ihre alleinstehende Mutter, auf einer Plantage im Hochland als Teepflückerin. Es ist ein hartes und entbehrungsreiches Leben. Ceylon ist seit 1948 unabhängig im britischen Commonwealth, aber die Arbeit auf den Teeplantagen ist schwer und nicht anders als zu Zeiten der britischen Kolonialherrschaft. Anjali, die klug, schön und ehrgeizig ist, wünscht sich ein anderes Leben und ist bereit sich allen Herausforderungen zu stellen. Deshalb bricht sie zum Tempel von Nuwara Eliya auf, um die Götter um Beistand zu bitten. Aber ihr als Dalit, einer Unberührbaren und Angehörigen der untersten Schicht, wird schon der Eingang zum Tempel verwehrt. Die Auswirkungen, des offiziell abgeschafften Kastenwesen, verfolgen Anjali noch immer. Sie ist ein apartes Mädchen, das durch ihre Exotik die Aufmerksamkeit des Engländers Tom und einer englischen Lady weckt und mit Hilfe der beiden den Göttern ihre Ehrerbietung erweisen kann.Tom vermittelt ihr, nachdem er in einem Gespräch ein wenig über sie erfahren hat, eine Anstellung als Küchenhilfe in seinem Elternhaus. Sie ergreift diese Chance und lernt schnell an der Seite der ihr gewogenen Köchin Mary. Aber die anderen Angestellten verachten sie als Dalit und ergreifen die nächste Gelegenheit, um sie durch einen fingierten Diebstahl zu denunzieren. Unschuldig landet sie im Gefängnis und erlebt hier die Hölle auf Erden und unsägliches Leid.Der Schreibstil von Linda Cuir ist detailliert, flüssig und ergreifend. Als Leser ist man von Anjali fasziniert und leidet mit ihr, denn es wird nichts beschönigt. Die Autorin beschreibt Situationen und Geschehnisse nicht distanziert, sondern lebensnah und mitfühlend. Linda Cuir zeigt die Schönheit der Insel und entwirft authentische und lebensnahe Charaktere, deren Schicksale differenziert gestaltet werden. Ihr Einfallreichtum erzählt eine lebendige und immer wieder überraschende Geschichte, die einen oft nachdenklich macht.Als Anjali durch das diskrete Eingreifen von Toms Mutter wieder frei kommt, steht sie vor dem Nichts – keine Arbeit, keine Unterkunft- und erfährt, ihre Mutter ist verstorben.Doch Anjali gibt nicht auf und versucht sich am Stadtrand von Colombo ein neues Leben im Beach-Slum aufzubauen. Manchmal scheinen die Götter ihr gewogen und sie kann ein wenig Geld mit selbst hergestellten Muschelketten und als Vertretung in einer Tanzgruppe verdienen. Aber ihr Glück wird größer, als sie von Engländern als Fotomodell für Schmuck entdeckt wird.Anjalis Schicksal gestaltet sich auch weiterhin wechselhaft. Sie erlebt Tiefen und Höhen und muss kämpfen. Linda Cuir beschreibt die Ereignisse sehr bildhaft, anrührend, facettenreich und fesselnd. Schließlich führt das Schicksal Anjali nach London. Es ist eine Freude die Stadt mit ihren Augen zu sehen und zu entdecken. Aber auch hier bleibt sie eine Fremde, die von der feinen Gesellschaft aufgrund ihrer Herkunft ausgegrenzt wird. Wenige Menschen erweisen ihr Freundschaft und unterstützen sie, als sie versucht sich in Europa ein eigenes Leben aufzubauen. Sie hat viele gute Geschäftsideen, die sie aufgrund ihrer Kenntnisse und gewonnenen Erfahrungen erfolgreich umsetzen kann. Endlich scheint es für sie keine Rückschläge mehr zu geben, ganz im Gegenteil sie hat Erfolg im Geschäftsleben und auch privat wird sie mit einem Mann, den sie liebt, ein gemeinsames Leben zu führen.Manchmal hat die Handlung etwas Märchenhaftes, was aber gut zur Exotik von Anjali und ihrer Herkunft passt. Wunderbar ist in die Geschichte eine komplizierte Liebesbeziehung dezent verwoben, die Anjali auch persönliches Glück bringt.Fazit:Diese berührende Lebensgeschichte einer Frau ist allen zu empfehlen, die mehr über ein fremdes Land und eine starke Frau, die Nichts entmutigen kann, erfahren möchten. Es ist eine Reise, die einen vieles danach mit anderen Augen sehen lässt. Der Mut und die Kraft Anjalis sind bewundernswert und zeitlos. Mein Dank geht an Lina Cuir, die mit diesem Debut ein Buch geschrieben hat, dass uneingeschränkt lesenswert ist und welches ich wärmstens empfehlen kann.

