Linda Newbery Der Tag, an dem Rose verschwand

(25)

Lovelybooks Bewertung

  • 35 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 2 Leser
  • 18 Rezensionen
(7)
(6)
(10)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Tag, an dem Rose verschwand“ von Linda Newbery

Es geschah um Viertel nach zwei an einem Mittwochnachmittag ... Als Anna sich an einem heißen Sommertag auf den Weg in die Stadt macht, genießt Rose die Sonne im Garten. Anna ahnt nicht, dass sie ihre Schwester zum letzten Mal gesehen hat. Zwanzig Jahre später fällt es Anna schwer, in die Zukunft zu blicken, da doch Rose immer nur Vergangenheit sein wird. Auch ihre Mutter, die schon einmal einen geliebten Menschen verlor, scheint mit der Tragödie nicht abgeschlossen zu haben - und ein Geheimnis zu verbergen ... Was ist damals in den 60ern passiert? Und wer ist Rosanna, von der sie immer wieder spricht? Eine berührende Geschichte über Mütter und Töchter, über Schwestern und über die Geheimnisse, die wir in uns tragen.

nicht mein Fall

— CorneliaP

Mittelmäßig, da Hauptfigur Anna teilweise ziemlich nervt.

— Jens1904

Wirklich spannend, stellenweise melancholisch und traurig, aber vor allem packend! Ein Familiendrama der besonderen Art und wirklich eine ab

— Buecher-Liebe

Ein wirklich schönes Buch :)

— LeseeuleNatascha

Spannender Familienroman mit einigen Schwächen!

— jasimaus123

Ein emotionaler Roman über große und kleine Familien- Geheimnisse. Eine Geschichte, die einen gefangen nimmt und unter die Haut geht.

— danischwarz

Ein wundervolles Buch, welches das Unmögliche möglich macht und aufzeigt, das wir an Dingen / Menschen festhalten, die uns erdrücken.

— MelE

Bei diesem Buch vergisst man die Zeit

— Binchen84

Stöbern in Romane

Alles, was ich nicht erinnere

abgebrochen

Prinzenmama05

Der verbotene Liebesbrief

spannend, verwirrend und dabei sehr gefühlvoll - pures Lesvergnügen

Petra1984

Die Lichter von Paris

Meine Empfehlung für die kommende graue Jahreszeit. Idealer Lesestoff!

DarkReader

Babylon

Interessant, aber doch verworren. Zu viel Abschweifungen und zu wenig schlüssig für meinen Geschmack.

miro76

Luisa und die Stunde der Kraniche

Ein faszinierender Roman mit vielen Facetten und mit einer sehr wankelmütigen Protagonistin.

Klusi

Der Sandmaler

Eine Reise wert...

LeenChavette

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ganz okay für Zwischendurch

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    Rebel_Heart

    09. August 2015 um 20:51

    Zwanzig Jahre ist es nun schon her, dass Anna ihre geliebte Schwester Rose zum letzten Mal gesehen hat. Nachdem Anna nach einem Gang in die Stadt nach Hause kam, fehlte von ihrer Schwester jede Spur und auch zwanzig Jahre später gibt es keinerlei Hinweise darauf, wo Rose sein könnte. Anna fällt eszunehmend schwer, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren, das Verschwinden von Rose lässt ihr einfach keine Ruhe. Aber auch ihre Mutter trägt ihr eigenes Päckchen mit sich durch die Gegend. Was ist damals, in den 60er wirklich passiert und wer ist diese mysteriöse Rosanna, von welcher ihre Mutter dauernd spricht. Anna beginnt Nachforschungen anzustellen, noch mehr, als sie es in den letzten Jahren getan hat und stößt bald auf einige Geheimnisse, die ihre gesamte Familie betreffen. Die Geschichte dieses Romans wird hauptsächlich aus der Sicht von Anna erzählt. In Momenterzählungen und Rückblenden, welche die Momente beschreiben, kurz bevor Rose einfach so verschwindet. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich anfangs wirklich Probleme hatte, mit mir irgendeinem der Charaktere anzufreunden. Irgendwie waren sie mir einfach... ich will nicht sagen, nicht tiefgründig genug, aber auf den ersten Seiten habe ich sie doch als eher oberflächlich empfunden. Der Schreibstil an sich ist eher.. ruhig und schlicht. Erzählt werden einige Momente auch aus der Version von Cassandras Mutter und alle Rückblenden führen am Ende in die Gegenwart, zu dem Moment, als das Verschwinden von Rose endlich aufgeklärt wird. Das allerdings hat mich wirklich enttäuscht. Obwohl das Verschwinden Rose eigentlich - wie auch der Buchtitel besagt - eigentlich den Hauptbestandteil des Buches einnimmt, war es mir am Ende doch.. einfach zu schnell vorbei. Es war einfach, als hätte.. die Autorin das Buch schnell zu Ende bringen wollen, nachdem sie vorher die Vergangenheit der jeweiligen Charaktere genau durchleuchtet hat. Annas Beziehung zu Martin kommt auch in einem Großteil des Buches zur Sprache und das war wirklich der Teil, der mir am besten gefallen hat. Martin's Exfrau war mir zwar nicht ganz so geheuer, aber Martin selbst, war ein Charakter,der mir wirklich gefallen hat. Alles in allem kann ich sagen, dass mich das Ende zwar etwas enttäuscht hat, aber das mir der Weg dorthin doch gefallen hat und ich das Buch jedem empfehlen würde, der eine Reise in die Vergangenheit machen möchte, wobei jedoch nicht mit großartiger Spannung zu rechnen ist und auch der Schreibstil eher schlicht und einfach ist.

