Linda Holeman Smaragdvogel

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Inhaltsangabe zu „Smaragdvogel“ von Linda Holeman

Die anrührende Geschichte einer Frau, die gegen alle Widerstände für Freiheit und um eine Liebe jenseits der Konventionen kämpft. Ein hinreißendes historisches Epos vor der farbenprächtigen Kulisse Kaschmirs. Als die junge Linny Gow Mitte des 19. Jahrhunderts im indischen Kalkutta ankommt, hegt sie wie viele ihrer Reisegenossinnen einen sehnlichen Wunsch: einen der wohlsituierten britischen Kolonialbeamten zu heiraten. Doch vor allem will sie ihrer dunklen Vergangenheit als Kinderprostituierte in den Slums von Liverpool entfliehen. Tatsächlich findet sie einen Mann, den sie allerdings nicht liebt, und erfüllt fortan ihre Rolle als Ehefrau eines britischen Offiziers perfekt. Doch dann begegnet sie in den Bergen von Kaschmir einem Mann, der ihre wohlgeordnete Welt ins Wanken bringt …

Beeindruckende Lebensgeschichte einer schicksalsgebeutelten jungen Frau, die dennoch nicht die Hoffnung auf etwas Glück aufgibt.

— Lies-inger
Lies-inger

Kein typischer historischer Liebesquark. Sehr gut! Titel passt nicht ...

— DeZe
DeZe

was für eine wahnsinnig bewegende geschichte! warum lag das buch nur solange ungelesen bei mir rum? definitiv ein jahreshighlight!!!

— LeseSprotte
LeseSprotte

Selten hat mich ein Buch emotional so berührt.Ich habe die ganze Nacht durch gelesen und konnte nicht aufhören.Klasse!

— Angelinchen
Angelinchen

Ein Buch was mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Linny´s Geschichte ist ein echter Pageturner.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Die größtenteils traurige Geschichte eines englischen Mädchens. Ein Buch das man kaum aus der Hand legen kann!

— Finesty22
Finesty22

Tolles Buch! Die Geschichte geht definitiv unter die Haut.

— Solinda
Solinda

Ich finde, dass Buch traurig. Es wird sehr verdeutlicht wie die Menschen früher lebten. Nur schade das es wenig liebe gibt. Aber wow

— LoveRomane
LoveRomane

Selten hat mich ein Buch so mitgerissen, dass ich es nicht wieder aus der Hand legen konnte und mit einem Mal durchgelesen habe!

— Metalhepchen
Metalhepchen

Ein wunderbares, berührendes Buch!

— -pusteblume-
-pusteblume-

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  • Einer der wenigen historischen Romane ...

    Smaragdvogel
    DeZe

    DeZe

    16. November 2016 um 10:47

    ... die mich gefesselt haben.
    Historisches ist eher ein Bereich den ich meide. Aber dieses Buch hat mich fasziniert und ich lese es immer wieder gerne. :)

  • So bunt wie ein indischer Markt

    Smaragdvogel
    Carlali

    Carlali

    10. February 2015 um 12:28

    Das Buch handelt von der ehemaligen Kinderprostituierten Linny Gow, welche Mitte des 19. Jahrhunderts ins indische Kalkutta reist um dort ihren Traum von einer besseren Zukunft zu verwirklichen. Wie viele ihrer Reisegenossinen träumt sie dabei von einer Zukunft an der Seite eines wohlsituierten britischen Kolonialbeamten. Tatsächlich heiratet sie einen Mann, welcher sie allerdings nicht liebt, und erfüllt die Rolle als Ehefrau perfekt.  Doch dann begegnet sie plötzlich einem Mann von dem sie nie zu träumen wagte und der ihre wohlsortierte Welt ins Wanken bringt....   Rezension: Dieses Buch hat mich von Anfang an begeistert. Linny Gow ist eine unheimlich starke Hauptfigur. Man möchte sie abwechselnd retten, ihr viel Glück wünschen, sie umarmen und hoffen das endlich auch für sie alles gut wird. Dabei ist das Buch meiner Meinung nach nie kitschig oder übertrieben realitätsfern. Es zeigt ein Bild von einem Land und einer Kultur welche farbenfroh aber auch traurig, hierarchisch und frei sein kann. Dabei lässt sich dieses Buch sehr leicht lesen und begeistert einen von Seite zu Seite immer mehr. Mir hat es sehr gut gefallen! Ich hoffe Ihnen wird es auch gefallen!

