Linda Polman Die Mitleidsindustrie

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Inhaltsangabe zu „Die Mitleidsindustrie“ von Linda Polman

Humanitäre Katastrophen durch Bürgerkriege oder Naturkatastrophen wie zuletzt auf Haiti erschüttern die Menschen weltweit und lösen eine Welle von Spenden und Hilfsaktionen aus. Doch wie sieht der Alltag vor Ort wirklich aus? Linda Polman kennt ihn aus eigener Erfahrung und weiß, dass Entwicklungsnothilfe voller Widersprüche steckt: Wie können Helfer in einem vom Bürgerkrieg zersplitterten Staat überhaupt neutral bleiben? Was, wenn die versprochenen Summen nicht fließen? Müsste nicht ihr Erfolg die Entwicklungsnothilfe selbst überflüssig machen – das immerhin fünftgrößte Wirtschaftssystem der Welt? Engagiert, kritisch und fundiert zeigt Polman, dass die Hilfsarbeit besser werden muss. Es ist nicht nur unser Recht, sondern auch unsere Pflicht als Spender kritisch zu überprüfen, was mit unseren Geldern geschieht.

Hinter den Kulissen internationaler Hilfsorganisationen (Buchuntertitel).

— kvel
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Puh, das ist starker Tobak, aber verdammt gut!

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  • "Füttere die Mörder oder geh als Organisation selbst zugrunde."

