Linda Holeman Der Duft von Safran

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Inhaltsangabe zu „Der Duft von Safran“ von Linda Holeman

Wie weit gehen wir für die große Liebe? Im geheimnisvollen Marokko muss eine junge Frau die Antwort auf diese Frage finden ... Albany, eine amerikanische Kleinstadt, Anfang der Dreißigerjahre: Nach vielen Schicksalsschlägen genießt Sidonie O‘Shea ihr Glück mit ihrem Verlobten, dem charismatischen Arzt Etienne Duverger. Doch dieser verschwindet eines Tages ohne ein Wort. In seinem Apartment findet Sidonie den verstörenden Brief einer Frau aus Marokko. Hat Etienne sie wirklich verlassen? Sidonie muss sich Gewissheit verschaffen und reist ins ferne Marrakesch. Sie ahnt nicht, welche gefährlichen Geheimnisse sie dort unter der heißen arabischen Sonne entdecken wird ...

Für mich hat sich die Geschichte leider sehr lang gezogen. Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt

— minaaf
minaaf

Zum Teil sehr naive Hauptprotagonistin, ab der Mitte jedoch sehr spannend und lesenswert.

— Jens1904
Jens1904

Dieses Buch, ganz Linda Holeman-Like geschrieben, zeigt, wie stark Frauen sind und wie sie über sich hinauswachsen können. Genial

— Gudrun67
Gudrun67

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  • Linda Holeman - einfach klasse

    Der Duft von Safran
    Gudrun67

    Gudrun67

    10. June 2014 um 13:49

    Dieses Buch, ganz Linda Holeman-Like geschrieben, zeigt, wie stark Frauen sind und wie sie über sich hinauswachsen können. Genial

  • Rezension zu "Der Duft von Safran" von Linda Holeman

    Der Duft von Safran
    Ayanea

    Ayanea

    08. September 2012 um 11:03

    Auf der Suche nach der verlorenen Liebe Bisher habe ich alle Bücher von Linda Holeman gelesen und wahrlich genossen. Da macht dieser Roman natürlich keine Ausnahme. Wie immer geht es um eine Frau die schwere Schicksalsschläge erdulden musste und eine Reise beginnt, dabei die Liebe wieder findet, neu entdeckt und vor allem sich selbst und ein Land lieben lernt. Es geht um die 30 jährige Sidonie. Die Handlung setzt auf dem Schiff nach Tanger (Marokko) ein und wir erfahren nach und nach den Grund für Sidonies Reise. Sie hat sich aus Amerika auf den Weg gemacht, um ihre verloren gegangen Liebe Etienne wieder zu finden. In mehreren, wirklich spannend erzählten Rückblenden lernen wir zunächst Sidonies Kindheit kennen. In jungen Jahren überlebt sie gerade so eine Krankheit und ist fortan etwas geh behindert. In schönen und eindrucksvollen Worten umschreibt die Autorin wie Sidonie mit ihren Eltern in Albany aufwächst und dabei immer zurück gezogener aufgrund ihrer Krankheit lebt. Eines Tages trifft sie auf den Arzt Etienne und beginnt mit ihm eine Liaison. Als sie schwanger wird und es ihm erzählt, verschwindet dieser spurlos nach Marokko. Sidonie macht sich auf, um ihn zu finden. Im Fokus dieses Romans steht also dieses Mal das farbenprächtige Marokko. Die Autorin hat so kunstvoll von diesem Land geschrieben, das man als Leser mehrmals das Gefühl hatte, die Sonne würde aus dem Buch direkt ins Gesicht scheinen und man würde die Geräusche der Muezzin hören und die Gerüche einer fremden Welt riechen. Man hatte wahrlich das Gefühl man wäre ähnlich wie Sidonie ein Teil dieser fremden Welt- ein Teil von Marokko. Gerade der Reifungsprozess den Sidonie im Verlauf des Buches durch macht hat mir absolut gut gefallen und ich fand ihn auch anschaulich erzählt und absolut stimmig. Ihre Handlungen waren für mich bis auf Kleinigkeiten nach vollziehbar. Im Verlauf der Handlung trifft sie wiederholt auf eine Person, die ich absolut nicht ausstehen konnte- sozusagen der Buh-mann der Geschichte. Hierfand ich es doch etwas arg überzogen das diese erwähnte Person so absolut schlecht war und nicht eine liebe Seite hatte. Das hätte man eventuell etwas realitätsnäher rüber bringen können. Die weiteren Personen auf die Sidonie in Marokko trifft, sind gekonnt in Szene gesetzt. Da wäre der kleine Junge Badou, den Sidonie nach und nach immer mehr in ihr Herz schließt- Azulay der Tuareg der Sidonie zu helfen versucht. All diese Charaktere hatten ein stimmiges Charakterprofil. Eigentlich hätte ich diesem Roman gerne 5 Sterne verliehen, so konnte ich doch nicht aufhören, als ich einmal mit der Geschichte begonnen hatte. Lange Zeit dachte ich auch, es wären 5 Sterne. Leider wurde der Schluss dann so klischeehaft und verkitscht, dass ich einen Stern nach unten korrigieren musste. Wirklich schade das die Autorin am Schluss zu viel des Guten erzwingen wollte. Dennoch immer noch ein wirklich schöner Roman über das ferne Marokko und einer jungen Frau die die verlorene Liebe sucht und dabei eine ganz neue entdeckt.

