Rezension zu "Na Zoowas! Wie die Wilde Kraa den Tiergarten aufmischte" von Melanie Laibl
kleine_buecherwuermchenDie Wilde Kraa besucht wie so oft die Viechs im Zoo und erzählt ihnen die neuesten Neuigkeiten. Diesmal hat sie etwas besonders Wichtiges zu besprechen. Ihr ist bewusst geworden wie sehr sie ihre Freiheit liebt und möchte die Tiere im Zoo dazu ermutigen sich ebenfalls ihre Freiheit zurückzuholen. Dafür hat sie sogar ein Papier gestaltet auf dem die Tiere ihr Zeichen machen sollen um den Menschen zu zeigen dass sie nicht mehr im Zoo leben möchten. Die Viechs sind jedoch verunsichert. Sie schätzen die Vorteile im Zoo und finden die „Schau-Waus“, die Besucherinnen und Besucher, oft sogar unterhaltsam. Die Wilde Kraa versteht nicht wieso sie nicht frei sein möchten. Doch ein Tier zeigt schließlich Interesse: „Ich will dorthin, wo ich weiter schwimmen kann, immer weiter.“
💭 Meine Meinung:
Das Buch spricht ein spannendes und vielschichtiges Thema an das unglaublich viel Potenzial für Gespräche bietet. Die Tiere im Zoo erkennen Vorteile, manche wurden sogar gerettet. Gleichzeitig bleibt die große Frage bestehen was Freiheit überhaupt bedeutet und ob sie für alle dasselbe ist.
Im hinteren Teil des Buches werden die Tiere vorgestellt. Dort stehen ihre künstlerischen Selbstbezeichnungen neben den Namen, die Menschen ihnen geben. Die Wo-Wos sind zum Beispiel die Erdmännchen und die Uk-Uk die Orang-Utans. Zusätzlich werden der Zoo und weitere Orte, wie zum Beispiel Auffang- und Aufzuchtstationen, kurz erklärt. Auch Themen wie „Wie sehen Menschen Tiere“ und „Wie nehmen Tiere uns Menschen wahr“ werden angesprochen. Diese Einblicke fand ich besonders spannend und inspirierend, um sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen.
Die farbenfrohen Illustrationen haben eine künstlerische Freiheit in sich die hervorragend zum Inhalt passt.
Für mich ist dieses Buch ein großartiger Einstieg in ein komplexes Thema weil es nicht mit richtig oder falsch argumentiert sondern zum Nachdenken und Weiterdenken einlädt.