    Die Mitleidsindustrie
    R_Manthey

    R_Manthey

    27. June 2015 um 16:58

    Wahrscheinlich wird so mancher zunächst gutgläubige Leser dieses aufschlussreichen Buches seine Spendenpraxis im Anschluss überprüfen. Und er wird nach dem Lesen des Textes die in den Konflikten dieser Welt agierenden Kräfte, zu denen auch eine riesige Zahl verschiedener selbsternannter Hilfsorganisationen gehört, mit anderen Augen betrachten als vielleicht vorher. Denn in diesem Buch bekommt man in drastischer Form mitgeteilt, dass Spendengelder nur in sehr bescheidenem Maße bei den Hilfsbedürftigen ankommen und stattdessen die das Elend auslösenden Kriege mitfinanzieren, Korruption und Misswirtschaft fördern, Selbsthilfe verhindern und die vorgeblichen Helfer miternähren. Nun könnte man hoffen, dass die Autorin stark übertreibt oder gar böswillig verleumden will. Aber diese Hoffnung ist gegenstandslos, denn hier schreibt sich jemand das selbst Erlebte mit einer gehörigen Portion aus tiefem Frust geborenen Sarkasmus von der Seele. Das kann man nicht vortäuschen. Und darüber hinaus leuchten die von Frau Polman beschriebenen Vorgänge leider in ihrer bösen Logik mehr ein als die heile Welt, die man zwar schöner finden würde, die aber nun mal nicht das normale menschliche Verhalten widerspiegelt. Allerdings gilt eine wesentliche Einschränkung: Die Autorin bezieht sich vor allem auf so genannte humanitäre Katastrophen, die aus gewaltsamen Konflikten resultieren, also aus aller Art von Kriegen, "ethnischen Säuberungen" oder "Umsiedlungen". Bei Naturkatastrophen werden die oft selbsternannten Helfer zwar nicht zum Spielball oder Ernährer von Konfliktparteien, doch auch hier versickert ein wesentlicher Teil der Hilfsgelder in dubiosen Kanälen. Im Grunde beschreibt uns die Autorin an zahlreichen Beispielen immer wieder die zwei prinzipiellen Probleme der so genannten humanitären Hilfe: (1) die faktische Einbeziehung einer angeblich neutralen Hilfe in einen laufenden kriegerischen Konflikt und (2) die Kapitalisierung dieser Hilfe mit all ihren absonderlichen Folgen. Mit dem ersten Problem wurden schon Florence Nightingale und Henri Dunant, der Gründer des Roten Kreuzes, im 19. Jahrhundert konfrontiert. Während die berühmte britische Krankenschwester jede einen Konflikt verlängernde humanitäre Hilfe ablehnte, weil sie nur zu noch mehr Opfern führen würde, sprach sich Dunant kategorisch für jeden Einsatz aus, der Leben rettet, unabhängig davon, welche Folgen dies hat. Inzwischen hat sich dieses Dilemma noch wesentlich verschärft, denn in afrikanischen Milizenkriegen ist es inzwischen üblich geworden, dass man humanitäre Hilfe nur zulässt, wenn dafür von den jeweiligen Organisationen auf vielfältige Weise bezahlt wird. Die Helfer sind also auch noch direkt an der Finanzierung des Konflikts beteiligt, deren Opfern sie helfen wollen. Eine völlig absurde Situation, die jedoch mittlerweile von den Kriegstreibern schon so geplant wird. Wenn sie sich auf etwas verlassen können, dann sind es die herbeieilenden humanitären Helfer und deren massenmedialer Vorausteams. Und als ob dies nicht bereits genug wäre, schlägt dann auch noch die Kapitalisierung der Hilfe zu. Inzwischen gibt es so viele verschiedene nichtstaatliche und teilweise auch obskure, aber betriebswirtschaftlich aufgebaute und miteinander scharf konkurrierende Hilfsorganisationen, dass ethische Gesichtspunkte der Hilfeleistungen eigentlich völlig aus dem Gesichtsfeld verschwunden sind. Wenn eine Organisation es moralisch nicht mehr für tragbar hält, sich Mördern unterzuordnen, dann tritt an ihre Stelle eben eine andere. Schließlich muss man seine Daseinsberechtigung nachweisen. Der Autorin gelingt es, diese strukturellen und moralischen Probleme der Hilfsorganisationen sehr eindringlich an verschiedenen Beispielen vorzuführen. Ihr Buch ist hervorragend geschrieben, aber es überträgt auch den Frust der Autorin auf den Leser. Denn obwohl sie am Ende ihres Werkes versucht, uns Auswege aufzuzeigen, so zeigen sich diese bei näherem Betrachten als wenig fruchtbar. Natürlich kann man fragen, was mit Spendengeldern passiert ist. Aber letztlich wird das kaum ein Kleinspender tun. Und selbst wenn er es nicht lassen kann, so wird er den Antworten vertrauen müssen, die ihm gegeben werden. Das grundsätzliche Dilemma humanitärer Hilfe in kriegerischen Konflikten ist nicht lösbar, sonst wäre es keins. Und eine strukturierte und zentral organisierte und an den tatsächlichen Notwendigkeiten orientierte Hilfe, die auch die Konkurrenzsituation unter den Helfenden mindern würde, scheitert an einer fehlenden allgemein anerkannten politischen Autorität. Denn wenn es eine solche Kraft geben würde, gäbe es wohl auch die ursächlichen Konflikte nicht. Fazit. Ein sehr gut geschriebenes Buch, das seinen Lesern die Augen für die tatsächlichen Zustände hinter den Kulissen von Hilfsorganisationen öffnet, aber sie auch frustriert und ratlos zurück lässt, weil es keine Lösungen präsentieren kann. Doch dafür kann die Autorin wohl am wenigsten.

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  • Hinter den Kulissen internationaler Hilfsorganisationen (Buchuntertitel).

