Linda Schwalbe

 4,7 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf

Linda Schwalbe ist freischaffende Illustratorin und lebt in Leipzig. Sie illustriert Bilderbücher, Comics, Editorials für Magazine und unterrichtet immer wieder. Als Illustratorin lässt sie sich von Reiseabenteuern, Musik und Natur inspirieren. Für ihr Bilderbuchdebüt »Ida und die Welt hinterm Kaiserzipf« (NordSüd 2020) gewann sie den Nachwuchspreis Serafina.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches TRIXI (ISBN: 9783964510662)

TRIXI

Erscheint am 01.05.2026 als Gebundenes Buch bei Rotopol.

Alle Bücher von Linda Schwalbe

Cover des Buches Ida und die Welt hinterm Kaiserzipf (ISBN: 9783314105197)

Ida und die Welt hinterm Kaiserzipf

(2)
Erschienen am 28.02.2020
Cover des Buches Gaudí (ISBN: 9783314105982)

Gaudí

(1)
Erschienen am 23.02.2022
Cover des Buches TRIXI (ISBN: 9783964510662)

TRIXI

(0)
Erscheint am 01.05.2026

Neue Rezensionen zu Linda Schwalbe

Cover des Buches Na Zoowas! Wie die Wilde Kraa den Tiergarten aufmischte (ISBN: 9783701183821)
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Rezension zu "Na Zoowas! Wie die Wilde Kraa den Tiergarten aufmischte" von Melanie Laibl

kleine_buecherwuermchen
Ein Funken Freiheit im Zoo

Die Wilde Kraa besucht wie so oft die Viechs im Zoo und erzählt ihnen die neuesten Neuigkeiten. Diesmal hat sie etwas besonders Wichtiges zu besprechen. Ihr ist bewusst geworden wie sehr sie ihre Freiheit liebt und möchte die Tiere im Zoo dazu ermutigen sich ebenfalls ihre Freiheit zurückzuholen. Dafür hat sie sogar ein Papier gestaltet auf dem die Tiere ihr Zeichen machen sollen um den Menschen zu zeigen dass sie nicht mehr im Zoo leben möchten. Die Viechs sind jedoch verunsichert. Sie schätzen die Vorteile im Zoo und finden die „Schau-Waus“, die Besucherinnen und Besucher, oft sogar unterhaltsam. Die Wilde Kraa versteht nicht wieso sie nicht frei sein möchten. Doch ein Tier zeigt schließlich Interesse: „Ich will dorthin, wo ich weiter schwimmen kann, immer weiter.“


💭 Meine Meinung:

Das Buch spricht ein spannendes und vielschichtiges Thema an das unglaublich viel Potenzial für Gespräche bietet. Die Tiere im Zoo erkennen Vorteile, manche wurden sogar gerettet. Gleichzeitig bleibt die große Frage bestehen was Freiheit überhaupt bedeutet und ob sie für alle dasselbe ist.


Im hinteren Teil des Buches werden die Tiere vorgestellt. Dort stehen ihre künstlerischen Selbstbezeichnungen neben den Namen, die Menschen ihnen geben. Die Wo-Wos sind zum Beispiel die Erdmännchen und die Uk-Uk die Orang-Utans. Zusätzlich werden der Zoo und weitere Orte, wie zum Beispiel Auffang- und Aufzuchtstationen, kurz erklärt. Auch Themen wie „Wie sehen Menschen Tiere“ und „Wie nehmen Tiere uns Menschen wahr“ werden angesprochen. Diese Einblicke fand ich besonders spannend und inspirierend, um sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen.


Die farbenfrohen Illustrationen haben eine künstlerische Freiheit in sich die hervorragend zum Inhalt passt.


Für mich ist dieses Buch ein großartiger Einstieg in ein komplexes Thema weil es nicht mit richtig oder falsch argumentiert sondern zum Nachdenken und Weiterdenken einlädt.

Freiheit oder Sicherheit, was bedeutet der Zoo für die Tiere?

Der Kolkrabe, die wilde Kraa, fühlt sich frei, weil sie überall hinfliegen kann. So besucht sie regelmäßig die Tiere (Viechs) im Zoo, für die sie eigene Namen hat, die am Ende des Buches „übersetzt“ werden. So sind die Wo-Wos die Erdmännchen ihre erste Station, die warten auf ihr Frühstück und die Kraa behauptet, „Wenn ihr frei wärt, wie ich, hättet ihr längst gefuttert.“ Verschweigt aber, dass ihr Magen auch knurrt. Doch dann kommen die „Mjam-Nams“ mit dem Futter zu den Viechs. Doch die Kraa hat sich über Nacht Gedanken gemacht und einen Text geschrieben, der die Freiheit der Zootiere fordert. Die Zoobewohner tun sich aber schwer damit zu unterschreieben, weil sie das sorglose Leben nicht aufgeben wollen. So fühlt sich der Affe (Uk-Uk) „recht ungezwungen.“ 