    Mehr
  • mehr als ein Familiengeheimnis

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    kira35

    29. April 2015 um 14:32

    Kurzbeschreibung: (Klappentext) Als Anna sich an einem heißen Sommertag auf den Weg in die Stadt macht, genießt Rose die Sonne im Garten. Und Anna ahnt nicht, dass sie ihre Schwester zum letzten Mal gesehen hat. Zwanzig Jahre später fällt es Anna schwer, in die Zukunft zu blicken, wo doch Rose immer nur Vergangenheit sein wird. Auch ihre Mutter, die schon einmal einen geliebten Menschen verlor, scheint mit der Tragödie nicht abgeschlossen zu haben - und ein Geheimnis zu verbergen... Meinung / Fazit: Es geschah um Viertel nach zwei an einem Mittwochnachmittag... so lautet die Überschrift des Klappentextes. Ein Tag, der auch nach zwanzig Jahren bei Anna und ihren Eltern noch immer lebendig ist. Durch ihr plötzliches Verschwinden wurde Rose auf einen Sockel gestellt. Sie, die perfekte Tochter und Schwester. Sie verstand es, sich stets in gutem Licht darzustellen. Ihr Verschwinden war egoistisch und dass sie ihre Familie in Ungewissheit zurückließ, kümmerte sie nicht. Anna bekommt ihr tägliches Leben nach Rose Verschwinden nicht so recht auf die Reihe. Denn auch noch zwanzig Jahre danach sucht sie nach Rose und der Antwort: Warum! Die Mutter Cassandra hat den frühen Tod ihres Bruders Roland nie so richtig verarbeitet. Auch gibt es bei ihr ein lang gehütetes Geheimnis, von dem nur ihre Eltern wissen und welches bisher - auch vor ihrem Mann Donny - verschwiegen wurde. Und nun ist Rose weg! Kein Wunder, dass sie irgendwann mit den Nerven am Ende war! Auf verschiedenen Zeitebenen beschreibt die Autorin in einem flüssigen Schreibstil Personen, Landschaften und Handlungen. Die Charaktere wurden gut dargestellt und sie verstand es, die oft bedrückende Stimmung - die bis kurz vor Ende der Geschichte anhielt - anschaulich wieder zu geben. Eine interessante Geschichte um mehr als ein Familiengeheimnis.

    Mehr
  • Spannung mit leisen Tönen.

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    gsimak

    13. April 2015 um 21:19

    Zum Inhalt "Der Tag, an dem Rose verschwand" ist ein richtiger Pageturner, ohne dabei laut zu werden. Wenn man den Titel liest, vermutet man einen Thriller. Ein kleines bisschen trifft das auch zu. Es ist eine tragische Familiengeschichte, deren Unglück in den 60iger Jahren ihren Anfang nimmt. Rose und Anna sind ziemlich ungleiche Schwestern. Rose ist eine sehr hübsche junge Frau. Sie weiß das! Sie spielt mit den Herzen, die ihr zufliegen. Ihre Launen kennen oft keine Grenzen. Sie ist künstlerisch begabt. Anna ist ein paar Jahre jünger als Rose und auch hübsch; jedoch weiß sie das nicht. Sie hat die gleiche künstlerische Begabung wie Rose; stellt jedoch auch hier ihr Licht unter den Scheffel. Ihre große Schwester ist ihr Vorbild. Anna bemerkt Rose fieses Verhalten gegenüber Jungs und findet es nicht in Ordnung. Überhaupt, manchmal ist Anna sehr genervt von den Launen ihrer Schwester. Zwei Schwestern, die ziemlich verschieden sind. Zitat aus dem Buch: >> Zusammen waren wir Rose und Anna - Rosanna.<<  Dann ist Rose auf einmal weg. Ihre Liege im Garten und das Buch daneben lassen einen denken, sie kommt jeden Moment zurück ....... Knapp 20 Jahre später Rose wird immer noch vermisst. Die Zeit heilt alle Wunden ist ein Spruch, der in Annas Familie keine Gültigkeit hat. Das ganze Leben der Familie wird von Rose beherrscht, obwohl sie nicht mehr da ist. Die Ungewissheit lässt Annas Mutter Sandra sonderbar werden ....... Meine Meinung Diese Geschichte ist von der ersten Silbe an so spannend, das es mir unmöglich war, das Buch zur Seite zu legen. Man erfährt erst ziemlich zum Schluss, was mit Rose passiert ist. Bei Anna hatte ich das Gefühl, dass sie dachte kein Anrecht darauf zu haben, ein glückliches Leben zu führen. Sie wird von Albträumen geplagt. Sie zweifelt an der Liebe zu ihrem Freund Martin. Sie freundet sich mit Martins Exfrau an und verlässt Martin ......ROSE! Immer wieder Rose! Auch ihre Eltern führen ein Leben, dass darauf ausgerichtet ist, Rose könnte jederzeit bei der Türe hereinspazieren. Sandra will in keinen Urlaub fahren. In dieser Zeit könnte ja Rose nach Hause kommen. Bei Sandra hatte ich mehr als einmal das Gefühl, sie verliert den Verstand. Im Lauf der Geschichte erfährt man jedoch mehr über Sandra. In den 60iger Jahren hatte sie ein traumatisches Erlebnis .......... Den Tod ihres Bruders Roland hatte sie auch nie richtig verkraftet. Bis heute ist ungeklärt, ob der Musiker einen Unfall hatte oder freiwillig aus dem Leben geschieden ist.Rose hat in meinem Kopf ein sehr unsympathisches Bild hinterlassen. Sie ist mir vorgekommen wie eine zickige Diva ohne Tiefgang. Anna fand ich total sympathisch.  Ich habe immer gehofft, dass sie mit Martin zusammen bleibt. Seine Exfrau Ruth kam sehr ehrlich rüber. Anna und Ruth haben sich gegenseitig geholfen. Manchmal vermutete ich, Ruth würde Martin gerne wieder als Ehemann in ihrem Leben haben. Ich war sehr gespannt, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege ..... Was mich sehr neugierig gemacht hat: Sandra hat Babyschühchen für ihre Tochter gekauft. Anna war jedoch nicht schwanger ....... Fazit Die Autorin hat die Personen sehr gut beschrieben. Hauptperson in diesem Roman ist ROSE! Obwohl seit Jahren vermisst, führt sie weiterhin Regie, im Leben ihrer Familie. Man kann mit der Familie gut mitfühlen. Es kann kaum Schlimmeres passieren, als die Ungewissheit, was mit einem Familienmitglied passiert ist. Abschied nehmen ist unmöglich. Linda Newbery hat das Thema Verlust sehr sensibel behandelt. Ihre Beschreibungen haben mir ermöglicht, von allen Protagonisten ein klares Bild vor Augen zu haben. Man wusste sehr genau, wie jeder Einzelne tickt. Einzig Sandra wusste ich nicht einzuordnen ........Wer gerne spannende Familiengeschichten mag, liegt bei diesem Buch goldrichtig.  Idee: 5 SterneCover: 5 SterneSchreibstil: 5 SterneSpannung: 5 SterneGefühl: 5 Sterne

    Mehr
  • Spannung mit leisen Tönen

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    gsimak

    10. April 2015 um 14:18


  • Ein sehr packender Roman und Linda Newbery hat mich wieder einmal in ihren Bann gezogen.