    Die Mitleidsindustrie
    kvel

    kvel

    26. November 2014 um 23:21

    Inhalt (gemäß Buchrückseite): Humanitäre Krisen durch Bürgerkriege oder Naturkatastrophen erschüttern die Menschen weltweit und lösen eine Flut von Spenden und Hilfsaktionen aus. Aber was passiert mit unseren Spendengeldern? Und kann die Nothilfe wirklich Leiden lindern - oder verlängert sie am Ende den Konflikt und die Gewalt? Ein schonungsloses Abrechnungswerk. Einige Auszüge aus dem Buch: "In jedem Krieg sind Soldaten die Letzten, die vor Hunger umkommen." (S. 145) "Durchschnittlich sind 60 Prozent aller offiziellen Hilfe (ODA) von Geberländern Phantomhilfe. Darunter fällt beispielsweise Gebundene Hilfe - dann verlassen Budgets das Geberland nicht, sondern wandern direkt auf die Konten von allerhand Entwicklungshilfe-Kooperationsplattformen, ..., Interessen- und Lobbygruppen, Unternehmensberatern und Dritte-Welt-Fachleuten. Von einem anderen Teil der gebundenen Hilfe müssen NGOs im Geberland selbst Produkte und Dienste anschaffen, auch wenn die im Krisengebiet viel billiger gefunden werden könnten. So subventionieren viele große Geberländer mit ihren Hilfsfonds auch und vor allem die eigene Wirtschaft." (S. 227) "Arme Länder stehen voll von leeren Gebäuden und unbenutzten Straßen. Geberstatistiken ebenfalls, die aber unter der Überschrift "fertiggestellte Objekte"." (S. 243) Meine Meinung: Das Buch ist gut verständlich geschrieben und flott zu lesen. Jemand, der Gutes tun will, der kann doch nichts Böses vorhaben; den muss man lassen, oder? Welche Falschannahme. Am Liebsten würde man sagen: Sofort alle Spenden einstellen - sowohl privat als auch von Regierungen - und bitte erst einmal neu über Hilfe nachdenken. Fazit: Zum Einstieg in das Thema und als Denkanstoß, finde ich diese Buch sehr gut.

