Linda Nichols Sehnsucht nach Eden

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Inhaltsangabe zu „Sehnsucht nach Eden“ von Linda Nichols

Miranda DeSpain ist eine richtige Weltenbummlerin. Spanien, Italien, Frankreich – diese Länder lassen ihr Herz höher schlagen. Doch Miranda ist nicht nur begeistert über ihre permanente Sehnsucht nach dem Neuen. Warum bloß fühlt sie sich immer wieder gezwungen, ihre Zelte abzubrechen und umzuziehen? Ob ihre innere Unruhe etwas mit den ungeklärten Fragen ihres Lebens zu tun hat? Dann, eines Tages, erhält Miranda unverhofft einen Hinweis, der ein wenig Licht in das Dunkel ihrer Vergangenheit bringt. Ihre Spur führt sie direkt in das kleine Städtchen Abingdon. Doch dort sind längst nicht alle Bewohner so offen und hilfsbereit wie die quirlige Eden. Besonders der örtliche Polizeichef ist voller Misstrauen gegenüber der neuen Mitbürgerin. Aber so leicht gibt Miranda nicht auf. Jetzt ist ihre Gelegenheit, die Puzzleteile ihres Lebens zu einem vollständigen Bild zusammenzufügen und endlich nach Hause zu kommen. Eine zu Herzen gehende Geschichte über Liebe und Gnade, Vergebung und die immerwährende Chance auf einen Neuanfang.

Ein wunderschönes Buch, in meinen Augen kann man es schon als Geheimtipp bezeichnen.

— LaDragonia
LaDragonia

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  • Ein sehr berührender und bitter-süßer Roman