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    janinchensbuecherwelt

    04. April 2015 um 19:38

    Eckdaten: Titel:  Der Tag, an dem Rose verschwand Autorin:  Linda Newbery Format:   Hardcover                 414 Seiten                 19,99 Euro Verlag:     blanvalet Zur Autorin: Linda Newbery studierte und unterrichtete Englisch, bevor sie ihr erstes Buch verfasste. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die vielfach ausgezeichnet wurden, u.a. mit dem Costa Children's Book Award. Zur Zeit lebt sie mit ihrem Mann und drei Katzen in einem kleinen Dorf in der Grafschaft Oxfordshire im Süden Englands.                       Es geschah um Viertel nach zwei an einem Mittwochnachmittag... Als Anna sich an einem heißen Sommertag auf den Weg in die Stadt macht, genießt Rose die Sonne im Garten. Und Anna ahnt nicht, dass sie ihre Schwester zum letzten Mal gesehen hat. Zwanzig Jahre später fällt es Anna schwer, in die Zukunft zu blicken, wo doch Rose immer nur Vergangenheit sein wird. Auch ihre Mutter, die schon einmal einen geliebten Menschen verlor, scheint mit der Tragödie nicht abgeschlossen zu haben - und ein Geheimnis zu verbergen... Der erste Absatz: August 1990 Es war jener Tag, an dem alles endete und etwas Neues unaufhaltsam seinen Lauf nahm. Von da an zuckten wir zusammen, wenn das Telefon klingelte, und wenn jemand an der Haustür klopfte, hielt das ganze Haus den Atem an Zum Buch: Ein sehr stimmiges Cover, ein Mädchen das die Schienen entlang geht und am Horizont Nebel.. Der Fantasie ist freien Lauf gelassen wenn man es betrachtet.  Ich habe den Klappentext ja nicht gelesen,einfach um zu testen ob meine Gedanken die ich zu dem Titel und dem Cover hatte mit der Geschichte übereinstimmen. Und ich muss sagen das es schon in die Richtung ging, ich aber doch Stellenweise überrascht wurde. Ein Roman der einen nicht kalt lässt, der Schreibstil der flüssig ist und es einfach so wegliest und man nicht möchte das es endet. So ging es mir. Aber trotzdem ein wunderschönes Ende. Aber in welcher Hinsicht wunderschön das müsst ihr schon selber lesen ;)  Anna lässt es keine Ruhe mit ihrer Schwester Rose, das sie einfach verschwindet.  Sie recherchiert sehr viel und trifft sich mit Personen die in Rose's Leben eine Rolle gespielt haben und erfährt so einige Dinge.. Ihre Mutter kommt nie drüber hinweg und ist sehr verschlossen.. Da sie in ihrer Jugend einen geliebten  Menschen verloren hat.. Doch das ist nicht alles.. Das Buch ist in drei Zeiten geteilt, aber man ist doch immer mittendrin :) Zum einen die heutige Zeit (Anna's Geschichte um ihre verworrene Liebe mit Martin und seiner Ex-Frau die zur Freundin wird). Dann die Zeit als Rose verschwunden war und dann "reist" man noch in die 60'er und erfährt die bewegende Geschichte der Mutter. Ein sehr packender Roman und Linda Newbery hat mich wieder einmal in ihren Bann gezogen. Da gibt es 5 von 5 Sterne von mir  

    Mehr
  • Spannendes Familiendrama der besonderen Art

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    Buecher-Liebe

    27. March 2015 um 10:12

    Der Tag, an dem Rose verschwand von Linda Newbery Inhalt: "Als Anna sich an einem heißen Sommertag auf den Weg in die Stadt macht, genießt Rose die Sonne im Garten. Anna ahnt nicht, dass sie ihre Schwester zum letzten Mal gesehen hat. Zwanzig Jahre später fällt es Anna schwer, in die Zukunft zu blicken, da doch Rose immer nur Vergangenheit sein wird. Auch ihre Mutter, die schon einmal einen geliebten Menschen verlor, scheint mit der Tragödie nicht abgeschlossen zu haben – und ein Geheimnis zu verbergen …" Meine Meinung: Die Geschichte des Buches dreht sich um Anna, ihren Freund, ihre verschwundene Schwester, ihre Eltern und die Exfrau ihres Freundes Martin. Sowohl Rückblenden in die Kindheit mit ihrer Schwester, als auch Sichtwechsel in eine andere Person, z.B. Annas Mutter lassen eine leichte Schwere aufkommen.Der Titel, das Cover und der Klappentext sind stimmig gestaltet und machen den Leser neugierig. Besonders das "Gehende Mädchen", das auf die Einöde zutritt hat mich angesprochen und mit dem Klappentext Fragen aufgeworfen. Welches Geheimnis hat die Familie? Warum ist Rose verschwunden? Der Schreibstil ist flüssig und zeitgleich voller Emotionen. Durch ihre Sprache schafft des Laura Newbery den Leser in die Gedanken, Gefühle, Sehnsüchte und Hoffnungen ihrer Protagonisten realitätsnah eintauchen zu lassen. Vor allem Anna und ihre Mutter sind dem Leser während der Geschichte unheimlich vertraut und nah. Man fühlt mit ihnen und möchte ihnen gerne irgendwie helfen, so berührt ist man von ihrem Schicksal. Die Wendungen im Buch, die Abschnitte der Vergangenheit und das Rätsel um Rose haben mich so gefesselt, dass ich das Buch in einer Nacht durchgelesen habe. Ich möchte dem Buch keinen Inhalt vorweg nehmen, deshalb nur so viel: Mit diesem Geheimnis und dem Zusammenhang zur Mutter hätte ich nicht gerechnet. Laura Newbery ist mir als Autorin eher unbekannt gewesen, jedoch hat mich ihr Buch so gefesselt, dass ich unbedingt weitere Bücher von ihr lesen möchte!!! Die Engländerin hat mich auf weitere Werke neugierig gemacht.  Fazit: Wirklich spannend, stellenweise melancholisch und traurig, aber vor allem packend!Ein Familiendrama der besonderen Art und wirklich eine absolute Leseempfehlung. 

