Linda Holeman Das Mondamulett

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Inhaltsangabe zu „Das Mondamulett“ von Linda Holeman

Die Macht eines tödlichen Fluches – der Zauber eines silbernen Amuletts Eine mutige junge Frau kämpft gegen alle Widerstände für ihre Freiheit und um ihr Glück. Afghanistan, Mitte des 19. Jahrhunderts: Brennend verzehrt sich die junge Daryâ nach Freiheit, aber die archaischen Regeln ihrer kleinen Welt verlangen von ihr Demut und Gehorsam. Als sie dagegen aufbegehrt, ächtet ihre Familie sie mit einem tödlichen Fluch. Eine abenteuerliche Flucht beginnt, die Daryâ von den kargen Hügeln ihres Heimatdorfes in das betörende Bombay und schließlich nach London führt. Und trotz aller Widerstände, auf die sie während ihrer Odyssee stößt, hält Daryâ unbeirrbar an ihrem Willen zur Freiheit fest – und an einer Liebe, die jeden Fluch zu bannen weiß …

Eine feine Geschichte die im 19. Jahrhundert in Afghanistan spielt.

— Sturmherz
Sturmherz

Nicht so gut wie der Smaragdvogel aber auch wunderbar geschrieben.Ich mag Lindas Schreibstil sehr.

— Angelinchen
Angelinchen

Ich mag Linda Holeman. Mir gefällt ihre Schreibweise. Mir hat dieses Buch sehr gefallen :)

— LoveRomane
LoveRomane

Ich hatte vorher auch Smaragdvogel gelesen und wollte deshalb unbedingt mehr von dieser Autorin....ist zwar ok, aber kommt nicht an SV ran.

— Gudrun67
Gudrun67

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    Das Mondamulett
    Sturmherz

    Sturmherz

    16. July 2017 um 22:18

    Afghanistan im 19. Jahrhundert.Daryâ lebt ein Leben mit archaischen Regeln, jahrhundertealter Traditionen und fixen Vorstellungen davon was eine Frau in ihrem Leben darf und was nicht. Eine eigene Meinung haben oder die Freiheit selbst zu entscheiden wohin der Weg des Lebens führt, darf ein Mädchen nicht, eine Frau schon gar. Daryâ aber hat schon immer ihren eigenen Kopf und möchte ihr Leben selbst in die Hand. IWäre das nicht ihre Grossmutter die sie immer wieder in ihrem Denken unterstützt, wüsste sie nicht wie sie den Alltag aushalten würde. Ihre Eltern schämen sich für die freigeistige Tochter und verheiraten sie mit einem jungen Krieger aus einem weit entfernten Nomadenstamm. Dort erlebt sie nichts als Gewalt und wieder die Einschränkung des eigenen Handeln und vor allem das Verbot selbst zu denken. Zudem ist Daryâ als Kind von einem Fluch belegt worden, dieser besagt das sie in ihrem Leben niemals Kinder haben wird.So gebirt sie ihrem Ehemann auch kein Kind und dieser wiederum bestraft sie dafür mit Hass und Schlägen. Was zu viel ist, ist zuviel. Daryâ nimt ihr Leben also endlich selbst in die Hand und flieht vor ihrem Ehemann und dessen Familie. Nach Tagen des umherirrens und dem Tode nahe wird Daryâ von einem jungen Mann, einem Ausländer wie es scheint aufgegriffen und mitgenommen.Eine Reise in das farbige, laute und wunderschöne Indien beginnt, die Entdeckung der Liebe und schliesslich eine verhängnisvolle Begegnung auf einem Dampfer nach England. Ich bin noch immer hin und weg vom Mondamulett. Lesen und das nächste Flugticket nach Bombay buchen.

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  • Rezension zu "Das Mondamulett" von Linda Holeman

    Das Mondamulett
    Ayanea

    Ayanea

    13. August 2010 um 09:49

    In gewohnt flüssiger Schreibweise zieht Linda Holeman ihre Leser mit wenigen Sätzen direkt in die Geschichte mit rein. Der Roman ist absolut spannend und erzählt von einer "mutigen" Frau aus Afghanistan die versucht ihr Glück im Leben zu finden. Nachdem sie von der Zweitfrau ihres Vaters verflucht wird, wird sie in den paschtunischen Nomadenstamm verheiratet. Nachdem ihr Mann sie fortwährend wegen ihrer Unfruchtbarkeit misshandelt, flieht sie und trifft dabei auf David Ingram (den manchen noch aus dem "Smaragdvogel" kennen). ... Obwohl das Buch sehr schön geschrieben ist, gebe ich an dieser Stelle dennoch nur vier Punkte, da es mitunter etwas vorhersehbar erscheint. Zudem soll die Hauptprotagonistin eine mutige junge Frau darstellen, die ich nicht wirklich mutig fand. Es war vielmehr so, das sie sich durch David Ingram hat "mit ziehen" lassen. Alleine hätte sie wohl ihre Flucht nicht auf die Reihe bekommen. Mein Fazit lautet demnach, das es ein recht solides Buch ist, das man schnell durch gelesen hat, es jedoch nicht eines ihrer Besten ist.

