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Cover des Buches La Vita Nuova - Meine dunkle Seele (ISBN: B0FTV68Q2C)
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Rezension zu "La Vita Nuova - Meine dunkle Seele" von Linda Mona

Foxy91
Es ist echt sehr gut


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Rezension – La Vita Nuova: Meine dunkle Seele



Ich habe dieses Buch beendet und… wow. Ich brauche ehrlich gesagt einen Moment, um meine Gedanken zu sortieren. La Vita Nuova – Meine dunkle Seele hat mich emotional komplett durch den Wolf gedreht – im besten, aber auch im härtesten Sinne.


Leonas Story ist kein glattes Märchen. Sie ist roh, echt und manchmal so schmerzhaft, dass ich beim Lesen kurz Luft holen musste. Ihre Beziehung zu John? Intensiv, toxisch, herzzerreißend – und leider genau so realistisch, wie es sich anfühlt, wenn Liebe und Dunkelheit ineinander übergehen.


Was mich aber wirklich berührt hat, waren die leisen Momente. Sabia, Talida, Victor – die kleinen Lichtpunkte, die zeigen, wie wichtig es ist, Menschen um sich zu haben, die einen halten, wenn man selbst nicht mehr kann.


Der Spannungsbogen zieht konstant an, und das Ende? Hat mich kalt erwischt. Emotional, bitter, ehrlich – und gleichzeitig so voller Hoffnung, dass ich das Buch mit einem klopfenden Herzen zugeschlagen habe.


Fazit:

Düster, ehrlich, emotional. Ein Buch, das bleibt – nicht weich, sondern wahr.


Cover des Buches La Vita Nuova - Meine dunkle Seele (ISBN: B0FTV68Q2C)
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Rezension zu "La Vita Nuova - Meine dunkle Seele" von Linda Mona

Olaf_Raack
Dystopie trifft Fantasy

Die Welt der Zukunft ist aufgeteilt in Kommunen, die stark von den Mächtigen kontrolliert werden. Übergänge zu anderen Kommunen sind reguliert. Während die einen die Annehmlichkeiten einer technologischen Gesellschaft genießen, herrscht über den Rest die organisierte Kriminalität in diversen Clans. Immer wieder kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen und Konflikten. Inmitten dieser widersprüchlichen Welten findet sich Leona wieder, einerseits verbunden mit ihren Freunden innerhalb der Clans, andererseits bestrebt, dieses Leben hinter sich zu lassen und aus alten Verstrickungen auszubrechen. Ein Weg, der alles andere als einfach und unkompliziert ist.
In der Geschichte steckt verdammt viel drin. Freundschaft, Liebe, Enttäuschung, toxische Charaktere, innerer Kampf, Familie und Loyalität. Dies alles wird geschickt zu einer spannenden und fesselnden Geschichte verwoben, die tief geht und ein intensives Bild von innerlicher Zerrissenheit und den Schwierigkeiten, aus diesen Strukturen auszubrechen, aufzeigt. Die dystopischen Elemente sind realistisch gehalten und basierend auf unserem heutigen System keineswegs aus der Luft gegriffen und offenbaren eine bedrückende, teils trostlose Zukunft. Mir haben die persönlichen Beziehungen der handelnden Personen gefallen, die nachvollziehbaren Charaktere und deren Entwicklungen. Stilistisch bekommen wir ein locker zu lesendes Werk vorgelegt, das sich vor niemandem verstecken braucht.
Insgesamt ein klasse Debütroman, den ich wärmstens empfehlen kann!

So machen Märchen Spaß!

Geld versaut den Charakter. Mit diesen Worten lässt sich die grundsätzliche Idee dieser Märchenadaption vielleicht ganz gut auf den Punkt bringen. Denn während Pechmarie für ihre Faulheit und ihre vermeintliche Hässlichkeit verurteilt und mit scheelen Blicken bedacht wird, genießt Goldmarie das Ansehen aller. Und das, obwohl sie von Arroganz befallen dazu neigt, alle Menschen gegeneinander auszuspielen und zu manipulieren. Für Pechmarie und ihren treuen Begleiter, den gestaltwandelnden Hahn Morpheus, liegt der Verdacht nah: Wer Goldmarie ihre Macht über die Menschen verliehen hatte, stand womöglich mit ganz anderen Kräften im Bunde. Und so beginnt die Suche nach einem alternativen Weg zu Frau Holle.
Für mich ist die Umkehr der Vorzeichen in dieser Geschichte ein Spiegelbild unserer Zeit. Geld und Macht zählen, Schein geht vor Sein, eine Gucci Tasche und aufgespritzte Lippen gelten als Statussymbole – Oberflächlichkeit wird gefeiert und wer nicht dazugehört, belächelt.
Mir hat die Geschichte gut gefallen. Stilistisch bestens lesbar und mit interessanten Ideen, die aus dem klassischen Märchen eine ganz andere Geschichte machen, die aber auf ihre Weise doch genug vom Original aufgreift, um klar als Adaption erkennbar zu sein. Eine gelungene erste Veröffentlichung, die ich allen gerne empfehle, die Märchen mögen und sich für alternative Erzählungen erwärmen können.

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