    Mehr
  • Gut mit ein paar Schwächen

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    KleineMonii

    17. February 2015 um 20:35

    Seit zwanzig Jahren ist die damals 18-jährige Rose verschwunden und bis heute weiß niemand mehr darüber als an diesem Tag. Ihre kleine Schwester Anna beschließt die Suche nach der verschwundenen Rose wieder aufzunehmen, denn die Hoffnung, dass sie irgendwann wieder da sein würde hat die ganze Familie nie aufgegeben. Ist Rose damals freiwillig abgehauen, wurde sie entführt oder hatte sie womöglich einen Unfall und ist schon seit zwanzig Jahren tot? Während Anna sich auf die Suche nach der verschwundenen Schwester begibt verändern sich auch einige grundlegende Dinge in ihrem eigenen Leben und so nimmt die Geschichte ihren Lauf...  Das Buch klang für mich sehr interessant und spannend, vor allem da ich Romane über Familiengeheimnisse sehr gerne lese. Gerade in solch einer Geschichte spielen die Charaktere eine sehr große Rolle, da der Großteil der Geschichte sich in ihrem Inneren abspielt. Die Protagonistin Anna war für mich aber nicht sonderlich speziell oder besonders, ihre Handlungen und das Verhalten ihrem Freund gegenüber konnte ich oft nicht nachvollziehen. Die verschwundene Schwester Rose hat mich da viel mehr interessiert und deswegen habe ich mich immer über Rückblenden gefreut, in denen sie vorkam. Sie ist als Charakter sehr eigen, interessant und anders. Allerdings muss ich auch sagen, dass die vielen, sehr detaillierten Rückblenden für mich zum Teil zu viel des Guten waren. Vor allem, da auch die Mutter von Anna und Rose sehr viel aus der Vergangenheit erzählt, wo ich mir am Anfang gar keinen Reim darauf machen konnte, inwieweit das jetzt wichtig für die Geschichte ist. Natürlich fügen sich alle Schnipsel der Vergangenheit irgendwann zu einem großen Ganzen zusammen, was sehr gut gemacht war. Als man dann endlich herausfindet, was denn damals mit Rose geschah, ist der Großteil des Buches bereits vorüber, sprich der Schluss wird im Gegensatz zu den sehr detailreichen Beschreibungen im Laufe des Buches sehr schnell abgehandelt. Zusätzlich hat es mich nicht ganz zufriedengestellt, WAS da dann letztendlich passiert. An sich waren somit alle Passagen in irgendeiner Weise interessant, aber als Gesamtpaket hat sich das Buch schon gezogen. Der Schreibstil der Autorin war recht angenehm, er war einfach, schlicht und passte dadurch zur Geschichte.  Als Fazit kann ich sagen, dass "Der Tag, an dem Rose verschwand" eine recht interessante Geschichte war, trotz der genannten Schwächen hab ich immer interessiert gelesen, wie Anna versucht dem Geheimnis ein Stückchen näher zu kommen. Ich vergebe 3 Sterne :)

    Mehr
  • Interessante Geschichte mit schwachem Ende

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    -sabine-

    18. January 2015 um 10:47

    Auch wenn mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte, hat es mich doch gut unterhalten und mir interessante Lesestunden geschenkt. Im Buch ist vor allem Anna die Protagonistin, der das Verschwinden ihrer damals 18jährigen Schwester Rose einfach keine Ruhe lässt und sich jetzt nach 20 Jahren erneut auf die Suche nach ihr macht. Aber nicht nur Anna lässt das Verschwinden von Rose auch nach so langer Zeit nicht kalt, auch ihre Mutter Sandra kann es immer noch nicht akzeptieren oder gar verschmerzen. Im Laufe der Geschichte lernt man Sandra und Anna näher kennen, wie sehr beide unter dem Verschwinden der Tochter bzw. Schwester leiden und wie sehr Rose noch immer ihrer beider Leben beeinflusst. Man lernt Sandra auch in jungen Jahren kennen, wie sie Don, ihren Ehemann kennenlernt, was sie mit ihrem Bruder erlebt hat, und erfährt, dass sie schon einiges mitgemacht hat, was vielleicht die eine oder andere Reaktion ihrerseits erklärt. Auch Anna scheint immer noch beeinflusst von Rose, stellt sich, ihr Leben und ihre eigene Beziehung in Frage und ist wie getrieben, jetzt nach 20 Jahren das Rätsel um das Verschwinden ihrer Schwester zu lösen. Die Autorin hat es wirklich wunderbar geschafft, die verschiedenen Gefühle aufzuzeigen, die Verzweiflung, die vor allem bei Anna und Sandra vorherrschen und ihren scheinbar nicht überwindbaren Schmerz über den Verlust der geliebten Rose. Nach und nach blickt man in die Familie, Geheimnisse werden gelüftet und Geschehnisse aus der Vergangenheit erklären Verhaltensweisen der Gegenwart. Die Figuren sind alle gut gezeichnet und man erfährt durch ihre Vergangenheit, aber auch durch ihr Handeln in der Gegenwart vieles über sie. Anna mochte ich dabei aber leider nicht so gerne, weil ich viele ihre Handlugen nicht verstehen konnte. Wie sie mit ihrem Partner umgeht, wie sie partout das Gespräch mit Martin meidet und ihn im Ungewissen stehen lässt – das fand ich wirklich unmöglich und auch mit ihrem ganzen Schmerz, den sie immer noch durch Rose Verschwinden empfindet, nicht zu erklären. Auch Sandra ist mir nicht richtig ans Herz gewachsen, auch wenn ich durch die Rückblicke auf ihre eigene Geschichte manche Verhaltensweisen besser verstehen und einordnen konnte. Klasse dagegen fand ich die Männer in der Geschichte. Sowohl Don, Sandras Ehemann, als auch Martin, Anna Partner, haben Größe und Stärke bewiesen und weitaus mehr Einfühlungsvermögen gezeigt, als ich zunächst vermutet hätte. Ihr Bestreben war, Lösungen zu finden und nicht, vor Problemen wegzulaufen – und das hat mir gefallen. Das Buch liest sich sehr schnell und flüssig – das liegt sicherlich an dem eingängigen, wenn auch einfachen Schreibstil, aber auch daran, dass man einfach wissen will, wie es weitergeht und was sich in der Vergangenheit alles zugetragen hat und bisher verschwiegen wurde. Mich hat das Buch gefesselt, und ich fand es spannend zu erfahren, was sich alles in der Vergangenheit zugetragen hat. Was mir leider gar nicht gefallen hat ist das Ende des Buches. Ich hatte beim Lesen zwar eine Vermutung, was es mit dem Verschwinden von Rose auf sich hat, und diese hat sich dann auch bestätigt, aber irgendwie wirkte das Ende auf mich unspektakulär und zu glatt – so gar nicht passend zu dem Unfassbaren, was geschehen ist. Auch hier wieder konnte ich die Reaktion von Anna nicht verstehen – mehr aber kann ich hier nicht dazu sagen, denn ich möchte nicht zu viel verraten. Mein Fazit Auch wenn mich das Ende des Buches sehr enttäuscht hat, war die Geschichte interessant und fesselnd und die im Verlauf auftretenden Geheimnisse aus der Vergangenheit einzelner Familienmitglieder haben ein anderes Licht auf das Verschwinden von Rose, aber auch auf die Verhaltensweisen der Hinterbliebenen geworfen. In einem einfachen Schreibstil geschrieben, liest sich das Buch rasch und flüssig und hat mich gut unterhalten. Wer also Familiengeschichten mag, dem kann ich dieses Buch empfehlen, ich selber aber bin von dem Ende sehr enttäuscht, so dass ich deswegen einen Stern abziehe.