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  • Der Kampf für einen Lebenstraum

    Der Himmel über Ceylon

    Dreamworx

    31. March 2017 um 18:43

    Ceylon(Sri Lanka) 60er Jahre. Die junge Teepflückerin Anjali lebt mit ihrer Mutter auf einer Teeplantage, die beiden kommen mehr schlecht als recht durchs Leben, denn die Arbeit ist hart, dennoch sind sie zufrieden mit dem, was sie haben, obwohl sie zu den Unberührbaren gehören und als Menschen ohne Rechte gelten. Doch Anjali träumt von einem anderen, besseren Leben, aber leider beutelt sie das Schicksal sehr, denn sie wird des Diebstahls verdächtigt, kommt dafür sogar ins Gefängnis und wird dort misshandelt und vergewaltigt. Am Ende ihrer Kräfte, geschändet und mit nichts als ein paar persönlichen Dingen verlässt sie das Gefängnis und steht ganz allein da. Aber Anjali mobilisiert ihre Kräfte, um sich ihren Traum zu erfüllen und trifft auf ihrem Weg dorthin immer wieder auf Menschen, die besondere Talente in ihr wecken und sie unterstützen. Allerdings schlägt auch das Schicksal weiterhin immer mal wieder zu und beschert Anjali Rückschläge, die sie allerdings nicht entmutigen, sondern noch mehr anspornen, ihr Ziel zu erreichen. Ihre abenteuerlichen Reise in ein neues Leben führt sie sogar nach England. Wird Anjalis Traum Wirklichkeit?Linda Cuir hat mit ihrem Buch „Der Himmel über Ceylon“ einen sehr berührenden, emotionalen und auch spannenden Roman vorgelegt, wo der Leser vor der exotischen Kulisse Ceylons Anjali kennenlernt und fortan an ihrem Schicksal hautnah teilnimmt. Sehr schnell ist man von der Handlung gefangen genommen und erlebt beim Lesen das komplette Gefühlsbarometer. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und sehr gefühlvoll, dabei auch schonungslos offen, was die Lebensumstände der Menschen dort betrifft und mit wie wenig sie doch auskommen müssen, wie hart so manches Schicksal ist, wenn man im niederen Stand geboren worden ist und welchen Anfeindungen man dann ausgesetzt ist. Vielen Menschen wird es ein Leben lang nicht gelingen, ihren Stand und die Unterdrückung zu verlassen, doch es gibt die Mutigen und Entschlossenen, die all ihre Kräfte mobilisieren, um sich ihren Traum von einem besseren oder erfüllteren Leben zu verwirklichen. Besonders schön sind der Autorin auch die Landschaftsbeschreibungen gelungen, die sehr bildgewaltig und farbenfroh dem Leser die exotische Welt näher bringt, in der die Handlung ihre Wurzeln hat. Die Teeplantagen der Hochebene werden regelrecht lebendig.Die Autorin hat mit der Auswahl ihrer Charaktere ein feines Gespür für Menschen bewiesen. Die Protagonisten sind schön aufeinander abgestimmt und sehr vielfältig angelegt. Anjali ist eine sehr sympathische junge Frau, die für ihr eigenes Leben einige Erwartungen hat und sich diese Träume auf jeden Fall erfüllen möchte. Sie muss während der Geschichte einige schwere Schicksalsschläge ertragen und durchleiden. Doch Anjali ist eine mutige und starke Persönlichkeit, die nicht aufgibt und für ihr Leben kämpft. Sie ist warmherzig, hilfsbereit und vor allem vielseitig interessiert, wobei sie im Laufe der Zeit einige Talente entdecken darf, die ihr helfen, ihren Lebensunterhalt bunter zu gestalten. Sir Geoffrey ist ein alter englischer Gentleman, der Anjali in sein Herz geschlossen hat und ihr jede mögliche Hilfe angedeihen lässt, als sie in Schwierigkeiten gerät. Er ist frei von jeglichem Standesdünkel und sorgt sich um ihr Wohlergehen. Tom ist ein junger Mann von höherem Stand, der schon einmal eine etwas unglückliche Rolle in Anjalis Leben spielte, doch erst danach wird ihm klar, wie viel sie ihm bedeutet. Auch die vielen anderen Protagonisten, die im Verlauf der Handlung auftauchen, prägen auf die eine oder andere Weise Anjalis Leben und nehmen zur richtigen Zeit einen Platz in der Geschichte ein, um diese mit Leben und Spannung zu erfüllen.„Der Himmel über Ceylon“ ist ein anrührender Roman über eine starke Frau auf der Suche nach dem Glück, der auch ein Geheimnis beinhaltet und für eine Überraschung sorgt. Alle, die spannende Lebensgeschichten vor exotischer Kulisse lieben, sollten sich von diesem farbenfrohen Debütroman auf jeden Fall einfangen lassen. Natürlich eine Leseempfehlung!  

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