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  • Rezension zu "Der Duft von Safran" von Linda Holeman

    Der Duft von Safran
    LiesaB

    LiesaB

    31. August 2012 um 13:59

    Sidonie lebt in einer beschaulichen kleinen Stadt in Amerika zusammen mit ihren Eltern in einem gemieteten Hause. Sie sind weder arm noch reicht. Der Vater ist Chauffeur, die Mutter näht in Heimarbeit Jacken. Als Kind erkrankt sie an Kinderlähmung und kann viele Jahre das Bett nicht verlassen. Ein normales Leben mit Mann und Kindern scheint ihr nicht vergönnt. Erst als beide Eltern gestorben sind, lernt Sidonie den Arzt Etienne kennen, in den sie sich verliebt. Als sie von ihm schwarnger wird, verlässt er sie. Sidonie reist ihm in das ferne Marokko nach, weil sie glaubt, ihn hier finden zu können.... Linda Holeman nimmt uns mit in ein Land, von dem wir als Europäer eigentlich nicht viel wissen. Sie nimmt uns mit in die Häuse der Marokkaner und wir erfahren, wie die Menschen in den 40iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts dort gelebt haben. Dieser Roman hat mir viel Freude beim Lesen bereitet. Es war so, als hätte die ganze Zeit in dem Buch die Sonne geschienen. Die Erzählweise ist klar und wunderschön. Es entstehen helle freundliche Bilder im Kopf, die ein gutes Gefühl hinterlassen. Die Figur der Sidonie ist als Charakter gut gezeichtnet. Sie war mir symphatisch. Fast habe ich gedacht, dass sie wirklich lebt. Leider nimmt das Niveau auf den letzten ca. 100 Seiten dramatisch ab. Hier verkommt der Roman zu einer Schmonzette. Es wird einfach kitschig. Dennoch bin ich auf weitere Romane von dieser Autorin gespannt.

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  • Rezension zu "Der Duft von Safran" von Linda Holeman

    Der Duft von Safran
    Zabou1964

    Zabou1964

    08. September 2011 um 22:29

    Als großer Liebhaber der Bücher dieser Autorin war ich angenehm überrascht, dass der Handlungsort ihres aktuellen Werkes diesmal Marokko, und nicht wie bei den drei Werken zuvor Indien, ist. Auch dieses, für mich fremde Land hat sie wieder so bildhaft beschrieben, dass ich mich dorthin träumen konnte. Sidonie lebt Anfang des 20. Jahrhunderts wohlbehütet bei ihren Eltern in einer amerikanischen Kleinstadt, als sie als Jugendliche Kinderlähmung bekommt. All ihre Träume und Sehnsüchte werden mit einem Mal vernichtet von dieser Krankheit. Doch nach einigen Jahren rafft sie sich auf und beginnt zu malen und den Haushalt zu führen. Nach einem Unfall lernt sie den marokkanischen Arzt Etienne Duverger kennen und verliebt sich in ihn. Die beiden haben eine leidenschaftliche Affäre. Sidonie träumt davon, Etiennes Ehefrau zu werden. Doch dann verschwindet er ohne ein Wort. Ihre Nachforschungen ergeben, dass er wahrscheinlich in seine Heimat abgereist ist. Sie folgt ihm ohne zu zögern, ist förmlich besessen davon, ihn zu finden und eine Erklärung für sein Handeln zu bekommen. Der Roman ist in der Ichform geschrieben, was mir ermöglichte, Sidonies Gedanken und Gefühle hautnah mitzuerleben. Die ängstliche Frau mit Minderwertigkeitskomplexen wird im Laufe der Geschichte immer selbstbewusster und mutiger. Ist sie zu Anfang in dem fremden Land noch vollkommen hilflos, so lernt sie nach und nach sich den Gegebenheiten anzupassen. Auch die Nebenfiguren, allen voran der kleine Badou, aber auch seine Mutter Manon, sind hervorragend gezeichnet. Mit großer Liebe zum Detail ist es der Autorin wieder gelungen, mich in ein fremdes Land zu zaubern. Die Farben und Gerüche Marokkos konnte ich förmlich spüren. Zum Glück ist Marokko nicht so weit entfernt wie Indien, sodass ich mein Fernweh leichter stillen könnte. Im Nachwort schreibt Linda Holeman, dass sie den nordafrikanischen Staat zweimal bereist hat. Es ist deutlich zu spüren, dass sie sich bei ihren Erkundungen in das Land verliebt hat. Ich habe die Ausgabe des Clubs Bertelsmann gelesen, die als Premiere im September 2010 erschienen ist. Ende September 2011 erscheint der Roman auch als Hardcover bei Page & Turner (Verlagsgruppe Random House). Fazit: Linda Holeman erzählt spannend vor der farbenprächtigen Kulisse Marrakeschs die Geschichte einer Frau, die nach einigen Irrungen ihren eigenen Weg findet.