    Mehr
  • Der Tag andem Rose verschwand!!

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    LeseeuleNatascha

    Hallo ihr :) Heute werde ich euch mit Rezensionen überschütten :))) An der Stelle möchte ich mich nochmal für das Buch bei dem Blanvalet - Verlag bedanken :) ==Der Tag, an dem Rose verschwand== ==Buchrückentext== Es geschah um Viertel nach zwei an einem Mittwochnachmittag ... Als Anna sich an einem heißen Sommertag auf den Weg in die Stadt macht, genießt Rose die Sonne im Garten. Anna ahnt nicht, dass sie ihre Schwester zum letzten Mal gesehen hat. Zwanzig Jahre später fällt es Anna schwer, in die Zukunft zu blicken, da doch Rose immer nur Vergangenheit sein wird. Auch ihre Mutter, die schon einmal einen geliebten Menschen verlor, scheint mit der Tragödie nicht abgeschlossen zu haben - und ein Geheimnis zu verbergen ... Was ist damals in den 60ern passiert? Und wer ist Rosanna, von der sie immer wieder spricht? Eine berührende Geschichte über Mütter und Töchter, über Schwestern und über die Geheimnisse, die wir in uns tragen.   ==Leseeindrücke== Das Buch hat mir sehr gut gefallen, deswegen vergebe ich 4,5 Sterne !!:)   Das Cover fand ich sehr ansprechend und auch passend zum Inhalt des Buches.   Den Schreibstill fand ich auch sehr gut nur an manchen Stellen im Buch hat mir die Spannung gefehlt, deswegen 0,5 Sterne Abzug.   Die Geschichte an sich fand ich sehr gut und so etwas habe ich auch noch nie gelesen (kann aber auch daran liegen das ich so etwas in der Art nicht gefunden habe :P). Das Ende hat mir den Rest gegeben!! Ich dachte echt nur ,, Wie kannst du deiner Familie das nur antun"....Es gab wirklich viele höhen und tiefen durch die die Familie durch musste..   Wenn euch das neugierig gemacht habt, dann schaut euch das Buch mal auf der Verlagsseite an http://www.randomhouse.de/Buch/Der-Tag-an-dem-Rose-verschwand-Roman/Linda-Newbery/e436439.rhd und kauft es euch :P :) Written by LeseeuleNatascha      

    Mehr
    • 7

    Floh

    18. January 2015 um 04:34
  • Der Tag, an dem Rose verschwand

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    Blacksally

    16. January 2015 um 16:40

    Das Cover: Ich finde das Cover macht ein bisschen negative Stimmung, was wirklich super zu dem Buch passt, denn es ist ja auch etwas schreckliches passiert. Die Bahngleise auf dem das Mädchen im Kleid läuft erinnert an Abschied aber auch an einen Neuanfang. Die Protagonistin: Anna ist sehr Egoistisch und nach 20 Jahren immernoch auf der Suche nach ihrer Schwester Rose, die eines Nachmittags spurlos verschwand. Ich mochte die Protagonistin nicht so sehr, ihr Charakter war sehr ich-bezogen und sie hat seltsame Handlungsweisen an den Tag gelegt, die ich nicht immer ganz verstanden habe. Der Schreibstil: Der Schreibstil war wirklich super, ich fand es faszinierend wie die Autorin es geschafft hat den Leser den Schmerz von Anna und ihrer Familie so gut zu vermitteln, das man alles nachvollziehen konnte. Teilweise war ich kurz vorm weinen, weil die Story mich so in ihren Bann gezogen hat. Dann gab es aber auch wieder Stellen die mir nicht so gefallen haben - z.B. die seltsame Art wie Anna mit ihrem Freund umgeht. Das war dann doch eher störend und hat mich immer ein wenig aus der Geschichte rausgerissen. Die Autorin: Linda Newbery studierte und unterrichtete Englisch, bevor sie ihr erstes Buch verfasste. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die vielfach ausgezeichnet wurden, u.a. mit dem Costa Children's Book Award. Zur Zeit lebt sie mit ihrem Mann und drei Katzen in einem kleinen Dorf in der Grafschaft Oxfordshire im Süden Englands. Mein Fazit: Ein Interessantes Buch über den Verlust einer Tochter bzw Schwester. Es geht darum wie man damit Leben muss ein Familienmitglied zu verlieren, die Angst nicht zu wissen was passiert ist und die Hilflosigkeit die man empfindet. Für mich war das Buch auf jeden Fall lesenswert, aber ich denke nicht das es für jedermann etwas ist.

