Linda Lael Miller Die Creeds: Wo die Hoffnung lebt

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Inhaltsangabe zu „Die Creeds: Wo die Hoffnung lebt“ von Linda Lael Miller

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    Die Creeds: Wo die Hoffnung lebt
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    21. May 2013 um 18:37

    Inhalt Brody Creed ist wieder in Lonesome Bend! Und zwar für immer. Nach jahrelangem rastlosen Umherreisen und Auftritten beim Rodeoreiten heißt es nun zur Ruhe kommen und sich ein eigenes Heim schaffen. Brody möchte eigentlich nur das, was Bruder Conner mit Tricia erreicht hat: sich Niederlassen und eine eigene Familie gründen. Und würde sich da an seiner Seite eine gewissen Carolyn Simmons nicht hervorragend machen? Doch die Dame gibt sich noch etwas sperrig und zeigt sich nicht besonders willig, es dem Schwerenöter leicht zu machen. Kein Wunder, hat Brody sie doch vor Jahren nach einem kurzen Stelldichein schnöde verlassen, ohne sich um Carolyns Gefühle zu scheren … Einschätzung Nach Cousin Steven und Zwillingsbruder Conner geht’s nun in die finale Runde mit den Creeds. Last, but not least darf nun der gute Brody ran, und für meinen ganz persönlichen Geschmack macht er das doch einen Deut besser als sein Bruderherz in „Wo nur die Liebe zählt“. Kurze, aber wahrlich keine langweiligen Auftritte Brodys gab es ja bereits in den beiden Vorgängern und haben schon für die ein oder andere Aufregung gesorgt. Habe ich damals bemängelt, dass es Conner und Tricia an Lebhaftigkeit fehlt und die beiden von reger Schüchternheit befallen sind, kann man das von Brody nun wahrlich nicht behaupten. Da hat die Autorin doch einen eher gegensätzlichen Charakter geschaffen. Auf den ersten Blick und im Vergleich zu seinem Zwillingsbruder wirkt er doch eher wie ein moderner Tunichtgut. Erst beim genaueren Hinsehen erlaubt uns die Autorin einen umfassenden Blick auf unseren Hauptprotagonisten, was sie uns gar nicht mal so einfach macht – so finde ich zumindest. In vielen Szenen – speziell nach Dialogen mit Carolyn – lässt sie Brody zu häufig lächeln oder grinsen und gibt einem das Gefühl: so richtig ernst nimmt der Kerl das Ganze nicht. Ob das an der Übersetzung liegt, kann ich nicht sagen, aber das habe ich doch in einigen Passagen als etwas störend und unpassend empfunden. Die gute Carolyn macht an Brodys Seite eigentlich einen richtig guten Job und versucht, meist auch ganz erfolgreich, bei diversen Wortwechseln nicht den Kürzeren zu ziehen oder sich ins Bockshorn jagen zu lassen. Ansonsten fand ich auch die gemeinsamen Auftritte von Carolyn und Tricia ziemlich gelungen; da wird Frauenfreundschaft noch ganz groß geschrieben. Ansonsten liegt der Fokus auf der Entwicklung der Love Story. Um es unseren Turteltauben nicht ganz so einfach zu machen, hat die Autorin beiden nicht nur eine doch etwas tragische Vergangenheit angedeihen lassen, sondern ihnen auch eine gemeinsame, wenn auch recht kurze Historie auf den Leib geschrieben. Da gibt’s noch etwas Diskussionsbedarf, bevor das obligatorische Happy End eingeläutet werden darf. Richtig gut hat mir übrigens gefallen, dass Conner und Tricia ihren mehr als fairen Anteil an Auftritten bekommen und im Geschehen auch noch munter mitmischen dürfen. Find’ ich persönlich immer klasse, wenn liebgewonnen Protagonisten aus den Vorgängerbänden auftauchen und ihren Senf zum akuten Geschehen abgeben :-} Fazit Linda Lael Miller präsentiert uns zum Abschluss ihrer Trilogie einen grundsoliden und unterhaltsamen Western Romance, der nicht mit absoluten Highlights glänzen kann, aber durchaus eine runde Sache darstellt. Fans von schneidigen, Lasso schwingenden Cowboys hoch zu Ross werden hier sicherlich auch gut bedient sein. Von mir gibt’s gute 4 von 5 Punkten für Brody und seine Carolyn! (AK)

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