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  • Rezension zu "Der Duft von Safran" von Linda Holeman

    Der Duft von Safran
    Lesemaus85

    Lesemaus85

    23. March 2011 um 09:42

    Unter dem Kreuz des Südens werden Sie finden, was Sie suchen. Aber weil es eine andere Gestalt angenommen hat, werden Sie es womöglich nicht erkennen... ------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Sidonie führt ein einsames zurückgezogenes Leben in Albany, New York. Seit sie mit 16 die Kinderlähmung hatte und nun ein verkrüppeltes Bein hat, will sie mit niemandem mehr Kontakt pflegen. Als aber ihr Vater stirbt und sie ganz allein zurück bleibt, lernt sie den Arzt Etienne kennen. Sie verliebt sich in ihn und erwartet alsbald ein Kind. Doch dann verschwindet Etienne ohne ein Wort. Sidonie weiß, dass sie ihn finden muss. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ein Brief aus Etiennes Heimat: Marokko. Und so bricht Sidonie auf, nach Marrakesch. Um Etienne und auch sich selbst zu finden... ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich mag den Schreibstil von Linda Holeman. Sie schreibt klar und deutlich. Sie versteht es die sengende Hitze Marokkos einzufangen, die Menschen vor dem Auge des Lesers lebendig werden zu lassen, die Gerüche, Farben und Formen greifbar zu machen. Und sie schafft wunderbare Frauenfiguren. Man lernt im Laufe der Geschichte drei unterschiedliche Sidonies kennen. Zum einen die verschüchterte, einsame Sidonie, dann die wachsende, tapfer Sidonie, die allein nach Marooko reist um zu verstehen, was geschehen ist und zum Schluss die mutige, selbstsichere Sidonie, die sich ihren Ängsten stellt und den Mut findet, die Liebe zu erkennen. "Der Duft von Safran" ist eine bittersüße Geschichte über das Leben, die Liebe und die Kunst andere so zu aktzeptieren wie sie sind. -- Leider hat man oft das Gefühl, dass die Handlung auf der Stelle tritt, dass nicht viel passiert. Man wünscht sich hin und wieder doch noch mehr (evlt. schnellere) Ergebnisse oder Wendungen. Erst im letzten Drittel, als Sidonie das Berberdorf besucht, hat man das Gefühl, dass endlich etwas geschieht. -- Daher gebe ich nur 4 von 5 Sternen. Aber das Buch hat mir einige schöne Stunden beschert und ich kann es jedem empfehlen, der gerne einmal in fremde Welten entflieht. Linda Holmans Bücher sind es wert gelesen zu werden.

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  • Rezension zu "Der Duft von Safran" von Linda Holeman

    Der Duft von Safran
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. January 2011 um 18:31

    Linda Holeman schafft es wieder, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Es beginnt in Albany / USA in dem Jahr 1930 , als die 17 jährige Sidonie an Kinderlähmung erkrankt und somit die Chancen auf einen Ehemann und einem normalen gesselschaftlichen Leben auf 0 schwinden.Ihre Eltern kümmern sich um sie,bis zuerst die Mutter und dann durch einen tragischen Unfall ihr Vater stirbt. Sie lernt einen Arzt kennen, in den sie sich verliebt und dieser ihre Gefühle erwidert ,aber an dem Punkt wo sie glaubt es läuft perfekt verschwindet ihr Geliebter ohne ein Wort. Durch einen Hinweis folgt sie ihm nach Marokko und dort beginnt dann die Geschichte so richtig zu wirken.Linda Holeman beschreibt das Land und die Leute und natürlich auch die Kultur so genau und bildgewaltig, dass man fast das Gefühl bekommt selber dort zu sein. Man kann den Souk fast riechen! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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