    Mehr
  • Eine tragische Familiegeschichte, die in den 60er Jahren beginnt

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    Lese-Krissi

    11. January 2015 um 15:20

    Aufmachung des Buches Eine Frau läuft in einem Sommerkleid auf einer Schiene Richtung Horizont. Das Bild wirkt leicht melancholisch. Der Himmel ist bewölkt und irgendwie entsteht kein gutes Gefühl beim Betrachten des Fotos. Wahrscheinlich soll die Frau die verschwundene Rose darstellen. Ich bin dem Cover neutral eingestellt. Mir würde das Buch im Buchhandel nicht direkt auffallen. Inhalt Die Autorin Linda Newbery erzählt in ihrem Roman „Der Tag, an dem Rose verschwand“ von einer dramatischen Familiengeschichte. Seit zwanzig Jahren ist Rose verschwunden. Ihre Schwester Anna und auch die Eltern können nicht wirklich mit der Sache abschließen. Lebt Rose noch oder ist sie einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen? Anna beginnt noch einmal zu recherchieren. Sie lebt seit Rose Verschwinden gedanklich immer noch in der Vergangenheit. Auch ihre Eltern durchleben immer noch die Qual der Ungewissheit. Cassandra, Annas Mutter, verbirgt seit den 60er Jahren auch ein Geheimnis von dem niemand weiß. Wer ist Rosanna, die sie ständig erwähnt? Ist es einfach nur eine Verwirrtheit oder steckt mehr dahinter? Anna kommt langsam einem Familiengeheimnis auf die Spur. Wird sich der Fall Rose endlich nach zwanzig Jahren klären? Meine Meinung Linda Newbery hat bei „Der Tag, an dem Rose verschwand“ eine interessante, aber auch tragische Familiengeschichte geschaffen. Warum ist Rose vor zwanzig Jahren verschwunden? Was ist mit ihr geschehen? Anna kommt einem Geheimnis auf die Schliche, dass Roses Verschwinden etwas mit einem Ereignis aus den 60er Jahren zu tun hat. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt: Aus Annas und aus Cassandras Sicht. Man lernt die Jugendzeit von Cassandra alias Sandy in den 60er Jahren kennen. In der Zeit haben zwei aufeinander folgende Ereignisse Sandys Leben auf tragische Weise beeinflusst, die sie bis zur Gegenwart verfolgen. Anna kann mit der Ungewissheit um Roses Verbleiben auch nach zwanzig Jahren nicht abschließen. Sie beginnt noch einmal das Verschwinden von Rose zu rekonstruieren. Dabei befragt sie Personen aus Roses Vergangenheit und kommt ganz langsam der Wahrheit auf die Spur. Immer wieder wird auch in Roses und Annas Schwesternleben zurückgeblickt. Hierbei wurde mir Rose leicht unsympathisch. Ihr Charakter hat mir nicht sehr gefallen, denn sie ist mir einfach zu gefühlskalt und merkwürdig vorgekommen. Erst heult sie beispielsweise wegen einer Sache und plötzlich lacht sie genau über das gleiche Ereignis. Da weiß man ja nicht mehr, ob sie einfach nur schauspielert. Anna hat in der Jugendzeit auch etwas über Rose erfahren, was eventuell mit ihrem Verschwinden zu tun haben könnte. Mehr möchte ich aber nicht verraten um die Spannung nicht vorweg zu nehmen. Anna hat sich in ihrem Leben zu oft nach Rose gerichtet, auch nach ihrem spurlosen Verschwinden. Sie kann auch nicht richtig in ihrer Beziehung zu Martin aufgehen, lieber flüchtet sie zu Martins Exfrau Ruth aufs Land. Wird Rose ein Hindernis bleiben und die Beziehung zu Martin zerstören? Das Buch lässt sich für mich nicht an einem Stück durchlesen. Dies hat nicht mit dem Schreibstil zu tun sondern eher mit dem Inhalt. Teilweise ist die Handlung schon sehr bewegend und man muss das Gelesene erstmal ein wenig verarbeiten. Oft gibt es auch Rückblicke in die Vergangenheit, was meinen Lesefluss auch etwas beeinträchtigt hat. Die Geschichte ist somit nicht zeitlich fortlaufend sondern zeigt immer wieder Geschehnisse aus Sandys und aus Roses und Annas Jugendzeit. Anna tat mir oft leid. Ihre Mutter lebt dermaßen in der Vergangenheit, dass ich das Gefühl bekam, dass sie Anna gar nicht so richtig wahrnimmt. Sie trauert um verschiedene Dinge, aber Anna kommt mir einfach bei Cassandra zu kurz. Das Ergebnis der Geschichte war gut, aber so manches Verhalten von gewissen Personen kann ich einfach nicht nachvollziehen. Um dies näher zu erklären, müsste ich spoilern, deshalb werde ich mich nicht weiter dazu äußern. Lest selbst ;-)! Mein Fazit Lange habe ich zwischen drei und vier Sterne geschwankt. Letztendlich hat mir das Buch aber gegen Mitte/Ende doch ganz gut gefallen und somit vergebe ich vier Sterne. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

    Mehr
  • Ein Familiendrama, Geheimnisse, Verlust und Loslassen, kurz gesagt, klare Leseempfehlung!