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  • Das Lovelybooks Halloween Wichteln 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Zum Auspacken eurer Wichtelpakete geht es hier! Anmeldeschluss! Eine Anmeldung für dieses Wichteln ist nicht mehr möglich! Hallo liebe Wichtel und solche, die es noch werden wollen. Es ist zwar noch Sommer, auch wenn man das bei den Temperaturen gar nicht glauben möchte, aber wir bereiten uns schon auf das Halloween-Wichteln vor! Eine wunderbare Zeit, um sich tolle Geschenke zu packen, finden wir! Wir freuen uns natürlich über jeden der mitmacht, dennoch müssen wir kurz auf auf Folgendes hinweisen: Bitte nur anmelden, wenn du bereit bist, mindestens drei Beiträge zu schreiben, in der Regel öfter als einmal die Woche auf LB unterwegs bist und hier auf private Nachrichten reagierst. Dein Profil sollte aktiv sein! Du solltest auch die notwendige Zeit und ein Budget von 20-30 Euro einplanen. Achtung: Alle, die unter 18 sind, sollten bitte die Erlaubnis ihrer Eltern haben, auch wenn sie ihr Taschengeld dafür "opfern"! Wer sich nicht an die Regeln hält, wird für kommende Wichtelaktionen gesperrt! Wer bereits sehr negativ in anderen Aktionen (z.B. Wanderpakete, Wanderbücher o.ä.) aufgefallen ist, wird eventuell nicht zugelassen. Wir wollen ein faires Wichteln und Miteinander! Nachfolgendes bitte aufmerksam lesen!!! Natürlich geht es auch diesmal wieder darum, jemanden zu überraschen und selbst überrascht zu werden. Jeder der gern mitmachen möchte, meldet sich an (Wie das geht? Bitte weiterlesen...) und bekommt dann ein Wichtelkind zugeteilt, dem er ein Päckchen packt. Zugleich ist man selbst Wichtelkind und erhält ein Päckchen. Das Spannende dabei ist natürlich der Überraschungseffekt, denn man weiß nicht, was man geschenkt bekommt und von wem. Möglicherweise lässt man sich auf eine fremde Person ein oder man kennt sich gar schon ein wenig über LB. All das bleibt bis zum Auspacktermin geheim. Bitte nicht vorher verraten, wen man beschenkt!!! Ihr seid schon angemeldet und möchtet euch mit den anderen Teilnehmern austauschen? Zum Plauderthema geht es hier! ♦ Anmeldung: Wer mitmachen möchte, der meldet sich bitte hier mit einem Beitrag an und beantwortet nachfolgende Fragen in seinem Wunschzettel. Außerdem schickt derjenige mir bitte seine Adresse per privater Nachricht hier über Lovelybooks und teilt bitte auch mit, ob er bereit wäre ein Päckchen europaweit zu versenden. (Nur EU) Nur wer mir seine Adresse schickt, kann mitmachen. Bitte nicht vergessen!!! Die Adressen sind sehr wichtig, sonst weiß der zukünftige Wichtel nicht, wo das Päckchen hinreisen soll. Wir losen dann später aus, wer euer Wichtelkind sein wird. Anmeldungen sind bis einschließlich den 5. September 2014 möglich. Wer euer Wichtelkind ist, teilen wir euch am 06. / 07. September 2014 mit. Diese Fragen sollen euch helfen, einen gut gefüllten Wichtelwunschzettel hier im Thread zu schreiben, bitte nicht per PN an uns... Was mögt ihr besonders gern? Was mögt ihr gar nicht? Welche Bücher lest ihr am liebsten? Oder soll es lieber kein Buch sein? Sind Mängelexemplare ok? Sind gebrauchte Bücher ok? Mögt ihr Süßigkeiten? Wenn ja, welche? Trinkt ihr vielleicht Tee oder lieber Kaffee? Habt ihr ein Hobby, wobei euer Wichtel euch mit Material unterstützen kann?  Womit kann man euch sonst eine Freude machen? Welche Farben mögt ihr am liebsten? An alle Wichtelchen, die sich vorrangig Bücher wünschen, denkt bitte auch daran, dass das kein reines Bücherwichteln ist. Viele zukünftige Wichtelmamas würden neben einem Buch auch ganz viele andere tolle Sachen beilegen. Dazu werden natürlich eure Wünsche benötigt. Als Anhaltspunkt könnte dienen, was ihr macht, wenn ihr nicht lest oder auf Arbeit seid. Vielleicht malt der ein oder andere, oder bastelt, macht Scrapbooking oder filzt, näht, strickt, häkelt, puzzelt, spielt gern Karten, liegt stundenlang in der Badewanne, hört wahnsinnig gern Musik, schreibt, dichtet, oder tut etwas ganz anderes. Nicht nur wir würden uns freuen, wenn der Schwerpunkt des Wunschzettels nicht nur auf den Büchern liegt. Bitte achtet darauf, dass bei euren Wünschen Dinge dabei sind, die nicht den preislichen Rahmen sprengen. Neue Wichtelchen dürfen auch sehr gern bei den "Alten Hasen" schauen, wie ein Wichtelwunschzettel aussehen könnte. ♦ Verschicken: Die Pakete müssen bis spätestens 17. Oktober 2014 -VERSICHERT!!!