Linda Holeman Das Lied der Hoffnung

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Inhaltsangabe zu „Das Lied der Hoffnung“ von Linda Holeman

In einer Zeit des Aufruhrs kämpft die junge Gräfin Antonina um ihr Glück Russland, ein Landgut im Nordwesten, 1861: Die Welt der jungen Gräfin Antonina zerbricht, als ihr kleiner Sohn Mischa bei einem Ausritt entführt wird. Zwar entkommt ihr Mann der räuberischen Kosakenbande, doch er ist nach dem Verlust des Jungen nur noch ein Schatten seiner selbst. Plötzlich muss Antonina nicht nur um ihr Kind bangen, sondern auch um den Landsitz der Familie, der im Sturm sozialer Unruhen unterzugehen droht. In ihrer Not wendet sich die junge Frau an den Gutsverwalter Grischa und macht sich mit ihm auf die Suche nach ihrem Sohn. Doch Grischa verbirgt ein dunkles Geheimnis ...
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  • Im "Rausch" des russischen Zaubers

    Das Lied der Hoffnung
    janinchensbuecherwelt

    janinchensbuecherwelt

    19. April 2015 um 20:13

    Eckdaten: Titel: Das Lied der Hoffnung Autorin: Linda Holeman Format: Taschenbuch               607 Seiten               9,99 Euro Verlag: Goldmann Zur Autorin: Linda Holeman, geboren im kanadischen Winnipeg, arbeitete nach ihrem Studium der Soziologie und Psychologie zunächst zehn Jahre als Lehrerin, bevor sie mehrere preisgekrönte Kurzgeschichten sowie zahlreiche Bücher für Kinder und Jugendliche veröffentlichte. Mit dem Äußerst erfolgreichen historischen Roman "Smaragdvogel" schrieb sie dann ihr erstes Buch für Erwachsene, dem weitere Romane folgten. Die Autorin lebt in Toronto. Zum Buch:              In einer Zeit des Aufruhrs kämpft eine junge Gräfin um ihr Glück... Russland 1861: Die Welt der jungen Gräfin Antonina zerbricht, als ihr kleiner Sohn Mischa bei einem Ausritt entführt wird. Zwar entkommt ihr Mann der räuberischen Kosakenbande, doch er ist nach dem Verlust des Jungen nur noch ein Schatten seiner selbst. Plötzlich muss Antonina nicht nur um ihr Kind bangen, sondern auch um den Landsitz der Familie, der im Sturm sozialer Unruhen unterzugehen droht. In ihrer Not wendet sich die junge Frau an den Gutsverwalter Grischa und macht sich mit ihm auf die Suche nach ihrem Sohn. Doch Grischa verbirgt ein dunkles Geheimnis... Der erste Absatz: April 1861 An dem Tag, an dem sein Sohn geraubt wurde, nahmKonstantin eine Veränderung in der Luft wahr. Einen unterschwelligen Geruch, die ersten zarten Anzeichen, dass der Frühling nahte, um den langen Winter zu vertreiben. Das ist es, woran er denkt- an den Geruch in der Luft-, als die Männer vor ihm auftauchten. Ich bin noch voll im "Rausch" des russischen Zaubers. :) Lange Zeit hab ich kein historisches Buch gelesen und dank dem Bloggerportal hatte ich nun die Möglichkeit dies zu tun... Erzählt wird die Geschichte von Antonina, von ihrer Kindheit an bis zu dem Punkt als ihr geliebter Sohn Mischa verschwindet und weiter hinaus. Als von ihrer Kindheit erzählt wird, lernen wir auch Lilja kennen, die Tochter eines Leibeigenen auf den Hof ihres Vaters. Sie Freunden sich an,doch die Freundschaft soll nicht ewig halten denn Lilja wird auf ein anderes Gut gebracht. Das sich ihre Wege wieder kreuzen,wissen die beiden zu diesen Zeitpunkt noch nicht. Doch Lilja hat ein Geheimnis... Dann gibt es neben Antonina und Lilja noch eine weitere Hauptperson und das ist der Gutsverwalter Grischa.  Grischa aber hat eine menge auf dem Kerbholz und scheint nicht der zu sein, der er sich der Gräfin gegenüber zu zeigen scheint.. Wird Gräfin Antonina je ihren Sohn wieder in ihre Arme schließen können?? Das müsst ihr schon selber lesen....  Hätte mich mein neuer Job nicht ganz so doll "fertig" gemacht dann wär ich schon schneller fertig gewesen denn es liest sich schnell und flüssig und man ist immer mittendrin. Linda Holeman schafft es einen in den Bann zu ziehen.. Ich war so bezaubert das ich das Gefühl hatte das ich mit der Gräfin auf der Veranda stand, als sie Abends in die Sterne schaut.