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    Lesegenuss

    10. January 2015 um 23:11

    Zwanzig Jahre ist es her, dass Annas ältere Schwester Rose am helllichten Tag verschwand. Diese hatte sich gegen Mittag es sich auf der Gartenliege unter einem Baum gemütlich gemacht, um ein Buch zu lesen. Anna hingegen zog es in die Stadt. In all den vergangenen Jahren kein Lebenszeichen, doch keiner der Familie hatte die Hoffnung aufgegeben. Das Zimmer von Rose war noch genau wie an dem Tag, als sie verschwand. Inzwischen lebte Anna mit Martin zusammen. Dieser war beruflich viel unterwegs, geschieden. Seine Ex-Frau Ruth entpuppt sich im Laufe der Handlung zu einem wahren Schatz, doch bis Anna das erkennt, bedarf es eine ganze Zeit. Erzählt wird die Geschichte zum einen aus der Sicht von Anna, und aus der Perspektive von der Mutter der beiden Schwestern. Jeder von ihnen hofft, dass Rose wieder heimkehren wird. Umso schwerer fällt es der Mutter, dass das Haus, ihrem Heim, verkauft werden soll. Der Verkauf hieße Loslassen, sich trennen müssen. Wo aber sollte Rose sie suchen, wenn die Familie nicht mehr dort wohnen würde? Die Person Anna ist immer noch in ihrem Denken auf Rose fixiert. Aber was war mit Rose geschehen? Wenn sie noch lebte, wo war sie? Und so beginnt Anna intensiv nach ihr zu suchen. Letztendlich wird das Geheimnis um Rose’ Verschwinden gelöst. Obwohl von Anfang an Rose zwar präsent ist, wird sie in einem Bild dargestellt, was sie als unsympathisch, oberflächlich und Ich-bezogen zeigt. Dass ihre Schwester Anna sie, Rose, als eine Art Idol sieht, nun ja. Irgendwie erschütternd fand ich, dass die Mutter so lange ein Geheimnis mit sich herumgetragen hat. Das war nicht ganz nachvollziehbar, zumal sie auch ihren Ehemann Don nicht mit ins Vertrauen gezogen hat. Ich habe mich als Mutter gefragt, inwiefern das nachvollziehbar sei. Leider bleibt Annes Verhalten gegenüber Martin nicht ohne Auswirkung. Für mich nicht plausibel, dass sie ihren jetzigen Partner nicht versteht, ihr Herz öffnet und die Wärme und Liebe einziehen lässt. Schicksale, Lebenswege, bilden den Haupthintergrund zu dem Roman, bei dem sich zwar alles um Rose dreht, doch zwangsläufig tragen die anderen Protagonisten die gesamte Handlung. Fazit: Die Geschichte um das Verschwinden von Rose liest sich durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil der Autorin leicht. Ein Familiendrama, Geheimnisse, Verlust und Loslassen, kurz gesagt, ohne noch intensiver auf die Handlung einzugehen. Von mir klare Leseempfehlung! "Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel." (Quelle unbekannt)

    Mehr
  • Familienbuch mit Geheimnissen, das mich leider nicht so angesprochen hat

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    franzi303

    10. January 2015 um 10:38

    Es geschah um Viertel nach zwei an einem Mittwochnachmittag … Das Cover: Abgebildet ist ein wolkenverhangener Himmel, der zur Mitte hin heller wird. Zwischen zwei Bahnschienen sehen wir die Rückseite einer junge Frau in einem weißen, geblümten Kleid. Zur Geschichte passt das Cover allemal, da es Rose sehr gut darstellt. Die Geschichte: Vor 20 Jahren verschwand die 18-jährige Rose an einem Mittwochnachmittag gegen Viertel nach Zwei spurlos. Niemand weiß, was mit ihr geschehen ist. Ist sie freiwillig weggegangen, wurde sie entführt oder ist sie das Opfer eines grauenvollen Unfalls geworden und bereits tot? Jahrelang plagen ihre fünf Jahre jüngere Schwester Anna und ihre Eltern diese Fragen. Doch im Gegensatz zu ihrer Mutter weiß Anna, dass das Leben weitergeht. Sie lebt ihr Leben zusammen mit ihrem Freund Martin. Annes Mutter hängt jedoch noch an ihren Erinnerungen an Rose. Sie ist besonders traumatisiert, denn nach dem Selbstmord ihres Bruders Roland ist dies nun ein weiterer schmerzender Verlust für sie. Und auch Anna kann ihre große Schwester nicht vergessen. Ständig erinnert etwas an Rose, was sie gesagt, getan oder gemocht hat. Anna beschließt, dass sie auf eigene Faust herausfinden will, was mit Rose geschehen sein könnte. Und sie kommt einer Reihe von Geheimnissen auf die Spur, von denen sie bisher noch nicht einmal etwas geahnt hat … Meine Meinung: Die Geschichte des Buches klang für mich sehr interessant und ich habe, nachdem ich das Buch vom Verlag bekam, es relativ schnell zu lesen begonnen. Am Anfang sind wir Zeuge der Szene aus Annas Sicht, die den Tag von Roses Verschwinden aufzeigt. Danach sehen wir als Leser, wie es Anna und ihren Eltern in den 20 Folgejahren ergangen ist. Leider konnte ich mich nicht wirklich in Annas Situation hineinversetzen (was entweder an dem Schreibstil liegt oder an der Tatsache, dass ich keine Geschwister habe). Natürlich traumatisiert solch ein Ereignis sehr, das kann ich verstehen. Gerade weil man nichts über das Verbleiben von Rose erfährt. Merkwürdig finde ich nur, dass Anna sich erst 20 Jahre später dazu entschließt, nach Rose zu suchen. Warum nicht schon früher alles versuchen? Vermutlich, weil sie und ihre Eltern einfach nicht loslassen können. Und genau darum geht es: Loszulassen. Anna und ihr Vater versuchen dies zumindest. Rückblicke in die früheren Jahre zeigen Roses Mutter Cassandra und wie es zum Selbstmord ihres Bruders kam. Außerdem geht es um Anna und ihre Beziehung zu Martin und seiner Ex-Frau. Anna muss sich ihrer Gefühle klarwerden und aus Roses Schatten heraustreten, den in dem steht sie immernoch drin. Leider war ab einem gewissen Punkt für mich ersichtlich, was mit Rose geschehen ist. Sowieso war dieses Buch für mich durch die besagten Rückblicke sehr langatmig und ermüdend. Nur zum Ende hin wurde es meiner Ansicht nach spannender. Man muss so etwas halt mögen. Es geht um das Ergründen der eigenen Familie und deren Geheimnisse, wobei eben sehr viel sehr detailliert beschrieben ist. Ich habe mich leider bis zum letzten Drittel sehr durch das Buch gequält, aber ich wurde dann mit einem aufklärenden Ende etwas “belohnt”. Meine Bewertung: ‘Der Tag, an dem Rose verschwand’ ist auf jeden Fall ein Familienbuch, das die Bindungen in der Familie darstellt. Für mich war dies jedoch nicht wirklich ansprechend und zu langatmig. Deshalb vergebe ich hier nur zwei Sterne.

    Mehr
  • Sehr gefühlvoll! Ich habe es genossen!

