Schmälzle und die Kräuter des Todes

von Linda Graze 
3,2 Sterne bei5 Bewertungen
Schmälzle und die Kräuter des Todes
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Positiv (2):
ChattysBuecherblogs avatar

Ich würde mich freuen, wenn die Autorin noch viele Ideen für Fortsetzungen hätte.

Kritisch (1):
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Leider nicht mein Fall.

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Inhaltsangabe zu "Schmälzle und die Kräuter des Todes"

Hätte das nicht bis morgen Zeit gehabt!
'Im Lebe net', meint die Putzfrau des Polizeipostens von Bad Wildbad. Aber sie täuscht sich: Der neue Kommissar aus Karlsruhe heißt Justin Schmälzle, er ist schwarz, vegan und liebt (außer seiner Frau Claudia) kaum etwas mehr als seinen Reismilch-Macchiato. In Karlsruhe hat er noch einen Drogenring ausgehoben. In Bad Wildbad werden allenfalls Blumenkübel in die Enz geworfen. Wenn es hochkommt. Schaden: 250 Euro.
Doch dann treibt ein toter Mann im Fluss unter dem Lindenbrückle. Wenig später verschwindet eine junge Frau im Bannwald. Schließlich tauchen auch noch Tütchen mit Kräutern auf, die an die Jugendlichen von Bad Wildbad verkauft werden.
Was ist hier los? Justin Schmälzle wird es herausfinden. Aber erst nach seinem Reismilch-Macchiato.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499273216
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:24.07.2018

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    twentytwos avatar
    twentytwovor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Leider nicht mein Fall.
    Schmälzle und die Kräuter des Todes

    Wenn Kommissar Justin Schmälzle geahnt hätte welchen Herausforderungen er sich nach seiner Versetzung ins das beschauliche Bad Wildbad stellen muss, hätte er seinen Job in Karlsruhe sicher nicht so leichtfertig aufgegeben. Doch schon bald überstürzen sich die Ereignisse und er ist wieder voll in seinem Element. Ein Toter in der Enz, ein abgedrehter Psychopath und seine verschwundene Begleiterin – endlich kommt Leben in die Sache. Als sich dann auch noch herausstellt, dass es allem Anschein nach um sein Spezialgebiet ‚Drogen‘ geht, spürt Schmälzle wie seine Instinkte langsam wieder zum Leben erwachen.

    Fazit
    Eine absolute Nonsens Story, die trotz pointiertem Wortwitz nicht überzeugen kann.

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    buchleserins avatar
    buchleserinvor 2 Monaten
    Unterhaltsamer Schwarzwald-Krimi

    Kommissar Justin Schmälzle aus Karlsruhe, schwarz und Veganer, ist zum Polizeiposten Bad Wildbad gewechselt, wo kaum etwas passiert. In die Enz wurden Blumenkübel geworfen. Da war es in Karlsruhe aufregender. Bis ein toter Mann im Fluss unter der Lindenbrückle treibt, mit Küchenkräutern bedeckt. Eine Frau verschwindet und mysteriöse Tütchen mit Kräutern tauchen auf, die an Jugendliche dort verkauft werden. Nun ist auch etwas in Bad Wildbad los und Schmälzle kann ermitteln.

    Der Kommissar, der haitianische Wurzeln hat, war mir ganz sympathisch. Justin liebt Reismilch-Macchiato und auch das Team des Polizeipostens hat mir ganz gut gefallen. Die Dialoge sind teilweise ganz witzig, noch dazu der schwäbische Dialekt. Manchmal vielleicht etwas zu übertrieben, zu gezwungen witzig. Lies sich aber ganz gut lesen. Zu Anfang war ich mir noch nicht ganz sicher, was ich von dem Ermittlerteam halten soll, es hat mir aber später doch noch sehr gut gefallen.

    Die Handlung war ganz unterhaltsam, springt teilweise hin- und her und ich wusste anfangs nicht, wie das eigentlich alles zusammenhängt. Der Fall mit den Küchenkräutern ist ganz interessant. Spannung ist hier aber weniger vertreten.

    Insgesamt ein ganz unterhaltsamer Auftakt der Schwarzwald-Krimi-Reihe von Linda Graze.

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    hasirasi2s avatar
    hasirasi2vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein netter, ruhiger Regionalkrimi, der eher durch seine Protagonisten und das Setting als durch Spannung besticht.
    Hat mich leider nicht ganz überzeugt

    In Karlsruhe war Justin Schmälzle erfolgreicher Ermittler in der Drogen- und Mordabteilung. Wegen seiner Frau hat er sich nach Bad Wildbach versetzen lassen, hier werden maximal Blumenkübel in die Enz geworfen. Er hat keinen guten Start, wird als Schwarzer in dem Kurort zuerst nicht ernst genommen – man bietet ihm sogar Schwarzarbeit als Gärtner an.

    Doch eines Tages liegt ein Toter im Fluss. Kurz darauf verschwindet eine junge Frau beim Wandern und ein besorgter Bürger meldet, dass im Kurpark neuerdings Kräuter-Drogen an Jugendliche verkauft werden. Die Ereignisse überschlagen sich ...

     

    Leider bin ich mit Schmälzle nicht ganz warm geworden. Er ist ein fanatischer Gesundheitsfreak und treibt seine Familie und Kollegen damit in den Wahnsinn. Er trinkt nur Reismilch-Macchiato, lebt ökologisch vegan und treibt fanatisch Sport – das machte ihn mir nicht besonders sympathisch. Zudem kommt er so rüber, als wäre er der einzige wirklich arbeitende Polizist seiner neuen Dienststelle.