- verschickt werden. Dies bedeutet bei der DHL als Paket (auch Pluspäckchen, die man komplett fertig kaufen kann, gehen nicht!) und bei Hermes ist ab dem Päckchen alles versichert. Bitte achtet darauf, dass ihr es wirklich spätestens dann verschickt. Es ist wichtig diesen Termin einzuhalten, damit dann jeder sein Päckchen pünktlich öffnen kann. Bitte schreibt auf das Päckchen "LB-Halloweenwichteln" oder "Süßes oder Saures??" als Erkennung, dass es sich um ein Wichtelpäckchen von LovelyBooks handelt. So weiß das Wichtelkind, dass dieses nicht vor dem 31. Oktober 2014 geöffnet werden darf. Wer am 23. Oktober 2014 noch kein Päckchen erhalten hat, meldet sich bitte hier bzw. auf jeden Fall per PN bei uns. Immer wieder kam es in vergangenen Wichtelaktionen zu Problemen, weil nicht pünktlich oder unversichert verschickt wurde. Daher hier jetzt ganz klar als neue Regel: Wer nicht versichert verschickt, sprich, keine Sendenummer nachweisen kann, wird für die nächste Wichtelaktion gesperrt!!! Damit das nicht vorkommen muss, haben wir in den großen Wichtelaktionen ein Extrapäckchen verlost unter allen, die pünktlich verschickt haben. Unter allen, die uns rechtzeitig ihre richtige Sendungsnummer zusenden, verlosen wir ein kleines Päckchen als Überraschung. Der Gewinner wird kurz nach dem Auspacktermin fürs Halloween-Wichteln bekannt gegeben. ♦ Auspacken: Unser gemeinsamer Auspacktermin wird der 31. Oktober 2014 sein. Dabei spielt die Uhrzeit keine Rolle. Einige werden sicher schon am 30. Oktober auf Mitternacht warten. ;-) Wer später auspacken will oder muss, meldet dies bitte im Auspackthread, den ich später noch erstellen werde. So weiß der Wichtel Bescheid und sitzt nicht ungeduldig vor dem Bildschirm. Bitte lasst euch auf keinen Fall schon von Neugier getrieben dazu verleiten, das Päckchen eher zu öffnen. Schön warten!!! ;-) Es gehört unbedingt dazu, sich hier zu melden, wenn das Päckchen angekommen ist, wann man auspackt und ein kleiner Auspackbericht, am liebsten mit Foto!!! ♦ Geschenke: Bei den Geschenken sollte es nicht um besser, teurer und neuer gehen, sondern darum, etwas mit Herz für jemanden auszusuchen. Jemandem mit einem selbstgepackten Päckchen eine Freude machen, sollte das Ziel sein. Eine gut gewählte Kleinigkeit, ein lieber Kartengruß, eine kleine kreative Arbeit, all das kommt viel besser an, als ein teuer gekauftes Buch oder gar nur ein Büchergutschein. Trotzdem sollte man den preislichen Rahmen von 20-30 Euro immer im Auge behalten. Sicher werden sich viele Bücher wünschen, es sollte allerdings kein Muss sein. Wer Bücherwünsche hat, kann diese gern im Beitrag mit anhängen oder vielleicht hat derjenige ein Wichtelwunschregal in seiner Bibliothek hier bei LB eingerichtet. Dann bitte darauf hinweisen. Mängelexemplare oder gebrauchte Bücher sollte man nur verschenken, wenn das Wichtelkind in der Beantwortung der Fragen sein OK gegeben hat. Außerdem muss jeder ein Rätsel zu seiner Person mit in das Päckchen legen. Wie das aussehen soll, ist dabei ganz eurer Fantasie überlassen - ganz egal ob Kreuzworträtsel, Bilderrätsel, Logikrätsel oder etwas ganz anderes. Nur allzu schwer sollte es nicht sein, denn das Wichtelkind will sich sicher mit einer persönlichen Nachricht bei der Wichtelmama bedanken. Noch einmal die wichtigsten Daten: ♦ Anmeldeschluss: 5. September 2014 (Adresse an Daniliesing nicht vergessen!!!) ♦ Wichtelvergabe: 6. / 7. September  (PN von Dani oder Federchen) ♦ spätester Versand: 17. Oktober 2014 (Sendungsnummer an den Wichtelkindausloser) ♦ Auspacktermin: 31. Oktober 2014 Nun hoffen wir auf viele Mitwichtler und wünschen uns allen: Viel Spaß!!! PS: Noch Fragen?? Dann her damit!! Entweder hier im Thread oder per PN. Ich werde am Ende eine Liste der Teilnehmer führen. Bitte nicht böse sein, wenn ihr dort nicht sofort erscheint. Wer mir seine Adresse geschickt hat, kommt auch sicher drauf. *** Bitte überlegt euch vor der Anmeldung, ob ihr wirklich Lust, Zeit und das nötige Taschengeld habt, um hier teilzunehmen. Es gehört nämlich dazu, selbst ein Päckchen liebevoll zu packen & zu verschicken, sich hier zu melden, wenn das Wichtelpaket angekommen ist, beim Auspacken mit dabei zu sein usw. ... Wer Zweifel hat, kann gern bei der nächsten Wichtelrunde von neuem überlegen. Falls jemand schon angemeldet ist und sich doch lieber wieder abmelden möchte, sollte dies bis spätestens den 5. September 2014 melden. *** Teilnehmer: 28horseshoe 30li05 AefKaey Alathaya Anna91 Annesia Anu1990 Asmodeus Baasies BakaMonkey Benny1988 bigchaos booksnstories buchfeemelanie Buchrättin Buecherfreak321 CaryLila Cathy28 ChrischiD cole88 Dahlia Darkangel82 darklittledancer Denraprom DieBerta dieFlo DremCatcher EineBuchliebhaberin Elke Federchen Felan fireez FloareaSoareliu forever_books ginevere gorgeous grinselamm GrOtEsQuE Gwynny jackdeck Janosch79 Jarima Jessilein kalemannia kalligraphin Katinka17 kattii Kleines91 Klusi Krapfen Lainybelle LeJardinDuLivre LeseAlissaRatte lesebiene27 Lesefieber Leseprinzessin1991 Lilasan Lilawandel Lilly_McLeod Lisa457 Litfara liyah40 Loony_Lovegood Lucretia lunaclamor maggy17 Marjuvin MeLi94 Michaela11 Michelle13579 mieken Mika2003 Mikki minori MissKitty Momoko91 MoonlightCat01 N9erz Nachas Nalany nataliea Nenatie nicole_von_o NiliBine70 NinaniN Nynaeve04 Nyoko pamN PanRises Primrose PrinzessinAurora Queenelyza Raindrops Reika-chan rumble-bee samea sarah1395 Sayumi Scathach Schlehenfee Schneekatze Schnien87 SchwarzeRose Schwertlilie79 sjule Somaya sophiathetommo steffchen3010 Sterny88 Stjama Sunny Rose Susi93 The iron butterfly Tiana_Loreen thiefladyXmysteriousKatha thora01 Traeumeline Turtlestar vanillaxcupcake Viva_la_vida Wildpony Winterzauber WolfgangB Yuna216