    Sehnsucht nach Eden
    Buchbloggerin

    Buchbloggerin

    19. July 2017 um 14:32

    Linda Nichols ist für mich eine der Autorinnen, von der ich alles lesen würde, ohne mich vorher über das Buch informiert zu haben, denn bisher hat sie mich immer überzeugen können. Daher war ich mir sicher, dass Sehnsucht nach Eden auch so ein Buch sein würde. Und das war es auch. Wo mich die erste Buchhälfte noch nicht besonders mitreißen konnte, hat mich der Rest total umgehauen. Aber im Folgenden mehr dazu. Als Weltenbummlerin Miranda DeSpain unverhofft auf einen Hinweis über den Verbleib des Kindes stößt, das sie mit 16 zur Adoption freigeben musste, gibt es für sie kein Halten mehr. Ihre Spur führt sie direkt ins kleine Städtchen Abingdon. Die schrulligen Einwohner und die quirlige kleine Eden machen es ihr leicht, sich dort heimisch zu fühlen. Doch mit ihrer Suche kommt sie nur mühsam voran. Zumal es der örtliche Polizeichef scheinbar auf sie abgesehen hat. Er verfolgt sie auf Schritt und Tritt. Trotzdem gibt Miranda nicht auf. Sie weiß: Dies ist ihre letzte Chance. Dies ist ihre Gelegenheit, die Puzzleteile ihres Lebens zu einem vollständigen Bild zusammenzufügen und endlich nach Hause zu kommen. Das Thema, um welches es in diesem Buch im Grunde geht – Adoption – ist ein schwieriges, denn hier liegt der Fall von „erzwungener“ Adoption vor. Miranda, die Protagonistin, war 15, als sie ihr Baby zur Welt brachte und ihre Mutter organisierte eine private Adoption ohne die Zustimmung ihrer Tochter. Dies lässt Miranda keine Ruhe, weshalb sie seitdem ein unruhiges Leben ohne größeren Sinn führt. Es tat mir beim Lesen sehr weh, wie Miranda ihr Baby schmerzlich in ihrem Leben vermisst hat. Dazu war ihre Beziehung zu ihrer Mutter sehr kompliziert, was ihr nicht dazu verhalf, sich besser zu fühlen. Erst nach dem Tod der Mutter konnte sie „aufatmen“ und ihr eigenes Leben führen. Die Veränderung konnte man deutlich in ihrer Persönlichkeit sehen. Plötzlich durfte sie ihr Leben so gestalten, wie sie wollte und hatte nicht immer ihre Mutter im Rücken. Auf der Suche nach ihrem mittlerweile elf Jahre alten Kind hat sie auch eine Menge über die schreckliche Vergangenheit ihrer Mutter erfahren. Erst jetzt verstand sie, was ihre Mutter dazu bewegt hatte, sich so zu verhalten, wie sie es getan hatte – und Miranda lernte, dakbar dafür zu sein und ihre Mutter mehr zu lieben. Die Suche nach ihrem Kind führte sie zu einem kleinen Örtchen Abingdon, doch es war eine sehr erschwerliche Suche, denn Miranda hatte keinerlei Informationen über ihr Baby. War es ein Mädchen oder Junge? Wie viel wog es bei der Geburt und wir groß war es? Irgendwann kam sie zu dem Entschluss, die Suche zu beenden, denn es schien, dass sie in einer Sackgasse gelandet war. Umso schöner war es, zu sehen, wie Gott sie am Ende aus dieser scheinbar auswegslosen Situation herausgeführt hat. Miranda blieb in Abingdon und lernte die Menschen dort, aber auch Gott lieben. Das Städtchen war ein ganz charmantes und ich habe mir nicht nur einmal vorgestellt, wie es wäre dort zu leben. Besonders die kleine Eden hat es mir angetan. Sie war so liebenswert und oft musste man einfach mit ihr mitfühlen, denn ihre Familie hatte Einiges durchzustehen. Dennoch hat sie ihren Lebensmut nicht verloren. Ich fand es sehr schön, über Menschen zu lesen, die einen fest verankerten Glauben an Gott haben, man nehme Grandma Ruth als Beispiel. Man hat zuweilen gespürt, dass Gottes Liebe in ihr wirkt, denn sie ist den Menschen mit Freundlichkeit und Vertrauen entgegengekommen und hat allein durch ihr Handeln von Gott gezeugt. Das ist eine Eigenschaft, die ich auch an mir gern mehr ausgeprägt sähe. Ich habe mich mit der ersten Hälfte des Buches, ehrlich gesagt, etwas schwer getan, denn es hat gedauert, bis die Handlung an Form zugenommen hat. Doch je mehr ich las, umso mehr vertiefte ich mich in die Geschichte, bis es mir zunehmend schwerer fiel, das Buch aus der Hand zu legen – also: das Lesen lohnt sich! Während ich den ersten Teil des Buches noch mit 2-3 Sternen bewertet hätte, würde ich den letzten Teil aber mit 5 Sternen bewerten, womit ich zu dem Gesamtergebnis von 4 von 5 Sternen komme. Ich möchte euch auf jeden Fall dieses Buch ans Herz legen!

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  • Leserunde zu "Geborgtes Leben" von Linda Nichols

