Linda Lê FLUTwelle

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Inhaltsangabe zu „FLUTwelle“ von Linda Lê

Ein Tag, vier Personen, eine Geschichte, vier Blickwinkel. Van ist soeben in Bobigny zu Grabe getragen worden und findet im Sarg Zeit für Selbstgespräche. Seine Frau Lou hat ihn – vielleicht absichtlich, vielleicht unabsichtlich – überfahren. Seine Geliebte Ulma erzählt einem Psychiater ihre traumatische Geschichte. Und Laure, seine leicht verrückte Tochter, die es liebt, sich als Gothic zu inszenieren, erkennt nach Vans Tod, dass er eigentlich gar kein schlechter Vater war.

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    FLUTwelle
    Phliege

    Phliege

    22. October 2014 um 17:54

    Van ist tot, überfahren von seiner eigenen Frau, betrauert von ihr, seiner Geliebten und seiner Tochter. Linda Lê erzählt aus vier Perspektiven. Sie unterteilt dabei in Morgengrauen, Mittag und Abend, dabei wird aber nicht die Geschichte des verhängnisvollen Tages erzählt, sondern vier Lebensgeschichten. In dem Buch geht es weniger um die Aufdeckung eines Liebesdramas. Stattdessen wird die Analogie der Flutwelle gut verfolgt. Das Hereinbrechen der Katastrophe, plötzlich und unerwartet, die lähmende Stille und Taubheit danach und der Versuch sich wieder aufzurichten, wenn das Wasser zurückgegangen ist. Linda Lê verfasst die Geschichte dabei in einem sehr geschickten Schreibstil, der nicht durch Poesie, aber Rhythmus besticht. Der stimmt einfach und gibt dem Ganzen einen leichten Lesefluss trotz der Informationsdichte, die in den Seiten steckt. Ich musste nach dem Lesen auch erstmal die Geschichte Vietnams googeln. Gar nicht so offensichtlich wird in dem Buch die Spannung aufrecht erhalten. Die Biographien der Erzählenden und deren Mitmenschen sind einfach fesselnd genug, um dabei zu bleiben. Erwartet man dann auch nicht mehr, weil es auch einfach vollkommen reicht, bietet das Buch dann plötzlich doch noch überraschende Enthüllungen. Alles in allem ist "Die FLUTwelle" ein gutes Buch, das ich ruhigen Gewissens weiter empfehlen kann.

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