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  • Rezension zu "Die Mitleidsindustrie" von Linda Polman

    Die Mitleidsindustrie
    chiara

    chiara

    29. May 2011 um 09:28

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich immer noch nicht weiß, was ich von dem Buch halten soll. Das, was Linda Polman in „Die Mitleidsindustrie“ beschreibt, ist einfach nur erschütternd. Natürlich hat man schon oft gehört, dass die Spenden in Entwicklungsländern nicht da ankommen, wo sie eigentlich hin sollen. Aber wie schlimm die Situation wirklich ist, kann man in diesem Buch lesen. Wog man sich vorher in Sicherheit, dass das Geld bei bestimmten Organisationen wirklich den betroffenen Menschen zugute kommt, ist es damit nach dem Lesen dieses Buches auch vorbei. Die Wahrheit ist alles andere als einfach und lässt den Leser ziemlich erschütternd zurück. Dieses Buch ist sehr gut recherchiert. Beim Lesen merkt man, dass sich Linda Polman schon seit Jahren mit dem Thema Spenden und ihre Auswirkungen in Entwicklungsländern beschäftigt. Sie kann die verschiedenen Entwicklungen und ihre Hintergründe anschaulich erklären, so dass ich nie den Eindruck hatte, dass sie sich die Dinge aus den Fingern zieht. Denn des Öfteren dachte ich wirklich: das kann doch nicht wahr sein. Wie kann dies passieren? Auch vom Sprachlichen her kann ich an dem Buch nichts bemängeln. Da Linda Polman eine Journalistin ist, weiß sie wie man lange Texte schreiben muss, um den Leser bei der Stange zu halten. Obwohl ich mich so noch nie mit dem Thema beschäftigt habe, hatte ich aufgrund des Schreibstils keine Schwierigkeiten in die Problematik einzusteigen. Bei manchen Entwicklungen war ich doch ziemlich erstaunt, dass es einen Zusammenhang zwischen der politischen Lage eines Landes und den empfangenen Spendengelder gibt. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Doch der Inhalt ist alles andere als einfach. Mehr als einmal saß ich da und konnte nur mit dem Kopf schütteln, weil das Gelesene so unfassbar ist. Da Linda Polman nichts beschönigt sondern die Fakten so darlegt wie sie sind, muss sich der Leser mit einigen unbequemen Wahrheiten auseinandersetzen. So stellte sich mir am Ende, so hart es klingt, wirklich die Frage: soll ich überhaupt noch Spenden. Eine Antwort darauf gibt das Buch nicht. Aber Menschen, die regelmäßig Spenden, sollten sich dieses Buch auf jeden Fall einmal anschauen.