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  • Rezension zu "Das Mondamulett" von Linda Holeman

    Das Mondamulett
    Birgit Fiolka

    Birgit Fiolka

    29. December 2009 um 17:29

    Nach dem Smaragdvogel enttäuscht der zweite Teil stilistisch und von seiner Exotik her nicht. Allerdings war ich oftmals kurz davor, das Buch genervt wegzulegen, habe dann aber weitergelesen, weil die Geschichte und der Stil einfach gut sind. Während die Autorin im Smaragdvogel das tragische Leben der Linnie Ingram zwischen Prostitution und Zwangsehe glaubhaft rüber gebracht hat und auch das geschaffen hat, das man eine starke Frauengestalt nennt, enttäuscht die Protagonistin Darya in diesem Teil doch sehr, obwohl die Autorin höchsten Wert darauf zu legen scheint, dass Darya eine starke Frau ist. Schon als Kind prophezeit ihre Großmutter ihr, dass sie ihr ähnlich sei, stark und mutig, dass sie mit einem kleinen Leben nicht zufrieden sein könnte und nach Freiheit sucht. So sieht sieht sich Darya dann auch immer wieder innerhalb des Buches, unterbrochen von Zwischensequenzen, in denen sie sich dann auf einmal als wertlos bezeichnet (weil Frauen im Islam einfach wertlos wären ohne Männer). Darya hat wohlgemerkt eine große Klappe - aber leider, wie sich immer wieder herausstellt, wenig dahinter. Schon als Kind lässt sie sich von der etwa gleichaltrigen 2. Frau des Vaters, die zudem aus ihrem Glauben heraus eine Ungläubige ist, gängeln, rubschubsten, beklauen ... das geht sogar soweit, dass sie eine panische Angst vor ihr entwickelt und auch noch daran glaubt, als diese Frau sie verflucht (wobei sie vorher ganz keck behauptet hat, dass sie nur eine Kafirhure wäre). Später wird sie dann von ihrem paschtunischen Ehemann geschändet, geschlagen und lässt alles über sich ergehen (Ich bin ja so wertlos!) Erst als dieser sie töten will, flieht sie, wirft sich dem jungen David Ingram vor die Füße und bettelt ihn an, sie mitzunehmen, was dieser auch tut. Nach einer Odyssee durch Indien, hängt sie sich dem Engländer Osric Bull an den Hals, der sie sozusagen als persönliche Hure mit nach England nimmt. Obwohl David ihr anbietet, dass sie bei ihm und ihrer Mutter Hilfe finden könnte, fügt sie sich (!!!) in ihr Leben als persönliches Spielzeug Bulls. Immer wieder sagt sie zwar "Ich will dies nicht und das nicht" und macht dann doch alles, was Bull von ihr verlangt. Sogar als sie erfährt, dass Bull seine Gespielinnen nach einer Zeit tötet, wenn sie ihn langweilen und David ihr deutlich anbietet, ihr zu helfen, bleibt sie freiwillig bei Bull, während die sexuellen Misshandlungen immer extremer werden. Erst als er ihr ans Leben will, reagiert sie und versucht zu fliehen (was ihr natürlich auch nicht gelingt, weil sie sich wie immer von Bull Laudanum einflößen lässt). Erst David muss sie retten. In der Endsequenz erzählt Darya dann dem Leser, ob er sie dafür verurteilen würde, eine starke Frau zu sein und ihre Freiheit gesucht und erlangt zu haben ... harter Tobak wie ich finde, zumal ihre Stärke so aussieht, dass sie sich ständig von Männern hat retten oder missbrauchen lassen und ihre Freiheit, dass sie mit David Ingram zusammen ist - was ihr ja nach all den Strapazen gegönnt sein soll - aber von starker selbständiger Frau kann man hier nun wirklich nicht reden. Ich hoffe, dass die Autorin im dritten Teil wieder zu einer stärkeren Frauenrolle zurückkehrt. Für mich ein typisches armes Frauchen wird gerettet Roman und findet zum Dank nen tollen Mann. Na ja, wers mag.

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  • Rezension zu "Das Mondamulett" von Linda Holeman

    Das Mondamulett
    Ramona1987

    Ramona1987

    09. August 2008 um 00:40

    Dieses Buch kaufte ich mir, weil ich von Smaragdvogel so begeistert war. Leider kommt es keineswegs an das Können dieses Buches heran, aber gefallen hat es mir dennoch ganz gut.