Sehr lustig ist das Zusammentreffen mit den Besucher*innen des Zoos und die Kommentare in den Sprechblasen.  Auch hier mischt sich immer wieder mit nicht ganz wahren Behauptungen die Kraa ein. Auf einer Seite, die das wuselige Treiben im Zoo zeigt, stellt die Kraa dann die Frage „Wer will, dass Schluss ist mit Zoo?“

Hinten im Buch gibt es, wie schon erwähnt Erklärungen zu den Tieren, zum Zoo und zur Intension für das Buch. Schon in dem Buch „Schiffbruch mit Tiger“ geht es darum, wie sinnvoll ein Zoo für die Tierwelt ist. Auch dieses Buch bietet viel Diskussionsmöglichkeiten, denn der Zoo ist ja nicht mehr nur Tierschau, sondern heute ist man bemüht die Tiere so artgerecht wie möglich zu behandeln. Die Bilder sind stark stilisiert, trotzdem kann man die Tiere gut erkennen, die Namen, die die wilde Kraa verwendet, sind etwas befremdlich, zeigen aber, dass vielleicht auch die Tiere andere Worte verwenden als wir.

 

Wer flattert da rein und wirbelt alles auf? – Na, die Kraa!

Schon mal überlegt, ob ein Flusspferd wirklich raus will aus dem Gehege? Oder ob ein Pinguin überhaupt weiß, wo „frei“ anfängt? Nein? Dann wird’s höchste Flug-Zeit!

 Das Buch ist im Leykam Verlag erschienen, als Hardcover, das sich fast so gut anfasst wie ein frisch geputzter Rabenschnabel. Es hat 48 Seiten und ist empfohlen ab 4 Jahren – aber auch für große Schau-Waus mit klugen Köpfen ein Vergnügen.


Melanie Laibl erzählt mit Schalk, Witz und viel Gespür für die großen Fragen in kleinen Schnäbeln.
 Linda Schwalbe illustriert mit flinker Feder und mutigen Farben – frech, wild, eigenwillig.

„Ich bin so frei, so frei!“ Brk!

 „Na Zoowas. Wie die wilde Kraa den Tiergarten aufmischte“ ist ein federfreches Bilderbuch von Melanie Laibl (alias Krtz-Krtz) mit wilden, wunderbar schrägen Illustrationen von Linda Schwalbe (alias Krikel-Krakel). Es geht um Freiheit, um Mut, um das „Was-wäre-wenn“. Und um eine Kraa, die alles hinterfragt und den Tieren anbietet sie rauszuholen. Damit mischt sie ganz schön den Zoo mit seinen Viechs auf. „Na Zoowas!“ Melanie Laibl besticht mit wundervollen neuen Wortkreationen, die aus einer wundervoll fantasiereichen Tiersicht entstanden sind. 

Am Ende gibt es noch ein cooles Kraa-Glossar sowie einen kleinen Exkurs in die Idee des Zoos und andere Tier-Unterbringungen sowie den menschlichen Blick auf die Tiere bzw. den tierischen Blick auf Menschen.

Mit ihrem schrägen Schnabel und klarem Blick landet Kraa mitten im Zoo und stellt den Tieren Fragen, die sie sich selbst nie gestellt haben: Willst du raus? Oder bleibst du lieber, weil’s bequem ist? Sie zieht von Gehege zu Gehege mit einer Petition. Die Antworten? Sind so vielschichtig wie die Tiernamen, die Kraa ihnen verpasst:
 Wumms, das Flusspferd. Säusel, die Baumpython. Die Wo-Wo‘s, freche Erdmännchen. Die Flecks, neugierige Giraffen. Die Waschis, tapsige Pinguine. Der nachdenkliche Uk-Uk, ein Orang-Utan mit Tiefgang. Und die Menschen? Für Kraa sind’s einfach die Schau-Waus. Über die sich die Viechs so allerlei Gedanken machen und Fragen stellen. Wie die Schau-waus haufenweise in den Zoo strömen und alles tun um den Tieren zu gefallen. Die Begeisterung für die Freiheit hält sich in Grenzen.

Was will man mehr als „ein warmes Nest, genug Futter und ein Publikum, das einen bestaunt?“

Was soll Freiheit schon sein? „Ääk-ääk! Aber mehr Platz gibt’s draußen!“ Was versteht schon ein Mensch.

5 von 5 Federwirbeln! Für ein freches, philosophisches Bilderbuch über Freiheit und Mut.

 Lies es, grinse, staune – und frag dich: Wenn die Kraa käme, was würdest du antworten? 🐦💥

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