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  • Rezension zu "Die Mitleidsindustrie" von Linda Polman

    Die Mitleidsindustrie
    sumsidie

    sumsidie

    03. May 2011 um 16:04

    Linda Polmann erklärt warum man zwei Mal darüber nachdenken sollte bevor man sich in irgendeiner Art und Weise für Menschen in Entwicklungsländern einsetzen möchte. Die Autorin selbst kommt aus den Niederlanden und hat viele Jahre als Journalistin in den Katastrophengebieten dieser Welt gearbeitet. Nun berichtet sie davon unter welchen Bedingungen Journalisten von Entwicklungsländern berichten und wann sie es eben nicht tun obwohl es kaum objektive Unterschiede gibt. Die zentrale Frage ist jedoch ob humanitäre Hilfe überhaupt effektiv ist, Polman berichtet davon wie Geld verwendet wird, und wie Entwicklungshilfeorganisationen miteinander konkurrieren. Zudem fragt sie danach wie unpolitisch Hilfe sein kann und ob sie es sein sollte. Als Reporterin versteht sich Polmann darauf das Thema spannend aufzubereiten und unterschiedliche Aspekte auszuleuchten. Mir hat es manchmal gefehlt, dass die Autorin keinen Anschluss an empirische Studien zum Thema sucht, obwohl diese so nahe liegen und zu ähnlichen Ergebnissen kommen. Trotzdem handelt es sich um ein richtig gelungenes Buch, das jeder lesen sollte, der sich für Opfer von Krieg und Hungerkatastrophen engagieren möchte.

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  • Rezension zu "Die Mitleidsindustrie" von Linda Polman

    Die Mitleidsindustrie
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    07. November 2010 um 20:04

    Linda Polmann hat Hilfsorganisationen beobachtet, Krisenländer, Camps und Lager besucht, mit Verantwortlichen und Hilfeempfängern gesprochen und was sie gesammelt hat, ist durchaus deprimierend für alle Idealisten, die hoffen, mit Geld- und Sachspenden wirklich Gutes zu tun. So zeigt das Buch Grenzen von Hilfe auf, zeigt, wo Gelder versickern, wo Rebellen und Regierungen große Teile der Gelder und Lebensmittel abschöpfen, wo Hilfsorganisationen nicht wissen, ob sie Flüchtlinge oder Kämpfer finanzieren. Sie berichtet aus Camps in Goma, wo Hutukämpfer einen großen Teil der Lagerbevölkerung ausmachten, während wenige Kilometer in Ruanda Opfer des Völkermords keinerlei Hilfe erhalten haben, aus Sierra Leone und von Umsiedlungsaktionen der Regierung in Äthopien, die die lebensbedrohliche Dürre, die die Welt erschreckte, erst ausgelöst haben. Ebenso werden auch Beispiele genannt, wo Hilfsorganisationen keinesfalls nur Gutes tun, sich gegenseitig blockieren und unsinnige Dienste anbieten. Über diese Berichte stellt Linda Polman die Fragen, wann und wieweit Hilfe Sinn macht, wann eine Hilfsorganisation abziehen sollte, ob die Prinzipien der Neutralität, die nach den allgemeinen Statuten des Roten Kreuzes, der ersten aller Hilfsorganisationen, realistisch und durchzuhalten sind. Leider können diese Fragen nicht oder nur unzureichend beantwortet werden, dennoch regt das Buch zum Nachdenken an, auch über den Zusammenhang zwischen den Organisationen, der Berichterstattung in den Medien und den Spendenflüssen.

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