    Geborgtes Leben
    Arwen10

    Arwen10

    Ich freue mich, euch heute zusammen mit dem Francke Verlag zu einer gerade erschienen Neuerscheinung einladen zu können: Geborgtes Leben von Linda Nichols Und darum geht es: Mary Bridget Washburn verabscheut das Leben, das sie führt. Wie nur konnte aus dem kleinen Mädchen mit all den Hoffnungen und Träumen, das sie einmal war, eine Frau werden, die auf der falschen Seite des Gesetzes steht? Fest entschlossen, sich ein neues Leben aufzubauen, flieht sie in die Kleinstadt Alexandria. Sie nimmt eine neue Identität an und bemüht sich, ein ruhiges, unauffälliges Leben zu führen. Doch dann reißt sie das herzzerreißende Gebet eines kleinen Mädchens aus ihrer Deckung – und schon bald ist sie für einen verwitweten Pastor und seine drei Kinder verantwortlich, die allesamt ihre eigenen Probleme haben. Aber ist Mary Bridget wirklich die Richtige, um diese Familie zusammenzuhalten? Sollte Gott tatsächlich ausgerechnet sie gebrauchen wollen, um den MacPhersons neue Hoffnung zu bringen? Und kann sie ihre Vergangenheit für immer unter Verschluss halten Eine Leseprobe gibt es hier: http://www.francke-buch.de/leseproben.html Bewerbt euch bitte bis zum 11. Juni 12 Uhr, danach verkünde ich die Gewinner. Vorraussetzung wie jedes Mal, Mitarbeit in der Leserunde und das anschließende Schreiben einer Rezension, besonders wichtig auch bei amazon. Da es eine Neuerscheinung ist, sind die Rezensionen besonders wichtig für den Verlag ! Beantwortet mir bitte noch die Frage, ob ihr schon die zwei anderen Bücher der Autorin kennt oder was euch an diesem Buch anspricht ? Start der Leserunde: Sobald die Bücher bei den Gewinnern sind Hier noch die 2 anderen Bücher der Autorin; und

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Eden" von Linda Nichols

    Sehnsucht nach Eden
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. April 2012 um 17:37

    Miranda DeSpain hat schon viele Länder bereist. Doch nirgends konnte sie bisher Wurzeln schlagen oder sich heimisch fühlen. Sobald sie sich in einem Ort einigermaßen eingelebt hat, zieht es sie schon wieder in die Ferne. Doch dieser Reisetrieb ist eng verbunden mit einer Last, die Miranda seit ihrem 16 Lebensjahre mit sicher herumträgt. Als sie damals schwanger war, hat ihre Mutter sie dazu gedrängt, ihr Baby zur Adoption freizugeben. Nicht mal das Geschlecht ihres Kindes weiß sie. Als sie auf einmal einen Hinweiß auf den Aufenthaltsortes ihres Kindes bekommt, nutzt Miranda ihre Chance. Ihre Reise führt sie in das verschlafene Dorf Abingdon. Dort trifft sie auf die Familie der kleinen, quirligen Eden, die sie mit offenen Armen empfängt. Abgesehen von Edens Onkel Joseph, dem Polizeichef, der misstrauisch gegenüber Fremden ist. Aber Miranda lässt sich davon nicht Abschrecken und versucht, endlich ein Zuhause zu finden. * Der Roman "Sehnsucht nach Eden" aus dem christlichen Francke Verlag ist ein wunderbar geschriebenes, nachdenklich stimmendes und herzerwärmendes Buch über Gnade, Vergebung und die immerwährende Chance auf einen Neuanfang. Obwohl der Verlag selbst als christlich gilt, muss ich sagen, dass religiöse Aspekte nur einen geringen Teil dieses Romans ausmachen. Somit kann auch jeder, der selbst vielleicht nicht so viel mit dem christlichen Glauben am Hut hat, Gefallen an dem Roman finden. Alle, die den Roman lesen, eben weil er christliche Aspekte beinhaltet, werden sicherlich viele Anreiz finden, einen lebendigen Glauben aufleben zu lassen, denn der Roman drängt den Leser immer wieder unaufdringlich über den eigenen Glauben nachzudenken, ohne, dass es nichtreligiösen Lesern zu viel werden würde. * Der Schreibstil ist mitunter ziemlich pathetisch. Stellenweise würde ich ihn vielleicht sogar als "kitschig" bezeichnen. Allerdings muss ich sagen, dass das ganz wunderbar zu dem Roman passt. Die Geschichte an sich ist schließlich auch ziemlich dramatisch und voller Gefühle, Liebe und Glaube. Daher passt ein emotionsgeladener Schreibstil gut zu "Sehnsucht nach Eden". * Die Charaktere sind ebenfalls ganz wundervoll gezeichnet. Man leidet mit ihnen mit, vorallem mit Miranda, die mit ihren jungen Jahren schon so viel ertragen musste, und erfährt viele Einzelheiten über ihr Leben und ihre Vergangenheit. Jeder Charakter bekommt von Linda Nichols eine ganz eigene Note und hat eine lebendige Vergangenheit, die mal mehr mal weniger prägend für diese Person war. Somit wird vermieden, dass der Roman aufgrund von flachen Charakteren ins Oberflächliche abdriftet. Eden wächst dem Leser mit ihrer quirligen und lebensfrohen Art sofort ans Herz. Sie wirkt auf der einen Seite sehr kindlich und verspielt, ist auf der anderen Seite aber auch schon recht reif und besonnen für ihr Alter. Sie ist einfach ein ganz besonderes Mädchen. * Die Grundidee des Romans hat mir von Anfang an gut gefallen, umso mehr hat es mich erfreut, dass auch die Umsetzung der Geschichte wunderbar gelungen ist. Mirandas Leben vor der Suche nach ihrem Kind ist sehr bildgewaltig und emotional erzählt. Man erfährt viel über sie, was ihr Handeln für den Leser verständlicher und dadurch authentischer macht. Generell wird viel auf die Vergangenheit der einzelnen Charaktere eingegangen. Das fand ich faszinierend, denn nur so erhält der Leser einen alles umfassenden Überblick und kann tief in die Geschichte einsteigen. Ich habe mich in dem Roman wirklich so sehr verloren, wie bei kaum einem anderen Buch bisher. Die Geschichte hat einen regelrechten Sog auf mich ausgeübt! * Allerdings muss ich sagen, dass mir der Schluss ein wenig konstruiert erschien. Der Roman endet mit einem typischen, hollywoodmäßigen Happy End, bei dem wirklich jeder glücklich ist und seinen Platz im Leben gefunden zu haben scheint. Natürlich passt dieser Schluss zum pathetischen Schreibstil der Autorin, aber meiner Meinung nach war das ganze dann ein bisschen zu viel des Guten. . * Abschließend möchte ich sagen, dass der Roman wohl ein echter Geheimtipp ist, für jeden, der tiefgreifende und emotionale Geschichten, die nicht nur der reinen Unterhaltung dienen, sondern dem Leser etwas vermitteln wollen, liebt. Der Roman hat eine wahnsinnig tolle Atmosphäre und übeträgt eine Stimmung auf den Leser, die am besten mit "melancholisch" zu beschreiben ist. Mir jedenfalls hat er, auch wenn ich einige Kritikpunkte habe, sehr gut gefallen!

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  • Leserunde zu "Sehnsucht nach Eden" von Linda Nichols

    Sehnsucht nach Eden
    Arwen10

    Arwen10

    Ich freue mich sehr, dass ich wieder eine Leserunde zu einem christlichen Roman starten kann. Diesmal "Sehnsucht nach Eden" von Linda Nichols. Der Verlag wird uns wieder mit ein paar Freieexemplaren unterstützen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Francke Verlag. In der nächsten Zeit sind noch weitere Leserunden geplant, so zum Beispiel zu einem Kinderbuch des Verlages "Kuddel und Muddel" oder einem Roman von Irene Hannon, der in Richtung Krimi geht. Nun zu Sehnsucht nach Eden, hier gibt es Infos zum Buch und Leseprobe: Miranda DeSpain ist eine richtige Weltenbummlerin. Spanien, Italien, Frankreich – diese Länder lassen ihr Herz höherschlagen. Doch was niemand weiß: Ihre permanente Sehnsucht nach dem Neuen wurzelt in einer furchtbaren Tragödie. Mit 16 schwanger geworden, hatte ihre Mutter sie gezwungen, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Nicht einmal sein Geschlecht durfte sie erfahren. Noch heute, Jahre später, treibt dieser Verlust Miranda um und lässt sie nirgendwo langfristig Fuß fassen. Als Miranda unverhofft auf einen Hinweis stößt, der sie zu ihrem Kind bringen könnte, gibt es für sie kein Halten mehr. Ihre Spur führt sie direkt in das kleine Städtchen Abingdon. Die schrulligen Einwohner und die quirlige kleine Eden machen es ihr leicht, sich dort heimisch zu fühlen. Doch mit ihrer Suche kommt sie nur mühsam voran. Außerdem hat es der örtliche Polizeichef auf sie abgesehen. Er macht ihr das Leben schwer und verfolgt sie auf Schritt und Tritt. Trotzdem gibt Miranda nicht auf. Sie weiß: Dies ist ihre letzte Chance. Dies ist ihre Gelegenheit, die Puzzleteile ihres Lebens zu einem vollständigen Bild zusammenzufügen und endlich nach Hause zu kommen. http://www.francke-buch.de/0-0-1784-12@linda-nichols-sehnsucht-nach-eden.html Wie immer gilt, die Gewinner nehmen an dieser Leserunde teil und schreiben nachher auch eine Rezension, die möglichst auch bei amazon veröffentlicht werden sollte oder einem anderen Onlineshop wie buecher de uä. Wer also Lust und Zeit hat, diesen christlichen Roman mit uns zu lesen, kann sich hier bis zum 7. März 12 Uhr bewerben. Danach lose ich die Gewinner aus. Alle die das Buch schon haben oder nachher kaufen möchten, sind natürlich auch herzlich zu dieser Leserunde eingeladen.

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Eden" von Linda Nichols

    Sehnsucht nach Eden
    Literatur

    Literatur

    15. April 2012 um 17:44

    Ist es möglich, ein Leben neu zu beginnen? Miranda ist stets auf der Suche: nach sich selbst, nach ihrem Lebensweg, aber insbesondere nach ihrem Kind, das sie im Alter von 16 Jahren gebar und zur Adoption frei geben musste. Nach dem Tod ihrer Mutter findet sie die lang ersehnte, jedoch sehr vage Spur zu ihrem Kind. Wird sie es und ihren inneren Frieden finden? Die einzelnen Charaktere des Romans werden aus einem wertschätzenden Blickwinkel vorgestellt und durchlaufen jeweils eine persönliche Entwicklung im Verlauf des Romans. Die Handlung selbst wirkt etwas konstruiert, bereits zu Beginn sind die Tendenzen des Romans größtenteils zu erahnen, was jedoch durch die positive, christliche Gesamtbotschaft und die persönliche, beseelende Erzählweise der Autorin sehr gut ausgeglichen wird. Das Layout ist ansprechend gestaltet, was sich insbesondere durch das liebevoll und persönlich gestaltete Titelbild und die Abgrenzung der einzelnen Kapitel zueinander äußert. Trotz gewisser inhaltlicher Schwächen des Romans finde ich die Gesamtbotschaft des Buches sehr schön und bin ganz beseelt durch die Lektüre. Ich kann "Sehnsucht nach Eden" jedem empfehlen, der sich ganz auf einen Roman, seine beeindruckenden Charaktere und eine christliche Botschaft einlassen möchte.

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Eden" von Linda Nichols

    Sehnsucht nach Eden
    MelE

    MelE

    29. March 2012 um 08:53

    Vom Klappentext und Cover war ich sehr angesprochen, denn ich habe ein wirklich wunderbares unter die Haut gehendes Buch erwartet und ich wurde nicht enttäuscht. Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen und habe es fast an einem Stück lesen müssen, da mich die Geschichte von Miranda nicht losgelassen hat. Die Autorin versteht es ihren Leser mit einer atemberaubenden Geschichte in ihren Bann zu ziehen. Die Familientragödie wird nach und nach sichtbar und es tat mir weh, wie sehr Miranda suchte. Nach Lebensglück, nach Liebe und Ruhe. Stellt euch vor ihr werdet schwanger und ihr dürft euer Kind nicht behalten, da eure Mutter eine Adoption verfügt. Eine Krankenschwester legt euch das Baby in euren Arm und ihr könnt es ansehen und riechen, aber ihr müsst es wieder abgeben. Ihr dürft es nicht behalten! Nur diese kurze Zeit mit deinem Kind ist dir vergönnt. Viel zu wenig um herauszubekommen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. Aber lange genug um euer Herz für immer zu verschenken. Für immer auf der Suche zu sein und in jedem Kind, welches das passende Alter haben könnte dein Kind zu sehen. Ruhelos wanderst du von einem Ort zum anderen. Auf der Suche nach EDEN. Eden ist in dem Falle der Name des Mädchens was du suchst und nicht der Name des Paradieses, obwohl sich dies miteinander verbinden könnte, denn für dich ist Eden das Paradies. Dann bist du endlich angekommen und deine Suche hat ein Ende. Du musst nicht mehr nur hoffen, sondern du bist endlich am Ziel. Dieses Buch hat mich nicht nur durch Mirandas Geschichte fasziniert, sondern auch vieles über den christlichen Glauben gelehrt. Mich hat es nicht abgestoßen, sondern eher wieder neuen Mut gemacht. Ich kann sehen, das Vergebung auch heute noch möglich ist. Zerstrittene Familien, die wieder zueinander finden. Altes ruhen lassen und neu beginnen. Mit Miranda habe ich gelitten und auch wenn das Buch sehr vorhersehbar ist, habe ich darauf gewartet, gebangt und gehofft das sie ihr Kind findet und sie letztendlich auch ihrer Mutter vergeben kann. Erst durch den Tod ihrer Mutter kommt der Stein ins Rollen und als Miranda in der Vergangenheit ihrer Mutter zu wühlen beginnt kommt zum Vorschein warum ihre Mutter oft so lieblos und abweisend war. Ihre Seele war einfach kaputt und verkümmert. Mir hat das Buch wirklich gefallen, denn manchmal muss es eben auch Herzschmerz und ganz viel Liebe sein. Manchmal kommt diese auch von Gott und wir sehen es nicht bzw. wollen es nicht sehen. Absolute Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Sehnsucht nach Eden" von Linda Nichols

    Sehnsucht nach Eden
    LaDragonia

    LaDragonia

    29. March 2012 um 08:07

    Klappentext: Miranda DeSpain ist eine richtige Weltenbummlerin. Spanien, Italien, Frankreich - diese Länder lassen ihr Herz höher schlagen. Doch was niemand weiß: Ihre Sehnsucht nach dem Neuen wurzelt in einer furchtbaren Tragödie. Mit 16 schwanger geworden, hatte ihre Mutter sie gezwungen, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Nicht einmal sein Geschlecht durfte sie erfahren. Bis heute treibt dieser Verlust Miranda um und lässt sie nirgendwo langfristig Fuß fassen. Als Miranda unverhofft auf einen Hinweis stößt, der sie zu ihrem Kind bringen könnte, gibt es für sie kein Halten mehr. Ihre Spur führt sie direkt in das kleine Städtchen Abingdon. Die schrulligen Einwohner und die quirlige kleine Eden machen es ihr leicht, sich dort heimisch zu fühlen. Doch mit ihrer Suche kommt sie nur mühsam voran. Außerdem hat es der örtliche Polizeichef auf sie abgesehen. Er verfolgt sie auf Schritt und Tritt. Trotzdem gibt Miranda nicht auf. Sie weiß: Dies ist ihre einzige Chance, die Puzzleteile ihres Lebens zu einem vollständigen Bild zusammenzufügen und endlich nach Hause zu kommen. Eine zu Herzen gehende Geschichte über Liebe und Gnade, Vergebung und die immerwährende Chance auf einen Neuanfang. Meine Meinung: Auf den ersten Seiten habe ich mich mit dem Buch noch etwas schwer getan. Aber von Seite zu Seite haben die einzelnen Charaktere mich mehr fasziniert und ich wollte mehr aus ihrem Leben erfahren. Das Buch stammt zwar aus einem christlichen Verlag, doch sollte das niemanden abschrecken. Auch wenn das Thema Glaube hier eine sehr wichtige Rolle spielt, so ist es doch in eine so wunderbare, zu Herzen gehende Geschichte verpackt, das man dieses Buch und seine einzelnen Protagonisten einfach lieben muß. Mich hat es sehr oft zum Nachdenken gebracht, auch über meinen eigenen Glauben, und ich habe die einzelnen Personen im Buch regelrecht bewundert, wie fest sie in ihrem Glauben stehen. Auch das der Glaube Ihnen immer wieder neu die Kraft und den Mut gibt nicht aufzugeben, sei die Situation noch so schwierig und ausweglos. Jeder von Ihnen hat seine eigene Art zu glauben. Selbst die erst 11jährige Eden, ist bereits so im Glauben gefestigt das sie absolut davon überzeugt ist, das Jesus ihr hilft, wenn es ihr schlecht geht. Und das nicht, weil sie gezwungen wird, Sonntags in die Kirche zu gehen, oder jeden Tag zu beten, Nein... weil es ihr jeden Tag vorgelebt wird. Durch Menschlichkeit, durch Hilfsbereitschaft und durch den ständigen Glauben an das Gute im Menschen. Für mich war es ein absoluter Glücksgriff, das ich dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen durfte. Es ist ein Geheimtipp und sollte meiner Meinung nach auf sämtlichen Bestsellerlisten stehen. Vielen Dank möchte ich deshalb auch dem Francke-Verlag sagen, das ich so ein wunderbares Buch mitlesen durfte.

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  • Leserunde zu "Die Rückkehr des Fremden" von Tamara Alexander

