Linda Newbery

 3.6 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Der Tag, an dem Rose verschwand, Nevermore und weiteren Büchern.

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Der Tag, an dem Rose verschwand

Der Tag, an dem Rose verschwand

 (25)
Erschienen am 14.03.2016
Nevermore

Nevermore

 (7)
Erschienen am 26.08.2009
Katzenaugen

Katzenaugen

 (0)
Erschienen am 26.01.2009
Set in Stone

Set in Stone

 (1)
Erschienen am 08.07.2008
Lost Boy

Lost Boy

 (0)
Erschienen am 11.03.2008
At the Firefly Gate

At the Firefly Gate

 (0)
Erschienen am 09.12.2008
Quarter Past Two on a Wednesday Afternoon

Quarter Past Two on a Wednesday Afternoon

 (0)
Erschienen am 14.08.2014
Catcall

Catcall

 (0)
Erschienen am 14.10.2008

Neue Rezensionen zu Linda Newbery

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Rebel_Hearts avatar

Rezension zu "Der Tag, an dem Rose verschwand" von Linda Newbery

Ganz okay für Zwischendurch
Rebel_Heartvor 3 Jahren

Zwanzig Jahre ist es nun schon her, dass Anna ihre geliebte Schwester Rose zum letzten Mal gesehen hat. Nachdem Anna nach einem Gang in die Stadt nach Hause kam, fehlte von ihrer Schwester jede Spur und auch zwanzig Jahre später gibt es keinerlei Hinweise darauf, wo Rose sein könnte.

Anna fällt eszunehmend schwer, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren, das Verschwinden von Rose lässt ihr einfach keine Ruhe.

Aber auch ihre Mutter trägt ihr eigenes Päckchen mit sich durch die Gegend. Was ist damals, in den 60er wirklich passiert und wer ist diese mysteriöse Rosanna, von welcher ihre Mutter dauernd spricht.

Anna beginnt Nachforschungen anzustellen, noch mehr, als sie es in den letzten Jahren getan hat und stößt bald auf einige Geheimnisse, die ihre gesamte Familie betreffen.

Die Geschichte dieses Romans wird hauptsächlich aus der Sicht von Anna erzählt. In Momenterzählungen und Rückblenden, welche die Momente beschreiben, kurz bevor Rose einfach so verschwindet.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich anfangs wirklich Probleme hatte, mit mir irgendeinem der Charaktere anzufreunden. Irgendwie waren sie mir einfach... ich will nicht sagen, nicht tiefgründig genug, aber auf den ersten Seiten habe ich sie doch als eher oberflächlich empfunden.

Der Schreibstil an sich ist eher.. ruhig und schlicht. Erzählt werden einige Momente auch aus der Version von Cassandras Mutter und alle Rückblenden führen am Ende in die Gegenwart, zu dem Moment, als das Verschwinden von Rose endlich aufgeklärt wird.

Das allerdings hat mich wirklich enttäuscht. Obwohl das Verschwinden Rose eigentlich - wie auch der Buchtitel besagt - eigentlich den Hauptbestandteil des Buches einnimmt, war es mir am Ende doch.. einfach zu schnell vorbei.

Es war einfach, als hätte.. die Autorin das Buch schnell zu Ende bringen wollen, nachdem sie vorher die Vergangenheit der jeweiligen Charaktere genau durchleuchtet hat.

Annas Beziehung zu Martin kommt auch in einem Großteil des Buches zur Sprache und das war wirklich der Teil, der mir am besten gefallen hat. Martin's Exfrau war mir zwar nicht ganz so geheuer, aber Martin selbst, war ein Charakter,der mir wirklich gefallen hat.

Alles in allem kann ich sagen, dass mich das Ende zwar etwas enttäuscht hat, aber das mir der Weg dorthin doch gefallen hat und ich das Buch jedem empfehlen würde, der eine Reise in die Vergangenheit machen möchte, wobei jedoch nicht mit großartiger Spannung zu rechnen ist und auch der Schreibstil eher schlicht und einfach ist.

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Rezension zu "Der Tag, an dem Rose verschwand" von Linda Newbery

mehr als ein Familiengeheimnis
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Kurzbeschreibung:

(Klappentext)

Als Anna sich an einem heißen Sommertag auf den Weg in die Stadt macht, genießt Rose die Sonne im Garten. Und Anna ahnt nicht, dass sie ihre Schwester zum letzten Mal gesehen hat.

Zwanzig Jahre später fällt es Anna schwer, in die Zukunft zu blicken, wo doch Rose immer nur Vergangenheit sein wird. Auch ihre Mutter, die schon einmal einen geliebten Menschen verlor, scheint mit der Tragödie nicht abgeschlossen zu haben - und ein Geheimnis zu verbergen...


Meinung / Fazit:

Es geschah um Viertel nach zwei an einem Mittwochnachmittag...

so lautet die Überschrift des Klappentextes.

Ein Tag, der auch nach zwanzig Jahren bei Anna und ihren Eltern noch immer lebendig ist.

Durch ihr plötzliches Verschwinden wurde Rose auf einen Sockel gestellt. Sie, die perfekte Tochter und Schwester. Sie verstand es, sich stets in gutem Licht darzustellen. Ihr Verschwinden war egoistisch und dass sie ihre Familie in Ungewissheit zurückließ, kümmerte sie nicht.

Anna bekommt ihr tägliches Leben nach Rose Verschwinden nicht so recht auf die Reihe. Denn auch noch zwanzig Jahre danach sucht sie nach Rose und der Antwort: Warum!