    Sein Chef Harald Scholz ist das ganze Gegenteil. Scholz ist aufs Essen und Trinken fixiert und lässt die Arbeit gern mal übers Wochenende liegen.

    Auch die Kollegen der übergeordneten Dienststellen arbeiten ähnlich (un)motiviert und verweigern schlichtweg mehrfach die geforderte Amtshilfe. Das war mir zu irreal, zu weit vom wirklichen Leben weg.

     

    Der Fall ist sehr verworren, springt zwischen der Ermittlung wegen des Toten, der Drogen und der verschwundenen Frau zeitlich vor und zurück. Das hat mich zu Beginn etwas irritiert, wurde am Ende aber aufgeklärt. Auch der schwäbische Dialekt, der in einigen Kapiteln überhand nimmt, macht es Nicht-Schwaben wie mir schwer, der Handlung zu folgen.

     

    Alles in allem ist es ein netter, ruhiger Regionalkrimi, der eher durch seine Protagonisten und das Setting als durch Spannung besticht.

    Kommentare: 2
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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich würde mich freuen, wenn die Autorin noch viele Ideen für Fortsetzungen hätte.
    Ich würde mich freuen, wenn die Autorin noch viele Ideen für Fortsetzungen hätte.

    Mit dem Ermittler hatte sich die Autorin besonders viel Mühen gegeben. Er kommt aus Karlsruhe, was ja noch nicht wirklich das Problem darstellt, aber.... er ist dunkelhäutig und lebt vegan. Und das alles trifft auf Bad Wildbad. Einen kleinen beschaulichen Kurstädtchen. Klar, dass Justin Schmälzle da bei seinen neuen Kollegen gelegentlich aneckt.

    Der Krimi gliedert sich in zwei Handlungsstrang. Da ist zum einen Schmälzle, der im Mordfall ermittelt und immer mal wieder auf schwäbische Eigenschaften und Eigenarten trifft.

    Zum anderen ist da aber auch Yvonne, die auf der Flucht ist. Ihr Handlungsstrang ist eher dramatisch und spannend angesiedelt.

    Schmälzles Ermittlungen hingegen sind eher behäbig, so ganz nach dem Motto: Kommt Zeit kommt Rat. Hier hätte ich mir doch gelegentlich etwas mehr Pepp bzw. Rat gewünscht.

    Sehr interessant fand ich auch das Rätselraten über diese mysteriöse Pflanze. Aber dann kam die Erklärung: Bilsenkraut. Wer historische Romane kennt, wird schon öfter über diese Pflanze gelesen haben. Aber nun hier in einem neuzeitlichen Krimi? Eine wirklich tolle Idee. Auch die Ausführungen über die Wirkungsweise der "alten" Kräuter fand ich sehr ansprechend geschildert.

    Mit großen Interesse habe ich dann auch gelesen, dass die Stadt Pilsen ihren Namen von dem Bilsenkraut hat. Hm...mit was die wohl ihr Bier brauen?

    Die Kraft der Einbildung übersteigt die der Bildung um ein Vielfaches. (Zitat - Seite 138)

    Lesespaß oder Lesefrust?

     Für mich war es ganz klar: Lesespaß. Ein interessanter Ermittler in einem mir bekannten Umfeld, tolle Story und einfach viel Unterhaltung und Lokalkolorit.

    Ich würde mich freuen, wenn die Autorin noch viele Ideen für Fortsetzungen hätte.

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    Buchgeschnipsels avatar
    Buchgeschnipselvor 3 Monaten
    Im Lebe net, sind Sie Kommisar!

    INHALT:

    Justin Schmälzle. Geht nicht aus dem Haus ohne sein Reismilch-Macchiato. Er ist Kommissar und Veganer. Nicht, dass das irgendwie für seine Arbeit wichtig wäre, aber es ist ein großer Bestandteil seines Charakters. Justin ist von Karlsruhe nach Bad Wildbad gezogen und hat dort den Polizeiposten angetreten. Zusammen mit seiner Frau Claudia und dem Sohn Sam leben die zwei nun in dem idyllischen Kurort. Doch seit Schmälzle aufgetaucht ist, tauchen auch immer mehr Leichen auf. Eine äußert skurrile Geschichte bringt uns auf die Spur der Lufterfrischer-Gang. Was hat es mit den Küchenkräutern auf sich und warum werden unmengen aus jedem Super-Markt der Umgebung gekauft? Schmälzle glaubt der Lufterfrischer Story nicht und schon gar nicht glaubt er an aphrodisaktive Kräuterbäder. Während Schmälzle auch mal gerne Californische Verhörmethoden einsetzt, ist Polizeipostenleiter Scholz da eher sehr gelassen. Unser Justin ("so wie der Timberlake") lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und folgt seinen Ermittlungen.

    FAZIT:

    Als Schwabe habe ich die einzelnen Referenzen und die Dialekt-Sprache sehr genossen. Ich fand es äußerst amüsant, wie man einzelne eher wichtige Ereignisse lustig verpackt hat. Linda Graze versteht es offensichtlich, wie man das Schwaben-Flair in eine Geschichte bringt. Ich muss jedoch gestehen, dass ich ab ca. Mitte des Buches alles etwas zu langatmig fand. Irgendwie hat sich die Szenerie ständig wiederholt und die Geschichte an sich kam nicht so ganz voran. Schade. An sich eine lustige Lektüre mit einem Hauch Krimi.

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