Linda Lael Miller Wo nur die Liebe Zählt: Die Creeds

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Inhaltsangabe zu „Wo nur die Liebe Zählt: Die Creeds“ von Linda Lael Miller

Die Reihe geht weiter. Jetzt geht es um den ersten der Cousins. Auch sehr schön.

— Laura_M
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  • Rezension zu "Wo nur die Liebe Zählt: Die Creeds" von Linda Lael Miller

    Wo nur die Liebe Zählt: Die Creeds

    AusZeit-Mag

    04. March 2013 um 16:39

    ~Inhalt~ - Tricia McCall sitzt fest! Und zwar im Nirgendwo mitten in der Pampa namens Lonesome Bend, wo der Ortsname schon Programm ist! Dort muss sie so lange ausharren, bis sie die Hinterlassenschaften ihres Vater in Form von Campingplatz und Autokino verkauft hat, um dann wieder schleunigst ihr geliebtes Leben als ausgemachte Großstadtpflanze in Seattle aufzunehmen. Dort wartet zudem noch ein gewisser Hunter, mit dem sie ja eigentlich noch eine Art Beziehung laufen hat. Lieber Großstadtmetropole als dieses staubige Hinterland. Wäre da nicht ein gewisser Conner Creed, der durchaus mehr zu bieten hat als der ohnehin schon verheißungsvolle erste Blick … - ~Einschätzung~ - Der nächste Creed steht bereit! Nach Steven in „Wenn ein Herz nach Hause kommt“ darf jetzt Cousin Conner das Lasso schwingen und seine Angebetete einfangen. Besagter Cowboy hatte ja schon im ersten Teil seinen fairen Anteil an Auftritten, sodass man sich den guten Mann auch schon mal so ein bisschen zum Lesen zurecht legen konnte. - Im Prinzip kommt der Kerl ja auch nicht allein, sondern hat noch einen Zwilling im Schlepptau, der hier – für meinen persönlichen Geschmack zumindest – für das Salz in der Suppe gesorgt hat. Glücklicherweise, sonst wäre nämlich das aufregende Lesevergnügen doch ein bisschen kurz gekommen. - Wir haben es hier mit zwei Hauptprotagonisten zu tun, die unglücklicherweise eine ganz entscheidende Charaktereigenschaft verbindet, die einem das Leben als „gefügige“ Leserin doch etwas schwer macht: nämlich Schüchternheit. Und diese Eigenschaft zelebrieren unsere Turteltauben ausgerechnet dann schon fast exzessiv, wenn sie aufeinander treffen, obwohl sie eigentlich für ihr romantisches Techtelmechtel in die Puschen kommen sollten. Da geht’s dann oft einen Schritt vor und zwei Schritte zurück. Vielleicht hätte da ein Akteur gereicht, um das „Blümchen-rühr-mich-nicht-an“ zu geben; dem Gegenpart hätte man durchaus ein konträres Naturell angedeihen lassen können. Dieses etwas behäbige Turteln zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. In dieser Hinsicht hätte bei den Zweien ruhig etwas mehr Schäkern und Anbaggern ganz gut getan. In vielen gemeinsamen Szenen wirken beide etwas brav und bieder, da hätte für meinen Geschmack der gute Conner gerne mal mehr den lässigen Cowboy raushängen lassen dürfen und Tricia weniger die zugeknöpfte Maid. - Die Nebenprotagonisten in Gestalt von Urgroßmutter Natty oder Patenkind Sasha sind hier wirklich bemüht, etwas Leben in die Bude zu bringen, können letztendlich das Ruder aber nicht mehr entscheidend herumreißen. Interessanterweise zeigt sich gerade Tricia in Gesellschaft dieser beiden Damen verbal deutlich besser aufgestellt als in Conners Gegenwart und hilft so auch uns Leserinnen über die ein oder andere gemächliche Passage hinweg. Meine persönlichen leserischen Highlights waren hier aber eindeutig die hitzigen Zusammentreffen der Zwillinge. Dieser Bruderzwist hat dann doch noch einiges wieder wett gemacht, wobei die noch nicht aufgearbeitete Vergangenheit zwischen den beiden und auch einige Andeutungen bezüglich Brodys zukünftiges Liebesleben einen doch schon mal ganz optimistisch auf den Nachfolger stimmt. - Dass Linda Lael Miller es eigentlich drauf hat, richtig gute Western Romances aufs Papier zu zaubern, hat sie in der Vergangenheit ja schon reichlich unter Beweis gestellt. Ob historisch oder zeitgenössisch – als da wären die McKettricks im guten alten Wilden Westen oder eben auch besagte Familie in der Gegenwart - da hat uns die Autorin eindrucksvoll gezeigt, was einem kernigen Cowboy gut zu Gesicht steht. - ~Fazit~ - Ein solider, aber eher unauffälliger Western Romance, bei dem die beiden Hauptakteure doch sehr zurückhaltend und bedächtig zu Werke gehen, wobei den beiden ein Hauch Lebhaftigkeit fehlt. Nun gut, heißt es eben jetzt: Alle Hoffnungen auf Bruder Brody, der dann in „Wo die Hoffnung lebt“ im Mai 2013 zeigen darf, was er so drauf hat. Von mir gibt’s gute drei von fünf Punkten für diesen zweiten Teil der Creeds Trilogie. (AK) -

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  • Rezension zu "Wo nur die Liebe Zählt: Die Creeds" von Linda Lael Miller

    Wo nur die Liebe Zählt: Die Creeds

    Ellynyn

    08. February 2013 um 08:48

    Tricia McCall und Connor Creed kennen sich schon ihr ganzes Leben lang. Doch richtige Freunde waren sie nie. Während Connor sein ganzes Leben in Lonesome Bend verbracht hat, ist Tricia ein Scheidungskind und war immer nur in den Ferien in Colorado, während sie den Rest des Jahres in Seattle bei ihrer Mutter gelebt hat. Connor hingegen hat jung seine Eltern verloren und er und sein Zwillingsbruder Brody wurden von ihrem Onkel Davis großgezogen. Doch seit vielen Jahren trennt ein Zwist die Zwillinge und Connor kann Brody nicht verzeihen, dass er ihn hintergangen hat und abgehauen ist. So musste Connor schon früh die Verantwortung für die Familienranch übernehmen. Während Connor sich insgeheim nach einer Frau und einer Familie sehnt, weiss Tricia nicht so recht was sie will. Ihr lockeres Verhältnis zu Hunter ist kompliziert. Sie will auch nicht wahrhaben, dass er nicht gut für sie ist. Beruflich tritt sie auch auf der Stelle. Zudem stürzt sie der Umzug ihrer besten Freundin nach Paris in eine Krise. Ausserdem will sie sowieso nur weg aus Lonesome Bend. Aber erst muss sie die von ihrem Vater geerbten Grundstücke verkaufen und danach will sie sich neu orientieren. Wie immer ist der Schreibstil von Linda Lael Miller solide, vorhersehbar und angenehm gradlinig. Allerdings habe ich bei diesem Teil ein wenig Tiefe in den Gefühlen der Protagonisten vermisst. Tricia und Connor sind beide sehr nette Protagonisten. Doch das Salz in der Suppe sind hier definitiv die Nebenakteure wie Tricias Urgroßmutter, ihr Patenkind und Connors Zwilling Brody. Am Anfang hatte das Buch leider ein paar Längen, deswegen gibt es auch einen leichten Punktabzug. Aber ich freue mich schon auf den dritten Teil, der dann von Brody und Carolyn handeln wird. Und diese zwei haben so ihre Vergangenheit, die in diesem Teil nur angedeutet wurde.

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