Die Mutter Cassandra hat den frühen Tod ihres Bruders Roland nie so richtig verarbeitet. Auch gibt es bei ihr ein lang gehütetes Geheimnis, von dem nur ihre Eltern wissen und welches bisher - auch vor ihrem Mann Donny - verschwiegen wurde. Und nun ist Rose weg! Kein Wunder, dass sie irgendwann mit den Nerven am Ende war!

Auf verschiedenen Zeitebenen beschreibt die Autorin in einem flüssigen Schreibstil Personen, Landschaften und Handlungen.

Die Charaktere wurden gut dargestellt und sie verstand es, die oft bedrückende Stimmung - die bis kurz vor Ende der Geschichte anhielt - anschaulich wieder zu geben.

Eine interessante Geschichte um mehr als ein Familiengeheimnis.

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gsimaks avatar

Rezension zu "Der Tag, an dem Rose verschwand" von Linda Newbery

Spannung mit leisen Tönen.
gsimakvor 4 Jahren

Zum Inhalt

"Der Tag, an dem Rose verschwand" ist ein richtiger Pageturner, ohne dabei laut zu werden.
Wenn man den Titel liest, vermutet man einen Thriller. Ein kleines bisschen trifft das auch zu.
Es ist eine tragische Familiengeschichte, deren Unglück in den 60iger Jahren ihren Anfang nimmt.


Rose und Anna sind ziemlich ungleiche Schwestern. Rose ist eine sehr hübsche junge Frau. Sie weiß das! Sie spielt mit den Herzen, die ihr zufliegen. Ihre Launen kennen oft keine Grenzen. Sie ist künstlerisch begabt.

Anna ist ein paar Jahre jünger als Rose und auch hübsch; jedoch weiß sie das nicht. Sie hat die gleiche künstlerische Begabung wie Rose; stellt jedoch auch hier ihr Licht unter den Scheffel. Ihre große Schwester ist ihr Vorbild. Anna bemerkt Rose fieses Verhalten gegenüber Jungs und findet es nicht in Ordnung. Überhaupt, manchmal ist Anna sehr genervt von den Launen ihrer Schwester.

Zwei Schwestern, die ziemlich verschieden sind. Zitat aus dem Buch: >> Zusammen waren wir Rose und Anna - Rosanna.<<  Dann ist Rose auf einmal weg. Ihre Liege im Garten und das Buch daneben lassen einen denken, sie kommt jeden Moment zurück .......

Knapp 20 Jahre später

Rose wird immer noch vermisst. Die Zeit heilt alle Wunden ist ein Spruch, der in Annas Familie keine Gültigkeit hat.
Das ganze Leben der Familie wird von Rose beherrscht, obwohl sie nicht mehr da ist. Die Ungewissheit lässt Annas Mutter Sandra sonderbar werden .......


Meine Meinung

Diese Geschichte ist von der ersten Silbe an so spannend, das es mir unmöglich war, das Buch zur Seite zu legen.
Man erfährt erst ziemlich zum Schluss, was mit Rose passiert ist.


Bei Anna hatte ich das Gefühl, dass sie dachte kein Anrecht darauf zu haben, ein glückliches Leben zu führen. Sie wird von Albträumen geplagt. Sie zweifelt an der Liebe zu ihrem Freund Martin. Sie freundet sich mit Martins Exfrau an und verlässt Martin ......ROSE! Immer wieder Rose! Auch ihre Eltern führen ein Leben, dass darauf ausgerichtet ist, Rose könnte jederzeit bei der Türe hereinspazieren. Sandra will in keinen Urlaub fahren. In dieser Zeit könnte ja Rose nach Hause kommen. Bei Sandra hatte ich mehr als einmal das Gefühl, sie verliert den Verstand. Im Lauf der Geschichte erfährt man jedoch mehr über Sandra. In den 60iger Jahren hatte sie ein traumatisches Erlebnis .......... Den Tod ihres Bruders Roland hatte sie auch nie richtig verkraftet. Bis heute ist ungeklärt, ob der Musiker einen Unfall hatte oder freiwillig aus dem Leben geschieden ist.Rose hat in meinem Kopf ein sehr unsympathisches Bild hinterlassen. Sie ist mir vorgekommen wie eine zickige Diva ohne Tiefgang.
Anna fand ich total sympathisch.  Ich habe immer gehofft, dass sie mit Martin zusammen bleibt. Seine Exfrau Ruth kam sehr ehrlich rüber. Anna und Ruth haben sich gegenseitig geholfen. Manchmal vermutete ich, Ruth würde Martin gerne wieder als Ehemann in ihrem Leben haben. Ich war sehr gespannt, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege .....
Was mich sehr neugierig gemacht hat: Sandra hat Babyschühchen für ihre Tochter gekauft. Anna war jedoch nicht schwanger .......
Fazit
Die Autorin hat die Personen sehr gut beschrieben. Hauptperson in diesem Roman ist ROSE! Obwohl seit Jahren vermisst, führt sie weiterhin Regie, im Leben ihrer Familie. Man kann mit der Familie gut mitfühlen. Es kann kaum Schlimmeres passieren, als die Ungewissheit, was mit einem Familienmitglied passiert ist. Abschied nehmen ist unmöglich. Linda Newbery hat das Thema Verlust sehr sensibel behandelt. Ihre Beschreibungen haben mir ermöglicht, von allen Protagonisten ein klares Bild vor Augen zu haben. Man wusste sehr genau, wie jeder Einzelne tickt. Einzig Sandra wusste ich nicht einzuordnen ........Wer gerne spannende Familiengeschichten mag, liegt bei diesem Buch goldrichtig. 
Idee: 5 SterneCover: 5 SterneSchreibstil: 5 SterneSpannung: 5 SterneGefühl: 5 Sterne

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