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    Suselpi

    08. January 2015 um 18:21

    In der Sonne liegend, sich die Nadel lackierend, unter einem Pfirsichbaum. So sieht das letzte Bild aus, das Anna von ihrer Schwester Rose hat. Dieses Bild musste sie für die Polizei immer wieder beschreiben, denn als Anna an diesem Sommertag nach Hause zurückkam, war ihre Schwester verschwunden.   Auch nach 20 Jahren haben Anna und ihre Eltern den Verlust nicht verwunden.   Anna lebt inzwischen mit ihrem Freund Martin in London, doch sie selbst fühlt sich in ihrem Leben nicht wohl und die Lücke die Rose hinterlassen hat konnte bis heute nicht gefüllt werden. Und seit all der Zeit gilt das ungeschriebene Gesetz, dass der Name von Rose nicht genannt werden darf. Endlich scheinen Annas Eltern den Entschluss gefasst du haben die Vergangenheit hinter sich zu lassen, denn nun wollen sie aus dem Haus ausziehen, dass sie mit Rose verbindet.   Ob sie es schaffen nach all den Jahren ein Leben zu leben, in dem sie nicht vom Geist von Rose verfolgt werden?   Das Buch ist hauptsächlich aus der Sicht von Anna geschrieben. Sie ist eine sympathische Protagonistin, aber trotzdem ist ihr Verhalten teilweise doch etwas gestört. Sobald etwas Positives in ihrem Leben passieren könnte, beginnt sie sich selbst zu manipulieren, als würde sie sich selbst kein Glück gönnen. Es ist als würde sie das Verschwinden von Rose als eine Bestrafung für etwas sehen und als würde sie sich daher auch sonst nichts gönnen. Sie kann ihre Schwester einfach nicht loslassen und auch nach 20 Jahren beginnt sie erneut nach Rose zu suchen, obwohl alle Personen se dadurch schon für etwas verrückt halten.   In der Geschichte wechseln wir zwischen 3 Zeiten – der Gegenwart, der Jugend von Anna, teilweise sogar als Rose noch bei ihnen war, und der Jugend von Annas Mutter Cassandra. All diese Stränge sollen und einen Einblick in die Tiefen der Geschichte geben. Durch diese Wechsel wird die Spannung der Geschichte stetig gesteigert, da man natürlich mitfiebert und endlich wissen möchte wie das alles zusammenhängt. Der Schreibstil der Autorin war wirklich flüssig und ließ das Buchstaben einfach nur so dahin fliegen. Das Buch ist an manchen Stellen wirklich sehr emotional, wodurch die eine oder andere Träne während des Lesens schon gerollt ist.   Das Buch überzeugt mit seiner gefühlvoller Story und der gelungenen Umsetzung des Ganzen. Anna ist zwar eine etwas komische Protagonistin, aber ich habe sie mit ihren Ecken und Kanten genossen. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich an ihrer Stelle anders reagiert hätte. Ich kann euch das Buch wirklich nur empfehlen. Ich habe lange keinen Roman mehr in dieser Art gelesen und dieser hat sich wie von selbst gelesen! Es war einfach nur schön! Sehr berührend!

    Mehr
  • Spannender Familienroman mit einigen Schwächen!

    Der Tag, an dem Rose verschwand

    jasimaus123

    03. January 2015 um 09:56

    Seit eines Tages Annas Schwester Rose spurlos verschwunden ist, dreht sich ihr Leben um 180 Grad. Nichts ist mehr so wie es wahr und die Familie gibt die Hoffnung nicht auf ihre geliebte Tochter und Schwester zu finden. Doch selbst zwanzig Jahre später bleibt Rose weiterhin verschwunden bis Anna sich vornimmt die Suche nach ihrer Schwester wieder aufzunehmen. Sie verfolgt einige Hinweise und stößt plötzlich auf den Namen Rosanna und da nimmt die Geschichte ihren Lauf und Anna gelingt es die dunklen Familiengeheimnisse aufzudecken.  In einer Familiengeschichte, umfangen mit einem großen Lügennetz und dunklen Geheimnissen, spielen die Protagonisten eine große Rolle umso enttäuschter war ich anfangs das die Charaktere so seicht waren. Den richtigen Zugang zu finden fiel mir in den ersten fünfzig Seiten gar nicht so leicht, doch überraschenderweise lernte ich die Protagonisten dieser Geschichte dann doch noch etwas näher kennen und schloss sie schlussendlich dann auch in mein Herz.  Da die Geschichte weitgehend aus der Sicht von Anna erfolgt, habe ich von ihr am meisten kennen gelernt, trotzdem haben mich die Charakterzüge ihrer verschwundenen Schwester Rose viel mehr interessiert. Während Anna nur ein Mädchen war, dass die ganze Zeit nur ihre Schwester bewunderte und sich in ihren Schatten stellte war diese nämlich eine Individum und sehr vielschichtig. Weiteres verfolgt man die Geschichte auch aus der Sicht von Annas Mutter, Cassandra. Außerdem fließen immer wieder Vergangenheitsschnipsel ein um die Geschichte zu vervollständigen. Rundum fand ich die Geschichte wirklich sehr spannend, gerade durch die verschiedenen Erzählstränge die auseinander liefen und dann zusammen finden aber leider gab es auch die ein und andere Stelle die man weglassen könnte, da sie überhaupt nichts zur Suche von Rose oder der Handlung beigetragen hat. Da diese Stellen nur wenige Seiten umfassen finde ich das nicht überaus schlimm, aber schon etwas komisch. Ich hatte kurz den Eindruck dass die Autorin solche Stellen als Lückenfüller eingebaut hat.  Den Schreibstil ist schlicht aber durchaus passend. Kein absolutes Wow aber durchaus fesselnd obwohl man sich erstmal dem Sog der Geschichte ergeben muss um dem zu erliegen, sprich man muss sich auf die Geschichte einlassen.  Nachdem ich im Mittelteil so gefesselt war, wurde meine Freunde am Ende dann wieder ein wenig gedämpft. Das Verschwinden von Rose steht im Mittelpunkt des Buches, trotzdem wird dieser Teil am Ende schnell und einfach abgehandelt als wäre es nur eine Randhandlung gewesen. Das fand ich etwas schade und die letzten Seiten habe ich dann nur noch schnell "über mich gebracht", weil ich enttäuscht war. Schlussendlich würde ich sagen es hat sich für mich wirklich gelohnt dieses Buch zu lesen, obwohl ich da anfangs meine Zweifel hatte. Doch es hat mich wirklich gut unterhalten und es hat mir gefallen mit Anna gemeinsam die Lügen und Geheimnisse ihrer Familie aufzudecken. Ein bisschen Enttäuschung kam dann auch am Schluss durch das simple Ende auf. Rundum vergebe ich für das Buch 3 gute Sterne. 

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks