Linda Olsson

 3.8 Sterne bei 62 Bewertungen
Autorin von Die Dorfhexe, Die Fremde am Meer und weiteren Büchern.
Linda Olsson

Lebenslauf von Linda Olsson

Geboren in Schweden, studierte Linda Olsson Jura und arbeitete im Finanzgeschäft. Olsson lebte schon in vielen Ländern der Welt, unter anderem in Kenia, Singapur, Japan und England. Im Jahr 2003 gewann sie einen Kurzgeschichten Wettbewerb der Sunday Star Times. Mit ihrem ersten Roman "Die Dorfhexe" schaffte sie sofort den Sprung auf internationale Bestsellerlisten. Auch iher anderen Romane verzeichnen große Erfolge. Olsson lebt heute mit ihrem Mann in Neuseeland.

Alle Bücher von Linda Olsson

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Linda OlssonDie Dorfhexe
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Die Dorfhexe
Die Dorfhexe
 (46)
Erschienen am 01.09.2009
Linda OlssonDie Fremde am Meer
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Die Fremde am Meer
Die Fremde am Meer
 (6)
Erschienen am 10.09.2012
Linda OlssonDie Nacht trägt deinen Namen
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Die Nacht trägt deinen Namen
Die Nacht trägt deinen Namen
 (4)
Erschienen am 13.02.2012
Linda OlssonDie Dorfhexe (Mit Musik CD)
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Die Dorfhexe (Mit Musik CD)
Die Dorfhexe (Mit Musik CD)
 (3)
Erschienen am 01.01.2008
Linda OlssonDie Nacht trägt deinen Namen: Roman
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Die Nacht trägt deinen Namen: Roman
Die Nacht trägt deinen Namen: Roman
 (0)
Erschienen am 17.08.2010
Linda OlssonEine Schwester in meinem Haus
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Eine Schwester in meinem Haus
Eine Schwester in meinem Haus
 (0)
Erschienen am 11.02.2019
Linda OlssonDie Fremde am Meer: Roman
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Die Fremde am Meer: Roman
Die Fremde am Meer: Roman
 (0)
Erschienen am 10.09.2012
Linda OlssonAstrid & Veronika
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Astrid & Veronika
Astrid & Veronika
 (3)
Erschienen am 06.02.2007

Neue Rezensionen zu Linda Olsson

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renees avatar

Rezension zu "Die Dorfhexe" von Linda Olsson

Trauer
reneevor 10 Tagen

Hier haben wir es mit einem Roman zu tun, der sich mit einem Thema befasst, was nahegeht, sehr nahegeht. Und ich habe es geliebt dieses Buch. Es ist eine schöne und einfache Sprache, aber voller Passagen, die treffen und sich festsetzen. Aber gleichzeitig ist es auch sehr feinfühlig und tiefsinnig im Schreibstil. Man denkt viel nach über das Leben und das selbst Erlebte. Ist aber genauso stark  bei den Charakteren und kämpft mit den Gefühlen. Es geht um etwas Trauriges, aber gleichzeitig auch um etwas Tiefes und Starkes, kurz gesagt, es ist eine wunderbare Mischung. 

Veronika, eine junge Frau, möchte nach dem Tod ihres Mannes an einen einsamen Ort, um zu trauern, um sich zurückzuziehen und wieder zu sich selbst finden. Sie geht nach Schweden, in ein kleines Dorf und da mietet sie ein abgelegenes Haus. Sie ist Schriftstellerin und möchte schreiben, möchte verarbeiten, kommt aber nicht dazu, hat eine Schreibblockade, sitzt fest in ihren Erinnerungen, ist erstarrt. Nicht verwunderlich nach dem Erlebten. Sie versucht anderweitig sich abzulenken, sich zu beschäftigen. Geht spazieren, genießt die Natur; es ist März, die Sonne gewinnt schon langsam an Kraft; grübelt über die Nicht Sichtbarkeit der Bewohnerin des einzigen Nachbarhauses, im Dorf die Dorfhexe genannt. Sie erkrankt schließlich an diesem einsamen Ort. Und erfährt eine Geste der Hilfsbereitschaft durch die Dorfhexe. Astrid, eine alte Frau, auch sie hat sich zurückgezogen, ist verändert worden durch ihre erlebten Traumata. Und beide Frauen nähern sich langsam an, bauen aber eine tiefe Beziehung auf. Haben Vertrauen und erzählen sich ihre Geheimnisse. Und finden neue Wege.

Wunderschön erzählte Geschichte !

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Jisbons avatar

Rezension zu "Die Dorfhexe" von Linda Olsson

Der deutsche Titel ist unpassend
Jisbonvor 2 Jahren

Es ist mir sehr schwer gefallen, "Die Dorfhexe" zu bewerten.

Auf der einen Seite ist das Buch wunderschön geschrieben. Olsson kann definitiv schreiben; sie erschafft mit nur wenigen Worten ausdrucksstarke, farbenfrohe Bilder, die man sehr gut sehen kann und gerade die Beschreibungen sind einfach schön... sogar, wenn die Autorin nur erzählt, wie Astrid Pfannkuchen zubereitet, ist alles sehr klar und eindringlich geschildert, sodass man die Szene problemlos vor Augen hat und fast schon glaubt, die Pfannkuchen schmecken zu können.
Auch die Entwicklung der Freundschaft zwischen den beiden Frauen hat mir im Großen und Ganzen gefallen, auch wenn sie sich für meinen Geschmack zu schnell vertraut haben. Gerade bei Astrid hat mich dies verblüfft, da sie sehr zurückgezogen lebte... sie hatte keinen Grund, einer fremden Frau so schnell intime Dinge aus ihrem Leben zu erzählen. Davon abgesehen hat mir aber gefallen, wie Olsson die Beziehung zwischen den beiden dargestellt und entwickelt hat.

"Die Dorfhexe" ist ein sehr ruhiges Buch, das ein paar wichtige, schöne Botschaften über das Leben und vor allem das Glück enthält. Es passiert nicht sehr viel und die stillen, ruhigen Momente sind sehr gut dargestellt, aber es gibt auch ein paar einschneidende Ereignisse, hauptsächlich in den Erzählungen über die Vergangenheit der beiden Frauen. Davon abgesehen ist die Geschichte aber sehr ruhig, sie fließt geradezu dahin. Dies hat mich nicht gestört, aber wenn jemand nach aufregenden, ereignisreichen Erzählungen sucht, wäre dies das falsche Buch.
Was mich sehr gestört hat, waren ein paar Momente aus Astrids Vergangenheit. Dies betrifft vor allem eine Szene, auf die ich aber nicht näher eingehen kann, weil es ein Spoiler wäre. Diese Szene war sehr verstörend und für mich auch absolut unerklärlich. Man kann sich einen Grund zusammen reimen, aber für mich war es nicht genug und ich habe definitiv kein Mitleid gefühlt. Leider wurde dieser Moment nicht mehr wirklich aufgegriffen, aber für mich war er bis zuletzt sehr präsent und mein Lesespaß wurde hierdurch getrübt.
Was mich auch stört, ist der deutsche Titel. Er kommt daher, dass die Dorfbewohner Astrid als "Hexe" bezeichnen, doch warum sie dies tun wurde nicht wirklich erklärt. Ich hatte auf jeden Fall erwartet, dass die alte Frau 'hexiger' wäre und war enttäuscht, dass dieser Aspekt keine Rolle spielte. Deshalb ist der Titel wirklich nicht gut gewählt.

Fazit
Wie bereits gesagt ist es mir schwer gefallen, dieses Buch zu bewerten. Es ließ sich sehr angenehm lesen, doch der Inhalt hat mir ein paar Probleme bereitet. Letztendlich habe ich mich deshalb für eine durchschnittliche Bewertung entschieden.

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Datahas avatar

Rezension zu "Die Dorfhexe" von Linda Olsson

Ruhiger Roman über das Schicksal zweier Frauen
Datahavor 3 Jahren

Veronika Bergman zieht in ein abgelegenes Haus in einem kleinen Ort nördlich von Stockholm. Sie hat ein Jahr lang mit ihrem Freund James in Neuseeland gelebt, der dort bei einem Badeunfall ums Leben gekommen ist. Sie selbst war zu diesem Zeitpunkt schwanger und hat durch den Schock ihr Kind verloren. Veronika ist Schriftstellerin und möchte in der Abgeschiedenheit ihres Heimatlandes versuchen, ein Buch zu schreiben, um so wieder auf andere Gedanken zu kommen.

Im Haus nebenan wohnt Astrid Mattson, die man im Ort nur die „Dorfhexe“ nennt. Astrid gilt als Einzelgängerin, ihr Haus ist ziemlich vernachlässigt und sie lebt sehr zurückgezogen. Da Veronika täglich bei ihrer Nachbarin vorbei muss, winkt sie der älteren Dame immer freundlich zu. Astrid fängt an, zurückzuwinken, aber ein weiterer Kontakt entsteht erst einmal nicht. Doch dann wird Veronika krank und lässt sich nicht mehr sehen. Astrid macht sich nach ein paar Tagen große Sorgen und bringt den Mut auf, nach Veronika zu schauen.

Beide Frauen verstehen sich auf Anhieb und ganz zart und langsam beginnt sich eine Freundschaft zwischen ihnen zu entwickeln. Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr über die zum Teil schrecklichen Erlebnisse von Astrid während Veronika versucht, im Leben wieder Fuß zu fassen.

Dieser Roman ist sehr liebevoll und einfühlsam erzählt. Ein klein wenig erfährt man auch über schwedische Bräuche und Gepflogenheiten.  Vor jedem Kapitel stehen kurze Verse, mit denen ich allerdings nicht immer etwas anfangen konnte. Das Cover mit Erdbeeren ist passend gewählt, in der Handlung spielen Walderdbeeren eine Rolle. Ich habe dieses bewegende Buch über Veronika und Astrid gerne gelesen und kann es weiter empfehlen.

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