Linda Rodriguez McRobbie Gute Prinzessinnen kommen ins Märchen, böse schreiben Geschichte

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Inhaltsangabe zu „Gute Prinzessinnen kommen ins Märchen, böse schreiben Geschichte“ von Linda Rodriguez McRobbie

Prinzessinnen sind auch nur Frauen. Olga von Kiew, auch genannt 'die Wilde', ließ am Grabhügel ihres Mannes über 5000 seiner Feinde ermorden. Stephanie von Hohenlohe spionierte die High Society in London und New York für die Nazis aus. Die schöne Lucrezia Borgia, Tochter des Papstes, soll immer einen mit Gift gefüllten Ring getragen haben. Charlotte von Preußen schmiss eine wilde Sexparty. Und die afrikanische Königin Nzinga hielt sich einen Harem voller Männer. Diese und andere wahre Geschichten von über 30 außergewöhnlichen Frauen versammelt dieses Lesebuch.

Sehr unterhaltsam dank der gehörigen Portion Ironie. Aber auch interessant, da auch unbekannte Damen beleuchtet werden.

— Kagali
Kagali

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    Gute Prinzessinnen kommen ins Märchen, böse schreiben Geschichte
    Kagali

    Kagali

    14. January 2017 um 14:19

    > Die Ganze Rezension, mit zusätzlichem Deutsch/Originalen Coververgleich findet hier auf Miss PageTurner: Die Inhaltsangabe findet ihr beim Buch, daher wiederhole ich sie hier nicht. Meine Meinung Über dieses Buch bin ich zufällig in der Buchhandlung gestolpert. Da sieht man mal wieder, das sich zielloses herumstöbern auszahlt. Schon beim Klapptext, aber spätestens beim herein schnuppern war für mich klar: Dieses Buch muss ich haben und ich wurde nicht enttäuscht Ich muss zugeben, ich war zwar ein sehr unmädchenhaftes Kind, konnte pink und rosa nicht ausstehen, aber die Disney Prinzessinnen mochte ich auch. Am liebsten Mulan (Wo wir wieder bei der untypisches Auswahl wären). Das Disney Princess Universum ist das größte Merchandising der Welt und Millionen kleiner Mädchen träumen vom Prinzessinnen Leben. Dass dieses gerade in der Vergangenheit oft alles andere als rosig war, zeigt uns dieses Buch. Es handelt sich hier um ein Sachbuch, aber es ist alles andere als öde oder trocken. Unterteilt ist es in 7 Kategorien: Kriegerinnen, Thronräuberinnen, Intrigantinnen, Kämpferinnen, Party-Girls, Flittchen und Prinzessin von Sinnen. Besonders die ersten drei, sowie die letzte Kategorie fand ich sehr spannend und unterhaltsam. Pro Kategorie werden dann 4-5 Prinzessinnen näher beleuchtet und hin und wieder kommt noch ein Sonderabschnitt z.B "Prinzessinnen als Kriegsbeute" Einige Damen wie Hatschepsut, Lucrezia Borgia oder Elisabeth von Österreich alias Sisi kennt man, vom Großteil hat man aber wohl noch nie was gehört. Das hat mir gut gefallen, da es dadurch spannender war. Neben der sehr interessanten Auswahl an Blaublütern liegt die Stärke des Buches in der Erzählweise. Die Autorin schreibt in einem lockeren Ton und streut immer wieder fleißig Humor und Sarkasmus mit ein. Bei aller Leichtigkeit lässt sie es aber auch nicht aus, darauf hinzuweisen dass der Wahrheitsgehalt, gerade der frühen Überlieferungen zweifelhaft ist und das wir die Geschichteten zwar durchaus von unserem heutigen feministischeren Standpunkt aus betrachten können, jedoch nicht vergessen dürfen, dass damals andere "Wahrheiten" herrschten und auch Frauen selbst ein anderes Weltbild für sich hatten. Diese Mischung zwischen Humor und historischer Forschung fand ich sehr gut gelungen. Trotz bibliografischer Angaben ist das Buch nicht für wissenschaftliche Zwecke geeignet, aber diesen Anspruch hat es ja auch nicht. Es soll dem Interessierten Leser einen unterhaltsamen Einblick in die dunkle Seite der Monarchie bieten und diesen Zwecke erfüllt es mehr als ausreichend. Fazit Ein wirklich unterhaltsames Sachbuch für jeden der mal die andere Seite des Prinzessin-Daseins kennen lernen will. Dank des humoristischen Schreibstils ist es auch für diejenigen die um Sachbücher sonst einen Bogen machen geeigent und man kann immer mal wieder darin herum stöbern.