    Die Rückkehr des Fremden
    Arwen10

    Arwen10

    Es gibt Neuigkeiten ! Der Verlag unterstützt diese Leserunde mit 5 Freieexemplaren "Die Rückkehr des Fremden ". Wer Interesse hat, bitte bis Donnerstag um 12 Uhr melden. Danach wird ausgelost. Wer ein Freieexemplar erhält, verpflichtet sich hier an der Leserunde teilzunehmen und nachher eine Rezension zu schreiben und hier und bei amazon z.B. oder woanders (das wäre ganz toll !)zu veröffentlichen. Bitte überlegt, ob ihr dazu bereit seid. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen ! Ich würde gerne mal eine Leserunde zu einem Buch aus dem Francke-Verlag durchführen, z.B. der obige Titel "Die Rückkehr des Fremden" von Tamera Alexander oder ein anderes Buch aus dem Verlag z.B. Von Lynn Austin Die Apfelpflückerin. Bei den Büchern aus dem Verlag handelt es sich um christliche Romane, d.h. es ist schon mal von Gott die Rede oder von der Bibel oder es wird gebetet. In der Regel aber alles sehr dezent. Nun meine Frage, wer würde mitlesen ? Bevor ich mal beim Verlag nachfragen werde, ob es Freieexemplare gibt. (Die sind nicht sicher. Ich hoffe es, kann das aber nicht zusagen). Zum Inhalt: »In guten wie in schlechten Zeiten« hat Kathryn Jennings vor zehn Jahren geschworen und an dieses Gelübde hält sie sich bis heute - obwohl ihre Ehe sich gänzlich anders entwickelt hat als erwartet. Als ihr Ehemann Larson in einer stürmischen Winternacht nicht nach Hause kommt, kämpft sie mit vollem Einsatz für den Erhalt ihrer Ranch. Doch Monat für Monat vergeht, ohne dass ihr Mann zurückkehrt, und so muss sie sich damit abfinden, ohne ihn weiterzuleben. Eines Tages stößt Kathryn auf ein gut gehütetes Geheimnis ihres Mannes. Scherben aus seiner Vergangenheit lassen sie Larson endlich besser verstehen. Was würde sie dafür geben, wenn sie die Zeit zurückdrehen und ihn als den Mann lieben könnte, der er war, nicht als den, den sie immer in ihm hatte sehen wollen. Sie ahnt nicht, dass Gott ihr längst eine zweite Chance gegeben hat ... zur Leseprobe: http://www.francke-buch.de/1-0-1889-12@tamera-alexander-die-rueckkehr-des-fremden.html Zur Auswahl: Die Apfelpflückerin von Lynn Austin Zum Inhalt: Die junge Witwe Eliza kennt nach dem Tod ihres Schwiegervaters nur ein Ziel: Allein kämpft sie um die Rettung der Obstplantage, die seit Jahrzehnten das Ein und Alles der Familie ihres Mannes war. Schnell wird der Mutter von drei kleinen Kindern klar, dass dieses Vorhaben nur gelingen kann, wenn Gott einen Engel schickt, wie die verrückte Tante Gracie meinte. Tatsächlich steht bald ein geheimnisvoller Fremder vor Elizas Tür. Ist er wirklich der erhoffte Gottesbote, oder hegt er finstere Absichten? Immerhin scheint er nicht der zu sein, der er zu sein vorgibt. Doch wer ist das schon? Eliza ist selbst gefangen in einem Netz aus Lügen über ihre Herkunft, und auch in der Familie ihres Mannes schlummert mehr als ein dunkles Geheimnis. Nur langsam fügen sich die Bruchstücke der Vergangenheit zu einem Gesamtbild zusammen. Wird Eliza letztlich alles verlieren, was ihr lieb und teuer ist, oder gewinnt sie sogar mehr, als sie je zu träumen gewagt hat? und die Leseprobe: http://www.francke-buch.de/0-0-1163-0@lynn-austin-die-apfelpflueckerin.html

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    • 132
  • Rezension zu "Sehnsucht nach Eden" von Linda Nichols

    Sehnsucht nach Eden
    Danny

    Danny

    17. January 2012 um 21:02

    "Wir leben nicht im Garten Eden und wir können auch nicht dorthin zurückkehren.", erklärte Miranda. "Das Leben ist nicht perfekt. Und wenn man all seine Energie darauf verwendet, nach dem perfekten Ort zu suchen oder dem perfekten Gegenüber oder dem perfekten Leben verpasst man all das Gute, was um einen herum ist." Als Miranda DeSpain 15 Jahre alt ist, bringt sie ein Baby zur Welt und wird von ihrer Mutter gewzungen, das Kind zur Adoption freizugeben. Sie weiß nicht einmal, ob es ein Junge oder Mädchen ist, noch wie viel wes bei der Geburt gewogen hat. Die Jahre darauf führt Miranda ein ruheloses und von Reisen und Gelegenheitsjobs gezeichnetes Leben. Erst als ihre Mutter ihr eröffnet, dass sie unheilbar an Brustkrebs erkrankt ist, kehr Miranda in ihre Heimatstadt zurück. Und nach dem Tod ihrer Mutter erhält sie endlich einen Hinweis auf den Verbleib ihres Kindes, das inzwischen 11 Jahre alt ist. Mirandas Weg führt sie in die kleine Stadt Abingdon und auf eine Reise in die grausame Vergangenheit ihrer Familie und auf die Suche nach ihrem Kind. Und es ist die Suche nach einem sinnvollen und ausgefüllten Leben... *** "Sehnsucht nach Eden" lag nun so lang auf meinem SUB. Nun endlich habe ich es gelesen und konnte in eine berührende, spannende und nachdenlich machende Geschichte über Liebe, Vergebung und das Vertrauen in Gott eintauchen. Ein wirklich schönes Buch - nicht nur für Christen.

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