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  • Berührende Geschichte einer starken Frau

    Smaragdvogel
    winter-chill

    winter-chill

    27. November 2013 um 21:28

    Dieses Buch hat mich sehr berührt. Es ist die Geschichte einer Frau, die trotz schwerer Schicksalsschläge und gegen alle Widerstände ihrer Zeit unbeirrbar um ihr Glück und ihre Freiheit kämpft. Eine Frau, der immer wieder Steine in den Weg gelegt werden und die sich trotzdem nicht unterkriegen lässt. Gleichzeitig ist „Smaragdvogel“ ein wunderbares historisches Epos vor der Kulisse Englands und Indiens im 19. Jahrhundert. Lebendig beschreibt Holeman, wie es zu jener Zeit in den Liverpooler Armenvierteln zuging, aber auch die strengen, steifen Verhaltensregeln der englischen High Society. Im zweiten Teil erfährt der Leser wie die Engländer im kolonialen Indien lebten und bekommt einen detailierten Einblick in diese fremde Welt. Oft schonungslos und unverblümt. Die Charaktere sind sehr greifbar und realistisch, der Schreibstil ist äußerst vereinnahmend. Am Ende der Geschichte war ich tatsächlich zu Tränen gerührt. Im Grunde hat der Roman alles, was ein gutes Buch braucht. Eine absolute Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Smaragdvogel" von Linda Holeman

    Smaragdvogel
    JuliaDrosten

    JuliaDrosten

    17. January 2013 um 15:46

    Linnie Gow wächst zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den Arbeiterslums von Liverpool auf. Es ist ein von Armut und Entbehrung geprägtes Leben. Ihren Vater kennt sie nicht und ihr Stiefvater verkauft sie nach dem frühen Tod der Mutter bereits mit 11 Jahren an Freier. Viel später, Linny ist 17, hat jede Abscheulichkeit gesehen und geht seit Jahren auf Strich, als sie eine Fehlgeburt erleidet. Das tragische Ereignis leitet eine Wende in ihrem Leben ein, denn Linny bekommt Hilfe von Shaker, einem jungen Bibliothekar, der lieber Arzt geworden wäre. In den folgenden Monaten lebt sie bei ihm und seiner Mutter. Die beiden geben sie als Cousine aus, geben ihr Obdach und eine gutbürgerliche Erziehung. Shaker würde sie auch gerne heiraten, doch Linny sieht in ihm den Bruder, nicht den Liebhaber oder Ehemann. Als Linnys Freundin Faith sie einlädt mit ihr nach Indien zu reisen und sich unter der dortigen -männerlastigen- englischen Kolonialgesellschaft einen Ehemann zu suchen, sagt Linny zu, und beide Frauen treffen nach monatelanger Schiffsreise in Kalkutta ein. Dort, im Indien des Jahres 1830 trifft Linny ihr Schicksal in Gestalt zweier Männer, des englischen Kolonialbeamten Somers Ingram und des Paschtunen Daoud. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Linda Holeman versteht es, sowohl die bedrückende Armut und Hoffnungslosigkeit der Arbeiterslums des 19. Jh. als auch die Exotik Indiens wiederzugeben. Sie schildert die Scheinheiligkeit der Gesellschaft, die Frauen in ein Korsett aus Regeln und Moral presst, ebenso wie die unsägliche Hochnäsigkeit der englischen Kolonialherren Indiens und die weitreichende Unterdrückung und Abwertung der einheimischen Bevölkerung. Auch Beschreibungen wie die für Europäer kaum erträgliche Hitze, die Heftigkeit der Monsunregen, die Düfte und Farbenvielfalt der Märkte oder die klare Schönheit des Himalaya sind so anschaulich, dass ich mich mitten in der Geschichte fühlte. Trotzdem hängt über dem Buch ein Hauch von Schwermut, was daran liegt, dass Linnys Leben von Geburt an schwer verläuft. Dieser Frau wird nichts geschenkt, ihre Andersartigkeit (das Leben als Prostituierte) inmitten der englischen Mittelschicht und ihre Weigerung vor dem Leben zu kapitulieren lassen sie immer eine Außenseiterin sein. Romantikerinnen werden vermissen, dass die Liebesgeschichte im Roman, auch wenn sie wunderbar beschrieben ist, so kurz ist und das das Buch wenn auch ein versöhnliches so doch kein wirkliches Happy End hat.

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  • Rezension zu "Smaragdvogel" von Linda Holeman

    Smaragdvogel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. June 2012 um 10:35

    Eine Geschichte nicht für schwache Nerven, es gab Abschnitte, da musste ich doch eher überfliegen um nicht zu arg mit leiden zu müssen, daher wunderbar geschrieben und ein Roman, der etwas für das Herz ist

  • Rezension zu "Smaragdvogel" von Linda Holeman

    Smaragdvogel
    turkishrock

    turkishrock

    24. November 2011 um 19:58

    Einfach unbeschreiblich schön.
    Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

  • Rezension zu "Smaragdvogel" von Linda Holeman

    Smaragdvogel
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    13. August 2011 um 09:58

    **Inhalt** Liverpool 1823, die 11jährige Linney Gow wächst im Armenviertel bei ihrem Stiefvater auf, da die beiden nie Geld haben, verkauft er ihren Körper an Freier... Irgendwann kann sie fliehen und landet in einem Bordell, seitdem will sie für eine Überfahrt sparen, nur weg aus Liverpool, aber leider kommt es anders als sie denkt... letztendlich gelangt sie durch eine neue Freundin nach Indien, wo sie einen reichen Offizier kennenlernt und heiratet. Mit Liebe hat dies jedoch nicht viel zu tun, diese findet sie erst auf einer Reise nach Kaschmir... **Meine Meinung** Auch dieses Buch zieht einen in seinen Bann und man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Besonders der erste Teil des Buchs, der in England spielt, ist aufregend und zugleich und traurig/bewegend. Diese junge Frau ist immer auf der Suche nach einem geordneten und mit Liebe erfüllten Leben...ich konnte mich öfters in ihre Lage versetzen (also mehr im übertragenen Sinne), denn sind wir nicht alle auf dieser Suche? Linney schafft es trotz aller Rückschläge immer wieder auf die Beine zu kommen und weiter zu kämpfen, sehr bemerkenswert.

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  • Rezension zu "Smaragdvogel" von Linda Holeman

    Smaragdvogel
    lovely_ann

    lovely_ann

    06. March 2011 um 12:55

    Der Originaltitel ist The Linnet Bird. Der Originaltitel macht erheblich mehr Sinn, da Linnet der Name des Mädchens ist. Vom Smaragdvogel ist im ganzen Buch nicht die Rede. Sollte wohl einfach nur schön klingen. Das Buch spielt zunächst in Liverpool so um 1840 herum. Die Ich-Erzählerin erzählt von ihrem schrecklichen Leben, von ihrem Vater zur Kinderprostitution gezwungen, bricht sie später, alt genug, dort aus und verdient ihr Geld weiterhin so, wie sie es als Kind gelernt hat. Aus dieser aussichtslosen Existenz schafft sie es aber, durch glückliche Umstände, auszubrechen. Sie wird von einer bürgerlichen Arztwitwe aufgenommen und erhält in ihrem Haus Bildung und die nötige Etikette, mit der sie sich in die bürgerliche Fassade unbemerkt integrieren kann. Und landet so auch auf dem Schiff nach Indien, mit dem Frauen aus England unterwegs sind, einen Mann zu angeln. Auch sie wird heiraten, selbst wenn sie das Ziel gar nicht hatte. Und sie wird die Liebe finden, aber nicht bei ihrem Mann... Soweit der Inhalt. Anders als der Klappentext behauptet, rührt mich an dieser Geschichte nichts an. Obwohl die Autorin die Ich-Erzählerin schafft, gelingt es mir nicht, mich in diese Ich-Erzählerin hineinzuversetzen. Sie bleibt für mich blass und ihre Handlung nicht nachvollziehbar. Weder ihre Sprache noch ihre Gedanken passen irgendwie zu der Person, die diese Ich-Erzählerin vorgaukelt. Ich finde sie absolut nicht in sich authentisch. Darüberhinaus bietet auch die Handlung viel Ungereimtes: eine gläubige Arztwitwe duldet in ihrem Haus eine Straßennutte und schult sie in Bildung und Etikette? Ja, ist klar... Warum die Autorin das brauchte ist klar: wie sonst hätte sie Linny als Offiziersehefrau unterbringen sollen in Indien? Aber diese Wohltätigkeit in diesem Umfeld in dieser Zeit wirkt nicht glaubhaft und der Zufall, wie sie dort hingerät, ist geradezu lächerlich. Und diese Aspekte führen dazu, daß ich mich nicht in das Buch habe hineinfallen lassen können, sondern es genervt und mit Kopfschütteln zu Ende gelesen habe. Um die Autorin werde ich erst mal einen Riesenbogen machen und sie erst wieder lesen, wenn sie über Dinge schreibt mit denen sie sich dann besser auskennt. Das 19. Jahrhundert, England und Indien, gehören definitiv nicht dazu.

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  • Rezension zu "Smaragdvogel" von Linda Holeman

    Smaragdvogel
    Schnuggile

    Schnuggile

    20. December 2010 um 19:33

    Das Buch ist klasse. :)

  • Rezension zu "Smaragdvogel" von Linda Holeman

    Smaragdvogel
    jasmiin

    jasmiin

    06. August 2010 um 22:39

    Linny Gow wird in ihrem Leben viele Namen tragen. Als ihre geliebte Mutter stirbt, lernte sie den ernst des Lebens kennen, und das in einer Zeit, wie man sie sich heute nicht mehr vorstellen kann. Als sie die Chance bekommt nochmals neu Anzufangen, ergreift sie diese mit beiden Händen, aber ob das die richtige Entscheidung war, wird sich erst später herausstellen. Mit diesem Buch taucht man das England und Indien des 19.ten Jahrhunderts ein. Man erfährt schreckliches und gleichzeitig viel wunderschönes, vorallem über Indien das man ganz in dieses Buch eintaucht und sich in einem völlig fremden Leben wiederfindet, Einfach nur unbeschreiblich! Dieses Buch bekommt einen Platz in der Liste meiner Lieblingsbücher. Sehr zu Empfehlen!

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  • Rezension zu "Smaragdvogel" von Linda Holeman

    Smaragdvogel
    Wassermann

    Wassermann

    Linda Holemann hat eine faszinierende Schreibweise.
    Das Buch ist sehr fesselnd und herzergreifend!

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    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. July 2010 um 21:05
  • Rezension zu "Smaragdvogel" von Linda Holeman

    Smaragdvogel
    Lesemaus85

    Lesemaus85

    22. December 2009 um 11:45

    Eintauchen... mit allen Gedanken und Gefühlen in das fühere England und danach in die schlillernde Welt Indiens. Eine Protagonistin, die man fest ins Herz schließt, die eine Liebe findet und verliert und ihr Leben, das voller Qual und Schmerz ist, dennoch in ungeahnte Bahnen lenkt. Ich war und bin begeistert von Smaragdvogel.. auch die Fortsetzungen knüpfen an dieses tolle Werk an und sin auf jeden Fall zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Smaragdvogel" von Linda Holeman

    Smaragdvogel
    Birgit Fiolka

    Birgit Fiolka

    16. December 2009 um 23:58

    Für alle, die an ein Leben nach "Vom Winde verweht" gezweifelt haben, könnte hier die Rettung liegen! Ein gewaltiges Epos, Abenteuerroman, Schicksalsgeschichte voller Sinnlichkeit, Exotik und Dramatik in einem! Linda Holeman hat einen wundervoll sinnlich bildlichen Schreibstil und lässt das Indien der Kolonialzeit ebenso bunt und plastisch vor dem inneren Auge entstehen, wie ihre interessant und vielschichtig gezeichneten Charaktere. Das Leben von Linny, die als Kind von ihrem Stiefvater auf Liverpools Straßen in die Prostitution gezwungen wird, sich über verschiedene glückliche und weniger glückliche Umstände zu einer Scheinehe mit dem despotischen Somer Ingram in Indien entschließt und kurzfristig ihr Glück in den Armen eines anderen findet - all das, so könnte man meinen, ist bereits vielfach in tränenreicher und weichgespülter Manier in Romanen beschrieben worden. Aber man darf sich nicht täuschen lassen. Obwohl das Leben von Linny sicherlich von Tragik und Dramatik geprägt ist, hat man nicht ständig das Gefühl, mit der armen geplagten Protagonistin zu leiden ... viel mehr folgt man ihr mit staunenden Augen durch Kalkuttats Straßen und durch ihr bewegtes Leben. 10 Sterne würde ich diesem Buch geben, wenn ich könnte!!!

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  • Rezension zu "Smaragdvogel" von Linda Holeman

    Smaragdvogel
    LieblingsMädchen

    LieblingsMädchen

    29. October 2009 um 22:52

    Das Buch erzählt die Geschichte, des Lebens eines Mädchens des 19. Jahrhunderts. Mit ihren Höhen und Tiefen, überraschenden Wendepunkten und einem tiefgründigem Hintergrund. Eines der mitreißesten Bücher, die ich gelesen habe. Der Leser wird immer auf's neue überrascht, und das Buch geht meißtens ganz anders weiter, als man sich selber ausmalt. Linda Holeman überzeugt mit bewegendem Schreibstil und einer wunderbaren Geschichte, die tief unter die Haut geht. Absolut spannend, ich würde es immer wieder lesen.

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  • Rezension zu "Smaragdvogel" von Linda Holeman

    Smaragdvogel
    Suey

    Suey

    14. August 2009 um 00:28

    "Als die junge Linny Gow Mitte des 19. Jahrhunderts im indischen Kalkutta ankommt, hegt sie wie viele ihrer Reisegenossinnen einen sehnlichen Wunsch: einen der wohlsituierten britischen Kolonialbeamten zu heiraten. Doch vor allem will sie ihrer dunklen Vergangenheit als Kinderprostituierte in den Slums von Liverpool entfliehen. Tatsächlich findet sie einen Mann, den sie allerdings nicht liebt, und erfüllt fortan ihre Rolle als Ehefrau eines britischen Offiziers perfekt. Doch dann begegnet sie in den Bergen von Kaschmir einem Mann, der ihre wohlgeordnete Welt ins Wanken bringt ..." (entnommen von Amazon.de) Der Prolog des Buches beginnt damit das die Opiumsüchtige Protagonisten sich erst mal eine Opium-Pfeife raucht und dann beschließt ihre Lebensgeschichte für ihren Sohn zu erzählen. Das Buch beginnt sozusagen direkt mit einer Atmosphere der Endgültigkeit in der man nicht erst nach dem Happy End zu suchen braucht. Es geht weiter im Text mit einer Vergewaltigung als sie elf ist und der ganzen Geschichte der Prostitution durch ihren Stiefvater. Für jemanden, der mehr auf kitschige Liebesgeschichten steht in denen es schon mal was härter zugehen darf, aber mit der Betonung auf "Mal" war es hart das Buch zu lesen, weil die Autorin eine Welt von Dreck und Boshaftigkeit beschreibt in der es nur seltene Lichtblicke gibt, hauptsächlich aber nur Menschen die die Protagonistin schlecht behandeln. Dann kommt der Antiheld in weiß und holt sie aus dem Dreck raus, sie geht schließlich nach Indien und mein Herz geht auf weil ich hoffe das der Herzschmerz jetzt los geht. Stattdessen heiratet sie einen Mann der sie verprügelt. Das einzige bisschen Romantik gibt es ein paar Seiten lang als unsere Heldin endlich auf einen Mann trifft (bereits mit zwei Frauen beglückt deswegen unerreichbar) und ein paar schöne Tage/Nächte mit ihm verbringt bevor sie wieder in ihre alltägliche Hölle zurückgeschubst wird. Ein Ende, das vielleicht ansatzweise das Adjektiv "Happy" verdient, gibt es dann doch, als die Protagonistin, clean, wieder zu dem Antihelden nach England zurückkehrt und mit ihrem Sohn ein halbwegs vernünftiges Leben führt. Keiner meiner Lieblingsromane, aber definitiv einer der realistischsten und traurigsten.

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