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  • Hoffnung, Liebe und Schuld im alten Russland

    Das Lied der Hoffnung
    winter-chill

    winter-chill

    06. April 2015 um 19:39

    Im Frühjahr 1861 geschieht in der Geschichte Russland etwas beinahe unglaubliches: Zar Alexander II. hebt die Leibeigenschaft auf. Er reagiert damit auf jahrzehntelange Unruhen und Aufstände im Land. Das neue Gesetz verhilft den unterdrückten Bauern aber nicht nur zur Freiheit, sondern bringt auch viele Probleme. Denn Russland ist verarmt und viele ehemalige Leibeigene wissen gar nicht, wohin sie gehen sollen oder woher sie Geld nehmen sollen, um sich eigenes Land zu kaufen. Und natürlich bekommt auch der Adel die Veränderungen zu spüren. In diese Zeit des Umbruchs und des Aufruhrs hat Linda Holeman ihren Roman „Das Lied der Hoffnung“ angesiedelt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Gräfin Antonina, deren Welt zerbricht, als ihr kleiner Sohn Mischa von einer Kosakenbande entführt wird. Ihr Mann wird bei dem Überfall verletzt und erkrankt schwer. Antonina muss aber plötzlich nicht nur um ihr Kind bangen, sondern auch um den Landsitz der Familie, der ein Opfer der sozialen Unruhen im Land zu werden droht. In ihrer Not wendet sich die Gräfin an den Gutsverwalter Grischa, der allerdings ein dunkles Geheimnis verbirgt. „Das Lied der Hoffnung“ ist ein wunderbarer, fesselnder und vielschichtiger Roman, der einen von Anfang bis Ende nicht mehr loslässt. Im Prinzip wird die Geschichte auf drei Ebenen erzählt. Zunächst begleitet der Leser Antonina ab dem Jahr 1861, bangt mit ihr um ihren Sohn und den Landsitz und erfährt einiges über die sozialen Umbrüche in jener Zeit. Dann besteht der Roman aber auch aus Rückblicken, in denen man zum einen vieles über Antoninas Jugend und zum anderen einiges über Grischas Vergangenheit erfährt. Linda Holeman schreibt äußerst feinfühlig, bildhaft und vereinnahmend; die Charaktere sind alle sehr greifbar. Wahnsinnig gut ausgearbeitet ist auch der Spannungsbogen: Die Höhen und Tiefen der Geschichte sitzen an der richtigen Stelle, immer wieder gibt es dramatische Wendungen und doch wirkt die Handlung zu keiner Zeit unrealistisch oder überzogen. Ein unterhaltsamer, spannender und herzergreifender Roman, der einen interessanten Einblick in ein Stück russische Geschichte bietet. Ein Roman über Hoffnung, Schuld und Liebe – melancholisch, wie die russische Seele, und erschütternd, aber doch so positiv.

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  • Eine junge Mutter am Abgrund

    Das Lied der Hoffnung
    Lesemaus85

    Lesemaus85

    24. September 2014 um 17:42

    "Du musst jetzt versuchen, Ruhe zu finden, süße Tosja". Sie schiebt Antoninas Haare aus der Stirn (...). "Aber wie soll ich Ruhe finden, Lilja? Wie soll ich je wieder Ruhe finden", sagte sie kaum hörbar. "Ich habe schrechkliche Angst". *********************************************************************** Russland, 1861: Für die junge Gräfin Antonina bricht die Welt zusammen, als ihr Sohn entführt wird. Ihr Mann überlebt den Angriff, ist aber nur noch ein Schatten seiner Selbst. Plötzlich muss Antonina den großen Landsitz selbst führen und sieht sich schwierigen Zeiten gegenüber. In Russland wird die Leibeigenschaft abgeschafft und die Zeiten sind unruhig. Zusammen mit ihrem Gutsverwalter Grischa versucht Antonina weiter ihren Sohn zu finden. Grischa weckt ungekannte Gefühle in ihr. Doch ihn umgibt ein dunkles Geheimnis... ************************************************************************** Ich habe schon verschiedene Romane von Linda Holeman gelesen. Sie hat einen eingänglichen, lebendigen Schreibstil. Ihre Charaktere sind klar und liebevoll gezeichnet. Die Handlung baut sich langsam auf und steigert sich bis auf die letzten Seiten. Es gibt verschiedenen Wendungne und der Leser kann miträtseln, was als nächstes geschehen wird. Antonina ist eine liebenswerte, unperfekte Protagonistin. Sie trinkt zu viel und vergräbt sich in ihrer Welt. Aber sie liebt ihr Kind. Sie wandelt sich stark und wird einem von Seite zu Seite sympatischer. Grischa ist von Anfang an, geheimnisvoll und der starke Mann im Hintergrund. Ich war von Anfang an auf seiner Seite. Antonina habe ich erst gegen Ende des Buchs wirklich gemocht. Es gibt viele verschiedene Nuancen an menschlichen Schwächen und Fehlern, verschiedene Beziehungen zwischen den Charakteren, die erst später klar werden. Aber auch Liebe, Loyalität, Tapferkeit und Freude. Der Einstieg ist nicht sehr einfach, der Zugang zur Szenerie ist mir nicht leicht gefallen. Aber je weiter die Geschichte voran schreitet, desto weniger mag man es aus der Hand legen. Die Bücher von Linda Holemann sind es immer wert gelesen zu werden.

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