Linda Ladd Blutpuppen

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Inhaltsangabe zu „Blutpuppen“ von Linda Ladd

Er macht ihnen Angst. Er spielt mit ihrem Aberglauben. Er tötet sie alle. Mordermittlerin Claire Morgan erlebt ihre schlimmsten Albträume von Neuem, als in der Nähe ihres Hauses eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird: Die Tote hält eine Puppe in der Hand. Und diese Puppe trägt Claires Gesicht. Was verbindet die Tote mit Claire? Und gibt es womöglich auch eine Verbindung zu den Fällen von Kindesentführungen, die ihre Stadt immer wieder erschüttern? Als die Ermittler sich auf die Fährte des Killers setzen, machen sie eine entsetzliche Entdeckung ... "Eine beinharte, clevere Ermittlerin - unglaublich gut." Beverly Barton

spannende Reihe

— CorneliaP
CorneliaP
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  • Eine spannende Jagd nach einem brutalen Mörder entführt uns in die Welt des Vodoo

    Blutpuppen
    JulieMalie

    JulieMalie

    05. January 2017 um 21:05

    Eine schwer misshandelte Frauenleiche wird in der Nähe des Hauses der Polizistin Claire Morgan entdeckt. Ihre Augen und Lippen sind zugenäht. Der Tatort gleicht einem Vodoo-Altar. Außerdem hält die Tote eine Puppe in der Hand. Diese Puppe trägt das Bild Claire Morgans. Eine spannende aber scheinbar aussichtslose Jagd auf den Mörder beginnt. Linda Ladd ist es mit "Blutpuppen" gelungen, einen spannenden Thriller zu schreiben, der nicht nur die Charaktere, sondern auch den Leser vor ein kaum lösbares Rätsel stellt. Obwohl die Ermittlungen erst auf den letzten 150 Seiten des Buches so richtig in Fahrt kommen, ist die Handlung nie langweilig. Ich als Leser habe mich stets als Teil der Geschichte gefühlt und wollte unbedingt wissen, wer hinter den grausamen Morden steckt. Dafür sorgt auch der besondere Aufbau des Buches. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Thrillern bekommt man nicht nur einen Einblick in die Ermittlungen und das Wissen der Polizisten, sondern auch in die Gedanken des Mörders. Man ist den Ermittlern also immer eine Spur voraus - zumindestens denkt man das. Ich habe während des Lesens so gut wie jede Figur verdächtigt, der Täter zu sein. Doch kaum war ich von der Schuld des einen überzeugt, änderte Ladd die Beweise. Obwohl ich am Ende doch die richtige Figur im Verdacht hatte, waren besonders die finalen Kapitel von zahlreichen Wendungen gekennzeichnet, die den Leser an allen Hinweisen zweifeln lassen. Nachdem ich mich an den Schreibstil Linda Ladds gewöhnt habe, ließ sich der Roman gut lesen. Zwar werden besonders am Anfang viele Handlungssprünge vollzogen, die dem Leser eine hohe Aufmerksamkeit abverlangen, doch alles in allem hat Ladd eine angenehme Ausdrucksweise, der man leicht folgen kann. Leider war meine Ausgabe aus dem Weltbild-Verlag mit zahlreichen Rechtschreib- und Formatierungsfehlern übersät, was den Lesefluss an vielen Stellen negativ beeinflusst hat. Fazit: Ein lohnenswerter Thriller, der nicht leicht zu durchschauen ist. Vorallem die Verbindung zum Thema Vodoo-Kult macht den Roman so interessant und gibt ihm ein Alleinstellungsmerkmal unter den zahlreichen Kriminalromanen. Da ich leider die Geschichte durchschaut habe und von alleine auf den Täter kam, möchte ich einen Stern abziehen. Ich finde es besser, wenn ich am Ende überrascht werde. Den zweiten Stern ziehe ich für die auffällige Anzahl von Rechtschreibfehlern ab. Diese sollten euch aber nicht davon abhalten, das Buch zu lesen!

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