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  • Diese Prinzessinnen werden Sie lieben!

    Gute Prinzessinnen kommen ins Märchen, böse schreiben Geschichte
    SophiesLittleBookCorner

    SophiesLittleBookCorner

    21. April 2015 um 15:46

    Äußeres Erscheinungsbild: Ich mag das Cover total. Einfach und simple und es zeigt vor allem die kleinen Skizzen, die sich durch das ganze Buch ziehen. Der große, ziemlich geniale Titel prangt auf dem kompletten Cover. Eigene Meinung: Als ich ein kleines Mädchen war, habe ich meine Liebe für Märchen und Prinzessinnen entdeckt. Das sich seitdem nicht geändert - nur der Fokus hat sich verändert. Mittlerweile lese und lerne ich lieber etwas über die schwarzen Schafe der Aristokratie, die düsteren Frauen, die Prinzessinnen mit den starken Persönlichkeiten und die mit dem kleinen Knacks. Aus diesem Grund bin ich selbst auch seit Jahren ein Sissi Fan - ihre Entwicklung vom freien, wilden Mädchen zur gebrochenen, tragischen Kaiserin ist spannend und traurig und zeigt, dass nichts so ist wie es scheint und das es Märchen und Prinzesinnenträume nicht gibt. Diese und viele andere tragische, komische, wilde und spannende Geschichten findet man in diesem Buch. Alle Geschichten rühmen sich damit echt zu sein, aber ich denke ein Funke Fiktion ist wohl in allen zu finden. Das schöne an dem Buch ist, dass es nicht nur bekannte Prinzessinnen hereingeschafft haben, sondern auch unbekanntere. Das Buch ist linear aufgebaut und eröffnet mit einem kurzen persönlichen Text der Autorin, der recht sarkastisch ist. Danach folgen 7 große Themen, die die Prinzessinnen in verschiedene Schubladen stecken. Diese sind: Kriegerinnen, Thronräuberinnen, Intrigantinnen, Kämpferinnen, Party-Girls, Flittchen und Prinzessinnen von Sinnen. Jedes Kapitel beleuchtet dann die verschiedenen von einigen Prinzessinen mit 10 bis 15 Seiten etwas genauer. Zwischendurch gibt es immer mal ein Kapitel die gleich mehrere Prinzessinnen beleuchtet. Ich nenne euch mal pro Thema ein Beispiel: - Kriegerinnen: Khutulun - Thronräuberinnen: Hatschepsut - Intrigantinnen: Isabelle von Frankreich - Kämpferinnen: Lucrezia Borgia - Party Girls: Charlotte von Preußen - Flittchen: Pauline Bonaparte - Prinzessinnen von Sinnen: Elisabeth von Österreich Jedes Thema beginnt mit der ältesten Prinzessin und hört mit der modernsten Prinzessin auf. Nicht alle Prinzessinen wurde als solche geboren, manche haben ihren Titel durch Heirat bekommen, manche waren gar keine Prinzessin im eigentlichen Sinne. Die Autorin schreibt flott, gut lesbar und immer mit einer großen Protion Humor und Sarkasmus. Sie ist eine Feministin und steht voll und ganz hinter jeder Prinzessin und ihren Ausschweifungen, Ekszessen und düsteren Momenten. Besonder schön finde ich die verschiedenen Layoutmittel. Es gibt kleine Zeichnungen der Prinzessinen oder etwas wichtigen aus ihrem Leben. Die sieben Themen sind mit Mustern hinterlegt und die Kapitel mit mehreren Prinzessinnen sind beispielsweise mit Ranken ummalt. Dadurch wirkt der ganze Aufbau nicht so ernst. Hier und da sind die Leben der verschiedenen Frauen ein bisschen klatschaft und auch Tratsch der Vergangenheit findet sich zwischen den Seiten. Fazit: Ein unterhaltsames, kurzweiliges Buch für Zwischendurch, von dem man immer mal wieder ein Stückchen lesen kann, da es keinen fortgehenden Handlungsstrang gibt. Für Menschen, die sich für die verschiedenen Arten der Prinzessinnen interessiert ist diese Buch grandios. Hier und da muss man aber mal ein bisschen über Klatsch hinwegsehen können.

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